Geschwistertreffen in Nesselwangen vom 4.- 6. Oktober

Samuel Surazal Das Buch der Feierstunden 2024/2025

Originaltitel
Geschwistertreffen in Nesselwangen vom 4.- 6. Oktober
Originaldatum
3 October 2024
Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

Freitag Abend

Jesus spricht: „So bin Ich gekommen, um eure Herzen zu berühren, um eure Seelen zu erfüllen mit Meiner Liebe auf diesem Weg, den ihr gehet in dieser Zeit der Finsternis. Ja, Ich tue es allezeit, wenn ihr euch Mir anheimgebt in der Stille eures Gemütes, im heiligen Raum eurer Herzen, darin Ich wohne; und Ich tue es auch, wenn ihr abgewichen seid vom geraden Pfad, wenn ihr euch erneut verloren habt in der Welt. Denn oft seid ihr abgewichen und weicht immer noch ab, reißt euch los von Meiner Hand. Denn noch haltet ihr die Welt fest an der anderen Hand, und so zieht, drückt und zerrt die Welt an euch und bringt euch zu Fall. Doch Ich ziehe nicht an eurer Hand, Meine Kinder, sondern Ich halte sie ganz leicht, wie ein Hauch halte Ich euch.

Und da ist es so, wenn Mein Kind sich nicht ergibt in diesen Odem aus Meinem Herzen, dass die Welt dann Mein Kind Mir entreißt und wieder hineinführt in die Dunkelheit und Finsternis materieller Begierden. Und, Meine Kinder, wisset, das tut Mir weh, das macht auch einen Gott traurig, wenn Meine Kinder sich von Mir weg bewegen, wo Ich doch weiß: Das wird Meinem Kind schaden, es wird sich verletzen an seiner Seele; und doch kann Ich nichts machen, denn der freie Wille bleibt allezeit bestehen. So liegt es an euch, euch Mir wieder zuzuwenden. Dann komme Ich mit all Meiner Liebe, stehe da mit offenen Armen und offenem Herzen, um euch wieder aufzunehmen. So tue Ich es allezeit.

Ja, eigentlich bin Ich hauptsächlich damit beschäftigt, verlorene Kinder wieder zurückzuholen, indem Ich einen Impuls lege in ihre Herzen: `Mein Kind, was du tust ist falsch. Wenn du das tust, wirst du Mich verlieren für eine gewisse Zeit.´ – Und doch ist es meist so, dass das Kind seine eigenen Wege noch einmal gehen will, im Eigensinn, im eigenen Willen und in der eigenen Liebe. Doch ihr wisst: Ich verzeihe euch alles, weil Ich euch schon als Meine Kinder angenommen habe – da gibt es kein Zurück mehr, weder für Mich noch für euch.

So stehe Ich auch jetzt da mit ausgebreiteten Armen, mit einem Herzen voller Liebe, bereit, euch Nahrung zu geben: Das Brot aus den Himmeln und den Wein, den Ich euch reiche. Das Brot zu essen bedeutet, Mich zu erkennen in, den Wein trinken hat die Bedeutung, die Werke der göttlichen Wahrheit und der reinen Liebe zu tun. Beides gehört zusammen, ist eine Einheit.

Nur so macht euer Leben Sinn. Ich bin der Sinn eures Lebens. Ich bin die Erfüllung eurer Sehnsucht. Nur Ich allein kann euch das geben, wonach ihr euch in den Tiefen eurer Seele sehnt. Diese Sehnsucht, geborgen zu sein in Mir schon auf dieser Erde. Und wenn ein Mensch eingetreten ist in diese Geborgenheit in Mir, dann kann geschehen in der Welt, was da will. Da können um euch herum toben Gewalt und Krieg und Tod. Was macht es euch, wo Ich doch das Leben in euch bin? Darum haltet euch an Mich alle Zeit. Bleibt bei Mir, dann gibt es nicht mehr dieses Auf und Ab in eurem Leben, dann gibt es Beständigkeit in Mir. Seid ihr dazu bereit?“

* * *

Samstag

Jesus spricht: „Mein Friede sei mit euch, so wie ihr eure Herzen geöffnet habt, Meine Kinder, habe auch Ich Mein Herz geöffnet. Ich bin eingetreten nicht nur in diesen Raum, sondern eingetreten in den Raum eurer Herzen und habe die Schicksale, die sich hier befinden, gesammelt in Meiner Liebe, und habe die Enden eurer Wege in Meine Hand genommen. Diese Enden, diese Schlusspunkte eures Weges bis zum jetzigen Zeitpunkt, bestrahle Ich nun mit dem Licht Meiner Liebe, Sanftmut und Barmherzigkeit, denn Ich bin eingetreten nicht als allmächtiger Gott, sondern als himmlischer Vater, als Bruder, als bester Freund. So stehe Ich da in der Einfachheit Meiner Liebe und sage: Die geistige Vollendung findet ihr nur in der Einfachheit der Liebe, denn die Liebe ist nicht kompliziert, und wer den Weg der Liebe geht, erkennt, wie einfach im Grunde genommen das Leben ist; und wer den Weg der Liebe geht, der geht auch den Weg des Vertrauens in Mich und geht den Weg der Demut im Hinblick darauf, dass Ich alles bin in Meinem Kind und dadurch Mein Kind alles in Mir sein kann, in dieser Liebe zueinander, in dieser göttlichen Freundschaft und Vater-Kindschaft.

