Geschwistertreffen, Emails und Briefe 2022-2023.
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Verschwörungstheorien und Endzeitgeschehen
Hallo Samuel, es tauchen immer wieder Berichte auf, dass die Mondlandung ein Schwindel war und nie Menschen auf dem Mond waren. Kannst du dazu etwas sagen?
Lieber Bruder, Jesus sagt, dass außerhalb unsres Erdmagnetfeldes menschlich-körperliches Dasein nicht möglich ist im Sinne von Verstandestätigkeit und notwendigen Denkprozessen.
Jeder Mensch ist Erzeuger eines spezifischen Magnetfeldes. Dieses komplexe biomagnetische Energiefeld interagiert wie jeder andere Magnetismus mit dem Erdmagnetfeld, das dadurch direkten Einfluss auf die Gehirntätigkeit nimmt. Das Fehlen des irdischen Magnetfeldes bewirkt somit eine drastische Veränderung unseres Bewusstseins. Unser Denken, das in seiner Funktion elektromagnetische Impulse benötigt, ist dann außergewöhnlichen Gegebenheiten ausgesetzt, wodurch strukturierte Tätigkeitsvorgänge des Verstandes nicht möglich sind. Das Gehirn ist größtenteils außer Kraft gesetzt.
Das weiß die sogenannte Wissenschaft beziehungsweise Weltraumforschung schon lange. Die Filmaufnahmen der Mondlandung sind sämtlich in Studios und abgelegenen Gegenden der USA gedreht worden. Damals mit allen Mitteln moderner Filmtechnik und doch fehlerhaft. Die Weltraumflüge der kommenden Jahre werden aufgrund der aktuellen filmtechnischen Möglichkeiten so perfekt inszeniert sein, dass alle Menschheit glauben wird, es würden tatsächlich Personen zum Mond und zum Mars fliegen. Doch es ist alles erfunden und erlogen. Das wissen diejenigen, die in und mit der Liebe zu Gott das göttliche Licht der Wahrheit empfangen – so oder so.
Es gibt Interviews mit Astronauten, die im All waren und die von einem spirituellen Erlebnis berichten, einer Art Bewusstseinserweiterung, ja gar Erleuchtung. Diese Personen haben sich am Rande des Magnetfeldes befunden, der elektromagnetische Einfluss war nur noch gering, die Gehirntätigkeit um mehr als die Hälfte reduziert. In diesem Zustand verdeckt die Gedankenflut das seelische Bewusstsein nicht mehr, der Mensch erlebt eine Befreiung, er wird sich latent seiner seelischen Unsterblichkeit bewusst, er sieht und erlebt sein Umfeld mit seinem seelischen Organ – seinem Herzen. Nun kommen gutherzige Personen in einen Zustand der Liebe und dürfen die Welt mit den Augen der Liebe betrachten. Niederträchtige und egoistische Individuen sind ihrer inneren Hölle ausgesetzt. Interviews mit solchen Astronauten hat man nicht veröffentlicht.
Allein seelisch und geistig wiedergeborene Menschen wären in der Lage mit Raumschiffen zu anderen Planeten zu fliegen, denn sie können unabhängig vom Gehirn, also rein seelisch denken. Ihr Bewusstsein ist bereits vom göttlichen Geist durchdrungen, aus dem sie nun leben, so wie es auch im Jenseits bei geistig fortgeschrittenen Wesenheiten der Fall ist. Doch brauchen diese Gotteskinder noch Raumschiffe? Nein, sicher nicht, denn zum einen haben sie den irdischen Verstandeswahnsinn durchschaut und abgelegt, zum anderen ist alles was sie benötigen und wissen müssen in ihnen als unvergängliches Bewusstsein enthalten. Sie kennen sowohl Beschaffenheit als auch Bewohnbarkeit nicht nur der erdnahen Planeten, sondern auch vieler Gestirne; sie wissen um das Wesen der Schöpfung, kennen ihren Ursprung und ihr Ziel.
Nun könnte man aber Bezug habend zu den elektromagnetischen Impulsen noch fragen: Unser Herz beziehungsweise der Sinusknoten als der elektrische Funke, der unser Herz belebt, unseren Herzschlag bewerkstelligt, benötigt ja dann ebenso diese elektromagnetische Kooperation. Wenn nun, wie es vorhergesagt ist, das Erdmagnetfeld in Bälde für einige Tage in sich zusammenfällt, um sich dann gereinigt wieder aufzurichten, müssten doch alle Menschen sterben, da während dieser Zeit ihre Herzen aussetzen?
Dazu sage ich: Der Herzensfunke arbeitet unabhängig von äußeren Notwendigkeiten, denn er ist von Gott belebt. Er braucht kein Erdmagnetfeld, seine Tätigkeit geht solange, bis die Zeit für einen Menschen gekommen ist, sein Materiekleid auszuziehen. Das weiß ich nicht theoretisch sondern lebendig aus dem Gottesgeist.
Ja, liebe Geschwister, die Welt ist voller Hochmut, Lüge und Betrug auf allen Ebenen irdischen Daseins. Man kann und darf nichts mehr glauben, was einem in den Medien von den Marionetten des Antichristentums erzählt wird. Nicht in der Wissenschaft, nicht in der Politik, nicht in der Medizin, nicht in der Religion.
Deshalb lasst uns unsere Herzen öffnen für Jesus Christus, der bald wiederkommen wird im Geiste der Wahrheit, um zu richten die Welt nach ihren Gedanken, Worten und Taten; und schon gekommen ist als himmlischer Vater für Seine Kinder, die Ihn lieben mehr als die Welt und mehr als ihr eigen Leben.
Jesus mit uns, Jesus in uns.
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Grüß Gott lieber Samuel, bitte erlaube mir ein paar Fragen, die mich sehr belasten: Ich lebe hier auf Teneriffa, und wir deutsche Auswanderer treffen uns jeden Dienstag zu einem Austausch über Gott und die Welt. Mein bester Freund hat heute ein Buch über die Innererde mitgebracht, und wollte mir (und dem ganzen Kreis) seine Überzeugung über das Leben in der Innererde kundgeben. Voller Überzeugung erzählte er auch, dass Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war und 3 Kinder gezeugt habe. Das habe er alles aus dem Buch von Jasinski, deren Mann mehrmals Gast in der Innererde war und einige Bücher darüber geschrieben hat.
Es tut mir in der Seele weh, weil er in seiner hochmütigen Überzeugung nichts Gegenteiliges an sich heranlässt. Da ich keine Chance hatte ihn von meiner Herzensempfindung zu unserem Vater Jesus Christus zu überzeugen, möchte ich dich bitten, mir eine kurze Erklärung zu geben bezüglich Innererde und Gottverbundenheit.
Liebste Grüße
Lieber Bruder, solcher Unsinn, auf den dein Freund leider hereingefallen ist, wird gern verbreitet, denn es liegt eine gewisse Magie in der spirituellen Lüge, die der Verstand gerne annimmt. Die Erde hat zwar Hohlräume, diese sind jedoch Speicher für Elemente wie Wasser, Feuer, Öl, Gase usw. .
Nicht nur auf der Erde, sondern auch im Inneren der Erde leben Erdgeister sowie absolut vermaterialisierte verstorbene Seelen und Dämonen. Die Erdgeister leben hauptsächlich im Inneren der Berge, in tiefen Höhlen und auch in den unteren Schichten der Erde. Dort haben sie Aufgaben, die sie mehr oder weniger instinktiv ausführen – ähnlich wie Tiere ihre Bestimmung erfüllen gemäß göttlicher Ordnung im Ablauf weltlicher Gesetzmäßigkeiten, allerdings selbstbewusster und eigenmächtiger. Sie können also in einem gewissen Rahmen bereits über ihre gegebene Verordnung hinaus handeln. Beizeiten werden sie als Mensch inkarnieren, um die Brücke zur Gotteskindschaft zu beschreiten. Hellfühlige Menschen können Erd- und Berggeister spüren oder gar sehen.
Eine bestimmte Spezies verstorbener Seelen fristet ihr Dasein in den Tiefen der Erde. Dort sind sie gefangen in ihrem wahnhaften Denken. Ihr Bewusstsein ist praktisch in die Erdmaterie zementiert. In ihren Wahnwelten vegetieren sie dort traumhaft und ewig dahin. Es ist dies die `ewige Verbannung´ in die Materie, wie es bei manchen Propheten heißt; doch ewig meint hier eine sehr lange Zeitdauer und die Verbannung ist selbstgemacht.
In ihrem bleibenden Hochmut und Hass werden manche von ihnen zu Dämonen, zu Dienern Satans. Sie werden von Satan quasi rekrutiert und sind in dessen Geist als seine Sklaven tätig. Sie dienen dann dem absolut Bösen und dürfen an und auf die Erdoberfläche, wo sie antichristliche Aufgaben erledigen. Vor allem sind es satanische Rituale und Messen, die ihnen das Tor in die diesseitige Welt öffnen.
Seit einiger Zeit kursiert das Gerücht, dass eine hinter der menschlichen Gestalt verborgene reptiloide Elite die Welt regiert. Serviert wird diese Thematik mit allerlei spirituellem Gedankengut, untermauert wird sie durch gefälschtes Bildmaterial. Mit solchen und anderen Lügenmärchen wurden verschiedenste geistige Gefängnisse errichtet, darin sich viele Suchende in einer Welt fernab jeglicher Realität verfangen haben. Auslöser dafür sind Personen, die durch Öffnung des geistigen Auges, möglicherweise aufgrund von Drogenkonsum oder Traumatisierung, tatsächlich die unter dem Körper verborgene dämonische Reptiliengestalt einer arglistigen Person erblicken. Diese Erscheinung ist aber nur geistige Analogie, keine Realität.
Ähnlich beziehungsweise entsprechend verhält es sich mit der Innererde. Wobei man mit solchen und ähnlichen Büchern viel Geld verdienen kann, wie man bei einigen Autoren sieht, die Millionenauflagen mit ihren erfundenen und phantastischen Berichten und Göttertheorien erzielen.
Es gibt also keine uns ähnliche Zivilisation im Inneren der Erde. Mit der Aufgreifung und Verbreitung dieses Humbugs geht es um Bewusstseinsbündelung. Solche auf Lüge gebauten Bewusstseinsfelder können beliebig erhalten, ausgebaut und medial intensiviert werden – das Ergebnis ist nicht selten Fanatismus. Dabei sind es im Grunde Wahrheitssucher, die auf solche Suggestionen hereinfallen, doch dadurch kommen sie ab vom rechten Weg und finden nicht mehr zurück.
Generell werden möglichst viele unbeweisbare Behauptungen und Gegenbehauptungen benötigt, denn so kann man die Menschheit am besten an der Nase herumführen. Um die allgemeine Verwirrung aufrecht zu erhalten ist es notwendig, das Thema Verschwörungstheorie so vielfältig als möglich zu gestalten, um eine Unterscheidung Wahrheit – Lüge auf allen Ebenen zu unterbinden. Reale Begebenheiten gemeinsam mit Fälschungen und kriminellen Machenschaften im Boot der Lächerlichkeit und Ungereimtheiten übers bunte Verschwörungsmeer zu steuern ist ein Grundlagenprinzip der Massensuggestion und Indoktrination.
Was Jesus betrifft, da wissen wir, dass es oberstes Gebot antichristlicher Mächte ist, Ihm die Gottheit abzusprechen und Ihn als fehlerhaften Menschen darzustellen, oder noch besser als verheirateten bisexuellen Religionslehrer, der neben Seiner Ehe mit Maria Magdalena auch mit Seinen Aposteln Geschlechtsverkehr hatte. Ja, der Zeitgeist hat die Macht der absoluten Manipulation, er macht den Wahnsinn zur Normalität, dann ist er nicht mehr zu erkennen. In dieser Zeit leben wir.
Jesus Christus ist der personifizierte Gott und sonst gibt es keinen. Der Vater in Jesus ist die Liebe, Jesus ist das Licht der Welt und der Heilige Geist ist die Macht Gottes, die göttliche Willensenergie. In Jesus Christus wohnt die Fülle der Gottheit vollkommen, also Gott selbst. Vater und Sohn sind untrennbar, so wie Wärme und Licht des Feuers untrennbar eines sind.
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Lieber Samuel, vor einigen Wochen habe ich dich angeschrieben wegen der InnerErde, wobei mich deine Antwort sehr berührt hat. Nun bekomme ich eine neue Nachricht von Johannes Holey, dem Vater von Jan van Helsing, dem ich fast schrankenlos vertraut habe. Kannst du mir nochmals weiterhelfen…? (Es handelt sich um das Buch `Ufos und das Geheimnis der Inneren Erde´, worin behauptet wird, dass Aliens Menschen entführen und dass sich Ufo-Basen im Erdinneren befinden usw.)
Lieber Bruder, bitte glaube solchen Unsinn nicht. Diese Autoren betreiben zwar viel Aufklärungsarbeit im Bezug darauf, was die `Neue Weltordnung´ anbetrifft, doch zugleich verbreiten sie phantastische Botschaften, die jeglicher Wahrheit entbehren. Das Problem dabei ist, dass sie durch die Aufklärung und durch die beiläufige Erwähnung von Jesus zu Vertrauenspersonen werden, was es ermöglicht, viele Menschen in die Irre zu führen, um deren Sehnsucht nach Wahrheit ins Dämonische beziehungsweise in einen Irrglauben zu kanalisieren. Das machen sie nicht unbedingt absichtlich, viele von ihnen sind selbst Verirrte im Glauben, aber es geht auch darum, die Anhänger zu bedienen und möglichst viele Bücher zu verkaufen. Doch durch die Vermischung von Lüge und Wahrheit werden die Autoren zu Dienern satanischer Mächte.
Halte dich an Jesus Christus. Lies in den Lorber-Schriften, Haushaltung Gottes und Großes Johannesevangelium.
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Lieber Samuel, was ich nicht verstehe: Die sogenannten `großen Herren´, die die Weltbevölkerung minimieren wollen, vergiften sich ja selbst mit ihren Maßnahmen! Warum tun sie das? Oder glauben sie, dass sie das ewige Leben für sich gepachtet haben, oder haben sie einen Platz, wo sie glauben, dass ihnen all das nichts anhaben kann? Das Gift fällt ihnen ja genauso auf den Kopf und die verseuchten Tiere werden sie auch essen, oder haben sie andere? Das geht mir nicht ein, sind sie so verblendet, dass ihnen das nicht mehr bewusst ist?
Liebe Schwester, die sogenannten Herren der neuen Weltordnung sind allesamt nicht geimpft, bekommen nur ausgesuchte Nahrung und halten sich längere Zeit vorwiegend an Orten auf, wo kein toxischer Niederschlag durch Geoengineering zu erwarten ist. Auch haben sie sich geheime Enklaven geschaffen, wo sie in unabhängiger Sicherheit in elitärem Luxus schwelgen können.
Ihr Ziel ist körperliche Unsterblichkeit für sie selbst und ihre Familien. Sie sehen sich als Eliterasse und möchten die ihr untertane Menschheit für ihre Zwecke als Sklaven halten. Dazu ist eine radikale Reduzierung der Weltbevölkerung nötig (mindestens 5 Milliarden weniger), so kann absolute Kontrolle ausgeübt werden. Diese hörige und in allen Bereichen des irdischen Daseins abhängige Masse soll mit Brot und Spielen im kollektiven Schlaf gehalten werden, das eigene Denken ihnen gänzlich abgenommen werden. Zugleich dienen sie den Mächtigen als willige Arbeitstiere.
Der Fernseher ist der Gott der blinden Masse, die alles glaubt, was ihnen durch die Medien mitgeteilt wird. Der wahre Gott soll gänzlich aus ihrem Bewusstsein verbannt werden, die Elite möchte Seinen Platz in den Gehirnen (mediale Manipulation sowie Digitalisierung mittels Computerinjektion – Transhumanismus) und Herzen (Verkehrung der Liebe ins Satanische durch Scheinheiligkeit = falsche Liebe = falscher Christus) der Völker einnehmen. Die neue Religion wird eine pur materielle sein: Alles, was nicht sichtbar ist gibt es nicht. In diesem Prozess befinden wir uns gerade.
Letztlich werden die Menschen der selbsternannten Elite als Ersatzteillager für Organe dienen, so erhoffen sich die wahnsinnigen Herrscher leibliche Unsterblichkeit. Ihr unersättlicher Machtwahn findet vor allem Befriedigung in der absoluten und beliebigen Diktatur über die gesamte Menschheit sowie im Herrschen über Leben und Tod derselben. Dies ist das Ziel der antichristlichen Agenda dieser Zeit, die vor über 150 Jahren gestartet wurde.
Dieser Machtwahn ist die gebündelte Manifestation aller satanischen Ansprüche und Gewalten, die seit Beginn der Schaffung der ersten Menschen bis heute das Schicksal der Menschheit mehr oder weniger bestimmen, doch noch niemals zentral ausgeführt über den gesamten Globus, so wie es jetzt der Fall ist. Die teuflische Krake hat ihre Arme um den ganzen Erdball gespannt und hält ihn fest in Umklammerung. Ihre Tentakel führen die Leader-Marionetten Satans, die mit ihren Unterteufeln der erblindeten Menschheit ein lustvolles aber grausames Theater vorspielen.
Soweit der Plan Satans. Die von Jesus Christus berufenen Kinder sind darin eingeweiht. Was sie noch wissen, ist, dass es einen göttlichen Plan gibt, der über den Plänen Satans steht und wirkt. Sie wissen, dass alles Böse erst sichtbar werden muss, an die Oberfläche kommen muss, bevor es ergriffen und entmachtet wird. Sie wissen, dass alles Böse letztendlich dem Guten dienen muss und dass sich das Böse selbst vernichtet im Angesicht der Wahrheit, die bald diese Erde durchdringen wird. Sie wissen, dass aus dem derzeitigen Geschehen ein Reich des Friedens und der Liebe erstehen wird mit Jesus Christus als König und Herrscher. Sie wissen, dass ihr Leben Jesus Christus gehört, denn sie haben es Ihm anvertraut auf Leben und Tod.
Jesus mit uns, Jesus in uns.
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Hallo Samuel, ich habe das Video gesehen von der Gottessignatur (Im genetischen Code ist verschlüsselt der Name Jahwe enthalten). Vor längerer Zeit hatte ich eine Neuoffenbarung angehört, in der der Vater davon sprach, dass Er sehr wohl den genetischen Code schützen wird und die Dunkelheit von der Größe dieses Codes keine Kenntnis hat. Ich glaube das auch. Wenn der Vater uns alle weiter wachsen lässt, dann wird Er es uns noch genauer offenbaren. Er benutzt die Dunkelheit zum Aufwachprozess.
Wir haben noch unendlich viel im Liebeprozess zu lernen. Die Unterscheidung ist manchmal nicht einfach für mich. Jeder Mensch offenbart in den Kundgaben ja immer auch sein `Eigenes´. Es gibt jetzt so viele Offenbarungen. Manchmal tue ich mich schwer, den roten Faden wieder zu finden.
Liebe Grüße
Liebe Schwester, ja, der Vater wird den Code an sich schützen, dass dieser nicht generell, also im Grunde verändert wird und so der Fortbestand der Menschheit gefährdet ist. Aber aufgrund der Genmanipulation durch die Impfungen ist bei vielen Menschen bereits ein individueller Eingriff, also eine Umschreibung erfolgt. Das Ergebnis sind Unfruchtbarkeit beiderlei Geschlechts, Kindstod im Mutterleib, Tot- und Missgeburten u.v.m.. Und auch im Bewusstsein der Menschen gibt es gravierende Veränderungen, allem voran Widerwille gegen alles Göttliche, kein Zugang mehr zum Herzensgeist aus Gott, zudem Gewissenlosigkeit durch manipuliertes Denken im Zusammenspiel Medien – genetischer Eingriff.
Die Veränderung des genetischen Codes, also der Genstruktur, ist ein Teil der antichristlichen Agenda. Doch wissen die Antichristen nicht, dass sie in diesem teuflischen Tun Marionetten Satans sind, der ein grausames Ziel verfolgt: Die Vernichtung der Menschheit und dieser Welt und somit den Tod der gesamten Schöpfung.
Warum tut er das? Damit würde er seine Seele töten, also Selbstmord begehen. Denn die materielle Schöpfung ist die gefallene und erstarrte Seele Luzifers, die durch das aus den Welten entstehende Leben gereinigt und geläutert wieder zu Gott gebracht wird. Ohne Seele gibt es kein Bestehen, denn die Seele ist das Licht der Liebe, ist das Wort Gottes, welches ist der Geist des Lebens.
Ja, Satan weiß, dass er diesen Kampf verlieren wird. In seinem unbändigen Hass und seiner blinden Wut nimmt er aber seine eigene Vernichtung in Kauf, um zu verhindern, dass Gott das Erlösungswerk vollenden kann. Dies soll seine Rache sein an der Macht Gottes, so denkt er. Dies ist sein letztes Aufbäumen in seiner Ohnmacht.
(Diese Erde ist das belebende Zentrum der Schöpfung, ist der polare Zündfunke ihres Herzens. Nirgends im unendlichen Raum gibt es eine Welt wie diese, in der den Gegensätzen Gut und Böse keine Schranken gesetzt sind. Deshalb kam Gott als Mensch vor 2000 Jahren auf diese Erde, um die damalige satanische Übermacht zu entmachten für die gesamte Schöpfung und den Grundstein zu legen für Seine jetzige Wiederkunft.)
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Lieber Samuel, eine Frage, die ich schon längere Zeit in mir trage: Die Sonneneinstrahlung wird ja aufgrund vom Ozonloch immer stärker und heuer merke ich es das erste Mal selbst auf meiner Haut – hab mich nie eingecremt und trotzdem keinen Sonnenbrand bekommen (ich lieg auch nie in der Sonne, aber mache viel Bewegung in freier Luft) – und muss mich heuer immer wieder eincremen, weil ich sonst ganz rot werde, das haben mir jetzt schon mehrere Personen bestätigt, denen es auch so geht.
Und was hat das geistig zu bedeuten? Eigentlich ist die Sonne ja unser Licht- und Lebensspender.
Die Sonne symbolisiert das göttliche Lebenslicht, das für uns so wichtig ist. Nun ist es so: Wie der Menschen Macht- und Geldgier das göttliche Licht, die göttliche Wahrheit verfälscht und somit vergiftet hat, wodurch viele Seelen krank wurden, wurde auch die Atmosphäre der Welt durch widergöttliches Handeln verschmutzt und vergiftet. Denn alles geistige Geschehen manifestiert sich in der Materie. Die an sich gesunden und reinen Sonnenstrahlen werden in der verseuchten Lufthülle der Erde verändert, sie werden aggressiv beeinflusst, da die Lichtmoleküle in eine für uns weniger verträgliche Schwingung geraten. Das wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken.
So wie der Erde Lufthülle Schutzmantel und quasi Verpackung der sie umgebenden Luftschichten ist, ist die menschliche Haut Schutzmantel und Verpackung des Körpers. Hier bezeugt und manifestiert sich die Verletzung der äußeren Schicht der Erdatmosphäre als der Erde Haut und der damit einhergehenden Schädigung der darunter befindlichen Luftschichten in der Schädigung unserer Haut und des darunter liegenden Gewebes.
Was können wir tun? Als Kinder Gottes müssen wir der Welt Geschehen miterleben und mittragen. Doch gemäß unserer Liebe zu Jesus haben wir es in der Hand, inwieweit uns das antichristliche Gebaren beeinflusst und uns in Mitleidenschaft zieht.
Selbstverständlich können wir uns auch mit irdisch-materiellen Mitteln vor gefährlichen materiellen Einflüssen schützen, aber der grundlegende Schutz soll unser Gottvertrauen sein, auf das wir bauen.
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Unverständnis eines Bruders bezüglich zweier Vorhersagen
- Jesus aber sagte zu ihnen: „Meine lieben Töchter! So wie es zu Noahs Zeiten war, so wird es auch dann sein; die Liebe wird abnehmen und völlig erkalten, der Glaube an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte reine Lebenslehre und Gotteserkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug und Trug verwandelt werden, und die Machthaber werden sich der Menschen abermals wie der Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest hinschlachten lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden Macht fügen werden! Die Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden jeden freieren Geist mit allen Mitteln verfolgen und unterdrücken, und dadurch wird eine Trübsal unter die Menschen kommen, wie auf der Erde noch nie eine war! Aber dann werden die Tage verkürzt werden der vielen Auserwählten wegen, die unter den Armen sich vorfinden werden; denn wo dies nicht geschähe, könnten sogar die Auserwählten zugrunde gehen!
- Es werden aber bis dahin von nun an noch tausend und nicht noch einmal wieder tausend Jahre vergehen! Alsdann aber werde Ich dieselben Engel, so wie ihr sie nun hier sehet, mit großen Aufrufsposaunen unter die armen Menschen senden! Diese werden die im Geiste totgemachten Menschen der Erde gleichsam aus den Gräbern ihrer Nacht erwecken; und wie eine Feuersäule sich wälzt von einem Ende der Welt zum andern hin, werden diese vielen Millionen Geweckten sich hinstürzen über alle die Weltmächte, und nicht wird ihnen jemand mehr einen Widerstand zu leisten vermögen!“
Lieber Samuel, das klingt für mich wie zwei verschiedene Szenarien. Einerseits eine nicht zu ertragende Trübsal. Und dann Millionen Geweckte, denen die Weltmächte keinen Widerstand zu leisten in der Lage sind? Also Trübsal oder Millionen Geweckte? Ich verstehe Bahnhof. Bitte um Aufklärung.
Lieber Bruder, die große Trübsal, in die wir nun eintreten und die für viele Menschen schon immer gegeben war und ist, musst du zuerst auf der seelisch-materiellen Ebene betrachten, die Erweckung zuerst auf der geistigen Ebene. Die drei Ebenen ergeben zusammen die Einheit eines Geschehens.
Die sieben Posaunen sind das Endzeit-Gericht von Ursache und Wirkung, welches über die Menschheit, über die geistig Toten hereinbricht. Diese Posaunenstöße werden in der Offenbarung des Johannes in seelisch-geistigen Bildern dargestellt, und auf dieser Ebene soll man sie betrachten. Im Grunde ist es so, dass die Menschen die Ursache schaffen, die Engel sind die Ausführenden der entsprechenden göttlichen Gesetzmäßigkeit = Wirkung, in der Folge Geist zu Seele zu Materie – und wieder zurück.
Der Teil der geistig Toten, deren Namen aber im Buch des Lebens geschrieben stehen, werden in diesen Wehen erweckt ins Licht der Wahrheit (Auferstehung aus den Gräbern). Sodann verkünden sie mit den bereits länger Erwachten Wahrheit (Feuersäule) über die ganze Erde. Dieser Stimme Gottes werden keine Lügen (Weltmächte) Widerstand leisten können. Ihre Worte und Taten sind die Pfeiler (Feuersäulen) des neuen Friedensreiches, das in Bälde erstehen wird im Angesicht Gottes. Sie erbauen und errichten dieses bereits jetzt in der geistigen Sphäre dieser Welt und bald gibt es die materielle Manifestation desselben.
Die Scheidung der Geister ist also bereits in vollem Gange und wird in den kommenden Jahren noch intensiviert. Auch die geschiedenen Parteien werden in sich noch einmal geschieden und noch einmal. Es ist gleich einem Raster, wobei die unterschiedlichen Ebenen, obwohl verteilt über den ganzen Erdball, in gleichen Schicksalsstrukturen weitergeführt werden – immer mit der Möglichkeit, sich darin einer geistig höheren Gruppierung zuzuordnen und somit weiter zu gehen im `Näher mein Gott zu Dir´, um schließlich doch noch Gast sein zu dürfen beim Hochzeitsmahl des Lammes.
Diejenigen verlorenen und gottlosen Menschen, die sich während dieser gottgültigen Scheidung in ihrer Not an Jesus Christus wenden und Ihm ihr Leben anvertrauen, werden demnach auch errettet. Sie zählen zu den letzten Gästen des Hochzeitsmahles. Dort werden ihre Namen ins Buch des Lebens geschrieben als Wiedergefundene. Die Zahl derer, deren Namen bereits in diesem Buch stehen, steht zwar fest, aber es gibt keine Begrenzung für weitere Namen. Im Gegenteil, über diese Nachzügler wird die größte Freude sein, unbeschreibliche Freude. Deshalb sollen wir keinen Menschen verurteilen, und sei er noch so ein großer Sünder und Missetäter, denn es könnte sein, dass wir diesen an Jesu Tisch und Brust beim großen himmlischen Hochzeitsfest sehen.
Einige Millionen Erweckte sind scheinbar wenige in Anbetracht der vielen Milliarden Menschen, die jetzt noch auf dieser Erde leben – noch, denn die Anzahl wird bald sehr reduziert werden. Zwar bleibt die Jünger- und Apostelzahl, die Zahl der Berufenen und Erwählten immer eine kleine Minderheit, aber sie kämpfen mit dem göttlichen Schwert der Wahrheit und mit der Liebe Gottes. Deshalb kann sie kein Böses aufhalten; das göttliche Licht vertreibt jegliche Dunkelheit, erleuchtet jede Falschheit, taucht jede Lüge in Wahrheit. Doch tragen die Erwählten das Leid der Gottlosen mit. Werden Grausamkeit und Unrecht derart überhandnehmen, dass die Not der Auserwählten zum Himmel schreit, wird der Vater vor der Zeit einschreiten und ihre Drangsal beenden – so oder so. Das bedeutet zum einen durch Heimholung, zum anderen, dass Er die letzten Tage vorzieht.
Es gäbe die Möglichkeit, die Thematik der Apokalypse beziehungsweise Offenbarung weiter auszuführen und ein Stück in die Komplexität dieser Worte einzudringen, da wäre aber ein dickes Buch zu wenig, ja viele Bücher hätten dafür nicht genug Fassungsvermögen. Solange wir in der Welt sind, können wir nur kleine Ausschnitte göttlicher Wahrheit betrachten, mehr ist aber auch nicht nötig, denn was wir wirklich wissen müssen gibt uns der Vater ohnehin. Erst wenn wir geistig wiedergeboren sind, sehen wir das große Ganze in seiner Komplexität und göttlichen Tiefe. Und da sich immer wieder neue Wissens- und Weisheitsgebiete auftun werden, wird unser göttliches Wachstum niemals ein Ende finden.
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Hallo Samuel, ich frage mich, warum der ukrainische Priester in dem Video so gut deutsch spricht? Wenn das Video echt ist (es handelt sich um ein Video, in dem ein orthodoxer Priester von der derzeitigen massiven Verfolgung durch die ukrainische Regierung spricht), dann zeigt dies, dass der Vater die Institutionen endlich auflöst. Wenn ich im Stillen mit dem Vater rede, dann weiß dies doch niemand im Außen. Wie können sie mich dann verfolgen?
Liebe Schwester, das mit der Christenverfolgung stimmt schon, es ist ja vom Vater vorhergesagt. In der Zurückgezogenheit sind wir einigermaßen sicher, aber in organisierten Gemeinden werden Durchsuchungen und Verfolgungen stattfinden. Doch bis das auch bei uns geschieht vergeht noch etwas Zeit.
Ja, der Antichrist bricht verkehrte und machtausübende kirchliche Strukturen auf und beseitigt sie, es hat also auch sein Gutes. Doch zeigt es auch, wohin die antichristliche Reise gehen soll. Der Glaube an Jesus Christus als Gott und Erlöser soll aus den Herzen der Menschen getilgt werden. Auch die Esoterik ist der Elite ein Dorn im Auge, denn obwohl diese Fraktion einen gefährlichen spirituellen Gemischtwarenladen darstellt, findet man hier neben eigenständigem Denken und Handeln sowie alternativer Medizin vor allem Sehnsucht nach geistigem Gedankengut. Diese Seelen werden gefangen im Netz der Scheinheiligkeit/falscher Nächstenliebe mittels verkehrter Toleranz, die alles erlaubt, also `Freiheit´, manipulierter Kriegsberichterstattung, der Umweltlüge u.v.m.. So sollen auf allen Gebieten Fanatismus und Spaltung erzeugt werden.
Aufgrund der technischen Möglichkeiten in den Medien kann man gefälschtes nicht mehr von tatsächlichem Material unterscheiden. Alles ist heute möglich. Personen können digital kopiert und in erfundene Situationen versetzt werden. Ihnen können Worte in den Mund gelegt werden, so kann man ihnen alles andichten. Das Lügen- und Wahrheitsdurcheinander wird immer größer werden; nichts kann und darf mehr geglaubt werden, was uns im Fernsehen und in den Printmedien serviert wird.
