Kundgaben aus dem Geist

Samuel Surazal Offenbarungen aus dem Gottesgeist

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Samuel Surazal
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1. Auflage April 2023 ▪ Samuel E. Surazal
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Deutsch
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Deutsche Originalausgabe

1. Auflage April 2023 ▪ Samuel E. Surazal

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Website: www.samuel-surazal.de

ISBN 978-3-946467-98-4

Jesus Christus:

„Gott ist die ewige Liebe und die Wahrheit selbst!

Nichts in der Welt kann euch frei machen

als allein nur die Wahrheit.

Wer Sünde tut, welche allzeit eine Lüge war,

der ist auch der Sünde Knecht

und ein Sklave der andern noch größeren Sünder,

die kein Gewissen und keine Liebe haben

als allein nur für ihr schmähliches Ich.

Wer aber die Wahrheit in sich hat,

der ist ein mächtiger Feind der Lüge und ist frei;

denn niemand kann ihn einer Sünde überführen.

Darum erwählet die Wahrheit und fürchtet die nicht,

die wohl euren Leib töten,

aber eurer Seele weiter nichts tun können.“

Wahre Liebe

Liebe Geschwister, es gibt zwei Arten von Liebe. Die Liebe des Zeitgeistes, welcher ist die falsche Liebe und ist Scheinheiligkeit und Lüge und ist der Antichrist und ist die Welt, und es gibt die Liebe zu Jesus Christus, welche ist die wahrhaftige Liebe, darin keine Lüge existieren kann.

Jesus Christus spricht: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Wenn Liebe zu Jesus die Seele erfüllt, haben Lüge und Falschheit keinen Platz. Die Liebe zu Jesus ist der Garant für Wahrheit, das Licht der göttlichen Liebe ist das Mittel zur Unterscheidung der Geister. Und Jesus Christus wohnt geistwahrhaftig in unseren Herzen.

Nicht der Verstand erleuchtet also das Herz, das Herz erleuchtet den Verstand. Dazu braucht es kindliche Liebe zu Gott, dazu braucht es vertrauensvolle Herzensdemut zu und in Jesus Christus. Dann geht man auf dem Weg, der Er selbst ist: Der Weg der Wahrheit und des Lebens.

* * *

Göttlicher Fortschritt

In der Liebe zu Jesus fällt die Maske unweigerlich peu a peu ab. Denn wo Wahrheit entsteht und wächst, muss Falschheit weichen. In kindlicher Demut vor Gott werden Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zum freiwilligen Muss, werden dem Kind zum Herzensbedürfnis, denn es beginnt Wahrheit zu lieben, in sich und außer sich. In der Liebe zur Wahrheit, welche ist der Geist Jesu, findet das Gotteskind Erfüllung und Freude. Dabei besteht jedoch die große Gefahr der Selbstgerechtigkeit. Nun kommen Barmherzigkeit und Geduld ins Spiel, sie müssen sich mit Wahrheit vereinen zu göttlicher Liebe.

Wenn man denkt, dass einem Liebe zu Jesus und zu den Menschen fehlt, sucht man nach verschiedenen Möglichkeiten, diese zu erlangen. Doch gerade das Denken über Liebe ist das Hindernis. Ein Kind Gottes zu sein bedeutet, sich mit Herz und Seele vertrauensvoll dem Vater anheimgeben, jeden Tag aufs Neue. Herzensliebe und Hingabe zu Jesus Christus ist eine Übung, wie ein Instrument zu erlernen; schließlich wird man Fortschritte feststellen und Jesu Gegenwart im Herzen spüren.

Wenn ein Mensch Sehnsucht hat nach Jesus Christus und dabei einen Mangel in sich spürt, ist das der Beweis, dass Jesus diesen gerufen hat und bereit ist, dieses Kind zu empfangen. Jetzt geht es darum, in kindlicher Demut um Einlass zu bitten, das Herz immer mehr zu öffnen für Jesus Christus. Die Welt Stück für Stück zu verlassen, so dass freier Raum entsteht für die Begegnung mit Gott.