Und deshalb ist es Mein großer Wunsch, dass ihr mit Mir sprecht wie mit einem besten Freund, mit einem vertrauten Bruder, mit einem Vater, dem man vertraut in allen Belangen des Lebens. In einfachen Worten, die alle Meine Kinder verstehen, spreche Ich zu euch und so sprecht auch ihr zu Mir: `Mein Vater, hier bin ich, so stehe ich vor Dir, jetzt, ich kann nicht anders. Bitte nimm mich an, so wie ich bin gebe ich Dir mein Herz, das ist mein Bedürfnis´, und Ich sage ebenso: `Mein Kind, Ich gebe dir Mein Herz, das ist Mein Bedürfnis.´

Ihr habt euch vorgenommen, euch auf Erden in den Dienst der Liebe zu stellen, auf dass ihr letztendlich in der Freiheit eures Willens wieder eingeht in Mein Herz, in Meine Himmel, um zu leben an Meiner Seite. Dazu habt ihr euch entschlossen, ihr habt es auch getan, um zu bestehen in der Dunkelheit und im geistigen Tod dieser Erde. Doch habt ihr von dieser Dunkelheit und von diesem Tod etwas angenommen im Laufe eures Lebens, das lässt sich nicht vermeiden, und ihr seid auch mit einem toten Materieleib bekleidet, den die Seele belebt, und der zu einem Teil von euch wurde.

Ja, Ich gehe noch weiter und sage: Jeder Gedanke, der euch mit Materie verbindet, verbindet euch mit dem Tod; und darum, Meine Kinder, bin Ich hinein gegangen in den Tod dieser Erde und aller Welten und habe Erlösung in sie gelegt durch Mein Opfer am Kreuz, durch Mein Blut. Ich habe den Tod mit Meinem Blut durchdrungen und habe ihm Leben gegeben. So ist es nun, Meine Kinder, wenn ihr diesen Weg geht mit Mir, dann findet ihr nicht den Tod in der Materie, sondern das Leben durch Mich und mit Mir und in Mir. Das ist das große Geschenk, das Gotteskinder von Mir bekommen, dass sie nicht mehr im Tode leben müssen, sondern lebendig sein dürfen in Mir.

Doch wenn ihr euch beschäftigt mit materiellen Dingen ohne Mich, dann bindet ihr eure Seele wieder an den Tod in bestimmten Aspekten eures Bewusstseins, und dann ist es nötig, euch wieder davon zu lösen, und das geht auch nur mit Mir – so braucht ihr Mich alle Zeit.

Viele Meiner Kinder verlieren Mich immer wieder auf diesem Weg durch die Dunkelheit, das sehe Ich und das weiß Ich, denn der freie Wille ist immer gegeben. Und wenn ihr wieder hineingegangen seid in den Tod, dann reiche euch Meine Hand, öffne Mein Herz, und ein Lichtstrahl daraus geht hinein in die Dunkelheit und schreibt den Namen Jesus Christus in großen Lettern wieder in eure Herzen, auf dass ihr euch besinnet und erkennet: `Ja, mein Vater ist da und wartet auf mich, darum kehre ich um und gehe wieder zurück zu Ihm, denn in der Dunkelheit gibt es kein Leben, und ohne meinen Jesus kann ich doch kein Glück finden und keine Freude.´ – In diesem Bewusstsein sollet ihr leben, Meine Kinder, dass Ich euer Ein und Alles bin, eure Sehnsucht, eure Freude.

Ja, die Zustände auf dieser Erde sind sehr hart geworden. Ein Kind, dem Ich die Augen öffne, erkennt die große Diskrepanz zwischen dem göttlichen Leben und dem, was nun auf dieser Erde geschieht. Das ganze System ist ein Kartenhaus, das jeden Augenblick in sich zusammenfallen kann. Doch noch tobt der Kampf – auch um euch, darum ist es die Notwendigkeit, dass Ich zu euch spreche, dass Ich euch aufmerksam mache darauf, dass ihr euch ganz fest an Mich halten müsst und dass es ohne Mich nicht geht. Ja, Ich werde kommen zur Welt wie ein Dieb in der Nacht, und es steht geschrieben: `Dann werden die Himmel vergehen, die Elemente werden im Feuer vernichtet, und die Werke der Menschen wird man nicht mehr finden, und Ich werde machen einen neuen Himmel und eine neue Erde.´ – Nun frägst du, Mein Kind: `Mein Vater, was bedeutet – die Himmel werden vergehen -, was haben Deine Worte für eine Bedeutung?´

Ich sage euch, Meine Kinder, hier sind die Himmel der Menschen gemeint, die sie sich selbst gemacht haben, ihre falschen Vorstellungen über den Himmel, der Irrtum, dass man nach dem Tode gleich in den Himmel kommt, den Materie-Genuss-Himmel der Menschen – all dies wird verschwinden. Und die Elemente, die im Feuer vernichtet werden, sind die verkehrten Gedanken der Menschen auf den verschiedensten Ebenen des irdischen Daseins, sie werden im Feuer der Wahrheit verbrennen. Und `die Werke der Menschen wird man nicht mehr finden´ bedeutet: Was die Menschen vollbracht haben in ihrer blinden Wissenschaft, sowie die hochmütigen Regentschaften die Königshäuser und Herrscher, die Machthaber der Religionen, die die Menschen in die Irre geführt und benutzt haben für ihre Zwecke, all diese wird man nicht mehr finden, denn Ich mache eine neue Erde und einen neuen Himmel, was bedeutet: Ich werde Himmel und Erde vereinen in eins, auf dass es werde eine Welt, eine Welt der Liebe und der Wahrheit.

