Krankheit und Leid – Alter und Tod

Samuel Surazal Ein Crash mit Höchstgeschwindigkeit gegen eine Wand aus Licht und Liebe

Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

“Welches Feuer in dir brennt,
sagt dir dein Herz, wenn es leidet.”

Krankheit und Leid

Viele Krankheiten entstehen, da sich der Mensch aufgrund seiner widergöttlichen Lebensweise dauerhaften Schaden zufügt. Gesucht wird im Allgemeinen nach körperbedingten Auslösern, weshalb Erkrankungen zumeist nicht die Möglichkeit haben, ihre Wirkung als Heil- und Erlösungsmittel zu offenbaren. Denn im Grunde will Not immer helfend und korrigierend auf die Seele einwirken, auf dass diese ihr Lebensziel erreicht oder zumindest nicht ganz verfehlt. Im Folgenden führe ich einige Krankheitsursachen an und zeige auf, dass Heilung stets im seelischen Bereich stattfindet.

Grundlegendes:

Der menschliche Körper ist in seiner Gesamtheit ein komplexer Organismus, der sein Leben von der Seele erhält. Dies materielle Kleid ist ein gottgegebenes Instrument, das geistigem Leben Existenz in einem stofflichen Universum ermöglicht. In dieser seiner Eigenschaft verdient der Leib Aufmerksamkeit und Pflege.

Während einer Inkarnation bilden Seele und Körper eine Einheit, es findet eine vollkommene Symbiose statt, was eine bis zum irdischen Ableben andauernde Wechselwirkung zwischen diesen beiden elementaren Lebensträgern verursacht.

Eine gesunde Seele wirkt heilsam auf den Körper, ebenso hat die ordnungsgemäße Funktion des organischen Leibes positive Auswirkung auf die Seele, denn so kann sie ihre Aufgaben und Herausforderungen unbelastet ausführen.

So wie der äußere Mensch unter normalen Umständen sich gemäß seiner Lebenssituation gerne mit sauberer und ordentlicher Bekleidung umhüllt, ebenso bekleidet sich der innere Mensch (Seele) gerne mit einem gesunden und leistungsfähigen Leib. Ist dieser in seiner Funktion beeinträchtigt, leidet das seelische Bewusstsein unter der schmerzlichen Last. In den seelisch-körperlichen Bereichen findet also ein beständiges gegenseitiges Ein- und Auswirken sowohl im positiven als auch im negativen Sinne statt.

Missbraucht ein Mensch seine Inkarnation, indem er eine geistige Existenz nicht in Betracht zieht und nur die Bedürfnisse seines Körpers befriedigt, erkrankt die Seele aufgrund des fehlenden gottgeistigen Lebensflusses, was sich zuerst in psychischen und daraus in leiblichen Funktionsstörungen äußert. Die aus der verkehrten Lebensweise geborenen Krankheiten und Nöte werden wiederum zu potentiellen lebensrettenden Instrumenten, die die Seele von ihren materiellen Verhaftungen abziehen, um ihr ein neues, glaubensorientiertes Daseins-Fundament zu eröffnen.


Durch widersinnigen Lebenswandel, durch Über- oder Unterbeanspruchung kann der Körper in seiner Funktion stark beeinträchtigt werden. Aufgrund der Wechselwirkung Seele-Materie wird dadurch auch das Bewusstsein in Mitleidenschaft gezogen. Die misslichen Zustände des leiblichen Organismus belasten die darin inkarnierte Seele mit Unwohlsein bis zur Erkrankung und rauben ihr die notwendige Energie für ein freies Erdendasein.

Sei es durch körperlichen oder seelischen Missbrauch – was im Grunde auf ein und dasselbe hinausläuft -, dieser veranlasst den Geist, seine Seele unter allen Umständen wieder der göttlichen Lebens- und Liebeordnung zuzuführen. Im eigentlichen Sinne ist es daher der herzenseigene Gottesgeist, der mittels einer länger anhaltenden demütigenden Krankheit, einem Unfall oder vorzeitiger Abberufung versucht, sich wieder Zugang zu seinem Menschen zu verschaffen, auf dass dieser sich in seiner Verkehrtheit nicht dauerhaft von seiner Lebensquelle abschneidet.

Meistens ist es so, dass ein Mensch jahre- oder jahrzehntelang fehlgehen kann und erst dann eine entsprechende Krankheit zutage tritt, die ihm sein weltlich-existenzielles Fundament unter den Füßen wegzieht. Er wurde zwar wiederholt durch leichtere Erkrankungen, problematische Lebensumstände und Hinweise seitens der Umwelt auf sein verkehrtes Verhalten aufmerksam gemacht, nahm diese Anzeichen aber nicht ernst, beziehungsweise ließ seine Selbstgerechtigkeit keine Veränderung zu. So kommt es schließlich `überraschend´ zu einer schweren bis tödlichen Krankheit.

Je nachdem, was man sich für sein Erdendasein vorgenommen hat, ist die Intensität der Korrektur beschaffen. Da kann es durchaus sein, dass jemand sich ein hehres Ziel gesetzt und gebeten hat, dass dieses möglichst erreicht werden soll. Auch wenn diejenige Person bereits ins Glaubensleben gefunden hat und Liebe zu Gott sich in ihrer Seele entfaltet, kann sie trotzdem oder gerade deshalb Drangsal und Leid ausgeliefert sein, die sie ihrer vorgefassten Bestimmung näher bringen. Die Begegnung mit dem himmlischen Vater kann dann auch erst jenseits erfolgen – der leibliche Tod spielt hier nur eine untergeordnete Rolle.

Doch nicht immer machen sich seelische Zustände im Körper bemerkbar. So mancher führt ein lieb- und rücksichtsloses Dasein, bleibt dabei aber bis zu seinem Tod körperlich gesund. In diesem Fall wirken sich die Missstände aus weisheitsvollen Gründen erst in den jenseitigen Sphären aus. Allein der himmlische Vater weiß um die existenziellen Notwendigkeiten jedes Einzelnen als auch der Menschheit insgesamt.


Ernährung

Die Mehrheit der Menschheit ernährt sich ungesund, da sie mit den Mahlzeiten giftige Chemikalien zu sich nimmt, die entweder an Tiere verfüttert, über Felder und Plantagen versprüht oder den künstlich hergestellten Lebensmitteln direkt zugeführt werden. Dieser Umstand sowie Überernährung haben zur Folge, dass mehr als die Hälfte der Wohlstandsgesellschaft am Essen erkrankt und frühzeitig an Krebs, Tumoren oder anderen Organschädigungen stirbt.

Das ist aber nur der oberflächliche Aspekt krankmachender und tödlicher Ursächlichkeit, denn auch ernährungsbedingte Erkrankungen sind zumeist Ausdruck seelischer Fehlhaltungen. Obwohl der organische Apparat Körper wie jede andere Maschine durch verkehrte Behandlung und Versorgung in seiner Funktion stark beeinträchtigt oder gar zerstört werden kann, stellt die materielle Fehlernährung eigentlich die Entsprechung der giftigen geistigen Nahrung dar. Diese setzt sich zusammen aus verschiedensten widergöttlichen Lehren, die man zu sich nimmt. Die daraus hervorgehenden verkehrten Gedanken, Worte und Handlungen beleben das geistige Gift, das zuerst und vor allem der Seele Schaden zufügt. Dieser manifestiert sich in der Folge, entsprechend der betroffenen seelischen Bereiche, im Körper.

Ernährungsbedingte Funktionsstörungen haben also meistens Missstände der Seele zur Ursache, die in ihrer Blindheit auch ihren Körper mit falschen Essgewohnheiten ruiniert. Ernährt sich der Mensch mit reiner geistiger Nahrung durch die Einhaltung der Gebote Jesu Christi, gesundet seine Seele umfassend und dadurch auch sein Leib, der nun einerseits in göttlicher Einsicht vernünftige Speise erhält, andererseits durch das Essensgebet gesegnete und dadurch gereinigte Kost genießt.


Weitere Ursachen

– Viele Krankheiten entstehen aufgrund seelischer Blockaden, die sich im Laufe des Erdendaseins durch mehr oder minder traumatisierende Erlebnisse gebildet haben und die eine zeitlich notwendige geistige Entfaltung verhindern. Diese Widerstände manifestieren sich im Körper als Geschwüre oder andere Gebrechen. Auch oftmaliger Ärger sowie Gedanken von Hass und Neid, gleich ob ausgesprochen oder unterdrückt, bilden seelisch-geistige Hemmnisse, die sich als verschiedenste leibliche Krankheitsbilder darstellen.

