Feierstunden in Kals am Großglockner vom 11.-15. August

Samuel Surazal Das Buch der Feierstunden 2024/2025

Originaltitel
Feierstunden in Kals am Großglockner vom 11.-15. August
Originaldatum
10 August 2025
Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

Gebet von G. am Abend des 11. August

O Du gütiger Vater im Himmel, wir suchen Dich in dieser Abendstunde und wir haben Dich gefunden und Dein Nahe-sein. Wie Du uns ansprichst als Deine Söhne und als Deine Töchter – da fühle ich mich persönlich völlig angesprochen. Und so wollen wir auch als Deine Söhne und Deine Töchter unsere Tage durchleben.

Du weckst in uns allen dieses starke und mächtige Bewusstsein, dass viele auf uns schauen, dass ganz viele um uns sind und uns durch diese Tage und Stunden begleiten. Wir laden sie oft ein, dass sie kommen – die Engel, die Verstorbenen, die Wesenheiten und all jene, die sich in ihrer weiteren Entwicklung orientieren und uns damit unterstützen. Bis zu den Geistern in den höchsten Himmeln segnest Du uns und begleitest Du uns Tag für Tag durch diese Zeit.

Und so danken wir Dir für Dein Nahe-sein, und dass Du einen jeden einzelnen führst und ihm das tiefe Gefühl gibst, dass Du ganz nah bist und dass wir Dich jeden Tag spüren dürfen – die Energie, die uns umfließt und die uns oft direkt in Dir gegenüber steht.

So segne jede einzelne unsterbliche Seele. So lass auch all die Gaben und Kräfte in uns wachsen und reifen. Und wir bitten Dich, gütiger Vater, mit Dir durch die Liebe in Deinem Willen vereint, den reinen Gottesgeist in uns zu erwecken. Vater, mit Deiner Stärke wollen wir uns vereinen, mit der Liebe Deines Herzens segne uns.

Das alles, Vater, halten wir fest in unseren Herzen, dass Du uns segnest und dass wir das verwirklichen können, an dem wir jetzt noch stehen. So schenke uns eine gute Ruhe – für alle jene, die noch auf dem Wege sind, bewahre und beschütze sie. Es sind viele Glaubensgeschwister, die leiden – die Seele leidet, sie sind krank am Körper, sie bedürfen Deiner Hilfe. So verbinden wir uns mit ihnen. Segne sie alle und siehe gnädig auf uns, auf Deine Kinder dieser Erde. Amen. In Jesu Willen. Amen. Jesus spricht: „Meine Kinder, das ist ein Gebet, dass Mir wohlgefällt. Diese Worte, die du sprachst, Mein Sohn, gehen hinaus in diesen Ort, durchfließen die Herzen der Menschen – doch von manchen Herzen prallen sie ab und gehen woanders hin. Denn es sind Worte, die einen Ort der Geborgenheit suchen, einen Ort der Erlösung, einen Ort der Freude, einen Ort des Friedens.

Und so habe Ich nun Meine Worte durch dich, Mein Sohn G., hinaus gesandt in diese Welt. Mit der Kraft deiner Seele hast du gesprochen, doch die Kraft habe Ich wohl in dich gelegt, diese Gebetskraft. Es ist Sicherheit in deinen Worten, die so notwendig ist, auf dass das Gebet auch in die Verwirklichung geht. Und so, Meine Kinder, habe Ich es euch schon gesagt: Betet für diese Erde, betet für die Menschen in der Gewissheit, dass Ich in euren Gebeten wohne und dass Ich in den Worten bin, die hinausgehen, und dass Ich derjenige bin, der dann Erlösung bewirkt – hier und dort und überall. Amen.“

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Vaterwort am Morgen des 12. August

„Meinen Segen gebe Ich euch. Meine Liebe sei eure Liebe an diesem Tag. Was bedeutet das für euch?

Bittet Mich, dass ihr die Welt mit Meinen Augen betrachten dürft, die Natur, die Menschen, den Weg, den ihr geht als Symbol des Lebensweges, der zum Schluss steil ansteigt. Wo ihr alle Kraft braucht, allen Mut fassen müsst, um diesen letzten Anstieg, der euch noch einmal gänzlich herausfordert, zu bewältigen, um dieses hohe, heilige und hehre Ziel zu erreichen: Ein wahrhaftiges Kind Meiner Liebe zu sein.