Generell ist es so, dass sich die Welt so sehr von ihrer göttlichen Bestimmung entfernt hat, dass der Wahnsinn alle Bereiche beherrscht und so zur Normalität wurde, wodurch er nicht mehr erkennbar ist. Wenn man die Welt mit dem manipulierten Verstand betrachtet, sieht man nicht, dass alles, was nun geschieht, satanischer Natur ist.
Allein im göttlichen Licht kann man durch und durch sehen, dass die Menschheit kollektiv wahnsinnig geworden ist. Alle Bereiche des irdischen Daseins dienen ihrer Entgöttlichung und Verwahrlosung. Medizin, Wissenschaft, Politik, Finanzen, Ernährung, Sexualität, Kunst, Mode, Filmwesen, Sport, Musik, Massenkonsum und Massentourismus ect. – ein einziger großer Wahnsinnsstrudel in den Köpfen und dadurch in den Taten der Menschenmassen, die denken, das alles sei Norm und Normalität.
Es gibt also nicht mehr viel, woran wir uns im Irdischen erfreuen und festhalten können und sollen. Und das ist gut so. Wir sollen und müssen das gesamte Weltgeschehen möglichst von uns fernhalten, zunehmend auf Distanz zur Welt gehen, körperlich wenn möglich, vor allem aber auf der seelischen Ebene, denn da befinden sich die Abhängigkeiten, dort sind sie verankert und binden unsere Gedanken an die Verkehrtheit dieser Erdenwelt.
Obwohl wir noch nicht soweit sind, dass wir uns ständig mit geistigen Dingen beschäftigen können, sollen wir uns doch bemühen, die Gewichtung immer mehr dahin zu verlagern. Im Interesse an göttlichem Gut wächst die Motivation dafür, die Liebe zu Jesus erfüllt uns zunehmend mit Seinem Geist, so gehen wir den Weg abseits der breiten Weltstraßen, den Weg, den Jesus Christus für uns bereitet hat und auf dem Er uns führen und leiten kann.
Was in den nächsten Jahren geschehen wird, wird uns arg mitnehmen, wenn wir uns jetzt nicht lösen von den Konditionierungen, die uns an die Welt binden. Der antichristliche Strom wird diejenigen unweigerlich mit sich reißen, die es versäumt haben, jetzt den Schritt `Näher mein Gott zu Dir´ zu tun. Sie werden nicht bestehen im Albtraum der letzten Jahre.
Allein die Gotteskinder, die sich nun in die Gnade Gottes flüchten und um Treue bemüht sind, wird Seine Liebe halten im tobenden Endzeitsturm. Sie sind die Jungfrauen mit Öl in den Lampen. Ihre Seelen sind das Erdreich, darin der göttliche Samen aufgeht und Frucht bringt. Sie sind diejenigen, die nicht wieder vom Dach ihres Hauses heruntersteigen (ihren wahren Jesusglauben aufgrund der irdischen Drangsal wieder verlassen). Sie sind Träger und Verkünder der göttlichen Liebe in der Zeit der Trübsal.
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Ernährung
Lieber Samuel, isst du Fisch oder lebst du vegetarisch/vegan? Wir praktizieren vegetarische Vollwerternährung. Außer ab und zu etwas Käse und Butter ernähren wir uns zu Hause vegan, auch keine Eier. Aber wenn wir auswärts essen, bestellt mein Mann sich gerne Fisch, und obwohl ich Fisch auch sehr gerne mag, verkneife ich mir das. Nur manchmal bin ich unsicher, möchte der Herr das oder kasteie ich mich unnötig? In der Schrift `Die Kindheit und Jugend Jesu´ von Jakob Lorber hat der kleine Jesus ja explizit nach Fisch verlangt, wobei man die damalige Zeit nicht mit der unsrigen vergleichen kann.
Viele Geschwister auf dem Weg sehen das nicht so eng wie ich, liege ich falsch? Freue mich auf deine Antwort!
Liebe Schwester, wir essen gerne Fisch von der ansässigen Fischzucht und gelegentlich auch Fleisch und Wurst vom Bioladen. Jesus segnet unser Essen, auch das Fleisch. Er sagt: „Seid ihr Mir in der Liebe treu, bin Ich euch im Segnen treu.”
Es gibt wichtigere Baustellen in uns, die Bearbeitung nötig haben, als sich zu sehr mit Ernährung zu beschäftigen oder diese gar zum Lebensinhalt zu machen. Ernährung wird so zur Falle und das Gotteskind kommt vom geraden Weg ab. Diskussionen und Fanatismus über Nahrungsaufnahme zeugen davon, dass der Mensch nicht verstanden hat, was der himmlische Vater wirklich von Seinen Kindern möchte. Das bedeutet nicht, dass man gedankenlos schlemmen sollte, aber die Gewichtung muss stimmen.
Herzliche Grüße, Samuel
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Ich habe eine Frage Wein betreffend: Wenn Jesus mit Seinen Jüngern in den Herbergen ist, wird immer Wein getrunken – und das nicht zu knapp und sogar zum Frühstück. Sogar Kinder bekommen verdünnten Wein. Oft lese ich auch die Bemerkung: „ … als der Wein ihre Zungen gelöst hatte ...”, sprich: sie waren angetrunken.
Was hat Wein für eine Bedeutung? Das ist ja Alkohol und damit muss man vorsichtig sein, um bei regelmäßigem Genuss nicht abhängig zu werden. Gott hat dem Noah ja die Zubereitung des Weines übergeben, worauf dieser erstmal darnieder lag und sich eine unangenehme Geschichte für dessen Sohn entwickelte.
Was hat Gott also mit der Weingabe an den Menschen bezweckt und wie benutzen wir ihn richtig? Ich denke, das ist eine wichtige Frage angesichts der Abhängigkeitsgefahr.
Lieber Bruder, das steht gut beschrieben im `Großen Evangelium Johannes´. Wie alles im Leben ist es das Maß, das hier entscheidend ist. Der Geist des Weines wirkt positiv, wenn man wenig davon genießt; trinkt man zu viel, wird man berauscht und setzt sich dadurch negativen Einflüssen aus. Ein bis zwei Gläser guten Wein kann man also getrost zu sich nehmen, ja, der Wein weckt den Herzensgeist und schenkt der Seele göttliche Gedanken – wenn sie im Glaubensleben steht. Bei einem lieblosen beziehungsweise gottlosen Menschen wird vielleicht die Phantasie beflügelt, die sich hier aber zumeist widergöttlich ausdrückt. Es versteht sich von selbst, dass ein Alkoholiker keinen Alkohol trinken sollte und auch kein ehemaliger solcher, denn dieser Genuss würde ihn zurück in die Sucht führen.
In der geistigen Entsprechung/Symbolik steht Wein für das Blut Christi, also göttliches Leben und Barmherzigkeit. Brot steht in der Symbolik für das Fleisch Christi. Jesus sagt: „Wer Mein Fleisch isst und Mein Blut trinkt, der bleibt in Mir und Ich in ihm, der hat das ewige Leben.“ Jesu Fleisch essen und Blut trinken bedeutet, Ihm nachzufolgen in Wort und Tat, auf Leben und Tod. Es bedeutet eingehen in Jesus Christus, in Seinem Geist wiedergeboren zu werden.
Wie man sieht, alles läuft immer auf dasselbe hinaus: Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst. Die Liebe ist so einfach in aller Komplexität und Kompliziertheit.
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Lieber Samuel, zu deinem Beitrag bezüglich geimpfter Tiere habe ich eine Frage an dich. Gilt die Durchimpfung der Tiere für den gesamten EU-Bereich? Sind die biologisch geführten Betriebe da wirklich ausgenommen? Bei uns in Österreich dürfen auch Tiere aus Bio-Landwirtschaft geimpft und mit Medikamenten wie Antibiotika behandelt werden, nur muss man halt dann ein bisschen länger warten, bis die Milch wieder verwendet werden darf als wie bei herkömmlichen Tieren. Das würde aber heißen, dass auch Tiere aus biologischer Landwirtschaft geimpft sein können. Dann kann man wirklich keine tierischen Produkte mehr essen.
Für mich persönlich ist das jetzt nicht so schlimm, aber ich denke da besonders an die Kinder, die im Wachsen sind und jeden Tag ihren Kakao `brauchen´ und relativ viel Milch trinken und auch ab und zu Fleisch essen. Was soll man den Kindern dann geben? Sie sind ja auch unterwegs, bei Freunden usw … . Ich frage mich, ob ich überhaupt mit anderen darüber reden soll?
Hast du da einen Rat? Oder vielleicht hat Jesus eine Antwort? Reicht es, wenn man im Vorhinein um Segen bittet für die Kinder? Die Kinder selbst sind da noch nicht so weit … . Danke! Ganz liebe Grüße.
Liebe Schwester, es gibt inzwischen so viele giftige Fremdeinflüsse und es werden noch mehr werden, da muss man sich die Frage stellen: Wie gehe ich generell damit um?
Wenig Fleisch und Bio-Produkte zu sich zu nehmen ist sicher nicht verkehrt, aber viele Menschen können sich das in dieser teuren Zeit nicht leisten, sie kommen gerade so über die Runden und sind leider auf die Discounter angewiesen.
Personen, die nicht den Einblick in die antichristlichen Machenschaften haben oder sehr ängstlich sind, sollen wir nicht mit dem tatsächlichen Wahnsinn einer neuen Weltordnung konfrontieren, sonst wenden sie sich von uns ab, denn aufgrund der Massenmanipulation können sie diese nicht nachvollziehen. Bei ihnen können wir auf die grausame Tierhaltung hinweisen und empfehlen, deswegen weniger konventionelles Fleisch, Wurst und Milchprodukte zu uns zu nehmen. Der chemische Niederschlag aus dem Geoengineering betrifft leider auch den biologischen Landbau – und selbstverständlich uns selbst.
Um Schutz zu beten ist deshalb heute so wichtig und notwendig. Unsere Lieben/Nächsten dem himmlischen Vater anzuvertrauen fällt unter das Gebot der Nächstenliebe, das ist unsere christliche Pflicht und Aufgabe. Gerade die Fürsorge für die Kinder legt uns der Vater ans und ins Herz – und wir geben sie Ihm im Gebet gesegnet zurück, legen sie in Seine Barmherzigkeit. Diese Macht hat ein wahrer Christ.
Ja, die Erde ist jetzt in eine dunkle Wolke gehüllt auf materieller, seelischer und geistiger Ebene. Da kommt unsere göttliche Kindschaft ins Spiel. Was sagt der Vater dazu?
„Meine Kinder, macht euch nicht verrückt mit dem, was gerade in der Welt geschieht und was auf euch einstürmt und einstürzt. Fürchtet euch nicht, denn Ich bin bei euch. Lebt und genießt mäßig, bittet vor dem Essen um Meinen Segen und dankt still für Speis und Trank. Bittet Mich um Schutz und Begleitung, wenn ihr nach draußen in die Welt geht, sei es beruflich oder privat.
Legt eure Leben ganz in Meine Hände, denn Ich bin Herr über Leben und Tod und Ich erhalte eure Gesundheit. Allein zu Prüfungs- und Läuterungszwecken gebe Ich euch bisweilen ein Kreuz zu tragen. Benützt ihr es recht und erkennt Meine Fürsorge darin, wird es zum Heil eurer Seele.
Und seid allzeit bereit, euren Körper abzulegen, denn die geistige Welt ist eure Heimat. So zagt und verzagt nicht, wenn Ich eure Nächsten abberufe oder euch selbst heraus nehme aus der materiellen Welt. Seht dem Tod freudig ins Auge in der Erkenntnis des einzig wahren Lebens in und aus Mir. So lebten Meine Apostel und Jünger, sie achteten das Erdenleben gering und das geistige Leben groß, und in diesem Bewusstsein sollt auch ihr leben.
Wenn euch der Tod noch ängstigt und ihr euch an diese Welt des Scheines klammert, ist das das Zeichen, dass eure Seelen noch gar sehr mit dem Fleisch vermengt sind, denn darin spürt ihr der Materie Vergänglichkeit und Tod. Seid ihr hingegen weitestgehend frei von fleischlichen und sinnlichen Begierden und seht die Welt als Prüfungsfeld in der Freiheit der Liebe zu Mir und zu euren Nächsten, wird euch des Leibes Tod nicht nur nicht anfechten, sondern ihr erwartet diesen mit Freuden im Hinblick auf euer Eingehen in die jenseitige Heimat. Liebet das Leben mit und in Mir, doch fliehet der Welt Treiben soweit möglich, dann habt ihr recht getan.
Und seid ihr auch noch nicht vollendet, sondern es haftet euch so manches Übel an, werdet ihr im Strahl Meiner Liebe schnell den Weg zu Mir finden, wenn ihr euch Mir anvertraut in euren Sünden, denn diese schreibe Ich gemäß eures Vertrauens, eurer Demut und Reue in den losen Sand, und das Wasser Meiner Barmherzigkeit wird sie hinweg waschen und der Wind Meinens Atems wird sie zerstäuben ins Nichts.
Also fürchtet nicht Tod und Teufel, denn ihr seid Mein, ewig Mein. Ich habe alle Macht im Himmel und auf Erden. Das unendliche Weltenall erhalte Ich, Ich leite und ordne alle Planeten und Sterne – und das Leben einer Milbe ebenso, denn Ich bin überall gegenwärtig als das Leben selbst. So bin Ich auch in jedem von euch das Leben, Ich weiß um jeden eurer geheimsten Gedanken, von jedem Einzelnen kenne Ich alle Sorgen und Ängste, und sehe euer Misstrauen: „Kümmert sich der Vater tatsächlich um mich? Liebt Er mich wirklich, obwohl ich in meinem Eigensinn immer wieder Übles rede und tue?“
Ja, Meine Kinder, das tue Ich. Mit ganzem Herzen bin Ich für jeden Einzelnen von euch da und begleite euch beschützend und liebend durch eure Tage und Nächte. Blickt in eure Herzen, da steht Mein Name, geschrieben mit dem Blut der Erlösung vom Tode für euch und für alle, die Mich lieben und noch lieben werden.
Amen, Jesus Christus, Amen.“
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Krankheit – Gesundheit
Hallo Samuel, möchte mal anfragen, ob Sie auch Beratungen anbieten. Wegen einer jahrzehntelangen Erkrankung hadere ich sehr mit Gott-Vater. Zahlreiche Therapien haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Vor mehreren Wochen hatte ich eine sogenannte Heilerin kontaktiert und einiges Geld dafür bezahlt. Das Ergebnis war, dass es mir seither noch schlechter geht. Da ich mich über längere Zeit mit Astralwelten beschäftigt habe, vermute ich, dass von dort massive Attacken auf mich stattfinden. Die vorhin erwähnte Heilerin sagte mir, dass sie in dem Haus, in welchem wir wohnen, drei `Wesenheiten´ wahrnehmen würde.
Für den Fall, dass Sie keine diesbezügliche Beratung anbieten: Können Sie mir jemanden empfehlen? Gebete haben bisher kaum geholfen beziehungsweise kann ich nicht mehr selbst beten, da ich mich wegen meiner Erkrankung von Gott–Vater benachteiligt fühle. Danke für Ihre Antwort.
Liebe Schwester, vorab: Verlangen ein sogenannter Heiler oder eine Heilerin oder ein Hellseher viel Geld für eine Beratung oder Behandlung, kann man davon ausgehen, dass hier keine göttliche Liebe und keine Gotteskraft vorhanden sind, sondern Bereicherung und Eigenliebe. Ein Heiler in Gottes Gnaden wird immer in wahrhaftiger Demut den himmlischen Vater um Linderung oder Heilung für seinen Nächsten bitten, und da hierbei allein Gott wirkt, wird er keinen Lohn beanspruchen – außer vielleicht für etwaige Auslagen; falls der Patient eine Spende geben möchte ist es in Ordnung.
Zusammen mit Gott fühle ich eine tiefe innere Verbundenheit mit leidenden Menschen, denn Er ist das Mitgefühl und die Liebe in uns. Ohne Ihn wären wir nicht fähig, unsere Mitmenschen zu lieben. Er hat keine Freude an unserem Leid, Er möchte immer helfen und befreien. Das kann Er nur, wenn wir uns Ihm in unserer Not anvertrauen.
Eine langwährende Krankheit kann einen Menschen zermürben beziehungsweise verhärten und dadurch von Gott abwendig machen – oder sie führt einen zu Gott. Entscheiden tut dies der Mensch selbst durch seine Bewusstseinsausrichtung und sein Vertrauen in einen liebenden himmlischen Vater. Diesen Zugang hast du verloren, denn du kannst nicht nachvollziehen, warum du leiden musst, wo Gott dir doch helfen könnte. Diesen Gedankengang kann man nachvollziehen.
Es gibt einen Grund für dein Leiden und es gibt einen Grund, weshalb noch keine Genesung eingetreten ist. Beides ist in dir als Antwort enthalten. In der Einsicht in deine Seele sehe ich: Wie viele inkarnierte Sternenkinder bist du eine willensstarke Seele. Dies beinhaltet die Gefahr der Eigenmächtigkeit, woraus hervorgehen können Hochmut, Eigensinn, Selbstgerechtigkeit und Trotz. Doch allein in der Demut der Seele kann der Heilstrahl Gottes dein Herz berühren, allein in der Demut kann das göttliche Licht deine Dunkelheit erhellen und dir zeigen die Gebrechen deiner Seele, die verantwortlich sind für deinen Zustand.
Du siehst: Wenn ein Mensch in einer Not oder in einer scheinbar aussichtslosen Situation verhärtet und Gott anzuklagen beginnt (oft geschieht dies unbewusst), kann ein Teufelskreis entstehen, aus dem sie keinen Ausweg mehr findet. Dies ist die große Gefahr dieses Erdenlebens, viele Geschwister sind in einer solchen oder ähnlichen Falle gefangen und wundern sich, warum es nicht weiter geht, warum sie ständig in Sorge und Not sind.
Was kannst du tun? Starke Seelen tragen meist schwere Gewichte mit sich. Das bedeutet, du warst vor dieser Inkarnation bereit, einen etwas größeren satanischen Seelenanteil aufzunehmen (mit einer entsprechenden Portion Eigensinn/Hochmut) und diese Last zur Erlösung zu bringen. Damit dies gelingt, braucht es nicht selten eine demütigende und länger währende Leibesnot oder gar eine Behinderung.
Du hast es aus Liebe zu Gott getan. Für Ihn bist du in diese Erdenwelt gegangen, aus Liebe zu Ihm warst du bereit, dein Kreuz auf dich zu nehmen, um es mit Jesus Christus solange zu tragen, bis Er dich davon befreit, um dich sodann heimzuführen in Sein Vaterhaus. Dies versucht Satan mit allen Mitteln zu verhindern, und wie du siehst, es gelingt ihm. Doch nun hat der Vater hier zu dir gesprochen und dich aufgeklärt, Er hat dir eine Tür geöffnet durch die du jetzt gehen kannst.
Werde das Gotteskind, das du sein willst. Jesus steht mit offenen Armen und offenem Herzen vor dir und möchte dich darin einschließen, um dir Freiheit zu schenken. Jetzt ist die Zeit gekommen, dies zu tun. Dein Leben gehört Ihm. Leg es in Seine Hände, was auch immer noch geschehen mag.
Ich bete für dich. Um die Wesenheiten in deinem Haus kümmere ich mich. Ich grüße dich als dein Bruder in Jesus Christus.
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Lieber Samuel, ich habe dein Buch gelesen und nun eine Frage an dich. Ich bin seit meinem 21. Lebensjahr Christin und habe so manch schweren Weg durchschritten. Leider bin ich ein Opfer der Pharmaindustrie geworden, weil ich erbbedingt zu hohes Cholesterin habe und die Ärzte mir Cholesterinsenker verschrieben, die ich nicht vertragen habe und davon letztendlich Diabetes Typ 1 Lada bekam. Leider bekam ich das Buch `Die Cholesterinlüge´ zu spät, aufgrund dessen ich dann die Tabletten absetzte. Seit 3 Jahren habe ich nun eine immer wiederkehrende Blasenentzündung. Kein Arzt konnte mir helfen, weil die Antibiotika immer nur kurz anschlugen. Nur ein anthroposophischer Heilpraktiker konnte mir halbwegs helfen. Ich bekam dann jedoch eine Gürtelrose, weil mir die Weltlage zu sehr nahe ging. Ich habe nun eine neue anthroposophische Ärztin gefunden, die mir hilft, trotzdem tut mir immer noch die Blase weh.
Begonnen hat es vor 3 Jahren, als eine Freundin da war, die mich damals bei meiner Scheidung aufgenommen hatte. Sie hatte ein Problem mit Männern, konnte nie nein sagen … ich versuchte sie zu Jesus zu führen, aber sie spielte auch nur die Christin und hatte am Schluss drei Männer gleichzeitig. Ich dachte immer, dass sie ansonsten lieb ist, aber da eben irgendwie krank sei, und diesmal hatte sie mit einem Mann geschlafen, der einen Krankenhauskeim in der Blase hatte und hatte gerade Blasenentzündung, ohne es zu sagen. Eine Bekannte von ihr, die auch über Weihnachten und Silvester bei mir war, sagte es mir. Diese war aber auch psychisch krank und bekam hier Schreikrämpfe, weil ihr Handy nicht richtig ging und ich erschrak mich sehr und verspürte sofort einen Krampf in der Blase. Nachher hatte dann ich eben eine Blasenentzündung, die bis heute nicht richtig weg ging. Vielleicht liegt es ja auch an der Diabetes. Ich fuhr dann damals nach Imst zu einem Heilungsseminar, um die Diabetes los zu werden, hatte aber dann so viel Blasenbauchweh … .
Offensichtlich kommen Krankheiten zu mir, die ich aus Mitleid anderen unbewusst abnehme, die sind dann gesund und ich bin krank. Ich weiß also nicht, ob sich da bei mir was angehängt hat oder ob ich etwas aus der Vergangenheit abarbeiten muss oder ob ich mehr Demut lernen muss … es ist jedenfalls sehr schwächend und ich habe es langsam satt, immer krank zu sein.
Vielleicht schenkt dir ja der Vater ein Wort für mich, warum ich das habe und was ich tun könnte zu meiner Heilung. Inzwischen hat mir Jesus meinen neuen lieben Mann geschickt, also müsste ich doch endlich mal gesund werden können, egal, was die Vergangenheit brachte? Vielleicht bekommst du ja einen Hinweis für mich, was ich ändern müsste und kann? Oft sieht man ja seine eigenen Fehler nicht.
Liebe Grüße
Liebe Schwester, habe noch etwas Geduld, dann wird dir der Vater helfen. Doch dazu ist es notwendig, ganz in Seinem erkannten Willen zu leben. Dann brauchen wir keinerlei äußere Hilfsmittel, Seine Liebe lässt uns gesunden und gesund bleiben.
Nun stellt sich die Frage: Bist du eine ernsthafte Christin, die ihr Leben ganz und gar Jesus Christus weihen möchte? Oder ziehst du Ihn neben dir her und genießt im Großen und Ganzen doch lieber die Welt. In deinem Herzen ist ja der Maßstab, der dir mitteilt, was dir noch fehlt, vor allem aber was du lassen sollst und tun musst, um diesen entscheidenden Schritt im `Näher Mein Gott zu Dir´ zu machen.
Da gibt es sichtbare Stolpersteine und unsichtbare, die man sehen könnte aber nicht sehen will – denn deren Ursache hat man ins Unterbewusstsein versenkt. Es sind dies die Anlässe, die einen erregen und aufregen und verärgern, wenn sie von der irdischen und geistigen Umgebung angesprochen oder ausgeführt werden. „So bin ich nicht!“ spricht man dann. Und doch ist es so, denn der Seelenspiegel zeigt einem nicht nur die Fehler, die man den Mitmenschen gegenüber macht, sondern vor allem Gott gegenüber. Wenn dich also ein Mensch auf irgendeine Art und Weise beleidigt, dann `beleidigst´ du Gott auf diese Art und Weise in geistiger Hinsicht. Diese Sichtweise deckt einem die verborgenen Sünden auf und führt die Seele tiefer in die Demut. Und Demut vor Gott ist die Grundvoraussetzung für die freie kindliche Liebe zu Gott und darin zur umfänglichen Gesundheit.
Meine Schwester, lange Not zermürbt die Seele und macht sie weich. Dafür ist mein Herz voller Mitleid und Mitgefühl, denn ich kenne lange Not, die immer wieder wie ein Messer ins Herz schneidet und Verzweiflung herbei ruft. Doch Not ist auch ein Instrument zur Vollendung der Seele, denn sie trennt diese von der Welt. Gib deinen Zustand Jesus täglich als Kind Seines Herzens und bete vertrauensvoll:
„Lieber Vater, als bedürftiges Menschenkind komme ich zu Dir, denn ich weiß mir nicht mehr zu helfen; ich brauche Deine Hilfe, bitte stelle mein Mitleid in die Macht Deiner göttlichen Liebe-Ordnung, auf dass meine Seele gesunde und nicht mehr ich das Leid meiner Mitmenschen tragen und beenden möchte, sondern dass Du das Leid der Welt in mir annimmst und aufnimmst. Denn Du hast es bereits getragen und vertrauensvoll nehme ich Dein Erlösungswerk an. Bitte öffne Dein Herz in meinem Herzen, sodass ich Deine Liebe immer tiefer erkennen darf, um ein wahrhaftiges Kind Deines Herzens zu werden und zu sein. Danke lieber Vater.“
Herzliche Grüße sendet dir Samuel
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Lieber Samuel, auch ich möchte dich gerne etwas fragen: Vor einigen Jahren hatte ich eine Lebensmittelvergiftung, nach der ich, in dem damals neu gebauten Haus, alles anders wahrnahm. Ich konnte nirgends mehr schlafen (die Straße hieß `Himmelhalde´). Ich zog einen Rutengänger hinzu, der mir sagte, dass an diesem Ort eine große Seelenbelastung vorliege, was wohl jetzt meine Aufgabe wäre, diese Seelen ins Licht zu führen.
Schon zu der Zeit war ich gläubig und betete viel. Die Belastung wurde aber nicht weniger. Ich besorgte mir von dem Ort alte Karten, die unter anderem einen Siechenweg beinhalteten. Ca. 5 Jahre später verkauften wir aus Berufsgründen meines Mannes dieses Haus und zogen in das jetzige Haus, schön im Bodenseehinterland gelegen, was für unsere damaligen Verhältnisse optimal war. Nur – auch hier ist wieder eine Belastung spürbar. Es ist ein sehr kleiner Ort, der aber schon seit 1000 Jahren bewohnt ist. Gäste, die bei uns übernachtet haben, hatten Albträume hier. Es war mal ein Wallfahrtsort, dem dieser Status aber wieder aberkannt wurde. Ich bin nicht die Einzige hier, die was spürt. Es handelt sich auch hier wieder nicht nur um unser Haus.
Es belastet mich mittlerweile auch körperlich. Auch macht es mir etwas aus, dass unsere Kinder nicht gerne herkommen, was ja verständlich ist. Ich bete hier schon 12 Jahre lang und bitte Jesus um Hilfe. Vielleicht liege ich ja total falsch. Auch ich dachte, es hätte mit meinem Vorleben zu tun. Wenn Du mir einen Tipp geben könntest, wäre ich dir unendlich dankbar.
Mit lieben Grüßen
Liebe Schwester, ich weiß nicht so recht, ob ich dir da weiterhelfen kann. Wir müssen sorgfältig und Schritt für Schritt vorgehen. Ein entsprechendes Vorleben würde ich als Ursache ausschließen, daher brauchen wir da nicht zu suchen.
Die Bedrängnis begann offensichtlich mit deiner Lebensmittelvergiftung. Du hast toxische Substanzen zu dir genommen, wodurch in deiner Seele eine Öffnung in die niedere Jenseitswelt erfolgt ist. Das ist selten, aber möglich, wobei sich ein solcher Durchlass im Laufe der Zeit in der Regel wieder schließt, wie auch eine materielle Wunde mit der Zeit wieder heilt. Materielle Speise ist ja zugleich Nahrung für die Seele, denn der seelische Organismus zieht sich die für ihn nötigen seelischen Substanzen aus jeglicher Nahrung. Ist diese unrein, zieht sich die Seele durch die Aufnahme Schaden zu, der sich auf verschiedene Art und Weise auswirkt, zuerst seelisch, früher oder später körperlich.
Du hast ab dann etwas wahrgenommen, was bereits zuvor da war: den Siechenweg – und du kanalisierst diese negative Energie, so dass andere Personen in eurem Haus diese ebenfalls spüren. Ein Siechenweg ist der Weg langsamen Siechtums bis zum Tode, darauf sich im Jenseits viele dieser einst so Leidenden und sodann Verstorbenen finden und befinden, und zwar sehr lange und noch solange, bis Jesus kommt und auch diese Wege bereinigt, also bis zu seiner baldigen Wiederkunft.
War es `Zufall´, dass diese Öffnung in dir vonstattenging? Die Beantwortung dieser Frage richtet sich nach der Ebene, von der aus wir das Geschehen betrachten. Sagen wir einfach mal, dass unser himmlischer Vater aus allem scheinbaren Übel Gutes macht, dass in aller Not immer ein göttlicher Kern enthalten ist, den man freilegen kann und muss durch die Liebe zu Jesus Christus.
Aufgrund deines Glaubens trägst du ein göttlich Licht in deinem Herzen. Dies scheint hinein in die Dunkelwelt von Leid und Tod. Dadurch kommt Bewegung in die tödliche Erstarrung der Jenseitigen – es geschieht allmähliche Freiwerdung und in der späteren Folge Erlösung, in Gang gesetzt durch deine geöffnete Gegenwart. Der Rutengänger lag also nicht falsch, als er dir mitteilte, dass du verstorbene Seelen ins Licht führen sollst.
War deine Aufgabe dort getan, hat es der Vater so geführt, dass dein Mann umziehen musste – und ihr wurdet dorthin gelotst, wo eine ähnliche Situation gegeben ist: Ein ehemaliger Wallfahrtsort, wo sich Seelen aufhalten, die sich aufgrund ihres Glaubens an diesen Ort scheinheiliger Erlösung gebunden haben, und es kommen laufend neue Suchende hinzu, die im Jenseits umherirren und im jenseitigen Bereich eures Wohnortes vermeintliche Hilfe erwarten, die ihnen auch versprochen wird. Sie bekommen diese aber nicht, denn sie werden von den dortigen verblendeten Anführern dreist angelogen, dass hier das Heil zu erwarten sei, doch wollen diese selbst Götter dieses finsteren Ortes sein.
Das ganze Dorf ist also eine Brutstätte der Verblendung und Lüge – im jenseitigen Bereich selbstverständlich. Dies nehmen viele Menschen wahr, du besonders, da du aus bestimmten Gründen immer noch eine entsprechende Öffnung in dir trägst, wodurch ein Strom göttlicher Wahrheit ins Dunkel fließt und du so erneut ein Instrument der Liebe sein kannst – solange du fest im Glauben stehst. Wichtig und notwendig war und ist, dass du dich immer wieder und durchwegs an Jesus gehalten hast, so konnte und kann Er das ganze Geschehen leiten, notfalls eingreifen und vor allem euch vor bösen Zugriffen beschützen.
Dein Glaube hat verhindert, dass deine Seele besetzt wurde. Es gibt viele Fälle, wo aufgrund der Aufnahme toxischer oder sogenannter bewusstseinserweiternder Substanzen, sei es durch Einatmen, Schlucken oder in die Blutbahn gespritzt, eine Öffnung ins Jenseits erfolgte und die Personen dadurch von dämonischen Mächten besetzt wurden. Diese Lügengeister verwirren ihre Wirte mit Einflüsterungen und Schreckensbildern, bei spirituellen Personen sind es oft seltsame Vorhersagen, die meist nicht eintreffen, sowie mit Lüge und Wahrheit vermischte Kundgaben das Jenseits und Gott betreffend.
Aber diese Wunde beziehungsweise diese Aufgabe wirkt sich inzwischen auch auf deine körperliche Verfassung aus, was nicht sein soll – und auch das familiäre Zusammensein leidet unter den derzeitigen Gegebenheiten.
Was kannst du nun tun? Was möchte Jesus Christus von dir? Was kann Er jetzt für dich tun? Zuerst einmal hat Er dich hier aufgeklärt, indem dir mitgeteilt wurde, was geschieht und worum es eigentlich geht. So bekommst du eine göttliche Sichtweise und ein entsprechendes Verständnis für deine Vergangenheit sowie für deine jetzige Situation, wodurch bereits viele Knoten gelöst werden. Das ist der erste Schritt. Dann möchtest du wissen, wie lange es noch so gehen wird.