Doch alles gefallene satanische Seelengut im Menschen wehrt sich gegen diesen Prozess der Freiwerdung und Begegnung mit Gott. Die Waffe, die hier benützt wird, ist der Weltverstand, der dem Zeitgeist untertan ist. Das ist der Antichrist, dessen Malzeichen wir anbeten: Die Materie, die Verfallenheit an die verführerischen Dinge der Welt, die uns im Laufe unseres Erdenlebens als Normalität, ja als menschenwürdige Annehmlichkeiten und Lustbarkeiten indoktriniert wurden. Ja, im scheinbar harmlosesten Geschehen und Tun liegt Satans stärkste Waffe, hier ist er ganz Schlange, und nicht im Kriegs- und Unruhegeschrei der Welt, wo er sich als aufgeblähtes Monster zeigt.

Es ist also notwendig, im faschistischen und gottlosen Treiben der Welt stetig ruhiger und stiller zu werden, in seelischer Zurückgezogenheit zu leben, um zu beten und Jesus ins Herz zu lassen, um Ihm dort und hier zu begegnen. Das ist Sinn und Zweck unseres Daseins, das haben wir uns vorgenommen, das haben wir Ihm zugesagt. Und Er hat uns zugesagt, uns aufzunehmen mit offenem göttlichem Herzen, um mit uns und in uns zu leben für immerdar.

* * *

Die Wunder des Antichristen

Es steht geschrieben, dass der Antichrist/Satan Wunder tun kann und wird in dieser letzten Zeit. Was sind das für Wunder? Hat dieser gefallene Geist die Macht, wahre Wunder zu wirken wie Jesus Christus? Tritt der Antichrist namentlich als falscher Jesus auf und wirkt tatsächlich übernatürlich? Denn das glauben viele Christen, und dieser Irrglaube führt ihre Seelen in ein Labyrinth der Unsicherheit beziehungsweise des Aberglaubens. Dieser ist letztendlich auch verantwortlich dafür, dass man in jedem nicht bibelgemäßen Geschehen und in jeder Neuoffenbarung den Teufel vermutet. Diese Gläubigen stehen nicht auf einem festen Glaubens- und Wahrheitsfundament, sondern sind in die antichristliche Falle verkehrter endzeitlicher Erwartung getappt, denn sie glauben an eine satanische Wundermacht.

Doch die `Wunder´ des Antichristen bestehen allein darin, dass er Wundertaten vortäuscht und Falschheit verbreitet. Er ist ein Meister der Täuschung und Lüge und seine sogenannten Wunder sind nichts anderes als technische und digitale Tricks wie z.B. das Blue Beam-Projekt, wobei Projektionen am Himmel erzeugt werden, die vorgeben Realitäten zu sein. Ein anderes `Wunder´ ist das sogenannte Deepfake. Hierbei können Personen digital so rekonstruiert werden, dass man sie mit den Augen nicht mehr vom Original unterscheiden kann. So können Aussagen und Reden von Politikern und tonangebenden Wissenschaftlern gesendet werden, die nicht stattfinden und niemals stattgefunden haben – auch gegen deren Willen. So kann jeder Mensch benützt werden, um Dinge zu sagen und zu tun, die im Sinne des Antichristen gesagt und getan werden sollen.

Mit digitaler Technik können auch beliebige Situationen und Geschehnisse erzeugt/gefaked werden sowie Kriegsszenarien und andere Katastrophen künstlich dargestellt werden. Mittels technischer Imaginationen können der Menschheit scheinbar übernatürliche Vorgänge so geschickt präsentiert werden, dass sie tatsächlich auf diese falschen Wunder hereinfällt. Und so gibt es noch mehr technische und digitale Innovationen, die dafür verantwortlich sind, dass Lüge und Wahrheit nicht mehr unterschieden werden können. Bei allem was man auf Bildschirmen sieht oder in den Nachrichten hört, kann man also nicht mehr sicher sein, ob es tatsächlich geschieht oder ob es eine Manipulation ist.

