“Ich bin das Licht der Welt,
wer Mir nachfolgt wird nicht im Dunkeln wandeln
sondern das Licht des Lebens haben.”
Gewiss sind nicht alle psychischen und psychosomatischen Erkrankungen auf eine Besetzung jenseitiger Wesenheiten zurück zu führen. Viele seelische Störungen haben ihre Wurzeln in traumatischen Erlebnissen oder sind Erbe seelenkranker Vorfahren.
Besessen sein kann man auch von sich selbst (Egoismus), von einem Menschen, einer Vereinigung oder Religion (Fanatismus), oder von einem Gegenstand/Material (Fetischismus). Doch häufig sind Übergriffe aus dem Jenseits für seelische Irrationalitäten verantwortlich. Während lichte Energien behutsam agieren, wirken negative Kräfte gewaltsam auf die Seele ein, weshalb der Einfluss aus den niederen jenseitigen Gefilden wesentlich verbreiteter ist als aus den liebehellen Sphären – unsere Welt ist der Beweis dafür. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen mit ihren Zuständen nicht zurechtkommen. Depression ist Volkskrankheit, viele leiden unter seltsamen Zwängen, manche hören Stimmen, die Selbstmordrate ist hoch wie nie.
Nicht selten verursachen eine traumatische Lebenssituation, Drogenkonsum oder blindnaive Hinwendung zur Geisterwelt eine Öffnung ins Jenseitige. Der Mensch weiß jedoch nicht darum und ist den ihn beeinflussenden Mächten schutzlos ausgesetzt. Auch kommt es vor, dass sich bei Berufenen aufgrund zeitgebundener Notwendigkeit das Jenseitstor geöffnet hat, obwohl diese noch tief im Weltensumpf stecken. In ihrer gottlosen Bewusstseinsausrichtung nehmen sie vorläufig in erster Linie niederträchtige Energien wahr – und dienen somit düsteren Gesellen der Schattenwelt.
Wie auch immer, grundsätzlich gilt: Ist die Herzensausrichtung aufrichtig und liebevoll, können lichte Einstrahlungen erfolgen. Ist der Mensch selbstsüchtig oder hat sich gar Lug und Trug verschrieben, ist er bösen Einflüssen ausgesetzt.
Zu Beginn meines Erwachens stand nachts des Öfteren ein dunkler Geist im Zimmer, was ich als sehr bedrohlich empfand. Aus Angst zog ich mir die Decke über den Kopf und getraute mich nicht aufzustehen.
So offensichtlich erlebt man das Gebaren Verstorbener üblicherweise nicht, doch ist die verstohlene Einflussnahme aus den gottlosen Jenseitswelten bei vielen Personen Ursache für Angstzustände und Verhaltensstörungen. Manche sind gedanklichen und gelegentlich akustischen Einflüsterungen ausgesetzt, die verwirren und zu irrationalem Tun treiben. Allerlei Formen von Ticks und Zwängen bis hin zum Tourette-Syndrom weisen auf eine jenseitige Beeinflussung oder gar Besetzung hin. Schizophrenie ist eine offensichtliche Form von Besessenheit; bisweilen haben mehrere Geister von einer Seele Besitz ergriffen und es wirken die verschiedensten Persönlichkeiten in und aus ihr.
(Anmerkung: Multiple Persönlichkeiten können bekanntermaßen auch durch schwere Traumatisierung -vor allem in der Kindheit – entstehen, oder durch Folter herbeigeführt werden, wie es im Mind-Control praktiziert wird.)
Man ahnt nicht, wie sehr materielle und geistige Welt ineinander greifen und wie beeinflussbar wir vom Jenseits her sind, denn mit gottloser Lebensweise geht zumeist eine ausgeprägte Blindheit nicht nur im Hinblick auf allgemeine geistige Verhältnisse, sondern insbesondere gegenüber der eigenen Verfassung einher.
Dass psychische Erkrankungen von jenseitigen Wesenheiten herrühren können, die zwar nicht gesehen aber sehr wohl gespürt werden, hat in der Ratio von Schulmedizin, Psychotherapie und Psychiatrie keinen Platz. Sie schreiben die Psyche dem Gehirn zu und therapieren fachlich atheistisch und/oder betäuben es mit Medikamenten, um abnormales Verhalten zu neutralisieren und den Menschen ruhig zu stellen. Hier wird jedoch einerseits die mediale Antenne der Seele zerstört und eine ihr angeborene natürliche Veranlagung außer Kraft gesetzt, andererseits wird ihr Empfinden derart geschwächt, dass eine geistige Entwicklung oft nicht mehr möglich ist. Der arge Geist verlässt dann irgendwann aus Langeweile tatsächlich sein Opfer, sucht sich aber bald ein neues, in dessen Energie er sein Unwesen weiter treiben kann. Das Problem der Um- oder Besessenheit ist ursächlich keineswegs beseitigt.
(Anmerkung: Medikamente sind gewiss nicht generell schlecht. Da wir uns in der Materie verloren haben, benötigen wir solche Hilfsmittel zur Linderung unserer Leiden. Trotz der gewissenlosen Machenschaften von Wissenschaft und Pharmazie können wir auch hier Gottes Segen erkennen und dadurch in sein Herz finden.)
Eine grundlegende Gesundung, sowohl bei einer Erkrankung als auch im Falle von Um- oder Besessenheit, kann erst durch Hinwendung zu unserem himmlischen Vater eintreten. Vor der Macht der göttlichen Liebe muss alles Übel weichen. Vor allem ist sie der hochmütigen Gesinnung arger Geister unerträglich. Hastig fliehen sie aus der besetzten Seele – und finden sie keinen neuen Wirt, müssen sie sich in ihre Sphären-Gräber zurückziehen, wo sie sich in ihrer eigenen Bosheit so lange martern, bis sie schließlich nach endlosen Zeiten freiwillig in ein besseres Leben übergehen.