– Aufgrund verkehrter Lebensweise kommt es gelegentlich zu einer zeitweiligen oder dauerhaften Um-oder Besessenheit von jenseitigen Wesenheiten. Die in die sündhaften Seelenbereiche eingedrungenen und sich darin eingenistet habenden negativen Energien manifestieren sich in Form von materiellen Wucherungen und offenbaren in ihrer Lokalität die kranken Bewusstseinsfelder der betroffenen Person. Mehr dazu im Kapitel `Besessenheit …´.

– Bekanntermaßen ist Strahlung für gravierende Schädigungen des Körpers verantwortlich. Diese wirkt jedoch nicht wie allseits angenommen auf den leiblichen Organismus, sondern greift unmittelbar ins seelische Gefüge. Dadurch und daraus entstehen erst die körperlichen Gebrechen – bis hin zum Strahlentod. Schulmedizinisch betrachtet sind Krebsgeschwüre und Tumore körpereigene Gewächse, in geistiger Betrachtung sind es Manifestationen externer zerstörerischer Energien.

– Bei vielen `Gläubigen´ findet Religiosität nur vermeintlich statt, da sie der Gewohnheit, der Gewissensbefriedigung oder als Instrument für Anerkennung und Selbstdarstellung dient. Bei manchen ist Spiritualität nur ein Hobby wie jedes andere. In der Diskrepanz angelesener Theorie und nicht gelebter Praxis erkrankt die Seele schließlich.

– Niemand ist gefeit vor Krankheit, weshalb auch wahrhaft gläubige Menschen erkranken können. Sie sind genauso wie jede andere Person den Gefahren des Seelenweges ausgesetzt. In der Regel wissen sie jedoch um die Hintergründe und Verhältnisse von Leid und Unglück – und können das auch so annehmen. Sie wissen, dass Not ein Werkzeug ist, um irdische Abhängigkeiten und Bindungen zu lösen, auf dass die Seele frei wird für die rückhaltlose Hingabe und Liebe zu Gott. Diese Demutshaltung bewirkt einen großen Schritt im “Näher mein Vater zu Dir!”.

– Manchen Christen, die nicht die letzten entscheidenden Schritte in die Freiheit des Geistes wagen, schickt der Vater gelegentlich ein kleines Kreuz, das ihnen die Welt verleidet, auf dass sie sich ihm doch endlich ganz anheimgeben mögen. Wird ein solches Gotteskind aus wohlweislichen Gründen abberufen, erfolgt im Jenseits bald die Gesundung. Ihm ist dank der kurzen leidvollen Loslösung ein bisweilen mühsamer Befreiungskampf in den jenseitigen Gefilden erspart geblieben; der Weg in die himmlische Heimat ist schnell gegangen.

– Gotteskinder, die Jesu Wort offenbaren sollen, dient Leid bisweilen dazu, sie in der nötigen Demut zu erhalten, auf dass sie ihren Auftrag wahrheitsgetreu ausführen können.

Ist ein Mensch geistig wiedergeboren, ist er geschützt vor allen Gefahren für Leib und Seele. Bei Kontakt mit ansteckenden Krankheiten bleibt er kerngesund. Wird er gezwungen Gift zu sich zu nehmen, nimmt er davon keinen Schaden; ebenso können ihm das Gift von Tieren sowie Strahlung jeglicher Art nichts anhaben, denn die göttliche Gesundheit ist immer und überall wirksam.

Oder anders beleuchtet: Im Grunde wird alles Dasein von Gottes Willen durchdrungen und erhalten. Geht jemand vollständig in diesen ein, wird er durch und durch zu göttlicher Willensenergie. Wesensfremde Energien gibt es für ihn somit nicht mehr. Auch hier gilt: “Dem Reinen ist alles rein.”


Wenn man von körperlichem Schmerz spricht, ist es eigentlich ein seelischer Schmerz, den wir im Körper wahrnehmen, denn dieser wird von der Seele belebt und nur durch sie wird er lebendig. Betrachtet man es genau, ist es allein die Seele, die fühlt, spürt und empfindet. Sie durchdringt Gewebe, Muskeln und Organe und ermöglicht dem Leib Bewegung; sie ist das belebende Bewusstseins-Prinzip im Menschen – und natürlich in Fauna und Flora. Ebenso erfolgen das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken in und mit der Seele und dadurch nur mittelbar im Körper.

Und was man fast nicht glauben kann: Auch das Atmen geschieht im seelischen Bereich, der Körper atmet nur mit, er wird quasi von der Seele ge- und beatmet und erhält so den nötigen Sauerstoff zur Erhaltung seiner irdischen Manifestation.

Erst in der Identifikation mit dem Leib hat der Mensch die Empfindung, er spüre und atme mit dem Körper – und das ist gut so, denn dadurch findet die Seele ihre Verankerung in der Materie. Atmet man bewusst, ist dies ein begreifbarer jenseitiger Akt, denn es erfolgt ein unmittelbarer Kontakt zur seelischen Identität. Das gegenwärtige Atmen wird zur Türe in die geistige Welt.

Der menschliche Leib ist also in seiner sichtbaren Darstellung ein der Seele entsprechendes Werkzeug, damit diese in der Materie existieren kann. Existenz ist im Grunde immer, gleich ob diesseits oder jenseits, seelisch-geistiger Natur.


Wird ein kranker Mensch behandelt und gesundet, bleibt jedoch seinem verkehrten Bewusstsein verhaftet, zeigt sich in der Regel das Defizit nach einiger Zeit an derselben oder an einer anderen Stelle im Körper wieder. Deshalb ist es wichtig, den seelischen Mangel hinter dem körperlichen zu erkennen, damit ein Bewusstseinswandel erfolgen kann. Aus diesem Grund ist es hilfreich, dass einem die Entsprechung von Geist, Seele und Körper geläufig ist.

Herzerkrankungen oder ein Infarkt zum Beispiel sind Anzeichen dafür, dass die Liebe zu materiellem Besitztum oder die übermäßige Sorge darum den Lebensfluss blockiert. Die Seele möchte göttliches Leben atmen, atmet der Mensch nur weltliches Begehren, kann es zu einer Erkrankung der Atemwege oder der Lunge kommen. Tritt jemand in Kontakt mit seinem Gottesgeist – was mitunter nicht glaubwürdig wahrgenommen wird -, richtet sein Leben aber nicht danach ein, erregt beziehungsweise erhitzt sich das Seelenbewusstsein an den geistberührten Körperstellen, was sich als Entzündungen verschiedenster Art oder als Erkrankung der Nerven(bahnen) bemerkbar macht.

Weitere analoge Körperteile: Die Arme bezeichnen die tätige Nächstenliebe, die Beine und Füße das christliche Vorwärtsschreiten, der Rücken steht unter anderem für Aufrichtigkeit, Augen und Ohren sprechen mit ein bisschen Licht für sich.

Eine andere seltsame Krankheit ist Magersucht. Hier ist das Verlangen der Seele nach Leichtigkeit in materieller Ungebundenheit fehlgeleitet, die ersehnte Freiheit von den irdischen Belastungen wird mit dem Weniger-werden des Leibes bewerkstelligt, anstatt diese im geistigen Leben zu erstreben. Grund hierfür kann eine latente Öffnung der vorgeburtlichen feinstofflichen Existenz durch ein traumatisches Erlebnis sein.

Als welches Gebrechen sich eine seelische Fehlhaltung im Körper manifestiert, ist der Seelenstruktur und der Intensität der geistigen Berufung geschuldet, daher sich bei identischer Bewusstseinsstörung abweichende Symptome und Beschwerden zeigen können.

(Anmerkung: Nicht allen Erkrankungen liegt unbedingt eigenes oder ein Fehlverhalten der Vorfahren zugrunde. So auch bei Behinderungen, wobei die Verbindung Seele-Leib oftmals infolge eines Traumas oder durch Eindringen bösartiger Elementarwesen (Viren) gestört oder unterbrochen ist. Doch ruhen in der göttlichen Zulassung ungeahnte seelisch-geistige Entwicklungsmöglichkeiten.)