Ein anderes `Wunder´ ist das Klonen von Lebewesen, wodurch die Antichristen sich als Schöpfer ausgeben möchten. Doch auch hier handelt es sich nicht um übernatürliche Vorgänge, sondern um von Gott gestohlene DNA, die, widergöttlich benützt, seelische Krüppel und Monster hervorruft.

Das sind also die `Wunder´ des Antichristen. Mehr kann er nicht. Und da kann er sich noch so anstrengen, es werden immer nur Lügen und Falschheiten sein, welche er medial und digital darstellen kann in seinem Wahn, wie Gott sein zu wollen. Lüge kann nur Lüge erzeugen, Wahnsinn erzeugt Wahnsinn, Tod gebiert Tod.

Wahrheit bezeugt sich selbst im Herzen des Menschen, so auch die Liebe unseres himmlischen Vaters. Allein die Kinder der Wahrheit erkennen Wahrheit, denn sie lieben Jesus Christus. Das erwachende Gotteskind kann zwar nicht immer gleich Wahrheit und Falschheit in der Welt unterscheiden, aber wenn ihm göttliche Wahrheit begegnet, dann erkennt es diese und kann somit allerlei Lüge durchschauen und aus sich verbannen. Durch die Bestätigung des Wahren im Herzen wird Falsches durchleuchtet und entmachtet.

Ist das Gotteskind schließlich wiedergeboren, schenkt ihm die innige Liebe zu Jesus Christus jederzeit das Licht zur unmittelbaren Unterscheidung von Wahrheit und Lüge. Dann ist ihm immer alles sonnenklar, denn dann scheint stets das Licht des Geistes in die Finsternis der Welt.

Wenn also tatsächliche Wunder geschehen ist es immer der Geist Jesu Christi, der wirkt und heilt, eine andere Macht gibt es nicht. Und dies tut Er auf unspektakuläre Art und Weise, während sich die Antichristen gerne sensationell, laut und aufdringlich präsentieren und dadurch ihre Lügen zu übertünchen versuchen. Dazu benützen sie die Medien, die ihnen global unterstehen, sie sind das Macht- und Manipulationsinstrument schlechthin. Dies macht sie so überheblich und selbstsicher, dass sie nun nicht mehr öffentlich angreifbar sind, denn die meisten Menschen unterliegen dieser Gefangenschaft: „Was nicht im Fernsehen und in der Zeitung berichtet wird, das passiert nicht, und was berichtet wird, das geschieht und ist Tatsache. Alles andere ist Verschwörungstheorie und diese muss verfolgt, unterbunden und bestraft werden.“

So stehen die Dinge. Satan hat sein Reich errichtet und kann beliebig regieren. Bald wird er seine Macht weiter festigen und sodann einige Jahre rigoros ausüben, während er jetzt noch taktisch vorgehen muss. Doch dann hat er die Grenze überschritten, die ihm Gott gesetzt hat.

Wir wissen um all diese Vorgänge und kennen der Antichristen und des Satans übles Schicksal. Wir kennen Gottes Plan hinter all dem Wahnsinn, der nun geschieht. Wir erleben Seine Wiederkunft und Gegenwart und wir wissen, dass Er aus den Trümmern dieser Welt Sein Reich des Friedens und der Liebe errichten wird. Dies ist unsere Zuversicht und dies ist der Friede in unseren Herzen in dieser Drang- und Trübsalzeit. Jesus mit uns, Jesus in uns.