Nicht diese Erde wird also verbrennen, sondern die Werke der geistig Toten, die darauf getan wurden. Und wenn Ich sage: Ich werde kommen wie ein Dieb in der Nacht, so betrifft das nicht euch, Meine Kinder, denn zu euch bin Ich doch schon gekommen, bei euch ist der Tag bereits angebrochen, doch nicht so bei den Gottlosen, sie werden überrascht sein, wenn sie plötzlich ganz in ihrem geistigen Tod versinken, und das ist ihr Gericht und ihr Verderben. Ja, große Not wird kommen über diese Erde, großes Elend und Wehklagen und Geschrei wird herrschen. Doch Ich sage euch: Diese Not ist nur an der Oberfläche der Materie ein Gericht für die Menschen. Im Geiste und im Angesicht der Ewigkeit betrachtet man diese Not mit Meinen Augen, und dann ist es Barmherzigkeit, die geschieht. Barmherzigkeit, um zu retten, was zu retten ist, um die an Mein Herz zu ziehen und zu führen, die noch einen Funken Liebe in sich tragen, gleich in welcher Weltanschauung und Religion sie stehen. In erster Linie zählt allein die Liebe des Herzens. Im großen Jenseits gibt es dann genügend Möglichkeiten, die Seelen Meine Wege zu führen, sie zu Mir zu führen, auf dass sie Mich erkennen als ihren Vater in Jesus Christus.

Denn nur durch Mich kann eine Seele in den Himmel eingehen. Es gibt keine andere Tür in diese Glückseligkeit. Ihr steht schon an dieser Tür, Meine Kinder, euch habe Ich an Mein Herz geführt – ihr seid bereit einzutreten. Und doch ist es so, dass Ich noch bei allen von euch einige Flecken aus der Seele entfernen muss. Ihr wisst um diese Notwendigkeit, denn nur Vollkommenes kann in den Himmel eingehen.

Darum, was auch immer euch begegnet in naher Zukunft, wisset, es kommt aus Meinem Herzen. Und je unangenehmer es euch erscheint, umso stärker wirkt das Mittel zur Erlösung. Darum vertraut Mir in der Not, gleich welches Gesicht sie hat, es bin immer Ich, der zuletzt dahinter steht. Denn wenn ein Kind sich Mir anheimgegeben hat, dann behandle Ich es so, wie wenn es Mein eigenes Leben wäre. Und ein Gott wird doch Sein eigen Leben nicht wegwerfen, sondern wird alles dafür tun, dass es wieder zurückkehrt in Seine Vollkommenheit.

Meine Lieben, eigentlich würden wenige Meiner Worte genügen. Wenn ihr diese umsetzen würdet in die Tat, es würde reichen, um euch zu vollenden. Und doch ist es so, dass Ich Meiner Kinder Sehnsucht nach dem Brot des Lebens erfüllen möchte, in dem Ausmaße, wie Meine Kinder es in ihren Herzen erwarten. Und, Meine Kinder, Ich möchte, dass ihr mit Mir sprecht auf ganz natürliche Art und Weise, ohne Zeremonie, ohne verbrämte Kleidung oder was auch immer die Menschen sich gemacht haben in der Meinung, so müssten sie Mir gegenüber treten. Das alles braucht ihr nicht. Kommet so zu Mir, wie ihr seid, mit all eurer Last und Mühe, Ich nehme sie euch ab allezeit – in dem Maße, in dem ihr Mir vertraut. Wenn ihr Mir weniges gebt, dann nehme Ich euch weniges ab. Und wenn ihr Mir mehr gebt, dann nehme Ich euch mehr ab. Und wenn ihr Mir alles gebt, dann nehme Ich euch alles ab. So einfach ist es. Amen.“

* * *

Lieber himmlischer Vater, Du unsere einzige große Liebe. Nun kommen wir zu Dir und bringen Dir mit dieser Bitte all die, die uns in unserem Leben bislang verletzt haben. Wir bringen dir die Situationen, in denen wir uns als Opfer betrachtet haben der Menschen, die uns misshandelt haben auf der seelischen Ebene, denen wir nicht verzeihen können, wir schaffen es einfach nicht. Es kommt immer wieder hoch, obwohl wir uns bemühen. Und mit diesem Bewusstsein, mit diesem Raum in unserer Seele, der noch von Dunkelheit erfüllt ist, kommen wir jetzt zu Dir …

Jesus spricht: „ … Meine Kinder, Ich bin jetzt bereit, diese Räume in eurer Seele zu bereinigen, in diese Räume hineinzugehen, um sie auszufüllen mit Meiner alles verzeihenden und barmherzigen Liebe. Auf dass ihr dann in diesen Raum gehen und dieses Verzeihen anwenden könnt für die Menschen, die ihr noch mit euch traget in der Verbitterung und Feindseligkeit. Denn das Verzeihen, Meine Kinder, ist Grundvoraussetzung dafür, dass ihr in Meine Himmel eingehen könnt. Es muss alles bereinigt werden schon auf Erden, wo es ein Leichteres ist, als dies im Jenseits zu tun. Und so habe Ich nun die Möglichkeit, in der stillen Liebe eurer Herzen, euch anzurühren und dieses Licht in euch zu entzünden.“

Jesus führt uns nun durch diesen Prozess des Verzeihens und der Freiwerdung:

