Jesus spricht: „Mein Friede sei mit euch, so nun eure Gedanken in dieser Schwingung der Musik zur Ruhe gekommen sind, betrete Ich diesen Raum und betrete auch den Raum eurer Seelen und eurer Herzen, auf das ihr erkennt, dass Ich ein gegenwärtiger Gott bin und nicht ein Gott der Vergangenheit und nicht ein Gott der Zukunft, den man sich vorstellt, dass er irgendwann kommt und irgendwo ist, sondern Ich bin hier, jetzt, in diesem Raum und freue Mich, Meine Kindlein um Mich scharen zu können.
Auch wenn es nur ein kleiner Kreis ist, so verströme Ich Meine Liebe ohne Unterschied und ohne Maß und Ziel für die, die ihre Herzen weit geöffnet haben in dieser Sehnsucht nach Mir, in dieser Sehnsucht, dem himmlischen Vater nahe zu kommen schon hier auf dieser Erde, und nicht zu warten darauf, erst diesen Körper zu verlassen, um dann den Weg zu Mir im großen Jenseits anzutreten, sondern jetzt und hier Mich zu begrüßen in dieser Demutshaltung der Liebe, in dieser Sehnsucht, die sich nun öffnet und zu Liebe wird in Meiner Gegenwart, denn in Meiner Gegenwart wird alles zu Liebe, und in allem, was Ich berühre und wohin Ich Mich auch ausspreche in der Zeit, offenbart sich Ewigkeit.
Und dieser Strahl der Ewigkeit, den Ich aussende aus Meinem Herzen reihum in eure Herzen, und der sich jetzt ausbreitet als das Licht Meiner Liebe über diesen Ort, hinaus in dieses Land, bin Ich selbst. So ist der Raum, den Ich betrete in der Zeit, gesegnet im Besonderen, und im Weiteren der dazugehörige Ort, und auch die Familien reihum und auch das Land, sowohl im Diesseitigen als auch im Jenseitigen.
Denn, Meine Kinder, in jedem Land befinden sich genauso viele erdgebundene Verstorbene wie die, die sich im Leib befinden, und auch diese bedürfen der Erlösung. Viele von ihnen sind es, die Ich nun hier hereinrufe, die Ich eingeladen habe, indem Ich Meine Engel aussandte und Türen öffnete, indem Ich durch die Engel Mein Wort offenbarte denen, die schon lange in der Dunkelheit sich befinden, aber bereits das Bedürfnis in sich entfaltet haben, frei zu werden von der irdischen Last, die sie noch in sich tragen, auf dass sich die Gebundenheiten an die Vergangenheiten lösen können.
So wird bei jeder Feierstunde, die Ich einberufe, ein großes Erlösungswerk vollbracht, denn das ist Mein Bedürfnis: Zu erlösen, zu befreien, Leben zu schenken denen, die tot sind, die Toten aus ihren Gräbern zu rufen; dafür bin Ich gekommen, dafür bin Ich da, das habe Ich Mir als Gott zum Ziel gesetzt und Ich werde es verwirklichen: Die Erlösung dieser Schöpfung, unabhängig davon, wie lange es dauert; das spielt für Mich als Gott keine Rolle, doch für Meine Geschöpfe und für Meine Kinder, die sich in der Zeit befinden, spielt es eine Rolle; und da ist es doch gut, wenn man früh und zeitig Meinen Ruf erhört und Meinem Wort folgt, auf dass Ich Mein Kind herausnehmen kann aus dem Strom der Zeit und hineinstelle in den Strahl der Ewigkeit aus Mir. Aus diesem Grund habe Ich euch hier hereingerufen, um Mich euch zu offenbaren – nicht als Gott, der Allmächtige, sondern als himmlischer Vater, voller Liebe, Fürsorge und Sehnsucht nach eurer Liebe.
Und so besteht immer dieses Band zwischen Mir und euch. Von Meiner Seite aus ist es sichtbar, von eurer Seite aus ist es so, dass ihr euch dieses Band erkämpfen müsst, dass ihr durch den Glauben an Mein Wort und an Meine Liebe erst in die Erkenntnis kommen müsst, dass ihr mit Mir verbunden seid durch das Band des Lebens und der Liebe. Auf dass ihr begreifet, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein, was es bedeutet für diese Zeit und was es darüber hinaus bedeutet für das Leben in der Ewigkeit.
