Die Vaterworte sind entstanden zwischen Juli 2022 und Februar 2023. Sie sind chronologisch geordnet.
„Lieber Jesus, wieder habe ich Dinge getan, die nicht gut sind, die mir schaden, die meine Seele belasten und bedrücken – und die uns trennen.“
„Mein Kind, Ich sehe dich getrennt von deinen Schwächen. Da ist einerseits der von Mir geschaffene Mensch – da ist andererseits die Sünde. Da ist das Kind, das fällt und wieder aufsteht, das ringt und kämpft im irdischen Lebenskampf, das schwache bedürftige Kind Meines Herzens – und da ist die Sünde, die es fortwährend gefangen nimmt.
So sieht Mein linkes Auge Mein Kind frei von aller Schuld und Sünde, das rechte Auge sieht die in Sünde gefallene Schöpfung an sich, also die Sünde in ihrer Eigenheit. Und Mein Herz fasst beide – die ursprüngliche und eigentliche Reinheit Meines Kindes aus Mir und die in ihm wirkende fallbedingte universelle Verkehrtheit – zusammen zu einem Blick Meiner Barmherzigkeit.
In anderer Weise sehe Ich Meine Kinder mehr mit dem linken Auge, das da bezeichnet meine göttliche Vaterliebe, und die Kinder der Welt mit Meinem rechten Auge, das da bezeichnet meine göttliche Gerechtigkeit. Und auch hier verschmelzen beide Augenblicke zu einem Herzensblick Meiner Barmliebe, die sich jedoch, je nach Hingabe an Mich und Liebe zu Mir, verschiedentlich auswirkt.
Nun müsst ihr aber Meine Augen geistig verstehen, so wie ihr im Grunde alle Welt geistig verstehen sollt – so wie ihr sie einst verstanden habt, bevor ihr in die Materie gegangen seid. Denn in Wahrheit und Wahrhaftigkeit gibt es als einzige Realität nur eine geistige Welt, und alles außer ihr ist ihr beschreibendes Bildnis. So seid auch ihr selbst in eurem materiell sichtbaren Wesen und Sein Bildnisse eurer und somit Meiner göttlichen Identität und Realität. Und euer Äußeres ist das gerichtete Fallwesen Meiner Urschöpfung, eure Seele ist die erbarmungswürdige Freiheit gefallenen Menschseins und euer Herzensgeist ist die Kindschaft Meines Herzens.
So seht euch selbst in diesem Sinne, betrachtet euch getrennt von der Sünde als Kinder Meiner Liebe, lebt euch hinein in eure Herzen, darin Mein Herz pulsiert im Takt Meines ewigen Gottseins.
Dies sind Meine Worte, um dich und alle Meine Kinder zu trösten in eurer Schwachheit, in eurem Eigensinn und eurer materiellen Verfallenheit. Liebet Mich und nicht die Welt, dann werde Ich euch erfüllen.
Amen, euer Vater, der in euren Herzen wohnt, Amen.“
* * *
Liebe Geschwister, löst man sein Bewusstsein zunehmend von der Materie, löst sich die Seele immer etwas mehr vom Körper. In diesem Zustand hatte und habe ich die Erinnerung an meine geistige Existenz und sah und sehe, wie ich mich vorgeburtlich frei im Geiste bewegen konnte. Diese Diskrepanz zu meinem jetzigen Zustand hat mich veranlasst, aus einer spontanen negativen Reaktion heraus zu schimpfen: „Jetzt bin ich an diesen Leib gefesselt, eingesperrt, gefangen in schwerer Materie … !“
Da hörte ich:
„Der Leib des Menschen soll Tempel Gottes sein. Die Seele des Menschen ist der Vorhof darin. Das Herz ist die Bundeslade und Ich bin der Geist darin. Liebe deinen Körper nicht, aber halte ihn in Ehren, rein und sauber. Entferne nach Meinen Anweisungen freiwillig allen Schmutz und allen Weltensinn aus dir, dann muss Ich ihn nicht reinigen.
Ja, einen kleinen Anstoß brauchen Meine Kinder gelegentlich, das tut dann weh, doch wird der Stoß als Arm Meiner Liebe erkannt, erfolgt großer Segen daraus und Mein Kind wandelt gestärkt weiter auf Meinen Wegen. Darum schimpfe nicht auf deinen Fleischleib, denn dieser ist dir gegeben zur Erreichung des größten Zieles dieser Schöpfung – der Vergöttlichung der Seele in der Liebe zu Mir.“
Ein anderes Mal überkam mich große Traurigkeit und ich sprach:
„Mein Vater, ich habe den Kontakt zu Dir wieder verloren und fühle mich einsam ohne Dich.“
Er sagte: „Mein Kind, diesen deinen selbstverschuldeten Zustand verwende Ich, um deine Sehnsucht und das Verlangen nach Mir wieder stärker anzufachen. Du weißt doch, dass Mein Herz nichts Sehnlicheres wünscht, als mit euch zusammen zu sein wie Vater und Kind. Habe noch etwas Geduld – ja, ihr alle Meine Kinder, habt noch etwas Geduld, bleibet im Glauben und in der Treue, bald werdet ihr spüren und sehen, dass Ich Mein Wort halte. Bald wird euch Mein Geist erfüllen, werde Ich euch erfüllen mit Wahrheit und Liebe – bleibend. Amen.“
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„Mein Kind, du denkst, warum Ich so zu dir halte in deiner Erbärmlichkeit und Eigensinnigkeit. Wie einst, so gehe Ich auch heute zu den Bedürftigen, zu den Kranken und Gebrechlichen, zu den Sündern. Ich gehe zu denen und zu euch, die Ich angerührt habe und die nun dringend Meinen Beistand benötigen, um euch in und aus diesem Meinem Widerhall in euren Seelen, erfahr- und fühlbar als sich kontinuierlich steigernde Sehnsucht in euren Herzen, täglich aufs Neue zu berühren, auf dass Mein Wort als Mein Leben in euch lebendig werde.
So sprich mit Mir: „Herr, ich bin nicht würdig, dass Du einkehrst in mein Haus, doch sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.“ Dies eine Wort kennst du und kennen alle Meine Kinder – es heißt Liebe. Der Körper der Liebe ist hier die sichtbare Ausführung der Tat, die Seele der Liebe ist die Entscheidung als der Wille zur Tat und die Liebe selbst ist das Leben der Tat. Und alles zusammen bin Ich, wobei Ich in eurem Wollen eure Freiheit bin – versteht es recht.
Ja, Meine Kinder, in erster Linie komme Ich für euch, bin für euch gekommen und bin für euch da, die ihr hofft auf und bangt und ringt um Meine Gegenwart, die ihr eingetragen seid im Buch des Lebens, welches Ich geschrieben bereits vor der Erschaffung der Welt, um ein göttlich Maß zu setzen und zu halten im Ablauf von Zeit und Ewigkeit.
Doch müsst ihr nicht glauben, dass Ich damit eine Bestimmung gesetzt habe; es ist ein lebendiges Buch im und als Rahmen Meiner grundlegenden göttlichen Ordnung, die Gedanken darin sind freibleibend und können sich gemäß ihres Willens selbst bestimmen. So oder so.
Macht euch dies bewusst: Nur wenn ihr wirklich freiwerden wollt, wenn ihr dies Wollen durch und durch in euch spürt und es ernsthaft annehmt, indem ihr es in euer inneres und äußeres Dasein integriert, führt es euch in Meinen Willen, darin eine Vereinigung eures schwachen Wollens mit Meinem göttlichen Willen geschieht.
Ihr müsst also diesen demütigen Schritt tun, so realisiert ihr eure Namen im Buch des Lebens, so wird eure göttliche und wahrhaftige Identität lebendig, so bestätigt ihr eure Freiheit in Mir.
Dies spreche Ich heute zu euch, die ihr erbärmlich seid und arm in eurem Bemühen, deswegen Ich euch schenke all Meine Barmherzigkeit und Liebe.
Amen, euer Vater in Jesus Christus, Amen.“
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„Mein Sohn, sieh, Ich komme zu dir mit Meinem Erbarmen, so wie Ich zu allen Meinen Kindern komme, die Mein Erbarmen benötigen. Denn es gibt nahezu keine Gerufenen und Berufenen auf dieser Erde, die gemäß Meines erkannten Willens leben, sondern sie leben und erleben ihre Geistigkeit allein in Meiner Gnade und durch Meine Gnade. So halte und erhalte Ich euch im geistigen Leben und ohne diesen Halt würdet ihr nicht bestehen in der Welt, würdet ihr nicht an Meiner Seite wandeln.
Ihr steht also noch nicht auf eigenen Beinen, sondern Ich halte euch, ihr stehet durch Mich, steht in Meiner Barmherzigkeit – gemäß eures Bemühens; doch nicht in göttlicher Selbstständigkeit, wie es nötig ist und wäre durch die freiwillige Tätigkeit im göttlichen Liebeleben und dadurch in der Wiedergeburt des Geistes aus Mir.
Nun, es kann euch der Gnadenstrahl Meiner Liebe durch diese Welt tragen bis zu eurem Übergang ins jenseitige Reich, doch seid ihr dadurch an eurem Lebensziel angekommen? Nein, denn ihr habt eure göttliche Bestimmung nicht verwirklicht, habt die Geistesreife nicht erreicht in der ernsthaft tätigen Hingabe an Meinen Liebewillen, der euch zu wahrhaftigen Gotteskindern macht. Ich bin dann nicht euer Eigentum, sondern ihr seid weiterhin Mietlinge Meiner Göttlichkeit gemäß Meiner Gnade.
Wenn von eurer Seite Nachlässigkeit besteht im Beschreiten des Weges zu Mir, damit ihr das Ziel erreicht, das ihr euch für dieses Erdenleben vorgenommen habt, ist es bisweilen und gar oft notwendig, dass Meine Barmliebe ein kleines Kreuz sendet. Dies kann eine von euch selbst verursachte körperliche Krankheit sein, die Ich bisher von euch abhielt, oder eine seelische Not, die euch zu Mir treibt. Nicht dass ihr damit gestraft sein sollt, und dies ist auch keine Drohung, sondern es ist ein Gnadengeschenk, auf dass ihr im Tal der Demut erkennet eure Nachlässigkeit und Nichtigkeit. Und auf dass ihr wieder Sehnsucht bekommet nach Mir, euch zu helfen in der Not und in der Hilfe erkennet Meine Liebe.
Meine Kinder, die Zeit drängt. Aus diesem Grund muss auch Ich euch drängen. Darum bemühet euch und seid wachsam, und erkennet in der kommenden Notzeit Meine Liebe, dann wird die Not zum Steigbügel der Liebe. Nehmt an, was dieses Jahr noch in euer Leben tritt, sei es betreffs eures körperlichen Befindens oder sei´s das allgemeine Weltgeschehen. Bleibt im Vertrauen, dann könnt ihr immer auf Mich bauen.
Seht an die Schönheit der Liebe, seht das Leben der Liebe und nehmt es mit hinein in euren Alltag, so nehmt ihr Mich hinein in euren Tag, in eure Nacht. Sodann werdet ihr im tätigen Liebeleben durchdrungen von Meinem Geist und damit selbstständige Gotteskinder, lebend in Meiner Gegenwart ewiglich.
Noch einmal betone Ich: Der Schmerz demütigt gewaltsam, Liebe durchdringt die Seele zärtlich mit Demut. Wie ihr eure Kinder nicht gerne leiden seht, so auch Ich nicht. Doch steht beizeiten die Notwendigkeit dafür, um größeren Schaden vom Kinde abzuwenden.
So seht ihr, Ich bin ein Gott der klaren Worte und kein Schönredner. Nehmt diese auch als Gradmesser für eure Liebe zu Mir. Denn wenn euch darob Furcht befällt, habt ihr Mich noch nicht in Herz und Wahrheit erkannt. Wenn euch aber Meine heutigen Worte mit Liebe erfüllen und ihr darin Meine Vater-Fürsorge erkennt, seid ihr Meinem Herzen schon nahe.
Amen, dies sage Ich, Jesus Christus, unzugänglicher Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit Meinen Geschöpfen, herzender und liebkosender Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit Meinen Kindern.“
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„So schreibe, Mein Kind, denn Meine Worte sind Leben, und das Wesen des Lebens ist die Liebe, bin Ich. Und wenn Ich euch Meine Worte schenke, schenke Ich Mich euch im Geiste, welcher die Worte belebt und welcher ist der Grund der Worte, woraus diese geboren werden als geistig-göttliche Nahrung für diejenigen, die Hunger haben nach dieser Meiner Speise, nach Mir.
Doch müsst ihr diese Speise achtsam und bewusst aufnehmen in eurer Seele Herz, also gut kauen und nicht hinunterschlingen, ansonsten ihr keinen Gewinn davon erzielt, da die geistige Nahrung sich nicht durch und mit eurem Herzensfunken entzündet und unverdaut wieder ausgeschieden wird. Dann könnt ihr tausend Worte aus Meinem Munde betrachten und kein göttlich Leben wird je in euch erstehen.
Lasst ihr euch jedoch durchdringen und durchwirken mit geistiger Nahrung, nehmt diese auf in die Tiefe eurer Seele, in euer verlangendes Herz, und betrachtet diese dort eine längere Weile mit den Augen der Liebe, verdaut ihr gewissermaßen Mein Wort und macht es zu eurem Eigentum, macht somit Mich zu eurem Eigentum.