So sei dieser Weg heute für euch ein Symbol dieses Weges. Geht ihn zusammen mit Mir, Ich begleite euch. Ich schenke euch wundervolle Gedanken, wenn ihr eure Herzen öffnet für Mich. Und stellt euch ruhig vor, dass Ich euch an der Hand nehme, dass Ich zwischen euch wandle, wie Ich einst zwischen den Aposteln gewandelt bin und sie um Mich herum und ihre Augen stets auf Mich gerichtet waren: Was Ich wohl sagen werde, Meine Mimik, Meine Augen … wohin Ich schaue. Alles war gespannt auf Mich ausgerichtet und sie freuten sich über jedes Wort, das Ich sprach; nicht nur laut, sondern Ich sprach ja auf der seelischen Ebene mit ihnen. Sie hörten Meine Worte in ihren Herzen als Gedanken, als Impulse. So unterhielten wir uns sehr oft, obwohl es außen den Anschein erweckte als ob geschwiegen ward, und doch gab es eine Lebendigkeit unter uns – eine göttliche Lebendigkeit.

So soll es auch bei euch sein, Meine Kinder: Diese göttliche Lebendigkeit. Darum achtet auf eure Gedanken, denn es könnten Meine sein. Nützt beim Wandern die stillen Momente, wo ihr nicht miteinander sprecht, sondern eure Herzen erhebt zu Mir. Ich bin da und horche, welches Kind wohl zu Mir spricht … (Jesus spricht wieder ganz liebevoll und vertraulich und leise.)

Welche Worte sagst du Mir, Mein Kind? Wie drückst du die Sehnsucht deines Herzens aus – hin zu Mir? Amen.“

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Abendliche Feierstunde am 12. August

Geliebter himmlischer Vater, unser Jesus, weit haben wir unsere Herzen geöffnet in der Erwartung Deines Wortes, in der Vorfreude darauf, dass wir Dir heute Abend wieder ein Stückchen näher kommen dürfen, dass wir Dein Herz und Deine Liebe ein Stück weit mehr erkennen und begreifen dürfen, und die Bedeutung, was es heißt, ein wahres Gotteskind zu sein, ein Kind Deiner Liebe zu sein hier auf dieser Erde, in diesem dunklen Tal, in das wir aus Liebe zu Dir gegangen sind.

Jesus spricht: „Ja, und es ist Mir eine große Freude, Meine Kinder, euch Meine Liebe zu bezeugen. Denn Ich bin doch nur Liebe. Liebe äußert sich auf vielerlei Art und Weise. Liebe beinhaltet auch, dass Ich Meine Geschöpfe auf gewisse Wege führe, um Korrekturen herbeizuführen. Das Gesetz ist auch ein Teil der Liebe. Eine Gesetzmäßigkeit, die Ich in diese Schöpfung gelegt habe, auf dass letztendlich alles seinen Weg zu Mir findet. Doch für euch, Meine Kinder, bedeutet Meine Liebe Reinheit, Reinheit Meines Herzens, die Ich euch schenke, Wahrheit, in die Ich euch stelle. Ja, Ich habe euch gestellt in den Strahl der Wahrheit. Ich habe euch so geführt, dass ihr erkennen dürftet, was Ich für euch bedeute. Ich habe Mein Herz für euch geöffnet und Meine Liebe entblößt. In dieser Offenheit Meines Herzens stehe Ich nun hier in eurer Mitte und halte nichts zurück. Ich offenbare Mich euch als Vater. Und ihr habt Mich erkannt als Vater.

Zuerst seid ihr den Weg gegangen und habt gesagt: `Es gibt einen Gott, es gibt eine Schöpfung, die Er hervorgerufen hat.´ – Doch dann habe Ich euch tiefer hineingeführt in diesen Glauben, Ich habe euch euren Weg immer mehr beleuchtet. Ich habe euch so geführt, dass ihr Mich als euren Vatergott erkennen durftet. Ich habe euch mitgeteilt Meinen Plan mit euch, Mich als ihren Vater zu erkennen und zu lieben. Auf diesem Weg befindet ihr euch jetzt, in diesem Prozess, in den Ich euch gestellt habe.