Durch die enorme Zunahme der Erdbevölkerung wird auch die erdnahe Jenseitswelt immer mehr bevölkert, und das in hohem Maße von verirrten und durchtriebenen Seelen, weshalb der Einfluss der bösen Geisterwelt enorm angestiegen ist.
Umsessenheit, wobei Verstorbene einen Menschen bedrängen und beeinflussen, ist inzwischen weit verbreitet. Auch Besessenheit, wodurch jenseitige Wesenheiten zeitweise oder ganz Besitz von einem Menschen ergreifen und diesen als Wirt für ihre eigenen Interessen und Begierden benützen, ist nicht selten. Hätten wir nicht die Begleitung der Schutzgeister, die Welt würde in kürzester Zeit in einem Sumpf von Lüge, Hass und Mord versinken, wie es in manchen Städten und Ländern sowie einigen politischen und vielen anderen kriminellen Organisationen längst der Fall ist.
Da wir uns lediglich körperlich im Diesseits befinden, in unserer eigentlichen Existenz jedoch in der geistigen Welt, agieren, reagieren und interagieren wir unablässig im Zusammenspiel sowohl mit den niederen als auch mit den lichten Sphären, je nach seelischer Verfassung. Deshalb ist es notwendig, täglich Schutz und Geleit zu erbitten und sich zu bemühen, sein Leben nach bestem Wissen und Gewissen der Liebe anheimzugeben.
Jeder Mensch bekommt einen Schutzgeist zugeteilt. Nimmst du Kontakt mit ihm auf, wirst du von ihm geführt und instruiert. Er hat Verständnis für all deine Probleme, denn oft hat er einen Lebensweg mit vergleichbaren Problematiken hinter sich. Dein Schutzgeist sehnt sich danach, mit dir zu kommunizieren. Wenn man sich für ihn öffnet, erfährt man eine intensive und verbindende Freude zueinander. Mit dem Schutzgeist hat man immer einen wahren Freund oder Freundin bei sich.
In schwierigen Lebensphasen wird man meistens von einer Gruppe Engel begleitet. Ihre Einstrahlung beleuchtet unser Gewissen und wirkt tröstend und kräftigend auf unser Bewusstsein ein. Wenn möglich verhindern sie Unfälle und schenken gute Fügungen. Vor allem wird man vor negativen Einflüssen bewahrt. Gerade bei arglistigen jenseitigen Wesenheiten bewirkt eine Herzenshinwendung zu den uns beistehenden Mächten, dass diese ihre Kräfte entfalten können und verirrte Seelen in die Schranken weisen. Die Aktivität der Engel richtet sich jedoch stets nach der geistigen Ausrichtung und Herzensöffnung der zu beschützenden Person.
Im Grunde dient der Schutzengel dem in unseren Herzen wohnenden Gottesgeist, der weiß, was im Ablauf irdischen Geschehens zugelassen oder verhindert werden soll. Ist ein Mensch in diesen seinen Geist eingegangen, endet die Aufgabe des Schutzengels. Der himmlische Vater selbst ist dann Beschützer seines Kindes.
Viele Verstorbene bleiben aufgrund ihrer materiellen Lebensweise im Dunstkreis der Erde haften. Sie leben zwar in ihrem individuellen Seelenkosmos, sind aber in Person zugleich gegenwärtig. Sie fristen ihr Dasein sozusagen in einer selbstgeschaffenen Welt in der Welt, wobei die diesseitigen und jenseitigen Energien permanent ineinandergreifen.
Es gibt Gruppierungen mit gleicher oder ähnlicher Beschaffenheit, und Seelen, die einsam im Jenseits der Erde verweilen. Bemerken diese unsichtbaren Begleiter ein ihren Veranlagungen entsprechendes Gedankenfeld, hängen sie sich daran, sie betreten quasi das Willensgebäude der betreffenden Person und verstärken dessen Energie. Dies kann, je nach Verfassung der jenseitigen Wesenheit, absichtlich geschehen, oder es ist ein blinder Akt aufgrund der Anziehung äquivalenter Bewusstseinsprägung. Und es gibt die dämonischen Auswüchse, die ihren Wirt nicht nur für eigene Interessen benützen, sondern Böses im Sinn haben und, satanischen Interessen dienend, mutwillig zerstören.
So ist ein Raucher oftmals von verstorbenen Rauchern besessen, die dadurch weiterhin an der Befriedigung dieser Sucht teilhaben können. Mit sexueller Wollust zieht man Geister herbei, die ihre Geilheit nicht verlassen können. Alkohol- und drogenabhängige Personen werden nicht nur von den eingenommenen Substanzen, sondern auch von der niederen Geisterwelt in den körperlichen und seelischen Ruin getrieben, da beim Konsum von Rauschgiften die Seele gänzlich offensteht.
Doch nicht nur Süchte, auch Geiz, Neid, Gier, Hochmut oder Ungeduld werden durch das Gewicht Jenseitiger mit gleicher Gesinnung ums Vielfache potenziert. Infolgedessen lebt mancher Mensch nicht mehr nur sein eigenes Leben, sondern wird in seinem Denken und Handeln von jenseitigen Wesen mitbestimmt und ist sich dessen überhaupt nicht bewusst. In der Finsternis seines Weltverstandes hat er keine Möglichkeit, fremde Willenskräfte von den eigenen zu unterscheiden.
(Anmerkung: Vergleichbar ist das Eindringen destruktiver jenseitiger Energien mit einem Virus, der den Computer eines unbedarften und unvorsichtigen Menschen hackt. Obwohl man meint, man sei Herr über sein Instrument, ist es jemand anders, der im Verborgenen schaltet, waltet und Daten missbraucht. Im Falle der Besessenheit sind es verblendete Wesenheiten, die ihre schädlichen Energien in der Seele installieren.)