* * *

Das Gewissen

Die Seele macht die Erfahrung, wenn das Gewissen anschlägt, ist sie in die jeweilige Situation versetzt, darin sie lieblos gehandelt hat. Dann ist es so, als ob das einstige Erlebnis gegenwärtig ist. Deshalb brennt es so, weil im seelisch-geistigen Erinnern die Zeit fehlt, das Feuer ist ganz nah. In diese Gedanken hinein spricht ein Geist zu mir:

„Ja, das Gewissen kennt keine Zeit. Wenn es aktiv ist, gibt es nur Gegenwart, darin es von sich und dir erzählt, von dem Geschehen einst und jetzt, eindringlich und verletzend, so bedingt das Gewissen der Seele geistiges Wachstum. Dazu kommen Scham und Reue, sie sind der Körper des Gewissens, denn sie beziehen ihre Energie vom Bildnis äußerer Umstände.

Samuel: Besteht etwa das Gewissen auch aus Körper, Seele und Geist? Was ist dann der Geist?

G: „Der Geist des Gewissens ist das Leben, das Leben an sich. Die Dreieinheit des Gewissens entspricht der Dreieinheit des Menschen. Der sichtbare Körper als die Reue, sie ist Ausdruck der wahrhaftigen Sprache des Herzens, welche ist das ausstrahlende Licht in die Dunkelheit als der Sohn der Liebe, das ist die Seele des Gewissens – und das Herz selbst als ewig-göttliches Leben, der himmlische Vater.

So hat auch Freude Körper, Seele und Geist – und sage mir, welche Eigenschaft besteht nicht aus dieser Dreieinheit? Nimm jede und besieh sie recht, alle Wesensarten dieser gefallenen Schöpfung bilden und finden ihre Existenz in Körper, Seele und Geist. Wobei du diese Dreieinheit wiederum jeweils von Körper, Seele und Geist aus betrachten und erklären kannst. Es gibt also immer drei Sichtweisen auf die drei Zustandsformen Materie, Seele, Geist, wobei die identischen Wesensmerkmale in ihrer Beschaffenheit miteinander harmonisieren, allerdings gemäß ihrer Lichtstärke und Liebekraft.

Nun kannst du dir denken, dass Materie, Seele und Geist vom materiellen Standpunkt aus betrachtet keine oder kaum Leucht- und Erkenntniskraft schenken, während der seelische Standpunkt weitaus mehr Einsicht innehat und die geistige Sichtweise die anderen beiden bei weitem übertrifft; ja, diese hat die Macht, Körper und Seele zu durchdringen und im göttlichen Licht frei zu machen von aller Falschheit und Verkehrtheit, denn reiner Liebegeist ist Wahrheit.

Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass immer auch eine Reflexion vonstattengeht. Das heißt, Geist und Seele widerspiegeln sich in ihrer Originalität in der materiellen Sichtweise, kommen aber verkehrt zum materiellen Ausgangspunkt zurück. Dies ist die notwendige Bedingung dieser Schöpfung: Das Verkehrte beziehungsweise Gefallene soll sich im Bildnis der Verkehrtheit und Verkehrung darin auch so erkennen, um den Willen zu entwickeln, wieder in die Wahrheit seiner göttlichen Identität und Originalität zurückzukehren.

Ein Hauptwerkzeug dazu ist das Gewissen und die ihr angehörige Reue, die den Menschen in die Demut führen, so dass er in der Losgelöstheit irdischer Gebundenheit in die Freiheit des Geistes findet, welche ist das Herz und das Leben des Gewissens: Die Liebe.“

S: Danke, das muss ich erst einmal verdauen und bedenken und verstehen – im Gefühl ist es bereits verstanden, jetzt muss es von der Seele in den Verstand … also der Geist schenkt es der Seele und die gibt es weiter ans materielle Verständnis …?

G: „Ja, aber das materielle Verständnis ist in diesem Fall das geäußerte Wort, der bildhafte Gedanke, mehr braucht es nicht. Bleib in der Seele, bleib Seele, sei Seele und ernähre dich aus dem Geist.“

S: Ich werde mich bemühen. Wer hat mir das jetzt diktiert? Ich fühle deine Gegenwart und deine Liebe, die mein Herz tief berührt.

