Samuel: Jesus möchte zuerst ein Begrüßungswort sprechen. Er steht hier in der Mitte, hat Seine Hände über uns ausgebreitet und segnet jeden Einzelnen von uns.
Jesus spricht: „Amen, Mein Reich ist nicht von dieser Welt – mit diesen Worten gehe Ich durch dieses Land. Und bin gegangen durch dieses Land, um zu erwecken die Toten in den Gräbern des Fleisches, um anzurühren die Schlafenden, die Ich gerüttelt habe zum Teil mit Not, zum Teil berührt habe mit Liebe, auf dass sie erwachen hinein in Mein Wort, das Ich ausgebreitet habe über dieses Land, und das Ich jetzt ausbreite hier in diesem Raum.
Das Wort, das erfüllt ist von Licht und Liebe und Wahrheit und das Ich selbst bin. Ich selbst bin das Wort, der Geist des Wortes, der nun berührt eure Herzen in der Tiefe, auf dass ihr erkennt, dass Ich ein Gott der Liebe bin. Und dass Ich ein Gott bin, der nur eines im Sinn hat: Diese gefallene Schöpfung zurück ins Licht zu führen – als Gesamtheit und jedes einzelne Meiner Kinder. So bin Ich gekommen, Meine Söhne und Töchter anzurühren, sie an der Hand zu nehmen, ihre Herzen zu berühren, um sie dann hineinzuführen in Mein Herz, in Meine Liebe ewiglich.
Vor 2000 Jahren bin Ich auf diese Erde gekommen, um Meine Lehre zu offenbaren. Den Menschen zu zeigen, was sie zu tun haben, auf dass sie den Weg sehen, den Ich bereitet habe, und den sie gehen können im Licht Meiner Liebe. Der Boden dieses Weges heißt Demut – Demut und Hingabe an Mich, darin das Vertrauen in Mich liegt, dass Ich ein Gott der Liebe bin und kein strafender und kein verurteilender Gott, sondern Mein Wunsch und Mein Wille ist die Erlösung, die Befreiung und das Glückselig-machen aller Meiner Kinder in Ewigkeit.
Ich allein bin der Erlöser. Nur Ich allein kann euch freimachen von aller Last, von aller Not, von aller Traurigkeit und der Finsternis, die sich nun über diese Erde ausgebreitet hat. Falschheit und Lüge regieren diese Welt, doch um euch habe Ich einen Schutzraum errichtet, in dem ihr euch befindet zusammen mit Mir, auf dass euch die Lüge nicht mehr ergreifen kann. Ich habe euch gestellt ins Licht der Wahrheit, Ich stelle alle Meine Kinder ins Licht der Wahrheit, die es ernst meinen, die mit Wahrhaftigkeit diesen Weg gehen, die Mich nicht neben der Welt herziehen, sondern die bereit sind, Opfer zu bringen für Mich.
Dies ist der einzige Weg, dieser schmale und steile Weg heraus aus der Welt. Loszulassen die Dinge, die euch binden an die Materie, auf dass ihr frei seid und unbelastet, denn nur so könnt ihr Mich lieben, Meine Kinder. Die Freiheit der Liebe braucht Unbeschwertheit, braucht Freude, und die gibt es nur bei Mir. Die weltliche Freude schenkt auch Befriedigung für einen Moment, und doch trägt sie den Tod in sich. Aber die Freude, die ihr findet in Meiner Gegenwart, trägt das Leben in sich, ewiges Leben.
Und wenn ihr einst eingegangen seid in eure geistige Heimat und im Rückblick betrachten werdet die Zeiten, in denen ihr überwunden habt, in denen ihr euch nicht geärgert habt über diesen oder jene Menschen, sondern in der Liebe geblieben seid; wenn ihr einem Menschen vergeben habt in Liebe und Geduld, der euch nicht Gutes tat, der euch beleidigt hat, der euch hintergangen und belogen hat oder Gewalt antat; oder die Zeit, in denen ihr dieser und jener weltlichen Lust – auch der sexuellen – nicht mehr nachgegangen seid, sondern gesagt habt: `Meine Liebe soll rein sein im Geiste und nicht hinab gezogen werden und gebunden sein an das Reich der Materie´, Meine Kinder, das sind die wichtigen und entscheidenden Momente in eurem Leben.
Wenn ihr diese Überwindungen einst im Rückblick betrachtet, werdet ihr erfüllt sein von Freude. Frohgemut werdet ihr dann sagen: `Danke Vater, dass Du mich in diesen Momenten getragen hast, dass Du mir die Kraft gegeben hast, Dir treu zu sein in der Liebe.´ Meine Kinder, diese Momente entscheiden über Leben und Tod. In der Liebe zu bleiben, zusammen mit Mir zu vergeben, zu überwinden, mutig auch zu sein und zu sagen: `Nein, ich gehe nicht den Weg, den die Menschen gehen, den diese Welt geht. Ich gehe den Weg zusammen mit meinem Jesus hinein in das Reich, das nicht von dieser Welt ist.´ – Das, Meine Kinder, sind die wichtigsten Momente in eurem Leben. Da nehme Ich euch an der Hand, da nehme Ich euch ernst, in dieser Treue zu Mir.
