Weihnacht 2021
Liebe Geschwister, bereit zu sein, um seinen irdischen Leib mutig als Märtyrer für Jesus Christus zu opfern, bedarf schon eines gefesteten geistigen Zustands, darin das Bewusstsein ewigen Lebens im Reich des Vaters ruht. Aber noch ein viel Größeres ist es, das irdische Leben dem Vater zu weihen und zu schenken und dadurch im Leib sein Ich-Sein für Jesus Christus hinzugeben.
So gibt es drei Tode: Den Tod des Leibes, den geistigen Tod, und das Entsterben von der Welt, um im Geiste neu geboren zu werden. Deshalb heißt es auch: Stirb, bevor du stirbst, so wirst du ewig leben.
Der alte Mensch muss also vergehen, auf dass der neue in Jesus Christus geboren werden kann. Er muss durch das Nadelöhr gehen, das da heißt Selbstverleugnung, Demut und Gottvertrauen. Und da heißt es auch: Schicksalhafter Schmerz demütigt die Seele mit Gewalt, Liebe zu Jesus Christus durchdringt die Seele zärtlich mit Demut. Als Kinder Gottes dürfen wir den Weg der demütigen Liebe gehen. Das ist das ewige Weihnachtsgeschenk der göttlichen Barm-herzigkeit.
Der Vater sagt, dass Er in der Weihnachtszeit Seine Kinder reich beschenken möchte. Das ist Ihm ein großes Bedürfnis. Ja, in der Weihnachtszeit, wenn die Dunkelheit ihre schwarzen Flügel über die Weltmenschen ausbreitet, strahlt Gottes Gnadenlicht für Seine Kinder am hellsten. Doch müssen wir bereit sein, Seine Gaben zu empfangen. Was braucht es dazu? Nichts weiter als ein offenes Herz, ausgerichtet auf Jesus Christus.
O liebe Geschwister, ihr ahnt es vielleicht und doch hört es sich seltsam an: Unser himmlischer Vater kann sich nur schwerlich zurückhalten, denn Sein Herz drängt sehr zu uns. So spricht Er in meiner Brust, weshalb ich dies kundgeben darf. Seine Liebe ist überwältigend, wenn ein Kind treu ist in Wort und Tat. Er überschüttet Seine Lieben mit göttlichen Gaben in einer Fürsorge und Liebehingabe unbeschreiblich.
Ja, Gott ist im Grunde von Herzen demütig, sanftmütig und zärtlich. Nur der Welt muss Er Strenge zeigen, um sie zurecht zu rütteln. Seinen Kindern aber offenbart Er Sich in einer liebreichen Sanftheit und Zuneigung, wofür es keine Worte gibt. Sie führt Er sicher durch alle Stürme und Erdbeben. Wenn die Weltwogen tosen und toben, gebietet Er dem Meer unserer Seele Ruhe, worauf Freude und Frieden einkehren in unsere Herzen. Dann heißt es wahrlich: Stille Nacht, heilige Nacht, denn Jesus Christus macht für uns die Weltennacht zur stillen heiligen Nacht der Seele, während es draußen in der kalten Welt stürmt und tobt.
Ja, Freude und Friede ob dieser göttlichen Wahrheit sind in unseren Herzen, während die Kinder der Welt zagen und verzagen ob der Geschehnisse, die nun über diese Welt hereinbrechen. Danke Vater, dass wir bei Dir sein dürfen. In Deinem Namen segnen wir diese Welt und alles, was in ihr, auf ihr und über ihr ist.
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Ostern 2022
Liebe Geschwister, viele von uns beutelt es gerade heftig auf den verschiedensten seelischen Ebenen. Das kommt daher, dass der Vater auf eine Entscheidung drängt. Werkzeug hierfür ist der Antichrist, der mit seinen üblen Taten die Erde in einen dunklen Nebel der Angst und Falschheit hüllt. Allerlei negative Energieströme und -felder, denen wir ausgesetzt sind, sorgen dafür, dass sich unsere Seelenabgründe öffnen und vieles in uns präsent und aktiv wird und ist, was bislang verdrängt wurde. Dies führt oftmalig auch zu körperlichen Symptomen wie extremer Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, Kopfschmerzen; auch längst gesundet geglaubte Körperteile können wieder schmerzen. Aber auch Resignation und Zweifel können uns belasten und unsere Herzen beschweren.
Mir wird mitgeteilt, dass diese Intensität bis Ostern andauert, wo wir dann eine quasi-Kreuzigung unseres alten Menschen erleben können, und sodann gemäß unserer Hingabe und Liebe-Sehnsucht teilhaben dürfen an der Auferstehung Christi – in uns.
Deshalb sollten wir die kommende und jede Osterzeit intensiv gestalten und vor allem die Tage von Karfreitag bis Ostermontag wenn möglich zurückgezogen an der Seite Jesu verbringen. Wir dürfen Ihn in unseren Herzen begleiten, Er wird uns Seine Gottmenschen-Sphäre öffnen und uns zeigen den Sohn in Ihm, in dem Er uns erlösender Bruder wurde und ist und sein wird ewig.