Da aber die meisten Meiner Kinder Meine Worte zuhauf hinunterschlingen und sich daran nur ergötzen aber nicht oder selten danach leben, und es ihnen zumeist an Geduld fehlt im reißenden Strom der Zeit, da sie Besseres zu tun haben als Mich in sich zu suchen und zu erwecken, und in vielerlei Hinsicht sich sogar dagegen sträuben tiefer einzudringen in ihr ureigenes göttliches Sein und somit in Mein Leben, reiche Ich euch nur gelegentlich Meine Worte durch diesen Meinen Schreiber.
Nehmt euch das zu Herzen, lest langsam und wenig, verweilet bei den Worten die euch anrühren, beschäftiget euch damit und traget diese im Herzen durch den Tag und handelt danach, so werden sie lebendig in euch, so werde Ich lebendig in euch.
Noch einmal sage Ich: Der Geist ist es, der euch belebt, nicht die Form. Was ist der Geist des Wortes? Der Geist ist das Leben des Wortes. Lebt ihr Mein Wort, lebt das Wort in euch – und das Wort ist Gott und Gott ist das Wort. Das Tun nach Meinem Wort vergöttlicht eure Seele, das müsst ihr euch verinnerlichen, allein um das geht es.
Und je mehr ihr in der Lage seid, Mich zu lieben, umso lichter und klarer werden Meine Worte, umso mehr werdet ihr durchdrungen vom Geist der Wahrheit, umso göttlicher wird euer Tun und Lassen. Sodann werdet ihr wahrhaft Kinder Gottes heißen in all eurem Sein und Wesen. Seht, das habe Ich für euch bereitet.
Zudem sage Ich erneut: Wartet nicht auf Meine Wiederkunft, denn Ich bin bereits da. Nehmt Mich auf, so werdet ihr dessen gewahr. Amen, Meine Kinder, Amen.“
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„So komme Ich zu dir, Mein Kind. Deine Worte habe Ich vernommen, dein Gebet; die Liebe im Gebet ist es, die Mein Herz berührt und nicht die Hülle des Wortes. Die Hülle des Wortes ist tot, belebt wird sie von der Liebe darin – und das bin Ich. Und so findet in der Liebe zu Mir eine Vereinigung statt im Wort, im Wort wird das Kind eins mit Mir. Und dann kann Ich diese lebendigen Worte im Herzen Meines Kindes aussprechen, und das Kind gibt sie weiter an die Geschwister, die dieses Wort noch nicht vernehmen können in ihren Herzen, in ihrer Seele, und doch Sehnsucht haben danach, Sehnsucht haben bei Mir zu sein; der Zug ihrer Herzen zu Mir ist stark – und doch auch der Zug zur Welt.
Und so ist es ein Hin und Her, ein Toben und Kämpfen und Ringen auf der einen Seite, und eine Freude, eine große Hoffnung und Zuversicht auf Mein Kommen. Und doch betone Ich es immer wieder: Ich bin schon da. Ich bin im Geiste präsent, Ich bin wiedergekommen, ihr müsst Mich nur aufnehmen. Meine Wiederkunft hängt von eurer Öffnung ab. Und so wirkt sich Meine Wiederkunft, wie du es schon betont hast, verschiedentlich aus in dieser Welt – je nachdem, wie Mein Geist aufgenommen wird.
Auch weltlich gesinnte Menschen können Meinen Geist aufnehmen und in Meinem Sinne für die Wahrheit kämpfen und der Wahrheit dienen – doch nicht in Kontakt mit Mir, und oft kämpfen sie einen verzweifelten Kampf. Doch Meine Kinder sollen nicht verzweifeln, und sie sollen auch nicht diesen Kampf kämpfen gegen die Welt, sondern sie sollen Mich lieben. Denn Ich habe schon gekämpft und Ich habe gesiegt. Und diesen Meinen Sieg, diese Meine siegreiche Gegenwart möchte Ich in euch manifestieren. Diese göttliche Manifestation, um das geht es jetzt und immerdar.
Kein Kind ist ausgenommen dies zu vollbringen, denn Ich habe Meine Schäfchen schon zusammengeführt, Ich habe schon die Wege geebnet, Ich habe Gehege errichtet, umzäunt, der Schutz: Meine Engel. Sie bilden den Zaun um Meine Herden und tragen das Licht von Herde zu Herde. Und die Liebe ist das Netzwerk – und dies ist Mein Leib; ihr bildet Meinen Leib zusammen mit anderen Herden. Und gemäß eurer Hingabe und gemäß eures ernsthaften Wollens Mir zu dienen, euer Leben Mir zu schenken, es Mir zu weihen, kann Ich über diese Erde gehen.
Noch einmal: Ich bin da und bilde Mir Meinen Leib. Denn zu Meinen Kindern komme Ich bevor Ich zur Welt komme, Ich komme dann in euch zur Welt. Und Ich komme auch in Gestalt von Not. Denn diejenigen, die Mich nicht annehmen, diejenigen, die in der Lüge leben, die straft die Lüge. Und so komme Ich einerseits eben durch euch und andererseits strecke Ich Meinen langen Arm aus über diese Erde und versetze ihr einen kräftigen Stoß, auf dass aufgerüttelt werde der Tod. Ich erwecke noch viele vom Tod zum Leben, auch in der letzten Minute bin Ich da, bin Ich bereit, ist Mein Herz geöffnet. Mit einem Auge blicke Ich zur Erde und ein Auge schließe Ich.
Und so, ihr wisst was ihr zu tun habt. Ich führe euch zusammen, auf dass ihr euch gegenseitig stärkt, auf dass ihr eine Einheit bildet in der Liebe, auch in persönlicher Gegenwart, in persönlicher Nähe, im Kennenlernen. Und dass ihr euch von Herz zu Herz berührt, dass ihr Uneinigkeiten überdeckt mit Meiner Liebe. Ihr sollt eine Einheit bilden, damit Ich wohlgemut und gefestigt schreiten kann über diese Erde.
Das gebe Ich euch heute, Meine Kinder. Freuet euch, denn Ich beschütze euch. Achtet nicht so sehr des Leibes Leben, sondern achtet der Seele Leben, allein das zählt. Und wen Ich abberufe, der soll sich freuen und keine Sorge haben, dass er etwas versäumt, dass er einen Dienst nicht mehr ausführen kann. Denn Ich habe das Maß gesetzt für jedes einzelne Leben Meiner Kinder, und ihr könnt freudig dem Tod entgegen sehen, dem Tod des Leibes – und dem Leben der Seele. Denn hier ist nicht eure Heimat; eure Heimat, das bin Ich, das ist der Himmel in euch und dadurch in Mir.
Amen, Meine Kinder, und noch einmal sage Ich und setze unter Meine Worte das Zeichen der Wahrheit, Amen.“
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„So schreibe, Mein Sohn, Worte des Lebens für diejenigen, die eines guten Willens sind, für die Sehnsüchtigen, für die Wahrhaftigen, für die Liebenden.
Es ist die Zeit gekommen Meiner Wiederkunft auf dieser Erde, wie es angekündigt war und ist durch die Jahrtausende von Meinen Propheten. Es ist die Zeit gekommen, in der diese gefallene Welt gereinigt wird mit Meiner Liebe.
Doch Meine Liebe wirkt sich so und so aus. Diejenigen, die für die Welt und für sich selbst leben, erleben Meine erneute Darniederkunft als schicksalshafte Macht, welche Elend, Not und Tod bringt. Denn viele werden jetzt und bald in große Not geraten, zur Reinigung und Läuterung ihrer Seelen. Eine Not, die Meinen Namen trägt im Sinne göttlicher Ordnung und Gesetzmäßigkeit, um zu retten was noch zu retten ist. Und viele werden abberufen aus dem Fleisch, das ihnen so viel Sorge bereitet und für das sie nur leben, doch bringt es im materiellen Wahn seelisches Sterben und ist der Menschen Tod und Verderben.
Meine Kinder erleben Mich bereits jetzt, sie werden sich mehr und mehr Meiner Gegenwart bewusst. Auch sie geraten vielfach in Not. Diese bringt sie näher an Mein Herz und macht ihre Seelen weich und demütig. Und das tut wahrlich not, denn euch habe Ich gerufen bei euren Namen, euch habe Ich berufen Mir anzugehören – euch habe Ich Erlösung versprochen, eure Namen sind eingetragen im Buch des Lebens.
Und ihr seht, Ich führe euch bereits zusammen und vereine euch im Geiste, in Mir. Euer gemeinsames Singen und Beten ist von Mir euch angetragen und bringt euch und der Welt großen Segen, denn Ich bin in euren Herzen und diese sind es, die singen und beten und Mich hinaustragen in die Welt. Da kommt es nicht darauf an, ob stimmlich besonders schön gesungen wird, allein der Geist ist es, der die Schönheit eines Gesanges im Jenseits bestimmt. So offenbart sich in der geistigen Welt nicht eine irdisch gesungene richtige oder falsche Tonlage, sondern die Liebe im Gesang offenbart die Schönheit der Musik. Die akustische Hülle bleibt in der Materie zurück – so wie beim Menschen auch die Hülle zurück bleibt und Liebe seinen jenseitigen Zustand bestimmt.
Ja, der Himmel stimmt mit ein in euren Gesang, es ist wahrlich eine Freude – in euren Seelen und im Himmel in euren Herzen und beide Freuden sind vereint in Meiner Liebe. Und Meine Liebe wiederum ist es, die den Gesang initiiert und belebt. So schließt sich der göttliche Kreis vom ewigen Werden und ewigem Sein, denn das Sein ist im Werden enthalten und das Werden im Sein. Versteht es recht. Amen Meine Kinder, Amen.“
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„Mein Kind, so schreibe: Was sich in dir verwirklichen soll ist Liebe. Und Ich sage es zu allen: Was sich in euch verwirklichen soll ist Liebe. Ich bin Liebe. In Mir findet ihr Ruhe und Frieden und Geborgenheit. Wenn euch die Welt belastet ist es ein Zeichen, dass Ich nicht in euch lebe. Je materieller ihr eingestellt seid, desto mehr belastet euch der Welt Gebaren. Seid ihr in Mir und Ich in euch, seht und geht ihr mit göttlichem Bewusstsein durch die Welt. Dies nimmt euch jegliche Sorge und Angst und befreit euch von der Last irdisch-satanischen Geschehens.
Seht nicht auf die einstürzenden Mauern des Weltenhauses, geht nicht durch die Räume des Verderbens und der Verlorenheit, achtet nicht auf die Sklaventreiber und Lügner, lasst die Welt Welt sein. Seht auf Mich, der Ich Mein Herz geöffnet habe weit, um einzulassen das Bedürftige und Gefallene, das Sorgenvolle und Traurige. Kommet still zu Mir, Ich lasse euch Meine Liebe spüren, auf dass ihr gewahr werdet der Liebe Gottes, auf dass ihr sehet, dass Ich ein wahrhaftiger Vater bin Meinen Kindern. Ja, ihr sollt Meine zärtliche Umarmung fühlen in der Stille und Vertrautheit mit Mir, die euch befreit und abzieht von der Welt Oberfläche hinein ins göttliche Gewahrsein und Geborgensein.
Und Ich sage es erneut: Versteift euch nicht auf Meine Wiederkunft, sonst erkennet ihr nicht Meine Gegenwart. Bei Meiner allgemeinen Ankunft komme Ich mit dem Schwert der Wahrheit in der Hand, um zu üben Gerechtigkeit. Dann sollt ihr schon bereitet sein und erfüllt mit Meinem Geist. Deshalb spreche Ich mit euch, um euch vor den letzten Tagen zu Mir zu ziehen, um euch jetzt schon göttliche Heimat zu schenken. Lebt im Hinblick auf Meine Gegenwärtigkeit in euren Herzen und nicht im Hinblick auf das letzte Geschehen. Jetzt bin Ich in euren nach innen geöffneten Herzen und bin es für immerdar.
Amen, Jesus, der an eure Herzen pocht Tag und Nacht. Amen.“
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Feierstunde in Holzach
„Meine Kinder, ihr habt für eure Verwandten, für eure Bekannten, für eure Lieben, für die, die euch am Herzen liegen gebetet und das ist es, was Ich euch schenke und was Ich von euch verlange – dieses Fürbittegebet, das so nottut in dieser Zeit und das Ich in euch lege. Denn ohne Meinen Geist wäret ihr nicht in der Lage für eure Geschwister zu beten. Und dies ist schon ein Zeichen Meiner Gegenwart, dass Ich in eurem Herzen wohne. Und doch sage Ich auch: Ich bin einsam! – Ja, wie ist das zu verstehen? Ich der allmächtige Gott ein Einsamer?
Der Himmel ist voll von Meinen Kindern und das All ist erfüllt von Seelen, die Mir anhangen. Und doch bin Ich einsam in euren Herzen. In jedem Herzen Meiner Kinder, in jedem einzelnen Herzen bin Ich doch zuhause und hier warte Ich auf euch – und da bin Ich alleine. Mit einer gewissen göttlichen Sehnsucht erwarte Ich, dass ihr Mir die Türe öffnet. Denn ihr seid es, die die Türe öffnen müssen, um Mich eintreten zu lassen, um Meinen Liebegeist ausströmen zu lassen in eure Seelen. Und die Sehnsucht ist es, die euch dazu treibt, die euch da hinführt, die Meine Nähe sucht allezeit.