Für diese eure Momente bin Ich gestorben. In diese Momente habe Ich Meine Erlösung gelegt – und in diese Momente habe Ich Meine Auferstehung gelegt. Und darum, jedes Mal, wenn so eine Situation kommt, wenn ihr euch in so einem entscheidenden Raum der Zeit befindet, dann bedenkt diese Meine Worte, dass eure Entscheidung Gültigkeit hat für die Ewigkeit. Amen, Meine Kinder, das sind Meine Begrüßungsworte. Ernste Worte, liebevolle Worte, göttliche Worte. Amen.“
* * *
Samuel gibt Zeugnis: Ich war vor meinem Erwachen alkoholabhängig, habe zwei bis drei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht, habe nur im sexuellen Rausch gelebt, war in einer Straßengang, wir haben viel Kriminalität gehabt, oft mit Polizei zu tun gehabt. Und dann bin ich durch die Trennung von einer Frau in tiefes Leid gestürzt worden. Dieser Liebeskummer hat mich von meinem Thron gestoßen und in eine tiefe Depression geführt. Als ich so am Boden zerstört war – das ging über viele Monate habe ich aus einem Impuls heraus gebetet: `Lieber Gott, wenn es Dich wirklich gibt, dann will ich Dich sehen, aber so wie Du wirklich bist und nicht, was die Menschen aus Dir gemacht haben.´
Zerst tat sich nichts, doch eines Abends, als der seelische Schmerz so stark war, dass ich es fast nicht mehr ausgehalten habe, hat sich plötzlich meine Seelenbrust geöffnet, sie ist im Schmerz quasi aufgebrochen und von innen heraus strömte eine Woge von Licht und Liebe, wie aus einer sprudelnden Quelle, und erfüllte mein ganzes Wesen durch und durch. Ich war durchdrungen vom göttlichen Geist. Das war meine Einweihung. Gott hat mich in jenem Moment berührt und auf den Weg zu Ihm gebracht.
So bin ich immer tiefer hineingeführt worden ins geistige Leben, in diesen Auftrag, den Gott mir mitgegeben und zugesprochen hat: Sein Wort zu verkünden, aber auch prophetisch zu wirken, den Menschen mitzuteilen, dass es jetzt eine entscheidende Zeit ist für jeden einzelnen Menschen und für die Welt insgesamt, dass es die Zeit der Wandlung ist, dass Seine Wiederkunft für die Welt bevorsteht, aber für Seine Kinder Er schon gekommen ist. Wir dürfen schon in Seiner Gegenwart leben, wir müssen es nur erkennen.
Dann habe ich begriffen, dass man wirklich alles, was zwischen einem und Jesus steht, wegtun muss. Es darf keine Barriere, keine Scheidewand mehr zwischen uns und unserem himmlischen Vater geben. Und wenn wir dann diesen Satz sprechen: `Jesus, meine Liebe und mein Leben´, geschieht etwas ganz Besonderes. Denn erst wenn man alle Räume der Seele freigemacht hat für Seine Liebe, hat Er die Macht, die Seele ganz zu erfüllen. Dann gibt es nichts mehr, was Ihn zurückhält. Dann hat er die Macht, uns ganz mit Seinem Geist zu erfüllen.
In diesen Prozess des gänzlichen Loslassens will Er uns hineinführen und hat Er uns hineingeführt, deswegen spricht Er auch immer wieder diese ernsten Worte: „Meine Kinder, es ist ganz wichtig, dass ihr die Dinge, die euch noch an die Welt binden, verlasst. Denn euch habe Ich berufen und gerufen, Mir zu dienen in dieser Zeit auf dieser Erde. Und das könnt ihr nur, wenn ihr ganz frei seid für Mich. Wenn ihr zwei Herren dienen wollt, Mir und der Welt, dann kann Ich euch nicht so gebrauchen, wie Ich es vorgesehen habe für euch für diese Zeit.“
Doch die Zeit drängt auch, denn es kann alles ganz schnell gehen. Der Vater sagt: „Von einem Tag auf den anderen wird alles anders sein.“ – Viele Annehmlichkeiten werden plötzlich wegfallen. Es kann sein, dass morgen das Geld nichts mehr wert ist, dass das Internet nicht mehr funktioniert, dass alles zusammenbricht; auch ein Krieg kann kommen … Naturkatastrophen. Es kann sich alles ganz schnell ändern. Dann brauchen wir diesen festen Halt in Jesus Christus, dass wir wirklich in dieser Geborgenheit leben: Ich bin Sein Kind. Mein Leben gehört Ihm allein.´
Er sagt auch immer wieder, dass dieses Erdenleben der wichtigste Augenblick unserer gesamten Existenz ist, dieser Augenblick der Ewigkeit. Wir wurden ja erschaffen vor Äonen, vor Milliarden von Jahren. Unzählbare Zeiten sind vergangen, in denen wir bereits existieren – und wurden jetzt hingeführt in diese Inkarnation, in diese entscheidende Zeit. Da muss man die Wichtigkeit und die Notwendigkeit erkennen, diesen Weg konsequent und wahrhaftig zu gehen. Dies entscheidet nicht nur unsere diesseitige Zukunft, sondern vor allem unser jenseitiges Leben. Unsere jetzige Lebens- und Liebesweise hat eine weitreichende Auswirkung auf unsere ewige Existenz, dessen sollen wir uns bewusst sein.