Du möchtest ja Gott dienen, aber nicht unter dieser Belastung. Er spricht:
„Meine Tochter, habe noch Geduld. Ich habe dich und die deinen stets geführt und beschützt. Einen besonderen Umstand habe Ich benützt, um dich als Instrument Meiner Liebe zu gebrauchen in Meinem Erlösungswerk. Gar Großes ist bereits durch dich geschehen und geschieht noch. Dazu war und ist es wichtig und notwendig, dass du dich ganz nah an Meinem Herzen bewegst bei Tag und bei Nacht. (Samuel: Der Tag meint hier die lichten Seelenstunden, die Nacht meint die dunklen).
Sieh, Ich bin bei euch, Jesus Christus der Erlöser und Befreier, bin in dir göttliche Macht, bin allzeit deine Kraft. Ich bin deine Zuversicht und deine Geborgenheit in Sorge und Furcht; Ich bin dein Leben, wenn der Tod dich bedrängt; Ich bin dein Licht, wenn Finsternis dich überschattet; Ich bin deine Liebe, wenn du keinen Halt findest. In deinem Herzen wohne Ich und warte auf dich. Komm! Rufe Ich dir zu jeden Tag, lass uns zusammen wirken, dass in dir und durch dich der Ruf an die gefallenen und verblendeten Seelen erschallen kann: „Lasset ab von eurem Übel, denn bald kommt der Herr der Herrlichkeit, um zu öffnen die Gräber von Falschheit und Lüge, um zu offenbaren das Licht der Wahrheit, um zu begründen eine neue Erde diesseits und jenseits!´“
Liebe Schwester, ich hätte nicht gedacht, dass wir auf unserer Suche so weit kommen. Doch mit Gottes Hilfe ist alles möglich. Lass uns im unbedingten Vertrauen auf Seinen Schutz, auf Seine Liebe bleiben – schließlich wird alles gut, das ist gewiss.
Ich grüße dich als dein Bruder in Jesus Christus
* * *
Mit Erlaubnis der Schwester darf ich folgenden Email-Verkehr veröffentlichen. Ich habe ihn anonymisiert und modifiziert.
Hallo Samuel, wollte wegen meiner hartnäckigen Schwindelbeschwerden nachfragen was diese für mich aus geistiger Sicht zu bedeuten haben. Können sich diese Beschwerden aufgrund von Neid beziehungsweise schlechten Gedanken manifestieren?
Da du ja auch Kontakte zu Verstorbenen hast möchte ich nachfragen wie es meiner Mutter geht. Für Deine Antworten vielen Dank im Voraus.
Liebe Schwester, zu Verstorbenen nehme ich keinen Kontakt auf. Die Begegnungen sind von Gott geführt. Bete für deine Mutter in dem Sinne, dass du vor Jesus trittst, die Worte an sie in Sein Herz legst und Ihn bittest, Er möge diese deiner Mutter ins Herz legen.
Hast du bezüglich deines Schwindels bereits eine ärztliche Diagnose? Innenohr? Meine Erfahrung zeigt, dass Schwindel mit Wahrhaftigkeit zu sich selbst und somit zu Gott zu tun hat (sich beschwindeln). Drehst du dich gedanklich/seelisch im Kreis? Wirbelst du zu viel in der Welt herum?
Gleichgewichtsstörung – die Ausgewogenheit zwischen geistigem und materiellem Dasein. Nötig: Zur inneren Ruhe kommen, das geistige Erkennen wahrhaftig ins alltägliche Leben integrieren.
Herzliche Grüße, Samuel
Hallo Samuel, bis jetzt habe ich noch keine ärztliche Diagnose. Die Neurologin wollte mich wegen der Depressionen ins Krankenhaus überweisen und bemerkte mehrmals, dass ich so dünn sei. Zuvor hatte ich einen umfangreichen Fragebogen ausgefüllt und die Depressionen erwähnt. Einen sog. Lagerungsschwindel hatte ich schon mehrmals (wurde erstmals in einem Krankenhaus diagnostiziert). Dieses Mal sind es zweierlei Schwindelformen: Dreh- und Schwankschwindel.
Das mit der Wahrhaftigkeit habe ich nicht ganz verstanden. Im Kreis drehe ich mich schon seit nahezu Jahrzehnten (gedanklich). Bin mit meinem Leben nicht zufrieden und vergleiche mich ständig mit anderen Frauen, weil ich denke, die haben es leichter, sind voller Schaffenskraft und bekommen Kinder, auf die sie dann stolz sein können. Und ich bin seit Jahrzehnten durch eine seelische Erkrankung `gestraft´. Deshalb hadere ich seit langem mit Gott. Meine Arbeit musste ich wegen eines `Burn out´ aufgeben. Mit der Aufarbeitung werde ich seit Jahren nicht fertig und fühle mich minderwertig. Habe im Laufe der Jahre schon mehrere sogenannte Medien aufgesucht und leider einiges Geld dafür ausgegeben, weil ich den Grund für mein schwieriges Leben erfahren wollte. Eine sagte, dass ich im alten Ägypten die Tochter eines Tempelpriesters gewesen sei und eine andere sagte, dass ich damals schwarzmagisch gearbeitet hätte. Leider half mir das nicht weiter, weil das nur Spekulationen sind. Psychotherapien haben auch nicht geholfen. Danke für Deine Antwort.
Liebe Schwester, Depressionen können verschiedene Ursachen haben. Wie in einer Sucht sind auch depressive Menschen in einem Teufelskreis gefangen, aus dem es nur schwer einen Ausweg gibt.
Dass man nicht so sein kann wie man es gerne möchte (durch ständiges Vergleichen, Neid ect.), also seine irdischen Daseinsvorstellungen nicht erfüllen kann, erzeugt Traurigkeit und Lebensunlust und schließlich (unterschwellige) Lebensverachtung beziehungsweise Selbstverachtung. Dann kann der Mensch keine Freude mehr empfinden – es wird dunkel in der Seele und es bleibt, bis auf wenige kurze Lichtblicke, dunkel. Dieser Zustand zieht entsprechende Energien herbei, die sich in der Seele einnisten, wodurch das Gewicht nach unten noch verstärkt wird. Die seelischen Zustände wirken sich schließlich auf den Körper aus, man wird immer wieder krank, oft auch dauerhaft.
Was kann man tun? Erst einmal muss man sich aufrichtig so annehmen, wie man ist – mit dem ganzen Paket, mit allen Fehlern und Schwächen und Belastungen. Dann beginnt man zu beten, also mit Gott zu sprechen, um Ihm in Demut die eigene Hilflosigkeit darzubringen und Ihm mitzuteilen, dass man Sein Kind sein möchte und Er einen bitte heilen möge an Seele und Körper. Dass Er einem auch aufzeigen möge die seelischen Fehlhaltungen, die man nicht sieht, eigentlich nicht sehen will.
Dann ist es wichtig, sich ins Gottvertrauen zu begeben, sein Leben Ihm anzuvertrauen; falls eine medizinische Behandlung des Körpers notwendig ist, auch diese. Man muss den konsequenten Weg der Anheimgabe an Jesus Christus gehen. Auch wenn erst-mal keine sichtbare Verbesserung eintritt ist es notwendig, im Vertrauen und in der Treue zu bleiben. Und auch Rückschläge anzunehmen, denn die bleiben nicht aus; um dann immer wieder aufzustehen und nicht aufzugeben – niemals.
Wie kommt man nun in die Freude? Die so wichtig ist für die Seele wie das Wasser für die Pflanzen, denn ohne Wasser verdorren sie, so auch die Seele. Die Sehnsucht nach Erfüllung muss sich neu ausrichten, und zwar in der und in die Liebe zu Jesus Christus. Dies Verlangen nach einem liebenden Gott, einem himmlischen Vater, einem göttlichen Bruder, Der sich so sehnlich wünscht, dass Er dich führen und heilen darf, bringt das Herz in die rechte Ausrichtung. Diese einzig wahre Sehnsucht öffnet das Herz und ermöglicht es somit, dass Gott eintreten kann. Dann wird Licht in der Seele, und alle Dunkelheit muss weichen. Dann wird die Seele erfüllt mit dem Geist der Liebe, und alle Not hat ein Ende.
Dass du nun aufgrund von Vorleben leidest kann ich nicht bestätigen. Deine Not hat andere Gründe. Ich sehe da eher eine Besetzung deiner Seele; wer dich begleitend belastet ist nicht wichtig. Ursache bist du selbst durch eine seelische Verirrung, die sich bereits in deiner Jugend aufgebaut und manifestiert hat. Verkehrte Erziehung kann da eine Rolle spielen. Aber wie auch immer, wichtig ist jetzt die dauerhafte Hinwendung zu Jesus, denn nur wenn du Ihm die Tür öffnest, kann der Heiland eintreten.
Herzliche Grüße
Hallo Samuel, dass mein Schicksal nicht auf evtl. Fehlern aus Vorleben beruht, wäre ja ungerecht. Das ist ja genau das Problem, welches ich habe. Ich würde es verstehen, wenn ich in Vorleben Fehler begangen hätte und diese jetzt auszugleichen hätte. Meine Eltern haben sicher viele Fehler in der Erziehung gemacht. Ich habe mich deshalb schon öfters gefragt, warum ich nicht andere fähigere Eltern bekommen habe. Mein Erzeuger hat mehrmals lieblos gehandelt.
Wenn ich also keine Fehler in Vorleben gemacht hätte, müsste ich nach dem Ursache-/Wirkungsprinzip ja ein glückliches Leben haben. Habe auch schon gelesen, dass es Seelen gibt, welche freiwillig etwas für andere Menschen abtragen. Ich glaube nicht, dass das bei mir so der Fall ist. Wäre schön, wenn Du mir darauf antworten könntest. Liebe Grüße und vielen Dank für Deine Mühe.
Liebe Schwester, irdische Vorleben sind selten. Offensichtlich glaubst du an die Reinkarnationslehre mit vielen Wiedergeburten. Dem ist aber nicht so. Würden alle Menschen andauernd auf dieser Erde wiedergeboren, gäbe es aufgrund der Steigerung der Weltbevölkerungszahl zwar eine allmähliche Zunahme inkarnierter Wesenheiten, ein evolutionäres Erlösungswerk mit letztendlicher Menschwerdung der zu feststofflicher Substanz erstarrten Geister wäre so aber nicht möglich. Der Erde Platz wird für sie benötigt. Es gibt wohl Seelen, die aus berufenen Gründen öfters inkarnieren oder gar eine Wanderung durch die Epochen dieser Welt machen, in der Regel lebt man aber nur einmal im Erdenkörper.
Es ist immer leicht, ein leidvolles Schicksal auf Vorleben zu schieben, dann muss man sich nicht kritisch betrachten und sich nicht jetzige Fehlhaltungen eingestehen, dann gibt es keinen Anlass, sich vor Gott als Sünder zu bekennen, Sünde im Sinne von Fehlgehen – und zwar jetzt, in diesem Leben. In diese Falle gehen viele Christen, die in der Vermischung der Religionen die Reinkarnationslehre in ihren Glauben integriert haben.
Liegt ein schweres Schicksal durch eine seelische oder körperliche Behinderung vor, hat es immer besondere Gründe. Das kann in Ausnahmefällen schon ein Vorleben sein, doch ist es wahrscheinlicher, dass eine Behinderung aufgrund einer speziellen see-ischen Struktur vorliegt, die eben genau dieses Schicksal braucht um Erlösung zu finden, der Auslöser ist hier nicht so wichtig.
Dass man für andere Personen eine Sündenlast abträgt ist nicht möglich. Mittragen ja im Sinne von Beistehen, Mitfühlen und Mitleiden, aber es muss jeder Mensch sein Kreuz selber schultern und zu Jesus Christus tragen, das kann man niemanden abnehmen, so hat es Gott eingerichtet. Die Berichte von Christen, die angeblich das Leid anderer Menschen auf sich genommen haben und dadurch schwer leiden mussten, entsprechen nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.
Wenn man behauptet für andere zu leiden ist meist Unverständnis oder Verblendung im Spiel, wodurch man das eigene Fehlgehen zudeckt und die daraus hervorgehende leidvolle Wirkung dem sündhaften Verhalten eines oder mehrerer Mitmenschen zuspricht. Zugleich macht man sich in der Offenlegung dieser Täuschung zum Märtyrer vor anderen – die dadurch zur Schau gestellte Demut ist in Wahrheit jedoch geistiger Hochmut.
Manche Seelen, wie z.B. Pater Pio, haben sich vor ihrer Inkarnation bereit erklärt, durch ertragenes Leiden, das ihnen von Dämonen zugeführt wird, diese ins Licht zu führen beziehungsweise aufzuwecken. Denn die bösen Seelen werden zuweilen ergriffen, wenn jemand in Jesu Geist langes unschuldiges Leiden erträgt und dabei keine Rache üben möchte, sondern in der duldenden Liebe bleibt. Entweder fährt dann das Licht des Gewissens wie ein Blitz `vom Aufgang bis zum Niedergang´ durch die Seele, oder der Same der duldenden Liebe geht einst in der dämonischen Seele auf als Baum der Erkenntnis oder gar als Baum des Lebens, denn gute Taten bleiben bestehen in Ewigkeit. So kann ein Mensch eine Gruppe von Dämonen befreien. Solch eine Berufung ist aber äußerst selten.
Es ist auch möglich, dass ein inkarnierter Engelsgeist die Aufgabe hat, in der Überwindung einer eigenen speziellen seelisch-satanischen Gefangenschaft ein kollektives satanisches Feld aufzulösen, darin viele Menschen gebunden sind, beziehungsweise schafft er einen Ausweg für alle der in diesem jenseitigen Raum gefangenen Seelen. Diese Geister tragen ein besonderes Kreuz, stehen aber zugleich in einer großen Gnade und geistigen Macht. In diesem Sinne könnte man sagen, dass sie das Leid und die Befreiung vieler Geschwister mit und in sich tragen. Es ist wichtig, für diese Berufenen zu beten.
Doch immer ist es die Macht Jesu Christi, die in den berufenen und erwählten Menschen wirkt. Allein Er trägt das Leid der Welt, allein Er ist die Erlösung von jeglicher Not. Deshalb ist es nötig, sein Schicksal anzunehmen und alle damit verbundenen Belastungen Jesus darzulegen und Ihn zu bitten, Er möge helfen, diese Not zu tragen. Dann trägt man sein Kreuz zusammen mit Ihm, und auf einmal merkt man, dass Er das Kreuz trägt und man frei ist von jeglicher Last. Denn Er hat ja unser Kreuz bereits getragen, gültig für alle Zeit und Ewigkeit.
Herzliche Grüße, Samuel
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Lieber Samuel, vor einiger Zeit begegnete ich einem alten Freund, den ich Jahre nicht gesehen hatte. Er erzählte mir von dem schweren Schicksal seines Kindes, das mit 15 Jahren an Covid erkrankte und seit nunmehr fast 3 Jahren ein 100% Pflegefall ist. Die Eltern, beide Lehrer, mussten ihren Beruf aufgeben, um sie rund um die Uhr pflegen zu können. Das Mädchen ist so schwach, dass es in einem abgedunkelten Raum, bewegungsunfähig, teilweise mit Gehörschutz (Geräusche strengen sie schon zu sehr an), liegen muss. Seit einem Monat fehlt ihr selbst die Kraft zu sprechen … die Eltern setzen alle Hoffnung auf eine neue Therapieform eines Flensburger Arztes.
Dieses Schicksal hat mich sehr berührt, da ich das Mädchen und die Familie kenne. Wir beten täglich für das Mädchen. Mein Gefühl ist, dass sie sterben wird. Ich habe über den Hospizverein versucht, durch Kontaktvermittlung hilfreich zu sein. Möglicherweise hat das Kind die Aufgabe, durch ihr Leiden an der Erlösung der Eltern mitzuwirken? Ich gebe im Gespräch ihrem Vater ganz vorsichtige Impulse in diese Richtung und mache auf die Möglichkeit aufmerksam, dass wir uns an Gott wenden dürfen, allerdings bisher ohne wahrnehmbare Wirkung. Deine Einschätzung zu dem Fall und gegebenenfalls meiner `Rolle´ darin wäre mir sehr hilfreich. Bitte nimm doch die Familie mit in dein Gebet. Dafür wäre ich dir sehr dankbar.
Herzlich verbunden grüßt dich dein Bruder in Jesus Christus
Lieber Bruder, das Schicksal des Mädchens berührt mich ebenfalls sehr, und das Seelenleid der Eltern ist nicht auszusprechen. So eine Lebenssituation hat ja stets verschiedene Gründe und Anlässe. Deine Vermutung, dass es durch ihr Leiden die Seelen ihrer Eltern für Gott öffnen soll ist richtig. Andererseits gibt es auch für das Kind selbst triftige Gründe, dass es nun so darnieder liegt. Da vermute ich eben, dass eine eindringliche Gefahr für ihre Seele bestand, die so abgewendet werden kann – wie immer es auch weitergeht. Denn es kann eine Gesundung erfolgen, eine längere Leidenszeit bevorstehen oder es wird bald abberufen in die geistige Welt. Dort würde es empfangen, gepflegt und wäre wohl versorgt.
Das bedeutet nicht, dass der liebe Gott das Mädchen in diese Krankheit geführt hat, sondern die Menschen sind dafür verantwortlich, denn sie haben die Covid-Pandemie mit Absicht verursacht und die teuflische Impfung verabreicht. Das bedeutet nicht, dass es bereits feststeht, wie es weitergehen wird – nichts ist in diesem Fall vorherbestimmt. Das bedeutet nicht, dass wir nicht für Eltern und Kind beten sollen, denn dass wir Mitfühlende einer solchen Situation sind hat besondere Gründe. Der himmlische Vater möchte, dass wir Anteil nehmen an der Not unserer Nächsten und im Öffnen unserer Herzen Seine Barmherzigkeit und Seinen Heilstrom zu den Leidenden fließen lassen.
Der himmlische Vater hat dich mit dieser Familie zusammengeführt und möchte, dass du Ihn ihr nahebringst, dass du Überbringer Seiner Worte und Seiner Liebe bist. Nun kommt es sehr darauf an, ob das Bewusstsein der Eltern sich in dieser unsäglichen Not für einen liebenden Gott in Jesus Christus öffnen kann. Dieser Entscheidungsprozess bestimmt die nahe und ferne Zukunft aller beteiligten Familienmitglieder.
Du kannst also inniglich zu Jesus Christus beten, kannst aber auch zusammen mit Jesus, wenn auch nur behutsam und vorsichtig, bei deinen Freunden anklopfen, um zu erspüren, ob in dieser Ausweglosigkeit Gott als letzter Strohhalm ergriffen wird, wobei die Eltern im besten Fall das Leben ihrer Tochter ganz in Gottes Hände legen, gleich was dann auch immer geschehen mag, sei es Leben oder Tod, sei es Leiden oder Gesundung. Die bemühte Annahme des weiteren irdischen Schicksals muss gegeben sein, wobei es in erster Linie nicht um dieses geht, sondern es geht um das Seelenheil aller Beteiligten im Hinblick auf das ewige Leben.
Der Unterschied zwischen Glaube und Unglaube liegt darin, dass aufgrund der elterlichen Hingabe der himmlische Vater ganz anders wirken kann, während, wenn die Herzen für Ihn verschlossen bleiben, Er keinen unmittelbaren Zugang findet. Denn im Falle einer Glaubensöffnung werden andere Weichen gestellt und andere Wege eröffnet, mit einem anderen, neuen Ziel: Die Erlösung der gesamten Familie und ihre Heimführung in die lichte Heimat. Dies wäre ohne dieses Schicksal nie und nimmer möglich gewesen in dieser antichristlichen Zeitgeistströmung. So kann der vermeintliche Strohhalm bald zu einer festen Stütze werden im weiteren zunehmenden Glaubensprozess der Eltern.
Was für eine Gnade in einem solch leidbringenden Schicksal liegt, kann man mit menschlichen Gedanken nicht erfassen und ermessen. Allein aus göttlicher Sicht wird solches Leid zum Akt der Barmherzigkeit eines liebenden Gottes, der jegliche Not zu einem göttlichen Ende und Gewinn führen kann, wenn ein Menschenkind sich Ihm auf allen Schicksalswegen anvertraut.
Lieber Bruder, deine Verantwortung liegt allein im guten Willen, im Fürbittegebet und im mitfühlenden Verständnis. Deine Kraft und deine Geduld ist die Liebe Jesu Christi, welche wohnt in deinem Herzen.
Herzliche Grüße sendet dir dein Bruder in Jesus Christus
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Lieber Samuel, was bedeutet das für uns, falls wir Angehörige mittels einer Feuerbestattung beigesetzt haben? Sind wir an ihnen und/oder an Gott schuldig geworden beziehungsweise haben wir mit einer Urnenbestattung zu einem Weiterleiden unserer lieben Verstorbenen beigetragen? Was bedeutet dies für das Weiterleben ihrer Seele in der Jenseitigen Welt?
Bin eigentlich davon ausgegangen, dass der Körper nur eine materielle Hülle ist, die unserer Geistseele als Vehikel dient und nach dem irdischen Tod ihren Zweck erfüllt und damit keine Bedeutung mehr hat – und somit auch verbrannt werden kann. Inwieweit macht es einen Unterschied, ob ein Mensch schon sehr vergeistigt ist, wenn er stirbt oder wenn er durch eine starke Leidenszeit vor dem Tod geistig noch weitgehend geläutert wurde? All diese Fragen verunsichern mich gerade.
Liebe Schwester, wenn man etwas Verkehrtes tut, weiß aber nicht, dass es so ist, begeht man keine Sünde und lädt somit keine Schuld auf sich. Zudem sollte man sich hier fragen, ob man Angst vor einer Strafe Gottes hat, denn dann hat man Ihn noch nicht erkannt. Der Vater kennt keine Schuldigen, sondern Verblendete und Blinde, die Er heilen möchte.
Eine krematorische Verbrennung bewirkt zum einen, dass sich die plötzlich freigesetzten negativen Seelenanteile des oder der Verstorbenen ungeläutert in den nächstbesten äquivalenten Seelen festsetzen. Dies ist nichts anderes als eine Besetzung oder Besessenheit von unlauteren Geistkomponenten, welche die besetzten Personen belasten beziehungsweise deren entsprechende Fehlhaltungen verstärken. Zum anderen erzeugt eine sekundenschnelle Einäscherung mehr oder weniger starke Schmerzen in der Seele des Verstorbenen, gleich einem herausreißen von Teilen aus dem Fleischkörper, wobei die Seelen sich aber in einer gewissen Betäubung befinden und den Schmerz dadurch weniger wahrnehmen.
Weiß man um diesen Umstand, sollte man vor einer Einäscherung warnen. Die Entscheidung liegt aber letztendlich bei der entsprechenden Person, denn diese fällt sie in der Regel vor dem Hinscheiden. Gibt es eine solche Vorgabe nicht, sollte man, wenn man die Möglichkeit dazu hat, immer eine herkömmliche Grabbeisetzung veranlassen.
Bei einer `normalen´ Verbrennung, wie sie zum Beispiel in Indien vollzogen wird – oder bei einer Unfallverbrennung – werden zwar die seelischen Substanzen auch schnell aus dem Körper gelöst, doch hierbei geschieht wenigstens eine homogene Freiwerdung derselben. Besser ist aber die natürliche Verwesung. Mit einer Verbrennung durch einen Unfall hat es immer eine besondere Bewandtnis mit einem entsprechenden geistigen Hintergrund.
Ist ein Mensch bereits in die Nachfolge Christi eingetreten und hat ein liebevolles Herz, sind die negativen Seelenspezifika schon während des Erdenlebens weitestgehend umgewandelt, die Seele ist dann im Leibestod verhältnismäßig frei von blinden Energien und verhärteten Körperbindungen. Das bedeutet, dass die herkömmlichen Gefahren bei so einem erlösten Menschen nicht oder nur im geringen, nicht ausschlaggebenden Maße vorhanden sind. Bei einer im Geiste wiedergeborenen Person spielt es überhaupt keine Rolle was mit dem Körper geschieht, da dieser kaum eine oder keine Verwesung mehr benötigt, oder im besten Fall im Augenblick des Leibestodes aufgelöst und vergeistigt der Seele zugeführt wird, wie es bei manchen Propheten der Fall war.
Nach dem Hinübergehen: Die Seele kommt beim Verlassen des Körpers in die Welt, die sie in sich geschaffen hat. Ein göttlich-vergeistigter Mensch betritt demgemäß eine paradiesische liebelichtvolle Welt, im besten Fall ist er gleich bei seinem himmlischen Vater.
Bei einer durch eine schwere Krankheit geläuterte Seele kommt es darauf an, inwieweit die irdischen Gebundenheiten gelöst wurden und ob die Läuterung die Seele in die Demut vor Gott führen konnte. Vielleicht ist noch ein jenseitiges Krankenlager nötig, vielleicht gibt es aber auch gleich einen Empfang durch Engel des Himmels, die die Seele anweisen beziehungsweise in die geistige Heimat geleiten.
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Sexualität und Sucht
Hallo Samuel, seit fast 40 Jahren studiere und lese ich regelmäßig die Worte von Jesus gegeben durch Jakob Lorber. Darin ist eindeutig von Jesus gesagt, dass die Sexualität ausschließlich von Gott zur Zeugung von Kindern dem Menschen gegeben wurde und nicht zum Genuss. Ich bin jetzt ein alter Mann und es fällt mir Gott sei Dank leichter auf diesen Genuss zu verzichten. Aber was ist mit den Jungen? Als junger Mann konnte ich darauf auch nicht verzichten.
Dann will mir meine Ärztin immer wieder einreden, dass die Prostata entleert werden müsse. Das bedeutet nichts anderes als dass ich regelmäßig onanieren müsste. Gerade das will ich aber nicht. Als ich ihr sagte, wir altes Ehepaar hätten keinen Sex mehr, konnte sie das auch nicht verstehen. Ich bitte, obwohl ich diesbezüglich viele Fragen von Jesus über Jakob Lorber schon beantwortet bekam, um ein Wort von Jesus.
Lieber Bruder, das ist wahrlich ein heikles Thema. Nein, die Prostata muss nicht per Hand oder im Sexualverkehr entleert werden. Bei beginnender Enthaltsamkeit kommt es in den ersten Monaten zumeist zu einem Samenerguss im Schlaf – der Körper regelt das auf diese Art und Weise selbst. Auch im jungen Alter ist dies möglich; ich habe es im 31. Lebensjahr praktiziert, während ich mein Bewusstsein ganz auf Jesus ausgerichtet habe. Dieser Liebesbeweis bedingte damals den Eintritt in meine prophetische Berufung.
Man sollte diesen Schritt aber nur tun, wenn die Sehnsucht nach Keuschheit die Seele ganz erfüllt, wenn der eindeutige Wunsch dazu da ist. Ist das nicht der Fall, fällt man ständig über sich und kommt schnell ins Fahrwasser andauernder Schuldgefühle und Selbstanklage, Freude und Liebe können so nicht mehr empfunden und gelebt werden; dann wird Keuschheit zum Instrument Satans. Hier muss man sehr behutsam sein und achtgeben, was wirklich notwendig ist und wie es vollbracht werden soll. Aber trotzdem sollte man das Thema ernst nehmen und es nicht aus Feigheit und Furcht in die Bedeutungslosigkeit verdrängen.
In die Enthaltsamkeit zu gehen kann auch ein Prozess über Jahre sein, dazu braucht man Geduld und Vertrauen in einen geduldigen und fürsorglichen himmlischen Vater. Ja, gerade darin kann man Ihn wahrhaft erkennen, denn Er drängt Sein Kind nicht, sondern ermutigt es liebevoll, nicht nachzulassen im Kampf mit der Sinnlichkeit. Auf keinen Fall straft Er Sein Kind, wenn es noch nicht soweit ist. Das ist sehr wichtig zu wissen. Gottes Barmherzigkeit steht über dem Gesetz, die Liebe zu Seinen im Weltensturm ringenden Kindern steht über allem. Ihm geht es allein um die Erlösung Seiner Kinder und nicht darum, sie zu richten.
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Hallo Samuel, ich bin ein Mitglied der kleinen Herde Jesu. Hoffe es ist ok, wenn ich dich privat anschreibe, da es um ein für mich unangenehmes Thema geht. Ich bin pornosüchtig und ich fühle mich auch zu anderen Frauen hingezogen, obwohl ich verheiratet bin. Bevor ich früher oder später eine Dummheit begehe und meine Familie zerstöre, bitte ich um Ratschlag, wie ich aus diesem Sumpf herauskomme. Ich versuche es immer wieder aber schaffe es einfach nicht. In deiner Lebensgeschichte hast du ja ähnliche Süchte durchgemacht. Kannst du mir eines deiner Bücher empfehlen, welches mir helfen könnte?
Liebe Grüße
Lieber Bruder, hab Dank für deine wahrhaftigen Worte. Da haben wir ein ähnliches Kreuz zu tragen, denn auch ich war pornosüchtig in der Rubrik S/M – Bondage, wie du in meinem Buch gelesen hast.
Diese Sucht mit der Verbindung einer extremen Triebhaftigkeit bindet die Seele und macht sie zur Marionette der Lustbefriedigung. Ich habe täglich zweimal onaniert, auch als ich verheiratet war, denn in einer Sucht, wie du weißt, schaltet sich jede Vernunft ab und man macht sich zum Deppen vor sich selbst und vor Gott. Das weiß man auch, doch man kommt aus diesem Gefängnis nicht heraus, selbst wenn man es sich immer wieder vornimmt. Erschwerend ist hier, dass man ständig mit Computern zu tun hat und das Suchtmittel so immer präsent ist. Das ist so, wie wenn man einem Alkoholiker, der mit dem Trinken aufhören möchte, jeden Tag eine Flasche Schnaps hinstellt oder einem Raucher eine Schachtel Zigaretten. Es ist ein Teufelskreis und ein Trauerspiel.
Erst einmal ist es notwendig, dass man seinen Zustand akzeptiert und sich darin nicht verleugnet. Es ist eine Tatsache, man ist da hinein geraten und es ist so. So steht man vor Gott – Er weiß um all deine (Hinter)-Gedanken, um all deinen Selbstbetrug, um all deine Lügen vor dir selbst und deiner Familie. Er kennt dein Elend und deine Not und möchte dir helfen.
Nun ist es aber so, dass man Gott immer beiseite schiebt und verleugnet, wenn einen die Sucht erfüllt. Dadurch hat Er keinen Zugriff und man fällt unweigerlich wieder hinein in die pornographische Lust. Manchmal ist es erst ein leiser Gedanke, der immer lauter wird, wenn man ihn nicht im Keim erstickt, manchmal ist es gleich eine volle Dröhnung in der Seele und man ist wie elektrisiert und versucht, die Befriedigung möglichst schnell herbei zu führen. Anschließend betäubt man sich mit Gleichgültigkeit, Selbstmitleid und/oder versteckter Aggression. Zudem kann man keine Lebensfreude mehr empfinden, alles dreht sich nur noch um die Lust am Körper.
Wie du vielleicht bemerkt hast, verhält sich deine Frau anders, wenn du in einer besonders heftigen Phase oft hineingehst in diese dunkle Welt. Euer Herzensband erleidet dabei Schaden, es gibt öfters Streit, eure Beziehung ist womöglich in Gefahr.
So stehst du also vor Jesus Christus, so wie du bist, voller Schmutz und Eigensinn, körperlich und seelisch gemartert, die Seele abgezehrt und ausgelaugt – und da ist auch eine große Sehnsucht, frei zu werden von dieser Last. Diese Sehnsucht kommt aus deiner göttlichen Identität, von deinem wahren Ich. Du bist quasi zweigeteilt: Der äußere sinnlich-süchtige Mensch und der innere, der frei werden möchte. Da sprichst du mit Goethe: „Zwei Seelen schlagen in meiner Brust.“ Auch spürst du immer wieder Liebe zu Jesus in dir, das ist Sein Ruf in deinem Herzen. Er möchte, dass du frei wirst. Und das ist der Beweis dafür, dass es geschehen kann und geschehen wird.
Er wird nicht von dir lassen, bis du in eine Einsicht kommst, die es immer weniger erlaubt, in diese Finsternis zu gehen. Dabei wird es zu wiederholten Exzessen deinerseits kommen, denn deine Last ist ein gebundener Seelenanteil Satans, den du nun mit Gottes Hilfe erlösen sollst – und diese gefallene Seelensubstanz, dieses satanische Bewusstsein wehrt sich entschieden dagegen, dass es ins Licht geführt wird. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln deiner eigenen ichbezogenen Verstandestätigkeit wird es versuchen, dich weiterhin an den Tod zu binden.