„Denkt jetzt fest an diesen oder jene Menschen, denen ihr nicht verzeihen konntet und könnt. Nun wird dieser Mensch, der sich gebunden in euch befindet, durchpulst und durchstrahlt mit verzeihender Liebe, auf dass die Dunkelheit, in die ihr ihn und die ihr in ihn gelegt habt durch eure strafende Unversöhnlichkeit, Abneigung und Unbarmherzigkeit, durchflutet wird mit Licht. Und dieses Licht, das diesen Menschen nun durchdringt, kann einst entzünden sein Gewissen, auf dass er erkennt, dass es ein falsches Handeln an euch oder an euren Lieben war und ist (Glühende Kohlen über ihren Häuptern). Durch eure Bereitschaft, Meinem Verzeihen in euch Leben zu geben, habt ihr in diese Seelen das Licht der Erkenntnis ihres bösen Handelns gelegt. Und so ist es ein wunderbarer Segen, nicht nur für euch, sondern auch für diesen oder diese Menschen, die nun in Meinem Segen stehen durch euer Verzeihen.

Denn darum geht es doch, Meine Kinder: Zu erlösen. Und indem ihr verzeiht, schenkt ihr diesen Menschen die Möglichkeit, in den Raum der Erlösung hineinzugehen. Denn was auf Erden gelöst ist, ihr wisst es, ist auch im Himmel gelöst, ist auch in Mir gelöst. Und so werdet ihr einst diesen Menschen begegnen in den lichten Welten und es wird große Freude sein in dem Bewusstsein: `Jetzt ist alles gut. Mein Feind ist nun mein Freund und mein Bruder, denn er hat bereut sein arges Tun von ganzem Herzen.´ Diese Liebe hat eine himmlische Qualität, viel mehr als die Liebe zu euren wohlwollenden Mitmenschen.

Die Feindesliebe ist die größte Liebe. Ich habe sie vorgelebt. Ich habe Mich geopfert am Kreuz für alle Menschen, auch für Satan, auf dass auch in ihm diese Flamme gelegt ist, dieses kleine Flämmchen göttlicher Vergebung. Ja, Mein Opfer am Kreuz hat viele Auswirkungen, aber ein Aspekt davon ist, dass Ich Satan alles vergeben habe und ihm so Meine Liebe erneut ins Herz gelegt habe, wogegen er sich noch wehrt und sträubt. Doch es ist ihm dadurch die Möglichkeit gegeben, Mich zu erkennen – nicht in der Feindschaft, sondern in der Liebe. Dieses Geschenk, das Ich nun euch gegeben habe, Meine Kinder, bewahret es in euren Herzen; werft es nicht weg, sondern bleibt in diesem Bewusstsein und in dieser Freiheit der Liebe. Denn eure Liebe bleibt gebunden so lange, bis ihr alles freigegeben habt und nichts mehr für euch zurückhaltet in Feindschaft und Unversöhnlichkeit. Amen.“

Pause

„Meine Kinder, gewisse Anteile eurer Herzens sind noch gebunden, doch ein Teil ist nun frei geworden in euch durch Mich. Und so möchte Ich eure Herzen Stück für Stück befreien von allem, was es noch braucht, auf dass ihr bald hineingehen könnt in Meinen Geist. Einzeln und alle zusammen. Ihr seid doch die, die Ich ausgesandt habe und denen Ich einst versprach: `Ich führe euch wieder zusammen auf dieser Erde und werde zu euch sprechen.´

Nun ist es soweit, Ich spreche zu euch, Ich habe Mein Wort gehalten. Ihr habt euer Wort auch gehalten, indem ihr Mir nachgefolgt seid und so sind wir jetzt gemeinsam hier in dieser himmlischen Gemeinschaft der Liebe. Und so werde Ich euch Stück für Stück weiterführen, hinein in die Vollendung. Und je mehr Raum ihr Mir gebt in euch, umso mehr kann Ich euch erfüllen, erhöhen in Meinen Geist, entrücken in Meinen Geist.

Ich sehe eure Bereitschaft: `Ja, Jesus, nimm mich, hier bin ich, mein Leben gehört Dir!´ – Aber sagt es nicht nur so dahin, Meine Kinder, sondern lebt es in der Konsequenz der Nächstenliebe und des unbedingten Vertrauens in Mich. Ja, wenn die Not kommt, dass ihr dann nicht davonlauft, sondern dasteht als Vorbilder im unverrückbaren Glauben: `Ich habe mein Leben Jesus anvertraut, ich habe keine Angst, ich gehöre doch Ihm, Sein Wille geschehe mit mir.´ – So sollt ihr sprechen, Meine Kinder, und nicht voller Angst und Sorge sein, was wohl noch kommen mag.

Aus der Sorge und Angst um das antichristliche Gebaren führe Ich euch heraus. So wisset auch, Ich werde euch immer Nahrung verschaffen, und wenn ihr betet, bevor ihr esset, wahrhaftig in dieser Bitte und im Glauben, dass Ich eure Nahrung segne, dann wird euch diese Nahrung nicht schaden, sondern Ich reinige sie. Ihr könnt es nicht sehen, doch in der geistigen Welt ist es sichtbar, wie dann Mein Segensstrom in diese Nahrung einfließt dann dient sie euch zum Guten und nicht zum Verderben und zur Krankheit und zum Tod. Auch das gehört in das Glaubensleben Meines Kindes, dieses Vertrauen bei der Nahrungsaufnahme.