Den stärksten Schutz vor diesen Getriebenen bietet die Hinwendung zu Jesus Christus. Allein der Name, in Liebe ausgesprochen, ist der Dunkelheit ein Gräuel. Sie können dessen göttliche Schwingung nicht ertragen und nehmen Reißaus. Wird ein besetzter Mensch von seinen Peinigern befreit, ist plötzlich freier Raum in ihm vorhanden. Der schwere Ballast ist abgeworfen – tiefe Dankbarkeit erfüllt ihn. Überlässt er in diesem Zustand seine frei gewordenen Seelenräume Gott, ist unmittelbare Erlösung möglich.
Genauso wie es diesirdisch zahlreiche boshafte Individuen gibt, die gewalttätig ihr Unwesen treiben, gibt es in den Gefilden des Jenseits ebensolche Übeltäter in großer Zahl. Hegt man böse Gedanken, werden entsprechenden Gedankengängen folgende Geister gleichsam magnetisch angezogen, vereinigen sich mit den widergöttlichen Willensbildern und beschweren diese, bis die betroffene Person schließlich zu einer verbrecherischen Handlung schreitet. Das kann ein Vergehen an der eigenen Person sein wie Selbstverstümmelung oder Selbstmord, oder ein Gewaltakt an Mitmenschen bis hin zu Mord.
So mancher Verbrecher schwört nach seiner Tat voller Reue und Gewissensbisse, er wisse nicht, was ihn dazu getrieben hat. Manchmal kann er sich nicht einmal mehr daran erinnern, da hat zumeist ein böser Geist für eine gewisse Zeit ganz von ihm Besitz ergriffen. Auch die wiederkehrenden Attentate und Amokläufe an Schulen sowie auf Straßen und öffentlichen Plätzen sind zum Teil zurückzuführen auf den Einfluss der dunklen Jenseitswelt, die in ihrem Zorn und Hass den mörderischen Ansätzen der Täter das Gewicht der Ausführung verleiht.
Leider werden Amokläufe und Anschläge in naher Zukunft noch häufiger auftreten, da zerstörerische Kräfte durch den herrschenden Hochmut und die allgemeine Lieblosigkeit verstärkt Zugriff ins Diesseits bekommen. Es gibt zunehmend Regionen, wo Angst herrscht auf die Straße zu gehen, um nicht erdolcht, erschossen oder absichtlich überfahren zu werden. Das ist nicht nur in Städten der Fall, auch auf dem Land verschaffen sich finstere Gewalten Herrschaft über Menschen, die von Neid, Hass und Rachebedürfnis erfüllt sind und in diesem Zustand zu willfährigen Werkzeugen satanischer Mächte werden.
Deshalb muss man so vorsichtig sein mit seinen Gedanken, die im Jenseits signifikante Formen bilden und dort weithin sichtbar sind. Erspäht eine jenseitige Wesenheit ein ihr entsprechendes Gedankengebilde, assimiliert sie sich damit, sie legt sozusagen ihr Eigengewicht mit hinein. Ist es ein willensstarker Geist oder sind es deren mehrere, kommt es zu einem nicht mehr tragbaren Gewicht für die besetzte Person und sie erliegt der destruktiven Energie. Aus diesem Grund hat Jesus Christus schon vor 2000 Jahren gesagt: “Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet!”
Nicht selten kommt es vor, dass eine Seele die Empfindung hat im falschen Körper zu wohnen. In den schulmedizinischen Fachbereichen werden eine Störung des Geschlechtsidentitäts-Zentrums oder hormonelle Ungleichgewichte als Auslöser genannt. Diese werden allerdings dem Gehirn zugeschrieben und entsprechend thematisiert und therapiert. So betreibt die Welt Ursachenforschung wieder einmal in der Materie, denn der blinde Verstand gibt gerne vor zu sehen.
Auch Anhänger der Reinkarnationslehre haben schnell eine Antwort parat: “Man hatte in einem früheren Leben ein anderes Geschlecht, das nun wieder zutage tritt.“ Was plausibel klingt, entspricht nicht der Wahrheit, denn einen Geschlechterwechsel gibt es in den stofflichen Inkarnationen nicht – und irdische Vorleben sind eher die Ausnahme als die Regel.
Verkehrte Geschlechtsidentitäten können verschiedene Ursachen haben. Eine mögliche besteht in einer manipulierten Ausbildung des Körpers aufgrund anhaltender Irritationen während der ersten Schwangerschaftswochen. Diese können entweder durch die widersinnige Gedankenwelt der Mutter oder durch den Einfluss fremdgeistiger Energien auf das Embryo ausgelöst werden. Auch die Inkarnation eines zweigeschlechtlichen Engels kann Auslöser dafür sein, dass eine Seele sich in ihrer geschlechtlichen Identität nicht zurecht findet beziehungsweise diese wechselt – oder dass er/sie die irdische Existenz als Hermaphrodit durchlebt.
Ein anderer Grund für eine andauernde geschlechtliche Verirrung kann eine Um- oder Besessenheit der betroffenen Person sein und steht zuweilen mit einer latenten Hellsichtigkeit in Zusammenhang.
Die Art und Weise der Wahrnehmung einer den Menschen begleitenden oder bewohnenden jenseitigen Seele äußert sich unterschiedlich. In diesem Fall ist es der vorrangige Eindruck des anderen Geschlechts. Hat sie ein übersteigertes Geschlechtsempfinden, überträgt sich dieses und gibt der besetzten Person das Gefühl einer falschen Identität. Wobei eine durchdringende gleichgeschlechtliche Beeinflussung die eigene Weiblichkeit oder Männlichkeit ebenso überspitzt oder verändert darstellen kann.
(Anmerkung: Tatsächlich hat einmal eine weibliche Seele von mir Besitz ergriffen. Sie trat unvermittelt in meine Sphäre, wobei ihr Bewusstsein meins gänzlich überlagerte, so dass ich ganz Frau wurde. Dieses Gefühl empfand ich als überaus angenehm, denn sie war ausgesprochen attraktiv und sinnlich. Ihre ausgeprägte Weiblichkeit und feminine Liebeskraft erfüllten mich mit einem zuvor nie gekannten Selbstbewusstsein. Dies erlebte ich sehr intensiv und war darin total überwältigt. Gerne wäre ich noch länger Frau geblieben, doch so schnell sie mich in Besitz nahm, war sie auch wieder verschwunden und mir blieb nur das Echo dieses wundervollen Geschlechterwechsels.)
