Jesus spricht: „Meine Kinder, mit der Macht der Liebe bin Ich eingetreten in diesen Raum, um euch zu reichen aus Meinem Herzen das Wort Meiner Liebe, um euch zu reichen das Brot des Lebens, das Ich verteile an alle Meine Kinder, die bereit sind, diesen Weg zu beschreiten, die ihre Sehnsucht nach Mir ausgerichtet haben, deren einziges Ziel Ich geworden bin beim Gang über diese Erde, die ihre Augen abgewendet haben vom Treiben dieser Welt und erkannt haben, dass es nur bei Mir und in Mir wahres Leben und wahre Liebe gibt.
So bin Ich gekommen, um zu schöpfen aus diesem unendlichen Gefäß der Liebe, um euch zu reichen Mein Wort in der Allgemeinheit und im Einzelnen. Und so hat sich Mein Friede gesenkt in eure Herzen, um zu beruhigen eure Seelen, dass ihr erkennt in der Tiefe der Worte die Tiefe der Liebe, darin die Erkenntnis für euch wohnt, was Ich für euch bin und wer ihr für Mich seid. Ja, Ich bin alles für euch, doch Ich setze auch dazu in großen Buchstaben und Lettern:
IHR SEID AUCH ALLES FÜR MICH,
denn Meine Kinder bedeuten Mir alles. Und wenn ein Kind sich aufgemacht hat, Mein Herz zu erobern, dann bereite Ich den Weg, der wohl schmal ist auf dieser Erde, doch mit Mir ist es der Weg der Wahrheit und des Lebens. Und was gibt es Schöneres und Wahrhaftigeres, als diesen Weg zu gehen an Meiner Seite? Er ist Sinn und Zweck jedes geschaffenen Lebens, diesseits und jenseits der Zeit.
Ihr befindet euch noch im Diesseits, im Fleisch und Blut, ihr seid nicht in der Lage, Mich zu sehen, ihr bewegt euch auf dem Feld des Glaubens. Doch seht, euer Glaube hat euch hierher geführt, euer Glaube ist stark geworden, Meine Kinder, sonst wäret ihr nicht hier. Und dieser Glaube und diese Treue, die ihr Mir bezeugt durch eure Liebe zu Mir, hat Mich bewegt, euch anzurühren, die Türen zu öffnen und die Wege zu bereiten hierher in diesen Raum. Ja, diese Worte kommen aus Meiner Liebe, um euch zu zeigen den Weg und das Ende des Weges, das Ich bin, und dann wird sich ein neuer Weg öffnen für euch, dann geht ihr nicht mehr diesen Weg durch die Zeit, sondern dringt ein in die Tiefe Meiner Gegenwart; ein ganz anderes Sein wird es dann sein, was ihr jetzt noch nicht begreifen, sondern nur betasten könnt mit den Sinnen des Glaubens.
Und doch ist es etwas Wunderbares, und diese Verheißung, die Ich euch hier gebe, lege Ich in eure Herzen tief, auf dass ihr jederzeit die Gewissheit daraus schöpfen könnt: Mein Vater ist bei mir und führt mich in diesem Erdenleben in meine geistige Heimat; doch das geschieht immer gemäß eurer Treue und Hingabe, Meine Kinder, und gemäß dessen, welchen Raum ihr Mir gebt in eurer Seele, den Raum, den Ich so dringend benötige und den doch noch so oft die Welt in euch einnimmt.
So habe Ich für jeden von euch ein Maß gesetzt, die Größe eurer Seele bestimmt das Maß der Liebe in euch, so hat jeder von euch genau das Maß, das ihm vollkommene Glückseligkeit bereitet in Ewigkeit. Doch dieses Gefäß, eure Seele, darf nicht leck sein. Ein Gefäß, das mit Wasser gefüllt ist und Löcher hat, verliert die Flüssigkeit und es ist keine Beständigkeit, sondern ein Vergehen und Vergessen. Und so darf auch eure Seele keine Löcher haben, sondern muss fest sein und dicht, damit Mein Geist nicht entweichen kann.
Deshalb sagte und sage Ich: Ihr müsst neue Menschen werden, neue Menschen in Mir. Der alte Mensch muss sterben, muss vergehen, denn `alte Schläuche soll man nicht flicken, sondern man nimmt für guten neuen Wein neue Schläuche.´- Nur als neue Menschen könnt ihr neu geboren werden in Mir.