Ein Bruder frägt nach wegen der sexuellen Enthaltsamkeit …
Samuel: Ja, es ist tatsächlich so, dass der Geschlechtsakt nur dann ausgeführt werden sollte, um einer Seele die Einzeugung in einen irdischen Leib zu ermöglichen. Das wissen die Gotteskinder, die der Vater angerührt hat. Vor allem die Männer tun sich da schwer, denn in ihnen ist in der Regel mehr Triebhaftigkeit vorhanden als bei der Frau. Da ist es dann oft so, dass sich jemand ständig schuldig fühlt aufgrund dessen, dass er oder sie nicht lassen kann von der Fleischeslust und süchtig ist nach dem sexuellen Akt oder nach Pornographie. Oft ist es dann ein Prozess über Jahre, in denen man um Keuschheit und Reinheit ringt.
Dazu muss man wissen: Gott straft keinen Menschen, wenn dieser nicht loskommt von der sexuellen Lust oder einer anderen Sucht. Schuldgefühle, Selbstanklage und Selbstmitleid bereitet sich der Mensch selbst, wenn er meint, dass es einen strafenden Gott gibt. Doch ein vom himmlischen Vater angerührter Mensch lebt in Seiner Liebe und Barmherzigkeit, der Vater wird Sein Kind niemals verurteilen, sondern es begleiten im Fallen und Wiederaufstehen ist Er bei Seinem Kind und lässt es nicht, ja, Er geht mit hinein in die Sünde Seines Kindes, auf dass es darin nicht verlorengeht, und tröstet es allzeit im Erwachen aus der Sünde.
Was ist dann das eigentliche Problem der irdischen Lust, nicht nur der sexuellen, sondern jede Art von übermäßiger irdischer Selbstbefriedigung? In dieser bindet sich die Seele an die Materie, je stärker man ins Fleisch bzw. ins materielle Denken hineingeht, umso mehr vereint sich die Seele mit der Materie, ja, verschmilzt förmlich mit dem materiellen Leib, mit Vergänglichkeit und Tod. Diese Verschmelzung wieder so zu lösen, so dass ein vernünftiger Austritt aus dem Körper geschehen kann, benötigt Leid und Schmerz, meist ist es eine Krankheit im Alter. Trotzdem bleiben nach dem Sterben noch Seelenanteile im Fleisch gebunden, die über lange Zeiträume erlöst werden müssen. Je mehr Liebe zur Materie, umso langwieriger und schwerer ist die jenseitige Freiwerdung.
Eine Seele kann ihren jenseitigen Weg erst fortsetzen bzw. die geistige Heimat erst dann erreichen, wenn alle irdischen und materiellen Bindungen frei geworden und erlöst sind. Gibt man sich schon im Erdenleben frei für Jesu Liebe, ist der jenseitige Weg schnell gegangen und es bleibt einem viel Freiwerdungs- und Läuterungsschmerz erspart.
Es ist also nicht Strafe Gottes, die einem Leid bereitet, sondern das eigene Eingraben in den materiellen Tod durch eine tiefgehende irdische Lust und Sucht. Wobei der himmlische Vater alles in Seiner Macht stehende tut, um Seinem Kind beizustehen, es immer wieder aufzurichten und ihm Seine Liebe zu bezeugen.
* * *
Jesus spricht: „Dazu sage Ich Mein Amen, denn Hingabe an Meine Liebe ist das Größte, was ein Mensch tun kann auf dieser Erde. Zu sprechen: `Mein Vater, Dein Wille geschehe, mein Leben reiche ich Dir dar.´ – Und da sage Ich dazu: Mein Kind, dann reiche Ich dir Mein Leben dar. So wie du Mir dein Leben schenkst in vielen Facetten und Einzelheiten deines irdischen Daseins, so schenke Ich dir Mein Leben in allen göttlichen Facetten und Einzelheiten. Denn das ist ja das Ziel eines jeden Menschen, vergöttlich zu werden in Meiner Liebe. Dafür habe Ich diese Schöpfung ins Dasein gerufen, auf dass Ich Mir Kinder erziehe, die alles das in sich tragen, was Ich selbst bin und habe. Das ist Sinn und Zweck dieser Schöpfung im Gesamten und im Einzelnen.
Bevor Ich euch erschaffen habe wart ihr schon in Mir enthalten, quasi als Embryos – in einer Unbewusstheit. Ich hatte euch noch nicht lebendig gedacht, sondern ihr schliefet in Meinem Innersten, ihr wart unbelebte göttliche Gedanken. Dann legte Ich in euch Meine Willenskraft, Liebe, Weisheit und Wahrheit, und ihr begannet euch zu bewegen in Mir, ihr erwachtet in Meinem Bewusstsein und erkanntet euch als Kinder der Liebe, der Wahrheit und des Lebens. Voller Glückseligkeit und Freude konntet ihr euch bewegen in Mir, denn es gibt nur ein in Mir, ein außerhalb von Mir gibt es nicht. Und so wurdet ihr lebendig durch und durch, erfreutet euch an eurer Göttlichkeit Ewigkeiten hindurch.
