Auszug aus einer Offenbarung:
- Herkunft
- Hans Dienstknecht
Liebe Geschwister,
bei einer Recherche bin ich in einer früheren Offenbarung auf eine Stelle gestoßen, von der ich glaube, dass sie für uns alle interessant ist. Bei der Gelegenheit ist mir bewusst geworden, dass wir oft – das gilt vermutlich für die meisten von uns – viel zu schnell über Aussagen hinweggehen, die wir in den Durchgaben vom Vater oder von Christus erhalten.
Vielleicht geht es dem einen oder anderen von Euch auch so wie mir. Die beigefügte Textstelle ist meines Erachtens so ein Beispiel dafür. Ich habe mir vorgenommen, künftig noch sensibler zu sein als in der Vergangenheit und über die vielen “Edelsteine” in den Offenbarungen nicht so schnell hinwegzugehen.
Alles Liebe
Hans
Viele eurer Gebete oder Anrufungen sprecht ihr aus der Position eines Bittstellers heraus. Es ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, da die Menschen noch weit davon entfernt waren – und größtenteils auch heute noch sind –, sich als freie Geschöpfe Meiner Liebe zu erkennen, die ein großes, geistiges Potenzial in sich tragen. Ihre Aufgabe, sich auf Mich hin zu bewegen, war und ist ihnen nicht bewusst, sodass es meistens darum ging und geht, Mich zu bitten oder etwas Mir zu überlassen und abzuwarten, was daraufhin wohl geschehen wird.
„Vater, lass mich nicht im Stich“, ist ebenso ein Beispiel wie
„Herr, öffne Dein Herz für mich“,
„Jesus, tue doch bitte dieses oder jenes für mich“ oder
„Lieber Gott, vergiss mich nicht.“
Ihr werdet, wenn ihr nachdenkt, viele weitere solcher und ähnlicher Aussagen finden.
Nun wandelt einmal in der Erkenntnis, dass ihr euren Willen zum Ausdruck bringen wollt, Mir näherzukommen, eure Bitten in ehrliche Absichtserklärungen um und sprecht aus der Situation eines sich bewusst werdenden Gotteskindes zu Mir. Das könnte sich dann so anhören:
„Vater, ich lass Dich nicht im Stich“,
„Herr, ich öffne mein Herz für Dich“,
„Jesus, ich tue dieses oder jenes für Dich“ oder
„Lieber Gott, ich vergesse Dich nicht.“
Jeder von euch wird den Unterschied verspüren. Er besteht darin, aus der passiven Haltung „Ich bin ja nur ein schwacher Mensch“ herauszukommen und etwas zu tun, sich etwas vorzunehmen, vielleicht sogar etwas zu versprechen, in jedem Fall aber aktiv zu werden. Wenn ihr dies praktiziert, dann macht ihr einen wichtigen Schritt in eure Geistigkeit hinein: Ihr erkennt an, dass ihr mehr seid als hilflose Sünder; ihr bejaht, dass eine Kraft – Meine Kraft – in euch lebendig werden will, die euch in Bewegung setzen kann und wird, so dies auch euer Wille ist.
So wird die Nachfolge, von der Ich in Meiner letzten Offenbarung sprach, in eurem Leben für euch selbst und für andere sichtbar.