Ist eine solche Besetzung bleibend, führt dies zu Transsexualiät / Transgender, und oft zu einer operativen Geschlechtsumwandlung, da die betroffenen Personen in ihrer vermeintlich falschen Identität keine anhaltende Lebensfreude mehr empfinden können.
Von dieser Warte aus betrachtet durchschaut man auch `eingebildete Kranke´ mit körperlichen Symptomen, hier liegt ebenfalls eine Besessenheit vor. Auch das Verlangen nach einer Verstümmelung (Ganzkörpertätowierung, extremes Piercing usw.) sowie nicht notwendige Amputationen sind auf Besessenheit zurückzuführen, teils von Verstorbenen mit Missbildungen oder abgetrennten Gliedmaßen (Im Jenseits ist eine Seele zwar vollständig, in ihrer traumatischen Verhaftung lebt sie aber gelegentlich vorerst weiterhin mit dieser Behinderung und überträgt ihr Empfinden auf ihren Wirt), teils von dämonischen Wesenheiten, die aufgrund ihres wahnhaften Treibens missgebildet sind und als Besatzer bisweilen zum Bedürfnis der Entstellung werden. Ein weiterer Grund für Selbstverletzung (vom Ritzen mit Messern bis hin zur Verstümmelung) oder verletzt werden wollen durch andere liegt in dem Drang, seelische Wunden körperlich sichtbar zu machen.
Religiöser Fanatismus ermöglicht, genauso wie Okkultismus, Drogenkonsum und Hypnose, Dämonen das Eindringen in die Seele. Sie treiben die Fanatiker zu den absurdesten Glaubensvorstellungen, welche diese mit aller Gewalt für ihre Zwecke durchsetzen und auch vor Vergewaltigung, Folter und Mord nicht zurückschrecken. Die katholische Kirche hat es uns ausgiebig vorgeführt.
Heutzutage ist es religiöser Wahn in Bereichen des Islam und des Hinduismus, der dämonischen Gewalten Tür und Tor öffnet und es den Ausgeburten der Hölle gestattet, mithilfe Verblendeter ihr Unwesen auf Erden zu treiben. Namentlich sind es die verstorbenen Anhänger fanatischer islamistischer Gruppierungen, die jenseits erkennen, dass sie nicht die ihnen versprochenen Paradieswelten bewohnen, sondern – entsprechend ihrer im Wahn getöteten Liebe – kahle und leblose Wüsten, die rachedurstig und zerstörungswütig zu ihren Spießgesellen zurückkehren und in ihnen und durch sie großes Unheil anrichten.
Auch in den unterschiedlichsten `christlichen´ Gemeinschaften heutiger Zeit leben Dämonen ihre Lust an der Verführung und Verblendung irregeleiteter Individuen und Gruppierungen aus. Sie verführen die `Gläubigen´, göttliche Gaben ins Widergöttliche zu verkehren. Während dies im Satanismus absichtlich bewerkstelligt wird, geschieht dämonischer Kontakt im religiösen Fanatismus und in ekstatischen Riten meistens nicht mit Absicht – oder in geistiger Verblendung.
Da gibt es Personen, die der Überzeugung sind, sie seien Jesus Christus. Sie sind ein gefundenes Fressen für die dämonische Welt. Ebensolche Wahnsinnige haben nun von ihnen Besitz ergriffen und treiben ihr antichristliches Spektakel nicht nur mit den Besessenen, sondern durch diese mit verirrten Gläubigen, die solchen Täuschungen aufsitzen.
Das apostolische Zungenreden wird ist vom Heiligen Geist inspiriert, sondern von Wesenheiten aus den dunklen Sphären, die sich einen Kauderwelsch-Schabernack mit ihren Opfern erlauben. Würden liebende Eltern unverständliche und undefinierbare Worte oder Laute zu ihren fragenden und bittenden Kindern sprechen? Sind Engel und Gott so andersartig als wir oder gar so heilig, dass wir sie nicht verstehen können oder nicht mit ihnen sprechen dürfen? Ist Gott nicht unser Vater und wir seine Kinder!?
Erträglichkeit großer Schmerzen bei Geißelungen oder gar Kreuzigungen wird durch getriebene Ekstase ermöglicht. Unversehrtheit beim Schlangenpredigen wird ebenfalls nicht von guten Geistern oder Gott bewerkstelligt, denn auch Dämonen haben Einfluss auf das Verhalten von Tieren. Mit der Verführung zu gewaltsamen Teufelsaustreibungen erlaubt sich die Unterwelt einen Spaß mit verblendeten Priestern, die in diesem Fall selbst die Besessenen sind. Viele weitere religiös motivierte Wahnhandlungen könnte man hier noch anfügen.
Ursprünglich und eigentlich sind all diese Handlungsweisen göttlicher Natur, denn vom Christusgeist erfüllt zu sein, Reden in fremden Zungen, körperliche Unversehrtheit, Heilung und Befreiung durch göttliche Autorität und andere Geistesgaben sind den wahren Kindern Gottes eigen. Doch in der eigennützigen Auslegung biblischer Worte, um diese zur Selbstdarstellung oder als Machtinstrument zu benützen, haben Blindgläubige das gefährliche Land der Dämonie betreten. Dort werden Gottesgaben in die Sackgasse von Aberglaube und Besessenheit geführt und letztendlich wird es ein böses Erwachen geben in der Erkenntnis, dass man auf satanische Verführungen hereingefallen ist.
Ist ein Mensch von jenseitigen Wesenheiten besessen – das können auch welche sein, die keine bösen Absichten hegen, sondern aufgrund ihrer Orientierungslosigkeit bei oder in einer labilen Persönlichkeit Wohnung nehmen – manifestieren sich die fremden Energien früher oder später als Tumore und Krebsgeschwüre. Entsprechend des Zustandes und der Absicht der Besatzer kann man hier zwischen bös-und gutartigen Wucherungen unterscheiden.
