Göttliche Offenbarung
Ich Bin euer Heiland, der mitten unter euch ist. Ein gewaltiger Glanz himmlischen Lichtes durchzieht diesen dämmrigen Raum, durchzieht eure Herzen, Meine Geliebten, und die Herzen all der vielen, die ‒ jenseits der Schleier ‒ hier anwesend sind, weil euer Licht sie eingeladen und angezogen hat.
In diesen Tagen seid ihr inmitten der Zeit, welche der Nacht vorausgeht, in der die sogenannte Christenheit, eine große Zahl Meiner Kinder auf dieser Erde, das Fest Meiner Eingeburt in den Leib eines Menschenkindes feiert. Mehr als jede andere Zeit im Jahreslauf vermag sie so manche Meiner Kinder dazu anzuregen, ihre Blicke von den Äußerlichkeiten des Lebens einmal zu lösen, innezuhalten, Meinem Ruf aus der Tiefe des Seelengrundes zu lauschen und gewahr zu werden, dass allein die Hinwendung in das Innere die Möglichkeit schenkt, all der guten Liebesgaben teilhaftig zu werden, nach denen ihr euch alle inniglichst und aus tiefster Seele sehnt, mag es auch vielen nicht im geringsten bewusst sein.
Getrieben und gehetzt von den Zwängen, welche sich der Mensch selbst auferlegt hat, und denen er sich mehr oder weniger willig beugt, trachtet er danach, diese Ursehnsucht nach Einkehr, Besinnung und Stille, nach Freiheit, Geborgenheit, Licht und Liebe durch die Erfüllung immer neuer Wünsche und nie endender äußerer Bedürfnisse zu stillen.
Ich sage nicht, dass es falsch wäre, wenn sich die Meinen untereinander auch im Äußeren Freude bereiten, vor allem dann, wenn dies notwendig ist. Der Möglichkeiten dazu gibt es viele. Doch wahrlich, Ich sage euch, Meine Geliebten, es gibt in dieser Welt nichts, was dem Wert gleicht, den die Gaben der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens, des Trostes, der Anteilnahme und des Mitgefühls besitzen, die einem liebenden Herzen und gütigen Händen entströmen.
So trachtet danach, euren Brüdern und Schwestern die Gaben von solcher Art zu reichen, und sodann überreicht ihnen, was um ihrer Freude willen ‒ oder weil dies notwendig erscheint ‒ ihr auch im Äußeren hinzugeben möchtet.
Auf diese Weise erfüllt sich der tiefste Sinn der Weihnacht, und das Licht der Himmel, das in diese Welt kam, wird in eurem Nächsten wie auch in euch selbst geboren werden und sein beseelendes Leuchten, seine wärmenden Strahlen in jedem Herzen entfalten.
Ein Tor ist jener, der den Gaben, welche die Zeit überdauern, diejenigen der Vergänglichkeit vorzieht; denn sie entstammen dieser Welt und werden daher wieder zu Staub. Seine Seele und die seiner Brüder und Schwestern jedoch darben, und die Herzen leiden an der Kälte, an Gram, Groll und Kummer, die sie vergiften und ihnen oftmals ein großes Hemmnis sein können auf dem Weg zurück ins Vaterhaus.
Ich, die Liebe in Gott, eurem Vater, kam in diese Welt, um alles Gefallene zu erretten und durch den Liebefunken des Christus jeder Seele und jedem Menschen den Heimweg zu bereiten. Ich Bin gekommen, um die selbstlose Liebe zu lehren und vorzuleben, auf dass alle Völker erkennen, dass einzig der Weg der Liebe die Macht und den Schlüssel in sich birgt, um die Meinen aus ihrer Gebundenheit zu erlösen, und sie in die grenzenlose Freiheit wahrer Gotteskindschaft zurückzuführen.
Erwache, o Mensch, aus dem Rausch deiner Illusionen, und lasse dich nicht länger verführen; denn zahlreich sind die Irrlichter und das Blendwerk in dieser Welt. Wende deine Blicke ab von allem, was mehr und mehr ins Wanken gerät, und was dir über kurz oder lang im Äußeren den Halt entzieht. Löse dich aus der Umklammerung durch den Wahn der Vergänglichkeit, indem du dich erkennst, überwindest und wandelst und erfüllst, was dich in diese Materie geführt hat.
Die unendliche Liebe aus den Himmeln ruft euch zu: „Kehret heim, ihr Kinder der Ewigkeit. Es will Erfüllung finden, was durch Mich, den Christus in Gott, vor 2000 Jahren in jener geheiligten Nacht eingeleitet worden ist.“
Die Tore der Himmel und Meine sehnsüchtigen Vaterarme sind weit geöffnet, um wieder zu empfangen, was einst von dort ausging. Die Tore sind weit offen, damit das Licht der Himmel Meine ganze Schöpfung ‒ auch diese Erde ‒ durchstrahlen kann und jedes Wesen dazu anregt, abzulegen, was an Beschwernis und Schatten in ihm liegt, damit es leicht, frei und durchlichtet ‒ so, wie Ich es geschaffen habe ‒ wieder zu Mir, seinem Vater, zurückzukehren kann.
Ich liebe euch, und Ich warte auf euch, Meine geliebten Kinder, Meine Söhne und Töchter. Amen.
Göttliche Offenbarung
Als Ich, die Liebe, vor 2000 Jahren die Materie betrat, ging ein Aufschrei der Wut und des Entsetzens durch die dämonischen Bereiche, weil Meine Gegenspieler erkannten, was ihnen bis dahin verborgen war: Dass sich die Liebe inkarnierte, dass das Licht der Himmel auf die Erde gekommen war.