Immer tiefer hinein in den Glauben seid ihr gegangen. Und für viele von euch ist der Glaube nun schon zum Wissen geworden. Ich habe und bin für euch Realität. Es ist nicht mehr so, dass ihr sagt: `Es gibt vielleicht einen Gott.´ – oder: `Es gibt einen Gott, aber Er ist unnahbar und unerforschlich.´

Nein, Ich habe euch tiefer hineingeführt in die Erkenntnis Gottes. Ja, Ich habe euch in die tiefsten Tiefen Meiner Wesenheit hineingeführt: In den Raum Meines Herzens und Meiner Liebe. Diese Meine Liebe habt ihr angenommen, Meine Kinder, ihr habt euch bereit erklärt, in dieser Liebe zu leben. Ich habe Mich euch angeboten und ihr habt Mich in euren Herzen angenommen – so ist es eine Einheit geworden.

Meine Kinder dieser Erde, Ich habe euch in den Mantel Meiner Göttlichkeit gehüllt und führe euch im Schutzraum der Liebe weiter auf diesem Weg. Ja, gewisse äußere Umstände haben euch auch aus der Welt genommen. Die Zustände auf dieser Erde haben euch verdeutlicht die Falschheit und die Lüge, die diese Welt beherrschen. Das hat euch noch mehr gezeigt, dass diese Welt nicht eure Heimat ist. Das sind die äußeren Umstände. Und doch ist es so, Meine Kinder, dass es vieles gibt, das ihr selbst loslassen müsst ohne äußere Drangsal, was Ich nicht von euch nehmen kann, sondern was ihr aus freiem Willen lassen sollt an Weltlichem aus Liebe zu Mir. Das sind oft ganz kleine Dinge, die euch noch binden an die Materie.

Ja, einerseits sage Ich: `Meine Kinder sind noch nicht so weit, wie sie eigentlich sein könnten.´ – Und auf der anderen Seite sage Ich: `Es ist nur noch ein kleiner Schritt für viele von euch.´ – Ist das eine Diskrepanz? Widerspricht sich das? Ich sage nein, denn es sind oft nur Kleinigkeiten, die verhindern, dass Mein Geist ganz von euch Besitz ergreift. Es ist oft nur noch ein kleiner Schritt, den ihr zu gehen habt. Doch wenn ihr euch an dieses oder jenes klammert und es nicht loslasst, dann bleibt ihr zurück, dann ist es dieses Hintanbleiben, in dem viele von euch stehen.

Und da sage Ich: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Mein Kind muss die Hände öffnen, muss alles loslassen, was es im Irdischen festklammert, um sich in der Freiheit von der Materie bewegen zu können. Die Materie als ein Geschenk anzunehmen und den Körper als einen Tempel der Seele und diese entsprechend behandeln ist gut und recht, aber darüber hinaus gibt es viele Dinge, die euch unnötig an die Materie binden. Deshalb braucht ihr das Licht der Selbsterkenntnis. Und Ich gebe euch dieses Licht, Ich strahle ein in eure Seelen und in eure Herzen.

Ich sende euch Menschen zu, die euch einen Spiegel vorhalten. Wenn ihr denkt: `Dieser oder jener Mensch tut etwas, was mich negativ berührt´, dann schaue in dich, und du wirst erkennen, dass du auf die eine oder andere Art und Weise das auch in dir trägst. Und oft ist es ein Vergrößerungsglas, das Ich dir hinhalte, damit du das Kleine in dir findest. Da musst du ganz ehrlich und aufrichtig und wahrhaftig zu dir sein. Vor mir kannst du ohnehin nichts verbergen, Ich weiß ja um alles – und Ich zeige es dir. Und so ist es doch auch Mein großer Wunsch, dass ihr in diese Erfüllung eingehen könnt. Ich kämpfe und ringe als Gott um eure Freiheit, um eure Losschälung von der Materie. Ich tue alles, was in Meiner Macht steht, immer darauf bedacht, nicht in euren freien Willen einzugreifen. Doch ihr habt die Macht, Mich in euren freien Willen zu integrieren, und dann kann Ich eingreifen. Und dann kann es ganz schnell gehen, wie oft Ich es schon betont habe, diese Vereinigung in der Liebe mit Mir, dieses höchste Ziel, das ein Mensch erreichen kann auf dieser Erde.