Die Ärzteschaft kann nur schulmedizinisch diagnostizieren und behandeln. Sie tötet die befallenen Körperzellen mittels Chemo- oder Strahlentherapie ab, wobei sich die gefährlichen Geistesenergien meistens zurückziehen (falls es sich nicht um gänzlich aggressive handelt), wodurch auch die materielle Manifestation verschwindet. Doch das üble Treiben wird sich bald wieder materialisieren, wenn man nach überstandenem Leiden zu seinen Verirrungen zurückgekehrt ist.
Hat die Erkrankung einen Wandel erwirkt, der Mensch sich von seinen verkehrten Gedanken verabschiedet, kehren die Besatzer nicht wieder. Wird er trotzdem abberufen, kann er im Jenseits seinen Weg befreit fortsetzen. Die seelische Gesundung geht also unabhängig vom leiblichen Tod vonstatten. Im Ablauf allen Geschehens zählt allein die Erlösung der Seele – materielle Körper sind nur Mittel dieses hehren Zieles.
An dieser Stelle empfehle ich depressiven und auf Verdacht um- oder besetzten Personen Taten der Nächstenliebe auszuüben. Diese erheiternde Medizin wirkt wahrlich Wunder und ist Balsam für die Seele. Je mehr Liebe in einer Handlung, umso intensiver ist die heilende Wirkung. Verzeiht man jemandem von Herzen, der einem Übles möchte oder Böses an einem getan, hat diese Medizin eine noch unvergleichlich größere Wirkung. Es dauert nicht lange und die zerstörerischen Energien nehmen in den Strahlen der Liebe Reißaus. Hastig flüchten sie in Gefilde, die ihrem Willen entsprechen.
Ein Heiler in Gottes Diensten tut nichts anderes. Er berührt den Herzensgeist der kranken Person, der dadurch Belebung erfährt. Die erweckte göttliche Energie berührt sanft das krankhafte Bewusstsein, so dass Heilung allmählich oder gelegentlich sogar spontan erfolgt. Bei Besessenheit nötigt die lichte Strahlung die Besatzer zur Flucht. Bemüht sich der Genesene, fortan nicht mehr zu sündigen, bleibt er frei und gesund. Sündigt er abermals, zieht sich der Gottesgeist wieder zurück, die Gefahr einer Erkrankung und/oder Besetzung ist erneut gegeben. Die sicherste Methode der Heilung ist freilich die Liebe zum himmlischen Vater. Sie ist der Schlüssel zur Befreiung von allem Übel und zu bleibender Gesundheit.
Hellsehen, Gedankenlesen, Spiritismus, Spuk
Das Spektrum der Hellsichtigkeit ist breit gefächert und kann auf verschiedenen Ebenen funktionieren. Der Öffentlichkeit bekannt sind in der Hauptsache mediale Menschen, die anderer Personen Gedanken `lesen´ oder Jenseitskontakte herstellen können. Beides kann entweder direkt oder über einen vermittelnden Geist geschehen.
Wie wird man Medium? Oft ist es so, dass jemand schon in jungen Jahren seine hellsichtige Veranlagung entdeckt. Bereits da kommt es darauf an, ob der Mensch seine Gewichtung mehr zum eigenen Vorteil oder zur selbstlosen Liebe hat, dementsprechend wird sich sein jenseitiges Umfeld gestalten. Ein der diesseitigen Welt dienliches Medium wird durch Schulung aus Büchern und/oder in Seminaren und der dadurch ermöglichten verständlichen Wahrnehmung gedanklicher Impulse sowie dem zielgerichteten Verkehr mit diversen jenseitigen Wesenheiten erlernen, seine übersinnlichen Fähigkeiten zu kontrollieren und methodisch einzusetzen. Bei einem Gottesdiener wird sich das geistige Hören und Sehen von selbst ausbilden, wobei er gemäß seiner Hingabe immer klarere und umfassendere Einsicht in die geistige Welt gewinnt.
Auch kann es der Fall sein, dass ein traumatisches Erlebnis, eine außergewöhnliche Begegnung oder eine tiefgreifende Liebe-Erfahrung die Hellhörigkeit/Hellsichtigkeit eines Menschen eröffnen. Hat dieser wenig oder keine Kenntnis geistiger Vorgänge, weiß er nicht, was da gerade mit ihm geschieht. Falls er nicht dem Wahren und Guten zugetan ist und dadurch mit Himmelswesen in Kontakt tritt, werden verirrte oder umtriebige Gesellen ein übles Spiel mit ihrem medialen Probanden treiben. Hier wäre dringend Aufklärung vonnöten.
Leider üben viele Personen ihre übersinnliche Begabung zum Selbstzweck aus, sie werden deshalb vorrangig von der niederen Geisterwelt beeinflusst. Das hat dazu geführt, dass das Talent der Hellhörig- und Hellsichtigkeit vielfach zum Instrument satanischer Machenschaften umfunktioniert wurde. Dadurch hat sich die dämonische Welt auf dem Gebiet empfangener Botschaften in Glaubensfragen sowie in der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen nahezu uneingeschränkten Zugriff verschafft.
Das Jenseits sollte man niemals mit okkulten Praktiken, sondern nur mit Herzensliebe öffnen. Mit magischen Techniken zieht man verirrte und arglistige Wesenheiten herbei; nur selten kommt der angerufene Verwandte, spirituelle Meister oder `Heilige´, um zu sprechen.