Nehmt alles in euren Glauben mit hinein. Ich habe Macht über alles, für Mich gibt es keine Grenzen, vertraut Mir alles an, eure Familie, eure Freunde, eure Kollegen im Beruf, die Menschen, denen ihr begegnet auf der Straße. Sprecht zu ihnen still in euren Herzen: `Jesus segne dich.´ – Und wenn sich ein Mensch seltsam benimmt auf der Straße, herumschreit, betrunken andere Menschen anpöbelt, verurteilt ihn nicht, sondern sprecht: `Jesus segne dich.´ – Es könnte ein gefallener Engel sein.“

* * *

Auf die Frage nach dem Weg unserer Kinder auf dieser Erde antwortet Jesus:

„Bei euch hier in dieser Runde und bei all denen, die in der Liebe zu Mir stehen, sind es Kinder meist aus dem Licht, die Ich euch gegeben habe. Ich habe euch die Verantwortung sie übertragen für eine gewisse Zeit. In dieser Zeit habt ihr die Aufgabe, eure Kinder nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen. Immer dabei berücksichtigt, dass ihr selbst Kämpfe zu bestehen habt, dass ihr selbst ringen müsst um euren Glauben und um Meine Gegenwart. Doch im Großen und Ganzen ist es doch so, dass ihr eure Kinder schon von klein auf so erzieht, dass sie wissen, was Liebe ist. Dass sie den lieben Gott kennengelernt haben und dass ihr sie auch, soweit es möglich ist, in einen geschützten Rahmen stellt – solange es die Umwelt und der Alltag erlauben.

Dann kommt eine Zeit, wo der freie Wille jedes Menschen an die Oberfläche tritt und das Kind im jugendlichen Alter durchdringt und es dann seine eigene Welt errichten will und ausbrechen möchte aus diesem Schutzraum. Das ist die Zeit, wo die Eltern die Macht über ihre Kinder verlieren – nicht die Liebesmacht, denn die Liebe bleibt erhalten, aber der Zugriff geht oft verloren. Dann trete Ich auf den Plan, denn dann sage Ich:

Meine Lieben, hier übernehme Ich die Verantwortung für eure Kinder. Dann sind es zuerst nicht mehr eure, sondern Meine Kinder, die sie eigentlich schon immer waren, aber die Ich euch zur Obhut übergegeben habe. Das musste sein, damit sie einen Start haben in diese irdische Inkarnation. Und doch ist es so, dass ab einem gewissen Zeitpunkt die Freiheit der Seele über allem steht und dann Ich die alleinige Verantwortung für Mein Kind trage, denn es sind ja Meine Kinder im eigentlichen Sinne.

In diesem Bewusstsein sollt ihr als Eltern leben, dass es in Wahrheit Meine Kinder sind und dass Ich die Verantwortung trage für sie – von nun an bis in Ewigkeit. Nur einen kleinen Augenblick ihrer Existenz haben sie euch gehört – und das ist gut. In dieser Zeit habt ihr gelernt, was es bedeutet, Vater und Mutter zu sein, um zu erkennen die Liebe zwischen Vater beziehungsweise Mutter und Kind. Darin ihr auch erkennen könnt und dürft in der Entsprechung die Liebe vom himmlischen Vater zu euch als Kind. Es ist ein Geschenk, dass ihr diese Erfahrungen machen könnt, auf dass ihr in eurer Kindesliebe Meine Liebe zu euch findet. Ob es eigene Kinder sind oder angenommene spielt dabei keine Rolle, denn auch eure leiblichen Kinder habt ihr ja angenommen aus Meiner Hand.

Darum ist es wichtig, dass ihr die Verantwortung für eure Kinder Mir übergebt, sie freigebt, ihre Seelen loslasst. Denn wenn ihr euch an diese Seelen klammert, dann sind sie noch immer gefangen in eurem Willen und haben nicht die Möglichkeit, in die für sie nötige Freiheit einzutreten. Dann ist es eine Pseudo-Freiheit, in der sie ihren Weg nicht im göttlichen Sinne fortsetzen können – dann brechen sie aus und verlassen euch seelisch und auch räumlich. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr weiterhin eure Kinder liebet und für sie betet, das soll die Verbindung sein, die zwischen euren Seelen und Herzen bestehen bleibt – doch nicht ein Besitzanspruch, der gehört alleine Mir. Amen.“ Jesus spricht: „Meine Kinder, das ist wahrlich ein Lied (Nach dem Lied `Sanctus´ aus der Cecilienmesse von Gounod), wie es auch im Himmel gespielt wird, wo der Chor der Engel Mich besingt -Meine Heiligkeit, Meine Macht und Herrlichkeit; wo Ich stehe in der Mitte der Meinigen und sie Mich anbeten. Doch hier auf dieser Erde lasse Ich Mich ungern anbeten, denn wie ihr wisset, bin Ich zu euch gekommen als himmlischer Vater, und als der wünsche Ich Mir nicht das Lob Meiner Kinder, Ich wünsche Mir die Liebe-Treue Meiner Kinder. Das ist es, was Mir Freude bereitet, denn was kann man an Mir loben? wo Ich doch selbst alles in allem bin. Und wenn ihr Mich lobet, lobet ihr euch ja im Grunde selbst, nämlich Mich in euch, und das braucht es nicht. Darum liebet Mich, dann liebet ihr Mich in euch und euch in Mir, und seid Mir treu, dann bin Ich die Treue in euch. Das ist es, was Ich von euch erwarte: Dieses Geschenk der Treue, das Meinem Vaterherzen große Freude bereitet.