In ihrer grenzenlosen Verbitterung und Verblendung suchte die Dunkelheit nach einem Weg, zu verhindern, dass Meine Mission ‒ nämlich Meine Kinder wieder heimzuführen ‒ gelingen konnte. Schließlich musste sie, nachdem ihre ersten Versuche gescheitert waren, erkennen, dass das Licht ‒ Mein Licht ‒ auf dieser Erde nicht zum Erlöschen gebracht werden konnte.
Daraufhin schlug sie einen anderen Weg ein: „Wenn wir schon nicht verhindern konnten, dass das Licht in die Welt kam, um allen Willigen den Heimweg, der durch die Dunkelheit führt, zu erhellen, so können wir doch wenigstens durch eine Verdrehung der Lehre verhindern, dass die Menschen dieses Licht erkennen, und falls sie es dennoch erkennen, dass sie ‒ unwissend ‒ nicht in der Lage sind, den Weg an der Hand ihres inneren Lichtes zu gehen.“
Dies waren ihre Überlegungen, und an diesem Punkt setzte die Finsternis an mit der Folge, dass heute nach 2000 Jahren zwar die Christen um Mich wissen und an Mich glauben, dies aber auf eine oftmals so abstrakte Art und Weise, dass sie mit der Kraft, die Ich in jedem Bin, nichts anzufangen wissen.
Ich will euch deshalb an einem Bild zeigen, was es mit Meinem Licht in einem jeden Menschen auf sich hat; und dass allein der Glaube an Mich keinen wieder zurück durch die geöffneten Tore der Himmel führt.
Stellt euch euer Leben, euer Inneres, euer gesamtes Sein einschließlich eurer Seele ‒ also das, was ihr im Moment auf Erden darstellt ‒ als eine Wohnung mit verschiedenen Räumen vor. Ihr mögt nun daran glauben, dass die Räume von Meinem Licht erhellt werden können, weil Ich euch sage, dass Ich das Licht der Himmel Bin, aber was nützt euch allein euer Glaube, wenn ihr nicht praktisch mit den Erkenntnissen daraus umgeht, umgehen könnt, weil ihr nicht darum Wisst.
Wenn ihr Meinen Gedanken folgt, so lasst in eurer Wohnung Mein Licht erstrahlen, und ihr werdet erkennen, dass es einige Ecken, möglicherweise sogar ganze Räume gibt, die noch nicht den Glanz aufweisen, der ihnen den Eintritt in die Himmel ermöglicht. Ihr kennt das Wort „Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen“. Ihr Wisst, dass damit der Seelenzustand eines Menschen beim Hinübergehen in andere Welten, beim sogenannten „Sterben“, gemeint ist. Was ihr an Seelenkräften zu Lebzeiten mit Mir erschlossen habt, indem ihr euch ehrlich um ein Leben nach dem Gebot der Gottes- und Nächstenliebe bemühtet, das steht euch jenseits der Schleier zur Verfügung. Ihr Wisst auch darum, dass nur der den Himmel wieder betreten kann, der den Himmel in sich trägt. Dies bedingt das geistige Gesetz der Anziehung.
Ich wünsche Mir und Bin mit all Meiner Liebe und Kraft bereit, euch zu helfen, dass ihr jenseitige Bereiche erreicht, die voller Licht und Leben, voller Harmonie und Glanz sind; was aber gleichzeitig bedeutet, dass ihr den Glanz in eurer Wohnung weitgehend schon in den Jahren eures Erdenlebens erschlossen haben müsst. Dort, wo kein Glanz ist, ist Staub, ist Unaufgeräumtes, ist möglicherweise Abfall, und im schlimmsten Fall ‒ je nachdem, wie lange sich Angesammeltes dort bereits befindet ‒ auch Fäulnis und Schimmel.
Wollt ihr mit Meinem Liebelicht in eure Ecken und Räume schauen? Dass dies durch euch selbst gewünscht und gewollt sein muss, ergibt sich aus dem freien Willen, den Ich euch geschenkt habe. Und dieser freie Wille entscheidet auch darüber, welche Winkel eurer Wohnung ihr aufzuräumen bereit seid, welchen Staub oder Schmutz ihr entfernen wollt, und in welche Winkel ihr nicht hineinschauen wollt. Er bestimmt auch darüber, ob ihr Unaufgeräumtes oder noch wenig Glänzendes so belassen wollt, wie es momentan ist.
Was ist das, was im Lichte Meiner Liebe aus dem Dunkel auftaucht, was ihr bisher ‒ bewusst oder unbewusst ‒ nicht angeschaut habt, Meine geliebten Söhne und Töchter? Es ist das, was sich im Laufe möglicherweise vieler Leben angesammelt hat, weil es durch das Gesetz von Saat und Ernte durch euch verursacht wurde. Keiner von euch glaubt noch an den sogenannten „Zufall“. Also ist auch jedem klar, dass sich das, was sich in eurer Wohnung befindet ‒ an Positivem und an Negativem ‒ etwas mit euch zu tun hat, und von euch entweder hineingebracht wurde, oder von euch zugelassen wurde, dass ein anderer es dort abgelegt hat.
Mein Gesetz von Ursache und Wirkung, das erst mit dem Fall entstand und nach der Wiedereinbringung aller Meiner Kinder seine Notwendigkeit verliert, dieses Gesetz von Ursache und Wirkung entspringt Meiner Liebe zu Meinen Geschöpfen. Es hat nichts mit irgendeiner Benotung, Drohung oder Strafe zu tun. Es dient dazu, Meine Kinder zur Selbsterkenntnis zu führen. Die Schwere, die ihr in einigen eurer Räume oder Ecken bemerkt, ist die Folge gegensätzlichen Handelns, wobei ihr Wisst, dass Ich niemals irgendeine Bewertung damit verbinde.