So kann es geschehen, dass ein umtriebiger Geist von jemandem Besitz ergreift, der sich einer Sitzung anvertraut. Die betreffende Person spürt den Eintritt in ihre geöffnete Seele nicht einmal und eine Bewusstseinsveränderung wird sie ebenfalls nicht merken, da sie meint, sie selbst entwickle sich so oder so und es sind ihre eigenen Gedanken, die sie Entscheidungen treffen lassen. Doch nun beeinflussen ein oder mehrere jenseitige Übeltäter ihr Schicksal nachhaltig und lassen sie nicht selten von einem Missgeschick oder Unglück ins nächste stürzen. Oder sie wird in einen angesehenen Lebensstand gebracht und mit Reichtum überhäuft, darin sie dem Hochmut verfällt und nur noch der Materie dient – und dadurch keinen Zugang mehr zum Geistesleben findet.
Bei allem geistigen Erleben lauern also viele Gefahren, auf die man unbedingt achten muss. Vor allem bei Kontakt mit Verstorbenen, als auch mit jenseitigen und kosmischen Botschaftern darf man sich nicht blind auf jedes Gespräch einlassen, solange man sich nur auf Worte und Stimmen sowie die Aussagen eines medialen Agenten verlassen kann.
Neuerdings kennt man sogenannte Mentalisten, die ihr Publikum mit einer Kombination aus Taschenspielertricks, Körpersprache-lesen und Hellsichtigkeit zum Erstaunen bringen. Sie unterscheiden sich von den Magiern, die mit mechanischer `Zauberei´ und hoher Fingerfertigkeit ihrem Publikum eine gelungene Vorstellung darbieten.
Die Arbeitsweise dieser Mentalmagier geht verschiedentlich vor sich: Manche von ihnen benützen ihre Hellsichtigkeit unmittelbar, sie empfangen die Gedanken ihrer Probanden auf dem Weg erahnbarer bis klarer Inspiration. Sie kennen in der Regel das Prinzip gedanklicher Kräfte und sind auch in Hypnose bewandert.
Andere agieren in Zusammenarbeit mit den sie begleitenden jenseitigen Kumpanen, oder – wenn sie noch nicht in Kontakt mit arglistigen Geistern sind – bekommen in geheimen Zirkeln einen jenseitigen Vermittler zugewiesen, mit dem sie jederzeit kommunizieren können. Vor oder in den Vorführungen sieht dieser Geist die momentan präsenten Gedanken-Inseln des Opfers aus dem Publikum. Darin und daraus kann er dem Hellseher im Vorfeld bereits eine passende Aufgabe mitteilen. Nachdem diese gestellt wurde, erfährt der `Gedankenleser´ sofort die richtige Antwort. In der Regel weiß der Mentalist also bereits zu Beginn des Ablaufs des Rätsels Lösung. Das Drumherum ist Show und dient dem Spannungsaufbau und der Mystifizierung des Geschehens.
Derart praktizierende Hellseher sind einen Pakt eingegangen. Auf keinen Fall dürfen sie die Hintergründe ihres Tuns offenlegen. Einen Kontakt zur Geisterwelt erwähnen sie niemals, denn das ist ihnen verboten. Auf neugierige Fragen antworten sie, dass ihre Methode auf wissenschaftlichen und zwischenmenschlichen Erkenntnissen sowie Intuition beruht. Ihr zumeist einnehmendes Äußeres und ihre Verstandesschärfe machen es ihnen leicht, ihre wahre Identität zu verschleiern. Aufgrund ihrer Egozentrik und Falschheit sind diese Personen zu einem tatsächlichen geistigen Erwachen nicht in der Lage.
Die sogenannten Wahrsager eröffnen ihre Sitzungen meistens durch schematische Fragestellung. Sie empfangen Informationen und Bilder intuitiv, oft mithilfe von Karten oder anderen mystischen Utensilien. Sie glauben an Inspiration und geistige Eingebung, nur wenige haben fachliche Kompetenz in Hellsichtigkeit, geschweige detailliertes Wissen um etwaige jenseitige Mitwirkende.
Leider ist es so, dass der Großteil dieser Okkultisten ihre Gabe zur Attraktion für das spektakellüsterne Volk umfunktioniert hat. Sie haben in der Tat ihre Seele verkauft. Nun dienen sie satanischen Mächten, denn mit ihrer Sensationsmacherei blenden und verwirren sie die Allgemeinheit, so dass diese letztendlich alles geistige Geschehen für Theater hält.
Wahrsager und Hellseher sowie Weiß- und Schwarzmagier, die sich bewusst der niederen Geisterwelt bedienen, machen sich ihren jenseitigen Helfern zinspflichtig, denn bei denen gibt es nichts umsonst. Wenn die diesseitigen Akteure einmal abberufen werden, treffen sie auf ihre Handlanger und sind dann oft für lange Zeit an deren Sphären gebunden. Nicht selten werden sie selbst zu Komplizen magischer Intrigen.
Kontaktaufnahme und Verkehr mit Geistern ist ein Talent, das nur im Zuge der Nächstenliebe verwendet werden soll. Aus Mitleid eine Verbindung mit Verstorbenen herzustellen, um unerlöste Konflikte zu bereinigen oder einen unerträglichen Trennungsschmerz zu lindern, auf dass Friede sein kann in den belasteten Seelen, ist ein Akt selbstloser Liebe. Wenn damit eine Entlohnung einher geht ist das in Ordnung – falls das Medium nicht das Seelenleid der Mitmenschen benützt, um sich über die Maßen zu bereichern.
Die eigentliche und wesentliche Aufgabe geistiger Hörer und Seher liegt jedoch in der Aufklärung über die wahren Zustände und Geschehnisse Diesseits und Jenseits sowie in der Übermittlung göttlicher Weisungen und Botschaften. Hellsichtigkeit und Wahrsagen können so zum Segen für die Menschheit werden und dazu beitragen, das verdunkelte Bewusstsein dieser Erdenwelt zu erhellen.