Gelegentlich tritt der Fall ein, dass eine geistige Verirrung aufgrund eines heilsamen Erlebnisses von selbst gesundet, oder erkannt und bewusst beseitigt wird, die leibliche Entsprechung aber weiter vorhanden ist. Dann schließt sich eine Geschwulst vielleicht ein beziehungsweise bildet sich sogar zurück, oder eine Krankheit verschwindet plötzlich. Aber auch Operationen oder Therapien können Werkzeuge sein, um den Körper an die gesundete Seele anzugleichen. Wenn man in einer schulmedizinischen Behandlung des Vaters Fügung und Gnade erkennt, werden weitere kranke Gedanken erlöst, was zur umfassenden Freiwerdung mit beiträgt.

Der Körper kann natürlich auch zerstört werden. Dann zieht ihn der Mensch aus – er `stirbt´. Im Jenseits wird er früher oder später seiner Seelengestalt gewahr. Er sieht, dass diese genauso beschaffen ist wie sein irdischer Leib, nur eben als geisttätige Realität. Er erkennt, dass er bereits in der materiellen Welt als seelisches Bewusstsein existiert hat und der ihm verliehene Sinneskörper nur das Instrument war, welches ihm den Aufenthalt auf Erden ermöglichte. Der Körper ist also ein Aufnahmegefäß der Seele, so wie die Seele an und für sich ein Aufnahmegefäß des Geistes ist.

Haben Babys und Kleinkinder, die ja noch keine Verantwortung für ihr Bewusstsein tragen, eine Krankheit, kommt darin das Fehlverhalten der Eltern oder deren Vorfahren zum Vorschein. In dieser und durch diese Not wird zugleich eine zukünftige Gefahr für das Seelenleben des Kindes oder der Familie abgewendet. Stirbt ein Kind, ist in der Vollkommenheit göttlicher Liebe nur eine kurze Erdenzeit für diese Seele vorgesehen. Mit seiner Abberufung wird den Eltern ein neues Lebensfundament eröffnet, das geistiges Wachstum ermöglicht.

In weltlicher Betrachtungsweise erscheint das sehr hart und ungerecht – den Schmerz der Eltern über Leid oder Tod ihres geliebten Kindes kann man nicht in Worte fassen. Vom göttlichen Standpunkt besehen sind diese Geschehnisse jedoch existenzielle Notwendigkeiten. Gott zieht allein die geistige Entwicklung aller Beteiligten für ein ewiges Leben in größtmöglicher Glückseligkeit in Betracht – das kurze Erdendasein ist nur Instrument dieses hehren Zieles. Leben und Tod von dieser Warte aus betrachtet lässt so manches Unverständliche im Licht erscheinen.


Seelenleid und Schmerz demütigen den Menschen und entführen ihn aus seiner Gewohnheitswelt. Krebs, Tumore und andere Organ- oder Nervenerkrankungen sowie Körperbehinderungen durch Unfälle bringen bisweilen erniedrigende Qual, oft dauert die Not Jahre und Jahrzehnte.

Neben der schulmedizinischen Behandlung wäre eine geistige Betreuung und Aufklärung dringend notwendig. Der Mensch müsste jedoch bereit sein, Wahrheit anzunehmen und sich Gott mit ganzem Herzen anheimgeben. Aber wer kann und will das in dieser glaubenslosen Zeit? Und wer kann Wahrheit vermitteln? Unterzieht sich ein dem Tode Geweihter einer geistigen Heilmethode, ist es zumeist so, dass diese nicht wirklich hilft – die Person stirbt und man stellt diese Praktik an den Pranger.

Die oftmalige geistheilerische Erfolglosigkeit ist einerseits darin begründet, dass die erkrankte Person aus Mangel an Glauben keine wahrhaftige Seelen-Korrektur zugelassen hat. Andererseits wird, genauso wie in vielen schulmedizinischen Fachgebieten, auch in den geistigen Behandlungsbereichen Scharlatanerie betrieben und so mancher sein wollende Heiler bereichert sich auf Kosten der nach jedem Strohhalm greifenden Patienten. Wo viel Geld verlangt wird, ist Gott nicht zugegen. Doch der Ansatz einer Hinwendung zur vorrangig seelischen Gesundung ist richtig und notwendig, denn mit der Heilung der Seele heilt in der Regel auch der Körper, falls nicht das Verlassen der Erdenwelt bereits vorgesehen war.

Denn Heilung kann auch körperlichen Tod bedeuten. Dieser wird im Allgemeinen als Verlieren des Lebenskampfes betrachtet; doch es geht ja um die unsterbliche Seele, sie muss gesunden – der vergängliche Körper ist bloß ihr Gewand. Heil werden kann sie oftmals nur noch im Jenseits, ihrer eigentlichen Heimat. So wird sie hier im Krankenlager vorbereitet, der Vater nimmt dann den Leib zur rechten Zeit hinweg. In den geistigen Hospitälern wird die Seele gepflegt und nach der Gesundung behutsam der in ihr angelegten Bestimmung zugeführt.


Wir fahren an einem Krankenhaus vorbei. Unvermittelt bin ich versetzt in eine dortige Station, in der Verbrennungsopfer behandelt werden. Hier befinden sich Personen, die bei Unfällen neben anderen Verletzungen schwerste Verbrennungen erlitten haben. Ihre Haut und das darunterliegende Fleisch sind stellenweise total verbrannt. Bewegungslos müssen sie daliegen, teilweise eingewickelt wie Mumien.

Ich sehe diese Leidenden nicht nur äußerlich, sondern erlebe ihr Inneres. Die Seelen der komatösen Patienten befinden sich in ihren Jenseitswelten. Hier spüren sie nicht des Körpers Schmerzen, sondern fühlen die analogen seelischen Wunden. Je nach Entwicklungsstand finden sie sich mehr oder weniger zurecht. Manche irren orientierungslos in ihren Sphären umher, denn in der Welt ist Materie ihr Gott und Geistesleben ist ihnen fremd. Nur wenige haben Kontakt mit jenseitigen Helfern, die sie gemäß ihres Zustandes unterweisen.

Mit diesen Patienten zu sprechen und ihnen Liebe zu schenken hat großen Einfluss auf ihr Befinden. Sie spüren die Zuneigung, die ihnen segensreiches Licht spendet. Erwachen sie, haben sie in der Regel keine Erinnerung an ihre Erlebnisse.

Komatöse Personen, die aufgrund ihrer Lebensweise drüben bereits in lichteren Gefilden wandeln, erleben zum Teil eine nie gekannte Lebendigkeit. Sie spüren die ihnen dargebrachte Herzenswärme ebenfalls und haben große Freude daran. Gelegentlich erinnern sie sich nach dem Erwachen traumhaft, in den seltensten Fällen deutlich an ihre Jenseitswelt.

Nun sehe ich das unaussprechliche Elend der wachen Patienten. Einige sind nicht in der Lage zu begreifen, was mit ihnen geschehen ist, denn ihre Erinnerung an den Unfall ist gelöscht. Manche möchten sterben, ihre Verzweiflung ob des unausweichlichen Schicksals bricht mir fast das Herz. Ich möchte wegschauen, da diese Not nur schwer zu ertragen ist. Jetzt erblicke ich Engel durch die Reihen gehen. Sie betauen die Seelen mit Licht, behutsam streichen sie über die entstellten Körper. All ihre Fürsorge gehört den Menschen, die an diesem Ort durch namenloses Leid gehen.

Dessen ungeachtet fällt es mir schwer, diese Situation zu betrachten. Ich richte meinen Blick zum Vater. Er zeigt mir das Verhältnis dieser relativ kurzen zeitlichen Qual zum darauffolgenden Ergebnis. Unvermittelt sehe ich die Leidenden in ihren ihnen noch verborgenen heimatlich-geistigen Gefilden. Hier sind sie bereits gesundet, überall sehe ich Heiterkeit und Freude. Ihre Gesichter strahlen, ihre Herzen sind erfüllt von Dankbarkeit.

“Ja!”, ruft es in mir, “Das ist es wert! Diese kurze Pein für ewige und nimmer endende Freude, ja, das ist es wert! Wenn dies die endgültige Erlösung bedingt?!” Und demütig lasse ich mich fallen in Jesu Arme, in sein Herz, in seine barmherzige Liebe.

Noch einmal betrachte ich die hier liegenden Patienten, deren Bewusstsein sich im Schmerz reinigen muss. Sie wissen nicht, dass sie sich einst in der Freiheit göttlicher Liebe bewegen werden. Doch bald wird dieser glückselige Zustand Realität – und wahrlich, sie werden Gott danken für ihr irdisches Schicksal.