Aber, wie Ich euch in mehreren Offenbarungen schon sagte: „Ich Bin weder blind noch taub.“ Ich schaue in alle Ecken, auch in die, in denen sich Staub oder Unrat angehäuft haben; und auch ihr sollt lernen, dort, wo es nötig ist, in diese Ecken hineinschauen ‒ und zwar mit Mir gemeinsam. Und ihr solltet ebenso lernen, euch trotz dessen, was ihr erkennt, nicht für länger herabziehen zu lassen oder euch deshalb minderwertig zu fühlen. Ihr könntet vielleicht Reue empfinden ‒ dort, wo es dem Sachverhalt entsprechend angebracht ist ‒, aber Schuldgefühle und Verurteilungen durch euch selbst sind niemals angebracht, weil sie euch daran hindern, euch selbst zu lieben. Wie wollt ihr eurem Nächsten jemals wirklich helfen können, wenn ihr nicht gelernt habt, auch bei ihm „zu schauen, und ihn dennoch zu lieben“?
Wenn ihr dann sagt: „Danke, Herr, dass Du mir geholfen hast, mit Deinem Licht auch meine mir bis jetzt verborgenen Bereiche meiner Probleme und Schwierigkeiten auszuleuchten, so dass ich mich bzw. das, was mich antreibt oder hindert, meine Beweggründe, nun im Licht der Liebe erkannt habe“, dann sind die besten Voraussetzungen gegeben, dass wir gemeinsam an die Arbeit gehen.
An die Arbeit gehen heißt nicht, dass ihr euch in jedem Falle bis in die Tiefe hinein anschauen müsst. Es gibt vieles ‒ vor allem, wenn es sich um kleinere Gewohnheiten handelt, wenn es um Dinge geht, die an der Oberfläche sind, die euch aber selbst schon eine Zeit lang stören ‒, bei dem Ich euch helfen kann, sie zu überwinden bzw. euch die „Arbeit“ abnehme.
Aber dort, wo ihr merkt, dass ihr nicht weiterkommt, wo ihr trotz bester Absicht immer wieder in den gleichen Fehler verfallt, wo eine Blockade vorliegt, eine von euch schon längere Zeit „geübte“ Verhaltensweise, dort ist es nicht damit getan zu sagen: „Herr, Herr, bitte hilf.“ Dort sieht Meine Hilfe ein wenig anders aus: Indem Ich euch nämlich darin unterstütze, dass ihr euch in diesem Punkt oder in diesen Punkten selbst erkennt. Und sei es durch das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Erst dann könnt ihr mit eurem freien Willen entscheiden, ob ihr das, was ihr da seht, und was ‒ vielleicht über einen längeren Zeitraum schon ‒ ein Teil von euch geworden ist, behalten oder ob ihr es mit Meiner Hilfe umwandeln wollt, wobei euch einerseits Meine Liebekraft zu Seite steht, ihr aber andererseits auch Wisst, dass ihr euren Anteil leisten müsst. Dieses Bemühen, das zur Überwindung mit Mir und zur Umwandlung durch Mich führt, ist das, Meine Geliebten, was Ich Innere Arbeit nenne.
Davon unbenommen bleibt der Akt Meiner Liebe und Barmherzigkeit, mit dem Ich dein Bewusstsein ‒ einem Blitze gleich ‒ erhellen kann, und du so dein Fehlverhalten und seine Auswirkungen auf andere Menschen und auf dich selbst erkennen kannst. Wenn dann in der Erkenntnis deines Handelns Reue und die Bitte um Vergebung die Folge sind, wird Meine Gnade vieles in dir lösen.
Innere Arbeit ist das Leben mit und in Mir, und wer damit begonnen hat, der glaubt nicht mehr nur daran, dass Ich das Licht in seinem Inneren Bin ‒ er weiß es, denn er lebt mit Mir, er geht mit Mir durch den Tag, er entscheidet sich für Mich und bittet Mich in Situationen, in denen er früher gestolpert ist: „Herr, hilf mir; dort möchte ich mich anders verhalten als bisher. Noch bin Ich nicht so stark, wie ich sein werde, aber ich weiß, dass Du mir helfen wirst, diesen Schritt zu tun, ohne dass ich strauchele. Ich bin bereit, mich an Deiner Hand zu bemühen.“
Das, meine Freunde, ist Innere Arbeit; und das ist das, was das Licht, das in diese Welt gekommen ist, bewirken möchte, bewirken kann und bewirken wird.
Wenn ihr auf euer Leben schaut, so seht ihr viele Ecken eurer Wohnung, die schon glänzen, die aufgeräumt sind, wo das Licht durch die Fenster fällt, wo Leben ist. Manchmal, wenn ihr ein wenig zweifelt an euch selbst oder an Meiner Gegenwart und Hilfe und nach Beweisen sucht, dann schaut in diese hellen Bereiche euer inneren Wohnung und erfreut euch daran ‒ und ihr Wisst, was möglich ist, wenn ihr den Weg mit Mir geht. Es sind die Bereiche, aus denen Freude entgegenstrahlt, die ihr gerne betretet, wo ihr unbeschwert leben und mit Mir zusammen sein könnt, es sind die Räume, in denen ihr euch glücklich fühlt, in denen ihr ganz nahe bei Mir seid.