Es kommt jetzt also ein Prozess in Gang, der dich ganz schön durchwalken wird, der dich herausfordert, dir deine Sucht einzugestehen und auch im Fallen nicht zu verzagen; sondern sei dir bewusst, dass du ein Kind Gottes bist und Sein Ruf an dich erfolgt ist, trotzdem oder gerade weil du ein Träger widergöttlicher Energie geworden bist. Warum jetzt? Weil du mir geschrieben hast und ich für dich beten werde. Lass niemals ab von Jesus Christus, nenne oft Seinen Namen, stell dich auch in der Sünde unter Sein Kreuz und betrachte Seine Barmherzigkeit, gerade für die Sünder hat er dies Werk vollbracht. Das ist das Geschenk von Jesus für dich, lieber Bruder; verzage nie, gib niemals auf, auch wenn du noch so oft fällst, Jesus wird dich nie mehr verlassen.
Gerne kannst du mir jederzeit schreiben, in Freude und Not. Ich bin für dich da.
Jesus ergänzt: „Gerne kannst du Mir jederzeit schreiben, in Freude und Not. Ich bin für dich da.“
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In verschiedenen Offenbarungen steht, dass ein schwer sündiger Mensch den Liebe-Himmel nicht mehr erreichen kann, wenn die Sexualität zu stark ausgelebt wurde – auch wenn er bereut. Frage: Wenn Gott die Liebe ist, und ein Mensch sich ändert, bleibt er dann trotzdem gebrandmarkt? Kann ich mir nicht vorstellen … .
Liebe Schwester, Gottes Barmherzigkeit steht über jeder Gerechtigkeit. Er hat sich ja selbst der liebenden Barmherzigkeit untertan gemacht. Sicher brauchen sündige Seelen eine spezielle Behandlung der Reinigung, um einst in des Vaters Haus eingehen zu können. Doch wenn ein verlorenes und sich grob an der Liebe versündigt habendes Gotteskind sich Ihm mit ganzem Herzen und ganzer Seele anvertraut und anheimgibt, und mit festem Vorsatz daran geht, die verkehrten Taten nicht mehr zu begehen, schreibt Er dessen Sünden in den Sand. Er ist ja ausgegangen, um die Sünder zu suchen, zu finden und heimzuholen – das sind wir.
Das ist der große Unterschied zwischen einem gottlosen/gott-fernen Menschen und einem berufenen Gotteskind. Der gottlose Mensch muss blind-schicksalshaft und leidvoll seine Verfehlungen abtragen, für das Gotteskind hat Jesus Christus die Schuld bereits getilgt. Es muss nur darum ringen, abzulassen von seinem falschen Tun, Ihn über alles lieben und Seine Liebe leben in dieser Welt, dann wird Er es einst oder schon bald erfüllen mit Seinem Geist, wird es heimführen in Seinen Liebehimmel und Vater und Kind werden eins sein in Ewigkeit.
Amen, das ist ewig göttliche Wahrheit, Amen.
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Was ist möglicherweise Ursache der Homosexualität aus spiritueller Sicht? Aufgrund der aktuell sehr intensiven Thematik von Homosexualität, Genderismus usw. stellt sich die Frage: Woher – Warum – Wohin?
Die Ursache gleichgeschlechtlicher Liebe ist dieselbe wie die bei allen anderen sexuellen Perversionen. Diese und Homosexualität hat es zwar schon immer gegeben, doch so verbreitet wie jetzt waren sie noch nie. Die sexuellen Verirrungen kommen hauptsächlich aufgrund der menschlichen Entartung zustande, wie es auch damals in der Stadt Hanoch oder in Sodom der Fall war. Durch Gottlosigkeit entstehen Hochmut und Unlauterkeit, die gottgegebenen individuellen und kollektiven seelischen Identitäten und Strukturen spielen verrückt, geraten außer Kontrolle, entwickeln ein widergöttliches Eigenleben, wodurch sonderliche Abarten entstehen, die sich wie eine Seuche auf der seelischen Ebene verbreiten. Manifestiert werden diese durch den körperlichen Trieb, die fleischliche Lust – denn ohne diese wäre es vielfach einfach eine reine innige Freundes- oder Freundinnenliebe. Dass diese dann in eine partnerschaftliche oder eheliche Beziehung mündet ist dem gesellschaftlichen Zeitgeist-Paradigma geschuldet.
Man kann sagen, dass es durch eine genetische Verzerrung /Verfälschung zur Verbreitung und Überhandnahme von Homosexualität und sexueller Perversion gekommen ist. Es sind demnach genetische Mutationen, die sich scheinbar willkürlich verbreiten. Scheinbar deshalb, weil es eine Entsprechung beziehungsweise Anziehung geben muss, und diese ist die ursprünglich reine Bruder/Bruder- und Schwester/Schwester-Liebe, die sich nun in verfälschter Materialisation bezeugt. Möglich ist auch die Vererbung einer gleichgeschlechtlichen Veranlagung, wobei Generationen übersprungen werden können.
Der Ursprung, also der Same dazu, wurde vor langer Zeit ins seelische Weltenkollektiv gelegt durch zügellose und exzessive Fleischeslust, ungeachtet des Geschlechts, des Alters – oder durch Sodomie. Dieser Baum ist gewachsen und gewachsen und trägt nun entsprechende giftige Früchte. Genderwahn ist ebenfalls eine Frucht dieses Baumes des menschlichen Irrsinns, eine Ausgeburt zeitgeistigen Hochmuts, entstanden durch Gottlosigkeit.
Doch der Vater wird diesen Baum bald fällen und seine Früchte werden verdorren und düngen den Erdboden wahrhaftiger Liebe, darauf dann der Baum des Lebens stehen wird und wird schenken den Menschen Früchte des wahren Lebens.
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Glaubenserfahrung eines Bruders
Viele Jahre lang hatte ich sehr mit sinnlicher Versuchung zu kämpfen. Und je stärker der Wille wurde, Jesus nachzufolgen und in allen Bereichen meines Lebens Ihm ähnlicher zu werden, desto schlimmer und frustrierender waren auch die Erfahrungen, der Versuchung immer wieder zu erliegen. Es gab immer wieder schöne Siege, aber noch häufiger Niederlagen in diesem Kampf.
Sehr geholfen hat mir Jesu Rat, den ich im `Großen Evangelium Johannes´ las, auf die eigenen Gedanken zu achten: Beim leisesten Gedanken der Versuchung sollen wir uns sofort und ohne das geringste Zögern davon abwenden und Jesus anrufen. Auch ist es notwendig, die Augen von allem, was die Sinnenlust wecken will, sofort und konsequent abzuwenden und zu Jesus um Hilfe zu rufen. Das ist ein sehr effektives Mittel, denn Gedanken sind viel leichter zu kontrollieren als Gefühle. Aus Gedanken aber werden bald Gefühle und aus denen wiederum Taten.
Vor allem während der Schwangerschaften meiner lieben Frau haben wir uns, wie es Jesus rät, des Geschlechtsverkehrs enthalten, um eine Einzeugung der sinnlichen Lust in das werdende Leben zu verhindern. Das fiel mir mit Jesu Hilfe erstaunlich leicht, auch durch die oben beschriebene Kontrolle der Gedanken und der Augen. Was es mir zusätzlich leicht machte, war die Liebe zu unseren Kindern im Mutterschoß, denen ich so wenig wie möglich Belastendes auf den Lebensweg mitgeben wollte.
Später, als die Kinder geboren waren, fiel mir das wieder viel schwerer. Vor einigen Jahren dann hatte ich ein Erlebnis, das mich außerordentlich prägte. Ich hatte in der Zeit davor tiefer denn je erkannt, dass wir uns nicht aus uns selbst heraus erlösen können, also dass wir aus eigener Anstrengung den alten Menschen nicht ausziehen und den neuen Menschen aus und in Jesus Christus nicht anziehen können. Und seien die Ideale noch so hoch, und sei der Wille noch so stark – ich schaffe es nicht. Ich falle immer wieder ins Alte zurück. Nur Jesus in mir kann diesen Kampf gewinnen, das wurde mir sonnenklar. So kam es, dass ich eines Abends wieder einmal verzweifelt gegen die Sinnenlust rang, nicht nachgeben wollte, aber wusste, sie würde mich wieder überwältigen. Da schrie ich verzweifelt zu Jesus: „Mein Jesus, ich kann nicht mehr, ich schaffe es nicht – kämpfe DU in mir!!!“ Was geschah dann? Es war sofort Ruhe in mir und Friede. Der Kampf war in einem Augenblick vorbei! Aber nicht ich hatte überwunden, nein: JESUS in mir hatte gesiegt! Welche Freude, welcher Jubel!
Es ist so einfach. Da hatte ich so viele Jahre verzweifelt gekämpft, aber verborgen in mir wohl mit dem geheimen Hochmut des Selbermachens, des Selberkönnens, der sich so edel zu tarnen vermag als hohes Ideal. So gerne habe ich mich als edlen Menschen gesehen. In Wirklichkeit bin ich nur ein armer, schwacher Mensch, der ohne seinen Heiland und Erlöser verloren ist. Aber das Wunderbare ist ja, dass Jesus, als die Ewige Liebe selbst, in mir wohnen und mich reinigen und heiligen will! Durch den eben beschriebenen Sieg Jesu in mir wurde mir diese Glaubenswahrheit zur lebendigen Erkenntnis und Erfahrung. Seither ist diese Versuchung viel schwächer geworden und quält mich kaum mehr. Jesus lebt in mir, mit Ihm überwinde ich sie.
Ich lobe und preise unseren herrlichen Gott und Vater in Jesus, dass Er so unfassbar liebevoll ist, dass er in uns armen, verlorenen Menschenkindern wohnen will, dass Er uns – wenn wir es wollen und zulassen – völlig umgestaltet und Ihm ähnlich macht und uns zu Sich zieht in Seinen Himmel, der da ist Er Selbst und Seine Liebe.
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Hallo Samuel, ich schäme mich sehr vor mir. Ich habe wieder gespielt (Spielsucht), meine kleine Reserve ist weg, leb wieder von der Hand in den Mund. Selbst angetan. Mir ist richtig schlecht. Es tut mir weh, dass ich so schwach bin, ich bin traurig, komm mir unwürdig vor, enttäuscht. Schlimm. Wo ich es doch besser wissen darf. Mehr als die Hälfte meines Lebens quäl ich mich damit und verachte mich. Verzeih mir, wenn ich dich damit belästige, manchmal brauche ich einen Freund und Bruder.
Lieber Bruder, letztens bin auch wieder mal in alte eigensinnige Muster gefallen. Erst kürzlich stand ich im Geiste vor Jesus und schämte mich deshalb so sehr, konnte Ihm nicht in die Augen schauen. Da sagte Er:
„Steh auf, mach es jetzt besser, jeder Tag ist ein neuer Tag. Ich habe dich bislang nicht verlassen und werde es auch jetzt nicht tun. Scham muss zu Reue werden, Reue macht die Seele frei für Buße, Buße bedeutet, sich wieder Meiner Liebe anheimzugeben. Ja, so müssen Meine Kinder büßen: In Meiner Liebe erstehen zum ewigen Leben. Mein Name ist auch Treue und Wahrhaftigkeit, so seid auch ihr als Meine Kinder treu und wahrhaftig in Mir.”
Mein Bruder, unser himmlischer Vater verzeiht uns, wenn wir gelegentlich zurückfallen in unsere Verkehrtheiten. Das passiert vielen von uns, denn wir leben in einer außerordentlichen Zeit, in der so viele negative Strömungen uns anfechten, zu Fall bringen wollen und dies auch bewerkstelligen. Deshalb müssen wir lernen, uns selbst zu verzeihen, mit dem Willen, es nächstes Mal besser zu machen. Fallen ist ja immer eine Demütigung, und in der Demut liegt die Möglichkeit der Reue, und Reue hat die Macht der Befreiung durch Jesus Christus.
Es ist also wichtig und notwendig, dass wir uns wieder fassen und mit der Macht eines Gotteskindes unsere Dämonen zum Schweigen bringen:
Im Namen Jesu Christi sagen wir uns ab von allem Übel und stellen uns unter das Kreuz und das Blut Jesu. Wir vereinen unsere Herzen mit dem Herzen Jesu Christi, werden durchströmt von Seiner Liebe, die die bösen Mächte vertreibt und uns heilt an Seele und Körper. Wir spüren die Liebemacht Gottes in uns, wir spüren uns als Kinder Seines Herzens, wir sehen wieder in Seine sanftmütigen und gütigen Augen, wir werden eins in der Liebe zu Ihm. Alle Last fällt nun von uns ab, die Liebe sprengt die Ketten, die uns an unsere Süchte und an unseren Eigensinn binden, wir stehen frei vor unserem himmlischen Vater und tiefer Dank erfüllt unsere Herzen. Wir treten im Geiste vor Jesus und eine innige Umarmung durchdringt uns mit göttlicher Liebe und Barmherzigkeit, mit unendlichem Vertrauen und Geborgenheit. Nun ist unser Leben wieder erfüllt von Frieden und Freude.
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Jenseits
Lieber Samuel, ein guter Bekannter hat sich das Leben genommen, weil er Einsamkeit nicht ertragen konnte und gesundheitlich seit Corona große Probleme hatte. Jetzt versucht er, Leute aus seinem Bekanntenkreis zu sich ins Jenseits zu ziehen, was diesseits viel Angst verursacht. Er war ein lieber und sehr arbeitsamer Mensch, der unserem Hans vom privaten Gartenservice stets zur Hand ging und auch kürzlich erst mit Freuden sein Trauzeuge war. Doch als Hans eineinhalb Kilometer weiter wegzog zu seiner neuen Frau und sein Sohn sich von unserem Bekannten, er heißt Hans-Jürgen, abwandte, und er aufgrund von Diabetes 2 einen vereiterten Zeh hatte, der nicht heilen wollte, nahm sich Hans-Jürgen mit einer Überdosis Tabletten das Leben und wurde erst eine Woche später gefunden. Wir sind alle geschockt, er war erst Anfang 60.
Der beste Freund meines Sohnes nahm sich vor 12 Jahren ebenfalls das Leben, indem er unter Drogen und Tabletten ins Wasser ging mit einem sehr schweren Stein um den Hals, also Absicht.
Der erste Mann meiner Tante erschoss sich vor ihren Augen im Suff. Er hatte extreme Prüfungsangst, war als Bergführer illegal tätig und sollte die Prüfung absolvieren, das war die Ursache.
Meine Frage: Soweit ich weiß, kommen Seelen von Selbstmördern nicht in den Himmel, müssen, bis der Leib verwest ist, auf Erden verweilen, und sind in Einsamkeit und Dunkelheit. Wie können wir solchen Seelen ins Licht helfen? Sind sie überhaupt über Gebete erreichbar? Wenn ja, wie häufig und intensiv müssen diese sein?
Ja, Selbstmörder müssen bis zu ihrem natürlichen Todeszeitpunkt bei ihren Körpern verweilen. Beziehungsweise kommt es auch auf den Grund des Selbstmordes an sowie auf die Tiefe der Reue, wie dann die jenseitige Behandlung vor sich geht. Selbstmörder haben das Leben verachtet, so haben sie auch ihre Seelen getötet.
Unsere Gebete tun ihnen so gut, es ist für sie wie ferner Balsam, wie ein unmerkliches Streicheln der Seele, ein Lichthauch im Gnadenstrom Gottes, den sie allein aufgrund eines liebevollen Fürbittegebets erhalten.
Warum möchten wir beten für die Verlorenen und Gefallenen? Woher kommt dies Bedürfnis? Weil der Vater uns anrührt dies zu tun. Es ist Seine Liebe in uns, die uns dazu `nötigt´. Barmherzigkeit ist Seine Gegenwart in unseren Herzen, es ist Seine Barmherzigkeit, mit der wir mitgehen dürfen ins Herz unserer Nächsten.
Doch gibt es einen Unterschied, beten zu wollen: Veranlasst uns der Verstand oder das Herz dazu? Der nüchterne Verstand denkt, dass es gut und nötig ist zu beten, der Impuls kommt hier aus dem Gedächtnis, aus dem rationellen Denken, ohne dass dabei ein wirkliches Liebegefühl dabei ist. Man könnte es als Pflichtbewusstsein bezeichnen, wobei vielleicht der gute Wille da ist, aber hier zeitigt sich meist kein Ergebnis.
Im Herzen wohnt der Geist der Liebe und Barmherzigkeit. Das Herzensgebet zieht göttliche Liebesmacht herbei und bewirkt Erlösung vom Tode. Das Licht der Liebe strahlt hinein in die geistige Finsternis, berührend die Herzen der verwundeten und verlorenen Seelen. Das wahrhaftige Gebet des Herzens ist eigentlich bereits Gottes Gegenwart und Tätigkeit, ermöglicht durch die Hingabe eines Gotteskindes an die Macht der Liebe.
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Lieber Samuel, mit großer Aufmerksamkeit, Freude und Interesse verfolge ich deine Kundgaben. Viele Fragen wurden mir dabei schon beantwortet. Ein Lichtlein könntest du mir allerdings noch anzünden, und zwar in folgendem Zusammenhang:
Vor 2 Jahren ist ein alter Schulkamerad gestorben, mit dem ich in der Jugend viele Dinge gemeinsam unternommen hatte; kurz vorher hatten wir uns wieder getroffen und viele Erinnerungen ausgetauscht. Er war praktizierender Arzt und hat viel mit Menschen zu tun gehabt. Er beschäftigte sich hobbymäßig mit Gehirnforschung, war aber offen für die Thematik Leben nach dem Tod und hörte gerne die von mir vorgetragenen Beschreibungen und Ausführungen an, konnte aber nicht allzuviel damit anfangen.
Nach seinem plötzlichen Tod hatte ich einen Traum, in dem er plötzlich neben mir stand (bläulich schimmernd und etwas durchsichtig, aber völlig real). Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von seinem Tod und habe darüber auch mit niemandem gesprochen. Ich sagte zu ihm: „Martin, wo kommst du denn her?!“ Er umarmte mich und dann bin ich aufgewacht. Erst als mich kurze Zeit später seine Frau anrief, die mir unter Tränen mitteilte, dass er gestorben sei, war mir klar, dass das nicht nur ein Traum gewesen sein konnte.
Ich habe mich dann ganz intensiv im Gebet an Jesus gewendet und darum gebeten, dass Er mir die richtigen Worte zum Trost für seine trauernde Frau eingeben möge und habe diese dann aufgeschrieben und an seine Frau geschickt. Darauf ist ein inniger Kontakt mit mehreren Briefen erfolgt. Wir telefonieren regelmäßig und sie sagt immer wieder, wie trost- und hilfreich ihr meine Briefe bei der Bewältigung ihrer Trauer sind.
Nun hatte ich vor ein paar Tagen wieder einen Traum, in dem mein Kamerad ganz real, jung, gut aussehend und vornehm gekleidet vor mir stand, mich bei der Hand fasste und sagte: „Hallo mein Freund.“ Ich hatte mich davor mit einem Band vom `Großen Evangelium Johannes´ von Jakob Lorber auf der obersten Empore meiner Heimatkirche niedergesetzt.
Entschuldige die langen Ausführungen. Was soll ich daraus machen? Für ihn beten tue ich ja schon. Kann er mich hören, wenn ich nur in Gedanken mit Jesus verbunden bin und Jesus bitte, ihm zu helfen? Oder wenn ich auch nur in Gedanken mit ihm rede und ihm rate, sich an Jesus zu wenden? Ich muss doch die Worte nicht formulieren. Das muss doch auch allgemein so sein, dass mein Gedankengebet ankommt. Kann ich davon ausgehen, dass diese Träume Realität sind, dass er mir tatsächlich etwas mitteilen wollte? Ich träume auch öfters von meinem verstorbenen Bruder und von meinen Eltern, teilweise allerdings etwas verworren.
Liebe Grüße
Lieber Bruder, das ist eine schöne Geschichte. Jenseitskontakte vermitteln einem ja immer Heimatgefühle. Eigentlich ist es eindeutig, was du erlebt hast, nämlich so, wie du es schilderst und deutest. Verstorbene können sich in der Regel nur auf der Seelenebene mit uns in Verbindung setzen – und das sind meist unsere Träume, außer man hat eine Bewusstseinsöffnung ins Jenseits in sich, dann finden auch Wachkontakte statt. Deine Träume mit deinem Freund Martin sind also Realität. Er hat dich sehr lieb und möchte dir persönlich und auch hiermit mitteilen, dass es ihm gut geht. Auch macht es ihn glücklich, dass du dich so trostreich um seine Frau kümmerst.
Du hast ihn zuerst fast durchsichtig beziehungsweise eigentlich als Nebelgestalt gesehen, was bezeichnet, dass er eben gerade gestorben war und seine Seele sich noch in der Austrittsvibration befunden hat – aufgrund dieser schnellen Schwingung erscheint die Seele transparent -, aber bereits eine Konsolidierung zur reinen Menschenform stattgefunden hat, was nicht selbstverständlich ist, denn gemäß des Bewusstseinszustandes kommt es nicht selten zu entstellten Gestaltungsformen nach dem Tod sowie zu Aufbegehren bis hin zu Verzweiflung und Rachebedürfnis. Die blaue Farbe seiner Seele bezeichnet einerseits, dass sich Martin bereits in der Entspannungsphase befand, also zu einer gewissen inneren Ruhe gefunden hat, und andererseits, dass in ihm große Sehnsucht nach Freiheit und Wahrheit besteht. Dass er gleich nach dem Sterben bei dir erschienen ist hat auch einen besonderen Grund, denn er sollte sich erstmal an dich halten, beziehungsweise sich in deiner Sphäre aufhalten. Warum? Erstens seid ihr Seelenbrüder, wie du es auch empfindest, zweitens findet er bei dir weitere Erkenntnis, um sodann seinen Weg im großen Jenseits fortsetzen zu können, denn du stehst im Licht der Wahrheit Jesu Christi.
Noch eine Erklärung zu den Sphären: Wenn es hier heißt, Martin befindet sich in deiner Sphäre, bedeutet das nicht, dass er sich nicht in einer eigenen Sphäre, also in einem eigenen jenseitigen Bewusstseinsraum befindet. Doch in eurem Fall der seelischen Bruderschaft ist es so, dass göttliche Gnade euch für eine kleine Zeit vereint zu gegenseitigem geistigem Fortkommen, denn auch du profitierst von dem derzeitigen Geschehen, wie du leicht erkennen kannst.
Was die eher verworrenen Träume von deinen Eltern und deinem Bruder betrifft, da scheint es so zu sein, dass im Schlaf Erinnerungsfragmente hochkommen, die sich mit aktuellem Geschehen vermischen, also kein unmittelbarer Kontakt stattfindet. Und doch stellen selbst solche Träume eine lose Verbindung zu den Verstorbenen her, denn ein Traum ist ein geistiger Vorgang, der Spuren auf der Seelenebene hinterlässt. Wobei diese bald wieder vergehen, wie Schaum in sich zusammenfällt. (Daher der Ausspruch: Träume sind Schäume.)
Wie ist das nun mit unseren Gedanken und Gebeten im Jenseits? Diese sind dort sichtbar auf der Seelenebene, die Jenseitigen nehmen demnach zuerst den inneren Sinn unserer Gedanken und Worte wahr und nicht die akustische beziehungsweise materiell-gedankliche Form. Wenn wir also zu Verstorbenen sprechen in Gedanken oder im Wort, kommt bei ihnen die Emotion als Aussage an, der Inhalt ohne die materielle Hülle. Wobei seelische Verständigung ebenfalls eine Form haben muss um erkenntlich zu sein, es ist aber eine Gefühlsform, also feinstofflich.
Je materieller geprägt ein Mensch hinübergegangen ist, desto blinder ist er im Jenseits, denn ihm fehlt das Licht, um seelische Formen in ihrer Wahrhaftigkeit zu erschauen. Er sieht, wenn überhaupt, Phantasie- und Zerrbilder gemäß seiner Verblendung. Je vergeistigter und liebevoller eine Seele ins Jenseits kommt, desto klarer und lichter sieht sie sich, ihre Umgebung sowie diesseitige Worte und Gedanken.
Dies ist bei Martin der Fall. Er befindet sich offensichtlich bereits in helleren Gefilden, davon zeugen sein Aussehen und seine Bekleidung. Dies verdankt er hauptsächlich den Gesprächen mit dir, denn da wurden Samen gestreut, die schnell aufgegangen sind. Dafür ist er dir jetzt so sehr dankbar. Ihm fehlt aber noch einiges, deshalb kommt er dich gerne besuchen, um weitere geistige Kenntnisse aufzunehmen. Und so hat er bei dir im Johannes-Evangelium mitgelesen, als du dich auf die Kirchentreppe gesetzt hast – er hat durch dich mitgelesen, er vernimmt deine Lesegedanken. Seine Sehnsucht nach Jesus wächst dadurch sehr und bereitet ihm den Weg ins Himmelreich.
Hier geschehen also göttliche Gnade und Barmherzigkeit – durch dich. Zudem bete fleißig weiter für Martin, leg seine Seele Jesus ans Herz – und liebe Jesus, denn dadurch erhellt sich deine Sphäre, was auch die Sphäre deines Bruders erhellt und ihn mit Jesu Liebe verbindet. Du siehst, wir können so viel bewirken durch unsere Liebe zu Jesus Christus.
Eine kleine Nebenbemerkung: Die Jenseitigen können nicht alle unsere Gedanken sehen, das ist unnötig und es wäre manchmal doch etwas peinlich und unpassend, um es vorsichtig auszudrücken. Da gibt es extra Geister mit dem Auftrag, Bewusstseinstüren und Gedankengänge zu schließen und gewisse Gedanken zu filtern. Allein der himmlische Vater und diejenigen Seiner Kinder, die vollkommen in Seinem Geist leben, kennen unsere Gedanken, auch die geheimsten und schlechtesten; doch haften bleiben in ihren Herzen nur unsere mit Liebe erfüllten Gedanken, Worte und Taten. Dies bewirkt göttliche Barmherzigkeit.
Du hast dich Jesus angeboten als Diener Seiner Liebe. Dies tatest und tust du wahrhaftig und aufrichtig, mit großer Sehnsucht und vor allem in Demut. Diese ist in dir erstanden aufgrund deiner Sündhaftigkeit vor Gott (das war und ist auch bei mir der Fall). Du siehst, Jesus macht aus Unvermögen Göttliches. Denn Reue führt in die Demut, Demut ist das Fundament der Liebe, und diese ist der Schlüssel zum Himmelreich. So hat der himmlische Vater dir einen Weg eröffnet, Ihm zu dienen – und es ist wunderbar.
Sobald dein Freund einen gewissen geistigen Stand erreicht hat wird er dich verlassen, um weiter zu wachsen und um schließlich in seiner wahren Heimat seine Aufgaben zu erfüllen. Er war ja Arzt und drüben wird er ein Arzt sein für die verwundeten und verlorenen Seelen. Dies ist seine göttliche Bestimmung und seine Glückseligkeit. Und wenn du einst selbst heimkehren wirst, wird er dich empfangen und große Freude wird eure Herzen erfüllen. Doch nur mit Jesus wird euer Glück vollkommen sein uns so werdet ihr einst eingehen in Sein Haus, in Sein Herz für immerdar.
Das ist wahr und gewiss, denn Jesus ist mein Wort an dich und ist meine Schau in eure Zukunft.
Mein lieber Bruder, ich bin sehr berührt von deiner Antwort. Gib sie weiter. Alle Geschwister sollen davon profitieren.
Liebe Geschwister, im Geiste Jesu sieht man, dass Er uns auch im Verborgenen gebraucht als Instrumente seiner Liebe. Oft fragen wir, was wir für Ihn tun sollen und können, denn wir wollen ja der Liebe dienen und in der Liebe wachsen. Da denken und sagen viele: „Bei mir geschieht ja nichts, ich habe keine Kontakte, wo ich in Gottes Sinn und Willen wirken kann.“
Doch da gibt es einerseits die kleinen Herausforderungen des Alltags, in denen wir der Liebe treu sein können und sollen – wobei der Vater spricht:
„Sucht Mich nicht in großen Geschehnissen und in Wundern, findet Mich im Unscheinbaren, in den kleinen Prüfungen, die ihr gerne ignoriert und mit `das ist doch nicht so wichtig´ bezeichnet. Denn nur wer im Kleinen treu ist, den kann Ich über Großes setzen, den kann Ich gebrauchen als Apostel Meiner Liebe.“
Und es gibt die für uns unsichtbaren, jenseitigen Verhältnisse und Vorkommnisse, darin automatisch, also ohne unser bewusstes Zutun, unsere Gotteskindschaft zum Tragen kommt – gemäß unserer Treue und Wahrhaftigkeit. So ist ein sich bemühender und wahrhaftiger Christ Auswirkender von Gottes Gnade und Barmherzigkeit auf verschiedenen Ebenen.
Jesus spricht: „Meine Kinder, wiederholt diesen Satz immer wieder des Tages und in der Nachtwache:
Jesus Christus ist mein Leben und meine Liebe.
Jesus Christus, Du bist mein Leben und meine Liebe.
Verlegt diese eure Worte zunehmend ins Herz, erspürt sie mit und in euren Herzen, fühlt die Lebendigkeit dieser Worte im Herzen, daraus Liebe strömt in eure Seelen, daraufhin Ich euch erfülle mit Meinem Geist. Bleibt sodann bewusst in der Stille und Ruhe, fühlt, wie Mein Geist in euren Herzen sich bewegt als göttliche Liebe, das ist Meine Gegenwart in euch. Dann erkennt ihr, was es bedeutet, in der Freiheit Meines Liebewillens zu wirken und zu leben. Dann erlebt ihr, was die Worte bedeuten: Nun lebt Jesus Christus in mir. Amen, Meine Kinder, Amen.“
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Guten Morgen Samuel. Gab es heute spät nachts ein Kreistreffen mit dir im Geistigen oder hab ich da was persönlich ver- und bearbeitet? Was mir in Erinnerung ist: Dein Name Surazal/Surazel, wie ein `Eindruck´. Damit bin ich gegen 5 Uhr aufgewacht.
Lieber Bruder, Geschwisterseelen werden nachts zusammengeführt. Viele von uns treffen sich im jenseitigen Reich und werden dort instruiert, wir kennen uns also seelenpersönlich. Da gibt es innige Umarmungen und Herzensberührungen. Noch geschieht dies im Schlaf, gemäß unseres geistigen Erwachens werden diese Begegnungen aber immer intensiver nachklingen, werden zur klaren Erinnerung und schließlich zum gegenwärtigen Erleben. Aus diesem Grund spüren wir untereinander so eine innige Herzensverbindung und Liebe, ist das nicht wundervoll? Selbstverständlich ist auch Jesus anwesend, denn Er ist ja die Verbindung unserer Herzen. Er leitet Seine Herde und gibt Seinen Schäfchen Nahrung Tag und Nacht.
Diese Vereinigung der Geschwisterherzen findet besonders intensiv während der 20:00 Uhr Meditation statt. Nicht dass wir dann bewusst an uns denken müssen, außer im Fürbittegebet, son-dern wir sollen unsere Herzen in Jesu Herz versenken, in Seine sanften blauen Augen schauen, Ihm all unsere Sorgen und Nöte anvertrauen, uns an Seine Vaterbrust drücken. Das ist es, was wir tun sollen und dürfen, Gnade über Gnade fließt so ein in unsere Seelen. Danke Vater.
Liebe Geschwister, die Gnade Gottes ist jetzt besonders stark zu spüren, Seine Liebe drängt in unsere Herzen, sie will darin geboren werden in dieser Weltennacht. Jetzt können wir eine innige Geborgenheit in Jesus Christus erfahren, die bleibt, wenn wir Seine Geburt in uns zulassen. Dann wird diese Weihnacht zu einer wahrhaftigen Weihenacht für uns und daraus für die Welt.
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Dämonie
Hallo Samuel, gibt es Geist-Heilung ohne Jesus Christus? Können Dämonen heilen, wie es gelegentlich behauptet wird?
Dämonen sind gestorbene Menschen, die im Jenseits und aus dem Jenseits Übles wirken. Sie haben keine Heilkräfte, sie können nur krank machen. Sie können aber auf Personen einwirken beziehungsweise diese verführen, diesirdisch lügenhaft zu heilen. Dann kann es geschehen, dass ein Mensch unter ihrem Einfluss vorgibt Heiler zu sein und dabei mit phantastischen psychologischen Maßnahmen ins seelische Gefüge eingreift und dieses dadurch neu ausrichtet, jedoch nicht auf Gott, sondern auf eine spirituelle Methode respektive auf den Erfinder derselben. Das kann kurzzeitig gutgehen und es tritt eine Besserung ein, doch wenn kein rechtes Glaubensfundament vorhanden ist, wird die vermeintliche Gesundung Unglauben erzeugen. Denn eine solche Behandlung führt meist zum Schluss, dass man Gott zu einer Heilung nicht braucht, ja, dass alles Göttliche überflüssig sei – das Ergebnis ist nicht selten (unbewusste) Glaubenslosigkeit.