Als ich mich wieder im Auto finde, sind nur einige Sekunden vergangen. In der Welt des Geistes wird die Zeitlichkeit jeden Geschehens neutralisiert – die relativen Inhalte von Raum und Zeit werden in ihrer geistigen Offenbarung zu distanzlosen und gegenwärtigen Erlebnis- Elementen.


Organspende …

… ist ein heikles Thema. Der Tod ist für die meisten etwas Endgültiges, der lebendige Glaube an ein Weiterleben nur in einer Minderheit vorhanden. Vor allem in der Wohlstandsgesellschaft wird nicht mehr an eine jenseitige Welt geglaubt, die unsere eigentliche Wirklichkeit darstellt und beinhaltet. Die erblindete Seele sieht nicht mehr ins geistige Reich und dessen Bewohner sind für sie unerreichbar. Die Mitglieder der Weltreligionen und Angehörige spiritueller Gemeinschaften glauben zwar vage an eine jenseitige Existenz, doch zumeist ist es ein theoretischer Glaube, dem keine Gewissheit und Lebendigkeit innewohnen. Deshalb versucht man, das Erdenleben mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verlängern, was unter diesem Gesichtspunkt verständlich ist.

Für Krankenhäuser und pharmazeutische Unternehmen spielt die `Lebensverlängerung´ ebenfalls eine wichtige Rolle, denn den Kliniken bescheren Organtransplantationen dringend benötigte Gelder, und den Pharmakonzernen bringen die transplantierten Dauerpatienten beträchtliche Gewinne.

Dass der Mensch im eigentlichen Sinne nicht tot ist, wenn ihm die notwendigen Organe entnommen werden, da diese abgestorben nicht mehr verwendet werden können, ist weithin leider nicht bekannt.

Im allgemein herrschenden Materialismus konnten sogenannte medizinische Autoritäten sehr überzeugend den Gehirntod zum (end)gültigen Tod erklären – wobei im Falle der Organentnahme Herz- und Kreislauffunktion weiterhin künstlich aufrecht erhalten werden müssen, da nur durchblutete, also noch intakte Organe verwendet werden können. Besteht keine Sicherheit über den Tod eines Menschen, wird ihm mittels des sogenannten Apnoe-Tests (hierbei soll festgestellt werden, ob bei Entzug der künstlichen Beatmung körpereigene Spontanatmung stattfindet) immer wieder Sauerstoff verweigert. Nicht selten ist der Patient dann erst hirntot genug, um ihm `legal´ Organe entnehmen zu können. In diesem Zustand wird der Körper des `Toten´ ohne Narkose geöffnet. Doch nur weil das Gehirn nicht mehr arbeitet, bedeutet das nicht unbedingt, dass die Seele bereits aus dem Leib ausgetreten ist und keine Schmerzen mehr empfindet.

Aber nicht nur das. Durch die materielle Lebensweise sind eigentümliche Seelenanteile in den Körperzellen verankert. Diese werden bei Organtransplantationen auf eine andere Person übertragen. Nicht selten hört man deshalb von Bewusstseinsveränderungen vor allem nach Herztransplantationen. Auch bei umfassenden Bluttransfusionen werden fremde Eigenschaften mit eigenen vermischt, denn das Blut ist Trägerstoff des Seelenlebens.

Außerdem bleibt der Organspender an die Sphäre des Empfängers gebunden bis dieser stirbt, da er auf die eigenen Seelenanteile warten muss, die nun in einem anderen Menschen verkörpert sind. Der Spender kann also seinen natürlichen Weg im Jenseits nur bedingt fortsetzen, denn seine Seelenspezifika müssen ihm ab einem gewissen Reifegrad notwendig wieder zugeführt werden. Dies geschieht in der Regel im natürlichen Verwesungsprozess des Leibes.

Die `Verantwortungslosigkeit´ derjenigen, die ihre Organe nicht spenden möchten, wird geschickt von der `Organlobby´ angeprangert, zudem setzt sich die sogenannte Prominenz in den Medien pflichtbewusst für dieses legalisierte Verbrechen ein. Und die Menschheit läuft blind hinterher, wie bei so vielen verkehrten, aber profitbringenden Ansichten und Verfahren von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Eine Lösung wäre, öffentlich über die tatsächlichen Umstände der Organentnahme aufzuklären. Auch sollte auf die jenseitige Wartezeit und Persönlichkeits-Vermischung hingewiesen werden. Wenn jemand dieses Opfer unter den gegebenen Umständen bringen möchte, um einem Mitmenschen das irdische Dasein zu erhalten, ist es in Ordnung.

Da der liebe Gott aus allem Übel Gutes macht, kann auch Organtransplantation zum Segen werden, wenn man in diesem Verfahren seine Liebe, Fürsorge und Barmherzigkeit erkennt. Dann löst der himmlische Vater etwaige seelische Bindungen und geleitet sein Kind in sein Herz, darin es ewiges Heil und göttliche Heimat findet.


Aids

Ich thematisiere Aids, um aufzuzeigen, wie weit Konzerne in der gewissenlosen kapitalistischen Welt zu gehen bereit sind, um sich zu bereichern. Menschenleben sind ihnen egal, sie benützen die Patienten rücksichts- und mitleidlos für profitbringende Zwecke, denn das `Wohl des Menschen´ findet in der Pharmazeutik nur unter dem finanziellen Aspekt Betrachtung.

Anhand dieser manipulierten Krankheit sieht man, wie programmier- und beeinflussbar die Bevölkerung in dieser Zeit der `Aufklärung´ geworden ist. Wobei Aids hier stellvertretend für viele andere kriminelle Machenschaften von Wissenschaft und Wirtschaft stehen soll.

Aids ist eine Erfindung und eine der größten Lügen im Bereich Pharmazie. Diese Krankheit gibt es, so wie sie öffentlich dargestellt wird, nicht.

In den 1980er Jahren benötigte die Pharmaindustrie dringend eine ansteckende Krankheit, um neue Märkte zu erschließen und größere Umsätze zu generieren. In Afrika hatte man bereits einige bislang unbekannte Krankheitssymptome entdeckt, die mittels Körperflüssigkeit übertragen werden und fast immer tödlich sind. Doch Afrika ist weit weg und die Bevölkerung größtenteils arm, da war nichts zu holen – man brauchte diesen Erreger in der zivilisierten Welt, um richtig Geld scheffeln zu können. Da war es ein `Glücksfall´, dass so ein ansteckendes Virus in die Homosexuellen-Szene eingeführt und sichergestellt wurde. Doch mit einigen Dutzend Kranker war noch nicht viel verdient.

Jetzt war es an der Zeit, das Vorhaben, das schon lange in den Schubläden eines geld- und machtgierigen Unternehmens auf Umsetzung wartete, zu verwirklichen: Zusammen mit dem eingeschleusten Virus bündelte man Symptome verschiedenster ansteckender Krankheiten und stellte diese der Öffentlichkeit als todbringende Immunschwäche Aids vor. Mithilfe der Massenmedien wurde Aids quasi über Nacht zur weltumspannenden Angstblase. Nun konnte man ein bereits vorhandenes, sehr teures Medikament einer neuen Bestimmung zuführen und in großen Mengen produzieren und verkaufen: AZT.

Auch wenn es den `Aids-Patienten´ nach den ersten Einnahmen kurzfristig besser geht, die Nebenwirkungen dieses Präparates bedeuten auf lange Sicht für viele den sicheren Tod. Und was erst stillschweigend in Kauf genommen wurde, ist mittlerweile sogar gewollt, denn ohne eine dauerhafte hohe Sterberate wäre das milliardenschwere Unternehmen Aids nicht aufrecht zu erhalten.

Bis heute werden laufend neue Merkmale und Indikationen hinzu gezogen, um diese `Epidemie´ sukzessive zu erweitern und ihren Fortbestand zu garantieren. Da es keine einheitliche Kennzeichnung gibt, kann man Aids nach Belieben diagnostizieren – man erweitert einfach die Palette der Symptome. So kann es sein, dass in einem Land der Test negativ ausfällt, am nächsten Tag in einem anderen Land positiv. Tatsächlich gibt es jedoch keinen einzigen wissenschaftlich fundierten Beleg und Beweis für ein einheitliches HI-Virus.