Und schließlich gab Ich euch frei, Ich gab euch den freien Willen, trennte euch von der Bestimmung Meines Willens. Ich gab euch die Möglichkeit, euch außerhalb Meines Willens zu bewegen, doch weiterhin mit Meiner Liebes- und Lebenskraft, mit Meinem Licht. So wurdet ihr unabhängig von Mir in eurem Wollen. Das gab euch die Möglichkeit, eigene Gedankenwelten zu erschaffen, die nicht konform gingen mit Meiner Göttlichkeit. Denn ihr hattet und habet die Freiheit, euch von Mir zu entfernen – geistigerweise versteht sich, es ist ja ein geistiges Universum, eine geistige Schöpfung, darin ihr lebet. Und so geschah es, dass sich ein Teil Meiner Geschöpfe immer weiter entfernte von Mir und ihr Bewusstsein dabei erkaltete, an Licht und an Liebe verlor im Eigensinn und im Hochmut. Und so, ihr wisst es, Meine Kinder, in und aus dieser Erstarrung der gefallenen Geister formte Ich dieses Universum, diese materielle Schöpfung, die nun wieder zurückgeführt wird ins göttliche Dasein. Und ihr Herzensmittelpunkt ist diese Erde, die Ich auserkoren habe, Kinder Meines Herzens zu bilden für die Ewigkeit.
Dazu erschuf Ich ein erstes Menschenpaar, Adam und Eva. Erst Adam und aus diesem heraus stellte Ich seine Liebe in Form einer wunderschönen Frau, auf dass er ein Gegenüber habe, das er lieben kann, eine gegenseitige Liebe, eine vollkommene Ergänzung in der Liebe als zwei Wesenheiten. Durch sie wurde die Menschheit ins Leben gerufen, die nun geht durch diese Zeiten.
Doch nun ist eine Zeit gekommen, in der es eine große Veränderung geben wird auf dieser Erde. Ich habe sie angekündigt vor 2000 Jahren und habe gesagt, dass Ich wiederkommen werde und errichten werde Mein Reich des Friedens und der Liebe. So wird dann diese Erde hineingehen in dieses Friedensreich für eine lange Zeit. Und so wird es immer weiter gehen, bis schließlich und endlich alle Materie erlöst sein wird.
Und da sage Ich: Wie es zu Beginn der Menschheit ein Ehepaar Adam und Eva gegeben hat, so wird es zum Ende der Zeiten dieser Erde wieder nur ein Paar geben auf dieser Erde – eine Frau und einen Mann. Sie werden zuletzt als einzige Menschen diese Erde bewohnen. Sodann werde Ich zuerst die Frau rufen, diese Erde zu verlassen. Dann wird nur noch ein Mann auf dieser Erde stehen, ein letzter Adam, der den Kreis der Menschheit schließen wird. Und wenn Ich diesen dann rufen werde, ist der Kreislauf dieser Erde vollendet und alles ist aufgelöst worden ins Geistige.
Und da diese Erde der Impulsgeber des Schöpfungsmenschen ist, der die Unendlichkeit durchwandert, wird auch bald die gesamte materielle Schöpfung eingehen in den Geist. (Wobei die geistige Erde dann zuerst noch geistiger Impulsgeber der materiellen Schöpfung sein wird, bis diese in ihrer Gesamtheit eingeht in den Geist Gottes; und schließlich wird diese Erde für ewig im Herzen des großen und ewigen Schöpfungsmenschen ihren Platz findet.)
Dann wird nur noch einer übrig bleiben: Ein Geist, der sich bis zuletzt sträuben wird in Meine Liebe einzugehen. Doch auch er wird einst zurückkehren, auch er wird in die Demut geführt werden, dieser große Geist Luzifer, dem Ich einst alles Licht gab, das Ich selbst in Mir trug und trage.
Dann, Meine Kinder, ist es vollbracht. Diese Schöpfungsperiode wird dann zu Ende sein mit dem Ergebnis, dass Ich viele Kinder um Mich geschart habe, die selbstständig göttlich wirken können in Ewigkeit. Dann werdet ihr zusammen mit Mir Neuschöpfungen ins Leben rufen, unzählige Welten erschaffen aus eurem eigenen göttlichen Bewusstsein heraus, und es wird etwas Wunderbares sein, das man nicht in Worte fassen kann.
Ja, und dann werdet ihr zurückblicken auf dieses euer Erdenleben und erkennen dessen Wichtigkeit und was es bedeutet und bedeutet hat, dass ihr jetzt und hier einen Leib anziehen durftet, um die Gotteskindschaft zu erreichen. Dies große Wunder dieser Schöpfung: Ein wahrhaftiges Gotteskind zu sein. Denn dieses ist nicht geschaffen mit Meiner Allmacht, sondern mit Meiner Geduld und Liebe dazu erzogen in der Freiheit eures Willens.