G: „Ich bin dein derzeitiger Schutzgeist, mein Name ist Franziskus. Ich werde dir helfen ganz frei zu werden, denn ich kenne deine Not aus meinem Erdenleben. Ich liebe dich mit der Liebe Jesu Christi, liebe auch du mich so.“

S: Das will ich. Danke.

* * *

Die Entrückung

Liebe Geschwister, was die Entrückung anbetrifft gibt es unterschiedliche Ansichten bezüglich Zeitpunkt sowie Art und Weise.

Wie wird die Entrückung vor sich gehen?

In der Bibel heißt es: Die Kinder Gottes werden in die Luft/Lüfte erhoben. Was bedeutet Luft im Geistigen? Luft bedeutet Geist. Die wahren Kinder Jesu Christi werden in den Geist enthoben = werden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Nur wer Jesus treu in Wort und Tat nachfolgt wird entrückt, wird erfüllt mit Seinem Geist.

Ist es dann eine plötzliche Entrückung?

Es findet eine Vorbereitung durch die Nachfolge statt, quasi ein Zubereitungsprozess für den Empfang des Geistes, für die geistige Wiedergeburt. Dabei lebt man zeitweise schon in Jesu Gegenwart, darin die Seele eine Entrückung/Entzückung erfährt. Doch zuletzt wird es eine augenblickliche Entrückung geben, eine geistige Eingeburt, wie es auch die Apostel erleben durften, als sie der Pfingstgeist bleibend erfüllte. Der Entwicklungszustand der Seele entscheidet dabei, wie viel Raum der Geist zu seiner und ihrer Entfaltung vorfindet.

Was meinen diese Worte Jesu?: „Ich komme in den Wolken des Himmels.“

Diese Worte haben verschiedene Bedeutungen. Eine davon ist, dass Jesu Kommen nicht sichtbar sein wird für den Weltverstand (hier Wolken), der den Himmel – die göttliche Liebe in uns – verdeckt. Seine Ankunft wird also eine plötzliche sein für die Diener der Welt: „Siehe, Ich komme wie ein Dieb in der Nacht.“ und „Denn gleichwie der Blitz ausgehet vom Aufgang und scheinet bis zum Niedergang, also wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes.“ Für die Kinder der Liebe bringen die Wolken (hier Aus-wirkende göttlicher Gnade) himmlischen Regen = göttliche Barmherzigkeit = Jesu Gegenwart.

Wann wird es zur biblischen Entrückung kommen?

Einige Gotteskinder befinden sich bereits nahe oder in der seelisch-geistigen Wiedergeburt. Sie werden schon vor der Zeit entrückt und wirken in den letzten Jahren im Geiste der Wahrheit Jesu Christi als Gerichts-Vorboten und Fackelträger der Liebe. Dazu sind viele von uns berufen und einige erwählt. Die allgemeine Entrückung findet in den drei Tagen der äußeren und inneren Finsternis statt. Während dieser werden die wahrhaftigen Kinder Gottes in Seinen Geist erhoben, die Kinder der Welt fallen in ihren liebarmen bis lieblosen Seelenabgrund – dies ist ihr Gericht.

Nun läuft also die Vor- und Zubereitungsphase für die Entrückung. Wir müssen uns täglich bewusst machen, in welcher Zeit wir leben. Deshalb sollen wir uns immer mehr loslösen von der Welt, die nunmehr ganz des Teufels ist. Sonst reißen uns Angst und Sorge mit im Weltenstrom, sonst kann Jesus Christus nicht einziehen in unsere Herzen und uns in Sein Herz entrücken.