Jesu Blick ist voller Liebe, aber so ernst habe ich Ihn selten gesehen. In diesem ernsten Augenblick zeigt Er Seine väterlich-mütterliche Fürsorge für Seine Kinder, die jetzt und in naher Zukunft einer großen Gefahr ausgesetzt sind aufgrund ihres freien Willens. Deshalb betont Er immer wieder, dass wir zu Ihm flüchten sollen in jeglicher Not. Nicht im menschlichen Selbstbewusstsein sollen wir Ihm gegenübertreten, sondern als hilfebedürftige Kinder Ihm entgegeneilen. Dazu ist es notwendig, seinen alten Menschen loszulassen, den wir so sehr lieben. Ja, wir lieben uns selbst mehr als Gott, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen, das teilt der Vater mir immer wieder mit.
Doch sollen wir nicht denken, dass wir würdig sein müssen, um uns Gott nahen zu können und zu dürfen, oder geistig „fortgeschritten“. Dies ist eine Falle Satans. Niemand ist würdig vor Gott, diese Souveränität = Ebenbürtigkeit gibt es nicht. Und geistigen Fortschritt gibt es nur in dem Maße, in dem Jesus in einem lebt. Und das geschieht nicht durch Weisheit oder Wissen sondern allein durch die kindliche Liebe zu Ihm. Kindlich, nicht im Erwachsen-sein-wollen. Es lohnt sich, dies im Herzen zu bedenken.
Dein Segen ist mit uns, lieber Vater. Wir beten Dich nicht an, sondern als Deine Kinder lieben wir Dich mit einem kindlichen Herzen. Ja, wir haben solche Sehnsucht Dich zu umarmen und dass Du uns umarmst. Komm, lieber Jesus, komm jetzt!
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Ostern 2022
Gethsemane – der Vater spricht
„Meine Kinder, dies ist eine besondere Nacht für euch, und es war und ist eine besondere Nacht für Mich. Ich war einerseits Mensch wie ihr, mit all den seelischen Niederungen, die Auffanggefäße sind für dunkle Gedanken und Ängste, und die solange die Seele beschweren, bis die Sonne am Horizont erscheint.
Ja, gar dunkel war es um Meine und in Meiner Seele, so dass sie zu Boden gedrückt wurde in geistiger Umnachtung. In dieser Nacht konnte Ich nur schwer zu Meiner Liebe finden. Immer wieder rückte Mein Menschliches in den Vordergrund in Angst vor dem unsagbaren Leiden, das Mich erwartete. Mein Göttliches wurde vom Menschlichen zeitweise völlig überlagert, so dass Ich keinen Ausweg sah aus den Stürmen der Seele. Zusätzlich waren die Tore der Hölle vor Mir und in Mir geöffnet und alle satanische Bosheit und Falschheit schlug Mir ins Gesicht und stach Mir ins Herz.
Da saß Ich nun, allein gelassen, schrecklichen Bildern ausgesetzt, hin und her gerissen zwischen Meinem Menschsein und Gottsein. Doch eines wurde während dieses Kampfes immer intensiver und nahm zunehmend Raum ein in Mir: Das Schicksal der Menschheit und Meine Verantwortung für sie. Diese wiederkehrenden Gedanken fachten die Liebe Meines Herzens so sehr an, dass im Verlauf der dunklen Stunden die Stiche und Schläge der Finsternis schwächer und schwächer wurden. Schließlich spürte Ich die Sonne in Meinem Herzen, die Liebe Meines Herzens, die Verbindung zu Meinem Vater war wiederhergestellt – und Ich sprach die Worte, die Meine Entscheidung bestätigten: Mein Vater, nicht Mein Wille, sondern Dein Wille geschehe.
Obwohl Ich Mich nun zeitlich nahe des grausamen Geschehens befand, spürte Ich eine unbeschreibliche Freude und Zuversicht. Da die Entscheidung des Opfertodes gefallen war, war aller Ballast von Mir abgefallen, allein die Freude ob der Offenbarung Meines Herzens für alle Zeit und Ewigkeit und die darin enthaltene Erlösung für alle Menschen trugen Mich durch alles Leid bis zum nach außen hin jämmerlichen Sterben am Kreuz. Doch Ich war glücklich bis in den leiblichen Tod, denn die Liebe zu Meinen Kindern überlagerte und durchdrang allen Schmerz.
Meine Kinderlein, seht Mein Herz, es schlägt doch für euch! Für euch habe Ich Mein Leben gegeben. Ihr seid Mein Ein und Alles. Damit Ich euch lieben kann und euch geben kann Mein göttlich Leben, habe Ich diese Schöpfung aus Mir hervor gerufen. Ihr seid es, die Ich dazu bestimmt habe, mit Mir zu leben und zu beherrschen die Unendlichkeit in alle Ewigkeit.
Darum verzagt nicht ob der Welt Zustände, sondern seid fröhlich, dass Ich euch gerufen habe und zu euch spreche durch dieses Kind Worte des Trostes, der Zuversicht, Worte der Wahrheit, Worte der Liebe.
Amen Meine Kinder, Amen.“
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