Ja, Meine Kinder, und so habe Ich euch heute zusammengeführt. Und jedes Einzelne von euch ist nicht hier, weil es zufällig so geschehen ist, sondern Ich habe es so gewollt. Und nun bitte Ich euch: Ihr alle habt eine eigene Last abzutragen – nicht nur in der Fürbitte könnt ihr Mir etwas zu Füßen legen, ans Herz legen, sondern auch ein Eigenes, eine eigene Last Mir zu Füßen legen, die Ich aufnehme, die Ich in Mein Herz lege. Schenkt Mir diese Last, diesen einen Gedanken, der euch immer wieder zu Boden drückt, der euch oft die Freude am Leben und die Zuversicht nimmt. Und Ich nehme es auf und lege es in Mein Herz und gebe es euch zurück – verwandelt, umgewandelt, von der Last zur Freude, zum Geschenk. Und Ich lege es zurück in euer Herz als ein Gut, als ein göttliches Gut, das ihr getragen habt eine Zeit, eine gewisse Zeit, und Ich nun in dieser Stunde es euch abnehme. Und doch ist es notwendig, dies auch mit festem Vertrauen und Zuversicht und Glauben zu tun und nicht zu denken: „Macht er es wirklich?“
Ja, Ich mache es, Ich bin bereit. Seid auch ihr bereit, Mir eure Last zu geben? Denn jede Last ist ein Segen und in jedem Kreuz – wie Ich es schon oft gesagt habe – ist ein Schatz verborgen. Diesen Schatz gebe Ich euch zurück, und ihr könnt ihn dann weiterreichen an die Menschen, die Ich euch zuführe.
Das, Meine Kinder, wollte Ich euch jetzt sagen – zu dieser Stunde. Und so ist Mein Segen in diesem Raum, der erfüllt ist von Licht. Und auch viele Verstorbene sind hier und dürfen dieser Gemeinschaft zusehen, diesem gemeinsamen Beten, Singen und Lieben. Denn Ich rufe Meine Kinder nicht zusammen, nur um eine kleine Gemeinschaft zu eröffnen, sondern es sind immer tausende, unzählige, die Anteil haben, je nach ihrem geistigen Stand. Und so sehen manche diesen Raum als fernes Licht und manche haben schon größeren Anteil an dem Geschehen, das hier vonstattengeht.
Seid dessen gewahr! Wo Ich bin, ist der Himmel geöffnet. Wo Ich bin, ist Gnade und Segen ohne Ende, und für diejenigen, die Mich lieben, bin Ich da ohne Maß und Ziel und überhäufe die Seele mit den Gaben des Himmels. Amen.“
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„Mein Sohn, du fragst was Liebe sei und wie du sie erkennen kannst. Somit fragst du, wer Ich sei und wie du Mich erkennen kannst. Sieh, du bist ein Teil von Mir, somit bin Ich in dir – ja, Ich bin dein Leben und darin deine Liebe. Ich bin also in dir, Ich wohne in deinem Herzen. Das kannst du durchaus wörtlich und praktisch nehmen.
Du bist eine Dreiheit aus Körper, Seele und Geist. Deinen Körper kennst du, deine Seele – dich – kennst du oberflächlich und manch-mal etwas tiefer, nämlich dann, wenn Ich dich anrühre mit Meinem Liebelicht. Und woher rühre Ich dich an? Aus deinem Geistfunken, der in deinem Herzen wohnt und der Ich eigentlich selbst bin als dein Anteil an Mir. Dieses dein göttliches Leben ist Liebe und diese Liebe ist dein Leben.
Nun sieh, wenn du jemandem von Herzen Gutes tust, verspürst du beim Geben Liebe und Freude. Das kommt daher, weil Ich es tue und dich dabei mitnehme. Wenn du diese sich verschenkende Liebe liebst, liebst du Mich. Wenn du es liebst Gutes zu tun, liebst du Mich. Je öfters du in dieser Liebe lebst, umso näher kommst du Mir – und umso intensiver wird dadurch deine Liebe in Mir, umso mehr vereinigst du dich mit Mir, umso enger rücken wir zusammen.
Liebe die Liebe, dann werde Ich in dir erstehen, und dann wirst du sehen und offenen Auges mit Mir gehen. Dann wird dein Leben ein einziges Geben und erst dann wirst du Liebe göttlich verstehen. Dann wirst du Mich wahrhaft erkennen und Ich werde dich bei deinem wahren Namen nennen. Dann wirst du erstehen aus deinem Erdengrab mit Mir, der Ich Mein Leben für dich gab.
Das sagt dir dein himmlischer Vater. Amen, Mein Kind, Amen.“
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„Meine Kinder, wenn Ich zu euch spreche ertönt Mein Wort durch die Schöpfung und schafft neues Leben. Schafft neues Leben im Sinne von Neugeburt aus Mir und schafft neues Leben im Sinne der Erlösung von bereits geschaffenem Leben. So ist auch dies Wort ein machtvolles, um euch weiterzuführen, um euch anzuregen und anzuspornen, euren Weg ernsthafter und wahrhaftiger zu beschreiten. Denn der Prozess der Scheidung der Geister schreitet schnell voran, um zu trennen die Spreu vom Weizen, zu scheiden das Licht von der Finsternis, zu trennen die Nacht vom Tage.
Ich mache eine Grenze zwischen dem Wasser oben und dem Wasser unten, dem Wasser des ewigen Lebens und dem Wasser der Vergänglichkeit. So reiche Ich Meinen Kindern das Wasser des Lebens und der Barmherzigkeit aus den Himmeln und gebe den Kindern der Welt das bittere Wasser zeitlicher Erfahrung. So bekommt jeder das, was er von Mir erbittet.
Gemäß dieser Scheidung bilden sich zwei Gruppen, die sich wiederum in viele Seelenvereine aufteilen und geführt werden in Bereiche und Wohnungen, die ihren Zuständen entsprechen.
Es gibt bei der nun stattfindenden Scheidung der Geister in der Einteilung unten oder oben also nur ein entweder oder, innerhalb der zwei Parteien aber viele Schattierungen sowie Auf- und Abstufungen, sowohl im demütigen Liebelicht empfangen und somit im Erleben Meiner Gegenwart und Geisterfüllung als auch große Unterschiede innerhalb der in Lieblosigkeit, Eigensinn und Hoch-mut Gefangenen und dadurch auch Abweichungen im Erfahren der kalten Nacht der Gottferne.
Euch habe Ich gerufen und berufen ins Licht. Dieser Ruf ist kein Garant für Erlösung, wie ihr wisst, denn euer Wille ist und bleibt frei. Und doch steht ihr in einer besonderen Gnade aufgrund dessen, dass eure Zeit der Heimkehr gekommen ist im Ablauf eurer bisherigen Lebens-Entwicklung. Bei einigen bereits Äonen während als Wanderer durch Zeit und Ewigkeit im großen Schöpfungsraum, bei anderen eine kurze Zeit, um als einst nicht gefallener Engel nun Fleisch zu tragen in dieser Zeit, um Mir zu dienen in Wahrheit und Liebe und zugleich die freie Gotteskindschaft zu erlangen. Und manche sind entnommen der gefallenen Erdenseele und auch sie dürfen nun ihren Kreislauf von Tod und Vergänglichkeit beenden, um heimzukehren ins Vaterhaus.
Meine Kinder, die Zeit drängt, bald geht es Schlag auf Schlag an der sichtbaren Oberfläche – und schleichend darunter bindet der Zeitgeist die ihm Angehörigen immer fester in sein Netz von Lüge und falscher Liebe. Verblendung und Blindheit werden zunehmen, doch ihr sollt sehen. Deshalb verschließt eure Augen vor der Welt und öffnet Mir eure Herzen, das ist der Weg der Erlösung.
Amen, euer Vater in Jesus Christus, Amen.“
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Unser geliebter Vater Jesus, unsere Herzen sind berührt von Deiner Liebe – und so kommen wir zu Dir, weil Du uns ziehst, weil Du uns führst und leitest, zusammengeführt hast als eine Einheit; eine Einheit, die Du bildest in uns. Und als Einheit schenkst Du uns Dein Wort, das Wort, das aus Deinem Herzen kommt und Du legst in unsere Herzen.
„Ja, Meine Kinder, Mein Wort, das ist Liebe, und Liebe ist es, die Ich allseits verströme, denn Ich selbst bin ja der Geist der Liebe. Und ihr seid geboren aus der Liebe und ihr kehrt wieder zurück zur Liebe. Und der Weg, den ihr geht, das ist der Weg durch die Dunkelheit, durch die Ferne. In die Ferne gegangen habt ihr Mich verloren, und so bin auch Ich in die Ferne gegangen, um euch zu suchen, um euch zu rufen und um euch zu finden.
Ihr seid Findlinge Meiner Liebe. Doch noch – auch wenn ihr Meinen Ruf vernommen habt – bewegt ihr euch in der Dunkelheit. Mein Licht strahlt in die Dunkelheit, das Licht Meiner Liebe. Und ihr sollt euch daran orientieren, es ist wie eine Leine, die Ich gespannt habe von Meinem Herzen zu euren Herzen. Ihr könnt diese Leine erfassen, diesen Lichtstrahl, und diesem Lichtstrahl folgen durch die Dunkelheit, durch das Labyrinth dieser Welt, um wieder nach Hause zu kommen. Und Mein Wort ist auch der Strahl, denn Wort und Liebe sind eines und das bin Ich. Und folgt ihr Meinem Wort, so kommt ihr zu Mir.
Deshalb habe ich in dieser Zeit viele Wortverkünder ausgesandt in die Welt, Rufer in der Wüste, durch die Ich spreche, denen Ich gegeben habe die Gnade Meiner Gegenwart – gemäß ihrer Hingabe und ihres Vertrauens.
Meine Kinder, die Dunkelheit der Welt nimmt zu, der Tod wird Ernte halten. Bald kommt eine Zeit, die euch vieles abverlangt. Ihr könnt es euch jetzt vielleicht ausmalen, doch wenn das Geschehen da ist wird die Erschütterung groß sein. Es wird zum Teil ein schleichender Prozess sein, der euch hinab zu ziehen versucht in die Gefilde Meines Gegners durch Angst und Sorge, und auch durch falsche Gedanken, die euch abbringen können vom Strahl des Lichtes. Und es wird äußere Geschehnisse geben, die euch ebenfalls in Sorge versetzen und Fragen aufwerfen in euch: „Ob es wirklich noch alles in Deinem Sinne ist lieber Gott?!“
Da sage Ich: Ja, es muss alles seinen Weg gehen. Ich habe alles im Blick, Ich sehe alles bis zum Ende und darüber hinaus. Und deshalb sage Ich: Bleibt im Vertrauen, gleich was geschehen wird, gleich was euch genommen wird, gleich worunter ihr leiden müsst und werdet – mehr oder weniger.
Hier ist nicht eure Heimat. Diese Erde ist für euch eine Durchgangsstation, eine Schule, ein Platz der Ausbildung, ein Platz der Vergöttlichung. Und alles um euch herum, alles Materielle, euer Besitz, alles Geschehen – ihr seid isoliert davon in Mir. Lasst los die Dinge, die eure Seele binden an die Welt; die Gedanken, die euch gefangen halten, euch festklammern an das, was ihr glaubt das ihr braucht, was Notwendigkeit ist – und doch sage Ich: Nein, euer irdisches Begehren ist meist nicht die Notwendigkeit.
Ich werde eure Leben erhalten, Ich werde einen Schutzmantel um euch legen und habe es bereits getan. Doch was wirklich zählt ist, dass ihr Mir treu bleibt, dass ihr Mir vertraut, dass ihr euch und eure Lieben Mir anheimgebt. Gleich ob auch in euren Familien, in eurem Verwandten- und Bekanntenkreis der Tod einziehen wird, der körperliche Tod ist nur ein Wechsel von der Seite des Todes in die Seite des Lebens, von der Materie in den Geist – natürlich nach Beschaffenheit der Seele. Doch hat der Tod keinen Schrecken wie es euch immer wieder eingeredet wird.
Und wenn der Tod Ernte halten wird, lasst es geschehen, lasst euch nicht hinab ziehen in das Schreckensgespenst Tod, sondern bleibt bei Mir, denn Ich bin das Leben. Und wenn ihr bei Mir seid, wenn ihr Leben in euch habt und spürt, dann betrachtet ihr den Tod mit den Augen des Lebens, so wird der Tod selbst zum Leben in euch – das ist die Auferstehung in Mir.
Meine Kinder, erwachet am Morgen mit Gedanken an Mich, sucht Mich des Tags immer wieder, in eurem Alltagsleben, in eurem geschäftlichen Treiben, schenkt Mir kurze Gedanken der Liebe und der Treue. Und am Abend, wenn ihr zu Bette geht, schenkt Mir noch einen Gedanken und einen Wunsch, euch zu segnen. Und betet für diese Welt, für die Menschen, ob gut ob böse. Denn auch Ich, wie ihr wisst, lasse Mein Licht scheinen, die Sonne scheinen über die ganze Erde. So sollt auch ihr unterscheiden, aber nicht verurteilen diejenigen, die dem Bösen dienen.