Vielleicht strahlen die meisten Räume Deiner Wohnung schon so, wie Ich es gerade geschildert habe; dann freue Dich, Mein Sohn, Meine Tochter. Und wenn du noch Ecken entdeckst, die es zu erhellen gilt, und bei denen dann die Entscheidung ansteht, ob dort etwas zum Guten, zum Besseren hin verändert werden soll, dann erinnere dich an das, was wir bereits gemeinsam geschafft haben. Lege auch das in Meine Hände, lasse dich von Meinem Licht einhüllen und führen, und du wirst mehr und mehr zu einem strahlenden Kind Meiner Liebe, das Vorbild ist, und zwar nicht nur für die, die aus dem Geiste um euch sind und für die ihr gebetet habt, sondern auch für eure Nächsten, für die, die euch begegnen, die euch beobachten, die noch Kummer und Sorgen, die Fragen und Zweifel haben. Ihnen könnt ihr durch eure Erfahrung zeigen, was es bedeutet, mit dem Licht die innere Wohnung zu erhellen, zu säubern und im Glanz der Himmel erstrahlen zu lassen.
Wenn ihr in Meine Worte hineingespürt habt, dann merkt ihr den großen Unterschied, der darin besteht, an Mich zu glauben oder mit Mir zu leben. Die Verdrehung Meiner Lehre bestand unter anderem darin, dieses intensive Leben zwischen dir, Meinem geliebten Kind, und Mir, der Ich dein Vater Bin, den Menschen vorzuenthalten.
Ich Bin immer und immer wieder und in dieser Zeit erneut mit Meinem Wort in die Welt gekommen und bringe auch auf diese Weise das Licht, auf dass es in mehr und mehr Herzen Meiner Kinder erstrahle.
Amen.
Hinweis: Unser geplantes Treffen am 9. Januar 2010 musste wegen der vorherrschenden Witterungsverhältnisse ausfallen. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle die Offenbarungen vom 11. Oktober 2008, die bisher auf unserer Homepage noch nicht nachzulesen waren.
Treffen vom 11. Oktober 2008 in Würzburg
Göttliche Offenbarung
Ich, euer Vater, Bin und bleibe mitten unter euch in dieser bewegenden Stunde. [es gab ein Vorkommnis, das hier vom Vater angesprochen wurde, auf das wir aber nicht näher eingehen wollen].
Ein jeder empfängt aus der Fülle Meiner erweckenden Liebe; und somit ist es jedem Willigen unter euch auch möglich, aus dem, was sich ereignet hat, und worüber ihr gesprochen habt, reichen Nutzen zu ziehen. Denn alles, was geschieht, enthält d i e Aspekte, welche jedem Kind dazu dienen, sich selbst darin erkennen zu dürfen. Denn der Weg der Erkenntnis und Wandlung ist Mein Weg, und es ist der einzige, der zurück in die Heimat führt. Ihr habt in euren Gesprächen davon geredet.
Die Finsternis umkreist Meine Herde, und überall da, wo Lücken sind, wo der Zaun um euch herum Öffnungen aufweist, dort wird der Wolf zubeißen wollen.
Schon oft, Meine geliebten Söhne und Töchter, sprach Ich davon, wie jeder einzelne von euch denken, sprechen und handeln sollte; wie jeder einzelne von euch ernsthaft und in der Liebe den Weg einwärts wandeln sollte, um allmählich immer mehr diese Möglichkeiten eines Einbruchs der Dunkelheit auszuschließen.
Ich sage euch, euer Bruder und eure Schwester sind und bleiben dennoch in Mir geborgen, denn niemals kann auch nur eine Seele – ein Kind – aus Meiner Liebe herausfallen. Ich werde Mittel und Wege finden, um jedes Kind wieder auf den rechten Pfad nach Hause zurückzuführen. Gebt euren Geschwistern eure Liebekräfte mit auf ihren Weg. Auf diese Weise werdet ihr euren Beitrag dazu leisten, dass die Liebe in ihnen wieder Fuß zu fassen vermag und sie erkennen läßt, auf welchem Pfad sie zur Zeit wandeln.
Meine Söhne und Töchter, der Ernst spricht zu euch: „Erwachet und sehet euch vor, denn der Gefahren sind viele, denen ihr dann zu erliegen droht, wenn ihr es an der Ernsthaftigkeit und an der Liebe zu Mir fehlen lasst.“
Wahrlich, Ich sage euch, viele gehen frömmelnd durch dieses Leben und geben vor, Mich zu lieben, doch in Wahrheit lieben sie sich selbst. Und wer dieses nur vorgibt, der wandelt auf dunklen Pfaden und ist weit davon entfernt, Mich Seinen Führer sein zu lassen. Ihn werden andere Kräfte führen: Bewunderung, Anerkennung und Lob sind die Fallen, von denen es noch zahlreiche gibt; doch gerade diese sind so manchem von euch in irgendeiner Weise schon begegnet.
Das Streben danach ist gefährlich. Jene unter euch, die damit liebäugeln und nicht davon ablassen wollen, werden zwar den Lohn dieser Welt erhalten, doch – und dies sage Ich euch in tiefem Ernst –: „Die Früchte werden bitter sein und der Lohn für die Seele wenig bekömmlich.“
So lege Ich, euer Vater, diese eindringliche Bitte in eure Herzen: Mein Sohn, Meine Tochter, blicke nicht auf die, die um dich sind, denn sie haben ihre eigene Last zu tragen. Erkenne d e i n e Last und bemühe dich, sie mit Meiner Hilfe umzuwandeln in jene Kraft, die allein euch zum Heil ist und euch in eure Heimat zu führen vermag.