Fazit: Unter dem Pseudonym Aids verstecken sich verschiedenste immunschwächende und tödliche Viren. Die damit verbundenen Krankheiten könnten oft mit entsprechenden Methoden geheilt werden. Aber alle Symptome werden hauptsächlich mit AZT oder ähnlichen Wirkstoffen behandelt. Zahlreiche Patienten, die ihre Medikation absetzten, wurden wieder gesund, wenn nicht schon die unter dem Aids-Deckmantel verborgene Krankheit den Tod in sich trug.

Und selbst wenn es heute vergleichsweise weniger aggressive Behandlungsmethoden gibt, dienen diese genauso dem im Namen von Forschung und Arzneimittelvertrieb entstandenen Finanzimperium Aids, das seine Betreiber unter allen Umständen erhalten wollen. Die allgegenwärtige Seuche namens Aids gibt es nur aufgrund der Machenschaften größenwahnsinniger und geldgieriger Konzerne.


Abtreibung

In der heutigen Zeit werden Embryos in verschiedenen Stadien abgetrieben. Gleich zu welchem Zeitpunkt eine Abtreibung stattfindet – die Seele wird gezwungen, den Mutterleib zu verlassen. Der Weg über diese Erde ist ihr verwehrt und es braucht Zeit, bis wieder eine passende Konstellation gefunden und ein geeignetes Elternpaar zur Kindeszeugung bereit ist.

Je nachdem, ob erst im Mutterleib sich ordnende und ausbildende Seelen aus der irdischen Evolution den Weg des Menschseins antreten (sie inkarnieren je nach Konsolidierungszeit blind-instinktiv bis intuitiv sehend), oder Wesenheiten von anderen Gestirnen und Engel ins Fleisch gehen (sie inkarnieren selbstbewusst), wirkt sich eine Abtreibung aus. Wobei inkarnierte Engel äußerst selten abgetrieben werden; sie gehen zu Eltern, die aufgrund ihrer Geisteshaltung auch in widrigen Umständen eine Schwangerschaft nicht abbrechen.

(NB: Eine andere Möglichkeit seelischer Evolution sind Naturgeister. Dies sind aus der Fauna und Flora geborene Wesenheiten im menschlichen Vorstadium, die bereits selbstbewusst existieren. Sie inkarnieren jedoch erst nach langer Reifezeit.)

Da die Da die Sternenseelen und Himmelsgeister durch die Einzeugung bereits ins Vergessen gegangen sind, benötigen sie nach einer Abtreibung Zeit, um wieder zu sich zu finden. Einige kehren zurück in die Sphäre ihrer alten Heimat, andere hoffen auf oder wissen um eine baldige Gelegenheit für eine erneute Inkarnation und verweilen im jenseitigen Raum dieser Erde.

Mitunter versuchen sie es zu einem späteren Zeitpunkt bei denselben Eltern oder in deren nahen Verwandtenkreis wieder.

Hat das Paar, das abgetrieben hat, Kinder, wartet manche Seele über Jahre und Jahrzehnte, um in der Familie der Nachkommenschaft unterzukommen. Der Grund hierfür liegt darin, dass dort ähnliche Voraussetzungen gegeben sind, oder dass sich eine abgetriebene Seele weiterhin zu ihren `ersten´ Eltern hingezogen fühlt und gerne in deren Umfeld aufwachsen möchte – manche Kinder haben zu ihren Großeltern eine intensivere Beziehung als zu Vater und Mutter.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, zeitnah in einer anderen Familie unterzukommen. Das ist notwendig, wenn jemand unbedingt zu einer festgelegten Zeit als Mensch geboren werden soll, um einen erforderlichen Lebensweg beschreiten zu können oder um einer geistigen Berufung zu folgen.

Eine der Erde entstammende Seele, die aufgrund einer Abtreibung den Mutterleib verlassen musste, befindet sich als Wesens-Einheit ihrer vorgeburtlichen Existenzen so lange in der Erdensphäre, bis ihr erneut eine Einzeugung ermöglicht wird. Da dies unter Umständen dauern kann, kommt es vor, dass sie sich in ihrer Ungewissheit gewaltsam Zutritt in einen Menschen verschafft. Sie kann in ihrer instinktiven Vorgehensweise – der Gottesgeist wurde noch nicht eingepflanzt – die Abtreibung nicht nachvollziehen und besetzt blindlings eine ihren Veranlagungen entsprechende Person, in der Meinung, dadurch ihre Inkarnation zu bewerkstelligen. So eine längere Inbesitznahme kann zu einer schweren Erkrankung der Besetzten führen.

Eine Abtreibung bringt also immer Leid mit sich. Wer abtreibt, lädt Schuld auf sich, denn diese Tat verhindert einen Akt göttlicher Gnade. Doch wie bei jeder anderen Sünde, wenn sie in Reue eingestanden und nicht wiederholt wird, vergibt der himmlische Vater auch hier und seine Liebe macht es schließlich im Verlauf des ewigen Lebens wieder gut. In der neuen Zeit wird es Abtreibungen aber nicht mehr geben.

Bei einem nicht gewaltsam herbei geführten Abgang oder einer Totgeburt kommt die Seele ins jenseitige Kinderreich, wo sie ihre Entwicklung unter anderen Voraussetzungen bewerkstelligen und vollenden kann. Falls nötig, wird sie in einer späteren Epoche noch einmal in dieser oder einer anderen Welt inkarnieren.


Depression

Immer mehr Menschen leiden heutzutage unter Depressionen. Neben der schädlichen Ein- und Auswirkung durch Strahlung verschiedenster Art liegt der vornehmliche Grund dafür in der drohenden Verfehlung von Sinn und Zweck des Erdenlebens und dem damit einhergehenden Verlust der Gotteskindschaft.

Je umfangreicher das mitgebrachte und nicht genutzte Glaubens- und Liebespektrum, umso intensiver drängt das Gewissen ins Bewusstsein. Was man geistig erblindet aber so nicht wahrnimmt, sondern man erfährt vor allem eine sich stetig steigernde Traurigkeit und Lebensunlust. Insbesondere macht sich die Seelenschwere in den Wechseljahren sowie im Alter bemerkbar, da die Denkstrukturen zunehmend verhärten – ein Umdenken beziehungsweise Loslösen von irdischen Verhaftungen wird zunehmend schwieriger.

Auf der Suche nach Ursachen wird überall geforscht, nur nicht da, wo sie zu finden sind. Psychopharmaka erleichtern den bedrückenden Zustand zwar, doch nicht selten unterliegen die Patienten. Für viele endet die dunkle Seelenodyssee in Lethargie oder gar Selbstmord.

Eine Hinwendung zu Jesus Christus würde seelische Aufhellung bewirken. Die Menschen sähen in sich den Nährboden ihres Leidens; sie würden gewahr, dass in vertrauensvoller Herzensöffnung zum himmlischen Vater Heilung geschehen kann.


Demenz

Was wir gemeinhin als dement bezeichnen, ist der Seele mangelnder Zugriff auf ihr Instrument Gehirn und damit auf das irdische Dasein. Das abnehmende Denkvermögen zeigt sich je nach Seelenbeschaffenheit und damit einhergehender Lebensweise und kann vielerlei Ursachen haben:

Im fortgeschrittenen Alter erzeugt die nachlassende Funktionalität des körperlichen Organismus nicht nur physische Einschränkungen, auch das zweckentfremdete Gehirn degeneriert. Tatsächlich werden dessen Zellen nicht, wie wissenschaftlich und allgemein angenommen, durch gedankliche Aktivität und Regsamkeit betriebsam erhalten, vielmehr erblinden diese in den jahrzehntelangen starr-materiellen Betrachtungsweisen, da das Gehirn eigentlich für die Aufnahme gottgeistigen Gedankenguts konzipiert ist (weshalb auch und vornehmlich atheistisch-intelligente Vieldenker sowie gottlose Wissenschaftler unter Demenz leiden). Aus diesem Grund ziehen sich vermehrt Seelen aus ihren Leibern ins Herz zurück, so dass quasi von ferne belebte Hüllen ein passives Dasein fristen.

Doch nicht nur verkehrtes Denken und das Alter sind für Demenz verantwortlich. Da Elektromagnetik der Verbindungsträger der Gedanken der Seele (Herzensgedanken) zum Gehirn ist, bewirken elektronische Strahlungen und andere giftige Umwelteinflüsse eine Störung der elektromagnetischen Gehirnimpulse. Ebenso ist die Abschwächung des Erdmagnetfeldes eine mögliche Ursache für die dramatische Zunahme von Demenz, denn auch dadurch wird die elektromagnetische Denkbrücke gestört, das Zusammenspiel Seele -Gehirn beeinträchtigt.