Nun hat Mein Sohn Mich gebeten, einige Themen anzusprechen:

Es ist einmal dieser Wunsch von euch, Meine Kinder, dass Ich euch eine Aufgabe zuführe, dass ihr wisst, was ihr noch zu tun habt auf dieser Erde. Und da sage Ich auch wieder mit ganz einfachen Worten: Lebet in Demut die Liebe im Alltag, das ist eure vordringliche Aufgabe; im Kleinen sollt ihr Mir dienen und treu sein; und wer mit offenen Augen durch diese Welt geht, findet überall und allezeit einen Liebesdienst, den man Mir erweisen kann, auch in der Einsamkeit und im Alleinsein, indem ihr eure Gedanken zu Mir erhebt, indem ihr zusammen mit Mir denkt, indem ihr zusammen mit Mir handelt, immer in dem Bewusstsein, dass Ich bei euch bin, dass Ich euch die Kraft verleihe zu leben, zu handeln, zu denken, zu atmen, zu lieben – ihr müsst euch dessen bewusst werden, dass Ich euer Leben bin und eure Lebendigkeit.

Darum habe Ich euch auf den Boden der Demut gestellt, auf dem ihr erkennt, dass Ich alles in allem bin. Verlasst ihr diesen Boden, dann glaubt ihr, selbst aus euch handeln und wirken zu können, dann kommen der Hochmut und der Stolz, und das ist nicht gut für euch, Meine Kindlein, darum bleibet in der Demut. Im Kleinen sollt ihr Mir treu sein, dann kann Ich euch über Großes setzen. Wie es notwendig ist, setze Ich euch ein in bestimmten Bereichen Meines Erlösungswerkes auf dieser Erde, und darüber hinaus dann im großen Jenseits, denn die Erlösung geht ja hinein in die Ewigkeit.

Ihr wisst, dass das gesamte Universum vergeistig werden muss, das ist noch ein langer Weg, darauf ihr Mich begleitet, darauf ihr mit Mir erlösen werdet in allen Bereichen dieser Schöpfung. Wenn ihr einst als Geister eingegangen seid in Meine Himmel, werdet ihr von dort aus hineinwirken in die materielle Welt. So tun es auch die Himmelsbewohner, indem sie euch begleiten, indem sie einstrahlen in eure Herzen mit ihrer Liebe, denn ihr seid ihre Geschwister. Es sind die, die nicht ins Fleisch gegangen sind, von denen ihr euch verabschiedet habt, sei es aus dem Himmel, sei es aus einer Lichtwelt, in der ihr vorher existiert habt; ihr habt euch verabschiedet mit dem freien Entschluss, auf diese Erde zu gehen, um hier die Gotteskindschaft zu erlangen im Dienst an der Liebe.

Das ist der Sinn eurer Existenz auf dieser Erde. Und je freier ihr werdet in eurer Liebe, das heißt, je wünscheloser ihr werdet, was die Zukunft betrifft, umso mehr kann Ich eure Zukunft gestalten. Dann ist dieser Raum der Zukunft frei in euch, den ihr oft vollgestellt habt mit Wünschen und Begierden, mit Erwartungen und Hoffnungen, die Ich nicht erfüllen kann, weil sie nicht in Meinem Plan für euch liegen. Darum werfet eigensinnige Erwartungen für die Zukunft von euch, Ich werde diesen Raum mit Meinem Plan ausfüllen, indem Ich diesen Raum betrete. Das ist die Brücke und ist der Weg, auf dem wir uns zusammen bewegen hinein in die Zukunft dieser Zeit, und darüber hinaus hinein in die Ewigkeit.

* * *

Mein Sohn hat Mich gebeten, noch ein anderes Thema aufzugreifen, und das ist die Spiritualität, die Esoterik. Da gibt es viele Bereiche, die Meine Kinder durchwandert haben, und aus diesen Welten, aus diesen Geisteswelten, die durchwuchert sind auch von negativen Energien, etwas mitgebracht haben in diese Kindschaft mit Mir. Da hangen euch noch Wesenheiten an, und das ist auch zugelassen, damit diese in dem Licht, in dem ihr jetzt steht, nämlich in dem Licht der Wahrheit in und aus Mir, erkennen können, dass auch sie sich in verkehrten Welten befunden haben und noch befinden.

Nun haben sie die Möglichkeit, mit euch diesen Weg ein Stück weit zu gehen, auf dem sie erkennen, dass sie ihren eigenen Weg gehen müssen mit Mir. Doch manche klammern sich an euch mit aller Gewalt, weil sie bei euch Licht und Wärme empfinden. Es sind dies Geister, die von eurer Energie leben. Ihr habt zum Teil noch solche Gesellen bei euch, die auch eure Gesundheit beeinträchtigen.“

Samuel bekommt daraufhin den Impuls, zu beten: Nun bitte ich Dich, lieber Vater, dass Du Dich dieser Wesenheiten annimmst, die wir beim Durchwandern der Glaubensländer, die nicht rein in Deiner Wahrheit sich befinden, mitgenommen haben, auf dass wir frei werden von diesen Vergangenheiten, von dieser Last, um die wir nicht immer wissen, die aber vorhanden ist und die uns so manches Mal ein Bein stellt, so dass wir in Straucheln kommen und nicht wissen warum; dass wir manchmal seltsame Gedanken denken und nicht wissen warum, doch es sind nicht immer unsere eigenen, sondern es sind Gedanken, die uns eingegeben werden von diesen Seelen, die dadurch die Wahrheit und Liebe, in die Du uns gestellt hast, mit Gift bestreuen, auf dass wir nicht in der reinen Wahrheit und reinen Liebe mit Dir leben können.