Amen Meine Lieben, Ich segne euch, Jesus, Amen.“
* * *
„Meine Kinder, es gibt einen großen Unterschied im Lieben. Versucht ihr zu lieben, weil Ich es euch zusage und antrage und ihr Meine Worte nur mit eurem Verstand aufnehmt und somit auch aus diesem lieben möchtet, so liebt ihr mit eurem Menschlichen, liebt aus eurem eigenen unvollkommenen Wollen. Doch die Verstandesliebe ist stets gebunden an die eigene Befriedigung, an die Selbstsucht und diese Liebe verfälscht Meine Liebe und macht sie verdunkeln. So wundert ihr euch, dass euer Bemühen keine Früchte zeitigt, ihr ständig mit der Welt zu kämpfen habt und ihr Mir nicht näher kommt, Ich Mich nicht in euch offenbare. Nehmt ihr jedoch Meine Worte im Herzen auf, befolgt ihr sie auch mit dem Herzen und handelt mit dem Herzen, welches ist bereits Mein Handeln in und durch euch und ist Meine Gegenwart in euch.
Nun sagt ihr: „Lieber Vater, aber es ist doch ein Bemühen da, auch wenn wir noch sehr im Verstand leben! Wir wollen doch, aber es geht nicht so gut. Wir tun uns schwer in der Liebe zu Dir.“
Da sage Ich: Meine Kindlein, deshalb spreche Ich zu euch, um euch aufzuklären, um euch täglich Meine Liebe zu beweisen, auf dass ihr in diesen göttlichen Offenbarungen erkennen möget Mein Herz. Ja, Ich nehme euer blindes Verstandeswollen und -lieben in Mein Herz und gebe euch dieses zurück als Gabe der Liebe, lege diese in euer Herz, führe euch dadurch vom Kopf ins Herz.
Kindlein sollt ihr sein und nicht weltliches Selbstbewusstsein sollt ihr zur Schau stellen, nicht in Selbstdarstellung eurer Talente, eures irdischen Erfolgs und eurer Besitztümer sollt ihr euren Wert suchen und finden, sondern in Mir. Nur von einem demütigen Kinderherzen, das Mich sowohl als Schöpfergott anerkennt als auch als allerliebsten Vater, lasse Ich Mich finden.
Solche Kinder will Ich Mir ziehen, diese Kinder sollt ihr sein, zu eurer größten Seligkeit und ja – dadurch auch zu Meiner. Also beugt euren Verstand in Demut vom Kopf ins Herz, lasst eure materiegebundenen Gedanken sinken in die freie Liebe eurer Herzen. Dort und hier wohne Ich und warte, dass ihr Mir die Türe öffnet, auf dass Ich eintreten kann in eure Seelen, um euch zu durchdringen mit Meiner Gegenwart. Denn für euch bin Ich bereits gekommen und da.
Ja, Ich bin da, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, Gott eurer Herzen.
Amen Amen Amen.“
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„Meine Kinder, es waltet ein großer Unterschied zwischen den Kindern der Welt und Meinen Kindern, sowohl was die Qualität des zu gehenden Weges betrifft als auch in Bezug zur Erlösung.
Begeht ein Mensch sein irdisches Dasein in Eigensinn und Selbstsucht, indem er nur sich und der Welt traut und vertraut, muss er selbst seine Wege bereiten und diese ohne Mich beschreiten. Das dunkle Schicksal ist sein Weggefährte, er kennt nicht Sinn und Zweck seiner Existenz und sucht diese deshalb im Irrgarten dieser Welt, dessen Pfade allesamt ins Verderben führen. Er muss seine Verfehlungen und Sünden selbst tragen und abtragen über oft endlose Zeiträume. Diese sind Geschöpfe göttlicher Ordnung, welche ist die strenge Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung im Ablauf allen Geschehens.
Hat sich ein Mensch Mir anheimgegeben, sein irdisches Dasein und Leben Mir anvertraut, Mich in Demut um Führung gebeten und um Erlösung von seinem Tode, nenne Ich ihn Mein Kind und behandle ihn dann entsprechend. Ich zeige ihm seinen und der Welt Sinn und Zweck und leite seine Wege so, dass er, in kindlicher Treue verbleibend, sicher in Mein Herz findet.
Für Mich als die alles verzeihende und barmherzige Liebe spielt es also keine Rolle, welche Sünden Meine Kinder im bisherigen Erdendasein sich aufgeladen haben, denn Ich habe am Kreuz bereits ihre Sünden mit Meinem Blut getilgt. Mit Meiner Kreuzigung und Auferstehung habe Ich den Weg von der äußersten Hölle, von der schwärzesten Finsternis zu Meinem Herzen gebahnt, habe im Herzen des Todes neues Leben entzündet und somit alles Gefallene wieder mit göttlichem Leben verbunden.
Das bedeutet: Ich verzeihe Meinen Kindern ausnahmslos alle Sünden und seien diese noch so arg. In der Hingabe Meines Kindes an Meine Liebe schreibe Ich dessen Sünden in den Sand, Ich nehme es aus Meiner Gesetzmäßigkeit in Meine Barmherzigkeit, denn für Meine Kinder habe Ich alle Schuld auf Mich genommen und gesühnt am Kreuz – diese Sühne gebe Ich euch zurück als göttliche Erlösung. Und dass ihr Sünde endgültig verlassen könnt und nicht zurückfallet in den Tod, nicht fallet aus der Gnade ins Gericht, begleite Ich euch und führe euch gemäß eurer Liebe zu Mir, in Mein Herz. Zuerst im äußeren geschenkten Wort, dann im inneren Wort. Bedenket dieses Vorrecht.
Ja, euch habe Ich sehend gemacht in der Welt, die von Blinden beherrscht wird, die wiederum Blinde führen. Euch habe Ich berufen, Mein Licht, das Ich vor 2000 Jahren in der Dunkelheit entzündet habe, der Welt zu offenbaren. Deshalb seid ihr in die Finsternis des Todes gegangen und habt aus Liebe zu Mir darin dessen Eigenschaften angenommen, um ihn zuerst in euch mit Meiner Hilfe zu überwinden, und so als Bahnbrecher der göttlichen Liebe Herzenstüren zu öffnen in Mein Herz für eure gefallenen und verblendeten Brüder und Schwestern. Ja, so spreche Ich zu Meinen Kindern. Euer Vater Jesus, Amen.“
Samuel: Dazu möchte ich sagen, dass es Sünden gibt, worin die Seele gänzlich erstarrt ist, wie zum Beispiel extremer Hochmut oder Geiz, oder welche die Seele sehr ins Fleisch gezogen haben, wie exzessive beziehungsweise abartige Sexualität und/oder eine Sucht, die die Seele ganz und gar gefangen nahm und bestimmte. Da braucht es schon große Nöte, auf dass der Mensch frei wird, auf dass er los- und ablässt von seinem verkehrten Tun; doch bei Gott ist alles möglich und selbst diese Seelen kann Er in Sein Vaterhaus führen.
Es gibt Kundgaben, die besagen, dass man, wenn man gewisse Sünden begangen hat, nicht mehr in den obersten Himmel zum Vater gelangen kann. Diese Aussage teile ich nicht, denn ich selbst bin der Beweis, dass dies nicht stimmt, da ich Gottes Liebe jahrzehntelang in den tiefsten Schmutz gezogen habe und mich grob am Geist der Liebe, welcher ist der Heilige Geist, versündigt habe – und jetzt Wohnung nehmen darf in des himmlischen Vaters innersten Liebe, um von dort und hier zu berichten und zeugen vom einzig wahren Gott, der da heißt Jesus Christus und ist Liebe, Liebe und wieder Liebe.
Wenn ein Mensch wahrhaftig und aufrichtig Gottes Liebe sucht und will und sich in seiner Sünde demütigt vor Gott, dann kann der Vater nicht anders, als Sein Kind zu Sich zu ziehen, um es für immer glücklich zu machen. Seine Erlösertat reicht für jede Sünde und sei sie noch so schlimm – denn Seine Liebe ist grenzenlos. Doch erst in Seiner Liebe wird der Mensch ganz frei von jeglicher Last. Solange wir nicht erfüllt sind vom Heiligen Geist, leben wir in Unvollkommenheit, sind wir dem Tod untertan. Doch bis dahin dürfen wir in Seiner Gnade leben, die uns zubereitet für den Empfang des Liebegeistes aus Seinem Herzen.
Und das ist wahr und gewiss und wird bezeugt vom Vater in mir: Dies wird bei den Gotteskindern geschehen, die den Weg der Liebe und Treue nicht verlassen. Sie werden erleben, was die Apostel einst erleben durften nach der Auffahrt Jesu. Das wird unser wahres Pfingsten sein und unsere endgültige Erlösung in Jesus Christus.
Viele Menschen glauben und glaubten, den Heiligen Geist empfangen zu haben, doch ist dies nicht das tatsächliche göttliche Geschehen. Denn in Wahrheit ist dieser Vorgang die Eingeburt in Gott – und das ist eine andere Dimension des Glaubens als bei vielen Gläubigen gemeinhin angenommen wird und vorgestellt ist. Denn das Gotteskind, das diese Taufe erleben darf, wird und ist bereits Bewohner des Himmels, ist Bewohner des Herzens Gottes und wird dieses der Welt offenbaren.
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„Meine Lieben, Ich gebe euch Mein Wort durch Kinder, die Ich erweckt habe und die bereits aus Mir leben. Ich schenkte und schenke euch vielfältige und vielfache geistige Nahrung durch Menschenmund. Ihr seid gesegnet mit herzberührender Musik, die eure Seelen in den Geist zu erheben vermag. So sorge Ich im Außen für euch, auf dass ihr tiefer eindringet in Meine Liebe, um schließlich aus eurem Innersten zu leben, aus Meiner inneren Fürsorge.
Wenn eure Seelen tief berührt sind von erhabenen und liebreichen Worten und Tönen fühlt ihr euch Mir nah und seid es auch in gnadenvoller Weise. Doch wenn die Welt euch wieder anstößt, da Ich euch anderweitig von außen Nahrung zuführe, die euch nicht sanft berührt sondern herausfordert, auf dass ihr euch in der Liebe zu Mir bekennet und erkennet und berühret somit Mein Herz auch in den widrigen Geschehnissen, klagt ihr und fraget nach dem Sinn.
Seht, solange eure Gedanken ständig um euch selbst kreisen und euch die Gedankenflut erdrückt, da ihr selbst der Mittelpunkt eures Daseins seid und nicht Ich, wird euch der Seele Irr- und Eigensinn und Eigenliebe immer wieder leidlich berühren und der Geist kann euch dann nicht zu Mir führen. Als euer eigener Mittelpunkt lebt ihr tagtäglich in Selbstmitleid und Sorge, eurer Seele Dunkelheit versagt euch göttliches Verstehen und Verständnis. Nach der Erhebung durch geistvolle Worte und erhabener Musik sinkt ihr bald zurück in euer gefallenes Selbstisches, da ihr Mich nicht zu eurem Mittelpunkt und Lebensfundament zugelassen habt.
Und hier scheiden sich die Geister. Das Leben in Mir ist einfach und nicht kompliziert. Das ständige Grübeln und schicksalhafte Fragen vertreibt den Geist der Liebe in euch und somit das Licht, das euch notwendigerweise leuchten soll und muss in den Geschehnissen dieser letzten Tage.
Ich bin euer Leben. Erweckt Mich in euch durch einfache kindliche Liebe zu Mir, schenkt Mir Lebendigkeit in euch durch die tätige Nächstenliebe. Denn es sind nicht die erhabenen Gefühle, erzeugt durch Gnadengeschenke, die euch frei machen, allein die tätige Liebe erhebt euch zu wahrhaftigen Gotteskindern.
Ja, legt beides zusammen, Meine Gnade und euer Liebestun, dann wird der Geist der Liebe, der in euren Herzen wohnt, eure Seelen durchdringen. Dann werdet ihr nicht mehr hin und her geworfen von den stürmischen Wogen des Weltenmeeres, sondern glücklich und zufrieden ruhen in Mir in jeder Situation eures irdischen Daseins.
Amen, euer himmlischer Vater, auf der Suche nach wahrhaftigen Kindern Seiner Liebe. Amen.“
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Liebe Geschwister, das vorhergehende Wort hat manchen wunden Punkt berührt. Es ist schon so, dass wir immer wieder gerne unsere unguten seelischen Zustände und Baustellen sowie verkehrte Verhaltensweisen und Problemzonen auf äußere Umstände schieben. In geistiger Hochstimmung bekennen wir uns bereit zur Nachfolge, im notwendigen Lebenskampf bekritteln wir Gott und die Welt.
In der uns so lieben Opferrolle und im Selbstmitleid können wir uns freisprechen von Schuld und Sünde, „denn es ist ja nicht unsere Schuld, sondern die Welt hat uns zu dem gemacht was wir sind, die Umwelt macht uns krank und verhindert unseren geistigen Fortschritt.“ Dahinter steht dann noch dieser verborgene Gedanke: „Und da eigentlich alles aus Gottes Hand kommt, trägt Er Mitschuld an unserem Scheitern.“
So kann kein Gottvertrauen entstehen und somit keine Liebe zu Gott und letztendlich keine Liebe zum Leben. Hochmut findet immer Ausreden, raffinierte Argumente, um sich nicht der kindlich-demütigen Liebe ergeben zu müssen. In seinem schlangengleichen Wirken ist er nur im Wahrheitslicht der Liebe Jesu zu erkennen, welches Lüge und Falschheit durchleuchtet und verstummen macht das Gebaren satanischer Gedanken.