Eine andere Form der Scheinheilung ist es, mittels sinnestäuschenden Tricks und blutigen Manipulationen angebliche körperliche Operationen durchzuführen, wie es in Asien und Südamerika gerne praktiziert wird. Dabei geht es um Bereicherung und Bewunderung.
Dann gibt es die Besessenheits-Heilung. Eine okkulte Person wird zeitweilig von einem verstorbenen Arzt oder Scharlatan besetzt, der seinen Wirt benützt, um mit einfachen Werkzeugen tatsächliche Operationen durchzuführen. Oft geschieht dies unter den seltsamsten Umständen. Da hier dämonische Kräfte am Werk sind, endet das gelegentlich vermeintlich gute Ergebnis im weiteren Verlauf in seelischem und körperlichem Leid und Tod.
Es kann auch sein, dass eine Seele, die bereits Heilkräfte in sich entwickelt hat, von einem Dämon zu Fall gebracht/verführt wird, um antichristlich zu heilen. Das bedeutet, dass der Heiler seine Kräfte willkürlich und zum eigenen gewinnbringenden Vorteil benützt. Das Ergebnis ist ein trauriges, denn ein bereits im guten Geiste lebender Mensch fällt zurück in den geistigen Tod. Diese Entgleisung währt aber nicht lange, denn in diesem Zustand schwinden und verschwinden die göttlichen Kräfte rasch. Dann wird der `Heiler´ zum Scharlatan, Lügner und Betrüger. Das ist sehr traurig.
All diese Arten dämonischer Zugriffe und Ausführungen sind miteinander verwoben, so können bei manchen Personen mehrere davon zugleich Ursache sein.
Es gibt nur eine Lebenskraft im Universum und das ist Jesus Christus. Allein dieses Gottesleben schafft Heilung für Seele und Körper. Alle anderen vermeintlichen Lebens- und Heilkräfte basieren auf Falschheit und Lüge.
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Samuel, du schreibst, dass in der jenseitigen Sphäre ebenfalls ein Kampf der dämonischen Mächte tobt – analog zur Erde. Nun weiß ich ja, dass beide Sphären parallel existieren beziehungsweise ineinander übergreifen. Eigentlich hatte ich das Jenseits immer `woanders´ vermutet, aber dem ist ja nicht so. Es ist beides miteinander vermengt.
Welche dämonischen Kräfte der jenseitigen Welt erheben sich da? Und in welchem Zusammenhang stehen die irdisch bösen Kräfte mit den jenseitigen? Passiert das dadurch, dass die Mächtigen dieser Welt Satan anbeten und so auch im Jenseits negative Energien wecken? Wie korrelieren die beiden Sphären miteinander? Letztlich ist ja alles Energie, was uns umgibt. Je nach dem, was gepusht wird, ergibt sich also ein größeres negatives Energiefeld – oder auch ein positives. So würde ich es `technisch´ erklären können.
Antwort von Andreas im Chat: Lieber Bruder, nicht nur durch bewusste Anbetung Satans steht man unter seinem Einfluss. Je weniger man sich an Wahrheit und Liebe hält und je mehr man nach irdischem Besitz, nach Macht, nach Befriedigung sinnlicher Triebe strebt, desto stärker steht man unter dem Einfluss der Finsternis.
Ergänzung durch Samuel: So ist es. Derzeit finden starke Bewegungen im Jenseits statt. Auch die Hölle spürt aufgrund der starken unterschiedlichen Energieströmungen, dass etwas Großes geschehen wird. Der tobende und reißende satanische Energiefluss zerrt an den dämonischen Wesenheiten und erfüllt sie mehr als zuvor mit Zerstörungswut und blindem Hass. Diese Energien wirken sich aus sowohl auf die unausgegorenen Naturgeister, die nun und bald stärker toben werden als zuvor, und selbstverständlich auf die selbstsüchtigen und böswilligen Menschen, die nun noch mehr versuchen werden, ihre üblen Absichten durchzusetzen. Der Egoismus wird also zunehmen, die Blindheit gegenüber der Wahrheit ebenso und dadurch der Hass auf alles Wahre und Gute.
Dieses kollektive negative Energiefeld, wie du es bezeichnest, ist die satanische Lawine, die jetzt alles Menschsein mit sich reißt, das nicht in der Lage ist, wahre Liebe und Herzlichkeit zu leben und zu spenden. So findet nun die Scheidung der Geister statt. Mögen wir uns bemühen, dass wir teilnehmen dürfen am Hochzeitsmahl des Lammes, welches ist die Entrückung ins Herz Jesu Christi, um darin zu leben und zu lieben in Ewigkeit.
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Gibt es Inkarnationen, welche zur Grundlage haben, auf dieser Welt ausschliesslich nur Böses zu verrichten und die als Lebensziel keinerlei Absicht verspüren, durch das irdische Leben eine Rückkehr zu GOTT VATER anzustreben, die also nur der reinen Böswilligkeit wegen hier anwesend sind?
Es handelt sich also hierbei um Inkarnationen, die vorsätzlich getan werden, um Böses auszuüben? Dämonen, die Fleisch annehmen, um hier Satan zu dienen und dessen Macht auszuüben? Gibt es das?
Es gibt wohl Menschen mit einer ausgeprägten Veranlagung zum Bösen. Dies sind oft unausgegorene Naturgeister, die sich unzeitig ins Fleisch eingezeugt haben bei ebenfalls unlauteren, mit einem Hang zu Falschheit und Lüge ausgestatteten Personen. Solche Seelen ergeben sich nach einer entsprechend verkehrten Erziehung nicht selten dem Bösen, das sie nach und nach zunehmend durchdringt. Vorgeburtlicher Vorsatz liegt hier aber keiner vor.
Dann gibt es Familienclans, die sich über Generationen dem Bösen verschrieben haben. Lüge und Falschheit haben ihnen große Macht verschafft und mit Lüge und Falschheit wird sie erhalten. In der Regel werden die Kinder solcher Familien und Organisationen durch die Erziehung und dadurch Übertragung der satanischen Agenda zu Dienern des Bösen, wobei sie Meister des Verstellens, der Scheinheiligkeit und der Heuchelei sind. Manche Nachkommen solcher Familien sind Seelen, die hauptsächlich das Gift der Erde durch die seelische Evolution Mineral-Pflanze-Tier getragen haben (giftige Mineralien, giftige Pflanzen, giftige Tiere), um dieses zur Erlösung zu bringen. Die Aura beziehungsweise das Bewusstsein dieser Seelen ist von Hause aus dunkel, so auch ihre Ausstrahlung. Von Hause aus meint auch, dass sie eine entsprechende teuflische Erziehung ihrer Eltern bekommen, wodurch dem gewissenlosen Bösen eine machtvolle Manifestation gewährt wird. Auch hier liegt keine pränatale Verschwörung vor.
Weiters besteht die Möglichkeit, dass Verstorbene, die einst ein gewalttätiges und lügenhaftes Erdendasein geführt haben – sie sind das, was wir als Dämonen bezeichnen -, diesirdische Menschen, die einen starken Hang zu Falschheit und zur gewissenlosen Machtausübung in sich tragen, besetzen und diese zu noch ärgerem Tun verführen und anspornen. Hier wird das Böse hauptsächlich vom Jenseits aus gesteuert. Nicht selten sind hier Satanisten am Werk, die in ihren Messen das Tor ins finstere Jenseits öffnen, wodurch Dämonen Zugang ins Jenseits bekommen, die dann hier ihren üblen Einfluss auch auf unbedarfte Menschen ausüben können. Eine vorgeburtliche Absicht der besessenen Personen liegt hier ebenfalls nicht vor.
Was es aber geben kann ist, dass jenseitige dämonische Wesenheiten, also böse Verstorbene, sich nochmals auf Erden inkarnieren, um ihre Falschheit und Boshaftigkeit erneut hier ausüben zu können. Wobei ihre Erinnerung von Geburt an erst einmal gelöscht ist, ihre Bosheit aber durch entsprechende Umstände früher oder später wieder zutage treten kann. Ihre Zahl ist jedoch im Verhältnis gering, denn selbst Dämonen gehen nicht gern wieder ins Fleisch, lieber wirken sie durch Besessenheit.
Wenn es also heißt „die Hölle hat ihre Tore geöffnet und all ihre Dämonen auf die Erde gesandt“, bedeutet dies, dass die satanischen Energien mittels verstorbener Seelen, die sich verirrter Menschen bedienen, hier auf Erden uneingeschränkt auswirken. Zudem hat die satanische Energie mithilfe des Zeitgeistes eine solch uneingeschränkte Macht zur Verfügung, dass dieser Planet zur tatsächlichen Manifestation der Hölle geworden ist. Diese Energie hat das Kollektivbewusstsein der Menschheit im Würgegriff und kann diese so beliebig führen, kontrollieren und dadurch ihre Agenda machtvoll ausüben.
Hieraus kann man folgern, dass es ausser den wenigen re-inkarnierten dämonischen Wesenheiten keine absichtlich böswilligen Inkarnationen gibt, denn was aus der seelischen Evolution der Erde kommt ist aufgrund der vorgeburtlichen Unzulänglichkeit zu keiner bösartigen Absicht fähig. Seelen, die von anderen Gestirnen hier inkarnieren, sind niemals von einer bösen Absicht geleitet, sie können aber unter entsprechenden Umständen sehr wohl ins Böse abdriften.
Die derzeitigen Antichristen sind nicht mit satanischen Vorsätzen inkarniert, sondern durch eine entsprechende (Um)erziehung und teuflische Indoktrination sowohl seitens ihrer Familien als auch von jenseitiger Seite zu dem geworden, was sie nun sind – und das mit Absicht und vorsätzlich. Die Komplexität und Struktur des satanischen Bündnisses ist über Jahrhunderte entstanden, geplant und ausgeführt von einer selbstsüchtigen Intelligenz, die hinter allem Bösen steht und die dessen Ursache ist: Satan selbst.
Dieser gefallene Geist, dessen Seele die bestehende materielle Schöpfung bildet, möchte mit allen Mitteln Gottes Erlösungswerk verhindern: Die Vergeistigung aller Materie. Denn dann wäre Satan seelenlos und somit handlungsunfähig, und müsste sich, um weiter tätig existieren zu können, in Demut der göttlichen Wahrheit und Liebe ergeben und anheimgeben. Das ist ihm, als dem Geist der Falschheit und des Hasses, ein Graus, sein Hochmut erlaubt es nie und nimmer.
So ist sein Plan, dieser Erde, die der belebende Funke (Sinusknoten) der Schöpfung ist, die Gotteskindschaft zu rauben, um dadurch die gesamte Schöpfung zu vernichten, auch wenn es seine eigene Selbstzerstörung zur Folge hätte. Das Motiv für sein Wirken ist also Rache an Gott. Tiefer sitzt seine Eifersucht auf Gott, und in seiner tiefsten Tiefe vergraben hat er seine Liebe zu Gott. Dorthin muss er gehen, dorthin kann ihn allein Demut führen, will er wieder zu einstiger Größe aufsteigen, allerdings nicht als Angebeteter, wie er es sich wünscht, sondern als Licht der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit.
(Dies hat er vernommen und mich sogleich verwünscht. Was er aber nicht zugeben will, er hat im Wissen um seine Zukunft bereits über eine Umkehr nachgedacht. Ein Teil seiner Seele ist ja bereits wiedergebracht durch der Menschenseelen Heimkehr ins himmlische Leben. Ja, bald wird der Geist der Falschheit gebunden für lange Zeit und Friede wird sein auf Erden. Nur noch kurze Zeit, dann ist es soweit.)
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Lieber Samuel, ich habe eine Frage zu `Inkarnation des Bösen´, und zwar wo du unter anderem schreibst:„Hier wird das Böse hauptsächlich vom Jenseits aus gesteuert. Nicht selten sind hier Satanisten am Werk, die in ihren Messen das Tor ins finstere Jenseits öffnen, wodurch Dämonen Zugang ins Diesseits bekommen und hier dann ihren üblen Einfluss auch auf unbedarfte Menschen ausüben können.“
Lieber Samuel, ich habe immer gedacht, dass Dämonen nur Jenseits existieren und allein durch böse Menschen auf unserer Erde geistig wirken können. Sehe ich das nicht richtig?
Der Vater beschütze dich und deine Familie, Er gebe euch Kraft um durchzuhalten. Jesus Christus mit euch allen.
Liebe Schwester, du hast richtig gedacht. Doch gibt es da verschiedene Wirkungsweisen. Die Welt der Dämonen befindet sich im Jenseits unserer Erde, wobei auf der seelischen Ebene die beiden Welten Diesseits und Jenseits eine Welt darstellen, darin alle Kräfte in Wechselwirkung zueinander und gegeneinander stehen.
Dämonen sind verstorbene Seelen, die Böses im Sinn haben und durch Beeinflussung von Menschen oder mittels deren Besetzung ihre Gewissenlosigkeit und Boshaftigkeit mehr oder weniger ausleben können. Dabei handeln sie blind, gemäß ihren früheren irdischen Gewohnheiten, Süchten und verbrecherischen Absichten.
In okkulten Ritualen und satanischen Opfermessen wird im Namen Satans/Luzifers das Tor in die dunkle Welt geöffnet. Dies ermöglicht es Dämonen, außerordentlich wirksam zu sein, jedoch unter dem Befehl der Satanisten. Jetzt werden sie ge- und missbraucht, um gezielt Böses zu tun, um bestimmten Menschen zu schaden und diese ins Unglück zu stürzen.
Wie geht das vor sich? Die Beschwörungen in den schwarzen Messen befeuern die Rache- und Mordgelüste der Dämonen, heizen sie an mit feuriger Getriebenheit, erfüllen sie mit Hass und Grausamkeit. Diese brutale Energie müssen sie ausleben, ansonsten sie diese schmerzhaft zerreißen würde.
Sind es unkundige Satanisten, werden die Dämonen auf sie selbst losgehen und ihre Beschwörer ins Unglück stürzen, oft kommt es dann zu Selbstverstümmelung oder Selbstmord. Sind es professionelle Satanisten mit einer hierarchischen Struktur unter einem eingeweihten Hohepriester, können die teuflischen Energien kanalisiert und fremdbestimmt werden. Dadurch ist schon viel Unheil über Menschen gekommen.
Das ist der Unterschied zwischen `normaler´ dämonischer Besessenheit und satanischer Dämonie, die von verblendeten und böswilligen Menschen gezielt ausgeübt wird.
Es ist gut, dass man von dieser Thematik unterrichtet ist, weiter beschäftigen sollte man sich damit aber nicht, denn die Fallen der Schlange sind subtil. Eine Bewusstseinsöffnung hin zur dämonischen Welt ist gefährlich, da man dadurch diese Energien auf sich aufmerksam macht.
Christen, die unter Jesu Schutz und Führung stehen, können dämonische Mächte nur schaden, wenn noch nicht überwundene Süchte und eklatante Schwachpunkte beziehungsweise seelische Einfallstore vorhanden sind. Ansonsten fliehen sie vor der Macht Jesu Christi, die in ihnen wohnt.
Es grüßt dich dein Bruder in Jesus Christus
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Medialität
Es kam eine Frage eines Bruders bezüglich des Themas: Wie unterscheide ich zwischen meinen Projektionen und Jesu Worten? Ist es der Klang der Stimme in meinem Kopf? Ich frage Jesus oft um verschiedene Dinge – bekomme auch eine Antwort – weiß aber nicht genau, ob die Antwort von Ihm ist oder eine Projektion von mir. Erst einmal war ich mir völlig sicher, dass die Antwort von Ihm kam. Bei der Frage kommt es wohl auf meinen Zustand an. Ich muss also in aller Liebe fragen, wenn ich Seine Antwort bekommen will?
Nun ist es für mich schwer zwischen Verstand und Liebe zu unterscheiden. Wie komme ich also in die Liebe beim Fragen? Das muss doch ein Entwicklungsschritt sein. Irgendwie bin ich noch sehr im Verstand behaftet. Das bedeutet doch auch: Aus dem Verstand betrachtet = meine Sicht der Dinge, aus der Liebe betrachtet = Jesu Sicht der Dinge – ich sehe dann also durch Jesus. Wie frag ich Jesus also lieblich richtig?
Lieber Bruder, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen und das Anliegen vieler Geschwister perfekt formuliert. Die Unterscheidung eigenen Gutes und Wort Gottes bereitet vielen `Kopfzerbrechen´ – und genau das ist das Problem: Der Kopf. Der Verstand saugt sozusagen Geistiges aus der Seele und vereint es mit seinem angelesenem Gutdünken und präsentiert sich sogestaltet als Offenbarer von Gottes Wort. Hier kommt zwar Wahrheit zutage, aber über die Zwischenstation Menschen-Ich, weshalb zuweilen Eigengedankliches und Vorstellungen mit einfließen.
Dass dabei das Gottes-Ich Verwendung findet, ergibt sich daraus, dass alles Geistige ursprünglich Gottes Wort ist, das da war am Anfang und ist Gott selbst. So ist im Grunde jeden Wortes das Gottes-Ich enthalten, das sich vor allem bei geistigen Kundgaben als Gottes-Selbst bezeugt. Im Grunde des Grundes ist also wahres aber seeleneigenes Geistiges immer Gottes Wort, aber eben nicht unmittelbar sondern mittelbar. Dabei liegt auch keine Absicht vor, sich fälschlicherweise als Vater-Medium auszugeben, es ist ein Automatismus, der sich im gutgläubigen Christen im medialen Gotteswort aktiviert. Viele Vaterworte entstehen so und haben ihren guten Platz in der Finsternis dieser Welt, auch wenn der Überbringer zuweilen ein Wort in sich verkehrt.
Das unmittelbare Gotteswort ist eindeutig. Der Prophet hat vom Vater einen Auftrag erhalten, entweder direkt als im Herzen klar ausgesprochenes Wort oder durch drastische Herausnahme aus der Welt. Der Mensch wollte dies vielleicht gar nicht, aber das in der Seele angelegte Talent führt das Gotteskind unweigerlich in seinen prophetischen Auftrag und somit ins unmittelbare Vaterwort. Diese Menschen werden von Jesus selbst ausgebildet und geführt und wissen um ihre Berufung. Sie stehen in großer Verantwortung, sind außerordentlichen Anfechtungen aus beiden Welten ausgesetzt, und sind bereit, jederzeit für Gott ihr Leben hinzugeben.
Das persönliche Herzensgespräch mit Jesus, wobei keine öffentliche Verantwortung gegeben ist, kann und soll jeder Christ üben und ausführen, denn dabei findet er wahrhaftige Erlösung und Glückseligkeit. Da kann es sein, dass man erstmal keine Worte vernimmt, aber Liebesimpulse, die sich mit der Zeit in Worte kleiden (können). Hier ist also Geduld gefragt, doch in der Liebe zu Jesus wächst die Freude an der täglichen Begegnung und weiteren Vereinigung am und im Wort, welches ja Jesus selbst ist. Allein dies sollte man anstreben und sich nicht selbst zum Propheten machen wollen. Erst wenn der Vater Sein Kind auffordert, Sein Wort öffentlich zu bekunden, soll es dieses nach außen stellen, um Gottesgaben an Geschwister zu verteilen.
Zum Thema Liebe: Wie liebt man Jesus? Ist nicht Demut das Fundament der Liebe? Und ist nicht Hochmut der Feind der Liebe? Demut liebt die selbstlose Liebe, Hochmut verachtet diese und liebt sich selbst. Betrachte das Wesen der Demut in deinem Herzen und du wirst erkennen die Schönheit der Liebe. Diese Liebe ist Gott selbst. Er ist der Geist der Demut, welcher spricht:
„Sieh an in deinem Herzen die Schönheit der Liebe; liebe die Liebe, dann erst wirst du lieben das Leben. Denn ich bin das Leben und ohne Mich ist der Tod. Ja, Meine Kinder, ohne Mich seid auch ihr tot, weshalb ihr Mich in euch erwecken sollt zu ewigem Leben. Denn Ich bin ein äußerst lebendiger Gott und so sollt auch ihr als Meine Kinder erfüllt sein von göttlicher Lebendigkeit und einer Liebe, die niemals endet.
Amen, Meine Kinder, Amen.“
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Mein lieber Bruder Samuel, ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Ich kann dir doch nicht alles zumuten, was da von mir kommt, und dich bitten zu prüfen, ob diese Worte echt sind und ob sie weitergeleitet werden können für alle. Bitte entscheide du, was du weiterleiten kannst und willst. Ich wäre dir dankbar, wenn du mir empfehlen könntest, wie verfahren werden kann und soll. Ich habe von solchen Dingen leider keine Ahnung. Ich danke dir. Gruß R.
Hier meine Zwiesprache mit Jesus:
„Mein lieber Vater Jesus, ich bitte Dich nun um Deinen Segen für mein Gebet und auch um Worte aus Deinem liebenden Vaterherzen, wenn es in Deinem Willen ist.
Ich gehe nun mit meinen Gedanken, mit meinem Herzempfinden, mit meiner Aufmerksamkeit und ganz bewusst in mein Herzkämmerlein, da ist der Tempel der Liebe in mir, wo Du wohnst als die Liebe Gottes unseres Vaters in Jesus Christus. Und ich komme zuerst zu Dir und bitte Dich: Reinige Du zusammen mit mir mein Herz von dem Unguten, von all dem Falschen, von aller Scheinheiligkeit und von allem Unrat, der sich angesammelt hat; reinige mein Herz mit mir, dass mehr Platz für Dich wird und nur Du allein in mir Wohnung nehmen kannst mit all Deiner Liebe und Deiner Kraft. Und so bitte ich Dich weiter: Erfülle mein Herz mit Deiner Liebe, erfülle meine Seele mit Deinem Geist, erfülle meinen Geist mit Deinem Licht.
So öffne ich nun weit mein Herz für Dich und danke, danke für Deine Liebe, in dem Du meinen Körper mit Deiner Liebe durchflutest vom Scheitel bis zur Sohle und jede Zelle, jedes Atom meines Körpers, und in dem Du meine Seele durchstrahlst und alle Auraschichten und erdnahen Sphären um mich herum, damit ich mehr und mehr selbst zur Liebe werden kann, und damit Du in mir wie auch durch und über mich wirken kannst.
Im Geist sende ich nun Deine Liebe, Deinen Frieden, Dein Heil, Deine Barmherzigkeit und Deinen Segen in Form von Licht über meinen Geist in meine Seele und in meinen Körper. Und ich bitte Dich, lass Dein Licht einstrahlen in, auf und um unseren Planeten Erde und zu allen Deinen Kindern. Ja so sende ich dein Licht nun hinaus zu allem und zu allen in meiner nahen Umgebung, zu allem und zu allen in meiner weiten Umgebung. Ich sende Dein Licht auch in die Weiten der Seelenreiche, in die Astralwelten und zu allen Wesen, die um mich sind. Ich sende Dein Licht hinaus in die Dunkelheit und Kälte dieser Welt. Ich sende Dein Licht in, auf und um unseren Planeten Erde, zu allen Völkern, zu allem Leben, zu allem Sein und in die tiefsten Tiefen unserer Mutter Erde.
Ich sende Dein Licht in die Herzen aller Menschen, befinden sie sich im Seelenkleid oder hier auf Erden im Menschenkleid. Ich sende Dein Licht hinaus in diese Region, ich sende Dein Licht in dieses Land, ich sende Dein Licht in alle Länder Europas, ich sende Dein Licht weiter nach Asien, Australien, Afrika und Amerika, und ich sende Dein Licht weit über unseren Planeten hinaus, in alle Welten, in alle Universen, in alle geistigen Ebenen und Sphären, ja in die gesamte Schöpfung und in diese Fallgeschehen und auch in Dein Heimholungswerk. Licht – Dein Licht durchdringt alles Sein, alles was jemals war, ist und jemals sein wird.
Mein Jesus, ich bitte Dich nun um Deine Kraft, die einströmt über meinen Geist in meine Seele und in meinen Körper. Deine Kraft, die immer mehr einströmt über meinen Geist in meine Seele und die Seele erhellt und durchdringt, mit allen Empfindungen, mit allen Belastungen, die sie noch trägt, mit allen Empfindsamkeiten und mit allem, was sie sonst trägt aus früheren und aus jetzigem Erdenleben. Deine Kraft strömt immer mehr ein aus Deinem Geist in meinen Geist und erhellt und kräftigt meinen Geist. So dass ich nun in der Lage bin – aus mir selbst heraus – die Herrschaft zu übernehmen über Seele und Körper und die Herrschaft über Emotionen. Und es wird mir gelingen. Ja es gelingt mir, denn ich bin Geist aus Deinem Geist – ich bin Geist aus Deinem Geist.
Mein Jesus, ich spüre Deine Gegenwart in mir, ich spüre Deine Kraft in mir, ich spüre Ströme von Energien, die in und durch mich fließen. Und ich bitte Dich, segne diese Energien, segne was ich da in mir spüre zu meinem vollen Heil. Und ich bitte dich, leite diese Energien auch dahin, wo sie zur Hilfe und zum Heil eingesetzt werden, wo sie Hilfe und Heil bedeuten für Menschen, Tiere und die Natur.
O wie wunderbar mein Jesus. So kann nun vieles und können viele von Deiner Liebe, von Deinem Licht, von Deinem Heilstrom erfasst werden und ihre Herzen berührt werden von Deiner Liebe. Ja so rufe ich nun hinaus: Seid alle gesegnet durch unseren lieben Vater in Jesus Christus zu eurem vollen Heil, möge Sein Göttlicher Geist euch alle erfüllen und heilen.“
Zwiegespräch u. Antwort ca. drei Stunden nach meiner Bitte.
„Mein lieber Sohn, Ich freue mich, dass du nach Meinem gestrigen Zwiegespräch und den Worten, die Ich dir gestern geschenkt habe, heute sofort wieder zu Mir gekommen bist. Ich sehe in deinem Herzen, dass du es ernst meinst und Meine Worte ernst genommen hast, und dass du wahrlich den Weg der Liebe mit Mir gehen willst.
Ernsthaftigkeit ist wichtig für die Beständigkeit, die man daran erkennt, an einer Sache auch ernsthaft dran zu bleiben. Schon hast du die erste kleine Prüfung bestanden. Dann bist du in dein Herzkämmerlein gegangen und du hast Mich gebeten, dass Ich Worte aus Meinem liebenden Vaterherzen dir schenke. Und als dann nichts kam – nach deinem Empfinden – hast du nicht einfach weiter gemacht und deine eigenen Worte gesucht, wie du es früher immer mal wieder getan hast. Du hast also nicht deinem Eigenwillen nachgegeben sondern noch ein bisschen gewartet und dann eine Pause eingelegt von über 2 Stunden.
Diesmal hattest du ein Empfinden, dass Ich da sei. Und du fingst an, deine Gedanken von Mir aufzunehmen, so wie es jetzt gerade geschieht. Du hast dich ehrlich bemüht und keine Erwartungen gehegt und einfach vertraut, dass Ich es bin. Ja, Mein Sohn, so hast du die zweite kleine Prüfung bestanden. Wenn man Mein Wort erwartet, darf man keine bestimmten Erwartungen hineinlegen, damit das Wort nicht verfälscht wird. Oder, dass man dann zutiefst enttäuscht ist, wenn es nicht so kommt, wie man erwartet hat.
Für heute habe Ich nichts weiter für dich. Und erfreulicherweise sehe Ich, dass du nicht enttäuscht bist. Das ist eine Lernaufgabe zu erkennen, dass nicht jeden Tag etwas Neues kommen muss, was auch immer das für Gründe hat. Und wie du schon lange von Mir weißt, wird gerade in solchen Zeiten, wenn anscheinend nichts geht in dir und auch an dir, gearbeitet, und werden Dinge vorbereitet, die dann so oder ähnlich geschehen können.
So danke Ich dir für heute, Mein Sohn. Und bitte bleibe aber beständig bei Mir, auch wenn dann nichts kommt. Sei da nicht enttäuscht, denn du weißt ja, dass Ich immer für dich da bin. So segne Ich dich, Mein Sohn, und sage dir für heute gute Nacht. Amen.“
R: „Wie wunderbar mein Jesus. Danke für Deine Liebe, für Dein Licht. Danke für Deine Hilfe für alle Menschen auf dieser Erde, und für die Tiere, die Natur, ja für die gesamte Schöpfung. Geliebter Vater Jesus, danke, dass ich jetzt Dein geliebtes Kind sein darf. Danke, dass Du immer, immer bei mir bist. Danke, dass Du mich liebst. Danke für Deine Liebe. Ja, mein Jesus, Du bist mein Heil, Du bist meine Liebe. Ich liebe Dich und Du liebst mich. Ich danke Dir für all Deine Kraft, die Du mir immer mehr und immer wieder schenkst – Kraft aus Deiner Kraft.
Mein Jesus, Du wohnst in mir in meinem Herzen. Und im Bewusstsein Deiner Heiligen Allgegenwart gehe ich nun voller Freude, voller Dankbarkeit, voller Zuversicht und voller Vertrauen in und auf Dich mit Dir in den weiteren Tag und in alles, was da in Zukunft noch kommen mag. Bitte führe mich – ja bitte führe uns durch Christus – Gottes Geist in uns. Amen.“
Anschließend betete ich erneut: „Mein Jesus, nun komme ich zu Dir mit all meiner Liebe und meiner Sehnsucht nach Dir, und ich bitte Dich um Zwiesprache mit Dir und um Worte, die mich und meine Geschwister stärken – Worte aus Deinem liebenden Vaterherzen. Danke und Amen.“
Ich habe dann gewartet und gewartet, aber es kam nichts mehr. Funkstille.
Lieber Bruder, dein Gebet ist sehr berührend und ist bereits eine göttliche Offenbarung, denn es kommt aus dem Herzensgeist. Ich selbst bin kein besonders guter `Vorbeter´, eher ein stiller. Bei den größeren Geschwistertreffen am Bodensee hat unser Bruder Johannes die Gebete gesprochen, die einen Raum geschaffen haben für göttliche Einstrahlungen und himmlische Begegnungen. So sind die Talente verteilt unter den Geschwistern und es ist eine Freude, wenn wir uns gegenseitig mit göttlichen Gaben beschenken können. Das ist ja ein Grundprinzip der Schöpfung.
Dein Vaterwort bezeugt sich selbst als wahrhaftig. Dein Gebet und das später darauf folgende Wort Jesu sind ein Lehrstück kindlich vertrauensvoller Verhaltensweise im beginnenden innigen Kontakt und Austausch mit unserem himmlischen Vater – für alle Geschwister. Herzliche Grüße sendet dir dein Bruder in Jesus Christus.
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Christsein
Hallo Samuel, es war heute, wie wenn sich tiefer Hass und Abneigung gegen Jesus in mir aufgestaut hat. Es ist schwer dies zu beschreiben. Ich habe dann gegengesteuert und zu Jesus gerufen: „Bitte hilf mir!“. Es kam mir vor, als ob ich in einem Loch stecken würde.
Völlig unverständlich dieser Gemütszustand. Habe dann mehrmals das Vaterunser gebetet, bis sich dieses Gefühl der Abneigung gegen Jesus gelegt hat. Ich hatte dieses Gefühl eigentlich vorher noch nie so empfunden.
Lieber Bruder, du wurdest angegriffen. Was du erlebt hast und vielleicht noch gelegentlich erleben wirst, habe ich auch erlebt – und es ist gut. Deine satanischen Seelenanteile bäumen sich auf im Spüren, dass sie eingehen werden und müssen in die Liebe Gottes. Dies Erleben bedeutet, dass du Gewissheit haben kannst über deine bevorstehende Erlösung vom Tode.
Wie du reagiert hast ist richtig, so habe ich es auch gemacht. Mein Rufen: „Lieber Vater Jesus, hilf mir! Jesus Christus hilf mir!” Immer wieder habe ich es geschrien, oft war es ein erstickter Schrei im Morast der Dunkelheit, doch jedes Mal hat der Vater mich befreit aus dieser satanischen Gefangenschaft. Bis die Dämonen, die mich in die Hölle ziehen wollten, letztendlich aufgegeben haben im Angesicht Gottes.
Es ist also alles gut, mein Bruderherz, mach dir keine Sorgen, bleib im Vertrauen, Gott weiß um alles was mit dir geschieht, Er ist dir näher als du glaubst. Sein Herz in uns.
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Hallo Samuel, ich habe das letzte Buch nun gelesen und auch die Worte im Kanal. Du schreibst, dass man nur Jesus lieben soll, das ist das Wichtigste.