Und so, lieber himmlischer Vater, sei unser aller Bitte an Dich: Löse diese Wesenheiten aus unseren Sphären mit der Macht Deiner Liebe und Barmherzigkeit, führe sie an die Orte, die Du für sie bereitet hast, auf dass ihre Seelen dort gereinigt werden und nicht mehr bei uns ihre Nahrung suchen. Schau Samuel: Ich kann nun sehen, dass Engel durch die Reihen gehen mit dem Auftrag, diese Seelen mit Macht herauszunehmen aus den einzelnen Seelenräumen und aus diesem Raum im Gesamten, um sie zu führen an die Orte ihrer Bestimmung; so dass auch in diesem Bereich unsere Liebe frei werde, auf dass auch diese Gebundenheiten an Vergangenes von uns genommen werden: Lehren verirrter Religionsführer, hochmütige Spiritualität, was es auch immer sei … .

Jesus übernimmt: „… das alles, Meine Kinder, müsst ihr loslassen, von all dem müsst ihr frei werden. So wie Ich euch heute schon befreit habe von Unversöhnlichkeit und Unverzeihlichkeit, so habe Ich euch nun geschenkt die Gnade, auch eure falschen spirituellen Pfade hinter euch zu lassen, um noch ein Stück weit mehr euch zu befreien aus den Fängen dieser Welt, die ihr durchschritten habt nun schon viele Jahre.

Und so das nun geschehen ist, Meine Kinder, ihr habt vorhin bemerkt die schwarzen Wolken, die aufgezogen sind am Himmel – schwarze Wolken, ihr wisst, welche Bedeutung sie haben: Es sind unzählige verstorbene Seelen, die sich dort bewegen, die über die Lande ziehen und die Abkühlung finden müssen durch die Friedensgeister, die sich auch in diesen Höhen und Sphären befinden und die diese üblen Gesellen niederwerfen zur Erde, die dann als Regen niedergehen, um hier gebunden zu werden in der Erde, auf dass sie hier in dieser Demutschule, in dieser Geduld, in die sie dann gestellt werden, wieder zur Besinnung kommen.

Das ist der Kreislauf des Lebens, das ist der Kreislauf der Natur, der sich für eure Wissenschaft allein auf der materiellen Ebene abspielt, doch sind es in Wahrheit seelisch-geistige Vorgänge und Geschehnisse im Zusammenspiel: Geister in Meinem Auftrag, mit Instinkt begabte Naturgeister und verstorbene Seelen.

Der Mensch hat tief eingegriffen in die göttliche Ordnung durch Wettermanipulationen; durch das Gift, das vom Himmel regnet, ist ein Chaos entstanden in den Luftschichten und dies hat üble und wird noch üblere Auswirkungen haben auf das, was Ich wachsen lasse auf dieser Erde. So haben die Menschen ihre Nahrung größtenteils vergiftet, wie auch die geistige Nahrung vergiftet wurde. Seht auch hier die Entsprechung.

Darum sage Ich: Betet laut oder leise vor dem Essen, auf dass Ich die Nahrung segne für euch, dass eure Gesundheit nicht leide in der Aufnahme vergifteter Nahrung. Wobei es schon notwendig ist, Meine Kinder, dass ihr nicht über Gebühr euch ernährt, sondern im vernünftigen Maße Nahrung zu euch nehmt, auch immer in dem Bewusstsein, dass dadurch Naturmäßiges vergeistigt wird und ihr somit durch eure Nahrungsaufnahme am Erlösungsprozess einen Anteil habt, sowohl beim Essen als auch beim Trinken.

So seht ihr, wenn man die Dinge dieser Welt von der geistigen Warte aus betrachtet, bekommt alles ein anderes Gesicht; man durchschaut die Welt, man erkennt die Welt hinter dieser Welt, und das sollt ihr auch, Meine Kinder; es ist wichtig für euch, denn dann fällt euch die Trennung von der materiellen Welt noch leichter, dann nehmt ihr noch mehr Abstand von den materiellen Betrachtungsweisen, die den Menschen an die Materie binden und somit an den Tod. Diese Aufklärung wollte Ich euch noch geben.

Und nun, da Ich sprach von den Jenseitigen, habe Ich das Jenseitstor weit geöffnet, auf dass Ich hinaus strahle in die dunkle Welt um zu segnen die Jenseitigen – und sage ihnen: `Auch ihr seid Meine Kinder und auch euch rufe Ich zu: Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich bin ein Gott der Liebe. Ich bin bereit, euch aufzunehmen, gleich welche Vergangenheit ihr in euch tragt. Ich bin bereit, diese an Mich zu nehmen und sie zu verwandeln, sie umzuwandeln, sie auszugleichen, auf dass ihr frei werdet, auf dass ihr euren Weg fortsetzen könnt, hinein in das Reich des Geistes, denn hier ist nicht eure Heimat.