Ich habe Mein Vertrauen in euch gelegt. Mein Vertrauen bezeugt nicht nur die Möglichkeit der Erfüllung, sondern auch ihre Realität, Mein Vertrauen in und zu euch ist bereits die Erfüllung. Darum glaubt an euch, glaubt daran, dass ihr diesen Weg zu Ende gehen könnt. Glaubt es fest, zusammen mit Mir ist alles möglich. Glaubt nicht, was die Menschen sagen, sie kennen Mich nicht.

Darum setzt alles daran, dieses Ziel zu erreichen. Es ist eine einmalige Gelegenheit für euch. Sie wird nie mehr wiederkommen. Dies ist das einzige Leben, das ihr habt, um dieses Ziel zu erreichen. Viele Leben habt ihr schon als Vorbereitung gelebt, in der Zubereitung für dieses eine Leben hier auf dieser Erde. Und nun seid ihr hineingegangen in diesen Raum der Erlösung, jetzt bestimmt ihr euer Schicksal.

In die Stille hinein führe Ich Meine Kinder. In der Stille eurer Herzen, Meine Kinder, begegnen wir uns. Ihr braucht diese stillen Stunden. Ich sage es oftmals und immer wieder: Nehmt euch die Zeit und bleibt in dieser Stille. Und wenn euch die Gedanken herausrufen und sagen: `Dies und jenes habe ich noch zu tun!´, dann tut es nicht, sondern bleibt bei Mir. Und wenn wieder solche Gedanken kommen und ihr euch dann erheben wollt, weil ihr meint, es nicht mehr auszuhalten, dann sage Ich: Bleibt in der Stille, denn erst jetzt kommen die Gedanken zur Ruhe, nach einer gewissen Zeit. Dann vernehmt ihr Mein Wort in euch – als Impulse, als Gedanken aus Meinem Herzen, die ihr sofort erkennt, wenn sie von Mir kommen, weil sie voller Liebe sind. Geht also oft in die Stille. Nehmt die Musik, um eure Seele in eine gute Stimmung zu bringen. Doch die Begegnung mit Mir braucht keine Musik. Im Raum der Göttlichkeit herrscht Stille. Da begegnen wir uns … still und leise, Meine Kinder. Da sehen wir uns in die Augen. Da darfst du Mich betrachten. Da nehme Ich dich in Meine Arme.

Darauf warte Ich. Das ist Mein Wunsch und Mein Begehren als Vater, Meine Kinder in die Arme zu nehmen, Liebe fließen zu lassen von Meinem Herzen in eure Herzen. Etwas Wunderbares, das Ich nur denen geben kann, die ihre Herzen ganz geöffnet haben für Mich. Mein Wunsch als Vater, euer Wunsch als Kind, so vereinigen sich unser beider Wünsche zu einem Wunsch, zu einer Gemeinsamkeit, zu einer Einigkeit in der Liebe. Und diese Begegnungen sind es, die euch ganz schnell weiterbringen, wenn ihr das täglich tut, oftmals auch am Tag. Ihr habt die Zeit, viele von euch haben viel Zeit, Ich habe euch Freiräume geschaffen, nutzt sie, nutzt sie besser als bis jetzt. Amen.“

Samuel: Unser Vater, lieber Jesus, diese Deine Worte zeigen uns, was wir Dir bedeuten. Und sie zeigen uns auch die Wichtigkeit und Notwendigkeit, in der wir als Menschen stehen auf dieser Erde, in der wir als Deine Kinder stehen auf dieser Erde, gerade in dieser Zeit, die immer finsterer wird auf der einen Seite, und doch für Deine Kinder es immer heller wird in der Seele. Und je mehr wir uns bemühen, sagst Du, je ernsthafter wir diesen Weg beschreiten, umso schneller kann es gehen, umso mehr sind wir auch beschützt von den Gefahren dieser Welt.

Denn es gibt so viele Gefahren, es gibt so viel Lüge, die sich verkleidet hat mit dem Mantel der Wahrheit und der Liebe, um die Menschen schließlich zu vergiften. Da ist es wichtig, dass wir Dein Licht haben, und dieses Licht schenkt uns nur die Liebe zu Dir. So ist es etwas Wunderbares, dass Du uns das sagst und mitteilst und dass Du an uns glaubst und dass Du uns vertraust. Und Du hast uns ganz bewusst in diese Verantwortung gestellt. Wir sind also in der Lage, diese Verantwortung zu übernehmen, sonst hättest Du das nicht getan. Du hast alles in uns gelegt, was wir brauchen für diesen Weg. Und die Liebe zu Dir öffnet es, Schritt für Schritt offenbart sich die Schatztruhe der Liebe in unserer Seele und wir dürfen sie zusammen mit Dir betrachten.

