Göttliche Offenbarung
Meine geliebten Söhne und Töchter, der Weg zurück in die ewige Heimat ist für einen Großteil der Menschen und Seelen ein langer und mühsamer Weg; dies aber nur deshalb, weil sie ihn nicht wirklich kennen, ihn mit mehr oder weniger geschlossenen Augen gehen und um Meine selbstlose Hilfe nicht wissen. Die meisten wissen noch nicht einmal, dass sie schon auf dem Heimweg sind.
Aber wahrlich, Ich sage euch: Alle Menschen und Seelen sind auf dem Heimweg! Alle deshalb, weil Ich kein Kind verlieren werde, und wenn es sich noch so weit von Mir entfernt hat. Und Heimweg, weil es seit Golgatha, das heißt durch Meine Erlösung, nur noch eine Richtung gibt, in die sich eine Seele entwickeln kann: nach „oben“, ins Licht, zurück zu Mir! Golgatha war der Wendepunkt; und der Weg, der bis dahin immer tiefer in die Dunkelheit führte, wurde zu einer Schleife und wird so wieder an seinem Ausgangspunkt enden.
Damit ist mit wenigen Worten der sogenannte Fall beschrieben und das, was Ich durch Meine Inkarnation vor zweitausend Jahren eingeleitet und gegen alle Widerstände ausgeführt habe: die Heimführung Meiner Kinder!
Wenn Ich davon sprach, dass euer Heimweg oft lange dauert und mühsam ist, so bedeutet dies nicht, dass dies ein Muss darstellt, eine unumgängliche Beschwernis. Es heißt auch nicht, dass die Lasten eures Lebens nicht leichter zu tragen wären, wie es alle die erfahren, die mit Mir leben. Mit Mir zu leben ist aber etwas anderes, als Mich studiert oder viel über Mich gelesen zu haben, lediglich daran zu glauben, dass es Mich gibt oder einer Religionsgemeinschaft anzugehören.
Gerade unter denen, die noch nicht mit dem Herzen bei Mir sind, finden sich viele, die den Heimweg nicht wirklich kennen, deren Augen noch geschlossen sind; und dies zum Teil deshalb, weil man ihnen die Wahrheit vorenthalten hat, oder aber auch, weil sie es aus unterschiedlichen Gründen vorziehen, lieber halb blind und unwissend durchs Leben zu gehen. Dies scheint allemal leichter zu sein, als sich den Herausforderungen einer geistigen Realität zu stellen und damit der Erkenntnis ihres wahren Seins, ihrer Aufgaben und ihres Weges. Sie täuschen sich.
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In Meiner letzten Offenbarung sprach Ich davon, dass ihr euch in einem unsichtbaren Krieg befindet. Ich sagte euch dies nicht zum ersten Mal, und es wird auch nicht das letzte Mal sein, dass Ich diesen Schwerpunkt anspreche. Ich werde dies immer wieder tun, denn in dem Begreifen der Zusammenhänge liegt für euch ein großer Nutzen. Gleichzeitig liegt darin aber auch einer der Schlüssel, der euch dazu verhelfen kann, euch aus eurer Gebundenheit zu befreien – sofern ihr wollt, denn ihr habt den freien Willen; und sofern ihr es als Tatsache akzeptiert, dass sich ständig die Kräfte zweier Seiten um euch bemühen. Und dies ist nicht bildlich gemeint. Die Seite wird schließlich den Sieg davontragen, der ihr durch eure Gedanken und Vorstellungen, durch euer Tun und Lassen die meiste Nahrung gebt.
Es ist aber nicht damit getan, um die Negativkräfte und ihr Wirken zu wissen. Entscheidend für euch ist zu erkennen, wie sie in euer Leben hineinwirken, wie sie euer Verhalten bestimmen, wie sie eure Urteilskraft – auch oder gerade, was euch selbst und eure Fehler und Schwächen betrifft – beeinträchtigen. Und vor allem ist es wichtig, dass ihr euch nicht nur mit dem Instrumentarium theoretisch beschäftigt, das Ich euch zur Lösung eurer Probleme und Schwierigkeiten nahebringe, sondern dieses auch anwendet.