Ich sag dir ehrlich – ich liebe Jesus über alles, hab Ihn aber noch nicht im Irdischen gesehen. Ich hab so eine Sehnsucht und hab an nichts Irdischem mehr Interesse. Dabei soll doch der Himmel auf Erden gebracht werden. Ich bin auf dieser Welt – fühl mich aber immer mehr deplatziert. Wie soll man sich denn da freuen, wenn man auf den Weltkrieg hin wartet und auf die 3tägige Finsternis und das große Sterben und die Christenverfolgung!?
Zu keinem kann man was sagen. Kann mich Jesus denn nicht auch mal besuchen und mit mir sprechen?! Bin ich da noch zu unreif? Ich mag gar nicht mehr beten, weil es immer das Gleiche ist. Bitte entschuldige, aber ich meine immer, dass mein Herz die Worte noch nicht richtig aufnehmen kann, und ich ständig auf der Suche bin. Ich fühle mich nirgends zugehörig, die Welt gibt mir nichts mehr, geistig verbunden fühl ich mich auch nicht. Die Ungeduld steigt. Ich frag mich oft, was ich noch tun soll.
Liebe Schwester, Freude und Geborgenheit sind doch in der Liebe zu Jesus Christus enthalten. Seine Liebe ist seine Gegenwart, denn Er ist die Liebe. Darin müssen wir Ihn zuerst finden und wahrnehmen. Seine sichtbare Erscheinung ist `nur´ eine Manifestation Seiner Liebe, diese für uns schaubare Manifestation können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ertragen, da wir ansonsten nicht mehr lebensfähig wären auf Erden. Das hat nichts mit Unreife zu tun. (Bei berufenen Propheten ist es gemäß der jeweiligen Aufgabe anders. Doch auch sie sehen Jesus allein durch die Liebe ihrer Herzen.)
Mit dem irdischen Interesse geht es mir genauso wie dir und ich tu mich schwer hier zu existieren. Ich lebe, wenn möglich, zurückgezogen, denn der Umgang mit Weltmenschen strengt mich an. Allein mein Beruf führt mich in die Welt und das ist nicht leicht.
Befrage deine Sehnsucht: Ist es Todessehnsucht, da du der Welt wie sie ist nicht mehr angehören magst? Bedenke, dass du gerade jetzt hier sein wolltest, um deinem Jesus zu dienen. So hab Geduld, bleib in der Demut und im Vertrauen. Wolle nicht zu viel, sondern nimm in Freude an, was der Vater dir gibt. Freude ist so wichtig, Lebensfreude, ohne sie verschließen wir uns, Vorwürfe kommen auf – und der Vater kann nicht eintreten.
Was die kommende Zeit betrifft: Lass deine Vergangenheit los und auch die Zukunft, in die du dich stellst – denn die göttliche Macht, die in dir nun erwacht, lässt deine Vorstellung Realität werden. Gleich was kommt: Jesus hat dich gerufen und ruft dich jetzt, somit stehst du unter Seinem Schutz und Schirm. Dein Gebet sei allezeit: „Lieber Vater, Dein Wille geschehe.“
Liebe Schwester, dies ist wahrlich eine schwere Zeit, sie erfordert einen tiefen Glauben, Mut und Ausdauer. Wenn wir resignieren, übergeben wir dem Feind das Feld. Deshalb lass nicht zu, dass dunkle Gedanken sich deiner Seele bemächtigen. Bete weiter, liebe weiter. Du weißt ja nicht, wie sehr der Vater an deiner Seele arbeitet um dich zuzubereiten für die Ewigkeit. Das wirst du einst erkennen und danken für alles, was dir in diesem Leben widerfuhr und widerfährt.
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Lieber Samuel, die letzten Jahre habe ich mich immer mehr von den Menschen zurückgezogen. Ich habe mich mit dem Wort Gottes beschäftigt und je mehr ich dies tat, umso weniger konnte ich mit meinen Mitmenschen `etwas anfangen´. Von Gott zu sprechen ist und war nicht möglich, weil dies fast immer nur auf Widerstand gestoßen ist. Die Menschen haben mich nicht verstanden, denn ich sehe viele Dinge von einer anderen Warte aus. Deshalb konnte meist nur eine oberflächliche Unterhaltung stattfinden und letztlich suchten die Menschen keinen Kontakt mehr zu mir – ein einsames Unterfangen auf dem Weg zum Herrn. Ich habe viele Kontakte abgebrochen, weil es mir nicht mehr möglich war, dieses `Spiel´ mitzuspielen – wir hatten uns schon einmal darüber unterhalten, Samuel. Der Vater spricht aber davon, dass wir in der Liebe tätig sein sollen. Was sollen wir denn dann tun? In das Leben anderer Menschen kann und soll man sich nicht einmischen, viele hinterfragen nicht und wollen keine Schwierigkeiten, wollen ihre Ruhe, die geistige Sichtweise ist uninteressant und unbequem. Am besten wäre es, wenn man immer lustig ist und die Menschen bespaßt, schön aussieht – was anderes wollen viele nicht.
Samuel, wenn der Vater von Nächstenliebe spricht und wir das Wohl des anderen über unseres stellen sollen, dann weiß ich nicht mehr, was ich machen soll. Ich wünsche wirklich keinem Mitmenschen etwas Böses – das Wohl des Nächsten habe ich im Auge. Jedoch versteht man mich meist nicht. Da höre ich dann wieder, wie sie sich lustig machen und sagen „ … aus ihrem Mund kommt nur lauter Mist“.
Ich kann nicht zu den Obdachlosen auf die Straße gehen und ihnen Kleidung bringen. Auch ist es mir nicht möglich, mein Haus zu verkaufen und das Geld Armen zu geben. Manchmal denk ich mir, an wem kann ich mich orientieren? Was soll ich tun, wenn ich den Nächsten lieben soll? Den Menschen annehmen so wie er ist, aufpassen was man sagt und zu wem man was sagt. Helfen nur dann, wenn er es will. Nicht missionieren und nicht urteilen. Dann ziehe ich mich wieder zurück und bin einsam. So kann Nächstenliebe nicht aussehen.
Liebe Schwester, die Antwort möchte ich allen Geschwistern geben, denn das geht nicht nur dir so. So manche Christen fragen sich, wie sie eigentlich gemäß der Nächstenliebe Gottes Wort weitergeben sollen wenn es kaum Gelegenheiten dazu gibt, da die Mitmenschen nicht bereit sind uns zuzuhören, ja, uns für absonderlich oder gar für irrsinnig halten. Oft kommt es dann soweit, dass selbst vermeintliche Freunde und Verwandte nicht mehr mit uns in Kontakt treten wollen.
Diese Isolation macht uns betroffen und traurig und nicht selten schließen wir uns dann in unser Schneckenhaus ein. Die Gefahr dabei ist, dass ein geheimer Groll auf die Menschen in uns entsteht und möglicherweise auch auf Gott, der einen so vermeintlich sinnlos und handlungslos im beginnenden Leben stehen lässt. Da fragt man: „Du verlangst Nächstenliebe, doch niemand will sie! Wie soll und kann ich da Deine Gebote erfüllen? Wie soll ich da Fortschritte machen?“
Wenn ein Mensch sich ehrlich aufgemacht hat, ein Kind Gottes zu werden, steht es unter göttlicher Führung – gemäß des Seelenraumes, den es dem Vater zur Verfügung stellt, und bestimmt somit das Maß der Einstrahlung des Lichtes zur Selbsterkenntnis. Versteht ein Kind die göttliche Führung nicht, ist es ein Zeichen für verborgene seelische Fehlhaltungen. Denn es steht genau da, wo es stehen soll, und es hat genau die Möglichkeiten, die es haben soll, um Selbsterkenntnis und Erkenntnis von Gott zu gewinnen. Beziehungsweise ist es so, dass es einerlei ist, wo man sich befindet, wenn man in die Gottesliebe eingeht. Denn dann tritt göttliche Vollkommenheit in jegliche Unvollkommenheit und macht aus jedem Leben einen Weg ins göttliche Herz. O tiefe Wahrheit.
Es ist also dringend notwendig, sich mögliche verborgene Fehlstellungen der Seele einzugestehen, wenn man auf die eine oder andere Weise Not empfindet, auch wenn man erstmal nicht weiß, was es für ein Missstand ist und wo er sitzt. Denn bislang wollte man diesen nicht sehen beziehungsweise nicht wahrhaben in seiner menschlich-selbstbezogenen Sichtweise.
Doch der Vater möchte jegliche Verborgenheit in uns aufdecken, ansonsten wir nicht eingehen können in Sein Herz. Und gerade die Lebenssituationen, die uns am wenigsten gefallen, die wir in anderen Menschen beklagen und anklagen, sind es, die die dunklen Kanäle und Felder in uns öffnen. Das tut weh. Wo und wie könnten wir uns erkennen als in den kleinen und schweren Prüfungen des Lebens, die unsere Egofestungen, erbaut mit Selbst-betrug und Selbstgerechtigkeit, zum Einstürzen bringen und somit die verborgenen Lasten offenbaren, die uns hindern am bleibenden Eingehen in den Geist Gottes? So führt uns die Not des Lebens, verursacht durch fehlende Selbsterkenntnis, zu göttlicher Selbsterkenntnis, wenn wir sie in Demut vor Gott annehmen und im Vertrauen zu Gott bleiben.
Zur Nächstenliebe: Wenn der himmlische Vater einen Menschen weitestgehend von der Welt abzieht, verlangt Er auch von diesem nicht, dass er tätige Nächstenliebe ausübt, denn wie sollte das ohne Kontakte gehen? Hier soll Nächstenliebe vorwiegend im geistigen Bereich wirken durch liebevolles Fürbittegebet. Doch vor allem geht es hierbei um Verinnerlichung, um das Stillewerden vor Gott, auf dass sich die Liebe zu Jesus in der Seele entfaltet im Sinne bräutlicher Zweisamkeit, worin göttliche Glückseligkeit sich verwirklicht. Dies ist eine unsagbare Gnade und bedarf somit keiner weiteren Worte.
Aber auch für zurückgezogene Menschen gibt es Tage, wo es zu Kontakten mit Mitmenschen auf die eine oder andere Art und Weise kommt. Da gibt es immer Möglichkeiten, Liebe zu üben, und sei es `nur´ in der stillen Geduld des Ertragens ohne zu klagen. Wobei dies eine der größten Liebe-Tugenden ist.
Es ist also wichtig, in Geduld und Gottvertrauen zu bleiben, auch wenn man zuerst nicht versteht, warum etwas so ist wie es ist, auch wenn es unangenehm oder zuweilen auch schmerzhaft ist. Da können schon Ärger und Anklage aufkommen, das ist unser menschliches Reagieren. Doch dann flüchtet man sich zum Vater mit der Bitte, Er möge einem beistehen und Kraft und Mut und Liebe geben, um weiter auf Seinen Wegen zu gehen, zu bestehen und diese schließlich in Seinem Lichte zu verstehen. Verzagen ist keine Option, und Aufgeben schon gar nicht.
Jesus ist unser Vorbild. Sein Leben offenbart Er uns in den Schriften von Jakob Lorber. In ihnen gewinnen wir tiefe Erkenntnis von Gottes Sein und vor allem von Seiner Liebe. In diese göttliche Liebe sollen wir mit unserer menschlichen Liebe eindringen und eingehen, wodurch wir verwandelt werden ins göttliche Leben. Darin und daraus lieben wir unsere Nächsten so, wie es Gott tut. Dann handeln wir stets richtig und vollkommen im göttlichen Sinne. Das möchte der himmlische Vater in uns verwirklichen.
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Hallo lieber Samuel, wozu sollen wir als Christen alles wissen über Corona, Microchips und Co? Und dann fantastische Aussagen über Seelenfragmente und deren Neuzusammenstellung! Was bringt es uns auf unserem Weg hier auf Erden? Inwiefern bringt es uns unserem Schöpfer näher. Wie erfahren wir Ihn im wahren Leben? Wie und wann erwecken wir Ihn in uns? Wann laden wir Ihn ein, Sein Herz in unserem zu öffnen?
Manchmal ruft uns ein Bekannter an, ein flüchtiger Freund und hält uns in diesem Moment von einer vermeintlichen wichtigen Tätigkeit ab. Eigentlich kommt uns das dann gar nicht gelegen, denn wir haben ja gerade zu tun oder es geht uns eigentlich nichts an oder wir finden es zu anstrengend. Aber genau das ist der Punkt: Lasse ich Gott tatsächlich in mein Herz und erfülle mein Gegenüber mit Gottes Segen? Nehme ich mir die Zeit, Geduld, Liebe und erkenne die brüderliche/schwesterliche Verbundenheit an? Ist nicht das genau in diesem Moment unsere Aufgabe?
Liebe Schwester, manchmal finde ich den theoretischen und weltlichen Austausch in christlichen Kreisen auch anstrengend. Jeder hat so seine eigene Vorstellung davon, was ihm oder ihr gerade oder überhaupt wichtig ist auf dem geistigen Weg und in der Beziehung zu Gott. Gemäß der unterschiedlichen Seelenstrukturen, Herkunft, derzeitigen Lebenssituation und irdischen Konditionierung gibt es verschiedene Ansichten, was Christsein bedeutet. Manche Geschwister sind eher weisheitslastig, andere sehnen sich nur nach Liebe. Manche sind begehrlich nach theoretischem Wissen über Gott und die Schöpfung, einige Wenige haben erkannt, worauf es tatsächlich ankommt und sehen, dass die Liebe zu Gott und zum Nächsten über und vor allem stehen muss.
So gibt es oft ein geistiges Durcheinander – und doch hat jeder gottsuchende Gedanke und jedes Wort seine Berechtigung in dieser verlorenen Zeit. Gottes Barmherzigkeit schließt alle Kinder mit ein, die Er gerufen hat, Ihm zu folgen. Dass sich das im irdischen Seelen-Chaos erstmal so oder so auswirkt und nicht alle Kinder gleichgeschaltet sind ist verständlich. Erst im Eingehen in Jesu Herz gibt es einen seelischen Gleichklang, der sich in wahrhaftiger Liebe gründet – das ist der Himmel.
Jesus erwartet von uns, dass wir Geduld und Nachsicht üben mit unseren Geschwistern, so wie Er Geduld und Nachsicht übt mit jedem Einzelnen von uns. Das ist tätige Nachfolge. Getreide, Gemüse und Obst reifen zu verschiedenen Jahreszeiten, so auch die Seelen – und zu ihrer Zeit sind sie genießbar und göttlich schmackhaft. Selbstverständlich müssen wir nicht unbedingt dauernden Kontakt halten mit Geschwistern, die noch nicht so weit sind Jesu Liebe zu erkennen, sondern wir dürfen unseren Umgang selbst bestimmen.
Wichtig ist es, unsere belastenden Gedanken, gleich welcher Art sie auch sein mögen, Jesus ans Herz zu legen. Er legt dann Sein Licht hinein, auf dass wir göttlich verstehen und sehen lernen.
Liebe Schwester, sei herzlich umarmt in der Liebe Jesu.
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Lieber Samuel, zum Thema Krieg ist meine Auffassung, dass man diesen nicht durch Gebet verhindern kann, da Gott diesen zulässt zwecks Aufrüttelung der Menschheit. Man kann natürlich beten, dass er abgemildert wird und dafür, dass vor allem Jesu Nachfolger bewahrt werden. Wie siehst du das?
Deine Frage ist dahingehend, ob wir beten sollen, auf dass Kriege, Naturkatastrophen und antichristliche Verbrechen wie z.B. Impfung und Transhumanismus verhindert werden. Dem gegenüber steht die Notwendigkeit der Leidensläuterung der Menschheit, damit Besinnung und Gebet wieder einkehren in die Herzen der Menschen.
Lieber Bruder, wir wissen, was kommen muss wird kommen, doch Abmilderungsbitte durch Gebet tut Not. Wobei das „Lieber Vater, Dein Wille geschehe allezeit!“ die Gebete stets abschließen soll, solange man nicht bewusst in Seinem Willen lebt.
Was die kommende Zwangsimpfung der Kleinkinder betrifft, so erinnert mich diese an den Massenkindermord von Herodes nach Jesu Geburt. Dieser wurde einst auch zugelassen, um nicht in den freien Willen der Menschen einzugreifen und war zugleich auswirkende Schicksalsmacht. Denn wären die Menschen damals nicht so verblendet und geistig verirrt gewesen, hätte der Vater sicher Wege eröffnet, dass diese grausame Tat nicht in jenem Ausmaß geschehen wäre.
So ist es auch heute. Würden die Menschen sich lösen von ihrer geistigen Verstocktheit und von ihrem blinden Materialismus, würde es sicher nicht so arg kommen wie es derzeit aussieht und bereits geschieht. Dies betrifft genauso alle anderen satanischen Übeltaten wie der Versuch, Mensch und Computer zu vereinen (Transhumanismus); und die weltweiten Verbrechen, Gewalttaten und Morde sowie Kriegsgeschehen wären ebenso nicht in dem Ausmaß vorhanden wie es derzeit der Fall ist.
Was können und sollen wir also tun? Liebe Geschwister, wir sollen uns in erster Linie um unsere seelisch-geistige Entwicklung und Wiedergeburt sorgen und kümmern. Wir sollen in unserem eigenen Umfeld Liebe und Frieden verbreiten und so Jesu Gegenwart und Wirken im Kleinen ermöglichen. So entstehen viele geistige Felder, die durch die Liebevereinigung mit und in Jesus Christus verbunden/vernetzt sind. Diese wirken mit vereinten göttlichen Kräften und strahlen hell hinein in die jenseitige Finsternis und wirken dadurch zugleich ins materielle antichristliche Tun. So werden und sind wir Offenbarer göttlicher Macht – nicht allein durch Worte, sondern vor allem durch unser Tun. Denn die Tat ist die Lebendigkeit des Wortes.
Ich habe erlebt und erlebe, dass man als Einzelner oder auch im geschwisterlichen Zusammensein reihum Fürbitte leistet und meint, das reicht aus um Gott zu dienen, aber man stellt diese Gebete über die Arbeit an sich selbst im eigenen Umfeld, beziehungsweise meint man (unbewusst), durch die Selbstlosigkeit des Fürbittegebets erfülle man seinen notwendigen Gottesdienst; ja, man fühlt sich gut dabei, sogar bisweilen heilig, wie sehr man doch an die vielen Leidenden denkt und ihnen durchs Gebet hilft. Hier kann sich Nächstenliebe in geistige Bequemlichkeit verlagern, um sich nicht mit den eigenen seelischen Prozessen auseinander setzen zu müssen. Im Licht Jesu kann man diese subtile Gefahr sehr gut erkennen.
Erst in Jesu Gegenwart findet eine vereinte Herzenssichtweise von eingreifender göttlicher Barmherzigkeit und läuternder Notwendigkeit statt. Erst dann scheiden sich die Geister der menschlichen und der göttlichen Sichtweise, was unbedingt nötig ist, denn menschlich betrachtet und göttlich betrachtet sind zwei völlig verschiedene und unvereinbare Sichtweisen. Erst dann ist man in der Lage, Heilströme und Fürbittemacht im göttlichen Willen auszusenden. So handeln alle Engel, so handeln die wirkungsausführenden Engel der Offenbarung/Apokalypse.
Nun kommt es aber zumeist vor, dass man aus vermeintlich guten Gründen, aus menschlichen Beweggründen, Hilfe leisten möchte – auch und oft in spirituellen/religiösen Gemeinschaften, doch dabei nicht in Betracht zieht, dass allein die göttlichen Beweggründe erlösendes Potential offenbaren und verwirklichen.
Das bedeutet aber nicht, zu sagen, dann bete ich halt nicht mehr für diese oder jene Seele(n), denn ich weiß ja nicht, ob ich im Willen Gottes handle. Der gute Wille zu helfen ist ein Grundaspekt der Nächstenliebe und eröffnet die Tätigkeit des Herzensgeistes. Doch, liebe Geschwister, vorrangig ist es unbedingt wichtig und notwendig, sich in der Liebe zu Jesus Christus zu finden durch die liebende Hingabe an Ihn und durch die Liebetätigkeit im persönlichen Umfeld. Beides, gelebte Liebe und Fürbitte, können Hand in Hand gehen, doch Priorität hat die kindliche Herzensliebe zu unserem himmlischen Vater, hat die Arbeit an sich selbst in den Herausforderungen des Alltags – in Familie, Beruf und Freizeit, auf dass wir erfüllt werden mit dem Geist Jesu Christi, um zu sehen und zu handeln mit Gottes Herzen.
Denn wir können jahrelang gutgemeint beten für Personen oder eine Sache, doch es wird sich nichts verändern, solange die Beweggründe unserem Menschlichen entspringen, wobei wir dadurch nichts falsch machen – aber es gibt halt meist kein Ergebnis. Wenn wir hingegen in Gottes Willen beten, wenn durch unsere Herzenshingabe Gott Seine Liebemacht in unsere Gebete legen kann und legt, wird sich bald oder sofort ein sichtbares Ergebnis zeigen. Was ist nun Gottes Wille? Wie erkennen wir diesen? Wie können wir unseren unvollkommenen Willen mit Jesu Allmachts- und Barmherzigkeitswillen vereinen?
Ganz einfach: In der Liebe zu Jesus Christus geht unser menschlicher Wille schrittweise ein in den göttlichen Willen. Doch zuvor und parallel muss sich unser schwacher Wille in den Prüfungen des irdischen Daseins durch Liebetreue und unvoreingenommene Hingabe festigen, muss die Seele den lebendigen Beweis ihrer Beständigkeit und Wahrhaftigkeit vor Gott erbringen, indem sie die irdischen Verlangen lässt und loslässt, die ihr der Geist Gottes vorstellt. Dazu braucht es absolute Klarheit und Ehrlichkeit vor Gott und zu sich selbst.
Dann wird der Geist Jesu Christi sukzessive die Seele berühren und erfüllen, immer öfter wird sie erfasst von göttlicher Liebe, sie spürt, wie sie der Tod für immer verlässt, jegliche Sorge und Furcht weichen von ihr, sie spürt eine unsagbare Geborgenheit in Gott, und unversehens wird sie eines baldigen Tages so von Jesu Gegenwart erfüllt, dass sie spricht: Nicht mehr ich lebe als der hier geborene Mensch, sondern nun lebe ich ganz im Geiste Jesu, bin eingeboren in Gott, bin der, der ich bin von Ewigkeit.
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Email-Verkehr mit einem Bruder
Lieber Bruder Samuel, du hast geschrieben:
„Ganz einfach: In der Liebe zu Jesus Christus geht unser menschlicher Wille schrittweise ein in den göttlichen Willen. Doch zuvor und parallel muss sich unser schwacher Wille in den Prüfungen des irdischen Daseins durch Liebetreue und unvoreingenommene Hingabe festigen, muss die Seele den lebendigen Beweis ihrer Beständigkeit und Wahrhaftigkeit vor Gott erbringen, indem sie die irdischen Verlangen lässt und loslässt, die ihr der Geist Gottes vorstellt. Dazu braucht es absolute Klarheit und Ehrlichkeit vor Gott und zu sich selbst.“
Intellektuell habe ich das schon lange verstanden. Wie aber setze ich das um in dieser gefallenen Welt, in der ich leben muss, in der ich Verantwortung nicht nur für mich, sondern auch für meine Nächsten trage? Ich bete jeden Tag draußen unter Gottes schönem Himmel: „Dein Wille geschehe!” und führe Gespräche mit Ihm und klage Ihm mein und anderer Menschen Leid, ob es denn nicht langsam genug sei. In der Regel fühle ich mich dann etwas besser und bin beruhigt. Und dann kommt der nächste persönliche Schlag und die Ruhe ist weg und Herz und Seele sind in Aufruhr. Wenn diese Schläge nur mir gälten, dann wäre es leicht ertragbar, denn intellektuell habe ich mit dieser Welt abgeschlossen und ich erwarte auch nichts mehr von ihr. Aber es geht um meine Nächsten, meine Frau, die das mittragen muss. Das miterleben zu müssen zerreißt mich innerlich!
Ich danke Gott jeden Tag für ein paar Dinge, die gut waren und bitte Ihn um Kraft, die täglichen Anfechtungen des Widersachers zu ertragen und ihnen zu widerstehen. Mal habe ich diese Kraft und mal ist mir zum Verzweifeln und ich verzage. Ich lese im Buch der Bücher, in dem Sein gesprochenes Wort mit Gültigkeit für die Ewigkeit steht, ich las und lese Metaliteratur, z.b. Gaiduk oder jetzt W. Gitt, der als Prof. für Ingenieurswesen Wissenschaft und Glauben zusammenführt und wohl den Beweis antritt, dass Glaube und Wissenschaft einander befruchten und aneinander wachsen können.
Und doch ist unser Leben zurzeit so hart, dass ich es manchmal einfach wegwerfen möchte, weil dann die physische und vor allem seelische Qual ein Ende hätte. Kein Job in Aussicht, nicht mal schlecht bezahlte, weil es immer jemanden gibt, der `besser qualifiziert´ ist für Jobs, in denen du nahezu keine Qualifikation brauchst. Oder Qualifikationen, die unerfüllbar sind, weshalb ich mich dann gar nicht erst bewerbe. Kennst Du den Begriff: Homo Öconomicus? Es geht nicht mehr um menschliche Qualitäten, sondern rein um die mechanisch/techn(okrat)ische Ausbildung, die wirtschaftlich genutzt und ausgebeutet werden soll/muss. Nun waren wir lange selbständig, was auf dem Sklavenarbeitsmarkt anscheinend ein Nogo ist. Und dazu kommt noch das Alter etc … .
Deshalb meine Frage: Was will Gott von mir? Ich habe Ihm ja mein Leben und mein Herz und meine Seele schon, zwar in tiefem Leid, aber frohen Herzens übergeben. Was kann oder soll ich denn noch tun? Er spricht leider nicht zu mir!
Mit herzlichem Gruß
Lieber Bruder, ich kann so gut mit dir mitfühlen, was dein Verantwortungsbewusstsein für deine Familie betrifft. Um die eigene Person geht es oft gar nicht so sehr, aber um die Familie. Wobei ich festgestellt habe: Blickt man unter die Oberfläche, kommt bald der sich im Widerstand befindende eigene Wesenskern zum Vorschein, der eigentlich Gegenstand der Sorge ist.
Was Arbeit betrifft: Es gibt doch derzeit so viele Stellengesuche, weil Arbeitskräfte fehlen. Überall sieht man Aushänge, dass Mitarbeiter gesucht werden – und wenn´s beim Bäcker im Verkauf ist. Ich selbst bin nur einfache Hilfs-Pflegekraft und mache alle Arbeiten, die verlangt werden, dazu gehört auch Toilettenputzen ect. . Vielleicht ist es oft eine Frage des Anspruchs – es kommt ja nicht darauf an, was man tut, sondern wie man es tut.
Ansonsten bin ich da auch überfragt. Gott hat ja einen Plan mit jedem Menschen, ohne Ausnahme. Vor allem tritt dieser in Kraft, wenn ein Mensch sich in der Sehnsucht seines Herzens aufgemacht hat, den himmlischen Vater zu finden.
Möglich ist, dass eine oftmalige Unzufriedenheit oder Ärger negative Energien herbei ziehen, die den Lebensfluss blockieren. Das kann zum Teufelskreis werden, denn Ärger/Sorge = Blockade = Ärger/Sorge = Blockade … . Irgendwann fällt man in eine unterschwellige/unbewusste Anklage gegen Gott, die man nicht sieht, weil man diese durch die Nahrung des Vieldenkens und Viellesens zudeckt. Man liest zwar viel über Gott und bedenkt geistige Lehren, aber meist begleitet von einer negativen Schwingung, die verhindert, dass sich der Herzenskanal zu Jesus Christus öffnet. Da du schreibst, dass bei dir nichts funktioniert, muss es so eine Blockade geben. Finde die Ursache dafür in dir.
Möglich ist auch, dass dir ein Vorfahre oder ein anderer Verstorbener schaden möchte. Kannst du Schadenfreude in deiner Sphäre spüren, wenn du eine Absage bekommst? Wenn ja, schiebe deine Miseren aber nicht darauf, denn du hast es selbst in der Hand beziehungsweise im Herzen, frei zu werden durch Vertrauen und Hingabe im tätigen Annehmen dessen, was der Vater dir darreicht. So kommst du Schritt für Schritt raus aus der Teufelsspirale, so findest du in der Öffnung deines Herzens hin zu Jesus Christus wieder Freude am Leben, die so wichtig ist, um nicht unterzugehen im Sumpf dieser Welt.
Herzliche Grüße, Samuel
Danke lieber Samuel. Ja, Satan und seine Legionen, auch die, die irdischer Natur sind, toben und zerstören. Ich als schwacher und sündiger Mensch bin schier am Verzweifeln. Manchmal auch am Verzagen. Aber ein Gebet und Legen meiner Sorgen in Jesu Hände helfen wenigstens kurz. Bis zum nächsten Angriff. Es ist schwer! Dann bricht es wieder auf.
Ob es eine Blockade gibt? Innerlich bestimmt, weil ich es furchtbar finde, Fehler zu machen. Ob die Blockade von außen kommt? Ich kann es nicht sagen. So viele Verletzungen, die Menschen einander antun. So viele Ungerechtigkeiten, die immer noch schmerzen und Zorn hervorrufen. Negative Energien umgeben uns doch jeden Augenblick. Anscheinend habe ich eine feine Antenne dafür. Ich kann sie wohl nicht ignorieren. Und nicht immer denke ich daran, die Sache Jesus zu übergeben. Ich bin Mensch! Aber im Nachhinein denke ich daran.
Dein Argument mit der unbewussten/unterschwelligen Anklage hat mich erschreckt, denn ich glaube, da ist etwas dran. Der Grund dafür ist, dass ich sehe, wie Unschuldige durch permanent verdeckte und teilweise offene Manipulation, die in seelische und sonstige Gewalt ausartet, systematisch zerstört werden beziehungsweise das Gute in ihnen erstirbt. Das verursacht Leid und in der Konsequenz Wut, Zorn, Traurigkeit, Resignation … .“
Schadenfreude spüre ich nicht, wenn ich eine Absage bekomme, ich spüre dann nur Enttäuschung und Traurigkeit und Wertlosigkeit. Das würde jedes feinsinnige Spüren eh überdecken.
Ich rede viel mit Gott, auch über mein Unverständnis darüber, dass Er geschehen lässt, was geschieht. Da bin ich wie Hiob, der auch gehadert hat. Letztlich verließ er Gottes Weg nicht, so wie auch ich Ihn nicht verlassen will und werde. Ich frage mich nur, und das ist beinahe eine existenzielle Frage, ob ich wirklich überwiegend im Leid und im Leiden mit Ihm verbunden sein soll. Ich wünschte mir, dass mein Herz frei wäre, leicht, freudig und froh, wäre das nicht der schönere und bessere Weg (ich weiß, Gott braucht keine Berater!) zu Gott?
Warum es jedoch so nicht ist, weiß ich nicht. Ich hatte dir schon geschrieben, dass ich das Leid besser ertragen könnte, wenn ich allein wäre, dann zöge ich niemanden mit ins Leid(en). Ich wäre gerne frohen Herzens mit Gott verbunden, aber diese gefallene Welt, in der ich leben muss, ohne zu wissen warum, drängt sich durch das Toben des Bösen immer wieder zwischen uns. Aber ich finde zum Glück immer wieder und wieder zurück. Gott sieht meine Bemühungen, da bin ich mir sicher! Ich danke dir sehr für deine Worte. Für eine Weile wenigstens helfen sie. Gott segne dich.
Lieber Bruder, für dich ist die Welt schwarz-weiß. `Entweder -oder´, das erzeugt den hohen Anspruch des Perfektionismus, was aber im irdischen Bewusstsein nicht gut geht, denn man ist nie zufrieden, ist immer unter Druck, da man selbst vollkommen sein möchte. Siehst du wohin das geht? Du möchtest etwas sein und stehst dadurch Gott im Weg.
Dieses Schwarz-Weiß-Denken und -Sehen ist im Grunde aber eine göttliche Anlage und eine große Gabe, denn sie beinhaltet die völlige Hingabe und somit Vereinigung mit Gott. Es ist also gut, die Welt so zu sehen, doch muss diese extreme Betrachtungsweise im göttlichen und nicht im menschlichen Sinne angewendet werden, da sonst niemals Zufriedenheit einkehrt in der Seele, sondern die irdischen Ungerechtigkeiten die Seele ständig aus dem Gleichgewicht bringen. Denn im `Entweder-oder-Sein´ wogt auch ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, der wiederum auf eine Herkunft von oben hindeutet.