So sprichst Du: „Mein Sohn, Meine Tochter, schau, das habe Ich in dich gelegt, diesen wunderbaren Schatz habe Ich dir geschenkt, benütze ihn, benütze diese Liebe, sie gehört dir, Ich habe sie aus Meinem Herzen in dein Herz gelegt.“

Und so hast Du viele Talente in uns gelegt, lieber Vater. Jeder Mensch hat eine ganz eigene Veranlagung, eine eigene Seelenstruktur, einen eigenen persönlichen Schatz im Herzen, so dass wir uns gegenseitig ergänzen, auf dass wir diesen Deinen Leib bilden können mit den verschiedenen Veranlagungen und Talenten. Und Du sagst auch, wenn wir noch etwas mehr Zeit brauchen in dieser Zeit, dann schenkst Du sie uns, dann wirst du das, was über dieses Land und über diese Erde noch hereinbrechen wird, etwas nach hinten verschieben. Auch dazu hast Du die Macht.

Und wenn Dein Kind vom Weg abkommt, dann wirst Du eine Korrektur herbeiführen. Das kann eine Krankheit sein, das kann ein seelischer Schmerz sein. Wir wissen, es ist notwendig, diese Korrekturen herbeizuführen. Doch auch dies Leid und diese Not kommen aus der Barmherzigkeit Deiner Liebe. Und so können wir Dir eigentlich in allem vertrauen, denn es ist immer Deine Liebe. Wenn Not ist, kommt sie aus Deinem Herzen, auf dass wir wieder in die Demut geführt werden. Wenn es Freude ist und wenn es Liebe ist, ja, dann wissen wir ohnehin, dass sie aus Deinem Herzen kommen. Und so ist alles immer gut. Wir können Dir in allem vertrauen. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen. Wir brauchen keine Angst haben vor dem, was in der Welt geschieht, denn wir gehören Dir. Wir sind Deine Kinder, wir haben unsere Leben in Deine Hände gelegt, und Du hast uns beim Wort genommen. So können wir völlig frei und unbeschwert diesen Weg beschreiten – an Deiner Hand, an Deinem Herzen.

Das ist der große Unterschied zu einem Menschen, der nicht an Dich glaubt, der nur der Welt frönt. In den Stürmen dieser Endzeit werden Viele verzweifeln. Sie werden nicht mehr ein noch aus wissen. Sie sehen keinen Sinn in dem, was geschieht. Doch wir sind eingeweiht in Deine Pläne. Wir wissen, warum diese Dinge geschehen müssen, denn die Reinigung dieser Erdenwelt geschieht jetzt. Doch wir sind beschützt in diesem Raum der Liebe, in dem wir uns bewegen dürfen, an Deiner Seite, in Deiner Gegenwart. Danke, Vater, dass Du uns dies schenkst – jetzt und alle Zeit. Amen.

* * *

13. August – Feierstunde am Abend

Samuel: Noch einmal dürfen wir hier in dieser Runde, Lilo und ich (Wir reisen an diesem Abend ab), teilhaben an dieser Gemeinschaft, die Du einberufen hast, lieber Vater, dieses Geschenk aus Deinem Herzen, jeder nimmt ja dieses Geschenk auf eine ganz eigene, individuelle Art und Weise wahr – gemäß der Seelenstruktur, gemäß der Empfängnisbereitschaft.

Und so wirkt Deine Liebe wie die Sonne, die über die Natur scheint und alles belebt auf dieser Erde, so scheint auch Deine Liebe hinein in unsere Herzen. So stellen wir dar in gewisser Weise verschiedene Blumen und Pflanzen, die im selben Erdreich wachsen. Das Erdreich ist ja das Fundament der Demut.

Ja, jedes Deiner Kinder ist eine Blume, die beschienen wird von der Sonne der Liebe und wächst auf eine ganz eigene Art und Weise und entfaltet seine Blüte auf eine ganz individuelle Art und Weise mit entsprechenden Wohlgerüchen. Ein Produkt Deiner Schöpfung, ein lebendiges Produkt Deiner Liebe, das dürfen wir sein. Und so lässt Du uns wachsen und gedeihen, indem Du uns begießt mit dem Wasser der Barmherzigkeit.