Das ist Meine große Freude als himmlischer Vater und Meine Glückseligkeit: Kinder Meiner Liebe um Mich zu scharen, mit denen Ich Umgang haben werde in Ewigkeit. Das habe Ich für euch bereitet. Bedenkt es, behaltet es: Ihr seid Götter im wahrsten Sinne des Wortes – aber noch in der Ausbildung dazu. Amen.“
* * *
„Meine Kinder, nun habe Ich auch die Türen geöffnet ins jenseitige Reich, auf dass nun hereinströmen unzählige Wesenheiten aus dem Licht, und auf dass nun Anteil haben an dieser Runde diejenigen verstorbenen Seelen, die sich bereits aufgemacht haben, ins Licht zu gehen. Und so strahlt Mein Licht auch hinaus in die Dunkelheit, hinein in die Herzen derjenigen, die sich in der Finsternis bewegen, die noch nicht bereit sind, den Weg der Liebe zu gehen. Und doch lege Ich auch in sie einen göttlichen Samen, einen Funken aus Meinem Herzen.
Ja, Ich habe diesen einst in sie gelegt, doch haben sie ihn tief zurückgedrängt in ihrer Seele, so dass dies Licht sie nun nicht mehr berührt und sie kein Gewissen mehr haben und leben in Falschheit und Lüge und auch in Bosheit. Doch Meine Gnade reicht weit und so wird dieser Lichtstrahl aus Meinem Herzen diesen Funken nun wieder beleben … ein kleines Aufflackern der Flamme in ihren Herzen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, umzukehren. Denn auch sie sollen einst in die göttliche Erlösung gestellt sein. Und ursprünglich waren sie ja Geister voller Licht und Liebe, doch haben sie einen falschen Weg eingeschlagen, wurden verführt und haben sich verirrt im Labyrinth ihrer Gedanken.
Und die anderen Seelen, die sich bereits aufgemacht haben auf den Weg zu Mir ins Licht, haben nun Anteil an Meinem Wort, auf dass ihr Glaube gestärkt werde, auf dass sie Liebes- und Willenskraft in sich erspüren, diesen Weg weiter zu beschreiten und nun Mich näher kennenlernen dürfen, erkennen dürfen als einen Gott der Liebe, der auch nach ihnen Seine Arme ausstreckt und spricht: `Kommt zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich bin auch für euch ans Kreuz gegangen, Ich habe Mein Blut vergossen für alle, die in Not sind und in Sünde.´ – Diese Seelen können Mich nicht sehen, doch hören sie Meine Worte. Sie klingen nach in ihnen und es gibt ein kleines Erwachen.
Und so geht Mein Wort auch hinaus in die diesseitige Welt dieses Landes und es breitet sich aus das Licht der Liebe über dieses Landes Niederlande. Ein Land der Demut soll es sein, der Name Niederlande hat auch diese Bedeutung, denn auch dies Land habe Ich erwählt. Es ist ein Teil Meines Herzens, so wie Deutschland und angrenzende Länder zu Meinem Herzen gehören. Und euch, die ihr euch hier befindet, die ihr Bürger seid dieses Landes und auch diejenigen, die heran gereist sind, ihr alle seid berufen von Mir; und erwählt sind diejenigen, die sich aus freiem Willen, aus ihrer Herzensliebe heraus ganz Mir anheim geben.
Und so erwählt ihr euch eigentlich selbst in eurer Berufung, Meine Kinder. Ich sage nicht: `Du bist erwählt und du oder du´, sondern eure Hingabe und Liebe zu Mir bestimmen den weiteren Prozess und die Hineinführung in eine Aufgabe für Mich und die Einladung zum Hochzeitsmahl – in das Erwählt-sein. Das liegt ganz an euch, das ist der freie Wille, in den ihr gestellt seid. Es gibt keinen Zwang, alles ist frei. In der Liebe ist alles leicht. Für die Liebe erwählt zu sein ist doch etwas Wunderbares. Der Liebe zu gehören und sich auf dieser Erde, in dieser Finsternis, schon in diesem Raum der Liebe bewegen zu dürfen, in den Ich euch gestellt habe. Allezeit fließt in euch ein diese Liebe aus Mir. Ihr müsst es nur erkennen. Amen.“
* * *
Samuel: Ich habe diese Woche eine Kundgabe von Jesus erhalten, die lese ich jetzt vor:
„Als Mensch Jesus habe Ich als allmächtiger Gott erfahren, was es bedeutet, menschlichen Schwächen, Unvollkommenheit und satanischer Last unterworfen zu sein. Als Menschensohn Jesus ging Ich tief hinein in die Sünde dieser Erde, tiefer als jeder Mensch zuvor. Ich habe auf Mich genommen satanischen Hochmut, habe Mich in den reißenden Strom der Zeit gestellt, auf dass Mich Ungeduld ergriff, habe unbändige Fleischeslust in Mich gelegt, Stolz hat an Mir genagt und Besserwisserei.