Heute bekomme ich dies eindringliche Wort vom Vater:
„Besinnt euch der Nächstenliebe, stellt die Liebe zu euren Mitmenschen in den Vordergrund. Geht achtsam durch den Tag und durch die Nacht. Belebt eure brachliegenden geistigen Talente durch die Liebe zu Mir und zu euren Nächsten. Ihr könnt den Herzensgeist aus Mir, der wie ein Embryo schlafend in eurer innersten Herzenskammer ruht, nur durch tätige Liebe erwecken.
Liebet Mich, dann kann Ich euch zur wahren Nächstenliebe führen, wodurch euer Herzensgeist rege wird. Seine Bewegungen werdet ihr spüren durch geistige Erkenntnisse in euch als euer Eigentum, seine Lebendigkeit werdet ihr spüren als starken Zug eurer Liebe zu Mir, sein Atem wird eure Seelen beatmen mit dem Geist der Wahrheit, der euch durchweht sanft und doch mächtig und stark, um die Lüge in euch zu vertreiben und den Tod in euch ins Leben zu führen.
Kindliche Demut sei euer innerster Trieb, Mir zu folgen und Mir zu dienen. Kinder, die Ich Mir ziehe, müssen sich in Mir verlieren, um Mich zu gewinnen. So wiederhole Ich nun ein offenes Geheimnis: Wenn eure Herzen kalt sind und ihr nichts fühlt in euch, weder Liebe zu Mir noch zu euren Nächsten, dann lasst diesen Zustand gerne zu und kommet darin zu Mir, denn dann kann Ich Meine Wärme und Mein Licht in eure Kälte legen, wodurch die göttlichen Samen in euch belebt werden. Fürchtet nicht die kurze kalte Seelennacht, denn diese ist Notwendigkeit für den kommenden ewigen Tag, im Kleinen wie im Großen – verstehet es recht.“
Und hier öffnet der Vater Sein Herz für uns:
„So offenbare Ich Mich Meinen Kindern: Seht, Ich bin ein guter Gott. In Meinem göttlichen Ursein bin Ich unendliche Wesenheit voller Sanftmut und Güte. Ich bin die Demut selbst, Ich bin der, der Sich verschenkt, um Leben zu geben. Ich bin Liebe, sich verströmend, um alles zu Liebe zu machen in Mir und aus Mir und durch Mich. Ich liebe euch mehr als Mein eigen Leben, Ich kann nicht anders, denn so bin Ich und so war Ich und so werde Ich sein – ungeboren in Mir als unnahbare Gottheit, ausgeboren aus Mir als nahbarer Schöpfergott und berührbarer Vater.
Ich bin euch näher als nah, es gibt keinen Abstand zwischen uns und doch bin Ich in Meiner Unendlichkeit für euch unerreichbar. Aber seht auch: Als Unendlichkeit selbst bin Ich in euch vollkommen enthalten, denn ihr seid ja Meine Kinder. Ja, die Liebe ist grenzenlos. O wie Ich lieben kann und will, ihr werdet es erfahren, denn ihr dürft und werdet einst und jetzt eindringen in Meiner Liebe Tiefe.
Meine Kindlein, Ich umarme euch, Ich segne euch aus Meinem Herzen, Ich liebe euch. Amen Amen Amen.“
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Ein Bruder schrieb auf das letzte Wort:
Des Vaters Weisheit und Liebe sind immer wieder entwaffnend. Da bleibt nur noch eines: Die Entwicklung des Vaters selbst. Ich hoffe, es ist nicht vermessen, sich danach zu erkundigen. Einige Sachen hat der Vater schon selbst dargelegt, in den Lorber Büchern – gleich am Anfang der Haushaltung Gottes. Aber wieso ist Er so `ausgerastet´ beim Sündenfall. Er wusste doch: Adam und Eva konnten nur fehlen. Was ist da ihn Ihm vor sich gegangen?
Und was bedeutet die 7 bei Ihm genau? Sind das seine 7 Hauptcharaktere? Gott selbst befindet sich doch auch in einer stetigen Entwicklung durch die Reibung mit seinen Geschöpfen. Vielleicht mag Er ja so eine Art Lebenslauf von sich erzählen. Ich hoffe es ist nicht eitel, sich als Geschöpf (Kind) nach dem Lebenslauf des Vaters zu erkundigen.
Lieber Bruder, deine Worte haben mich beschäftigt und ich dachte: Oje, kann ich das beantworten? Da bewog mich der Vater dies zu schreiben:
„Meine Kinder, der Zorn Meiner Liebe ist Meine Willenserregung. Noch nie und niemals gab es eine Schöpfung wie diese, worin Ich Mich selbst von Mir trennte, um Mich in freier Liebe wieder zu finden in göttlichen Kindern, um mit diesen zu leben in Ewigkeit. Ich wusste zuvor um alle Möglichkeiten, die eine solche Offenbarung Meiner Liebe hervorrufen könnte und würde. Viele Wege standen offen, allesamt gelegt in den freien Willen Meiner Geschöpfe – es gab keine Bestimmung Meinerseits.
So wusste Ich auch um den höchstwahrscheinlichen Ungehorsam sowohl Luzifers als auch den der daraus hervorgehenden Wesenheiten, allen voran Adam und Eva. Nun ist es so, dass Mein Wille alle Schöpfung im Dasein erhält und Mein Wille ist Liebe. Meine Liebe wurde bis ins Mark erschüttert im An- und Ausblick der Folgen des Sündenfalles, die Ich nun kommen sah. Ja, Meine Lieben, auch Gott kann erschüttert werden im Angesicht des selbstgewählten Leids Seiner Kinder. Ein großer Schmerz durchströmte Mich und somit alle Schöpfung im unendlichen Raum und es drohte dadurch der Zerfall allen Daseins aus Mir.
Doch stärker als dieser Schmerz Meines Herzens war und ist und wird sein das Ergebnis, welches durch diese einzigartige freie Hinausstellung Meiner Gedanken bewerkstelligt wird. Deren, also eure Selbstbestimmung, verändert das schöpferische Gefüge, welches seit Äonen besteht, indem Ich allein der Regent war und bin in Unendlichkeit und Ewigkeit. Doch nun gibt es eine göttliche Familie – ein Gott mit vielen Kindern, die zusammen mit ihrem Vater die Unendlichkeit erfüllen in alle Ewigkeit mit wunderbaren Schöpfungen. Eine unsagbare Glückseligkeit sowohl für euch als auch für Mich.
Mein Sohn, du fragst Mich nach Meinem Lebenslauf, so betrachte Worte der Weisheit: Mein Dasein ist überall und nirgends. Ich beginne und ende zugleich wo sich Unendlichkeit findet in ewiger Gegenwart. Mein Dasein beschließt alles was jemals war, ist und sein wird in einem einzigen Punkt, der in und außer sich unendlich ist. Als Ich war bin Ich und wenn Ich werde bin Ich. Alles Sein ist enthalten in Mir als Quelle ewiger Liebe, darin und daraus Leben west und strömt ohne Anfang und ohne Ende als Ich, mit Anfang ohne Anfang und ohne Ende als ihr.
Nun denkt ihr: „Dann wusste Er ja genau um alles im Vorhinein.“
Seht, Ich kann wissen wollen und kann nicht wissen wollen. Ich kann verschließen und Ich kann öffnen alles Geschehen und Bewusstsein in Ewigkeit und Unendlichkeit. So habe Ich in dieser und für diese einzigartige Schöpfung Mein Auge abgewendet von Meiner Allwissenheit von gewissen Ereignissen, um selbst frei zu bleiben im Ablauf allen Geschehens für das Fortkommen Meiner Kinder.
Doch müsst ihr auch wissen: Alles was aus Mir kommt, geht wieder ein in Mich. So oder so. Vollkommenes, welches in die Unvollkommenheit geht, muss unweigerlich wieder in Vollkommenheit eingehen. Denn der Kern, das Zentrum aller Unvollkommenheit ist Vollkommenheit. Und da Unvollkommenheit vergänglich ist, da in ihr kein ewiges Leben Bestand hat, kommt nach der Abschälung des Todes unbedingt Leben zum Vorschein und zur ewigen Geltung.
Es gibt also ein gewisses Muss im Ablauf der Schöpfung, was das Ergebnis betrifft. Doch die Zeitendauer und das mit Blindheit und Verlorenheit verbundene Leid ist unbeschlossen, wobei Ich alles dafür tue, die Not Meiner Kinder in Grenzen zu halten und zu lindern. Was Ich bereits getan habe, indem Ich Mich selbst auf diese Erde sandte, um Wahrheit zu verkünden und Mich für euch am Kreuz geopfert habe, gültig für alle Ewigkeit, gültig für alles Leben im großen Schöpfungsraum; denn der Tod dieser Erde wäre der Tod der gesamten Schöpfung, da diese der belebende Funke des Herzens dieser Schöpfung ist.
So habe Ich nun für euch etwas tiefer gegriffen, denn ihr sollt nicht im Dunkel wandeln im Wissen um euren Vater von Ewigkeit. Darunter setze Ich wie immer Mein Amen.“
Samuel: Was die sieben Geister Gottes betrifft, dies sind die sieben Haupteigenschaften Gottes in Gott, und auch schöpferisch personifiziert nach außen gestellt als Säulen der Schöpfung; sowohl der gesamten geistigen Schöpfung als auch in jedem Menschen als Säulen seiner individuellen geistigen Wiedergeburt.
* * *
Vaterwort zur Feierstunde in Zorneding
„Lieber himmlischer Vater, unser Jesus, so komme ich zu Dir mit der Bitte, dass Du uns ein Wort schenken mögest, ein Wort aus Deinem Herzen. Du hast uns ja zusammengerufen, auf dass wir hier gemeinsam Deine Liebe erfahren dürfen, Deine Gegenwart spüren – und Dein Wort vernehmen. Und dass Du unsere Herzen berührst in der Tiefe, aus der Tiefe heraus hinein in unsere Seelen, dass Licht strahlt auch für Erkenntnis. Auf dass das Licht den Tod durchdringt, der uns immer noch anhaftet in unserer Gebundenheit an die Materie, die wir nicht loslassen können aus Gewohnheit, aus Sucht oder was es auch immer sein mag.“
„Und so höre denn Meine Worte, Mein Kind. Ich war schon da, bevor du Mich riefest, und Ich bin immer da, um Mein Wort zu verschenken an Meine Kinder, denn das ist Meine Freude, mit Meinen Kindern Gemeinschaft zu haben. Eigentlich täglich Zwiesprache zu halten, dass ihr Meine Worte vernehmen könnt als lichte Gedanken in eurer Seele, und habt auch das Zutrauen, dass es Meine Worte sind. Denn ihr sollt ja mit Mir in Verbindung sein in dieser Zeit. Das ist so wichtig für euch, denn der Zug nicht nur zur Welt, sondern der Zug in die Angst ist groß. Sorge um die Zukunft, was wird wohl geschehen, was wird mir persönlich geschehen in nächster Zeit und in den nächsten Jahren?
Wie könnt ihr von dieser Angst frei werden? Ihr wisst es doch und Ich wiederhole es immer wieder: Sucht Meine Gegenwart. Im Gebet am Morgen, wenn ihr euch mit Mir verbindet, auch wenn ihr schlechte Nachrichten hört des Tages, dann werden euch die schlechten Nachrichten nicht mehr so tief berühren, nicht mehr mit Sorge erfüllen, sondern ihr seht mit Meinen Augen und ihr fühlt mit Meinem Herzen, ihr fühlt Geborgenheit und Sicherheit an Meiner Seite. Und ganz gleich was dann kommen mag, wenn ihr euer Leben Mir anvertraut, dann kann Ich bei euch sein und euch führen und leiten.
Schon dass ihr eure Tätigkeiten, euren Alltag bewältigen müsst, da könnt ihr nicht immer fühlbar in Meiner Gegenwart leben, doch wenn ihr es mit Liebe tut, dann bin Ich bei euch. Und zwischendurch, zwischen den Tätigkeiten, in der Pause oder wann es euch möglich ist, schenkt Mir einen Gedanken, ein paar Worte: „Lieber Vater, ich bitte Dich, bleibe bei Mir in dieser Nacht der Welt. Behüte mich und meine Lieben.“
Und diese Öffnung ermöglicht die Einstrahlung Meines Liebelichts, und eure Sphäre wird erfüllt von Licht und Liebe, die Sphäre, die euch umhüllt. Und in diese Sphäre kann keine Dunkelheit dringen wenn Ich bei euch bin, und das ist die Freiheit, die Freiheit der Seele im Geiste Gottes.
Seht, es kommt eine Zeit der Wandlung. Ich reinige die Erde. An der Oberfläche sieht es so aus, als ob die Vernichtung der Menschheit bevorsteht. Es gibt so viel Schlechtes auf dieser Erde, so viel Not, so viel Lüge und Falschheit – und doch muss alles Mir dienen. Denn die Lüge wird sich selbst zerstören – und was bleibt übrig, wenn Lüge und Falschheit von dieser Welt verschwinden? Ja, es bleibt Wahrheit, es bleibt Liebe, es bleibt Freude.