Wisset, ihr wirkt innerhalb Meines Heimführungswerkes. Dies habt ihr euch zum Ziel genommen, und Ich habe euch hierher geführt.
Ich lasse Mich nicht beirren! Mich kann man nicht beeindrucken!
Ich weiß Meine Söhne und Töchter so zu führen, auf dass erfüllt werde, was im Plan geschrieben steht. Es steht aber auch geschrieben, dass sich die Finsternis am Lichte, das heißt auch an eurem Lichte, wird messen dürfen.
Daher treffe ein jeder von euch die rechten Vorkehrungen. Ich, euer Vater, gebe euch alle Kräfte, alle Macht, alle Liebe und alles Licht in eurem Inneren und auch im Äußeren, auf dass eure Entscheidung eine gute, gerechte und lichtvolle sein kann.
Meine geliebten Söhne und Töchter, seid getrost, es wird sich erfüllen, was geschrieben steht, und was Ich durch Mein offenbarendes Wort nicht unterlasse, immer und immer wieder zu verkünden: Das Licht wird siegen! Denn im Licht und in der Liebe liegt der Sieg schon begründet. Die Finsternis wird erlöst und verwandelt werden, so wie Ich, euer Vater, es beschlossen habe und es auch halte.
Die Kraft Meines Friedens und die Kraft Meines Segens lege Ich jedem von euch in die Tiefe seines Herzens. Amen
Göttliche Offenbarung
Meine Söhne und Töchter, wahrlich ihr habt eine besondere Stunde erlebt [siehe Anmerkung in der vorstehenden Offenbarung]. Ich habe diese Stunde herbeigeführt, damit jeder, der willens ist, daraus lernen, für sich selbst die richtigen Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen kann.
Wie oft habe Ich euch schon gesagt, dass die Zeit sehr ernst ist. Ich meine das nicht nur auf das Äußere bezogen. In erster Linie ist sie ernst, weil im Unsichtbaren ein Kampf geführt wird, den ihr nicht seht, und den so mancher von euch auch noch nicht versteht.
Einem Gegner, den man kennt und erkennt, kann man entgegentreten, man kann sich auf ihn einstellen; aber wenn Kräfte in diese Welt und auf Meine Kinder einwirken, die sie nicht kennen, die sie nicht sehen und empfinden können, so kann dies zumindest für eine Zeit lang ein sehr ungleicher Kampf werden. Denn die Finsternis arbeitet mit Mitteln und hat Möglichkeiten, die ihr noch nicht einmal erahnt.
Auch darauf habe Ich euch des Öfteren hingewiesen. Ich habe euch auch gesagt, dass die Methoden Meines und eures Gegners sehr raffiniert sind, und dass die Angriffe so vorgetragen werden, dass ihr sie oftmals als solche nicht wahrnehmt. Wenn dies über einen längeren Zeitraum geschieht, hat die Dunkelheit „einen Fuß in eurer Tür“.
Die einzige Möglichkeit zu erkennen, was geschieht, ist die, dass ihr euer Bewusstsein erweitert, aber nicht durch die vielen Techniken, die angeboten werden, sondern einzig und allein durch das Bemühen um die gelebte Liebe. Dann bekommt ihr ein Empfinden für das, was um euch herum geschieht. Ihr erkennt die wahre Denkungsweise und die wirklichen Absichten eures Nächsten, oftmals auch ohne dass dieser den Mund aufmacht. Ihr seid wachsam, ihr seid bei Mir, und eure Empfindungen sind verfeinert. Und viel eher als früher könnt ihr eine Falle erkennen, und sei sie noch so gut getarnt. Dann könnt ihr entscheiden, ob ihr in diese Falle geht, die vielleicht eine süße Versuchung darstellt, oder ob ihr „nein“ sagt.
Ihr müsst euch diese Unterscheidungsgabe zu eigen machen, wobei sie nicht gelernt werden kann, wie die Fähigkeit des Rechnens oder Schreibens, sondern diese Gabe entwickelt sich in eurem Inneren – Ich sage es euch noch einmal – durch euer Bemühen, den Weg, den Ich vorausgegangen Bin, ebenfalls zu gehen.
Was geschieht dann, Meine geliebten Söhne und Töchter? Ihr werdet vieles verspüren, was euch zuvor verschlossen war. Ihr schaut in euren Bruder, in eure Schwester hinein, ihr erkennt hinter den Worten die tatsächliche Absicht und Wisst auf einmal über euren Nächsten Bescheid. Dann gilt es, sehr aufmerksam zu sein; und dies ist etwas, was so mancher von euch noch nicht versteht und noch nicht beherrscht.
Ich sprach in früheren Offenbarungen darüber, dass Ich nicht blind und nicht taub Bin und in das Herz eines jeden Kindes schaue, alles sehe und Mein Kind dennoch liebe. Auch ihr müsst schauen lernen und gleichzeitig euren Nächsten lieben.
Und hier verfallt ihr sehr oft in die falsche Vorstellung, dass ihr glaubt, man könne eine negative
Eigenschaft an seinem Nächsten nicht erkennen, ohne ihn damit gleichzeitig zu verurteilen. Vielfach geschieht dies natürlich auch, aber ist dies wirklich die einzige Art, mit den Fehlern und Schwächen seines Nächsten – im Übrigen auch mit den eigenen – umzugehen?
Wie mache Ich es? Verurteile Ich Mein Kind auch? Ihr kennt die Antwort: natürlich nicht, aber Ich mache auch nicht die Augen zu. Ich schaue – und Ich liebe!