Was stellen denn die Löcher dar in eurer Seele? Das sind einerseits die irdischen Vorlieben des Menschen, die althergebrachten Gewohnheiten und körperlichen Vergnügungen, die Anhängung an gewisse Begehrlichkeiten, die die Seele an die Materie binden. Und andererseits sind es die seelischen Gebrechen wie Ungeduld, Hochmut, Gerede über Andere und Verurteilung Anderer, Neid, Lieblosigkeit, Gier, Rachsucht, Fleischeslust …
Da kann jeder von euch sich fragen: `Wo nehme ich Raum in der Seele ein, der eigentlich Jesus gehören sollte?´ – Und wenn ihr nicht so recht wisst, wo ihr eigentlich sündiget, dann sage Ich: Ich trete ständig in Verbindung mit euch des Tages, wenn ihr in die Stille geht, in diesen stillen Raum der Begegnung mit Mir, wo Ich euch fehlende Erkenntnisse schenke und was ihr loslassen müsst in dieser Welt. Deshalb ist es so wichtig, die Zeit zu nutzen, die stillen Stunden mit Mir sich zu erobern, denn es sind Augenblicke der Ewigkeit, darin Mein Licht leuchtet und euch das schenkt, was euch nottut im Herzen und auch im Verstand.
Denn auch der Verstand muss gereinigt werden, muss klar und deutlich sich der Liebe ergeben; und dann ist es ein Ganzes, ein ganzes Sein in Mir, wenn ihr Mir alles gebt. Erst dann kann Ich in euch geboren werden und nur dann bleibt Mein Geist in euch und ihr braucht euch nicht mehr zu wundern: `Lieber Vater, warum habe ich keine Beständigkeit, warum verliere ich Dich immer wieder? Warum erfüllt Dein Geist mich nicht durch und durch und dauerhaft?´
Ich bin ein ganzer Gott und möchte Mich euch ganz verschenken, möchte Mich euch ganz hingeben. Erst wenn ihr nichts mehr für euch zurückhaltet, werdet ihr neu geboren in Mir und Ich in euch. Dies ist Notwendigkeit, und Ich setze hinzu: Es gibt nur Wenige, die diesen Weg in dieser Konsequenz beschreiten, diese völlige Hingabe an Meine Liebe in allen Bereichen des irischen Daseins.
Nicht, dass ihr verleugnet eure irischen Aufgaben. Es ist notwendig, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen auf dieser Erde und hinauszugehen in die Welt, es geht nicht anders. Doch könnt ihr in dieser Welt leben, aber nicht von dieser Welt sein, denn ihr seid nicht Bürger dieser Welt – im eigentlichen Sinne. Und Ich sage dazu: Wer die Materie liebt, der kommt aus der Materie und liebt die Materie. Das sind hauptsächlich die Seelen, die sich emporgearbeitet haben durch das Reich dieser Erde, durch das Mineral, Pflanzen- und Tierreich bis zum Menschsein.
(Seelische Evolution: Diese Erde besteht aus gefallener satanischer Seelensubstanz, die durch die Reiche Mineral, Pflanze, Tier bis zum Menschen herangeführt wird, der durch seine Rückkehr zu Gott diese wieder ins Gottgeistige integriert. Diese Seelen/Menschen beginnen auf dieser Erde ihren Weg und setzen ihn im Jenseits meist auf langen Wegen fort, während die Seelen von `oben´ bereits vorgeburtlich selbstbewusst existiert haben, ihr jenseitiger Weg bis in die himmlische Heimat ist meist nur noch ein kurzer. Siehe auch das Buch: Ein Crash mit Höchstgeschwindigkeit durch eine Wand aus Licht und Liebe.)
Diese Seelen kommen aus der Materie und meist lieben sie die Materie. Doch ihr seid von oben herabgekommen auf diese Erde, teils aus Gestirnen, aus lichten Welten, und einige aus den himmlischen Gefilden. Aus diesem Grund liebt ihr das Licht und die Liebe, denn daraus seid ihr genommen – und dahin wollt ihr wieder zurück. Das ist die Sehnsucht in euren Herzen, dieser Drang, dieser Zug hin zu Mir ist das Licht, das ihr mitgebracht habt und das Ich in euch gelegt habe. Materie zu Materie, Licht zu Licht, Liebe zu Liebe, Geist zu Geist, so geschieht es, so soll es geschehen. So ziehe Ich euch, so liebe Ich euch und so mahne Ich euch, der Erde das zu geben, was der Erde gehört und Mir das zu geben, was Mir gehört. Dann werdet ihr eingehen in dieses Leben in Mir und sprechen: `Nicht mehr ich lebe, sondern Jesus Christus lebt nun in mir.´- Amen.“
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Meine Kinder, Ich bin Euch näher, als Ihr euch selbst seid, Ich bin in euch und erlebe alles mit, was ihr erlebt. Ich habe eure Tränen gezählt, habe eure Schmerzen alle Zeit in Mein Blut gelegt, Ich habe vereint eure Blutstropfen mit Meinem Blut; das Blut, das Ich vergossen habe für alle Menschen … doch die wenigsten nehmen es an. Wer erkennt Mein Werk der Erlösung? Doch nur die, die Mich lieben als Vater in Jesus Christus. Diese haben auch das Licht, um zu erkennen, was Meine Tat bewirkt hat für Zeit und Ewigkeit.