Es wird eine neue Welt erstehen, und die Menschen, die sie bewohnen werden, sie gehen an Meiner Seite. Sie erfahren eine neue Dimension der Liebe. Und obwohl es nicht leicht sein wird in dieser neuen Welt, denn alle Annehmlichkeiten der jetzigen Zivilisation sind dann verschwunden, wird es doch eine Freude sein, denn ihr seid ja die, die sich gesehnt haben und sehnen nach einer neuen Welt. Ich werde diese Sehnsucht erfüllen, und ihr werdet es erleben – und ihr werdet sagen: „Ja, jetzt geschieht es. Der Vater hat es gesagt und nun ist es soweit.“
Einige von Meinen Kindern werden diese Zeit nicht erleben, denn Ich werde sie abberufen und heimführen, und das ist gut. Der Tod ist keine Strafe sondern eine Befreiung, eine Erlösung. Betrachtet den Tod mit Meinen Augen, betrachtet auch das Leid mit Meinen Augen, denn das Leid dient zur Reinigung, das Leid führt die Menschen ins Gebet, das Leid trennt die Menschen von der Welt.
Meine Kinder, nicht nur Ich bin hier. Wo Ich bin ist der Himmel geöffnet, und so sind sie alle hier in dieser besonderen Stunde. Ihr könnt es euch vorstellen, dass ihr umringt seid von den Bewohnern des Himmels, die nun hier Mein Wort vernehmen mit euch. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen die Freude – Meine Apostel, die Erzväter, sie sind alle hier und schauen auf euch, wie ihr Mein Wort aufnehmt. Und sie sehen Meinen Segen strömen zu euren Herzen, das ist ihre große Freude. Und jedes Meiner Worte, das Ich hier spreche, lege Ich euch ins Herz, es sind Samen der Liebe.
Ja, und wie es immer ist – nicht nur der Himmel hat sich geöffnet, auch das Jenseits, das nicht der Himmel ist, hat Einblick in diesen Raum. So sehen viele Jenseitige ein Licht, ein fernes Licht, ein nahes Licht, und manche haben direkten Einblick und sie vernehmen entweder die Worte oder die Strahlung des Lichts. Und ihnen sage Ich auch, dass Ich bin ein Gott der Barmherzigkeit, der alle Seine Kinder heimführen möchte in ihre persönliche Heimat, die Ich bereitet habe schon vor der Schöpfung.
So verzaget nicht, ihr Diesseitigen und ihr Jenseitigen, in eurer Dunkelheit, denn Ich bin Gott der Erlöser, Ich bin Gott der Befreier, der Retter in der Not. So ruft Meinen Namen: Jesus Christus. Denn Ich bin der Schlüssel zum Tor in die Freiheit.
Das sage Ich euch jetzt Meine Kinder. So bleibt in der Liebe – vereint in Mir. Amen.“
* * *
Zwei weitere Worte anlässlich des Geschwistertreffens:
Es ist wichtig, dass jedes gerufene Gotteskind alles daran setzt, im Herzen einen innigen Kontakt mit Jesus Christus herzustellen. Wir können Geschehnisse und Möglichkeiten betrachten, ohne uns daran zu binden, doch in allem sollen und müssen wir Jesus mit hinein nehmen ins Denken, also mit dem Herzen zuerst uns mit Ihm verbinden, in Liebe Ihn rufen, um dann zu erspüren Seine Gegenwart, die uns die Fragen beantwortet, deren wir bedürfen.
Der Vater sagt klar und deutlich:
„Meine Kinder, geht an allem verstandesträchtigen Wissenwollen vorbei, geht hindurch durch die irdischen Bindungen und lasst auch geistige Spekulationen los, um zuerst Mich zu treffen, um zuvorderst euch zu erkennen und zu finden in Meiner Liebe. Dann erst werde Ich euch erkennen und finden lassen das geistige Licht von Weisheit und Wissen auch in irdischen Belangen. Zumeist machen Meine Kinder es verkehrt und suchen Mich und sich in der Weisheit und im Wissen, doch so sollt ihr es nicht tun, Meine Kindlein. Ja, Kindlein nenne Ich euch, und als Kindlein kommet auch zu Mir, damit ihr erfahren dürft Meine göttliche Vaterliebe, darin enthalten ist alles, was euch Not tut.”
Es ist wichtig, das nackte Herz Gottes zu sehen und das ist Jesus am Kreuz. Gottes Liebe so zu erkennen schenkt dem Menschen göttliche Herzenstiefe und Demut. Und wir sollen Jesus bitten, dass Er Sein Herz für uns öffnet, auf dass wir Ihn in Seiner tiefen Vaterliebe erkennen.
Er spricht: „Meine Kindlein, wenn Ich euch Mein Herz öffne und eure Herzen in Liebe zu Mir erbrennen, besteht auch eine große Gefahr. Denn wenn ihr Mir dann nicht treu bleibt in dieser Liebe, bäumen sich die satanischen Seelenanteile in euch auf und versuchen mit allen Mitteln euch zu Fall zu bringen, da sie ansonsten eingehen müssten in Meine Liebe. Das geschieht dann zumeist unerwartet auf eine sehr subtile Art und Weise oder als gewaltige Explosion einer Schwäche der Seele. Deshalb muss Ich sehr behutsam vorgehen in Meinen Liebegaben und darauf achten, wie sehr ihr noch gefangen seid in materiellen Bindungen, ansonsten euch Meine Liebe mehr Schaden könnte als nutzen.
Bemühet euch also, eure Herzen Mir darzureichen, denn in dieser Darreichung erkenne ich eure Bereitschaft und Treue und Wahrhaftigkeit. Dann erst sende Ich Meinen Liebestrahl spürbar in euch, der erglühen lässt eure Herzen in der Liebe zu Mir, der euch vereint für kurze Zeit mit Meinem Herzen, auf dass ihr Mich erkennet, wie ihr Mich noch nie erkannt habt.“
* * *
Weihnacht 2022
„Meine Lieben, die ihr in die Welt namens Erde gegangen seid, um Mir zu dienen. Heute komme Ich zu euch mit einem göttlichen Anliegen:
Einst habe Ich Mich im Urgeschaffenen in die Freiheit begeben, um zu gebären Kinder der Liebe für alle Ewigkeit. Ich habe Mein Seelenlicht, welches Ich selbst bin, geteilt in sieben Geister, um zu erschaffen neues Leben aus Mir, um zu beginnen eine neue göttliche Ära im gegenwärtigen Sein in Mir und im Ablauf der Ewigkeiten aus Mir.
Was bedeutet dies? Seht, ihr seid Ich. Ihr seid Meine Gedanken und im Gottsein sind Gedanken das göttliche Wesen selbst, denn im Grunde gibt es in Mir keine Trennung von Mir und doch gibt es sie im Aussprechen des Wortes `Ich bin´.
Nun sage Ich: Gebt Mich Mir zurück, bleibend in der Freiheit eures Seins. Meine Vollständigkeit besteht zwar und hatte stets Bestand, doch gibt es eine blutende Wunde in Mir, und dies Blut ist Mein Leben – und dies Blut ist gebunden in der materiellen Schöpfung und ist zugleich eure Erlösung. Dies offenbarte Ich der Welt am Kreuz.
Doch heute geht es um die Geburt, um Meine und eure Geburt. Es geht darum, dass wir gemeinsam geboren werden. Denn Meine Geburt in euch ist eure Geburt in Mir. Indem ihr euch Mir schenkt mit eurem Blut, welches ist euer Seelenleben, heilt ihr die Wunde in Mir, denn ihr seid der Balsam Meines Herzens.
Nun seht ihr, wohin die Reise geht: Wenn die Wunde Gottes im Ablauf der geistigen Wiedergeburten der gesamten Schöpfung verheilt ist, wird es ein letztes Weihnachten und ein letztes Ostern zugleich geben, eine endgültige Geburt und eine endgültige Auferstehung Meinerseits in euch und eurerseits in Mir in ewiger Freiheit eures Kindseins mit Mir als himmlischen Vater. So wird es zuletzt ein Blut geben und ein göttlich Leben.
So sind wir heute tiefer eingedrungen in den Geist und haben wieder etwas Licht in die Dunkelheit gebracht. Wir, der Vater und Seine Kinder. O welche Wonne ist es für Mich zu sagen `Meine Kinder´, welch Glückseligkeit durchströmt Mich dabei. Und kann Ich ein heimgekehrtes Kind in Meine Arme und in Mein Herz schließen, ihr ahnt nicht was es bedeutet. Welche Heilströme dabei die Unendlichkeit durchwehen, berührend alles Dasein mit Meiner Liebe und Barmherzigkeit.
Amen, Meine Kinder, Amen. Ich liebe euch, Amen.“
* * *
Der himmlische Vater spricht uns immer an mit `Meine Kinder´. Deshalb sagte ich zu Ihm: „Deine Kinder sind doch eigentlich die, die schon ganz in Deinem Geiste leben, treu und Dir ergeben. Soweit sind wir noch nicht, wir sind noch von der Welt befangen und in vielen Dingen sehr gefangen. Wir leben weiterhin in Eigenwillen und Sünde und sind dadurch dem Gesetz untertan, doch nennst Du uns Kinder Deines Herzens. Kannst Du mir das erklären?“
„Meine Kinder, euch habe Ich beizeiten gerufen und berufen, Mir nachzufolgen. Mein Ruf erschallte hinein in die Dunkelheit der Welt – und in die Dunkelheit eurer Herzen. Manche von euch suchten Mich schon und waren bereits mehr oder weniger auf dem Weg der Spiritualität, wobei nicht wenige auf Irrwegen sich befanden. Andere steckten tief im Morast der Welt, weitab ihrer göttlichen Identität. Da war von vornherein zu sehen, dass bei einigen und bei vielen es Zeit braucht mit Kämpfen und Niederlagen, mit oftmaligem Fallen und wieder Aufstehen. Es wurde also ein Prozess in Gang gesetzt, der noch andauert.
Ihr seid die Kinder, die Ich suchen gegangen bin im finstern Wald namens Erde. Ihr seid diejenigen, die Ich beim Namen gerufen habe. Die Namen, die Ich euch gegeben, die geschrieben stehen in euren Herzen zusammen mit Meinem Namen, die geschrieben stehen im Buch des Lebens.
Ich sehe euch also als Meine Kinder an und nenne euch so, auch wenn ihr die `Bedingungen´ einer Gotteskindschaft noch nicht erfüllt. Ihr seid Meinem Herzen entnommen und sollt wieder dahin zurückkehren – aus freiem Willen. Dazu habe Ich Mich in euch bewegt und bewege Mich in euren Herzen, was ihr als Sehnsucht verspürt; was euch oftmals zu Tränen rührt, denn ihr erkennet den Wert, den ihr in Mir findet und habt: Liebe ohne Ende, Liebe über alles irdische Verstehen hinaus; göttliche Liebe, die erschafft und erhält alles Dasein; Liebe, einzige Wahrheit und Lebendigkeit.
Nun sage Ich: Eure Freiheit bedingt die Möglichkeit eures Scheiterns. Das heißt, dass einige Meiner Kinder andere Wege gehen werden als den geraden in Mein Herz. Auch sie werden einst zu Mir finden, doch wird es eine lange Wegstrecke sein über Jahrhunderte, Jahrtausende und mehr. Auch sie werde Ich stets Meine Kinder benennen und Ihnen beistehen auf ihren Umwegen. Doch lieber wäre und ist es Mir, wenn Ich alle Meine Lieben in Meine Arme schließen kann. Das ist der Grund für Meine endlose Geduld mit euch. Das ist der Grund, warum Ich euch nicht lasse und Mich euch geradezu aufdränge. Denn Mein Herz sehnt sich gar sehr danach, euch alle heimzuführen in Mein himmlisches Heim.
Und weiter sage Ich: Glaubt also nicht, dass ihr, wenn Ich euch mit `Meine Kinder´ anspreche, ihr dadurch und damit bereits erlöst seid. Nein, ihr habt noch Kämpfe zu bestehen und Hürden zu überwinden, bis ihr in die bleibende und wahrhaftige Kindschaft eintretet, die euch dann keiner mehr rauben kann. Doch einige von euch sind Mir bereits sehr nahe und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie eingehen in Mein Herz für immerdar, was auch mittels des leiblichen Todes geschehen kann.
Auch ist es bei manchen Meiner Kinder notwendig, dass sie mittels eines Leibesübels in Demut und Kleinheit gehalten werden. Ihr wisset nicht, was ohne Not mit so mancher Seele geschehen würde, es wäre ein oft traurig Schicksal. Und so bewirkt eine Krankheit unsichtbare Erhaltung und Befreiung der Seele, solange Ich es zulasse.
Deshalb sage Ich zu den Kranken: Haltet durch, benützt die Not, in kindliches Vertrauen und Demut vor Mir einzutreten. Wahrlich, es geschieht zu eurem Besten und ihr werdet Mir einst dafür danken. Seht, Ich berühre eure Schmerzen, um sie zu lindern mit dem Balsam Meiner Liebe – im Wort und mit Meiner Gegenwart, wenn ihr Mir eure Herzen öffnet. Und beizeiten werde Ich die Last von euch nehmen, was auch durch Meine Diener geschehen kann und wird, die Ich mit der Kraft des Heilens ausstatte und ausgestattet habe und die in den nächsten Jahren auftreten und Kranke durchs Wort heilen werden.