Wenn ihr euch immer mehr bemüht, dies ebenfalls zu erlernen, so werdet ihr keine Scheu mehr davor haben, auch Negatives an eurem Nächsten zu entdecken. Ihr werdet tiefer und tiefer schauen, und ihr werdet ihn dennoch lieben! Oder vielleicht sogar gerade dann, weil ihr seine Hilflosigkeit und sein tiefes Unglücklichsein wahrnehmt. Ihr werdet ihn nicht verurteilen, ihn nicht aus euren Herzen entlassen, sondern ihr werdet seine Unzulänglichkeiten erkennen und ihm eure Hilfe zukommen lassen, so er diese Hilfe möchte.
Wenn ihr aber die Augen verschließt und nicht sehen wollt, wo euer Nächster steht – aus lauter Angst, ihr würdet ihn verurteilen: Wie könnt ihr dann wissen, auch welche Weise ihr ihm helfen könnt? Ihm zu helfen aber ist eure Aufgabe. Denn wer den Weg der Liebe mit Mir geht, dem wird sein Nächster so wichtig, wie er sich selbst ist. Das Wohlergehen seines Nächsten liegt ihm am Herzen, und es werden keine Gedanken der Verurteilung mehr aufkommen. Er wird schauen, er wird lieben, und dort, wo es ihm möglich ist, helfen.
Diese Fähigkeit, die in euch angelegt ist und nur darauf wartet, dass ihr sie noch mehr, noch tiefer als bisher erschließt, wird nur dann in größerem Umfang geweckt, wenn ihr den Weg mit Mir ernsthaft beschreitet. Und so mag der eine oder andere von euch – so er will – darüber nachdenken, ob die zurückliegenden Jahre seines Weges ihn schon zu diesen Erkenntnissen und Fähigkeiten gebracht haben. Wenn dies, Mein Kind, noch nicht der Fall ist oder noch nicht in dem Maß, wie du es Dir wünscht – und wie Ich es Mir wünsche –, dann komm zu Mir. Komm zu Mir, und Ich helfe dir, dass auch du eine Hilfe wirst für deinen Bruder und für deine Schwester.
Ihr habt heute erkannt, dass sich Liebe, Ordnung, Wille und Ernst nicht ausschließen, sondern sehr wohl ergänzen, und dass auch die Liebe, wenn es sein muss, ein „Stopp“ setzt – nicht um das Kind auf Dauer auszuschließen, nicht um es zu bestrafen, weil Ich nicht strafe, sondern um Meinem Kind die Möglichkeit zu geben, zur Besinnung zu kommen, damit Ich es sehr bald wieder in Meine Arme schließen kann.
Denkt daran: Wenn es sein muss, sagt die Liebe ein klares „Nein“. Auch das ist Liebe.
Wenn ihr wollt, betrachtet die Situationen eures Lebens unter diesen Gesichtspunkten, und legt diesen Maßstab vor allen Dingen an euch selber an. Wenn ihr merkt, dass ihr diese Form der Konsequenz nicht immer durchgehalten habt, so Bin Ich derjenige, der euch hilft, die nötigen Schritte zu tun, um auch dies in Liebe zu lernen. Amen.
Göttliche Offenbarung
Meine Geliebten, Ich Bin Anfang und Ende, und Ich freue Mich, wenn ihr von der Sehnsucht sprecht, die in eurem Inneren brennt nach Mir, dem Vater, und nach eurer Heimat.
So wisset, ihr könnt Meine Sehnsucht nach euch nicht ermessen. Ich gehe zu jedem von euch, von
einem zum anderen, und lege euch allen Meine väterliche Hand auf euer Haupt. Empfanget aus der Fülle für die Zeit, die kommt, und wisset: Ich, der Heilige, Bin auch das Heilige in jedem von euch, denn ihr seid Meine Erben, Söhne und Töchter aus dem Licht. Amen.
Hinweis: Unser geplantes Treffen am 13. Februar 2010 musste wegen der vorherrschenden Witterungsverhältnisse ausfallen. Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle die Offenbarungen vom 10. Mai 2008, die bisher auf unserer Homepage noch nicht nachzulesen waren.
Treffen vom 10. Mai 2008 in Würzburg
Der große Heiler und Tröster wohnt in euch
Göttliche Offenbarung
Erwachet, Meine geliebten Kinder, erwachet! Mein beseelendes, mildes Licht kommt als mächtiger Strahl aus den Tiefen der Heimat auf euch hernieder, und die grenzenlose Liebe aus Mir, der Gottheit, hüllt euch ein und senkt sich in euer Inneres ‒ einerlei, ob ihr euch diesseits oder jenseits des Schleiers befindet; denn Meine Liebe macht keine Unterschiede, keiner ist ausgenommen. Meine Liebe trennt nicht, sie scheidet euch nicht in hier und dort, scheidet euch nicht in gut und böse, sie zieht kein Kind dem anderen vor, stellt keine Bedingungen, sie wertet nicht noch richtet und urteilt sie.
Würde sich sonst Meine Liebe, die Ich euch als Vater schenke, von dem unterscheiden, was die Meinen für gewöhnlich darunter verstehen? Wenn Ich spreche „für gewöhnlich“, so bringt dies zum Ausdruck, dass die Zahl derer noch gering ist, die bereit sind, über die Grenzen ihrer eigenen Liebefähigkeit hinaus die grenzenlose Erhabenheit der Vaterliebe wahrhaft zu erahnen. Menschliches Ausdrucksvermögen kennt hierfür weder Maß noch Begriff; und auch den Wesen des Lichtes, die eure Geschwister in der Heimat sind, ist es nicht gegeben, die letzte Tiefe der Schöpferliebe auszumachen und zu ergründen.