* * *

Selbstverantwortung und Hingabe

Es taucht immer wieder die Frage auf bezüglich der Erlösung und Vergeistigung der Seele. Einerseits heißt es, dass sich diese allein in Gottes Gnaden vollziehen – wenn der Mensch sich dieser hingibt, findet er Erlösung und Vergöttlichung. Andererseits sagt Jesus, dass Er alle Talente und Werkzeuge zur Befreiung der Seele in sie gelegt hat und wir diese selbstverantwortlich benützen sollen, um zur Wiedergeburt in den Geist zu gelangen. Für viele Geschwister ist dies ein Widerspruch, darin sie sich nicht zurechtfinden. Bisweilen kommen deshalb Diskussionen auf, die oftmals Missstimmungen erzeugen oder gar einen unsichtbaren Keil in Geschwisterschaften treiben.

Eigentlich ist die Antwort recht einfach. Alles was wir zur Erlösung brauchen, ist als Gottesgabe in uns enthalten. Dies zu wissen ist eine notwendige Voraussetzung, um überhaupt selbstverantwortlich handeln zu können, so wie es unser himmlischer Vater möchte, denn Er will sich ja Kinder ziehen, die eigenständig in Seinem Geiste leben und handeln, also göttliche Freiheit genießen in Ewigkeit.

Wie kommen wir an diese Instrumente? Dazu gibt Jesus uns nur ein Gebot: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.“ In der Liebe zu Ihm öffnen und entfalten sich die göttlichen Werkzeuge, die in unseren Herzen enthalten sind. In und mit der Liebe zu Jesus Christus aktivieren wir diese, so dass unsere Seelen durchdrungen werden vom Geist Gottes.

Warum heißt es dann: Ohne Gott können wir nichts und mit Ihm alles? Was ist dann die Gnade Gottes in der wir leben, die uns befreit und erlöst? Was bedeuten dann Seine Worte: „Wenn ihr alles getan habt, bekennt, dass ihr unnütze Knechte gewesen seid.“?

Liebe Geschwister, die Gnade Gottes ist die Eröffnung des Zuganges zum Erlösergeist in uns. Die Gnade Gottes ist die Wegweisung und Begleitung dahin. Ohne den göttlichen Gnadenakt gibt es keine freie Gotteskindschaft. Der Gottesgeist in uns, der uns zu ewigen Göttern macht, ist ein Geschenk der Liebe.

Wir dürfen uns also in der Gnade Gottes selbst vergöttlichen. Das heißt, wir gehen Hand in Hand mit Jesus Christus den Weg der Wahrheit und des ewigen Lebens. Selbstverantwortlich im Gebrauch unserer göttlichen Talente und im Handeln gemäß der erkannten Liebe unserer Herzen – und doch in Demut im Wissen, dass wir ohne den Beistand unseres himmlischen Vaters verloren wären in dieser gefallenen Welt des Scheines und des Todes.

Und selbst im ewigen Himmelsleben, wenn wir einst die geistige Wiedergeburt erlangt haben und in göttlicher Freiheit leben und herrschen werden über alle Schöpfungen diesseits und jenseits der Zeit, werden wir in kindlicher Liebe empfangen alle Gaben aus dem Herzen unseres himmlischen Vaters. Dabei wird nicht das schöpferische Gottsein unsere größte Glückseligkeit sein, sondern es wird keine größere Glückseligkeit geben als das Herzens-Einssein mit unserer einzigen Liebe in Ewigkeit: Jesus Christus.

Amen, o göttliche Wahrheit, Amen.

* * *

Kreuzigung und Auferstehung

Es ist eine Tatsache, dass die Kirche das Kreuz missbraucht und es zu einem Machtinstrument degradiert hat. Doch ist es gefährlich, deshalb das Kreuz zu dämonisieren und den gekreuzigten Jesus aus unseren Herzen zu verdrängen, um allein dem auferstandenen Jesus Bewusstsein zu schenken, wie es manche Christen meinen tun zu müssen.

