Geschwistertreffen in Überlingen

Samuel Surazal Das große Sterben und das große Erwachen

Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal
Verwendete Ausgabe
1. Auflage Juli 2022
Originalsprache
Deutsch
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Deutsche Originalausgabe

1. Auflage Juli 2022 ▪ Samuel E. Surazal

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ISBN 978-3-946467-94-6

Dies Wochenende hat sich der Himmel für uns geöffnet und wir durften ein wenig seine Luft schnuppern. Jesus war unsere Mitte und in unserer Mitte und hat dem Treffen beigewohnt. Ebenso waren die Apostel anwesend, die Urväter, Maria und Josef, Adam und Eva, auch Abel und Kain waren zugegen. Im Himmel herrschte vollkommene Stille, da Jesus bei uns weilte und aller Geister Augen waren auf das kleine unscheinbare Nesselwangen gerichtet.

Die Gegenwart Jesu eröffnete ein gigantisches Erlösungswerk verstorbener Seelen, die in ihren jeweiligen Sphären am Geschehen teilhaben durften, und so konnten Millionen bislang erdgebundene Seelen im großen Jenseits weitergeführt werden – näher zu ihrem Lebensziel.

Jesus verband alle unsere Herzen mit einem Band der Liebe und verknüpfte jedes mit einem Liebeband mit Seinem Herzen. Dann ging von Seinem Herzen eine Lichtwelle aus, durchflutete erst den kleinen materiellen Raum im Gasthof, dann das Land, die ganze Erde und schließlich durchdrang diese Woge der Liebe und des Lichts die gesamte Schöpfung.

Jeder der Anwesenden durfte eine geistige Last in die Mitte des Raumes legen, Jesus zu Füßen. Er sagte, dass Er uns jetzt diese Lasten abnimmt, sie verwandelt und als gereinigte Liebe zurück in unsere Herzen legt. Aber wir dürften diese nicht wieder in das Dunkel unserer Seelen ziehen, ansonsten wir die Last wieder tragen müssen, die Er bereits für uns getragen hat.

Die Liebe unter den Geschwistern war und ist unbeschreiblich. Wir stehen ja auf dem Fundament, das da heißt Jesus Christus. Er vereint unsere Seelen und Herzen und macht uns so zu wahrhaftigen Kindern und Geschwistern Seiner Liebe – es ist unaussprechlich, dies erleben zu dürfen.

Er spricht: „Meine Kinder, das, was ihr erleben durftet ist nichts im Vergleich zu dem, zu was ihr geistig in Mir fähig seid. Ja, Ich werde euch wieder zusammenführen und ihr werdet dann eine Tiefe in Mir und dadurch in euch finden, die ihr bislang nur von ferne erahnen könnt. Ja, Ich werde euch diese Tiefen Meines Herzens eröffnen und euch mehr und mehr erfüllen mit Mir. Meine Lieben, ihr könnt bislang nur leise fühlen, wer und was Ich für euch bin. Doch bald werdet ihr erkennen, bald werdet ihr sehen – und Wundersames wird sich in euch und dadurch außer euch ereignen.

Amen, euer Vater Jesus, Amen.“

* * *

Liebe Geschwister, noch einmal zum besseren Verständnis bezüglich des Geschwistertreffens:

Selbstverständlich braucht uns Gott nicht zur Seelenerlösung und auch nicht für irgendwas anderes, das wissen wir. Aber es ist doch Seine große Freude, das Erlösungswerk zusammen mit Seinen Kindern zu vollbringen und zu vollenden, und darüber hinaus mit uns und in uns zu wirken in Ewigkeit. Dies ist Seine und unsere große Seligkeit.

Das kann sowohl im materiellen Dasein geschehen als auch im geistigen. Dass Er uns zuweilen zusammenführt und teilhaben lässt an Seinem Werk und zu uns spricht in Wort und Tat ist ein Geschenk – dies zu vermitteln ist meine Aufgabe. In welchem Ausmaß dies geschieht bestimmt Er und nicht wir.

Alles, was dieses Wochenende geschah, ist also Gottes Werk und Wille. Seine Gegenwart, die Gegenwart der Himmelsgeister, seien es uns bekannte oder unbekannte, die Erlösung unzähliger Seelen, der Vater hat es geplant und bewirkt, und unser kleiner Kreis durfte in Seiner Gnade mitwirken.