Liebe, Meine Kinder, ist das Wesenhafte und der Urgrund allen Seins. Sie ist gleichzeitig aber auch der Beweggrund für alles, was sich im Leben eines Menschen vollzieht, und was ihm widerfährt, wie auch für alles, was ihr auf dieser Erde um euch herum wahrnehmt. Wer es fassen kann, der fasse es!
Ist dir, Mein Kind, das du noch ein sorgloses, gesichertes und bequemes Leben führst – ist dir bewusst, dass Ich es Bin, der um Eintritt in dein Herz bittet, und der dich anhält, Ausschau zu halten nach deinen Brüdern und Schwestern, um ihnen von dem zu geben, womit dich ein gütiges Schicksal reichlich gesegnet hat? Lass Mich deine Hartherzigkeit, deine Gleichgültigkeit wandeln, denn Ich Bin der Geist der barmherzigen, ewig gebenden Liebe in dir und in deinen Geschwistern.
Du, Mein Liebes, das du in Streit und Zwietracht verstrickt bist, besinne dich, und gewähre auch du Mir Einlass und trachte danach, Frieden und Eintracht in dir und um dich herum zu schaffen, indem du dein Haupt beugst, deinem Nächsten die Hand reichst und um Vergebung bittest und vergibst um des Heils deiner Seele willen. Gib mir die Unversöhnlichkeit, die dein Herz verbittert und es umklammert hält, denn Ich Bin die versöhnende, ewig sich verschenkende Liebe, die Brücken baut zwischen dir und in deinem Nächsten.
Und du, Mein Kind, das du in Angst und Sorge, Kummer und Verdruß dein Leben fristest, sprach Ich nicht: „Kommet her zu Mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken“? Glaubst du nicht, dass es so ist? Gestern wie heute und ebenso in alle Zukunft? Weißt du nicht, dass das Gesetz deines Vaters nur das eine Ziel kennt: das Wohl all Seiner Geschöpfe? Weißt du nicht, dass die Liebe nur eine Sorge kennt: alle ihre Kinder in der Heimat wieder in ihre Arme zu schließen? O kommet, Meine Geliebten, kommet zu Mir, Ich will euch wahres Verständnis der Gesetze des Lebens lehren.
Und du, der du nichts anderes kennst als die Jagd nach Geld und Gut, nach Anerkennung und Karriere: Bedenke, dass deine Seele dürstet und hungert und danach trachtet, sich Reichtum anderer Art anzueignen. Denn wenn du den Schleier durchschreitest, und das Kleid, das du ablegst, zu dem Staub zerfällt, aus dem es gemacht ist: Wo wirst du dann sein? Ich sage dir: „Die Seele wird dort sein, wo dein Herz zeitlebens gewesen ist.“ Und wohl dem, dessen Herz bei Mir war.
Und zu euch, die ihr Leid, Schmerz, Krankheit und Mühsal zu tragen habt: Sagte Ich nicht: „Lasst Mich euren Arzt und Heiler sein“? Freilich, das Kind, welches sein Leben nur mit irdischen Augen betrachtet, vermag in Leid und Schmerz nichts Nützliches zu finden. Doch wer die Gewissheit seiner unsterblichen, lichtgeborenen Seele – für die Spanne einer Inkarnation von einem stofflichen, staubgeborenen Leib eingehüllt – in sich trägt, der weiß, dass euch euer Vater weder straft noch sich irrt, sondern dass Seine Liebe und Gerechtigkeit vollkommen sind, und demgemäß jeder die Dornen wird ernten müssen, die er zuvor selbst gesät hat – sofern er diese nicht mit Meiner Hilfe umgewandelt hat.
O Meine Geliebten, höret! Wenn ihr leidet, eine Zeit schwerer Drangsal durchlebt, wenn euer Körper euch seinen Dienst versagt und euch auf das Krankenlager zwingt: In solchen Stunden Bin Ich euch besonders nahe; und dennoch hat dieser Kelch der Bitternis den tiefen Sinn, Mein Kind zu läutern und zu wandeln. Der Schmerz möchte euch euer Verhalten und begangenes Unrecht bewusst werden lassen, auf dass durch Läuterung die Seele Meines Kindes ihre ursprüngliche, göttliche Reinheit wiedererlangt.
Erkennet: Der große Heiler und Tröster wohnt in euch. Richtet eure Bitten an Mich, und ihr dürft sicher sein, dass euch Linderung und Heilung in dem Maße zuteilwerden, wie es für eure Seele und euren Leib zum Besten ist.
So betrachtet vermögen euch Leid, Schmerz und Mühsal zur lichtvollen Erfahrung der unendlichen und grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit, Güte, Milde und Gnade eures himmlischen Vaters werden. Denn welchen Sinn hätte es, wenn Ich euch heile und befreie, ihr aber nicht geneigt seid, euch Mir zuzuwenden, sondern weiterhin an der Ursache eures Schicksals festhaltet?
Richtet euer Inneres im Gebet auf Mich, richtet die Sehnsucht eures Herzens auf Mich, euren Vater, auf dass Ich eurem Gemüt Einsicht, eurem Verstand Klarheit und eurem Bewusstsein die Erkenntnis
eures niederen Selbst zuteil werden lassen kann, aus welchem doch alle Mühsal und Krankheit hervorgeht. Tretet ein in den Tempel eures Inneren, dort wohne Ich, und Ich harre eurer schon lange. Ich lehre euch zu verstehen, Ich helfe euch zu erkennen, was in eurem Inneren noch an Blockaden, an Hindernissen liegt. Ich stütze und ermuntere euch, der fortwährenden, schicksalhaften Saat zu entsagen und Mir, der Liebe in euch, entgegenzueilen.