Daran, Meine geliebten Söhne und Töchter, hapert es vielfach. Nicht deshalb, weil ihr keine Änderung und Erleichterung möchtet, sondern weil ihr mangels ehrlicher Selbsterkenntnis den Weg der Lösung nicht seht. Und wenn ihr ihn doch seht, dann setzt ihr das „Werkzeug“, das Ich euch seit vielen Jahrhunderten an die Hand gebe – angefangen von Meinen Belehrungen als Jesus von Nazareth über die Aufrufe vieler Meiner Propheten bis zu den heutigen Aufklärungen durch unzählige Meiner Getreuen – oftmals nicht oder falsch ein. Oder, auch dies ist keine Seltenheit, ihr möchtet zwar ans Ziel, scheut aber die Beschwerden des Weges, der Ansprüche an euch stellt und euch heraus- und auffordert, euren bisherigen Platz zu verlassen.
So könnt ihr den Weg, den eure Seele so gerne beschreiten möchte, nicht erfolgreich gehen, weil es bedeutet, dass ihr euch kaum oder nur wenig „bewegt“. Oft ist euch dies nicht einmal bewusst. Und wenn doch, dann steht ihr nicht selten fragend und enttäuscht da und verliert den Mut oder die Lust, den anscheinend so schweren und erfolglosen Weg weiterhin mit der erforderlichen Achtsamkeit zu gehen. Dabei wäre dies viel leichter, als auf Dauer die Unbilden eures Alltags zu ertragen. Vorausgesetzt, ihr macht es richtig, das heißt mit Mir.
Auch wenn sich der eine oder andere manchmal daran stört, dass Ich immer wieder die Innere Arbeit in den Mittelpunkt Meines Wortes stelle, so werde Ich dies dennoch weiterhin tun, weil es der einzige Weg ist, euch von den Bindungen an eure Gewohnheiten und falschen Verhaltensweisen zu befreien, die ihr oftmals schon seit Inkarnationen mit euch herumtragt. Informationen und Wissen sind zur Genüge in der Welt. Noch mehr, als in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten zu euch gekommen ist, braucht es nicht, damit ihr eine Entscheidung treffen könnt.
Auch das weiß der Widersacher, der immer wieder aufs Neue eure Wissbegierde anfacht, manchmal nur, um euch weiterhin in eurem Verstand zu beschäftigen, oft aber auch mit anscheinend hochinteressanten Neuigkeiten, deren falsche „Wahrheiten“ ihr nicht erkennt. Viele suchen verzweifelt nach Antworten und geraten auf diese Weise auf Abwege oder in Sackgassen.
Im Kopf Erworbenes wird euch niemals auch nur einen Schritt in Richtung Heimat bringen, es sei denn, es dient als Grundlage für das anschließende Tun! Dann aber, wenn ihr also tut, werdet ihr sehr bald feststellen, dass „alle Theorie grau ist“, wie es eines eurer Sprichworte sagt. Dann werden die Ergebnisse eures Tuns, die Erfahrungen, die ihr mit Mir gemacht habt, das neue, einzig beständige Fundament eurer Weiterentwicklung sein.
Tun ist Bewegung, Tun ist Veränderung, Tun ist Voranschreiten, Tun ist, Neues zu entfalten und Altes zu lassen. Aus geistiger Sicht ist Tun das, was Mein und euer Widersacher am meisten fürchtet und bekämpft. Menschen, die Wissen ansammeln, stellen für ihn keine Gefahr dar; sehr wohl dagegen diejenigen, die ihre Erkenntnisse mit Meiner Hilfe und an Meiner Hand leben.
Das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe, das Ich den Menschen als Jesus gab, beinhaltet alles, was ihr braucht. Es erfordert jedoch euer Tun, denn zu lieben ist praktische Arbeit und beschränkt sich nicht nur auf ein Gefühl. Dieses Gebot steht als eine Art Hauptüberschrift über allem. Alles, was darüber hinaus aus den Himmeln den Menschen gegeben wurde und wird, dient lediglich zu einem tieferen Verständnis des allumfassenden Liebegebotes und dazu, es besser umsetzen zu können.