Und zu euch sage Ich, die ihr nicht wisset, dass ihr eure Körper längst verlassen habt: Ihr seid keine Bürger dieser Erde mehr, ihr seid Bürger der jenseitigen Welt. Richtet euch danach aus, erkennet, dass ihr keine irdischen Körper mehr traget. So schenke Ich euch dies kleine Erwachen mit diesen Worten, auf dass auch ihr die Möglichkeit habt, euch zu trennen von dieser Welt und mitzugehen mit denen, die Ich nun zu euch sende, die euch belehren und begleiten an die Orte, die Ich für euch bereitet habe.´

So sollt auch ihr beten, Meine Kinder, für die, die noch an dieser Erde haften, seien es Familienmitglieder oder Ahnen, Freunde und Bekannte, die von dieser Erde gegangen sind. Schließt sie alle ein in eure Gebete, erzählet ihnen von Mir, dem Gott der Liebe und schließt diese Gebete ab mit: `Vater, Dein Wille geschehe alle Zeit´, so wie ihr es bei allen Bitten tun sollt.“

Samuel: Jesus sagt, wenn jemand eine Frage hat, soll er sie stellen.

Eine Schwester: Ich wollte fragen, was der Vater dazu meint, wenn man auch für seinen Schutzengel betet und Jesus bittet, dass Er unseren Schutzengel segnet. Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, weil ich oft das Gefühl habe, dass ich für meinen Schutzengel bitten soll, dass Jesus sein Herz immer weiter für ihn öffnet und auch für meine himmlische Familie. Aber ich weiß nicht, ob das richtig ist.

Jesus antwortet: „Mein Kind, was eure Schutzengel am dringendsten brauchen ist Geduld. Und zwar Geduld mit euch. Bitte darum, dass eure Schutzengel Geduld haben, denn sie haben es nicht leicht an eurer Seite. Sie müssen zusehen, wie ihr euch in eurer oftmaligen Verkehrtheit schadet, wenn ihr euch von Mir abwendet. Das tut ihnen weh und das tut ihnen leid. Doch sie können und dürfen nicht eingreifen, sondern sie müssen eurem Tun zusehen. Sie können euch Impulse geben, sie können auf euer Gewissen einwirken auf eine stille Art und Weise – doch meist hört ihr ihre leise Stimme nicht. Wie ihr auch Meine leise Stimme nicht hört in euren Herzen im Lärm der Welt. Darum sage Ich auch immer wieder: Zieht euch zurück von der Welt. Geht in die Stille. Zwingt euch dazu, in die Stille zu gehen. (Jesus spricht jetzt ganz zärtlich leise und voller Sanftmut) In die Stille eurer Herzen schließe Ich euch ein, darin Ich warte auf euch mit einem Flüstern: `Mein Kind, Ich liebe dich.´ – In der Stille des Herzens Meines Kindes bin Ich oft einsam – ein einsamer Gott? Ist das möglich? Ja, auch ein Gott hat Sehnsucht nach Liebe zu Seinem Kind. Deshalb bitte Ich euch als euer himmlischer Vater: Nehmt euch Zeit für diese stillen Momente mit Mir. Ein paar Minuten, eine Viertelstunde, eine Stunde.

Lehnt die Tätigkeit ab, die euch bedrängt in dem Moment, denn es ist eine Versuchung, euch von Mir fernzuhalten. Legt alles ab und begebt euch heraus aus der Welt. Sei es in die Natur, sei es in eurer Wohnung: Macht es euch bequem und werdet ganz stille, dann werdet ihr Mein Flüstern hören, Mein leises Klopfen an eure Herzenstür. Und wenn ihr Mir öffnet, Meine Kinder, dann wird dieser Hauch aus Meinem Mund eure Seele beleben mit einer Liebe, die ihr nur erfahren könnt in dieser Intimsphäre mit Mir.

Und wenn ihr dies tut, oft und immer öfter und täglich, in einer Konsequenz im Treuesein und in der Vorfreude auch, Mir zu begegnen, dann geht es ganz schnell, Meine Kinder. Dann werdet ihr Wunder über Wunder erleben und werdet denken: `Mein Gott, warum habe ich das nicht schon früher getan? in diese Stille zu gehen, um Dir zu begegnen. Jetzt erst erkenne ich den Wert Deines Seins in mir. Erst jetzt erkenne ich, was Leben bedeutet und Liebe, da Du mich erfüllt hast in diesen täglichen Begegnungen in meinem Herzen.´

Das ist alles ganz einfach, Meine Kinder. Die Liebe zu Mir ist nicht kompliziert, sie ist ja für alle Menschen und nicht nur für die Gescheiten, für die Intelligenten, für die vermeintlich Besseren – die gibt es nämlich nicht. Es gibt nur einen Gott und viele Kinder. Und Ich bin ein Gott für alle. Amen.“

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Jesus spricht zum Abschluss: „Meine Kinder, so beschließe Ich nun diesen Tag; nicht dass Ich Mein Herz vor euch verschließe, nein, so ist es nicht. Denn Mein Herz wurde geöffnet am Kreuz, und bleibt geöffnet in Ewigkeit, und die Wunde Meines Herzens bleibt bestehen so lange, bis diese Schöpfung in die Erlösung geführt ist, in den lichten und in den dunklen Gefilden der Unendlichkeit. Und so begegne Ich euch als der gekreuzigte Jesus Christus im Äußeren einerseits, und andererseits habe Ich Mich in euch gelegt als der auferstandene Jesus Christus, mit dem auch ihr auferstehen sollt, dass wir gemeinsam auferstehen aus dem Grab eures Fleisches. So bin Ich das ewige Leben als der auferstandene Jesus Christus, der den Tod besiegt hat – für jeden Einzelnen von euch und für die Gesamtheit dieser Schöpfung. Amen.“

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