Das alles und noch mehr habe Ich angezogen über die Reinheit und Vollkommenheit Meiner Göttlichkeit und Liebe, um Not und Tod zu spüren in der Eingebundenheit in den Leib eines Erdenmenschen. So habe Ich Meine göttliche Hoheit erniedrigt und in Sünde gestellt, um Schuld und Sünde zu erheben ins Licht der Liebe. Und um in all diese abgründige Gottlosigkeit im Überwinderkampf bereits geistige Anker zu werfen dorthin, wohin Ich nach der Kreuzigung ging, um dort den Fall der Schöpfung aufzuhalten, die Rückkehr alles Gefallenen einzuleiten und die Hölle an den Himmel zu binden, damit Gnade und Barmherzigkeit auch in der tiefsten Finsternis wirke.
Mit diesem Weg gefallenen Menschseins konnte Ich bis zu Meinem dreißigsten Lebensjahr im Kampf mit den sündhaften und satanischen Gewalten Meiner Barmherzigkeit die nötige Tiefe, Macht und Autorität geben, die erforderlich ist, um im Verständnis der schweren irdischen Lebenskämpfe Meiner Kinder alle Sünde zu vergeben – auch wenn Ich selbst nicht unterlag, sondern als Sieger aus den Kämpfen hervorging, auf dass Ich schließlich wieder ein ganzer Gott wurde in der Einheit Geist-Seele und sodann und ewiglich auch als Körper in der Gottperson Jesus Christus, der Ich bin und sein werde immerdar.“ (Das fleischgewordene Wort)
* * *
Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich sprach zuvor von den Geistern, die Meine Himmel verließen und sich verloren in den Tiefen der Gottlosigkeit. Es war aber nur ein Teil der Engel, die auf Abwege gerieten, der Großteil blieb ja bei Mir. Sie blieben verhaftet in Meinen Willen und bewegten sich darin und bewegen sich heute noch darin in dieser ihrer Göttlichkeit.
Nun ist es so, dass ein jeder von diesen einmal den Weg durch die Materie gehen muss, jeder Hoheitsengel muss einmal aus der gebotenen Anbetung heraustreten in die demütigenden Niederungen der Materie … ins Vergessen, um Mich neu zu finden in der Liebe seines Herzens. Es sind unzählige, die diesen Weg noch beschreiten werden und müssen, so dass auch sie einst als freie Kinder Meiner Liebe heimkehren dürfen ins Vaterhaus. Ihr könnt euch nicht vorstellen, welche Zeiträume noch vergehen werden, bis ihre Zahl, die man nicht nennen kann, erfüllt ist. Ich selbst ging ja in die Materie. Warum habe Ich das getan? Es gibt viele Gründe für Meine Menschwerdung. Einer davon ist der, dass Ich auch hier vorgebaut habe. Denn wäre Ich nicht als Gott vorausgegangen, dann hätten alle diese Geister, die sich in den Himmeln befinden in anbetender Liebe, gesagt:
`Gott, Vater, Du hast leicht reden. Du schickst uns in die Materie, in den Tod des Vergessens, aber Du selbst bist hier in Deinem Himmel und weißt nicht um die Not. Du hast es nicht selbst erlebt und erlebst es nicht, was es bedeutet, hineinzugehen in diese gefahrvolle Finsternis.´
Ja, Meine Kinder, das ist auch ein Grund Meiner Menschwerdung. Ich habe es vorgemacht. Ich habe es allen Wesenheiten gezeigt, dass und wie es geht. Ich bin selbst hineingegangen und vorausgegangen, auf dass alle, die nach Mir kommen, auch diesen Weg beschreiten können.
Und wenn ihr einst heimgekehrt seid ins Vaterhaus, Meine Kinder, dann werdet ihr immer neue Erkenntnisse gewinnen aus dieser Meiner Menschwerdung. Es werden sich euch immer neue Erkenntnisräume auftun und in diesen werden sich wieder neue Türen öffnen und ihr werdet wieder in neue Erkenntnisse eintreten, allein was Meine Menschwerdung betrifft, denn Mein Tun ist ein unendliches.
Und so geht es immer weiter in der Weisheit der Liebe. Doch ist das kein Lernen für euch, sondern ein Bewusstwerden. Alles, was ihr erkennen dürft in der geistigen Heimat, wird ein Teil von euch selbst. Es ist ein gewisser Automatismus, der in euch übergeht aus Meiner Göttlichkeit. Und so werdet ihr wachsen und reifen hinein in die Ewigkeit und immer mehr Weisheit und Liebe gewinnen an Meiner Seite. Und doch, wenn ihr einst in Milliarden von Jahren gewachsen seid in der Weisheit und der Liebe zusammen mit Mir, wird dieses Wissen ein Nichts sein in der Unendlichkeit Meiner Weisheit. Doch für euch wird es viel sein und immer mehr werden, aber ihr werdet niemals ein Ende erreichen, denn Ich bin ja der unendliche Gott. Ich bin überall in der Unendlichkeit zugleich zugegen. Ohne Ende, ohne Anfang und allgegenwärtig – in Zeit und Raum und ohne Zeit und Raum zugleich. Das ist Mein Wesen, das ist Mein Bewusstsein. Und auch ihr tragt in euch dieses göttliche Bewusstsein, diesen unendlichen Raum: Wenn ihr euch fortbewegt geistiger Weise in eurer Seele, werdet ihr niemals an ein Ende kommen, denn es gibt keines. Ihr seid ja Meine Kinder, alles, was in Mir ist, ist auch in euch: Unendlichkeit – jedoch nicht auf einmal erfassbar für euch, so wie für Mich. Doch im Vorwärtsschreiten werdet ihr immer mehr Begreifen und Erkennen die Unendlichkeit Meiner Wesenheit in euch.