Es stellt eine Handreichung dar, weil Ich darum weiß, wie schwer sich Meine Kinder unter den Angriffen der Finsternis tun, wie leicht sie abgelenkt werden, und wie raffiniert die Versuche dämonischer Kräfte sind, ein absolut klares, das heißt unmissverständliches Wort dennoch so erscheinen zu lassen, als müsste es interpretiert werden; natürlich mit einer falschen Auslegung und somit mit einem falschen Ergebnis.
So stellt unter anderem der Begriff „Liebe“ ein passendes Beispiel für eine Denkungsart dar, die einen falschen Zungenschlag enthält. Ich erinnere euch nur an die vielen Fehler, die in eurer Kindererziehung gemacht werden, weil ihr meint, euren Kindern Arbeit, Unannehmlichkeiten und Auseinandersetzungen mit sich selbst und dem Leben abzunehmen sei Liebe. Bleiben dabei nicht vielfach das Erlernen des Erwachsenwerdens und der Verantwortungsübernahme auf der Strecke? Werden damit nicht oft lebensnotwendige Reifeprozesse unterbunden? Versteht ihr das tatsächlich als Liebe?
Das Bewusstsein der Menschen damaliger Zeiten reichte noch nicht aus, um die vielen Zusammenhänge erkennen zu können, die es euch heute ermöglichen, euch ein umfassenderes Bild des Schöpfungsgeschehens zu machen. Die Rolle des Menschen darin zu erkennen und sie richtig einzuordnen, dazu waren sie, von weniger Ausnahmen abgesehen, noch nicht in der Lage. Das galt auch für Meine Apostel und Jünger; aber sie hatten ein großes, liebendes Herz.
Schlussendlich aber läuft alles, was Ich Meinen Kindern gebe, immer darauf hinaus, dass sie den Weg zurück an Mein Herz mit weniger Mühe, dafür mit mehr Freude gehen können. Und dass sie in die Lage versetzt werden, durch ihr Tun zu lernen und zu reifen. Bei wem das nicht das Ziel ist, der gleicht einem Schüler, der zwar die Reihenfolge der Buchstaben des Alphabets richtig aufsagen kann, aber beim Schreiben und Lesen keine Fortschritte macht.
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Die Auswirkungen der dunklen Einflussnahme auf den Menschen sind unterschiedlich, und zwar sowohl was den zeitlichen Rahmen als auch die Art und Weise der Folgen betrifft. Eure Unwissenheit über die Präzision, mit der das Gesetz von Saat und Ernte über Zeit und Raum hinaus wirkt, macht es der Finsternis leicht, euch diese Wahrheit ignorieren zu lassen oder euch glauben zu machen, ein Verstoß gegen das Liebegebot mit seinen vielen Facetten hätte keine oder nur geringe Folgen.
Wahrlich, Meine Söhne und Töchter, Ich sage euch: Mein Gesetz von Ursache und Wirkung arbeitet fehlerfrei! Es gilt für jeden Menschen, es galt auch für Mich als Jesus von Nazareth. Wie hätte Ich euch sonst Vorbild sein können, wenn Ich nicht auch hätte ringen und kämpfen müssen?! Ich musste die Liebe leben, um sie glaubhaft lehren zu können. Was im Übrigen für jeden gilt, der seinen Mitmenschen Meine Liebe näherbringen will.
Nachdem eure Theologen – beEinflusst durch die Gegensatzkräfte – schon in den ersten Jahrhunderten das so wichtige Zahnrädchen von Saat und Ernte aus Meinem großen Gesetzes-Räderwerk entfernt hatten, war der Weg frei, die nun unwissenden Menschen hilflos vor sich herzutreiben. Nur sehr starke Seelen konnten sich in der Zeit der Unwissenheit den Glauben an Meine Liebe und Gerechtigkeit bewahren, auch wenn sie vieles nicht verstanden. Heute braucht keiner mehr fragend durch die Welt zu gehen: Wer wirklich sucht, der wird alle Antworten finden, die er braucht, um das Bild eines gerechten und gütigen Vaters in seinem Herzen entstehen zu lassen.