Hypnose in verschiedener Anwendung
– Die hypnotische Wirkung der Fernseh- und Printberichterstattung sowie von Filmproduktionen ist weitestgehend unbekannt oder wird in der Hörigkeit an die Massenmedien nicht ernst genommen: Durch Zugriff in die psychischen Bereiche mittels emotional tiefgreifender Worte, Töne und Bilder wird der Mensch empfänglich für Manipulation und Indoktrination – sein Wille mutiert, ohne dass er es merkt. In der Filmindustrie und vor allem im Marketing sind diese Vorgänge bekannt, wodurch effektiv und anhaltend Massensuggestion betrieben werden kann.
– In der zur Schau gestellten Hypnose werden zur Belustigung und zum Erstaunen der Zuseher körperliche Kunststücke oder absurde Handlungen und Geräusche vollführt. Die natürliche Kontrollfunktion der Seele ist dabei außer Kraft gesetzt, sie steht nun jenseitig da wie ein offenes Scheunentor.
– Unter Hypnose können der Seele die unterschiedlichsten Süchte, Ängste und Traumata entnommen werden. Eine solche Freiwerdung kann jedoch, außer in Ausnahmefällen, nicht als selbst erarbeitetes Lebenseigentum geltend gemacht werden. Der Mensch muss diese früher oder später in einer neuen Phase zur Entfaltung seiner Geisteskräfte überwinden.
– Hypnotisierte Menschen können mittels sogenannter Rückführungen in angebliche Vorleben zurückblicken. Doch dabei offenbart sich ein solches äußerst selten. Verstorbene dringen in die Sphäre (Umsessenheit) oder gar in die Seele (Besessenheit) des Hypnotisierten ein und machen ihn glauben, ihre Leben seien seine aus vergangenen Zeiten. So kommen auch die angeblichen Geschlechterwechsel in den mutmaßlichen Reinkarnationen zustande.
Vor allem in der zum öffentlichen Spektakel oder für magische Vorführungen praktizierten Hypnose ist die Seele nicht mehr Herr über sich. Hier ist sie, genauso wie dies bei Drogen der Fall ist, ohne Schutz. Da lichte Geister keinen Menschen besetzen, sind hier nur finstere Gesellen am Werk; sie nehmen kurz- oder langfristig massiv Einfluss auf das Leben der Person, die sich leichtfertig und in gutem Glauben hypnotisieren ließ. Bleiben die umtriebigen Jenseitsbewohner in der eroberten Sphäre, wird eine kaum merkliche schicksalhafte Veränderung des Bewusstseins stattfinden, und/oder eine Krankheit setzt dem Spuk ein leidvolles Ende.
Im natürlichen Schlaf, einer notwendigen medikamentösen Anästhesie oder einer sanften Hypnose(-Narkose) ist die Seele beschützt, unter normalen Umständen kann kein Geist in sie eindringen. Trotzdem ist es ratsam, vor dem Schlafengehen und vor einer Narkotisierung ein Herzensgebet zum himmlischen Vater zu sprechen.
Beim Händeauflegen im Namen des Vaters kann bisweilen ein tranceähnlicher Zustand eintreten. Die behandelte Person verliert dabei ihr Selbstbewusstsein, doch nicht an dunkle Mächte, sondern an ihren Gottesgeist, der sie reinigend berührt und ihr gemäß ihres Glaubens Befreiung schenkt. Hier hat kein böser Geist Zugang, vielmehr flieht er vor den Liebe-Lichtstrahlen des Geschehens.
Geistererscheinungen
Immer wieder hört man von übernatürlichen Phänomenen. Obwohl es diese tatsächlich gibt, ist Gespenstertreiben oft Humbug, um in geeigneten Örtlichkeiten Tourismus zu fördern, denn mit vermeintlichem Spuk kann gut Geld verdient werden.
Üblicherweise finden Begegnungen mit verstorbenen Verwandten und Bekannten in Träumen statt, da wir uns im Schlaf in der seelischen Sphäre befinden. Wobei man sich an die Zusammenkünfte an sich selten erinnert; zumeist überkommen einen im Laufe der folgenden Tage Gedanken an diese oder jene hinübergegangene Person.
Nur selten können sich Verstorbene nicht hellsichtigen Menschen unmittelbar bemerkbar machen, denn in der Regel wird das Treiben der Geister nur über ein Medium offenkundig. In manchen Fällen kommt es jedoch zu einer schaubaren Manifestation, man sieht nebulöse Gestalten und auch Gegenstände werden manipuliert. Diese Erscheinungen treten zutage, wenn Verstorbene unbedingt diesseitigen Kontakt aufnehmen wollen, was verschiedene Gründe haben kann: Die meisten von ihnen möchten auf ihre Anwesenheit und auf ihr `Leben´ nach dem Tod aufmerksam machen, in der irrigen Meinung, sie seien für immer an Ort und Stelle gebunden. Andere, die nach dem Ableben partout ihre alte Umgebung nicht verlassen wollen, fühlen sich gestört oder sind der Meinung, man will sie vertreiben, weshalb sie Angst zu verbreiten versuchen.
Solche beharrlich-energischen Geister waren in ihrem Erdenleben sehr materiell eingestellt und können ihre Vergangenheit nicht loslassen. Mit ihnen zu kommunizieren bringt keine wahrhaftige Erkenntnis, sie äußern sich je nach charakterlicher Veranlagung gemäß ihrer eingebildeten weltlichen Prägung. Manche lügen und erfreuen sich am blinden Interesse ihrer Zuhörer, wenn diese ihren zum Teil erfundenen Ausführungen Glauben schenken. Am besten betet man in des Vaters Liebe für diese Seelen.
Bei materiellen Einflussnahmen machen sich Dämonen Naturgeister zu Komplizen, die Kurzschlüsse auslösen oder Feuer entfachen. Sie sind auch für so manches andere Unglück verantwortlich, indem sie erschöpfte oder labile Personen durch gedankliche Beeinflussung bei einer Tätigkeit ablenken oder in prekären Situationen Angstzustände hervorrufen, was in irrationalen Handlungen zu Unfällen aller Art führen kann.
Folgt jemand fortwährend destruktiven Gedankengängen, kann er zu Verbrechen bis hin zu Amokläufen verleitet werden. Hier betreten wir wieder das Feld der Besessenheit.