Nun, hier auf dieser Erde bedeutet es, dass Ich für euch mit Meinem Leben einstehe, dass Ich für euch jede Straße bereite, auf der ihr geht. Gleich welche Wahl ihr trefft, allerorten bin Ich zugegen und führe euch, nehme euch an der Hand, gebe euch die Impulse und Richtlinien, wie ihr auf dieser Straße gehen sollt. Auf dieser Straße führe Ich euch die Menschen zu, denen ihr begegnen sollt, auf dass ihr ihnen als Instrumente Meiner Liebe Mein Wort schenken könnt, ihnen Liebe schenken könnt. Und all diese Schenkungen, die Ich durch euch tätige, legen Samen in die Menschen. Auch wenn sie es nicht merken, auch wenn sie nicht auf das Wort eingehen, das ihr zu ihnen sprecht, auch wenn sie die Liebe verschmähen, die ihr ihnen gebt, so geschieht doch etwas im Verborgenen.
In dieser Verborgenheit werden Samen der Liebe tief vergraben im Erdreich der Seele, und diese Samen werden einst aufgehen und diesen Menschen göttliche Impulse schenken, denn es sind Samen der Erweckung. Und einst, wenn sie aufgehen – in einer Not vielleicht oder in einem Augenblick der Liebe, wenn dieser Mensch in eine Situation gestellt ist, wo er einen anderen Menschen trifft, den er plötzlich sehr lieb hat -, dann werden diese Samen im Erdreich der Seele begossen durch diese Begegnung oder durch die Not. Dann öffnet sich der Same und das Unsichtbare wird sichtbar. Was Ich durch euch getätigt habe, zeitigt dann Früchte der Erweckung und dieser Mensch kann dann den Weg der Erlösung einschlagen. Das ist eine Aufgabe der Gotteskinder.
Was bedeutet es noch, ein Gotteskind zu sein auf dieser Erde, in dieser Zeit? In erster Linie geht es darum, wie ihr bereits wisst, die freie Gotteskindschaft zu erlangen. In der Freiheit eures Willens und in der Freiheit eurer Liebe euch zu entscheiden für oder gegen Mich. Habt ihr euch für Mich entschieden, so legt eure Leben in Meine Liebe und betet: `Lieber Vater, ich bitte Dich, dass Du mich als Dein Kind ganz und gar erfüllst mit Deiner Liebe. Ja Vater, ich bitte Dich, dass Du mich in die geistige Wiedergeburt führst schon hier auf Erden, soweit es geht.´ – Und Ich habe es doch gesagt: Ich erfülle jeden Wunsch Meines Kindes. Es ist Mir ein Bedürfnis, die Wünsche Meiner Kinder zu erfüllen, und selbstverständlich sind dies die geistigen Wünsche, die an erster Stelle stehen. Es ist doch Mein Wunsch, dass Mein Kind zur Erlösung kommt. Denn ihr wisst ja, dass nur Vollkommenes in den Himmel eingehen kann. Jeder Mensch, der auf dieser Erde nicht die geistige Wiedergeburt erlangt hat, kann vorerst nicht in Meine Himmel eingehen. Die Seele muss vollkommen sein und rein. Darum kommen auch Meine Kinder – die meisten von ihnen – zuerst ins Paradies, wo sie noch alles ablegen müssen, was ihnen anhaftet an Irdischem.
So findet zumeist erst im jenseitigen Reich die geistige Eingeburt statt, und erst dann kann Mein Kind die Himmel betreten. Doch je weiter ein Mensch schon auf dieser Erde hineinkommt in den Geist, umso schneller ist der Weg im jenseitigen Reich vollbracht. Darum strebt danach und bittet Mich darum, denn Mir sind alle Dinge möglich. Ich sehe doch in euren Herzen die Bereitschaft, eure Leben Mir ganz und gar zu weihen, auf dass Ich euer König sein kann und euer himmlischer Vater. In der Geborgenheit Meiner Liebe zu leben ist doch euer seligster Wunsch. Das möchte Ich euch geben. Und dieses ganz-und-gar-in-Mir-Leben, dieses Aufgehen der Seele in Meinen Geist, ist ja dann schon die geistige Eingeburt.