Kreuzigung und Auferstehung bilden eine Einheit im göttlichen Erlösungswerk. Wer Jesus am Kreuz betrachtet sieht das geöffnete Herz unseres himmlischen Vaters, der Seinen Sohn – Seine Seele (Gottessohn) und Körper (Menschensohn) – für unser Heil geopfert hat. Der leidende Jesus zeigt uns die Sanftmut und Demut unseres himmlischen Vaters, zeigt uns Seine Liebe zu uns und Seine Barmherzigkeit für uns. Die Kreuzigung Jesu offenbart uns das Wesen Gottes in Seiner innersten Tiefe, wodurch wahrhaftige Erkenntnis von Gottes Herzen ermöglicht wird. Durch Seine Kreuzigung hat Gott alle Sünden der Welt in Sein Herzensblut getaucht und somit erlöst vom ewigen Tode.

Die Auferstehung ist die göttliche Konsequenz des Todes, denn jede Tat Gottes beinhaltet Vollkommenheit. So zeigt uns die Auferstehung Jesu, dass der Tod keine Macht hat über das Leben. Sie zeigt uns, dass Gott Herr ist über Leben und Tod und Er uns ewiges Leben geben kann und gegeben hat – und zwar Sein göttlich Leben, denn ein anderes gibt es nicht. Mit der Auferstehung Seines Leibes hat Gott alle gefallene = gekreuzigte Materie neu belebt und ihr den Weg in Sein Herz gebahnt, welcher ist die Vergeistigung und somit lebendige Auferstehung allen erstarrten Seelenlebens im unendlichen Raum.

Erst wenn diese Schöpfungsepoche beendet sein wird, alles gefallene Leben wiedergebracht sein wird, der große Schöpfungsmensch vollständig wiederhergestellt an Gottes Herzen ruht und durch Ihn und mit Ihm und in Ihm göttlich tätig ist, wird die Einheit der Kreuzigung und Auferstehung Gottes als ewige Perle der Liebe und Barmherzigkeit im Liebegrund des göttlichen Herzens versenkt werden zum ewigen Andenken an diese einmalige Schöpfungsperiode.

Dann wird der Vater eine neue unermessliche Schöpfung ins Leben rufen, doch nicht mehr als alleinige Gottheit, sondern zusammen mit Seinen Kindern. Und sie/wir werden diese regieren als göttliche Einheit in unsagbarer Freude und Glückseligkeit. Und so wird es immer weiter gehen, immer tiefer werden Seine Kinder eindringen in ihres himmlischen Vaters und somit ihre eigene Göttlichkeit und kein Ende wird jemals sein.

Nun beklagen wir diese Sekunde unseres ewigen Daseins namens Erdenleben, weil wir unsere Seelen an den Tod der Welt gebunden haben. Wir leben in Sorge und Angst, da wir das Vertrauen verloren haben in unseren himmlischen Vater. Dabei gehört unser Leben doch Ihm, Er ist das Leben in uns, wir sind Sein Leben, wir sind Seine Liebe.

Wenn wir unser Dasein hier ins rechte Verhältnis setzen, sehen wir, dass all unsere Weltsorgen und eigensinnigen Gedanken unnütz und unserer Entwicklung hinderlich sind in Anbetracht unserer göttlichen Existenz und der Fürsorge Jesu Christi.

Ja, die Welt wird uns kreuzigen und hat es bereits getan, doch in uns ruhen und wirken göttliche Auferstehung und ewiges Leben in Jesus Christus. Amen.

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Gedanken sind Schöpfung

Meine Seele ist erfüllt vom Geist Gottes, der mich zu wunderbaren göttlichen Gedanken führt und Bilder der Weisheit und Wahrheit schenkt. So sehe ich: Jeder Gedanke und jedes Wort Gottes ist Schöpfung im göttlichen Bewusstseinsraum. Jedes Wort, das Jesus Christus sprach als Gottmensch auf dieser Erde, wurde und ist eine geistige Schöpfung, ist ein Universum voller Wunder, ist eine Welt voller selbstbewusster vollkommener Wesenheiten, bestehend in alle Ewigkeit.