Wahrlich, Ich sage euch, Meine geliebten Kinder, dies ist der Weg in Meinen Fußspuren. Dies ist auch der Weg, der aus jeglichem bitteren Leidenskelch, welcher Art auch immer er sein mag, einen Kelch werden läßt, der gefüllt ist mit dem köstlichen, süßen Wein des Lebens aus Mir, eurem Gott und Vater. Amen.
Göttliche Offenbarung (als Antwort auf ein Gebet)
Meine geliebte Tochter, wenn du ahnen würdest, wie sehr Ich Mich über dich freue. Ich habe alle Schritte deines Lebens überwacht, Ich habe sie gelenkt, und Ich habe dich an diesen Punkt deines Lebens gebracht; und das aus dem einen Grunde, weil Ich dich über alles liebe.
Du hast viel Schweres erlebt, du bist durch Höhen und Tiefen gegangen, doch du hast auch die Sehnsucht in dir nach Mir nicht sterben lassen. Und so konnte Ich dich an den Punkt bringen, an dem du symbolisch hinkniest, dein Haupt neigst und sagst: „Vater, vergib mir.“
Wie könnte Ich, der Ich die allumfassende, bedingungslose Liebe Bin, eine solche Bitte nicht erfüllen! Stehe in Gedanken auf, Meine Tochter, erhebe dein Herz und deine Augen und schau Mich an, und Ich sage dir: „Wenn du es willst, Mein Kind, bist du in diesem Moment frei.“
Es gibt nichts, was Ich nicht verzeihen könnte oder würde. Unversöhnlich zu sein ist Mir nicht möglich, egal, was immer auch ein Kind getan hat. Glaube mir, es sind schlimmere Dinge im Laufe der Schöpfung geschehen.
Du hast Meine Hand genommen, lass sie nicht wieder los. Geh, wann immer es dir möglich ist, in diese innere, innige Beziehung hinein, und lass Liebe aus dir hinausströmen und empfange Meine Liebe. Sie macht dich stark, überall dort noch die Versöhnung anzustreben, wo dies nötig ist, vor allem aber auch macht sie dich stark und klar, frei zu werden von den Schuldzuweisungen, die du dir selbst gibst.
Ich nehme dich noch einmal in Meinen Arm und sage dir, Mein Kind: „Es ist alles gut. Du bist frei.“ Amen.
Göttliche Offenbarung
Meine geliebten Söhne und Töchter, noch einmal ein kurzes Wort an euch. Ich Bin das Leben, und das Leben drückt sich gerade in dieser Zeit in ansonsten nie geschauter Fülle aus. Ihr nennt diesen Monat nicht umsonst den „Wonnemonat“, weil ‒ wo ihr auch hinschaut ‒ alles blüht.
Wie sieht es in euch aus? Habt ihr euch schon anstecken lassen von diesem Leben? Seid ihr auch aufgeblüht? Seid ihr bereit, aufzublühen? Dies, Meine Geliebten, wäre eine wichtige und notwendige Veränderung. Veränderungen aber werden von den meisten Menschen nicht unbedingt gerne vorgenommen. Das hängt mit der Trägheit der Materie zusammen und ist auch deshalb oft nicht sehr willkommen, weil jede Veränderung Arbeit bedeutet.
Deshalb bleiben viele Menschen in den von ihnen selbst gewählten Lebensumständen, und sie würden sie auch dann nicht verändern wollen, wenn sie Ratschläge und Tipps von anderen Menschen bekämen. Es ist ihre Welt; hier finden sie sich zurecht, hier haben sie sich eingerichtet, hier fühlen sie sich relativ sicher.
Ihr Wisst aber, dass in Meiner Schöpfung alles Evolution ist, und dass es einen Stillstand auf Dauer nicht geben kann. Ich werde also auch dich, Mein Kind, und dich und dich dazu bewegen, eine Veränderung vorzunehmen, denn Ich will dich näher an Mein Herz ziehen.
Erinnere dich an die Tage deiner ersten Verliebtheit. War die Welt nicht rosarot? Fiel nicht alles viel leichter als in den Wochen und Monaten zuvor? Wie hast du dich gefreut auf das Zusammensein mit der Geliebten oder dem Geliebten! Und wer dich angeschaut hat, konnte unschwer erkennen: Du hast dich verändert, du bist aufgeblüht. Du hast ein Ziel. Freude ist in dein Leben gekommen.
Es ist nicht schwer, dieses Bild auf unsere Beziehung zu übertragen. Wenn dieses Aufblühen schon im Menschlichen möglich ist – also in Bezug auf eine andere Person, die in dein Leben getreten ist – , um wieviel mehr müsste diese Beziehung erfüllt sein von unsäglicher Freude und neuer Kraft, wenn es um u n s z w e i geht!
Wenn du grundsätzlich dazu bereit bist, wenn du also einer Veränderung zustimmst, dann lass dich verändern! Ich stehe bereit und warte und gebe dir eine kleine Hilfe: Drücke – wenn du an Mich denkst – möglichst mit tiefen Gefühlen aus, dass du aufgeblüht bist:
„Ich bin aufgeblüht, weil ich die Liebe meines Vaters erfahre.“
Gib dich diesem Gefühl des Aufgeblühtseins hin, und du wirst – zuerst unmerklich, dann auch für andere sichtbar – anders schauen, dein Gesichtsausdruck wird sich verändern, deine Augen werden strahlen. Dann weißt du, dass du dich erneut verliebt hast. Und diese Liebe wird dich niemals enttäuschen.
Amen.