Ihr habt es selbst in der Hand, euch in der Treue und in der demutsvollen Hingabe für Meine Liebe bereit zu erklären, auf dass Ich dann den Rest vollbringe: Dass sich Mein Geist in euch öffnet, auf dass sich in euch auftue das Reich der Liebe, so dass sich Meine Himmel in euch schon auf Erden entfalten können. Das erwarte ich von euch, Meine Kinder, und das ist nicht zu hoch gegriffen. Es ist wohl zu hoch gegriffen für diejenigen, die noch weit abstehen von der Liebe zu Mir. Aber für Meine Kinder, die sich bereit erklärt haben Mir zu dienen und Mir ihr Herz zu schenken, sind doch alle Vorbereitungen getroffen. Da geht es nur noch darum, in Meine Gegenwart einzutreten, denn Ich bin ja bereits bei euch, Meine Kindlein. So liebet Mich, schenkt Mir eure ganze Liebe und teilt sie mit den Mitmenschen. Ja, Meine Kinder, ihr geht schon in die oberen Klassen der Geistesschule. Ich meine damit nicht die Weisheit, Ich spreche von der Liebe. Denn die Liebe ist das Maß der Gottesgegenwärtigkeit und nicht die Weisheit. Man kann viel wissen, aber nicht lieben. Aber wenn man viel liebt, wenn man Mich liebt, hat man auch das nötige Licht und die Erkenntnis, was nottut und was wichtig ist auf dem Weg mit Mir. Und so erhebe Ich nun eure Herzen in Meinen Geist, dass sie sich ein Stück mehr öffnen. Ich lege eure Sehnsucht in Meine Liebe.
Die Sehnsucht ist das Vorstadium der Liebe und ist die Ausstrahlung der Liebe und ist die Seele der Liebe und ist in ihr enthalten, sonst könnte sich die Sehnsucht nicht in der Liebe verwirklichen. Und wenn Ich euch durchdringe mit Meinem Liebegeist, dann ist es so, dass ihr das vielleicht gar nicht so sehr spürt, jetzt, in diesem Augenblick … oder vielleicht doch? Doch dringt diese Erfüllung in die dunklen Gänge eurer Seele, die ihr noch nicht kennt, daraus erfolgt eine Selbsterkenntnis gewisser Seelenanteile, die euch bis jetzt verborgen waren und die ihr dann mit Mir zusammen aufarbeiten könnt.
Dann kann es durchaus sein, dass nach solchen Treffen mit Mir Prüfungen euch erwarten, denn dann ist es notwendig, dass diese dunklen Felder aufgearbeitet werden, die nun be- und durchleuchtet werden. Dies sage Ich euch, auf dass ihr dann, wenn eine Prüfung auf euch zukommt, ihr euch besinnet und wisset, dass es eine Notwendigkeit ist. Und ihr wisst dann: Jetzt kann ich zusammen mit Jesus diesen Teil meiner Seele erlösen; mein Vater erlöst ihn zusammen mit mir und ich komme Ihm ein Stück näher und in meiner Seele wird es wieder ein Stück weit heller – und so geht es stets vorwärts. Doch geschehen derlei Einstrahlungen nicht nur in den Feierstunden, sondern notwendigerweise generell in unregelmäßigen Abständen, je nachdem, welcher Seelenanteil erlöst werden soll. Und so geht es Schritt für Schritt vorwärts auf dem Weg, auf dieser Jakobsleiter, immer gemäß eurer Bereitschaft und Hingabe. Da Ich Mich nun offenbare in diesem Haus, teile Ich euch mit, dass Ich dieses Haus in besonderer Weise gesegnet habe; dass Ich da, wo man Mich liebt, eingezogen bin und dass Ich gemäß der Liebe Meiner Kinder als Gott und himmlischer Vater gegenwärtig bin. Wenn ihr in die Stille geht, wenn eure Herzen zur Ruhe kommen, dann werdet ihr diese Meine Gegenwart ganz intensiv empfinden. Das soll euch zur Beständigkeit werden, dass euer himmlischer Vater bei euch wohnt. So tue Ich es bei allen Meinen Kindern, die Mich lieben, dass Ich ihre Räume segne. Und Ich stelle Meine Engel um ihre Häuser und Wohnungen, auf dass sie Meine Kinder in ihren irdischen Heimen beschützen.