Was bedeutet das nun für dich? Mein Bruder, du bist mit einer speziellen Aufgabe zur Erde gekommen, wie so viele unserer Geschwister. Der Nachhall deiner Vorexistenz macht dir das irdische Dasein nicht leicht, da du nun gegen deine eigenen Windmühlen kämpfst. Deshalb ist es notwendig, dass du bewusst herausgehst aus deinem sinnlosen Kampf mit dir selbst.
Nun ist es an der Zeit, dass du dich aus der irdischen Umklammerung/Gebundenheit löst, indem du die teuflischen Fallen im Lichte Jesu Christi durchschaust, denn diese sind in Wahrheit göttliche Talente. Das heißt, deine himmlischen Tugenden verkehrten sich in der irdischen Verkörperung in Fallstricke, die verhindern, dass du deinen göttlichen Auftrag ausführen kannst. Dies ist der Fall bei vielen Jüngern und Aposteln dieser Zeit.
„Nun ist es an der Zeit“, so spricht Gott der Herr und Vater Seiner Kinder, „dass ihr wieder eintretet in eure göttliche Identität und verlasset die Pfade der Finsternis und des Todes! Dafür erschallt Mein Ruf durch die Seelen und Herzen Meiner Kinder, um nun zu erwachen in Meinem Geist der Wahrheit und der Liebe. Denn es naht die große Zeit der Zeiten und sie ist bereits da, und ihr seid Mein Leib und Mein irdisch Wort, Mein lebendiges Wort, das Ich selbst bin von Ewigkeit!
So gehet ein in eure Herzen, darin Ich wohne. Lasst los diese Welt, die nicht eure Heimat ist. Ihr seid Meine Arme und Beine, ihr seid Mein Mund und Mein Auge, ihr seid Mein Wort und Mein Blick, Ihr seid Mein Herz. Ausgegangen seid ihr aus Mir in die Fremde, nun habe Ich euch wieder zusammengeführt in Mir, zur Einheit Meines Geistes.
Wisset, alle Macht geht von Mir aus, doch durch euch kommt sie in diese Welt, denn ihr seid die Boten und Apostel dieser Zeit, ihr seid die Geburtshelfer der neuen Welt.
Meine Kinder, gar Großes habe Ich euch nun gegeben. Seht die Gnade, seht die Verantwortung, seht Mein Herz. Amen, Meine Kinder, Amen.“
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Hallo Samuel, mich würde interessieren, worin der Unterschied besteht zwischen einem wahrhaftigen Christen und einem guten und liebevollen Menschen ohne bewusstem Gottesbezug? Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Was macht es so besonders, Jesus Christus als seinen Erlöser anzunehmen?
In den Liebe-Himmel unseres himmlischen Vaters kommt man nur mit und in Jesus Christus. Er ist der Weg dorthin, Er ist das Brot des Himmels, das lebendige Wort der Wahrheit, Er ist das göttliche Leben, Er ist das Herz Gottes. Nur wer Jesu Fleisch isst und Sein Blut trinkt hat das ewige Leben und wird erweckt am Jüngsten Tag durch Ihn und in Ihm.
Sein Fleisch ist Sein Wort im äußeren Sinne, es ist der Glaubensaspekt der Wahrheit, die wahrhaftige Annahme Seines Wortes und die darin enthaltene lebendige Erkenntnis Seiner Göttlichkeit (der Geist des Petrus). Sein Blut ist der lebendig machende Geist des Wortes, dessen Aufnahme entspricht der tätigen Nachfolge Christi und bewirkt das Eingehen in Seinen Geist in Ewigkeit (der Geist des Johannes). Der Jüngste Tag ist der Tag der Befreiung für das Gotteskind, ist der Tag der Ohnmacht für den Weltmenschen.
Ein von sich aus guter Mensch, der nicht an Gott glaubt und keinen bewussten Kontakt mit Gott pflegt, handelt unbewusst mit und in Gottes Liebe, er lebt und liebt mit seinen seelischen Kräften, darin verschlossen Gottes Liebe waltet, denn öffnen kann sich das göttliche Liebelicht allein in der Liebe zu Jesus Christus. Deshalb ist die menschliche Liebe relativ, sie baut meist auf Erfahrung und Meinung und folgt nicht göttlicher Weisheit und Wahrheit.
So ein Mensch geht oft in die Irre und erleidet mit seiner Liebe Schiffbruch, wird gerne ausgenützt, weil er seine Liebe blindlings anwendet. Da er sein Leben nicht willentlich für Gott geöffnet hat, kann dieser nicht aktiv ins irdische Geschehen der entsprechenden Person eingreifen, wie es Ihm bei Christen möglich ist, die Ihm ihr Leben anvertraut haben und Seinen Willen zu erfüllen suchen.
Das Leben eines solchen guten aber oft wahrheitsblinden Menschen ist also meist ein schicksalsschwangeres, weil er die göttliche Lebensordnung nicht kennt, nach der er erst handeln kann, wenn Jesus Christus in sein Leben tritt.
Ist die Zeit des Übertritts ins Jenseits für einen solchen Menschen gekommen, wird er aber bald von seinen himmlischen Begleitern ins rechte Licht geführt und darf im weiteren Erwachen seiner Herzensliebe sich den Himmelsregionen nahen. Einige, aber nicht alle dieser Geister, bekommen im weiteren Verlauf gemäß ihrer Sehnsucht nach dem Schöpfergott und Vater als Kinder Seiner Liebe ein Zuhause in den verschiedenen Himmelsregionen zugewiesen.
Ein wahrhaftiger Christ stellt bereits in seinem irdischen Dasein eine Herzensöffnung zu seinem himmlischen Vater her, wodurch das göttliche Liebelicht die Seele fortwährend durchdringt. In diesem Licht wird das Gotteskind eingeführt in die göttliche Lebensordnung und Liebeweisheit. Ein wahrhaftiger Christ gibt sein Leben ganz in Jesu Hand und Herz, so kann er jeder Lebenslage mit und in Jesu Gegenwart begegnen, erkennend zumeist Ursache und Auswirkung jedweden Geschehens und kann dabei ruhig und gelassen bleiben, denn sein Leben ist ja das Leben seines himmlischen Vaters. Ein wahrhaftiger Christ ist nicht vollkommen, aber er darf bewusst in Gottes Vollkommenheit leben. Ein wahrhaftiger Christ lebt bereits in seinem irdischen Körper am und im Herzen Jesu Christi. Beim Ablegen des Leibes geht er unverzüglich ein in sein geistiges Lebenselement, welches ist der Sauerstoff des Liebehimmels, der geistige Odem Gottes, belebend die Unendlichkeit.
Bei genauer Betrachtung besteht also ein großer Unterschied zwischen einem nicht oder leidlich gläubigen guten Menschen und einem Christen, der Gott über alles liebt und daraus seinen Nächsten wie sich selbst. Denn die bewusst willentliche Liebe- und Lebensentscheidung für Jesus Christus bereits im irdischen Dasein beinhaltet die persönliche Annahme der göttlichen Erlösungstat Jesu, beinhaltet die freiwillige Hingabe des alten Menschen an die ureigene göttliche Identität, die erst ein bleibendes und unvergängliches Eingehen in den göttlichen Willen ermöglicht.
Der Glaube an die Liebe Gottes und der daraus hervorgehende willentliche Akt der Nachfolge Christi in den Geboten Seiner Liebe bereitet dem Gotteskind einen sicheren Platz im Hause unseres himmlischen Vaters und somit das ewige Zusammenleben mit Ihm in ewiger Liebe-Glückseligkeit.
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Es gab noch eine wichtige Frage zur geistigen Wiedergeburt, die ich hiermit mithilfe meiner geistigen Begleiter und des Heiligen Geistes beantworte.
Nicht wenige Christen denken, wenn sie Jesus als ihren Erlöser mit dem Verstand angenommen haben, sie seien jetzt wiedergeboren und lebten in göttlicher Wahrheit. Sie meinen dann, sie seien frei von Sünde, könnten jetzt auch nicht mehr sündigen und kämen automatisch in den Himmel. Deshalb bräuchten sie nicht mehr an sich zu arbeiten, da Jesus all ihre Sünden auf sich genommen und getilgt hat. Doch das ist ein schwerer Irrtum.
Ja, Gott ist unser Erlöser, aber nur für die Kinder, die Ihn im Herzen angenommen haben – und das sind die, die Ihm nachfolgen in der Tat. Es sind die, die in Demut und Reue sich als Sünder vor Gott erkennen und bekennen, die sich in kindlicher Liebe dem Vater anheimgeben im Wissen, dass nur Er gut ist und sie nur mit Ihm, in Ihm und aus Ihm leben können in Ewigkeit.
Ihre Sünden schreibt Er in den Sand, ihre Herzen reinigt Er in Seinem Blut, sie führt Er in die geistige Wiedergeburt. Das ist ein Prozess, ein teils steiniger Weg, der auf Golgatha führt, wo die Seele teilhat an der Kreuzigung Jesu Christi, um sodann zu erstehen in Seinem Geiste in Ewigkeit.
Was bedeutet die Kreuzigung der Seele? Es ist die Überwindung, das oft schmerzhafte Loslassen materieller Gebundenheiten, das für kurze Zeit Leiden erzeugt, doch in dieser Befreiung erwartet die Seele göttliche Freiheit und Auferstehung vom Tode.
Aber hat nicht Jesus uns bereits erlöst? Hat Er nicht unser aller Leid getragen und ertragen? Wir sollen doch in der Auferstehung leben und nicht in der Kreuzigung!?
Richtig, doch unsere Seelen sind ja ans Kreuz der Materie geschlagen, das dürfen wir nicht verleugnen, das ist Realität. Eine Inkarnation ins Fleisch ist eine Kreuzigung der Seele; ja, im Grunde ist der Fall Luzifers in die Gottlosigkeit die Urkreuzigung der Schöpfung an die Materie. Im geistigen Erwachen können wir dies sehen. Und Jesus Christus hat diese mit Seinem Opfertod erlöst, aufgelöst, er hat das Kreuz erhoben zum Instrument der Erlösung, Er hat die Auferstehung ins Kreuz gelegt. Amen, o göttliche Wahrheit.
Man muss also mitgehen mit Gottes Erlösung. Und je inniger die Liebe zu Jesus Christus, desto leichter wird die Kreuzeslast – und in der Liebevereinigung mit Ihm trägt Er die ganze Last. Erst dann kommt Seine Opfertat zur ganzen Geltung für uns. Das ist der Schatz im Kreuz – für jeden einzelnen Menschen sowie für die gesamte Schöpfung.
Es genügt nicht, allein an Jesus als Erlöser zu glauben, es muss eine tätige Hingabe geschehen weit über den Verstand hinaus, hinein in eine Gewissheit, die allein die Liebe uns geben kann. Darin werden wir geistig wiedergeboren, getauft mit dem Heiligen Geist, wie es einst mit den Aposteln geschah, wodurch sie Träger dieses Geistes wurden, der sie befähigte Dämonen auszutreiben, Kranke durchs Wort zu heilen sowie körperlich und geistig Tote zum Leben zu erwecken. Der ihnen das geistige Wesen der Schöpfung eröffnete und somit auch das materielle. Der ihnen die Macht gab, die Herzen der Menschen mit dem Wort Gottes zu berühren, zu durchdringen, so dass diese eingehen konnten in die Liebe des himmlischen Vaters.
Jesus mit uns, Jesus in uns, Amen.
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Hallo Samuel, wenn ich mich recht erinnere sagtest du, dass du die Offenbarung durch Jakob Lorber liest und sonst nicht so viel in der Bibel.
Mir liegt das Thema irgendwie quer. Ich finde keinen Bezug zur Bibel, und mein Gefühl ist meist richtig. Was mich stört ist, dass es so viele verschiedene Bibeln gibt, und jeder sagt, dass seine die richtige sei. Wenn ich dann lese und Videos über die Entstehung anschaue, ist die Bibel über einen Zeitraum von 1500 bis 2000 Jahren durch Überlieferungen entstanden. Angeblich ist der Evangelist Markus gar nicht bestätigt. Aber das ist ja nicht so wichtig, weil der Geist Gottes immer noch in der Bibel drin ist.
Warum mich das Thema auch beschäftigt ist der Kontakt zu den bibeltreuen Christen. Da werden Neuoffenbarungen als Dämonen- und Satanswerk hingestellt. Das ist schon ganz heftig. Wie siehst du das? Bitte um Mithilfe.
Lieber Bruder, wenn du die Lorber-Schriften hast, brauchst du die Bibel nicht unbedingt. Der Geist Gottes entschlüsselt in den Neuoffenbarungen, was in der Bibel für uns oft unverständlich ist und/oder fehlinterpretiert beziehungsweise missverstanden wird.
Ja, jeder hat so seinen eigenen Weg im und zum Glauben. Bibeltreue Christen gehen ihren Weg, wir, die wir die Neuoffenbarungen kennen, gehen unseren. Ist bei beiden Liebe das Fundament, wird sie unterschiedliche Ansichten zudecken und das Bindeglied der Herzen aller sein. Doch wer allein die Bibel als das Wort Gottes anerkennt und Neuoffenbarungen ablehnt und dämonisiert hat Angst, Angst vor Gott etwas falsch zu machen. Diese Menschen haben Gott nur an und in der Oberfläche der Worte (Tod) erkannt und nicht in ihrer Tiefe (Leben), deshalb finden sie keinen göttlichen Halt darin. Aufgrund ihrer Oberflächlichkeit gründet sich ihr Glaube auf einen gerechten aber unbarmherzigen Gott, der alles bestraft, was nicht in ihr verurteilendes Glaubensschema passt. So wurde die tote Hülle des Wortes zu ihrem Glaubensparadigma – und nicht die lichte Seele des Wortes sowie der Liebegeist darin. Daran klammern sie sich oft fanatisch und projizieren ihren eigenen Tod auf diejenigen, die ihnen Leben nahebringen möchten.
Wie der Mensch, besteht das Wort ebenfalls aus Körper, Seele und Geist. Der sichtbare und vergängliche Körper des Wortes entspricht dessen schriftlicher oder akustischer Ausdrucksform, die Seele des Wortes ist der unvergängliche Sinn und Zweck des Wortes, ist das göttliche Licht oder die göttliche Aussage darin, welche ist der Sohn. Der Geist des Wortes ist die Macht der Liebe im Wort, ist des Wortes göttliche Lebendigkeit, welche ist der Vater.
Je demütiger, je freier von Vor-Stellungen, je gottverbundener man in die Worte eindringt, desto klarer und reiner wird deren Sinn, desto liebekräftiger deren Inhalt und Offenbarung, und dadurch und darin der empfangende Mensch ebenfalls.
Klebt man mit dem Verstand an der Oberfläche der Worte und spricht dieser alleinige Wahrheit zu, werden zumeist Irrtum und Falschheit zum Lebensinhalt. Ergreift man hingegen im lebendigen Glauben die Seele des Wortes, was nicht dem Verstand möglich ist sondern dem seelischen Denken, verbindet man sich mit ewigem Licht, mit göttlicher Weisheit, mit dem Sohn. Denn niemand kommt zum Vater als durch den Sohn, der da ist das Licht der Welt und ist das Wort selbst.
Lässt man sich vom Geist des Wortes ergreifen, geht man durch den Sohn zum Vater – dann wird alles zu Liebe. Er öffnet uns die Worte in unseren Herzen. Dort erkennen wir in allen Worten, dass Gott ein Gott der Barmherzigkeit ist und nicht ein Gott der Bestrafung. Wichtig ist allein die Liebe zu Jesus Christus, in ihr ist alles enthalten.
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Lieber Samuel, zwar kennen wir uns nicht persönlich, dennoch möchte ich dich vertrauensvoll um einen Rat und dein Gebet bitten, denn ich werde innerlich dazu ermutigt.
Folgendes: Seit ca. einem Jahr bin ich häufig schwermütig und niedergedrückt. Auch habe ich seit ungefähr dieser Zeit das Gefühl, dass eine große Veränderung in meinem Leben ansteht, beziehungsweise ich eine neue Aufgabe bekomme, die ich aber nicht genau greifen kann. In dieser Situation begegnete ich dem Satz: Be the voice for the voiceless. (Sei die Stimme der Stimmlosen). Bald darauf war der englische Satz verbunden mit dem inneren Wort `die ungeborenen Kinder´, worauf ich überrollt wurde von einem Feld aus Leid und Schmerz. Ich brach förmlich zusammen, musste sehr weinen. Als ich einige Wochen später einem geistig erfahrenen Menschen davon erzählte, passierte das Gleiche, in dem Moment als ich die Worte `die ungeborenen Kinder´ aussprach. Nur jetzt ermutigte mich mein Begleiter, präsent in diesem Schmerzfeld zu bleiben. Daraufhin stellte sich zu meiner Überraschung ein völlig anderes Erleben ein. Das Gefühl wurde ruhig, ja fast freudig. Seitdem ging es mir einige Monate deutlich besser.
Gestern wiederholte sich das Ganze zum dritten Mal. Ich war nach einer kleineren Operation etwas angeschlagen. Obwohl alles gut verlaufen war, fühlte ich wieder diese Trauer und Niedergeschlagenheit. Ich sprach mit meiner Frau darüber und erwähnte `die ungeborenen Kinder´, woraufhin wieder die Tränen flossen.
Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dich gerne um dein Gebet/deinen Rat zu diesem Erleben bitten. Herzlichen Dank, egal, wie du dich entscheidest.
Alles Liebe
Lieber Bruder, du bist eingedrungen in das Herz Gottes und hast nun Anteil an Seinem Schmerz. Darin vernimmst du die Worte der Liebe, die sich außer dir bemerkbar macht und auch in dir zu dir spricht: „Sei die Stimme der ungeborenen Kinder dieser Welt.“
Wer sind die ungeborenen Kinder? Einerseits sind es die Embryos im Mutterleib, die laut antichristlicher Agenda in Zukunft bereits dort mRNA geimpft werden sollen; es sind die Kinder, die den toxischen Strahlen dieser digitalisierten Welt hilflos ausgeliefert sind; es sind die Kinder, die von den Gedanken und Worten ihrer gottlosen Eltern gemartert werden.
Andererseits sind es die nicht im Geiste Gottes lebenden Menschen. Es sind diejenigen Gotteskinder, deren Seelen nach Liebe und Wahrheit schreien, aber der dazugehörige Mensch hört seine eigenen Hilferufe nicht im Lärm dieser Welt. Es sind die verlorenen Kinder Gottes. Die sind gemeint, für die sollst du die Stimme sein.
Welches Talent hat der Vater in dich gelegt, dass du eine entsprechende Aufgabe ausführen kannst? Kannst du deinen Schmerz so verwenden, dass er dich in die Antwort dieser Frage führt, dass er zum Schlüssel wird für den Raum in der Tiefe deiner Seele, darin deine Bestimmung ruht? Stehst du bereits vor diesem Raum deiner göttlich-wahrhaftigen Identität?
Wer ist der Wächter deiner Seelenräume? Es ist Jesus Christus. In der Berufung eines göttlichen Auftrags wird und ist Er selbst Hüter deiner Seele. Er ist das Wort, das Er vor Äonen in dich gelegt hat – und das Wort heißt Liebe.
Die Stimme ist das Wort und das Wort ist Gott und Gott ist Liebe. Nun lege deinen Seelenschmerz und dein Alles dem Wächter des Raumes zu Füßen. Er wird dich an der Hand nehmen und hinein führen ins göttliche Wort, woraus du dann schöpfen sollst die Worte eines Rufers in der Wüste, zu erwecken den Tod in den Herzen der Menschen zum Leben. So bist du der Wortgeber und Stimmgeber der verlorenen Kinder Gottes. Dieser Auftrag beinhaltet die vollkommene Führung deines Menschseins. Du brauchst also nicht zu suchen, denn die Seelen werden zu dir geführt zur rechten Zeit am rechten Ort.
Wie sollst du deine Stimme noch verwenden? Es ist das Fürbittegebet. Bete für die Brüder und Schwestern, die noch nicht erwacht sind, die haltlos im Dunkeln dieser Welt wandeln. Lege sie in Gottes Barmherzigkeit, so bist du ihre Stimme vor Gott, bist Fürsprecher der Liebe. Nicht, dass du Gott zu mehr Barmherzigkeit bewegen kannst, denn Er ist ja die Barmherzigkeit selbst. Doch Er möchte zusammen mit Seinen Kindern das Erlösungswerk vollbringen – und wir dürfen Seine Liebe, Ihn in uns, zu Ihm hintragen. So schenkt Er sich uns und wir dürfen Ihn weiterreichen an die Geschwister, die Ihn noch nicht erkannt haben.
Dies schreibe ich dir im Geiste Jesu Christi und sende dir herzliche Grüße.
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Lieber Samuel, es ist mir ein starkes Bedürfnis, dir von einer inneren Not zu berichten. Ich spüre so deutlich Jesus Gegenwart und bin um unsere Lebensumstände sehr dankbar. Ich spüre, wie Er uns führt und trägt. Und dennoch bin ich traurig. Ich habe den Eindruck, über die virtuellen Medien hat die Gegenkraft einen geschickten Zugang zu unseren beiden Söhnen (19 und 21) gefunden. Die beiden sind absolute Herzensmenschen, kennen Jesus und wissen um sein Wirken.
Doch diese Welt scheint sie noch zu überfordern und es sieht so aus, als ob sie in lethargische, leicht depressive Zustände abgleiten und sich durch virtuelle Welten in eine Traumwelt flüchten. Ihre Freizeit besteht nur noch aus dem Computer und sie leben ganz zurückgezogen bei uns. N. macht eine Ausbildung zum Zimmermann und er will nach den Abschlussprüfungen nicht mehr arbeiten. Er hält keine Arbeitstage von täglich 10 Stunden mit vielen Gift- und Schadstoffen mehr aus, er ist überfordert mit der Sprache der Männer auf der Baustelle und will einfach nur noch weg. Und E. macht gerade Abitur und weiß nicht, was er danach machen soll.
Im Grunde weiß ich, dass Jesus einen Plan für die beiden und für uns alle hat! Und dennoch bin ich so traurig, sie so freudlos und ohne Ziele zu sehen. Sie waren so fröhliche, engelhafte Wesen … .
Lieber Samuel, verzeih mir, dass ich dich kontaktiere. Ich hatte so ein starkes Bedürfnis, mich dir mitzuteilen. Danke für dein offenes Herz, ich erwarte nichts von dir, ich weiß, Jesus wird alles zur rechten Zeit lenken. Sei mit Deiner ganzen Familie behütet und gesegnet, liebe Grüße.
Liebe Schwester, es ist schrecklich, was der Weltwahnsinn mit unseren Kindern und mit unserer Jugend anstellt. Da blutet das Herz und wir weinen Tränen der Traurigkeit und des Seelenschmerzes. Doch wisse: Unsere Tränen und die Blutstropfen unserer Herzen münden in die Tränen und das Erlöserblut Jesu Christi.
Es ist ja unser himmlischer Vater, der seine Kinder zur Erde gesandt hat, auf dass sie in dieser antichristlichen Zeit trotz allem Wahns und aller Lüge zu Ihm finden. Es sind Seine Kinder, die Er euch anvertraut hat, es sind Seelen von oben, wie ihr es euch bereits gedacht habt.
Es sind jetzt so viele Kinder und Jugendliche auf Erden, vorgesehen für die neue Zeit, die aber in dem jetzigen Wahnsinn nicht zurechtkommen. Sie alle sind in Gefahr, dem Lügengeist auf die eine oder andere Art und Weise zu erliegen – zumindest für eine gewisse Zeit. Einige von ihnen wird und muss der Vater wieder abberufen, da sie ansonsten auf lange Zeit verloren gehen; die Hinwegnahme des Leibes ist also ihre rechtzeitige Rettung, sie werden drüben gut versorgt und wieder in ihre Heimat geführt.
Ihr tut alles, was euch nur immer möglich ist, um dieser Verantwortung gerecht zu werden. Doch der Wille ist und bleibt frei und letztendlich geht jeder Mensch seinen ganz eigenen Weg.
Was könnt ihr noch tun? Was ermöglicht deine Ohnmacht in dieser schwierigen Situation? Es ist Demut. Nichts tun zu können beinhaltet immer völlige Hingabe und Übergabe an Gott. Lebt im Bewusstsein, dass es Seine Söhne sind und Er die Verantwortung für ihre Leben trägt. Sonst wird euch die Last erdrücken. Seht es als Prüfung auch für euch selbst. Gebt den Schmerz eurer Herzen eurem himmlischen Vater anheim.
Wohl kann es sein, dass eure Söhne eine Zeit lang vom rechten Weg abkommen, den Gott für sie vorgezeichnet hat, doch wird Er sie niemals aus den Augen lassen und sie beizeiten wieder auf Seine Wege und in Sein Herz führen. Das kann auch mit Leid verbunden sein, muss es aber nicht, wenn die derzeitige irdische Orientierungslosigkeit und Verschlossenheit in Herzensoffenheit mündet. Dazu könnt ihr beitragen, dazu ist eurerseits Vertrauen nötig und Geduld.
Der Vater spricht zu euch: „Trinkt von der Liebe Meines Herzens und reicht diesen Trank weiter an eure Kinder. Segnet sie täglich in Meinem Namen, im Namen Jesu Christi. Gebt die Gedanken der Sorge frei, damit eure Seelen atmen können den Odem Meiner Liebe. Ich habe die Macht und werde alles fügen zur rechten Zeit. Alles ist Mein, Ich bin Vollkommenheit, deshalb wird alles in Vollkommenheit münden. Ich bin Wahrheit, deshalb wird alles getaucht in Wahrheit. Ich bin Liebe, deshalb wird alles aufgehen in Liebe.
Amen, das sage Ich, Gott von Ewigkeit und Vater Meinen Kindern. Amen.“
Tags darauf
Lieber Samuel, ich danke dir! Was glaubst du, was in diesen wenigen Stunden geschehen ist?! Gestern im Laufe des Tages fiel alle Traurigkeit von mir ab und am Abend war in unserer Familie eine ganz neue Situation! Unser Sohn E. kam auf mich zu und hat lange mit mir über seine Sorgen gesprochen, danach war so ein Friede zu spüren. Und als unser Sohn N. nach Hause kam, hat er so viel Fröhlichkeit mitgebracht, dass die beiden Brüder seit langem einmal wieder miteinander gelacht haben! Er ist dann – ohne nächtlichen Computerkonsum – rechtzeitig ins Bett gegangen.
Heute Nacht bin ich immer wieder aufgewacht und konnte jedes Mal nur einen Dank an unseren lieben Vater Jesus aussprechen. Und heute Morgen habe ich mich seit langer Zeit einmal wieder frisch und frei gefühlt. So ein großer Dank, eine Freude und Hoffnung durchströmen mich! Alles ist gut – Er hält alles in seiner Hand, Er liebt uns und trägt uns, auch und vor allem durch schwierige Zeiten! Alles, was wir lernen in Geduld durchzustehen, macht uns ja doch nur stärker.
Lieber Samuel, wie wertvoll ist es doch, wenn wir Geschwister uns auch einander anvertrauen können – dadurch können auch wieder die Engel, die uns in Jesu Namen betreuen, ihre Arbeit tun – wenn belastende und sorgenvolle Gedanken von uns abfallen!
Gerne kannst Du unseren Austausch in dein Buch mit aufnehmen! Es freut mich, wenn auch andere Geschwister dadurch einen Impuls bekommen!
Liebe Schwester, wenn wir uns in jeder schwierigen Lebenssituation Jesus Christus anvertrauen, tatsächlich anvertrauen mit und in unseren Herzen ohne Vorbehalt, dann geschehen Wunder, dann öffnet sich die Türe für unseren Heiland. Manchmal kommt ein Heilungsprozess in Gang, manchmal zeihen unsere Gebete sofortige Wirkung. Welche Freude ist es auch für unseren himmlischen Vater, wenn wir Seine Liebe erkennen.
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Lieber Samuel, was hältst du von Bruno Gröning und dem Bruno Gröning-Freundeskreis? Gibt es eine Aussage von Jesus zu diesem Thema? Ich glaube, er hat nach dem Krieg viel Gutes bewirkt und versucht, die Menschen zu Gott zu bringen – allerdings nicht zur Person Jesu Christi. Die heutige Gröning-Gesellschaft macht meines Erachtens einen Personenkult und ermuntert die Menschen, ihn im Jenseits um Heilung anzurufen. Wir wissen ja, dass es kein anderes Heil und Gesundheit gibt als in Jesus.
Weißt Du, ob Bruno Gröning tatsächlich aus dem Jenseits Einfluss auf seine Anrufer ausübt – oder sind es andere Geistwesen, die dann ihren Unfug beziehungsweise Schaden treiben? Ich würde mich freuen, wenn Du hierzu etwas sagen könntest. Vielen Dank im Voraus!
Lieber Bruder, zur Person Bruno Gröning möchte ich mich nicht ausführlich äußern, er hat für viele Menschen eine Brücke in die geistige Welt errichtet und dies geschieht noch immer. Dass seine Person im Vordergrund steht ist natürlich nicht so gut und er möchte das auch nicht.
Ansonsten beschreibst du es schon so, wie es ist. Ja, der Personenkult ist so ein Thema. Es ist halt einfacher, sich an einer sichtbaren und greifbaren Person oder an einer mystischen Wundergestalt festzuhalten, als selber in den Geist zu gehen, um hier Befreiung und Gesundung zu erhalten. Dabei wäre und ist es doch Jesus als der personifizierte Gott, der uns helfen könnte und kann, an den wir uns halten und festhalten können, der uns in die Gesundung und Erlösung führt.
Wenn man sich blind im Namen eines Verstorbenen zum Jenseits hin öffnet, kann jede beliebige Wesenheit eintreten. Das sind dann meist verblendete und/oder üble Mächte, denn gute Mächte halten sich fern von Eigenmächtigkeit und Falschheit, sie drängen sich nicht auf und geben auch nicht vor, selbst heilen zu können, denn das kann nur Jesus Christus. Es liegt also eine gewisse Gefahr in einer jenseitigen Kontaktaufnahme, wenn man Jesus Christus nicht mit einbezieht beziehungsweise wenn dies in Unklarheit oder Unwissenheit geschieht.
Den himmlischen Vater kann man jederzeit um Linderung und Heilung bitten. Auch hier geschieht eine Öffnung in die jenseitige Welt, aber in die göttliche Sphäre, so kommen nur entsprechende Geisteskräfte zur Ausführung. Allein diese entscheiden, wer geheilt werden soll und wer nicht. Denn nicht jeder Seele tut eine Heilung gut, eine solche zur Unzeit kann auch großen Schaden an der Entwicklung einer Menschenseele anrichten.
Einige Apostel des Herrn hier auf Erden, die bereits im Geheimen wirken und die größere Anzahl, die derzeit im Verborgenen ausgebildet wird (auch zum Teil ihnen selbst noch verborgen), tragen das göttliche Licht im Herzen, woraus der Heilstrom Jesu fließt – entweder durch Handauflegen oder allein durchs Wort. In ihrer Vollendung wissen diese Gotteskinder genau, wo sie wirken sollen und wem sie Gesundung schenken dürfen. Sie können und sollen wir um Heilung bitten, wenn der Vater uns zu ihnen führt oder sie zu uns.
Alles mit Jesus Christus ist also wohlgetan. Gut und wahrhaftig tun kann man nur mit Ihm; in Ihm sind Licht und Liebe vereint als Flamme, die in unseren Herzen brennt.
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Lieber Samuel, da wir uns auf die Geburt Christi vorbereiten, und Maria ja aus dem Gottesgeist empfing, aber auch selbst geistig gezeugt ward, und noch dazu ursprünglich – vor dem Fall Adams und Evas – auch beim Menschen eine geistige Zeugung vorgesehen war und keine fleischliche, würde ich gerne erfahren, wie das denn gedacht war, dass es vor sich gehen solle.
Mir ist lediglich bekannt, dass Joachim, Marias Vater, bei seiner Frau Anna, als diese schon 80 Jahre zählte, zu Besuch war und sie sich umarmten, mehr nicht, und daraus entstand dann Maria. Dann wäre also von der Schöpfung her die unbefleckte Empfängnis die Norm gewesen. Auch habe ich gelesen, es wäre zumindest logisch, dass Geburtsschmerzen und Monatsblutung nicht nötig gewesen wären, wären Adam und Eva gehorsam geblieben. Kannst du uns bitte Aufschluss geben?