Doch es gibt auch Tage der Dürre, wo wir uns sehnen nach Nahrung, nach geistiger Nahrung – und manchmal kommt sie und manchmal nicht. Dadurch wird unsere Sehnsucht immer mehr angefacht, das Bedürfnis, Deine Liebe zu empfangen, Dein Wort zu empfangen, Deine Gegenwart zu spüren, wird immer stärker, auf dass wir blühen können auf dieser Erde in deinem Licht für die Menschen, die ein Auge haben für die Schönheit der Liebe und was Liebe bedeutet, die sehen, was wir darstellen dürfen in Deiner Gegenwart.

Ja, und wir sind nicht nur Blumen, wir sind auch Lebensbäume und verschenken die Früchte, die Du uns darreichst, weiter an die Menschen. Die Früchte, die Du jedem von uns gibst, haben einen ganz eigenen Geschmack, jede Frucht hat einen besonderen Geschmack, denn nicht jedem Menschen schmeckt jede Frucht, sondern jeder Mensch hat das Bedürfnis nach dieser oder jener Frucht. Und so führst Du die Menschen so zusammen, dass sie die Früchte gereicht bekommen, die ihnen munden, die wichtig sind für ihre Entwicklung. Und das ist Dein Wort, das sich offenbart in verschiedener Art und Weise und das ist das Brot des Lebens und das bist Du.

Jesus spricht: „Und so trete Ich noch einmal in diese Runde, Meine Kinder, um euch zu segnen. Ich gehe reihum mit einem offenen Herzen, bestrahle eure Seele mit Meiner Liebe. Meine Freude ist auch eure Freude. Ich bin ein allmächtiger Gott, regierend diese Schöpfung, regierend die Unendlichkeit.

Doch bin Ich auch in euren Tränen gegenwärtig, in jedem Blutstropfen eures Herzens bin Ich die Lebendigkeit. In jedem Atemzug bin Ich der göttliche Odem, der euch durchweht. All eure Sehnsucht, die sich verloren hat in dieser Welt, sammle Ich und mache ein Bündel daraus. Ich bündle sie zu einem Strahl und diesen Strahl lenke Ich in Mein Herz, auf dass eure Seele in ihrer Gesamtheit den Eingang findet in Mein Herz. Das ist Meine Aufgabe als Gott. Und gemäß eures Bemühens nicht mehr zu sündigen, ein reines und gewissenhaftes Leben zu führen, komme Ich euch entgegen. Ja, oft nehme Ich euer Bemühen und euren guten Willen schon als die Tat und Ich gebe dann die Tat hinzu. Ich vervollkommne euren guten Willen mit Meiner göttlichen Tat. Das ist Mein Geschenk, das ist Mein Entgegenkommen für euch allezeit. Amen.“

Jesus spricht zum Abschluss: „Meine Kinder, Ich möchte eine Danksagung aussprechen an euch. Mein Dank gilt eurer Treue zu Mir. Meinen Dank spreche Ich aus, weil ihr Mir eure Bereitschaft zeigt, weil ihr eure Herzen für Mich geöffnet habt, weil Ich euer Vater sein darf. Dafür danke Ich euch, Meine Kinder. Auch ein Gott hat das Bedürfnis, sich zu bedanken. Freude und Dank sind eine Einheit, die sich nicht trennen lässt. Der Dank ist in der Freude enthalten und die Freude ist im Dank enthalten – und so bin Ich ein freudvoller und dankbarer Gott.

Ich war schon immer dankbar. Gott zu sein ist etwas Schönes wenn Ich das so sagen darf. Ich bin Gott. Niemand hat Mich erschaffen. Ich war schon immer und werde immer sein und alles bin eigentlich Ich selbst. Und doch habe Ich Mich von Mir getrennt – und das seid ihr. Daran habe Ich Meine Freude, euch in diese Selbständigkeit gestellt zu haben, in diese Freiheit, in diese absolute Freiheit, in der ihr leben dürft. Und diese Freiheit Mir wiederzugeben in der Liebe – das ist Meine Freude und dafür bedanke Ich Mich bei euch. Amen.“

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