Solche Worte sind nur für Meine Kinder bestimmt. Allein euch, die ihr Mir euer Vertrauen schenkt, die ihr Sehnsucht habt nach Meinem Wort, kann Ich dieses geben. Und auch die Verheißung Meiner Liebe kann Ich nicht in die Welt hinaus posaunen. Sie sind eine gewisse Intimität zwischen dir und Mir, Mein Sohn, Meine Tochter. So wie auch ein Vater oder eine Mutter seinen Kindern viel mehr mitteilt und alles das mitteilt, was es Fremden nicht sagen würde. So tue auch Ich als Gott Meinen Kindern.
Und wie erkennt ihr das Maß eurer Kindschaft? Wie könnt ihr erkennen euren geistigen Fortschritt in dieser Zeit? Es gibt ein ganz einfaches Mittel, um zu erkennen, wo ihr geistig steht:
Wenn in euch das Gefühl der Unsterblichkeit schon Fuß gefasst hat, nicht im Verstand, sondern im seelischen Bewusstsein, dann seid ihr schon von Meinem Geist erfüllt bis zu einem gewissen Grad. Und wenn ihr das Bewusstsein der Unsterblichkeit in euch spürt in einer durchdringenden Lebendigkeit, dann seid ihr Mir schon ganz nah, Meine Kinder, dann bin Ich in euch schon erwacht und auferstanden. Denn Ich allein bin doch unsterblich. Die Unsterblichkeit, die ihr in euch spürt, bin Ich in euch. Darum prüfet euch auch auf diese Art und Weise.
Wenn ihr noch fürchtet den Tod des Fleisches, dann fehlt es an Liebe zu Mir. Doch wenn der Gedanke in euch aufkommt: `Mein Vater, ich freue mich schon auf meine geistige Heimat, ich möchte schon gerne diese Erde verlassen und bei Dir sein. Meine Sehnsucht ist schon so groß. Ich weiß, ich werde nicht sterben, sondern ich lebe ewig an Deiner Seite.´ – Dann, Mein Kind, habe Ich schon Meine Arme weit ausgestreckt nach dir und Mein Herz weit geöffnet, um dich zu empfangen und zu umarmen mit Meiner Liebe ewiglich. Darum fürchtet nicht den Tod des Leibes.
Ihr könnt auch beten: `O Vater, wenn einst meine Zeit gekommen ist, dann bitte ich Dich, dass Du mich hinein geleitest und begleitest in die geistige Welt, dass Du mir dann die Hand reichst und mich empfängst und mich hinüberträgst. Und auch wenn Schmerzen zuvor mich noch reinigen müssen, dann ist es ein Akt Deiner Barmherzigkeit. Denn die Du liebst, die prüfst Du und die reinigst Du von allem Schmutz dieser Erde.´
Auch das ist ein Geschenk, Meine Kinder, ein Geschenk Meiner Liebe, euch so zuzubereiten, dass der jenseitige Weg ein kurzer ist oder keiner mehr. All das sind geistige Realitäten, die ihr eintauschen könnt gegen die Scheinrealitäten, gegen das Scheinwissen und die Falschheiten dieser Welt. Geht hinein in dieses göttliche Wissen, in diese andere Welt, von der Ich heute eingangs sprach: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Geht hinein in die Welt Meines Wortes und Meiner Liebe. Das ist euer Zuhause, Meine Kinder. Amen.“
* * *
Jesus lädt zur Fürbitte im Speziellen ein: „Meine Kinder, in jeder Feierstunde bin Ich bereit, eure Sorgen und Fürbitten um einen Menschen, den ihr liebt, der euch nahe steht, in Mein Herz zu nehmen. Diese Bitten müsst ihr jetzt hier in dieser großen Runde nicht aussprechen, aber tut es in euren Gedanken. Ihr könnt Mir nun diese Fürbitten überreichen, sei es für ein Familienmitglied, einen guten Freund, jemand in der Verwandtschaft, der krank ist und leidet – wer immer es auch sei … ein Verstorbener … ein Selbstmörder. Es gibt so viel Not diesseits und jenseits. Meine Kinder, wenn ihr Mir eine Bitte vortragt, macht es im Glauben, dass es geschieht – in einer gewissen Zeit, vielleicht sofort … vielleicht später. Das Maß eurer Liebetreue bestimmt das Maß Meiner göttlichen Macht in euch und durch euch.