Ihr, Meine Kinder, steht in dieser Gnade und könnt somit Mein Erlösungswerk annehmen, indem ihr sprecht: `Mein Vater, Du hast dies Werk auch für mich vollbracht, Du hast für mich gelitten und geblutet, auf dass ich frei werde von Sünde und von jeglicher Last.´ – Ja, Meine Kinder, Ich habe euer Kreuz getragen, euer Sündenkreuz, an das Ich geheftet wurde, um euch vom Kreuz der Materie zu erlösen.
Ja, eure Seelen sind geschlagen ans Kreuz der Weltmaterie (Unsere Körper). Das ist das Leid und das ist das Opfer, das ihr bringt. Doch ihr wisst auch, was nach der Kreuzigung folgt – es ist die Auferstehung. Und was sagte Ich am Kreuz? `Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.´ – So sollt auch ihr sprechen, Meine Kinder. Ja, ans Kreuz der Materie seid ihr wohl geschlagen in dieser Zeit, und die Welt verhöhnt euren Glauben, sie gibt euch Galle zu trinken, welche ist die bittere Nahrung, die diese Welt euch darbietet. Doch Ich gebe euch die Nahrung des Himmels, auf dass ihr nicht hungern und dürsten müsst in der Finsternis dieser Erdenwelt. Meine Kinder, Ich stehe hier inmitten Meiner Schar und bin Ich voller Freude. Ja, Ich bin dankbar. Ein dankbarer Gott, wie gibt es das? Dankbarkeit und Freude sind eine Einheit, untrennbar miteinander verbunden. Meine Freude ist Meine Dankbarkeit, dass Meine Kinder Meinem Ruf gefolgt sind, hier herein und hinein in Mein Wort, dass Ich selbst bin, dass Ich hier offenlege und euch anbiete: Mein Herz.
Denn es soll nicht sein, dass ihr die Worte nur sprecht: `Mein Vater´, sondern dass Ihr lebendig erkennt, dass Ich ein wahrer Vater bin, der euch alle Zeit führt und bewahrt in dem Maße, in dem ihr euch Mir anvertraut, in dem ihr euch Mir hingebt – in den Teilen zuerst, die euch belasten, aber auch die Teile Mir gebt, die euch Freude bereiten in der Welt, auf dass es ein Ganzes sei, eine ganze Seele, die Ich erfüllen kann mit Meinem Geist. Amen.“
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Ein Bürger des Himmels ist in den Raum getreten und spricht:
„Meine lieben Brüder und Schwestern, einst ging auch ich über diese Erde, einst war auch ich ein Gefangener des Fleisches und des Blutes der Erde, einst habe auch ich Kämpfe ausgestanden, mühsame Kämpfe … ein Opfergang war es für mich, mich zu überwinden und zu verleugnen in all dem Tun und Treiben dieser Welt, was mir sehr schwer fiel.
Doch auch ich durfte meinen Jesus finden, und auch da gab es noch viele Kämpfe, denn erst dann begehrte alles in mir auf und ich fiel und fiel immer wieder hinein in den alten Menschen, doch ich gab nicht auf und raffte mich immer wieder aufs Neue auf. Dann kamen schwere Prüfungen auf mich zu, um mich in die Treue zu führen, um dem himmlischen Vater die Treue zu beweisen, und auch da versagte ich und wieder fiel ich hinein in meine Dunkelheit und zeugte mehr vom Satan als von Gott und es war ein Jammerspiel zum Teil mein Leben.
Doch der Vater ließ mich nicht los, Er setzte Sein ganzes Vertrauen in mich, Er wusste offensichtlich, dass Sein Plan mit mir gelingen würde. Und obwohl viele Engel des Himmels immer wieder die Köpfe schüttelten und sagten: `Mit dem wird es nichts, der ist zu eigensinnig!´- hatte der himmlische Vater Geduld mit mir, und ich kam schließlich in einen Raum, in dem ich erkannte Seine Geduld, in dem ich erkannte Seine Liebe zu mir in der Tiefe.