Das Fehlen der Kenntnis eines Zusammenhangs zwischen dem, was getan wird und dem, was daraufhin als Folge geschieht, hat dazu geführt, dass viele zwar die Wirkungen sehen, aber nicht in der Lage oder willens sind, ihnen eine Ursache zuzuschreiben. In eurem persönlichen Bereich bedeutet dies: eine Ursache zu erkennen, die mit euch und eurem Verhalten zu tun hat. Und wenn doch eine Ahnung aufsteigt oder gar ein Wissen da ist, werden diese Impulse nicht selten übersehen und überhört; zumeist aus Angst, bei einer näheren Durchleuchtung einiges über sich selbst und ein entsprechendes Fehlverhalten erkennen zu müssen. Oder ihr nehmt zum „Zufall“ Zuflucht. Dann aber ist der Weg zur Vorstellung eines ungerechten Gottes nicht mehr weit, und der Unglaube wartet nur darauf, vom Denken des Menschen Besitz ergreifen zu können.
Die Saat, nämlich das Herausbrechen eines einzelnen Rädchens, ist aufgegangen und hat als Ernte ein Unverständnis des großen, kosmischen Uhrwerks nach sich gezogen mit der gleichzeitigen Ablehnung einer irgendwie gearteten höheren Macht. Damit ging auch das Wissen um die wiederholte Einverleibung des Menschen verloren. Und anstelle eines gesunden Menschenverstandes und des Gebrauchs der Herzenslogik begnügten und begnügen sich viele Menschen mit der falschen Antwort eurer Führer, an dieser Stelle nicht weiterfragen zu dürfen. In Meine Geheimnisse könne man ohnehin nicht eindringen.
Kein Geschöpf ist größer als sein Schöpfer. Deshalb ist es wohl richtig, dass es keinem Wesen jemals möglich sein wird, in die Tiefen Meines Wesens einzutauchen. Das bedeutet aber nicht, dass Ich Mich Meinen Kindern nicht so weit offenbare, dass sie Mich als die Liebe und Gerechtigkeit erkennen können und gleichzeitig anerkennen, dass es in Mir keinen Widerspruch und keine Geheimniskrämerei gibt. Im Gegenteil: Ihr werdet auf dem Weg zu Mir, wenn ihr an Strahlkraft und Bewusstsein, an Liebepotential und Weisheit zunehmt, in einem Maß an die Wahrheiten Meiner Gesetze und Meiner Schöpfung herangeführt, das für euch jetzt noch absolut unbegreifbar ist.
Eine der Gründe, warum ihr die Verbindung zwischen einer Ursache und ihrer Auswirkung nicht oder nicht gleich bemerkt, ist also in dem zeitlichen Abstand zwischen beiden zu suchen, der aber nicht immer gegeben sein muss. Entsprechend der Notwendigkeit tritt das Gesetz unter Umständen auch sehr rasch in Kraft.
Tritt eine Folge nicht sofort ein, kann dies für euch ein Hinweis sein, eventuell doch über das Geschehen nachzudenken und – so ihr wollt – einen gemachten Fehler zu korrigieren oder ein Missverständnis aus der Welt zu schaffen, bevor sich ein kleines oder großes Karma bildet und eure Seele belastet. Zu beidem gehören Erkenntnis und Mut.
Liegt keine Selbsterkenntnis vor und geht ihr über das Geschehen hinweg, dann geschieht etwas, das die negativen Kräfte nur allzu gerne unterstützen: Unmerklich, weil dies Schritt für Schritt in kleinsten Dosen erfolgt, geht eine immer wieder praktizierte Handlungsweise in Fleisch und Blut über. Was durch eine Entsprechung ausgelöst wurde, was aus Wut oder Enttäuschung, Verbitterung oder Frustration, Trägheit oder Unwillen, aus falsch verstandener Liebe oder warum auch immer getan wurde, wird zur „Normalität“. Es wird schließlich zu einem Teil eures Wesens, zu einer Gewohnheit, zu einem Charakterzug. Es wird zu einem Programm, sozusagen zu einer Schiene, auf der ein einmal angeeignetes Verhalten zu einem Selbstläufer wird, der kaum noch eurer Kontrolle unterliegt. Das führt schließlich dazu, dass es in euren eigenen und auch in den Augen der anderen „zu euch gehört“. Ich bin so!
In Wirklichkeit, Meine Geliebten, seid ihr nur im Moment so. Noch so. In Wirklichkeit seid ihr ganz anders. Ihr seid für alle Ewigkeit als Individuum geboren und unterscheidet euch damit von allen, die Ich geschaffen habe; was für jeden gilt. Ihr seid Geist, ihr seid Liebe, ihr seid unbegrenzte Freiheit, strahlendes Licht und ewiges Leben.