Reaktionen in der Demenz:

– Bei dementen Personen werden die individuelle Seelenverfassung sowie die charakterliche Grundausrichtung offenbar. Manche werden extrem (weh)leidig und aggressiv, andere wiederum friedlich und dankbar. Die Ursache hierfür liegt darin, dass sich der Mensch durch die reduzierte Gehirntätigkeit beziehungsweise durch den Teilrückzug in seine jenseitige Welt in seiner tatsächlichen Verfassung findet und diese ins Diesseits transportiert. Da in der Demenz Anstands- und Verhaltensregeln wegfallen, kann der Seele wahrhaftiger Zustand ungehindert fließen.

– In der Demenz macht der Mensch Läuterungsphasen durch, die ansonsten erst nach dem Ableben in Kraft treten. Aus diesem Grund kommt es des Öfteren zu unerwarteten Gefühlsausbrüchen.

– Demenzkranke haben hauptsächlich Erinnerungen an emotionale Erlebnisse. Vor allem Musik und Gesang, die unmittelbar mit der Seele kommunizieren, zeugen von vorhandenem jenseitigem Gefühlsleben ohne diesseitigem Denkvermögen.

Wie in allen leidvollen Gegebenheiten ist bei lichtvoller Betrachtung auch in der Demenz ein göttlicher Schatz verborgen: Die Betroffenen bekommen eine irdische Gnadenfrist zur Freiwerdung von irdischen Verwachsungen und Fehlhaltungen, wodurch sie ihren Jenseitsweg enorm verkürzen. Die zweite Gnade fließt in die Pfleger, die in der selbstlosen Betreuung geistige Fortschritte machen können.

Wie wird die Zukunft bezüglich Demenz-Erkrankungen aussehen? Gottlose Gesinnung, seelenfremde Frequenzen und chemischer Niederschlag wirken sich zunehmend schädlich auf die Gehirnaktivität aus. Immer mehr Seelen ziehen sich aufgrund des zum Teil stark eingeschränkten Denkvermögens aus dem sonst funktionsfähigen Körper in die emotionalen Bewusstseinsbereiche zurück.

Was kann man tun? Mit Medikamenten kann Demenz nicht geheilt werden. Eine Möglichkeit der Linderung oder Vorbeugung wäre die Vermeidung schädlicher Strahlung, doch das Gegenteil ist der Fall, diese wird künftig zunehmen. Auch das Geoengineering wird nach wie vor betrieben. Zudem nimmt das irdische Magnetfeld weiter ab. Hier könnte Magnetfeldtherapie die Beeinträchtigung der Gehirnfunktion bis zu einem gewissen Grad kompensieren.

Aus geistiger Sicht könnte eine liebreiche Hinwendung zum himmlischen Vater das Ende von Demenz bewirken. Einem wahrhaft Gläubigen kann erstens schädliche Strahlung aufgrund seiner erstarkten Außenlebenssphäre nichts anhaben; zum anderen würde sich die Seele nicht verfrüht aus dem Leib zurückziehen, da ihr das Instrument Gehirn lebensgemäß zur Verfügung stünde. In der geistigen Durchblutung würden die Gehirnzellen zweckdienlich gepflegt und erhalten. Das Bewusstsein wäre in dieser Lebendigkeit Träger und Ausführer göttlichen Gedankenguts.


Schlaf und Traum

Wie bereits erläutert, ist unsere leibliche Umhüllung ein organisches System, das von der Seele belebt wird -wie eine Maschine, die nur funktioniert, wenn sie an eine Energiequelle angeschlossen ist. Ohne die seelische Energie ist der Körper in dem Zustand, den wir als Tod bezeichnen.

Während einer Inkarnation kommt es in Zusammenspiel und Wechselwirkung Seele-Körper zu einer gemeinsamen Regenerations-Notwendigkeit, die wir Schlaf nennen. Dabei verliert die Seele aber nicht ihr Bewusstsein – sie schläft also nicht, sondern ruht sich quasi im Tod des Leibes aus. Schlaf gibt es im Jenseits nur im Sinne geistiger Bewusstlosigkeit.

Zum einen wird man sich im Schlaf seiner Innenwelt traumhaft bewusst, wobei das Gehirn als passives Organ nur Registrator des Geschehens ist. Genaugenommen bereist die Seele ihre Sphäre, worin alles vorhanden ist womit sie in Beziehung steht, sei es positiv oder negativ, sei es wissentlich oder unwissentlich. Es sind dies allerlei Tätigkeiten und Erlebnisse sowie Bewusstseinsfragmente zu und mit Menschen und Tieren, mit denen sie emotionalen Austausch gepflegt hat oder pflegt – das kann auch über die Medien Print, Fernsehen und Film geschehen. Zum anderen wiederum beschaut die Seele die im Gehirn gespeicherten Gedankenfelder. Aber auch jenseitige Wesenheiten, die sich in der Sphäre des Schlafenden aufhalten, tragen ihren Teil zum Traumgeschehen bei.

In geistiger Blindheit erzeugt dies Zusammenspiel zumeist ein chaotisches Traumkonglomerat, dem man nach dem Erwachen verständnislos gegenübersteht.

(Anmerkung: Da sich bei einer Erkrankung das Bewusstsein am Krankheitsherd intensiviert, können Träume stärker als sonst in Erscheinung treten, was zu Albträumen, bisweilen zu heilsamen Traumerlebnissen führen kann. Dies ist auch beim Fasten der Fall. )

Im Tagesgeschehen verblassen die nächtlichen Eindrücke bald wieder. Das ist auch notwendig und gut, denn bliebe das Traumgebilde geöffnet, es würde uns tagsüber belagern und binden, so dass wir zu keiner vernünftigen Tätigkeit fähig wären – was nach intensiven Träumen gelegentlich sogar der Fall ist. Sie zu deuten macht wenig Sinn, es sind haltlose Gebilde ohne Zusammenhang und geistige Substanz. Traumdeutung ist nur von Wert, wenn der Herzensgeist erwacht ist, dann können sinnvolle Rückschlüsse gezogen und Voraussagen getroffen werden.

Je heller es in einer Seele wird, umso geordneter und klarer werden ihre Träume, die dann eigentlich keine mehr sind, sondern geistlebendige Realität. Diese nächtlichen Erlebnisse beglücken und schenken ein freudiges Tagesbewusstsein. Sie können bedeutungsvoll sein, denn sie erklären und offenbaren allerhand Vorgänge in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Während des Schlafes geschieht aber auch viel Heilsames. Würden wir des Nachts nicht von fleißigen Geistern umsorgt, die psychischen Erkrankungen würden dermaßen überhand nehmen, dass kaum noch geordnetes Dasein möglich wäre. Hier werden der Seele Wunden gereinigt und gepflegt, hier bekommt sie Weisungen, die sich mit der Zeit mehr oder weniger klar an der Bewusstseins-Oberfläche melden. Es sind dies Gedanken des Mitgefühls und des Verzeihens sowie Entscheidungshilfen in schwierigen Lebenssituationen.

Leider erkennen die meisten Menschen diese Fürsorge nicht, sie bleiben gefangen in ihren verkehrten Ansichten und Taten. Erst im geistigen Erwachen sehen sie, dass ihnen immer wieder geholfen wurde und wird, und welche Bemühungen es gab und gibt, um ein Licht in ihnen zu entzünden, das ihre dunklen Wege stets von Neuem erleuchtet oder erleuchten hätte können.


Alter und Tod

Die meisten Menschen leben, als gäbe es keinen Tod für sie. Das Sterben scheint so fern, doch plötzlich ist es soweit, oft unerwartet und unvermittelt. Nicht nur für die Verstorbenen, auch für Angehörige ist die Lebenssituation plötzlich eine andere.

Bisweilen bringt der Trennungsschmerz, den die Hinterbliebenen erleiden, ein kleines Erwachen mit sich. Denn niemals ist ein Schmerz umsonst, wobei der körperlich wahrgenommene erst einmal `nur´ ausbremst und lähmt, während das seelisch erfahrene Leid tiefer dringt und eine grundlegende Reinigung bewirken kann – und dadurch Freiraum für ein neues Bewusstseins-Fundament eröffnet.