In Ausnahmefällen gibt es auch körperliche Attacken. Davon betroffen sind hauptsächlich gläubige Personen, die eine entsprechende Öffnung zur geistigen Welt in sich tragen. Warum lässt der himmlische Vater das zu? Zumeist sind dies Seelen mit starkem Opfercharakter. Deren liebevolle Hinnahme böser Gewalten bewirkt bei so manchem Übeltäter eine Wendung zum Guten. Oft geschieht so eine Besserung erst, nachdem das arge Tun längst vorbei ist und dem Dämon in seiner finsteren Sphäre ein Lichtblitz durch die Seele fährt, der ihm die verzeihende Liebe seines einstigen Opfers offenbart.
In den nächsten Jahren werden verstorbene Seelen vermehrt Erscheinungen erzeugen, man wird des Öfteren von Geister-Manifestationen hören oder diese im Internet betrachten können. Wobei es leider, wie auf allen Ebenen medialer Darstellung, auch hier Fälschungen gibt, die die tatsächlichen Geschehnisse ins Unglaubwürdige ziehen. Vor allem sorgt die zunehmende Anzahl von Serien und Kinoproduktionen mit jenseitigen Inhalten dafür, dass die reale Geisterwelt als phantastische Erfindung von Autoren und Filmproduzenten betrachtet wird.
Wichtige Informationen für mediale Menschen
– Wie und warum auch immer sich eine Hellsichtigkeit entfaltet, letztendlich ist dieses Talent dazu da, um der Liebe zu dienen. Erlangt jemand diese Gabe, betritt er eine Welt, die nicht nur geistigen Fortschritt bedingt, sondern auch Gefahren in sich birgt. Der Verkehr mit jenseitigen Mächten, sei es aus Neugierde oder zum Spaß, kann schwerwiegende Verletzungen verursachen. Denn allerorten gibt es Widersacher des Lichts, die giftige Samen in das Erdreich der unbedarften Seele streuen, daraus früher oder später Pflanzen und Früchte zum Vorschein kommen, die den geistigen Tod in sich tragen. Deshalb muss jeder Jenseitskontakt unbedingt mit Gebet beschützt werden.
– Sehr wichtig ist es, eigene Gedanken und Phantasien von jenseitigen Botschaften zu trennen und zu erlernen, die sich mitteilenden Geister zu unterscheiden. Da dies zu Beginn des Erwachens oft noch nicht möglich ist, ist es ratsam, die Hilfe des Schutzengels zu erbitten. Dieser wird nur dann außerhalb seines vorgegebenen Tätigkeitsfeldes aktiv und kann Licht spendend ins mediale Geschehen eingreifen.
– Jenseitige Mitteilungen sind kein Garant für Wahrhaftigkeit. Gedanken und Ideen entstehen grundsätzlich in den Geisteswelten. Da deren Fundamente guter oder böser Natur sein können, müssen sie nicht zwangsweise Wahrheit offenbaren, sondern können auch von selbstherrlichen oder verlogenen Wesenheiten stammen. Oftmals ist es eine Kombination aus Irrtum oder Lüge und einigen Weisheitsformeln, die sich da kundtut.
– Während des geistigen Wachstums-Prozesses lernt man, seine Wahrnehmung zu vertiefen und dieser stetig mehr zu vertrauen, bis das mediale Fühlen und Spüren ins Hören und Schauen übergeht. Dies bringt einerseits große Erleichterung, da man nun, wenn nötig, die Geister auch sichtbar unterscheiden kann. Andererseits ist man jetzt nicht nur mit dem Anblick anmutigen Lebens, sondern auch mit armseligen Erscheinungen konfrontiert. Das ist ein großer Unterschied zum früheren intuitiven Kontakt.
An Jesu Seite stellt diese Sichtweise jedoch kein Problem dar, denn hier betrachtet der Christ die jenseitigen Welten und deren Bewohner zusammen mit seinem himmlischen Vater. In dessen Licht durchschaut er alles Leben von innen heraus. Er sieht nicht nur das Leben im Tod, in der Gemeinschaft mit Jesus Christus ist er das Leben im Tod.
Fazit
Was sich hier teilweise unglaublich liest, ist leider traurige Wahrheit. Die Menschheit hat die geistige Orientierung komplett verloren. Dass Diesseits und Jenseits im Grunde eine gemeinsame Welt bilden, kann nicht mehr erkannt und nachvollzogen werden.
Falls dieses Kapitel den Anschein erweckt, dass wir alle mehr oder weniger dem Einfluss der niederen Jenseitswelt ausgesetzt sind – es kommt auf die Gesinnung an. Bei gutwilligen und herzensgläubigen Personen ist den niederen Mächten anhaltende Zudringlichkeit verwehrt, wenn diesen nicht eine permanente seelische Schwachstelle immer wieder als Eintrittstür dient.
Personen mit boshafter und/oder rein materieller Gesinnung blockieren geistigen Beistand, sie sind der dämonischen Heimtücke oft schutzlos ausgesetzt. Doch sind nicht alle absonderlichen und kriminellen Handlungen auf Fremdeinwirkung zurückzuführen. Es gibt massenweise Verirrte und Verbrecher, die ihren Wahnsinn ohne jenseitige Beeinflussung verbreiten.
Trotz aller Gefahren, die zurzeit auf dieser Erde herrschen, darf man sich nicht mit übertriebener Sorge belasten. Vor allem Angst wäre kontraproduktiv und würde Aufklärung den dunklen Mächten zuspielen. Auch sollte man sich mit der Thematik Besessenheit / Dämonie nicht zu intensiv befassen, denn dieser Weg führt nicht zu Gott. Wirklich wichtig ist allein die Liebe zu Jesus Christus. Darin ist man vor allen Nachstellungen und Übergriffen beschützt. Sie ist der Schlüssel zur Freiheit des Geistes, sie ist der Schlüssel zur Tür in die himmlische Heimat.