Einer der größten Fehler, den ihr daher machen könnt, ist der, zu denken und zu sagen: „Ich bin halt so!“ Ein solcher Fehler blockiert eure innere Entwicklung. Damit habt ihr für dieses Leben ein Papier unterschrieben, das eure eigene Stagnation besiegelt! Und nicht wenige im unsichtbaren Hintergrund werden sich die Hände reiben und sagen: „Wenn wir diesen Menschen schon nicht zu großen Verfehlungen verführen können, so haben wir doch erreicht, dass seine seelische Entwicklung nicht in dem Maße voranschreitet, wie es der Wunsch seiner Seele ist.“
Sicher ist es das Ziel der Finsternis, die Menschen dazu zu bewegen, möglichst große Schuld auf sich zu laden. Bei dem Gros der Menschen gelingt ihnen dies jedoch nicht. Deshalb gibt sie sich auch gerne damit zufrieden, eine seelische Entwicklung zu verhindern. Dann nämlich verbleiben viele Seelen nach ihrem Übergang ins Jenseits in feinstofflichen Zonen, in denen noch eine Anziehung durch die Materie besteht. Für die Gegensatzkräfte sind sie damit noch nicht verloren, sondern gehören weiterhin zu dem großen Heer der Unwissenden, die beEinflusst und gelenkt werden können. Bei einer erneuten Inkarnation verfügen sie aufgrund ihrer Vergangenheit nicht über die besten Startbedingungen. Denn es ist in den jenseitigen Welten weitaus schwieriger, sich den Herausforderungen zu stellen und sich das anzueignen, was auf Erden hätte erkannt und gelernt werden sollen. Das war schließlich, zumindest in der Regel, der Grund für eine Inkarnation.
Deshalb verwenden eure Gegenspieler viel Zeit und Mühe darauf, ein seelisches Wachstum zu verzögern oder zu verhindern. Und darum ist es so gefährlich, sich die Meinung anzueignen: „Ich bin halt so“.
Weil dies so ist, weil es nicht nur darum geht, euch immer wieder zu ermahnen, und euch die Folgen eines offensichtlichen Fehlverhaltens oder eines Verstoßes gegen Meine Gebote aufzuzeigen, deshalb habe Ich euch die Gefahren des Nichtbeachtens und Beibehaltens von Gewohnheiten so ausführlich vor Augen geführt. Ich möchte, dass ihr euer Augenmerk darauf richtet, weil hier oft die Ursache für ein Scheitern liegt, obwohl ihr doch mit gutem Willen an die Aufgaben herangegangen seid. Ich möchte euch sensibilisieren für diesen Bereich, der für viele Meiner Kinder ein nicht bekannter und erkannter Bremsklotz auf ihrem Weg zu Mir darstellt.
Was die Verführer nicht wissen ist: Ich habe alle Möglichkeiten, auch dann ein Kind zu einer Kehrtwende zu bewegen – sei sie rasch und spontan oder Schritt für Schritt vollzogen –, wenn es den Weg zu Mir scheut oder ihn, und damit Mich, ablehnt. Mein Gesetz läßt zwar einem jeden den freien Willen, aber es bringt dennoch selbst den größten Sünder und Leugner dazu, irgendwann wieder den Platz in seiner ewigen Heimat einnehmen zu wollen, der für ihn vorgesehen ist. Und das auf eigenen Wunsch! Dies ist begründet in Meiner unendlichen Liebe, der auch das Gesetz von Saat und Ernte entspringt, auch wenn dies von vielen Menschen noch nicht so gesehen und verstanden wird. Bringt es doch über kurz oder lang jeden dazu, sich mit sich selbst, seinen Umständen und den Fehlern seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Es verhilft also dazu, das selbstgeschaffene Gefängnis verlassen und in die im Tiefsten des Herzens ersehnte Freiheit gelangen zu können.