Darum sagte Ich einst zu Petrus: `Du bist ein Fels im Glauben.´ Alles, was er in Meinem Namen sprach, war für ihn Gewissheit. In allem, was er sprach, lag für ihn die Gewissheit der Erfüllung. Er war sich Meiner Sache hundertprozentig bewusst und sicher. Dies ermöglichte Mir, göttliche Macht in seinem Leben zu offenbaren. Denn um was er Mich bat, sei es im Hände auflegen für eine Person, sei es die Fürbitte für einen Menschen, all das war für ihn bereits Verwirklichung in der Bitte. Diesen Glauben sollt auch ihr haben, Meine Kinder, Amen.“
* * *
Samuel: Die Gotteskinder dieser Erde bilden den Leib von Jesus. Wir sind der Leib von Jesus Christus und jeder Teil dieses Leibes hat eine andere Aufgabe. Aber alle zusammen, viele Gemeinschaften und Gemeinden, die im rechten Glauben stehen, ergänzen sich in ihrem speziellen Bewusstsein, in ihrer gemeinsamen Seelenstruktur. Und so gibt es einen Teil, die die Arme Jesu bilden: Das Geben. Es gibt einen Teil, der mehr die Beine Jesu verkörpert: Das Weitertragen der geistigen Botschaften. Der Mund: Die Verkündigung des Evangeliums. Der göttliche Verstand: Dieser Teil ist mehr in der göttlichen Weisheit begründet usw. . Und es gibt die Herzenskinder, die alles in sich tragen, weil sie den Leib beleben, sie sind das Leben und die Liebe Jesu Christi, genommen aus Seinem Herzen. Man kann davon ausgehen, dass diejenigen, denen der Vater Sein Herz in besonderer Liebestiefe offenbart, aus Seinem Herzen genommen wurden und in Sein Herz wieder zurückkehren werden.
Wir realisieren also Seine Wiederkunft. Aber Er wird auch in Seiner persönlichen Wesenheit zu denen kommen, die Ihn sehr lieb haben. Denen wird Er im Auferstehungsleib begegnen schon hier auf dieser Erde. Die Menschen dieser Welt werden Ihn nicht sehen, aber wir, wenn unsere Sehnsucht so stark geworden ist, dass sie zu Liebe geworden ist. Und dann wird es so sein, wenn wir wieder zusammensitzen so wie jetzt, dass wir Ihn dann alle sehen dürfen. Er wird sich in diesen kleinen Lichtinseln dann auch in Seinem Auferstehungsleib sichtbar manifestieren.
Aber da gibt es auch das Problem, dass einige Seelen ihre Körper sprengen würden, wenn Jesus vor ihnen steht, sie könnten nicht mehr länger auf der Erde existieren, denn ihre Liebe zu Ihm ließe das nicht zu. Deswegen kann Er sich nicht allen zeigen und muss sich zurückhalten. Also ist das ist kein Maßstab der geistigen Reife, ob man Jesus sieht oder nicht. Es kommt hauptsächlich auf die Art der Zubereitung und die seelische Struktur an.
* * *
Jesus spricht zum Abschluss: „Meine Kinder, noch einmal spreche Ich Worte aus Meinem Herzen zu euch. Mein Herz, es ist durch und durch Sanftmut, Güte und Liebe. Meinen Kindern bin Ich ein Gott der Zärtlichkeit, ein Gott der Fürsorge und des Mitgefühls. So bin Ich, so war Ich und so werde Ich immer sein. Liebe, Liebe, Liebe. In diese Liebe habe Ich euch eingebunden, eingehüllt, herausgenommen aus dem Strom der Zeit für diesen einen Tag. Und doch sollt ihr, wenn ihr zurück geht in die Zeit, diesen ewigen Moment mitnehmen, auf dass die Zeit ein Stück weit weniger Zeit ist und ein Stück weit mehr Ewigkeit ihr in euch empfindet und auch Unsterblichkeit.
Ach könnte Ich nur allen Menschen Meine Liebe zeigen. Ich habe so viel Liebe zu verschenken. Doch wer will sie? Darum habe Ich alles für euch bereitet. Ich gebe euch alles das, was die Welt nicht will. Die ihr euch bereit erklärt habt, dieses Geschenk aus Meinem Herzen anzunehmen, euch werde Ich überschütten mit Liebe und Freude und Dankbarkeit werden euch erfüllen. Ich werde euch hineinführen in eine überirdische Geborgenheit und einen Frieden, den die Welt nicht kennt und niemals kennen wird. Doch euer Wille entscheidet darüber, Meine Kinder. Ich habe euch den Weg gezeigt, Ich habe ihn bereitet, Ich beleuchte ihn. Der Boden dieses Weges heißt Demut und Hingabe. Weit habe Ich Meine Arme ausgebreitet, weit habe Ich Mein Herz geöffnet und mit Meiner Liebe entfacht eure Sehnsucht immer mehr. Die Flamme der Sehnsucht in euch wird euch an Stellen berühren, die ihr noch nicht kennt. Und dann ist es ganz wichtig, Meine Kinder, dass ihr die Sehnsucht, die auch da erwacht, wo sie noch auf die Welt ausgerichtet ist, hin zu Mir lenkt. Denn es besteht immer die Gefahr, dass Sehnsucht zur Sucht wird auf dieser Erde. Doch Ich habe eure Seelen ja auf Mich ausgerichtet. Ihr müsst nur in dieser Treue zu Mir bleiben. Dann wird alles gut. Amen.“
* * *