Doch wer nutzt die Gelegenheit des Erwachens? Auch wenn die Betroffenen in ihrer unmittelbaren Not aufgeschlossen und hungrig nach geistiger Nahrung sind, versiegt dieses Verlangen bald wieder. Dem gutgemeinten Zuspruch, nach Krankheit oder Trauer erneut zu althergebrachten Gewohnheiten und materiellen Ablenkungen zurückzukehren, kommen sie schließlich gerne nach und füllen ihr Herz wieder mit den früheren gottlosen Verhaltensweisen.


Führt man kein (rechtes) Glaubensleben, kann der himmlische Vater nicht hilfreich ins Alltagsgeschehen eingreifen. Die familiären und beruflichen Herausforderungen verhindern dann geistiges Wachstum eher, anstatt es zu fördern. Für Freizeit und Urlaub offeriert die Welt heute tausenderlei Gelegenheiten der Zerstreuung, die den Menschen lautstark und nachhaltig aus seiner göttlichen Bestimmung entführen. Die leise zur Besinnung mahnende Stimme, den eigentlichen Daseinszweck nicht ganz zu verfehlen, kann in den täglichen Anforderungen und dem sich anschließenden Zeitvertreib nicht gehört werden.

Ist man im Alter finanziell halbwegs gut gestellt und im Großen und Ganzen gesund, kann man vielen scheinbar nutz- und sinnbringenden Beschäftigungen nachgehen, die als ausfüllende `Lebensinhalte´ in den meisten Fällen ebenfalls vom Streben nach lebendiger Gotteskindschaft ablenken.

Sind derlei Freizeitgestaltungen aufgrund einer kargen Rente oder Erkrankung nicht möglich, kann man seine gottgegebene Identität verdrängen, indem man in früheren Erlebnissen schwelgt, sich mit einer beschönigten Vergangenheit weiterhin selbst betrügt, oder mittels verschiedenster Medien täglich in fremde Welten eintaucht und so seiner haltlosen Existenz scheinbare Erfüllung schenkt.

Doch eigentlich will das Versäumte bewusst werden. Das Werkzeug zur seelischen Öffnung ist das demütigende Leid des Alters. Denn noch immer besteht die Möglichkeit des Erwachens, auf dass das Erdenleben nicht gänzlich im Abgrund der Vergänglichkeit verloren geht. Gerade in den Altenheimen und bei den einsamen Alten sind die himmlischen Geister rege tätig, um in den letzten Jahren, Monaten und Tagen auf deren Herzen einzuwirken und sie für Gottes Liebe zuzubereiten. Aber die wenigsten nutzen diese Möglichkeit, denn es ist stets der freie Wille ausschlaggebend für ein Erwachen – sowohl im Diesseits als auch im Jenseits.


Im Leid ist man oft keines rationalen Gedankens mehr fähig. Man kann die Schmerzen nur erdulden und den Tränen freien Lauf lassen, während die Werkzeuge der Läuterung an einem arbeiten und verirrte Gedanken in die Demut führen. Jede Not dient der Loslösung der Seele vom Körper und bietet somit die Möglichkeit der Befreiung von irdischen Verhaftungen und Zwängen. Gerade im Alter, bei unheilbaren Krankheiten und andauernden Schmerzen, wenn man keinen Ausweg mehr sieht, wenn Operationen und Medikamente keine Gesundung bewirken und der leidende Mensch ob seines Zustandes keinen Lebenssinn mehr erkennt, ist Gottes Herz der verwundeten Seele am nächsten.

Die Zeit der Not ermöglicht, was man im bisherigen irdischen Dasein nicht verwirklicht hat: Die Anbindung an die geistige Heimat und die Eröffnung des Weges dorthin. Ein kurzes Leiden kann einer verweltlichten Seele einen langwierigen jenseitigen Loslösungskampf von mitgebrachten Abhängigkeiten ersparen. Im Wissen um die wahren Hintergründe des Leides, und dass jedem Schicksal ein Erlösungsweg innewohnt, kann man vielleicht Verzweiflungs- oder gar Selbstmordgedanken überwinden und die verbleibende Erdenzeit nutzen, um sich als Seele im Geist wiederzufinden.

Ein glaubensoffener Mensch hat die Möglichkeit der Bitte, dass der Vater ihm den Grund für seine Not aufzeigen und diese lindern oder beenden möge. Wenn dies im demutsvollen Herzen geschieht, wird der Wunsch zur rechten Zeit erfüllt. Ein Ungläubiger wird in seiner Verzweiflung vielleicht auch bitten, doch woher soll er jetzt sein Vertrauen nehmen? Er hat Gott nie in sein Leben eingelassen, geschweige denn geliebt. In seiner Geistesnacht ist es ihm unmöglich, Leidensursachen und deren Auswirkungen zu durchschauen und einen Kontakt mit helfenden Geistesmächten herzustellen. Doch auch hier waltet göttliche Barmherzigkeit und oftmals schenkt der Vater ein kleines Lichtlein, auf dass der Leidende sich ihm trotz seelischer Dunkelheit zuwenden kann.

Wenn sich jemand in der demütigenden Phase des Alterns nicht von dunklen Energien gefangen nehmen ließ und dadurch verbitterte, sondern in seiner Not zu Gott gefunden hat, geschieht der Austritt aus dem Leib angstfrei und ohne großen Schmerz.


Traurig anzusehen sind die Seelenzustände hinter der weltlichen Fassade gerade bei der älteren Generation. Auch wenn diese Menschen ein im Großen und Ganzen redliches Leben geführt haben, so haben sie im Grunde doch weitestgehend am Sinn und Zweck des irdischen Daseins vorbeigelebt. Sie dienten vor allem ihren materiellen Bedürfnissen, eine seelische Existenz haben sie nie wirklich in Betracht gezogen. Geistiges Wissen ist ihnen fremd und Gott haben sie niemals ernsthaft gesucht und erst recht nicht geliebt.

Obwohl ihre Erdenzeit sich dem Ende zuneigt, laben sie sich weiterhin an den verschiedensten irdischen Befriedigungs- und Genussmöglichkeiten. Lachend und vergnügt rennen sie auf ihre Gräber zu – und die Welt spricht: “Das ist doch toll, dass diese Generation noch so viel Freude hat und überall fröhlich dabei ist!”

Das ist sehr schade, denn diese Alten haben bis zu ihrem Ableben Anteil am geistigen Sterben und sind darin auch noch Vorbild für die Jugend. Ein wenig Zeit bliebe ihnen, um wenigstens jetzt innezuhalten und sich ihrer wahren Identität zu besinnen, doch berauschen sie sich bis zuletzt mit dem Gift irdischer Vergnügungen. Tief in ihrem Innern herrscht Trübsal ob ihres gottlosen Zustandes, die sie mit Oberflächlichkeit und Selbstbetrug verdecken und betäuben. Wenn im letzten Krankenbett die seelischen Hilferufe schließlich unausweichlich ins Tagesbewusstsein drängen, verfallen sie in Lethargie und Selbstmitleid. Letztendlich ergeben sie sich ohnmächtig ihrem Schicksal und warten angstvoll auf den Tod. Damit soll nicht gesagt sein, dass man mit hängendem Kopf und trauriger Miene durchs Leben gehen soll und nicht fröhlich sein darf. Freude ist ein göttliches Attribut. Freude und Liebe sind untrennbare Geschwister, und nur ein freudvolles Herz findet den Weg ins Licht. Es besteht aber ein großer Unterschied darin, ob man seine Herzensfreude allein der sterblichen Welt schenkt und sich damit dem Tod untertan macht, oder ob man seine Freude und Erfüllung hauptsächlich aus der Liebe zu Gott und zum Nächsten bezieht und sich in der darin enthaltenen Lebendigkeit bereits auf Erden das Bewusstsein ewigen Lebens verleiht.


Wir verbringen unseren Urlaub in einer Ferienanlage am Atlantik. Ein sehr altes Ehepaar fällt mir auf, da es immer Hand in Hand geht. Sogar auf die öffentliche Toilette gehen sie gemeinsam, sich liebevoll aneinander haltend. Sie verabschieden sich, bevor jeder sein Geschäft erledigt, um anschließend wieder gemeinsam zum Strand zu trippeln. Die Liebe dieses Paares währt vielleicht schon 60, 70 Jahre und die gemeinsame Zeit hat diese Unzertrennlichkeit geboren.