Das Eintreten lassen von Wirkungen selbst gesetzter Ursachen – das heißt die Zulassung der Folgen – stellt einen Aspekt Meiner ewigen Liebe dar, wenn mangels Einsicht ein anderer Weg nicht gegangen werden will. Es ist ebenso Liebe wie die ununterbrochenen Handreichungen und Hilfen, die alle ohne Ausnahme erfahren, die darum bitten. Ich verteile Meine Hilfe nicht willkürlich, weil dies ungerecht wäre. Aber Ich schaue auf eure Beweggründe. Damit meine Ich eure Ehrlichkeit, euren guten Willen und euer Vertrauen ebenso wie eure Zuversicht und eure Bereitschaft, etwas anders machen zu wollen als bisher. Ich sehe also in euer Herz, und entsprechend dem, was dort zu finden ist – wozu auch die Reue gehört – arbeitet Mein unbestechliches Gesetz.
Das ehrliche Bemühen, das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe und ebenso Meine Lehren zu leben, die ihr die Bergpredigt nennt, stellt für alle Menschen und Seelen eine Möglichkeit – die einzige Möglichkeit! – dar, sich aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung zu befreien, in das jeder in unterschiedlichem Maße noch eingebunden ist. Es ist der Weg, den Ich als Jesus von Nazareth lehrte: Der Weg der Liebe, des Verstehens und Verzeihens, der euch vieles erspart. Ohne diesen Weg, das heißt, wenn ihr euch der Erkenntnis und Entscheidung verweigert, sind eure Schritte oftmals mühsam und schmerzhaft. Dann fordert nämlich das Netz, in das ihr euch verstrickt habt, das ein, was es euch zuvor anscheinend so großzügig und ohne Gegenleistung „geschenkt“ hat.
Ich Bin in die Welt gekommen, um die Fesseln zu lösen, die die Menschheit sich selbst angelegt hat. Ich Bin gekommen, weil Ich den Schmerz und das Weh gesehen habe; aber auch, weil Ich die Unfähigkeit Meiner Kinder erkannte, aus eigener Kraft aus dem tiefen Dunkel ins Licht aufsteigen zu können. Deshalb brachte Ich euch die einfache Lehre Meiner Liebe, weil allein die gelebte Liebe die Befreiung bringen kann.
Ich habe die Himmel wieder aufgeschlossen. Die Entscheidung aber, durch die seitdem offene Türe auch wieder ins Vaterhaus einzutreten, unterliegt eurem freien Willen.
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Die Tatsache, dass ihr euch mitten in einem unsichtbaren Krieg befindet, der seinem Höhepunkt zustrebt, ist vielen nicht bekannt; auch denen nicht, die sich in ihrem Alltag redlich bemühen, aber immer wieder feststellen müssen, dass sie trotz bester Absichten ständig in alte Fehler verfallen. Sie verstehen nicht, was es ihnen so schwermacht, ihre Vorsätze dauerhaft in die Tat umzusetzen. Das führt nicht selten dazu, dass sie auf ihrem Weg die Freude verlieren. Dann folgt oftmals die Resignation, ein inneres Aufgeben: „Wenn es doch nicht zum gewünschten Erfolg führt, was sollen dann meine ganzen Anstrengungen?“ Ein Zurückfallen in alte Fehler und Gewohnheiten ist dann nicht ausgeschlossen.
Der Grund für ein solches Verhalten ist zum einen in mangelndem Wissen um die geistigen Gesetzmäßigkeiten und zum anderen in einem falschen Verständnis davon zu suchen, wie Meine Hilfe, die Ich keinem Kind versage, aussieht.
Eine angestrebte Veränderung ist dann auf Sand gebaut, wenn sie lediglich von dem Wunsch getragen ist, dass sich diese oder jene Umstände doch bitte ändern mögen. Die wenigsten haben sich Gedanken darüber gemacht, warum sich das Wort eurer Schrift so selten erfüllt: „Denn wer da bittet, empfängt, und wer da sucht, findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.“ Dabei ist es ohne Wenn und Aber die Wahrheit!
Ist es nicht in vielen Fällen so, dass das Ziel zwar erreicht, der Weg aber nicht gegangen werden will? Oder dass das Ergebnis erwünscht oder erbeten wird, aber wenig dafür getan wird, um beispielsweise von dem Abstand zu nehmen, was als der eigene Anteil den Erfolg bisher verhindert hat? Dass man zwar die äußeren Umstände verbessern, aber auf den Nutzen, den man aus einem entsprechenden Verhalten gezogen hat und noch zieht, nicht verzichten möchte?