Und so wurde mein Wille Ihm zu dienen stärker, und immer wieder kam Er zu mir, berührte mein Herz und entfachte dessen Flamme ein Stück mehr und ich spürte: Es kann gelingen. So wurde ich immer fester und sicherer im Willen, Ihm treu zu sein, und plötzlich kam ich in einen Prozess, der nicht mehr das Fallen inne hatte, sondern den beständigen Blick auf des Vaters Herz.
Und diesen Blick meiner Augen, diesen Blick meines Herzens nahm Er an und ließ mich nicht mehr los. Er zog mich immer näher und näher an Sein Herz, so dass meine Seele erblühte und wurde voll Licht und Liebe. Und ich konnte gar nicht mehr anders als Ihn zu lieben, und ich erkannte: Es ist ein Wunder geschehen, es ist ein Wunder geschehen mit meinem Leben.
Und so war ich, als die Zeit kam, diesen Körper, dieses Gefängnis zu verlassen, schon sehr nahe an das Vaters Herz gerückt und es war nur noch ein kleiner Schritt hinein in Sein Herz. Und als mich der Engel aus dem Fleisch befreite, gab es nur noch wenig, was mich trennte von der Himmelstür. Da kam der Vater selbst mir entgegen, nahm mich an der Hand, bereinigte die letzten dunklen Flecken meiner Seele, indem Er mich umarmte in einer einzigen langen Umarmung, die mich frei machte. Und so ging ich mit dem Vater Hand in Hand hinein in Sein Herz, welches ist der Himmel, der oberste Himmel, der Himmel der Liebe.
Darum stehe ich jetzt hier in eurer Mitte, meine Brüder und meine Schwestern, denn auch ihr seid, jeder in seiner ganz eigenen und individuellen Lebenssituation, in diesem Kampf in der Dunkelheit dieser Welt. Doch ich kann euch sagen: Da ich es geschafft habe, diesen Weg zu gehen – und ich kenne eure Seelen genau – werdet auch ihr es schaffen mit des Vaters Hilfe, und auch ihr werdet zum größten Teil schon hier auf dieser Erde in die Vollendung eingehen und der Weg in der geistigen Welt wird nur noch ein kurzer sein. Und auch euch wird der Vater entgegen gehen und ihr werdet euch in die Arme nehmen und Er wird euch heimführen in das Reich der Liebe.
So habe ich euch nun Zeugnis gegeben meines Lebens vor tausend Jahren und etwas mehr und sage euch: Wir in den Himmeln begleiten und segnen euch, wir senden Licht und Liebe in eure Herzen, das Licht und die Liebe unseres himmlischen Vaters, das in uns und durch uns scheint und strahlt hinein in diese Welt der Dunkelheit, aber vor allem in die Herzen der Kinder Gottes, denn diese sind berufen, uns gleich zu werden in der Liebe zum Herrn und einzugehen in den Liebehimmel Jesu Christi. Amen.“
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Samuel: Hier noch eine Beschreibung, wie ich Jesus sehe. (Eine ähnliche findet man bei Jakob Lorber)
Jesus hat blonde Haare, schulterlang, mehr nach hinten gekämmt, blaue strahlende Augen voller Liebe, einen nicht ganz kurzen aber auch nicht langen Bart, der eher dunkelblond ist, der Mund ist ganz sichtbar und hat nicht zu breite und nicht zu schmale Lippen, die sich sanftmütig und wohlwollend bezeugen, bisweilen mit einem leichten geschlossenen Lächeln, das eine Einheit mit den strahlenden Augen bildet. Die Nase ist, wie die Lippen, nicht zu schmal und nicht zu breit, die Wangenknochen sind leicht am Bartsaum sichtbar. Die Haltung ist stets gerade und würdevoll, auch beim Sitzen, Brust und Bauch bilden beim Stehen eine gerade Ebene. Die Hände wirken eher weich und zart, fast ätherisch, und doch erscheinen sie zugleich kräftig. Auch die Füße sind so beschaffen, lieblich und doch mit stets festem Stand. Meist sehe ich Ihn in langem weißen Gewand, selten in rotem Untergewand und blauem Leinenmantel, der vorne offen ist – das ist Sein Arbeitsgewand, sagte Er mir. Wenn man Ihn sieht, weiß man, dass Er es ist.