Alles Liebe
Liebe Schwester, der Sündenfall kam zustande, weil Adam und Eva im Ungehorsam vor Gottes Erlaubnis eine Frucht zeugten. Eine allgemeine unbefleckte Empfängnis lag nicht in der Vorhersehung Gottes, es durfte schon eine fleischliche sein, jedoch nur im göttlichen Segen. Die Jungfrauengeburt wäre also nicht unbedingt die Norm gewesen, war aber seinerzeit möglich und fand statt bei den Gotteskindern, die rein im Liebegehorsam Gottes lebten. Der Eva verlorene Unschuld ist demnach nicht der Verlust der jungfräulichen Geburt, sondern ist der Verlust des nahezu schmerzlosen Gebärens und die Ursache des Beginns der Monatsblutung.
Wird dies immer so bleiben? Wie sieht es in der Zukunft aus, was Geburten betrifft? Dazu ein Auszug aus dem Buch „Ein Crash …“, betreffend die Zeugung im kommenden Friedensreich:
„Bei den meisten Paaren steht beim Geschlechtsakt wieder die Zeugung im Vordergrund. Zur Seele, die inkarnieren möchte, wird eine Herzensverbindung hergestellt; sie wird eingeladen, jetzt den Weg irdischen Menschseins anzutreten. Vom himmlischen Vater wird der Segen für alle Beteiligten erbeten. Mann und Frau vollführen eine geweihte Handlung, deren Erleben und Höhepunkt sich mehr und mehr auf die Seelenebene verlagert; dies schenkt vor allem dem weiblichen Part ungeahnte Glücksgefühle. Weit in der Zeit sehe ich die geschlechtliche Vereinigung in Demut und Andacht vollzogen, sie wird in ihrer Ausführung zunehmend reiner und ätherischer. Der hemmungslose und ungezügelte Akt, der das Bewusstsein in den Tod der Materie zog, wird somit zum Gottesdienst.
Die keusche Zeugung beschert den Kinderseelen Lebenskraft, Gesundheit und Unverdorbenheit. Enthaltsamkeit in der Schwangerschaft erhält das seelische Gleichgewicht sowohl des Kindes als auch der Eltern. Entbindungen sind weniger schmerzvoll und verlaufen weitestgehend komplikationsfrei. Abtreibungen gibt es nicht mehr. In seltenen Fällen kommt es zu einer jungfräulichen Geburt. Die so Geborenen sind mit besonderen Begabungen und Fähigkeiten ausgestattet, sie beschenken die Menschheit mit den reinsten Gaben des Himmels.
Engelsgeister und Sternenseelen, die das Erdenkleid anziehen möchten, begegnet man vor ihrer Geburt – falls man dies wünscht. Die Eltern kennen ihre Kinder also bereits vor deren Einzeugung und wissen um deren Abkunft und Identität. Dieser Umstand erhebt familiäre Verhältnisse in eine neue Dimension gegenseitigen Verständnisses, mitfühlender Geduld und grenzenloser Liebe.“
Liebe Brüder und Schwestern, der himmlische Vater hat keine Freude am Leid Seiner Kinder, deshalb hat Er jegliche Schuld Seiner Geschöpfe vor Seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit am Kreuz getilgt. Nun liegt es an uns, diesen Akt der Erlösung, dieses göttliche Geschenk in Demut anzunehmen und durch die Hingabe unseres Lebens ans göttliche Leben einzugehen in den Geist der Liebe und der ewigen Wahrheit, so dass wir schließlich in den paradiesischen Zustand kommen, in dem Adam und Eva sich vor ihrem Sündenfall befunden haben. Doch mit dem Unterschied, dass die Menschheit den langen Marsch durch das Tal des Todes beschreiten musste und kennenlernen musste unsägliches Leid. Das wäre nicht unbedingt nötig gewesen, doch der Vater macht aus allem Übel das göttlich Beste – und so hat Er uns nicht allein gelassen und den Weg bereitet in Sein Herz.
Adam und Eva sind unsere Stammeltern, die gesamte Menschheit geht aus ihnen hervor. Wir tragen ihre Gene und ihr Blut in uns. So wie der Vater ihre Schuld in den Sand geschrieben hat, sollen auch wir unseren Stammeltern verzeihen und sie nicht anklagen. Frage sich jeder, ob er oder sie in der Stunde der Versuchung nicht auch fallen würde. Niemand kann sich den Schmerz ihrer Reue vorstellen, doch der Vater hat diese Last von ihnen genommen und ihnen geschenkt göttliches Leben. Nun sind sie frei in ihrer Liebe zu ihren Kindern, zu uns, und wirken in dieser Zeit als Geburtshelfer mächtig ein auf der Erde Neugeburt ins Licht der Liebe Gottes.
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Lieber Samuel, ich hätte da eine wichtige Frage: Da wir und unsere Gedanken unendliche Wesen sind, wie du in einem Wort recht anschaulich schildertest: Wie weit ins All hinaus oder auch jenseits unserer Hülsen–globe gehen unsere Gedankenkräfte und die daraus sich gebildet habenden Wesen? An und für sich ist Geist grenzenlos. Folglich müsste unser Denken das gesamte Universum, den ganzen Schöpfungsmenschen erreichen und sich überall entsprechend auswirken, unabhängig davon, ob die Gedanken positiver oder negativer Natur sind. Das wäre eine Verantwortungslast und ein Auswirkungsfeld, das uns schlichtweg erdrücken könnte.
Weißt du, ob es zum Schutz anderer Planeten(systeme) oder Sonnen(systeme) eine Grenze für negative Gedanken gibt, damit sie dort keinen Schaden anrichten können? Andererseits sagt Jesus immer, dass Ihn nur tief empfundene Herzensgedanken (Gebete) erreichen können, obwohl Er doch in uns im Geistfunken wohnt und folglich alle unsere Gedanken und Gefühle mitbekommen müsste? Das wäre schon wichtig zu wissen, auch wenn Gedankenkontrolle eine nicht immer einfache Angelegenheit ist, doch wer möchte schon am Unglück anderer schuld sein durch von ihm produzierte Gedankenformen?
Ganz herzliche Segensgrüße
Liebe Schwester, die Beantwortung deiner Frage ist in der Tat sehr wichtig. Du spürst, dass unser Denken große Auswirkungen hat über unseren kleinen Horizont hinaus, kannst diese Thematik in ihrer Komplexität aber nicht recht konkretisieren und klarstellen. Ich habe um Beantwortung deines Ansuchens gebeten – und so kam sie aus meinem Herzen:
Kein Gedanke geht jemals verloren, sondern bleibt in Ewigkeit sowohl persönliches Eigentum seines Schöpfers als auch kollektives Eigentum aller Wesenheiten im Schöpfungsraum. Jeder unserer Gedanken bildet eine signifikante Form, ist also eine Schöpfung sowohl im unendlichen Raum unserer Seele als auch im äußeren unendlichen Schöpfungsraum, da jeder Mensch das gesamte Universum geistigerweise in sich trägt. Alles was sich in uns bildet und manifestiert, bildet und manifestiert sich auch außer uns in feinstofflicher bis feststofflicher Art und Weise, je nach Gottnähe oder Gottferne. Wie innen, so außen.
Diese unsere Gedankenschöpfungen haben also zuerst geistige Substanz, allerdings sind sie aufgrund der Menschheit Gottlosigkeit höchst unvollkommen und bedürfen einer Grundreinigung. Diese Läuterung geschieht in und auf dem Gedachten entsprechenden Gestirnen. Dort gehen die Gedanken ein in einen ihnen äquivalenten aber reineren Zustand, wo quasi eine Bekehrung in sie gelegt wird. Ist diese Vorreinigung vollbracht, werden die Gedanken entlassen und manifestieren sich als formale Energien von neuem im inneren geistigen Universum. Dem entsprechend werden sie sich im Außen aufgrund ihres niederen Entwicklungszustandes zunehmend verdichten und schließlich als Planet oder Stern unser All erfüllen.
So werden unsere Gedanken zu Gestirnen im unendlichen Raum, die wir einst als vollendete Gotteskinder zu pflegen und zu vollenden haben. Aus ihnen werden wiederum Pflanzen, Tiere und Menschen geboren, die einst selbst zu Gotteskindern werden und wiederum selbst Schöpfungen hervorrufen werden. Jeder unserer Gedanken ist also eine zukünftige Welt, die wir zu verantworten haben. Wir erschaffen Welten, wie es Gott tut und getan hat – wir sind ja Seine Kinder. Ja, auch das bedeutet Menschsein und Gotteskindschaft.
Doch mit dem Unterschied, dass unsere Schöpfungen/Gedan-ken vorbereitet und vorgereinigt werden. Und wir werden sie erst zu Gesicht und zu Herzen bekommen, wenn wir in unserer Entwicklung bereit dafür sind. Sind unsere Gedanken einst vollendet, werden sie uns in Ewigkeit als wundervolle Welten begleiten und erfüllen. Für ihre Bewohner werden wir Götter sein, selbstverständlich in der Kindschaft unseres himmlischen Vaters.
Je positiver und/oder göttlicher ein Gedanke, desto schneller wird er frei und geht ein in geistige Vollkommenheit. Eine Reinigung braucht es dann nur im Kleinen oder nicht. Ist ein Mensch im Geiste wiedergeboren, sind seine Gedanken bereits vollkommen, seine Welten göttlich und ebenso die dieser Welten ausgeborenen Wesenheiten.
Was die Frage des Ortes betrifft, wohin die Gedanken gehen beziehungsweise wie weit sie sich auswirken: Der Ort, wohin unsere Gedanken im inneren Seelenuniversum gehen, ist der Ort, in den unsere Gedanken im äußeren Raum gehen. Da sich der große Schöpfungsmensch, welcher, nach Vollkommenheit strebend die Unendlichkeit durchwandernd, sich auch in uns befindet und somit ganzheitlich erfassbar und berührbar ist, wirken sich unsere Gedanken im gesamten Universum aus und nicht nur in unserer Galaxie. Ausschlaggebend hierfür ist die Tatsache, dass die Erde das belebende Zentrum des Herzens dieser Schöpfung darstellt, womit sich deren Zustand auf alles Leben im Universum auswirkt.
Doch zuvorderst sind wir verbunden mit den unserer Welt entsprechenden Sternen und Planeten unserer Hülsenglobe, und da zuerst die Sterne und Planeten unserer Galaxie, und in dieser sind die Planeten unseres Sonnensystems und die Sonne selbst Träger und Empfänger unserer Gedankenschöpfungen. Selbstverständlich stets in der Gnade unseres himmlischen Vaters.
Dann stellt sich noch die Frage: Wann wird diese Schöpfung ihr Ende finden, da diese nicht nur in ihrem materiellen Zustand vergeistigt werden muss, sondern auch all unsere Gedanken und daraus immer wieder neu entstehende Gedankenkinder sich letztendlich vervollkommnen müssen und dürfen? Tja, hier bekommt man eine kleine Vorstellung von Ewigkeit. Für den Verstand unermesslich ist die Dauer einer göttlichen Schöpfungsperiode, allein der Geist Gottes in unseren Herzen kann Ewigkeit realisieren beziehungsweise eliminiert er Zeit in ewiger Gegenwart und begreift schier endlose Räumlichkeit in Allgegenwärtigkeit.
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Lieber Samuel, durch die Intensität dieser Zeit kommt immer wieder das Thema `Entrückung´ ins Gespräch. Du kennst die vielen verschiedenen Vorstellungen, und du hast dich auch schon dazu geäußert. Dürfte ich trotzdem noch einmal um ein Wort bitten?
Liebe Schwester, ja, über die Entrückung gibt es unterschiedliche Ansichten, sowohl was deren Zeitpunkt betrifft als auch die Art und Weise, wie es geschieht. Ich kann nur meine Einsicht darlegen, was ich hiermit tue. Jede und jeder kann dann selbst entscheiden, was er oder sie für glaubwürdig hält.
Eine Entrückung kann auf verschiedene Weise vonstattengehen. Einmal als seelische Entrückung in den göttlichen Geist im Körper verbleibend, wobei der Mensch in seinem irdischen Umfeld am Herzen Jesu ruht – meist `nur´ spürbar, in seltenen Fällen ist Jesus dabei für die Seele sichtbar. Hierbei verschwindet niemand leiblich, sondern die Seele zieht sich in den Geist zurück beziehungsweise wird ins Geistige gezogen und spürt hier Geborgenheit und Liebe.
Die andere Art der Entrückung ist eine seelisch-körperliche, also ein `unsichtbar-werden´. Hier wird der Mensch in seiner Dreieinheit mithilfe einer zeitweiligen Vergeistigung des Leibes an einen sicheren außerirdischen oder jenseitigen Ort verbracht, solange, bis der Vater ihn wieder in diese Welt zurück versetzt. Hier kann es eine Rückerinnerung geben, muss es aber nicht.
Nun sagen manche Geschwister, dass es in den bevorstehenden endzeitlichen Ereignissen `lediglich´ eine seelische Entrückung geben wird. Andere glauben an eine seelisch-körperliche, denn sie denken, dass die Erdoberfläche gänzlich zerstört und neu geschaffen wird. Und allein die so Entrückten werden die neue Erde bewohnen. Gemäß meiner Einsicht wird es aber nicht so sein. Denn nicht jetzt, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte, wenn Satan seine letzte Feuer-Freiheitsprobe zu bestehen hat, wird es eine komplette Erneuerung der Erdoberfläche geben, und somit auch die Notwendigkeit einer umfassenden körperlichen Entrückung.
Es wird also in den kommenden letzten Tagen zu einer rein seelischen Entrückung kommen, wobei der Mensch im Leib an Ort und Stelle verbleibt. Während es schon sein kann und sein wird, dass Gotteskinder, die sich bei Eintreten der 3 Tage der Finsternis an todbringenden Orten aufhalten, vom Vater behütet sein werden und gegebenenfalls leiblich an einen sicheren irdischen Ort versetzt/entrückt werden. Zudem zeigt der Vater mir, dass Seine wahrhaftigen Kinder schon jetzt im Bereich der Entrückung stehen. Das heißt, sie befinden sich bereits in einer überirdischen Schwingung, in die sie aber so behutsam eingehen/eingingen, dass sie es nicht bemerken/bemerkt haben. Sie stehen im Gnadenlicht der Barmherzigkeit.
Den Ablauf der Apokalypse und wie die Entrückung genau vonstattengeht beschreibe ich in meinen Büchern `Die Apokalypse und die Ewigkeit danach´ sowie `Ein Crash mit Höchstgeschwindigkeit gegen eine Wand aus Licht und Liebe´.
Hier ein Auszug aus dem Buch `Die Jahre der Drangsal´:
Warum müssen auch Gotteskinder diesen Repressalien und Gewalttätigkeiten ausgesetzt sein? Kann der Vater sie nicht von der Erde nehmen, also leiblich entrücken?
Leiden werden vor allem die Gottlosen, die Materialisten, die Egoisten, sie verzweifeln angesichts des Verlustes ihrer Habseligkeiten und ihrer Lieben; sie sind hilflos im Angesicht des Todes, der seine Macht über diese Erde ausbreiten und unzählige Opfer fordern wird. Die Jünger Jesu werden geborgen sein in Seinem Herzen, im Leid wie in der Freude, denn ihnen gilt die Welt nichts mehr. Deshalb ist es so wichtig für euch, dass ihr jetzt eure Herzen, eure Leben dem himmlischen Vater anheimgebt, ansonsten ihr ebenfalls von Leid und Tod befangen und gefangen werdet. „Denn euer Widersacher, der Teufel, geht herum wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.“
Diejenigen, die jetzt in Jesus Christus erwachen und bereits erwacht sind, sind aus gutem Grund in dieser Zeit der Wandlung auf dieser Erde inkarniert. Ihr seid die Arbeiter im Weinberg des Herrn, ihr seid vor- und ausgebildet. Ihr habt Talente mitbekommen, um göttliches Leben zu entfalten in euch und außer euch. Ihr bildet den Leib Christi, so dass Er in euch und durch euch wiederkehren kann.
Die Wiederkunft Christi ist eine geistige in Seinen Kindern, ihr manifestiert den Christus-Geist. Deshalb steht ihr in besonderer Gnade, damit diese Manifestation Gottes vonstattengehen kann.
Auszug aus dem Buch `Die innere Apokalypse´:
„Nur die Kindlein, die fröhlich und frei in Meiner Liebe die Gaben der Wiedergeburt annehmen und an sie glauben, können den Schall der fünften Posaune ertragen, können in die Entrückung ausweichen, das heißt: In ihr Inneres, in ihre Herzenskammer, und dort allezeit den Frieden finden. Und wenn ihr aus der Stille wieder in den Rauch der Welt hinaustreten müsset, so werdet ihr ihn als den Rauch aus dem Abgrund erkennen, und ihr werdet allezeit geschützt und geborgen sein durch die wahre Erkenntnis der Liebe in euren Herzen, durch die Verbindung mit Mir und Meiner Gegenwart. Doch auch dieses Ereignis müsset ihr durchleben. Ihr werdet wiedererkennen, wann und zu welchem Zeitpunkt der fünfte Engel die Posaune gestoßen hat.
Amen. Euer Vater Jesus, Amen.“
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Lieber Samuel, das Thema Entrückung interessiert mich sehr. Letztes Jahr habe ich mehrmals in Meditation/Gebet gemerkt, dass ich aus meinem Körper gezogen wurde. Allerdings habe ich immer noch Angst davor, weil ich das in der Vergangenheit mit Drogen erlebt hatte. Auch wenn mein Herz jetzt vor Liebe brennt wenn es passiert, weckt es gleichzeitig Erinnerungen. Es fühlte sich dann an, als wäre ich in einem wilden Meer gelandet und könnte nicht schwimmen. Glücklicherweise komme ich jetzt immer sehr gelassen in meinen Körper zurück.
Dieses Gefühl der Verzückung liegt außerhalb meiner Kontrolle und ich danke Jesus jedes Mal, wenn es passiert. Leider kann ich mich Ihm noch nicht ganz hingeben, weil es so unangenehm ist, die Kontrolle abzugeben. Ich will es, aber ich weiß nicht wie. Ich möchte gerne deinen Rat dazu erhalten.
Lieber Bruder, das Verlassen des Körpers kenne ich auch, aber du wirst in deinen Körper gezogen, in das Universum in dir, nicht hinaus. Die äußere Welt ist ja geistig in dir enthalten. Wo du in dir seelisch-geistig verweilst, bist du zugleich geistig außen in der Materie, allein der materielle Körper bindet dich an Ort und Stelle.
Das wilde Meer ist die Welt, die in dir wogt und dich zu verschlingen droht. Doch nun bist du nicht allein wie früher, als du deine unbestimmte Sehnsucht noch in der Welt und mit deren Mitteln zu befriedigen suchtest, sondern Jesus ist bei dir und das empfindest du auch in deinem Herzen. Aber noch fehlt es dir an Vertrauen, dass Jesus dem Sturm in dir Ruhe gebieten kann. Noch wagst du es nicht, auf dem Wasser zu gehen.
Satan hat versucht, deine Seele durch Drogen zu beeinflussen oder gar zu zerstören; er hat dich verführt, die Welt mehr zu lieben als Gott, denn du bist berufen, ein Arbeiter im Weinberg des Herrn zu sein, was er verhindern möchte. Nun ist deine Zeit gekommen, dich ganz von der Welt zu lösen, dann wirst du Hand in Hand mit deinem Jesus auf dem Weltenmeer einherschreiten. Dann wirst du ein Apostel der Liebe sein und Gottes Macht wird durch dich offenbar werden. Dann lebst du in dauernder Entrückung im Herzen Gottes. Dies sagt dir dein himmlischer Vater in Jesus Christus.
Lieber Bruder, leg deine Seele und dein Herz vor jeder Meditation und generell vertrauensvoll in Jesu Herz, dein Leben soll Ihm gehören, das ist deine Bestimmung. Das ist die Bestimmung aller Geschwister, die der Vater jetzt zu kleinen und großen Herden zusammengeführt hat und zusammenführt, die Seinen Ruf in ihren Herzen vernommen haben und diesen als Liebe-Sehnsucht verspüren, als Bedürfnis, Ihm zu dienen in dieser Zeit der Wandlung und Befreiung.
Diese Sehnsucht wird immer intensiver werden bei den Gotteskindern, die nicht ablassen im Kampf mit den höllischen Gewalten, die zunehmend in allen Lebenslagen vertrauensvoll in der Liebe des Vaters verweilen. Hier werden sich die Geister scheiden, hier wird und muss sich die Spreu vom Weizen trennen. Ja, auch das sagt der Vater. Nicht dass die Unsicheren und Untreuen verloren gehen, aber sie werden nicht im Gottesdienst stehen und auf dem weiteren Weg werden sie die Last des Kreuzes anders wahrnehmen als diejenigen, die Jesu Fleisch essen und Sein Blut trinken. (Jesus nachfolgen und Sein Erlösungswerk für sich und die Welt in Anspruch nehmen.)
Die Scheidung der Geister wird also auf verschiedenen Ebenen vollzogen, und im Grunde ist es immer Liebe, die bereitet hat allerlei Wohnungen im großen Weltenhaus des Vaters, wobei die herzenstreuen Kinder in Jesu eigenem Hause wohnen werden.
Habt aber acht, liebe Geschwister, nicht die Verstandes-Sorge, dass und ob wir zu den hochzeitlichen Jungfrauen gehören, macht uns frei und versetzt uns in wahrhaftige Gotteskindschaft. Allein kindlich-freie Herzensliebe zu Jesus Christus ist es, die uns Treue verleiht und unverlierbares Vertrauen zu und in Gott. Nur diese Liebe macht uns frei und erhebt uns in den Stand der Demut, darin wir allzeit geborgen sind und geladen zum Hochzeitsmahl des Lammes.
Jesus mit uns, Jesus in uns.
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Lieber Samuel, als was wurden wir jetzigen Menschen ursprünglich geschaffen? Als Geistwesen mit Gottesfunken im Herzen, oder bekamen wir damals schon eine Seele? Haben Engel, die noch nicht auf Erden waren, die im Himmel geblieben sind, auch eine Seele und Menschengestalt? Entstand die Seele erst aus dem Fall, oder gab es sie schon zuvor? Wie schaffen es inkarnierte Himmelswesen, ihre Seele rein zu halten auf Erden? Woher kommt die Menschenform, wann entstand sie?
Geschaffen sind wir als an Gottes Willen gebundene Gedanken der Liebe, also reiner Geist der Gottheit. Liebelichter in der Unendlichkeit des göttlichen Bewusstseinsraumes, die es bereits in Gott als unbestimmtes Leben gab, als formloses Bewusstsein, das Er einmal bestimmte als klar definierte Gedanken in Sich und außer Sich und durch Sich. So wurde göttliches Leben geboren, so erkannte Gott Sich selbst in den geäußerten Formen.
Die Identität dieser Wesenheiten/Engel ist Liebe = Geist und dem aus der Liebe hervorgehenden Licht = Weisheit = Seele. So wie auch Gott selbst beschaffen ist als Liebegeist, dessen Licht = Weisheit = Seele die Unendlichkeit erfüllt, erhält und ordnet.
Seele ist also göttliches Licht, welches Liebe sichtbar macht. So ist der Gottmensch Jesus Christus die ungeschaffene Seele Gottes, die Gott Sichtbarkeit verleiht, Ihm eine Form gibt. Dieser Gottmensch wurde in und als Jesus Lastenträger der Sünden der Welt, eine mit Schwächen und Unvollkommenheiten beschwerte Seele, die Er Seinem Innersten, dem Christus in Ihm als dem vollkommenen Gottmenschen, darbringen musste. Der Mensch Jesus musste gänzlich eingehen in den vollkommenen Gott in Ihm, in Christus, welcher ist die reine Seele Gottes, welche ist das Licht der Liebe Gottes, welche ist der Vater.
Inkarnieren Engel, beschweren sie ebenfalls ihre reinen Seelen mit irdischen Gewichten. Das kann man sich gegenständlich so vorstellen, dass an eine Form Gewichte gehängt werden und/oder die Form außen mit Schmutz behaftet wird, wobei das Innere unberührt bleibt. Die Aufgabe der menschgewordenen himmlischen Wesenheit besteht nun darin, sich von den Gewichten zu befreien und sich rein zu waschen in der Liebe Gottes. Wesenheiten von anderen Sternen und Planeten sowie die der Erde ausgeborenen Menschen bringen ihre Schwächen bereits mehr oder weniger mit, da sie auf ihren Gestirnen und hier der Fallseele Satans entnommen sind, sie sind sich also bereits selbst die Last. Satan selbst als wesenhafter Geist ist gebannt in diese Erde, weshalb hier sein Einfluss am stärksten ist.
Durch seinen Fall mitsamt seiner Anhänger in der Abkehr von der göttlichen Liebe erlosch dessen Licht nach und nach, er und seine Schar erstarrten aufgrund der Lieblosigkeit gegenüber Gott. Das All mitsamt seinen Bewohnern ist also entstanden aus der gefallenen Seele Luzifers, weshalb er uns nicht aufgibt und mit allen Mitteln an sich binden möchte. Jeder Mensch, der zu Gott zurückkehrt, bringt einen gefallenen Seelenanteil Luzifers zurück ins Liebelicht der Gottheit.
Die menschliche Gestalt entspricht der vollkommenen göttlichen Gestalt. Gott im unzugänglichen Licht, in der Sonne, welche den Himmel und alle Unendlichkeit erleuchtet, durchdringt und ordnet, welcher ist das Alpha und das Omega und ist alles und nichts, hat geistmenschliche Gestalt und ist zugleich eine unendliche Wesenheit, dessen Substanz Liebe ist.
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Lieber Samuel, eigentlich war der Urknall das Zerreißen von Luzifers Seele und die daraus entstehende Materie. Der Mensch ist dem Leibe und der Seele nach ein Teil von Luzifers Seele. Wenn er diese und die durch seine Gedanken erschaffenen Wesen und Welten erlöst haben wird, also alle zurückgeführt sein werden ins Vaterhaus, heißt es ja, wir bleiben dennoch Individuen in Gottes Herz, im Liebe-Himmel, um mit Ihm die Welten zu regieren. Was ist aber dann mit dem zuletzt heimkehrenden Luzifer, dessen Seele wir ja waren (sind?) und erlöst haben? Ist es dann nicht so, dass wir dann den Geistleib (der vergeistigte Leib) Luzifers/Satans bilden und somit eigentlich er/sie sind, und dann somit letztendlich `nur´ noch Luzifer/Satans und Gott/Jesus die Welten regieren werden?
Wenn alle Urgeschaffenen zur Erreichung der Gotteskindschaft über diese Erde gehen werden, erlösen sie ebenfalls große Teile von Luzifers Seele – so werden sie ja auch in dieses System integriert. Oder geben wir unsere vergeistigten Seelen und Leiber als Geschenk an Luzifer zurück und kehren als reine Gottesfunken heim in Gottes Herz? Wie ist das Ganze gedacht und geplant mit dem heimkehrenden verlorenen Sohn?
Mir ist bewusst, dass dies kein Mensch beantworten kann, aber Jesus müsste es wissen. Danke im Voraus für die Antwort.
Liebe Schwester, der Seele nach sind wir Anteile Luzifers, dem Geist nach, den der Vater in unsere Herzen gelegt hat, nicht. Durch ihre geistige Wiedergeburt bringen die Kinder dieser Schöpfung alle satanischen Seelenspezifika zurück in ihre ursprüngliche Göttlichkeit. Falls er nicht zuvor umkehrt, wird der satanische Geist zuletzt vollkommen isoliert sein und bewegungsunfähig, während alle anderen Wesenheiten ihren Platz im göttlichen Gefüge dieser Schöpfungsperiode gefunden haben und darin in Ewigkeit ihre Aufgaben und freiheitlichen Herzensbedürfnisse in der ihrer Position entsprechenden Glückseligkeit ausführen und erleben dürfen.
Nun stellst du die Fragen: Was geschieht, wenn Satan letztendlich zurückkehrt in seine Göttlichkeit? Hat er dann wieder eine Seele? Bilden wir dann diese? Bleiben wir dann eigenständige Individuen oder sind wir im luziferischen Licht stehend Ausübende von dessen Göttlichkeit und somit abhängig von seinem Willen? Und wie verhält es sich mit den nicht mit Luzifer gefallenen Geistern?, die ja auch einmal satanische Materie anziehen müssen, um freie Kinder Gottes zu werden und zu sein.
Dazu stelle ich dir folgende Fragen:
- Wer steht höher beziehungsweise ist Gott näher? Seine Herzenskinder im Liebe-Himmel oder die Erzengel? Ich lese die Antwort in deinem Herzen: „Die Kinder Gottes als selbst Götter stehen unendlich weit über allen Engeln.“
- Stehen die Kinder des himmlischen Vaters noch in einer satanischen Verpflichtung beziehungsweise Bindung oder sind sie vollkommen eigenständige Götter in Jesus Christus? Du antwortest: „Sie sind vollkommen eigenständig als Kinder des himmlischen Vaters.“
- Wenn alle Urerzengel und Erzengel schließlich zu Kindern Gottes werden, gibt es dann noch deren und Luzifers Sonderheit oder sind alle Kinder gleich vor Gott? Du antwortest: „Allein die Intensität der Liebe macht einen Unterschied. Zuletzt wird es nur noch Brüder und Schwestern in einem Geiste geben – selbstverständlich mit vielen verschiedenen Talenten und Gaben und somit mit den unterschiedlichsten Aufgabengebieten.“
- Was ist eine Seele? Du sprichst: „Die Seele ist das Licht der Liebe eines jeden Geistes, sein Schatten- oder Lichtgewand.“
So ist es. Kehrt Satan heim, wird ihm in seiner wiedererstandenen Lebendigkeit ein neues Kleid angetan, seine wiedergefundene Liebe wird ihm ein neues Licht schenken, eine reine göttliche Seele. Er wird als der letzte verlorene Sohn eingehen in den Liebehimmel und diese Schöpfungsperiode beschließen. Und großer Jubel wird sein in allen geistigen Gefilden der Unendlichkeit, denn die materielle Schöpfung gibt es dann ja nicht mehr. Als strahlendes Licht der Liebe Gottes wird Luzifer den Himmelsbewohnern sowie allen geistigen Welten neue göttliche Bewusstseinsräume eröffnen, jedoch nicht als übergeordneter Geist, sondern als Diener der Liebe in Ewigkeit.
Er ist dann aber immer noch zweigeschlechtlich, während die anderen Urerzengel sich bereits in männliche und weibliche Individualitäten geteilt haben als göttliche Paare in Ewigkeit. Allein Gott bleibt in sich be- und geschlossen als ungeteilte Liebe. Luzifer muss also noch den Weg der geistigen Teilung seiner Wesenheit beschreiten als männlicher und weiblicher Part, um schließlich, wie alle Gotteskinder, als zwei Persönlichkeiten – hier Satan und Satana – in einem Bewusstsein leben zu können, wie es von Gott vorherbestimmt ist. Wie und wann das vonstatten geht weiß ich bislang nicht.
Die Antwort auf deine sehr wichtige Frage lautet demnach: Es werden nicht nur der wiedergefundene Luzifer, die Erzengel und Gott die Unendlichkeit regieren, sondern die Gemeinschaft der Heiligen in Jesus Christus, die Bewohner der Himmelsstadt Jerusalem, welche ist in ihrer Gesamtheit das Herz Gottes, wobei des himmlischen Vaters Haus der Sinusknoten des göttlichen Herzens ist, also der belebende Funke Gottes und somit der Unendlichkeit (wie es diese Erde ist für die derzeitige Schöpfung).
In diesem Haus wohnen nur Kinder, die den Weg über diese Erde beschreiten, und von diesen hauptsächlich diejenigen, die in der Zeit der Regentschaft Satans inkarniert waren und sind, also die 6000 Jahre seit Adam und Eva bis jetzt. Doch von denen überwiegend nur die, die sich bereits während des Erdenlebens Jesus Christus – der selbstlosen Liebe – anheimgegeben haben und ihr irdisches Dasein dazu benützt haben, ihr weltliches Verlangen nach Bereicherung und ihre körperlichen Begierden zu überwinden beziehungsweise sich zumindest im guten Willen und aufrichtig darum bemüht haben.
Dies zeigt uns, in welcher Gnade wir stehen. Dieses gefährliche und leidvolle Abenteuer der Inkarnation in dieser Phase der Erdgeschichte beinhaltet einen Gewinn, den man in Ewigkeiten niemals wird ermessen können. Da kann man schon so einiges an Not und Ungemach auf sich nehmen und aushalten, und im Wissen um unseres himmlischen Vaters liebende Fürsorge sein irdisches Dasein bedingungslos Ihm anvertrauen.
Liebe Geschwister, lasst uns unsere Herzen weit öffnen für die Liebe zu Jesus Christus, dann kann Er uns durchdringen mit Seiner Liebe und Seinem Licht, dann kann Er uns führen in Sein göttlich Herz.
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