Wenn ihr euch ehrlich betrachtet oder auch einmal auf das hört, was euch Menschen sagen, die euch wohlgesinnt sind, werdet ihr entdecken, dass sich im Laufe der Zeit vieles eingespielt hat, das nicht vereinbar ist mit Meinem Liebegebot. Vielleicht müsst ihr auch zweimal oder mehrmals hinschauen, bevor ihr etwas bemerkt; denn es sind oft die „Kleinigkeiten“, die zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind. Aber es lohnt sich. Eine kleine Hilfe:
Ein Übermaß an Aktivität gehört ebenso dazu wie die sich unbemerkt einschleichende Trägheit; die Augen zu verschließen ebenso wie die Besserwisserei und das Sich-Einmischen; Manipulation – in kleinsten Dosen, damit der andere sie ja nicht bemerkt – ebenso wie Gleichgültigkeit; das Abgeben von Verantwortung ebenso wie das Abnehmen von Verantwortung; Inkonsequenz ebenso wie Härte oder Strenge; ein angepasstes Verhalten – „ich möchte geliebt werden“ – ebenso wie eine dauernde Opposition; Askese ebenso wie das unüberlegte Nachgeben, sobald eine Versuchung auf den Plan tritt; nicht nein sagen zu können ebenso wie sich den berechtigten Bedürfnissen anderer zu verschließen und, und, und …
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Selbst die beste Diagnose ist ohne die richtige Therapie wertlos. Deshalb belasse Ich es bei Meiner Aufklärung auch niemals nur beim Aufzeigen der Absichten der Finsternis und ihres Vorgehens. Ich biete euch immer die Lösung an, den Ausweg, wie ihr euch von den Bindungen befreien könnt. Denn dass es Fesseln sind, die man euch angelegt hat, um euren Heimweg zu erschweren, wird euch klar geworden sein, wenn ihr Meinen Worten Glauben schenkt.
Ihr kennt Mein Versprechen, euch viele, viele Schritte entgegenzukommen, wenn ihr nur einen Schritt auf Mich zu macht. Habt ihr euch einmal Gedanken darüber gemacht, was dieses Wort bedeutet? Es ist zwar bildhaft ausgedrückt, aber keineswegs abstrakt. Meine Unterstützung ist so real wie alles, was sich um euch herum abspielt, von euch aber nicht wahrgenommen wird.
Die meisten von euch wissen, dass alles Energie ist; dass selbst die Materie nichts anderes darstellt als verdichtete Energie. Für alles, was ihr tut, braucht ihr Energie: für eure Handlungen, eure Worte, eure Gedanken, eure Vorstellungen, eure Entscheidungen – einfach für alles. Der Urquell aller Energie Bin Ich, das einzige Perpetuum Mobile in der Schöpfung. Jedes Geschöpf kann sich dieser Energie bedienen; es kann sie auch mißbrauchen, aber dann verändert sie ihren Charakter und nimmt eine andere Schwingung an.
Wenn ihr etwas im Äußeren in Bewegung setzt, seid ihr zuvor im Inneren aktiv geworden. Alle eure Empfindungen und Gedanken – und selbstverständlich auch eure Taten – sind Energie und treten ständig mit gleichschwingenden Energien in Kontakt. Das ist durch das Gesetz der Anziehung bedingt. Für diejenigen aus den feinstofflichen Bereichen, die ununterbrochen um euch sind, seid ihr wie ein offenes Buch. Das gilt für eure Schutzengel und geistigen Helfer genauso wie für die, die euch verführen wollen. Bereits in der Anfangsphase einer Überlegung strömen euch entsprechend lichte oder dunkle Energien zu, die sich mit der Absicht um euch bemühen, euch entweder zum Guten zu bewegen oder eure noch vorhandenen Schwächen und negativen Neigungen zu verstärken.