Und euch allen sage Ich: Bemühet euch weiterhin, lasst die Welt Welt sein und haltet euch an Mich, denn nur Ich kann euch Herzensfrieden geben und Sorglosigkeit. Allein in Mir ist euer Heil zu finden und eurer Seele Gesundung. Amen, Meine Kinder, Amen.“
* * *
Liebe Geschwister, was bedeutet eigentlich Christsein wahrhaftig in unserem irdischen Dasein? Und wie sieht es tatsächlich aus?
Hier zeigt mir der Vater ein eindeutiges und klares Bild. Die meisten Christen sind sich selbst der Nächste. Da ist kein großer Unterschied zu den selbstsüchtigen Weltmenschen, denn erst einmal möchten doch auch wir `unser Schäfchen im Trockenen haben´. Ja, vor allem schauen wir darauf, dass es uns an nichts fehlt und tragen zuerst einmal Sorge für unser eigenes Wohlergehen und für unseren Geldbeutel. Wenn wir geben, sei es Geld, Naturalien oder Liebe, achten wir immer genau darauf, dass es ja nicht zuviel sein könnte und hören deshalb nicht, was unser Herz uns sagt.
Wir selbst stehen zumeist im Mittelpunkt unseres Daseins, stehen an erster Stelle – und da herrscht Eigensucht sowohl im materiellen als auch im geistigen Bereich. Denn auch hier trachten wir oft danach, uns mit schönen Worten zu befriedigen und gehen dann mit diesen wieder hinein in unseren Egoismus – versteckte Eigenliebe und geistiger Hochmut sind nicht selten das Ergebnis.
Hierzu spricht der Vater klare Worte:
„Meine Kinder, wer Mir dienen möchte, wer in Meinen Geist eingehen möchte, muss Mich und daraus das Wohl seines Nächsten über sich stellen. Mein Kind muss in der Lage sein, im Geist der göttlichen Liebe sich zurückzustellen und in und aus dieser Liebe selbstlos zu handeln. Auf diesem Weg müssen Meine Kinder Mir immer ähnlicher werden, müssen ganz in Mir aufgehen im selbstlosen Denken und Handeln, stets das Wohl des Nächsten im Sinne habend. Und im Maße dieses Fortschreitens nimmt Mein Geist, nehme Ich zunehmend Gestalt an in der dienenden Seele. Das bedeutet es, wenn Ich sage, Ich komme euch auf halbem Wege entgegen. Dann wird das Leben immer leichter, die Freude am Dienen in Meinem Geist erfüllt die Seele und schenkt ihr göttlichen Frieden und Geborgenheit in Mir.
Meine Lieben, wer nicht Meine göttliche Liebe-Geistgestalt anzieht, kann nicht in den obersten Himmel eingehen, der da ist Mein eigen Haus und Herz. Ihr kratzt immer noch am Saum wahrhaftigen Christseins. Geht in euch, bedenket eure oftmalige Ichsucht und legt Mir diese in Demut zu Füßen. Bittet mich ernsthaft darum, dass Ich euch reinige und führe den wahren Weg der selbstlosen Liebe mit Mir und in Mir.
Erst wenn ein Kind sich ernsthaft aufmacht, Mir in Treue nachzufolgen, kann Ich es lichtvoll führen und dann erst kommt dies Wort zum Tragen:
„Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?
Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Ja, Meine Kinder, wundert euch also nicht, wenn ihr geplagt seid von Sorgen und Nöten, von Krankheit und Furcht – und Ich euch nicht helfe, weil Ich euch nicht helfen kann, da ihr Mich nicht einlasst in euer Leben. Dies alles sind Zeichen eurer Oberflächlichkeit, eurer Eigenliebe, eures Eigensinns und Eigenwohlsinns. Schenkt Mir euer Herz, dann schenke Ich euch Meines. Schenkt Mir euer Leben, dann lebt ihr in Mir und dann achte Ich auf euer Leben wie auf Mein eigenes. Dann ist es ein vereintes Leben von Vater und Kind. So soll es sein.“
Liebe Geschwister, was auf den ersten Blick schwer und mühevoll aussieht, löst sich im Geiste der Liebe vollständig auf. Zwar wird in der Anheimgabe an Jesu Christi Herz der alte Mensch gekreuzigt, und dies ist, je mehr man an der Welt hängt, ein umso unmöglich erscheinender, schmerzvoller und langwieriger Vorgang; doch hat man losgelassen und sich an Jesu Herz gebunden in Wort und Tat, steht man bereits in der Auferstehung vom Tode und zugleich in der Eingeburt in den Geist Gottes.
Dies ist eine sehr ernste und wahrhaftige Botschaft unseres himmlischen Vaters. Möge sie uns aufwecken und zur Besinnung bringen, was Nachfolge bedeutet und weswegen wir eigentlich auf dieser Erde sind.
Herzliche Grüße, Samuel
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Liebe Geschwister, die letzte Kundgabe ist ein Wachrüttler unseres himmlischen Vaters, daran sich manche Geister scheiden. Wie man sieht gibt es nicht nur schöne Worte, sondern Jesus zeigt uns auch auf, woran wir fehlen und dass wir uns mehr bemühen sollen im `Näher mein Gott zu Dir´. So wie auch gute Eltern ihr Kind nicht nur mit herzinnigen Liebesgaben beschenken, sondern gelegentlich mit Worten der Ermahnung und des Ansporns ihren Kindern deren Fehlhaltungen und Missstände aufzeigen – doch dabei ist es stets Liebe, die herausfordert und beschenkt.
Wir alle sind auf dem Weg der Wahrheit, und Wahrheit spricht zu uns. Wahrheit ist Liebe und Licht; Liebe, die uns ruft, ihr Licht, welches uns beleuchtet und erleuchtet auf diesem göttlichen Weg, immer mit dem Ziel, ihre Kinder heim zu lotsen in den stürmischen Gewässern dieser Weltennacht.
Neben vielen anderen Herden überall in der Welt hat der Vater auch in dieser kleinen Herde Seine Schäfchen gesammelt und versammelt. Unsere Namen stehen geschrieben im Buch des Lebens. Das heißt, unsere Zeit der Heimkehr ins Vaterhaus ist gekommen. Was dies für uns bedeutet können wir jetzt noch nicht ermessen. Es bedeutet auch, dass der Vater unser Bemühen erfüllen möchte und wird mit einem wunderbaren Entgegenkommen. Wir brauchen also nicht zu verzagen im Hinblick auf das, was nötig ist und was uns noch fehlt, um ins Neue Jerusalem einzugehen.
Der Vater hat alles in uns gelegt, was nötig ist, um das göttliche Ziel zu erreichen, Er hat jedem das Seine/seine gegeben. Wir müssen es nur ergreifen im Vertrauen darauf, dass Er uns beisteht im Weltenkampf und uns nicht verlässt. Und das wird Er sicher nicht, dies sagt uns doch unser Herz, nicht wahr?
So ist auch ein göttlicher Weckruf eine frohe Botschaft, wenn wir diese in Demut annehmen als Kinder des einzig wahren Gottes Jesus Christus, unserem Vater in Ewigkeit.
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Feierstunde in Zorneding
Gleich zu Beginn hat Jesus gesprochen:
„Meine Kinder, Ich habe euch zusammengeführt in dieser Gemeinsamkeit, darin Ich der Mittelpunkt bin, um euch zu vereinen in Meinem Herzen. Das sind nicht Worte hingesprochen, die sich wieder auflösen in Luft, sondern es sind Worte der Beständigkeit, der Wahrheit, es sind göttliche Worte, die immer eine Realisierung in sich tragen, Wirklichkeit und Lebendigkeit.
Dieses Vereinen eurer Herzen in Mir hat eine besondere Bedeutung; nicht dass Ich sagen möchte, ihr seid ein elitärer Kreis, ihr seid etwas Besonderes, nein, es gibt viele Kreise, Herzenskreise Meiner Kinder auf dieser Erde, die Ich besuche – und doch kommt es immer darauf an, inwieweit Meine Kinder fortgeschritten sind in ihrer Berufung, inwieweit sie ihren Auftrag erkannt haben und diesen erkennen dürfen in Meinem Licht, in Meiner Gegenwart.
Und manchmal ist es notwendig, ein Kind durch ein dunkles Tal zu führen, die Notwendigkeit steht oft dafür, und doch ist es ein göttliches Ziel, das unweigerlich dabei herauskommt, denn Ich bin ja der Begleiter. Ich nehme Mein Kind gerade dort, wo es am dunkelsten ist, an der Hand und wende Meine Augen nicht ab. Ich habe seit eurer Geburt kein Auge von euch abgewendet, von jedem Sohn, von jeder Tochter. Ihr wart nie alleine, ihr wart nie ohne Mich, Mein Blick ruhte stets auf euch, in jeder Phase eures Lebens, auch in denen, in denen ihr Mich nicht erkanntet, wo ihr keine Liebe spürtet zu Mir und auch nicht zu Menschen. Denn es ist ja etwas Besonderes, dass ihr auf diese Erde gegangen seid, in diese Dunkelheit, ja, in diese Hölle. Und da ist es doch nur natürlich und selbstverständlich, dass der Vater Seine Kinder nicht alleine lässt – auch wenn sie Ihn nicht sehen oder spüren. Das ist Meine Sorge für euch.
Und nun ist es an der Zeit, dass ihr in Meine Gegenwart eintretet – auf dem Punkt, auf dem ihr nun steht, in diesem Augenblick eurer ewigen Existenz. Und Ich habe Mein Herz für euch geöffnet, Meine Liebe berührt eure Seelen und Ich spreche zu euch die Worte: Nun kommet zu Mir, vereint euch wieder mit Mir, wie es einst war – und so wird es geschehen, das ist wahr und gewiss.
Und doch bedarf es noch einiger Schritte, abzulegen die Sünde, Buße zu tun, das heißt zu bereuen die Taten, trotzdem und obwohl sie in Blindheit geschehen sind, sie Mir hinzulegen und zu sagen: „Lieber Vater, schau, ich habe dies und das getan und es tut mir leid; es kann nicht ungeschehen gemacht werden.“ Meine Kinder, Ich habe die Macht diese Dinge zu neutralisieren und dadurch die Seele zu reinigen, denn nur eine reine Seele kann bleibend eingehen in Mein Herz.
Und wie immer es der Fall ist wenn Ich Meine Kinder besuche, ist selbstverständlich der Himmel geöffnet, weit, es gibt kein Augenpaar im Himmel, das nun nicht in diesen Raum schaut, um hier teilzuhaben an dieser Gemeinschaft. Im Himmel herrscht jetzt absolute Stille, ihr könnt die Stille des Himmels hören … spüren (lange herzberührende Stille, fast greifbar und doch unberührbar, seelendurchdringend, absolut).
Meine Kinder, die Freude ist so wichtig, die Lebensfreude, und es liegt an euch, woher ihr eure Freude bezieht. Bezieht ihr diese von der Welt, nehmt ihr der Lebensfreude in Mir den Raum, denn die Welt ist der Tod. So ist es notwendig, immer mehr die Freude hin zu verlagern zu Mir, auszurichten zu Mir, und euch zu erfreuen an Meiner Liebe. Denn Liebe ist Leben und dann bekommt ihr Lebensfreude, Freude am Leben an sich, Freude an Mir – Freude am Dienen zusammen mit Mir. Denn nur wenn ihr zusammen mit Mir, in der Einheit Meines Geistes dient und wirkt, wird eure Seele erfüllt mit dieser unsagbaren Zufriedenheit und Glückseligkeit. Und so denn, dies sind Meine Worte fürs erste. Große Freude ist auch in Meinem Herzen. Amen.“
Aufgrund der Sorge der Geschwister bezüglich Leid und Not spricht Jesus später erneut:
„Ich habe keine Freude am Leid Meiner Kinder, und glaubet es: Mein Herz blutet immer noch, es blutet, wenn Meine Kinder leiden müssen, denn Ich bin doch die Liebe. Und doch steht die Notwendigkeit so oft dafür, um Korrekturen herbei zu führen, und da gibt es verschiedene Wege, um Meine Kinder in die Demut zu führen: Es gibt den Schmerz und das Leid und die Not zur Demütigung, und es gibt die Liebe, die die Seele zärtlich mit Demut durchdringt und vollendet. Diese zwei Möglichkeiten bestehen. Und meist ist es eine Vorbereitung in der Not und eine Vollendung in der Liebe.
Alles hängt also an der Demut. Die Demut ist die Basis für alles – und so können Meine Kinder selbst entscheiden. In der Liebe zu Mir erblüht die Seele im Lichte der Demut, in der Abkehr von Mir, in der Angst, zieht ihr die Not herbei, die euch auch demütigt. Und dieses Leid birgt wiederum Vollkommenheit in sich, um euch zu Mir zurück zu führen. Und so liebet Mich, Meine Kinder, denn dann bleibt jegliche Not ferne von euch, denn Ich wiederhole es: Ich habe keine Freude am Leid Meiner Kinder. Und es ist stets die Notwendigkeit, die hervorgeht aus Meiner göttlichen Ordnung und Weisheit – und doch ist es im Grunde die Liebe. Die Liebe ist es immer, die Mich bewegt, göttlich barmherzig zu handeln. Die Liebe hat euch hervorgerufen, die Liebe wird euch vollenden. Alles ist Liebe, Ich bin Liebe.