Es ist ein schönes Bild, doch wenn kein lebendiger Glaube in dieser Liebe enthalten ist, wird der Tod eines Partners einen schrecklichen und schier unerträglichen Schmerz verursachen. Oft verliert dann der überlebende Part jeglichen Lebensmut und vegetiert bis zu seinem Tod traurig dahin.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass der oder die Zurückgebliebene in Gottes Gnaden bald darauf ebenfalls den Körper verlassen darf und mit der oder dem Verstorbenen in Kürze wieder vereint ist, wobei in diesem Fall eine weitestgehend übereinstimmende Entwicklung stattgefunden haben muss.

Ganz anders sieht es aus, wenn das Paar lebendigen Glauben in den Mittelpunkt stellte. Die Heimkehr des oder der Geliebten wird zum Freudentag, denn beide wissen ihre Liebschaft geborgen im geistigen Zuhause. Eine Trennung ist nicht wirklich erfolgt, denn das eheliche Band ist geknüpft vom himmlischen Vater. Den kurzen Abschiedsschmerz füllt die väterliche Liebe, darin ein Trost enthalten ist, den die Welt nicht kennt.


Im Laufe des Lebens treten immer wieder die eigenen dummen Verhaltensweisen und falschen Entscheidungen sowie verschiedene traumatische Erlebnisse zutage. Im Alter ist dies verstärkt der Fall, denn die unerlösten Gedanken suchen Befreiung. Obwohl das Auftauchen der Altlasten sich meistens bedrückend auswirkt (vorausgesetzt man ist nicht in Ignoranz, Arroganz und Selbstgerechtigkeit verfallen und lässt die Bewusstwerdung eigener Fehler zu), ist das wiederholte Öffnen eigenen Fehlverhaltens als auch der an sich erfahrenen Ungerechtigkeiten eine Gnade, denn jede seelische Last kann im Glauben an Gottes Barmherzigkeit erlöst werden. Und was diesseits frei wird, ist im Jenseits nicht lästiger Begleiter oft über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte, denn `wie der Baum fällt, so bleibt er liegen´.

Warum bleibt er erst mal so liegen? Das Freiwerden aus den dunklen Seelenfeldern ist im Jenseits nicht so einfach wie im Diesseits, denn in der jenseitigen Sphäre fehlt der Abstand zur eigenen Unvollkommenheit. Entsprechend der mitgebrachten irdischen Konditionierungen und materiellen Abhängigkeiten ist man fest in seiner Vergangenheit gebunden, denn eigentlich ist man das bewohnte Jenseits als Manifestation seines Bewusstseins in persönlicher Form und Sphäre selbst. Geht man glaubenslos hinüber, hat also das Licht im Herzen nicht entfacht, ist die freie Sicht auf einen Ausweg aus dem selbstgeschaffenen Kosmos versperrt.

Im Diesseits hingegen sind die seelischen Belastungen nicht offensichtlich manifest. Man begegnet sich nicht ständig unmittelbar in seiner eigenen Beschaffenheit, sondern sieht sich aufgrund der Vermischung vieler geistiger Sphären allzeit auch mittelbar in seinen gottgegebenen Möglichkeiten.

Treten fehlerhaftes Verhalten und belastende Situationen in die Seele, ist dies folglich ein Akt göttlicher Barmherzigkeit. Der Mensch kann jetzt dem himmlischen Vater die Türe öffnen und um Befreiung bitten. Tut er das, sieht sein jenseitiges Dasein völlig anders aus, als wenn er diese Gnade nicht ergriffen hätte. Er erspart sich einen möglicherweise langen Irrweg unter dem Kommando seiner niederen Bewusstseins-Felder, die ihn immer wieder binden und am Vorwärtsschreiten hindern. Gemäß seiner Liebe findet er bald in lichtere Regionen, wo ihn Führerengel in die ewige Heimat geleiten.


Eindringlich warne ich vor Einäscherung. Gott hat den organischen Körper nicht umsonst in einen dem Zustand der Seele entsprechenden Verwesungsprozess gestellt. Bei der sekundenschnellen Verbrennung in Krematorien werden körpergebundene Seelenanteile, die aufgrund außerordentlicher materieller Lebensweise eine zeitliche Loslösung vom Leib benötigen, unnatürlich schnell freigesetzt. Einerseits kann dies der hinübergegangenen Seele Schmerzen bereiten, andererseits suchen die spontan entbundenen unerlösten Energien Halt in den nächsten ihnen entsprechenden irdischen Persönlichkeiten und bringen diesen oft großen Schaden. Hinzu kommt, dass der eigentliche Besitzer der fremdgegangenen Seelenanteile nun über einen kürzeren oder längeren Zeitraum an die quasi von ihm besetzte Seele gebunden ist.

Die Feuerbestattung östlicher Religionen ist auch nicht gut, wobei hier das Verbrennen langsamer vor sich geht, was eine behutsamere Auf- und Loslösung negativer Energien ermöglicht.

Das Gegenteil der bei Feuerbestattungen abrupten Freisetzung von läuterungsbedürftigen Seelenbestandteilen finden wir in der Kryonik, dem Einfrieren des Körpers. Dieser soll wieder aufgetaut werden, wenn ein Heilmittel für diese oder jene tödliche Krankheit gefunden ist. Hier geschieht jedoch ein großes Verbrechen am Menschen: Bei künstlicher Erhaltung der Leibesfunktion wird das Blut durch eine Perfusionslösung ersetzt. Die noch im Leib befindliche Seele wird dabei förmlich zerrissen und erleidet große Schmerzen. In einem erbärmlichen Zustand muss sie nun so lange bei dem im Kühltank gefrorenen Körper verweilen, bis dieser wieder daraus entnommen wird. Dabei wird sie in eine lange und qualvolle Gefangenschaft gesetzt.

Da eine nach körperlicher Unsterblichkeit strebende Person sicher kein Geistesleben in sich entwickelt hat, ist ihre Jenseitswelt dunkel und trist; das ist ein sehr trauriger Zustand.

Auch in der Mumifizierung und bei den plastinierten Körpern kann es zu einer anhaltenden Bindung an den unverweslichen Leib kommen.

Lebt ein Mensch bereits zu Erdenzeiten weitestgehend im gottgeistigen Bewusstsein, spielt es keine Rolle, was mit seinem Leib geschieht. Etwaige noch körpergebundene Seelenanteile erlöst der allmächtige Vater zusammen mit seinem Kind auf kürzestem Wege, unabhängig von äußeren Umständen.


Abschließend weise ich darauf hin, dass das Los eines Selbstmörders ein sehr leidvolles ist. Je nach Motiv der Selbsttötung ist er eine gewisse Dauer an Ort und Stelle des Suizids gebunden. Während dieser Zeit sieht er, was er sich in seiner weiteren irdischen Existenz an geistigem Gut hätte erarbeiten können – und erkennt so den unschätzbaren Wert des Erdendaseins. Das bereitet ihm große Qual und Verzweiflung. Oft kann er erst zum Zeitpunkt des vorgesehenen Ablebens seinen Weg fortsetzen (Wobei der Todestag nicht grundsätzlich festgelegt ist, dieser variiert gemäß der Lebensweise).

Ein Selbstmord aufgrund unerträglicher Schmerzen oder geistiger Umnachtung fällt nicht unter diese Gesetzmäßigkeit. Hier ist zwar auch wertvolle Erdenzeit verloren, doch werden solche Seelen angesichts der außergewöhnlichen Umstände alsbald in jenseitige Krankenlager geführt und dort gesund gepflegt.

Wobei nach einer gewissen Leidenszeit sich die Seele ohnehin aus dem Körper zurückzieht und diesen in der Folge verlässt. Wer sein Leiden in Demut bis zum gottgegebenen Maß erträgt, hat großen Fortschritt gemacht und steht seiner Vervollkommnung ungleich näher als ein Selbstmörder. Was nicht heißen soll, dass man keine Medikamente zu sich nehmen darf, denn auch diese können ein Geschenk der barmherzigen Liebe sein.

Generell verschaffen das Ertragen irdischer Widrigkeiten sowie das ernsthafte Überwinden materieller Verlockungen und Abhängigkeiten geistiges Wachstum, das im Jenseits nicht mehr so leicht erreicht werden kann. Es ist also in der Erdenzeit ein großer Schatz verborgen, den der Gläubige mit Gottes Hilfe heben kann.

Dazu sagt unser himmlischer Vater: “Wer wahrhaft suchet, der findet. Wer ernsthaft nach Liebe und Wahrheit strebt und nicht sich selbst darin sucht, sondern Mich, den führe Ich den Weg in die Freiheit des Geistes, den führe Ich in die Vollkommenheit Meines Daseins schon hier auf Erden.”

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