Dann gibt es noch diesen geistigen Schutzraum, den Ich errichtet habe für Meine Kinder. Wenn man sich in einer Wohnung, in einem Haus befindet und draußen stürmt ein Gewitter, es donnert und blitzt, der Regen peitscht an die Fenster, ist man in diesem Haus beschützt, es ist wohlig warm und man weiß: Mir geschieht hier nichts.
So gibt es auch einen entsprechenden geistigen Schutzraum. Wenn man sich darin befindet, in Meiner Gegenwart, kann es draußen in der Welt stürmen, wie es will. Dann können sich die irdischen Verhältnisse überschlagen, sei es Krieg, sei es Krankheit, Mein Kind weiß: `Gleich, was in der Welt geschieht, wenn ich mich in diesem geistigen Schutzhaus befinde, bin ich geboren bei meinem himmlischen Vater.´
Ist das nicht ein wunderbares Geschenk an euch, dass ihr jederzeit in diesen Raum gehen könnt? Ich bin immer da und erwarte euch und sage: Kommt alle zu Mir mit euren Sorgen, mit euren Ängsten, mit eurer Unversöhnlichkeit. Gebt Mir eure Vergangenheit, alles, gebt Mir alles. Ich nehme es auf Mich. Ich befreie euch von eurer Last – oder Ich helfe sie euch tragen, je nachdem, wie viel ihr Mir gebt. Wenn ihr Mir alles gebt, dann trage Ich alles für euch. Und wenn ihr Mir nur einen Teil gebt, dann trage Ich einen Teil für euch. Das liegt an Euch. Und wo befindet sich dieser Schutzraum, den Ich für euch errichtet habe? Ihr wisst es längst, er ist in euch, es ist euer Herz, denn Ich wohne in euren Herzen geistlebendig in der Persönlichkeit Meiner Liebe als Jesus Christus. Hier könnt ihr Mir begegnen. Hier erwarte Ich euch. Hier umarmen wir uns.
Ja, Meine Kinder, stellt euch vor, dass Ich vor euch stehe, dass wir uns an den Händen nehmen und uns in die Augen schauen. Und dann ziehen wir uns aneinander und Ich, euer himmlischer Vater, lege Meine Arme um euch und ihr legt eure Arme um Mich. Dann gibt es eine innige Umarmung zwischen Vater und Kind. Tut es, und ihr werdet spüren eine Wärme in eurer Brust, ihr werdet spüren eine Freiheit in eurer Seele, wenn ihr in Meine Gegenwart eindringt, auch in der Vorstellung dieser Umarmung, die, gemäß eurer Liebe zu Mir, in der geistigen Welt Realität hat.“
Schau Samuel: Jesus geht jetzt reihum und legt uns die Hände auf, beziehungsweise hat Er eine Hand auf Seinem Herzen und die andere Hand legt Er jeden von uns aufs Haupt. Einen kurzen Moment bleibt Er bei jedem stehen und spricht: „Mein Kind, Ich segne dich.“ – So macht Er es jetzt reihum.
Jesus spricht das Abschlusswort: „Meine Kinder, noch einmal hülle Ich euch ein in Meine Liebe und fülle eure Herzen damit. So bittet Mich: `Lieber Vater, lass mich sehen mit Deinen Augen die Erde und die Menschen, damit ich verstehe und begreife, warum Du gewisse Dinge zulässt und warum Du andere verhinderst, und warum die Dinge geschehen, wie sie geschehen. Zeige mir die Welt mit Deinen Augen, lass mich schauen mit den Augen der Liebe, auf dass ich nicht verurteile die Menschen, die Böses tun, sondern dass ich sie segnen kann mit Deiner Liebe.´
So sollt ihr beten, Meine Kinder. So sollt ihr bei Mir sein. So bin Ich bei euch allezeit. Amen.“
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