Jedes Wort, das Jesus Christus in unseren Herzen spricht, ist eine Schöpfung zugleich im göttlichen All-Sein sowie in unserem individuellen unendlichen Seelenraum, ist ein Universum voller Wunder und selbstbewusster vollkommener Wesenheiten, bestehend in alle Ewigkeit.

Jeder Gedanke, jedes Wort die wir denken und sprechen, erschafft eine geistige Welt mit Gedankenkindern im unendlichen Raum unserer Seelen in uns und somit im unendlichen Raum Gottes außer uns – denn wir sind Kinder Gottes mit allen Wesensmerkmalen und Attributen Gottes. So gestaltet erschaffen wir mehr oder weniger unvollkommene und gefallene Welten, geboren aus unserer Unvollkommenheit und Gefallenheit, die zur Erlösung geführt werden müssen, beziehungsweise die sich gemäß und synchron unserer persönlichen Entwicklung und Erlösung gestalten. Geistigen Auges erblicken werden wir diese erst im individuellen Eingehen in die göttliche Heimat, und dies dann verständnisvoll und barmherzig mit göttlichen Augen in der Rückschau unserer und somit ihrer Entwicklung.

Doch für uns unsichtbar wirken diese Welten allzeit auf uns ein, denn wir stehen mit ihnen in ständiger Resonanz. Sie halten und verstärken sowohl unsere guten als auch schlechten Gedanken. Als unsere Gedankenkinder leiden sie mit uns und lieben mit uns. Ja, als Kinder Gottes sind wir Welten-Schöpfer, dies soll uns bewusst sein.

Dazu sagt der Vater:

„Meine Kinder, große Verantwortung liegt in eurem Wollen, Denken und Tun. Deshalb geht wachsam und achtsam durch die Zeiten. Lasst euch nicht mitreißen vom wütenden Weltensturm, bleibet im stillen Gebet, ergreifet Meine Hand, ergreifet Mein Herz.

O Meine Kinder, Ich bin euch so nah, doch trennt uns noch die Scheidewand des Todes, die Ich zwar durchbrochen habe, doch die der Satan für euch zum Schein wieder errichtet hat. Ja, zum Schein sage Ich, denn die Wand zwischen uns, Meine Kindlein, ist eine Lüge. So betet, dass Mein Liebelicht eure Seelen erhellen möge, auf dass ihr erkennet, dass nur der Lügengeist zwischen uns steht, der keine Macht hat und keine Konsistenz. Dann spüret ihr Meine Gegenwart, dann wird Wahrheit machtvoll wirken, dann stürzt die Lügenmauer ein, dann schließen wir uns in die Arme, dann ist es vollbracht.

Amen, euer himmlischer Vater, Amen.“

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Das bittere Buch

„Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben. Er sagte zu mir: `Nimm und iss es! In deinem Magen wird es bitter sein, in deinem Mund aber süß wie Honig.´ Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es. In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.“

Liebe Geschwister, was bedeuten diese Worte des Johannes? Das Buch/Wort, das er empfangen hat, kommt aus dem Gottesgeist; die Seele nimmt es in den Mund, da ist es als göttliche Speise erstmal süß. Doch im Verdauungsprozess kommt ihm die bittere Erkenntnis, was die Worte eigentlich bedeuten. Denn sie zeigen, was dereinst in dieser Welt, also jetzt, Böses geschehen wird, und sie offenbaren das Gericht, welches jetzt über die Welt kommt. Da rumorte und gärte es kräftig im Seelenmagen des Johannes, und das Dunkel der Worte trennte sich vom Licht der Worte. Und die Finsternis wurde ausgeschieden und das Geisteslicht, die göttliche Essenz des Buches wanderte ins Herz des Johannes, wo es wieder süß schmeckte, denn hier wird das Wort zu Liebe, die sich am Ende der Offenbarung als ewige Wahrheit bezeugt.

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