Gebt ihr den dunklen Einflüsterungen nach, bekommt ihr für die Ausführung eurer Vorhaben – auch wenn diese sich nur gedanklich ausdrücken – von dieser Seite Energien, sozusagen unreine, heruntertransformierte Energien. Sie mögen zwar im Moment eure Bedürfnisse befriedigen, aber sie nehmen einen Teil von euch einschließlich eurer Gedanken in Beschlag. Eure Schutzengel lassen euch in diesen Momenten keineswegs allein; auch sie sind an eurer Seite und schicken euch Energien, um euch stark zu machen, den Versuchungen zu widerstehen. Weil sie aber euren freien Willen achten, werden sie sich ein wenig zurückziehen müssen, wenn sie sehen, dass ihr euch von den Energien der Gegenseite habt einfangen lassen, die keinerlei Rücksicht auf euren freien Willen nimmt. Sie versucht, mit Lug und Trug und falschen Versprechungen dieses Hindernis zu umgehen.
Die Schaffung von Gelegenheiten, im Sinne des Liebegebotes zu sündigen, wird von der Finsternis ohne eine Vorleistung eurerseits in die Wege geleitet. Auch die Bereitstellung und Zuführung der „Verführungsenergie“ verlangt in diesem Stadium von euch noch nichts. Die Rechnung wird euch irgendwann später präsentiert. Ihr werdet sie bezahlen müssen – sofern ihr nicht zuvor erkannt habt, dass man euch einen leichten und schönen Weg versprochen, euch aber auf einen sehr schwierigen und steinigen geführt hat. Und wenn ihr nicht beschließt, ihn zu verlassen.
Kommt eure Erkenntnis aus einem offenen und ehrlichen Herzen, und führt sie zu einer Entscheidung gegen euer bisheriges Tun, dann kehren sich die Energieverhältnisse um:
Mein Anteil an Liebeenergie nimmt mehr und mehr zu, die Einflussnahme der Gegenseite wird schwächer. Das, was Ich dann für euch tue, indem Ich euch tröste, aufbaue und begleite, sind sinngemäß die hundert oder tausend Schritte, die Ich euch entgegenkomme, wenn Ich eure ausgestreckten, um Hilfe bittenden Hände sehe. Ein einziger Schritt auf Mich zu reicht schon aus, um eine ganze Reihe von Aktivitäten des Himmels auszulösen, in die eure Engel, Helfer und Begleiter eingebunden sind.
Dann steht der Verführungsenergie des Versuchers Meine göttliche Energie gegenüber. Dann trete Ich ihm entgegen und sage: „Dies ist Mein Kind, auf das Ich Meine Hand gelegt habe, weil es Mich darum gebeten hat. Deine Macht hat hier ein Ende.“
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Ich habe nun ein wenig eine Meiner Gesetzmäßigkeiten vertieft und euch erläutert, was es mit dem unsichtbaren Krieg auf sich hat, in dem ihr steht, und in dem ihr ein Spielball konträrer Kräfte seid. Ihr Wisst jetzt, auf welche Weise man sich an euch heranmacht, um euch zu schwächen. Ihr Wisst aber auch um das Gegenmittel, um die Verteidigungsmaßnahmen, die umso erfolgreicher wirken, je größer euer Bestreben ist, frei werden zu wollen von den vielfältigen Bindungen, die ihr eingegangen seid, in den meisten Fällen ohne es zu wissen. Ob ihr, wie Ich anfangs sagte, euren Weg als einen langen und mühsamen betrachtet, oder ob ihr ihn nun im Vertrauen auf Mein Wort und aus Liebe zu Mir mit Erleichterung und mit Freude beschreitet, das hängt von euch ab.
Wenn ihr euch immer wieder bewusst macht, dass Ich in euch wohne – euch also näher Bin als eure Arme und Beine –, dann wird es euch nicht schwerfallen, die Entscheidung für einen Kurs in Richtung Heimat zu treffen. Damit wird sich vieles grundsätzlich und nachhaltig ändern, weil dann die Sehnsucht zu dem Motor wird, der euch in Meine Arme bringt. Tiefgreifende Veränderungen aber erfordern Erkenntnisse, auch über euch selbst. Dazu gehört die Einsicht, dass du, o Mensch, aus dir alleine heraus nichts bist und nichts vollbringen kannst.
Denkt weise über Meine Worte nach. Meine Liebe, die Energie der Himmel, fließt euch ununterbrochen zu und will euch – unter Achtung eures freien Willens – dazu bewegen, eure Schritte ins Licht zu lenken.
Amen