Wenn alle Augen des Himmels auf Jesus Christus im Raum gerichtet waren, zeugt das davon, dass in Ihm das Zentrum der Schöpfung ruht, und Er hier mit Seinen Kindern ein großes Werk vollbringen will und wird. Es hängt ja aller Leben Schicksal vom Zustand dieser Erde ab.

Jesu ganzes Sein ist für Seine Kinder da, die jetzt inkarniert sind. Alle Himmelsgeister senden ihre Liebe hierher, um mitzuhelfen bei der Wandlung und Erneuerung der Erde. Und wir sind ein Teil davon, ein Teil der Arbeiterschaft, die von Jesus besucht und gesegnet wird auf vielerlei Art und Weise. Wie vor 2000 Jahren ist das nun auch eine besondere Zeit, die Er speziell behandelt, in der Er außerordentlich zugegen ist und wirkt.

* * *

Liebe Geschwister,

in Jesu Gnaden darf ich bisweilen in Seiner Gegenwart leben. Darin bin ich auch in der Lage, mich mit den Bewohnern der himmlischen Stadt Jerusalem zu verbinden, eigentlich: Sie eröffnen sich mir. Es ist dann so, dass ich geistig sehe, wie sie uns sehen, wie sie uns in Eintracht segnen und für uns beten. Es sind tatsächlich alle, denn die Bewohner des obersten Liebehimmels bilden eine Einheit, wie ein einmütiges Herz, das im Takt der Liebe Gottes schlägt.

Vorneweg stehen die Apostel, die Propheten und Altväter, Maria und Josef, Adam und Eva und einige mehr. Begleitet werden sie von der namenlosen Zahl derjenigen Gotteskinder, die sich in Demut und hingebungsvoller Liebe, zumeist auf dieser Erde, zu Brautseelen gestalten ließen.

Ich sehe ihre Zuneigung, ihr Mitgefühl – sie leben und leiden mit uns. Obwohl es ob unserer Unstetigkeit und Lauheit in ihren Herzen brennt uns schicksalshaft beizustehen, auf dass wir tiefer und schneller in Jesu Herz finden, dürfen sie nicht aktiv ins Geschehen eingreifen, um unseren freien Willen nicht zu beeinträchtigen. Sie sehen die Gefahr in der wir uns befinden, denn so heimtückisch wie jetzt tobte der geistige Tod niemals zuvor. Ihre Blicke gehen zu Jesus, der sie mit Seinen sanftmütigen Augen im Innersten berührt und mit Seinem Herzen beruhigt und stärkt.

Liebe Brüder und Schwestern, ihr habt gelesen und gehört, in welcher Zeit wir leben. Doch könnt ihr nicht erahnen, was in der geistigen Welt tatsächlich vor sich geht, welche Gewalten die Unendlichkeit durchströmen und was „auf dem Spiel steht“.

Vor 2000 Jahren sah es für die Welt und auch für manche Jünger und Apostel so aus, als ob mit Jesu Kreuzigung alles verloren sei. Nun wird es in der kommenden Zeit wieder den Anschein haben, dass alles verloren sei. Doch auch diesmal wird die Liebe siegen und dem Bösen ein unrühmliches Ende bereiten.

So spricht der himmlische Vater:

„Meine Kinder, der Himmel ist in euch. Seht also nicht nach oben und außen, sondern nach innen. Werdet stille und öffnet euch für Meine Liebe, darin ihr die Bewohner Meines Herzens findet. Ihr könnt euch mit ihnen in Verbindung setzen mittels liebender Gedanken; sendet sie aus zu wem auch immer, dadurch werden und sind die Kinder Meiner Himmel für euch fühlbar, ihr seid dann geistig mit ihnen verbunden, ihr seht sie im Geiste.

Wenn eure Herzen zu Mir geöffnet sind, gibt es also eine Verbindung in den Himmel, einen Kontakt mit dessen Bewohnern, einen Akt himmlischer Vereinigung – nicht nur mit Mir, sondern auch mit denen, die in Mir sind. Daraus könnt ihr Kraft schöpfen, geistige Sicherheit gewinnen und im Glauben wachsen.

Amen, euer Vater im Himmel, Amen.“

* * *

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