So habt keine Angst und macht euch keine Sorgen um die Zukunft. Bemüht euch, täglich in Meine Gegenwart zu kommen; bittet Mich, dass Ich euch ziehe zu Mir in der Liebe, dann wird alles gut. Dann halte Ich jegliche Not fern von euch und ihr könnt frei sein in der Liebe, denn nur freie Kinder können Meine Liebe verbreiten.
Und erneut sage Ich: Die Freude ist so wichtig, sie ist der Segen für die Seele wie das Wasser für die Pflanzen. Es ist so wichtig, dass ihr in der Freude lebt, in der Lebensfreude. Darum wendet euch ab von den Dingen der Welt, die euch den Tod bringen. Die kurze vergängliche Freude beinhaltet stets Leid, das ihr an euch zieht. Doch die Freude an Mir, die unvergängliche Freude, behütet euch, zieht die Liebe an, die euch beschützt und führt durch diese letzte Zeit. Amen.“
* * *
„Lieber Vater, ich danke Dir, dass Du mich einst in tiefste Verzweiflung geführt hast, dahin, wo ich keinen weltlichen Halt mehr finden konnte. Lieber Vater, ich danke Dir für die unsäglichen Seelenschmerzen, die mich Monate und Jahre im Land der Verlorenheit umher taumeln ließen. Lieber Vater, ich danke Dir für all die Tränen, die ich weinen durfte und die Beschimpfungen, die ich gegen Dich aussprechen durfte, ohne dass Du sie erwidertest. Lieber Vater, ich danke Dir für all die Erniedrigungen einst und jetzt, darin ich mich in Dir erkennen darf – so oder so. Lieber Vater, ich mag gar nicht daran denken, wo ich jetzt wäre, wenn Du mich nicht angerührt hättest in meinem elenden egoistischen Menschsein.
Lieber Vater, im Schmerz der Selbsterkenntnis hast Du mich an einen Ort geführt, worin Du Deine Kinder ausstattest mit unendlichem Vertrauen in Dich. Deine Liebe, die mich einst schmerzhaft vom Thron meiner Dummheit und Selbstsucht gestoßen hat, erfüllt mich nun mit Geborgenheit und Hingabe an das Leben, das Du mir neu geschenkt hast. Nun gehöre ich Dir, nun darf ich eingehen in Deinen Willen, darin unendliche Freiheit wohnt und göttliche Liebemacht.
Lieber Vater, auch wenn ich noch den Schmutz dieser Welt an meinen Füßen trage und so manches Erdengewicht es nicht zulässt, dass unsere Herzen bleibend miteinander verschmelzen, so weiß ich doch, dass Du mich in der Sünde niemals verlassen wirst, denn Deine Treue ist wahrhaftig und unvergänglich.
Lieber Vater, ich finde keine Worte mein Glück zu beschreiben, denn vor Dir und in Dir gibt es keine sterblichen Worte, nur Liebe kann Dein Herz berühren. Allein meine schwache Treue kann ich Dir zu Füßen legen, mein Herz Dir darbringen in Demut jeden Tag aufs Neue.
Lieber Vater, so vertraue ich Dir mein Leben an ganz und gar, nun gehöre ich Dir auf Leben und Tod. Nun bin ich Dein und Du bist mein, was auch immer kommen mag, mein Leben gebe ich in Deine Hand und in Dein Herz für immerdar.“
„Mein Kind, deine Worte erfreuen Mich so sehr. Auch wenn du in Situationen kommen wirst, die dich erschüttern und von Mir ablenken, werde Ich da sein, um dich wieder in Mein Herz zu schließen. Auch wenn dich der alte Mensch einholen wird und du ihm nachgibst, so werde Ich dich anrühren, so dass du Mich wieder findest unzweifelhaft. Denn wenn ein Kind sich aufgemacht hat in Wahrhaftigkeit, gebe Ich es nicht mehr her, auch wenn es noch nicht in der Lage ist, beständig an Meiner Seite zu gehen.
So lege Ich allen Meinen Kindern ein wahrhaftiges Gebet ans Herz, wie es euer Bruder getan hat. Ich erwarte von euch eine Offenbarung eurer innersten Gesinnung, Ich erwarte schonungslose Ehrlichkeit vor Mir und erwarte die Darbringung eurer Herzen. Nicht um Meinetwillen erwarte Ich es, sondern um euretwillen, denn nur so öffnet sich der Raum in euren Seelen, den Ich für Mich bereitet habe, um euch unendlich glücklich zu machen.
Bringt Mir eure Sünden und Gebrechen, nennt Meinen Namen: Jesus Christus – seht Mich dabei an und lest in Meinen Augen und in Meinem Herzen die Worte: Mein Kind, Ich liebe dich. Schenke Mir dein Leben, dann schenke Ich dir Meines. Und Ich habe es euch bereits geschenkt, Meine Kinder, ihr müsst es nur ergreifen in euch.
Amen, Ich bin gekommen. Amen.“
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Liebe Geschwister, der Vater möchte uns in die geistige Wiedergeburt führen, wie Er es bei Seinen Aposteln getan hat. Doch wie war das damals? Er ging umher, um Seine Schäfchen um Sich zu sammeln. Und die Ihm nachfolgten, die führte Er ein in Sein Reich, denen gab Er das Brot des Lebens und schenkte ihnen ein den Wein der Wahrheit, um sie vorzubereiten auf den Empfang des Heiligen Geistes, die geistige Wiedergeburt.
Die Apostel und auch viele Jünger waren also nicht vollkommen und trugen noch so manche irdischen Gewichte und Schlacken mit sich. Sie bemühten sich, ihr Leben ganz nach der göttlichen Lehre auszurichten und ihre Herzen waren weit geöffnet für ihren Jesus, doch erst im Empfang des Heiligen Geistes nach Jesu Himmelfahrt wurden sie wirklich sehend, entfaltete sich bleibend göttliche Macht in ihren Seelen, führte sie der Geist Gottes in alle Wahrheit, lebendig und unvergänglich.
Genau dies geschieht auch in dieser Zeit. Es ist derselbe Vorgang, wobei Jesus uns nicht als Gott im Fleisch um Sich sammelt, sondern Er geht in geistiger Gestalt von Herzenstür zu Herzenstür und klopft an, um uns aufzufordern, alles zurück zu lassen und Ihm nachzufolgen. Er kommt zu denen, die sich in Demut als Sünder vor Ihm bekennen, Er kommt zu den Unmündigen, zu denen, die keinen Anspruch erheben auf ein Privileg oder eine Rangordnung aufgrund ihrer göttlichen Zugehörigkeit, Er kommt zu denen, die ihre Herzen öffnen können und es tun allein um der Liebe willen.
Das ist es, was jetzt geschieht. Dies in Seinem Namen zu verkünden und es Seinen Kindern eindringlich mitzuteilen gehört zu meinem Auftrag. Meine Aufgabe ist es also, die Gegenwart Jesu zu verkünden und diese nahezubringen Seinen Kindern und denen, die eines guten Willens sind. In meinem Vorausgehen im Gnadenstrahl der Liebe Gottes bin ich Wegweiser und Wegbereiter ins göttliche Herz für viele Seiner Kinder. Doch gehen und lieben muss man selbst.
Dazu spricht der Vater: „Meine Kinder, es ist notwendig, dass ihr euren alten Menschen ablegt, um zu Mir zu gelangen. Ihr müsst euer Haus und Heim verlassen, um mit Mir gehen zu können, um Mir nachfolgen zu können. Verstehet es recht, damit ist gemeint euer altes Seelenhaus, das ihr verlassen müsst, das ist euer altes Leben im Käfig eurer irdischen Vergnügungen und verkehrten Denkweisen. Denn in alte löchrige Schläuche füllt man keinen neuen Wein und ein zerbrochener Krug kann kein Wasser des Lebens aufnehmen.
Wer krampfhaft festhält an irdischen Süchten und erliegt den Verlockungen der Schlange, den kann Ich nicht erfüllen mit Meinem Geist, den kann Ich nicht gebrauchen als Teil Meines Leibes, denn Mein Leib muss heil sein durch eure Treue und durch die Hingabe eures Lebens an Mich, der Ich allein bin heilig.
So bleibt im Bemühen und lasst euch weiter zubereiten. Täglich gebe Ich euch Gelegenheit, euch zu erkennen, Mich zu erkennen, um zu wachsen in der Demut und in der Liebe zu Mir. Deshalb seid achtsam allezeit, bleibt im Gebet, das ist die Liebe zu Mir und daraus zu euren Mitmenschen. Denn bald kommt der Tag, da Ich aussende und ausschütte Meinen Geist der Wahrheit über diesen Erdball, den einen zum Gericht, den anderen zum ewigen Heil.
Amen, Vater für euch, Richter der Welt. Amen.“
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Liebe Geschwister, der Vater teilt mir mit, dass viele Seiner Kinder nicht wirklich an ihre seelisch-geistige Erfüllung beziehungsweise Wiedergeburt glauben und so eine Blockade errichtet haben für den göttlichen Geist. Doch es ist so wichtig, die Worte Jesu als unverrückbare Realität anzunehmen, damit sie in uns Wirklichkeit werden und wir göttliche Gestalt annehmen können, um all die Talente und Gaben ins irdische Dasein rufen zu können, die der Vater in unsere Herzen gelegt hat.
Jesus spricht: „Meine Kinder, wie Ich vor 2000 Jahren zu den Menschen guten Willens sprach, so spreche Ich jetzt: In der Erfüllung Meiner Gebote liegt die Eingeburt in den Geist Gottes, liegt die Vereinigung mit Mir. Meine Lehre zur geistigen Wiedergeburt für euch und für diejenigen, die Mich mit ihren Herzen suchen, in wenigen Worten ausgedrückt:
Glaubet an den einzig wahren Gott in Jesus Christus. Liebet Mich mit all euren seelischen Kräften und daraus eure Mitmenschen. Tuet ihnen nicht, was ihr möchtet, dass euch nicht getan wird und tuet ihnen, was ihr möchtet, dass euch getan wird. Seid freigiebig zu den Armen und unterstützt sie nach euren Möglichkeiten und Kräften im Materiellen und im Geistigen. Lebt in der Welt, aber lebt im Bewusstsein, dass ihr nur kurze Zeit hier verweilet und eure wahre Heimat die des Geistes ist. Nehmt die Annehmlichkeiten dieser Welt als Geschenk aus Meiner Hand, aber gebt sie weiter, wenn euch Not und Elend begegnen. Lebt im Bewusstsein, dass euer Leben aus Meinem Herzen genommen ist, und dass ihr ohne Mich verloren seid, mit Mir aber alles gewinnen werdet. Kehrt eure Gedanken immer wieder zu Mir, täglich, stündlich, minütig, dann werde Ich Manifestation annehmen in euch und ihr in Mir.
Meine Kinder, es ist gar nicht so schwer, in Mir geboren zu werden. Der Feind möchte euch das aber einreden mit Unwürdigkeit, Unfähigkeit und Ungewissheit. Deshalb glaubet, dass es tatsächlich geschieht in diesem Halten Meiner Gebote. Reißt die Barrieren des Unglaubens nieder, die euch von Mir trennen, dann wird es kein Halten mehr geben für Mich und für euch und ihr gleitet still und leise hinein in euer und Mein göttliches Sein.
Nehmt diese Worte als Realität, als unumstößliche Tatsache, und glaubet fest, dass es so ist. Glaubet, dann werdet ihr sehen in Mir, dann werdet ihr hören in Mir, dann werdet ihr wirken in Mir und der Welt Zeugnis ablegen von Mir.
Ganz nah bin Ich euch bereits, die ihr erfüllt seid mit Sehnsucht nach eurem himmlischen Vater, ganz nah. Doch nun ist es an euch Mich einzulassen. So öffnet eure Herzen weit, damit der Himmel sich entfalte in euch und dadurch aus euch, damit Licht werde in der Dunkelheit, damit Liebe sei, dort wo Hass ist und Gewalt.
Amen, dies sind die Worte, die Jesus Christus zu Seinen Kindern spricht. Amen.“
* * *
Kindlein, ihr könnt sie erfassen, Meine göttlich süße Vaterliebe.
Sie ist Liebe, die mit jedem ihrer Triebe nur das Allerbeste will.
Ihr, Meine wahren Kindlein, spürt glückseligen Gewinn
auch in schweren Lebensproben!
Wüsste diese arme Welt, wie herrlich strahlend
– nicht nur droben – euer liebend Herz durchflutet ist,
würd‘ auch sie Mich dankend loben,
gäbe freudig alles hin für Meine Vaterliebe.
Ich, Jesus Jehova, rufe noch, so hört Mich doch!
Weltenkind, hörst du Mein väterliches Werben,
komm’, wende Mir dein Herz doch flehend zu.
Komm, Meine Vaterliebe steht bereit, sollst doch nicht verderben. Um Meine Liebe musst du brünstig bitten, ringen,
dann wird dir der Sieg gelingen.
Alle Engel werden singen, wenn eine Seele sich bekehrt,
wenn ein Herz nach Meiner Liebe dürstet
und wahrhaftig Mein begehrt.
* * *