„Jesus, Du mein Hirte, Meister des Lebens, sieh, wie ich schon wieder daher gewankt komme in Dunkelheit und Schwäche. Das Rauschen und Dröhnen der Welt ängstigt mich, denn wieder habe ich mich zu weit von Deinem Herzen entfernt. Alles Leben ist Dein, Jesus, und wieder habe ich dies beiseite geschoben. Nun komme ich in der Stille meines Herzens zu Dir zurück, und ich empfange Dein Liebelicht in Deinen mir entgegengestreckten offenen Armen. Und ich beginne zu weinen. Vater, schon wieder nimmst Du mich auf, tröstest mich und schenkst mir neue Kraft.
Und wieder will ich nur dies Eine: Bei Dir bleiben in endloser Liebe, Freude und Dankbarkeit, und darin kann mir die Welt nichts anhaben, selbst wenn sie mir diesen Leib stehlen sollte – Jesus Christus, die Liebe meines Herzens ist Dein und bleibt Dein für immer, und in diesem Willen lebe ich nun.
Und Du, allmächtiger Vater, ergreife mich und führe mich nach Deinem Willen, in Dich lege ich mein ganzes Vertrauen. Vater, und wieder gießest Du Dein Gnadenlicht über mich aus, und wieder stärkst Du mich in der Liebe, sodass ich auch für meine Brüder und Schwestern bitten möchte:
Vater, schenke uns allen dieses Gnadenlicht und diese Freude, so dass unsere Herzen frohlocken in stiller, bleibender Liebe zu Dir. Vater, gieße aus Deinen Segen über uns alle, so dass wir uns in Herzenswärme Dir vollkommen zuwenden und in dieser Liebe zueinander. Amen, Vater, darum bitte ich, gieße aus Deinen lichtvollen Segen über uns, Amen.“
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„Lieber Vater, so wir unsere Herzen in Stille, in Demut und Liebe Dir zuwenden, so magst Du uns – so es Dein heiliger Wille ist – Antworten geben auf unsere Fragen, die wichtig sind auf unserem Weg hin zu Dir; Fragen, durch deren Antwort Du uns auch im Alltag stärken mögest, so wie Du solcherlei Fragen auch im Bekanntenkreis Jakob Lorbers beantwortet und Aufklärungen gegeben hast, die auch für uns heute von größter Wichtigkeit sind, wie wir sie in Deinen Himmelsgaben finden.
Mein Herz sehnt sich nach dieser stillen, heiligen Zuwendung zu Dir im Kreis der lieben Geschwister. Vater, diesen Wunsch lege ich Dir in der Stille meines Gemüts, in der Ruhe des Herzens demütig zu Füßen: Stärke unsere Kraft, unseren Mut und unseren Willen, gütiger Vater, Dir während unseres Zusammenseins den Platz in uns zu gewähren, der Dir einzig zusteht, indem wir fern von allem Weltlichen das Liebelicht in unseren Herzen entzünden und Dir reichen mit den Worten: Vater, ziehe ein, siehe, unsere Herzen sind weit geöffnet und Dir allein zugewandt, so ziehe nun ein, himmlischer Vater, und gib jedem von uns, wessen er und sie bedarf auf dem Weg so ganz in Dein väterliches Herz und also auf dem Weg Deiner großen Gnade hin zu unserer geistigen Wiedergeburt. Doch Dein heiliger Wille geschehe auch in dieser Bitte, wie allezeit. Amen, lieber Vater, Amen. Bitte sei mit uns allen, Amen.“
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„Gütiger Vater, Du weißt, dass unsere Gebete nicht verstummt sind. So danken wir Dir auch jetzt für die Fülle an Offenbarungen und Worten aus Deinem heiligen Mund, die Du in diesen Tagen unseren lieben Geschwistern ins Herz legst. Deine Worte sind Samen in unseren Herzen, und diese müssen keimen, wachsen und erblühen, sodass sie gesunde Früchte hervorbringen. So reinigen wir unser Herz, den Nährboden für Deinen Samen, vom Unkraut, welches der Wind unserer weltlichen Gelüste und Begierden hineingeweht hat, reißen nieder die Barrieren unseres Unglaubens und erschauen sodann die Reinheit, Wahrhaftigkeit und Schönheit dessen, was durch Deine Lehre nun in uns erwächst.
Dieses Erleben nimmt von Tag zu Tag an Stärke und Lebendigkeit zu, sodass aller Zweifel an der Verheißung Deiner Wiederkehr zu uns allen verschwunden ist. Und Deine heiligen Worte, Jesus Christus, lieber Vater, stärken unsere Liebe zu Dir und unser Vertrauen in Dich, sodass auch alle Ängste vor den kommenden Stürmen darin zunichte gemacht sind, ja, wir dürfen erkennen, dass jedwede Angst aus einem Mangel an Liebe und Vertrauen zu Dir erwachsen war, und somit erleben wir nun eine stille Seligkeit in tiefer Freude und Dankbarkeit unseres Herzens.
In dieser Stärkung, Heiliger Vater, fällt es uns leicht, die Finsternis zu segnen. Das Finstere in uns schwindet, indem wir Deine Worte tief in unser Herz sinken und aus ihnen das Licht der Wahrheit aufkeimen lassen. In diesem Licht erwächst Dein Wort lebendig in uns: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Segne sie, Vater, die das Böse über unsere Welt streuen. Gib ihnen ein Licht, Deinen Fingerzeig, sodass sie erkennen ihr Tun und da heraus den Gang ihrer Seele. Mögen auch die Massen an Brüdern und Schwestern, die sich zu diesen `Geldwechslern, Krämern und Taubenhändlern´ in diesen entheiligten Tempel, unsere Erde, das Schulgebäude Deiner Kinder, begeben, mögen auch sie gesegnet sein: Brüder und Schwestern, erkennet nun Den, dessen Leib zwar schläft in unserem Schifflein auf tosender See, doch dessen Geist dieses Schifflein sicher führt in den Hafen des Friedens, der ewigen Freude und Dankbarkeit. Legt IHM eure Gelüste, euer weltliches Streben und Verlangen zu Füßen.
Vater, mit diesen Worten wenden wir uns hin zum ganzen Erdenrund: Schenke uns Dein Licht der Demut und Nächstenliebe, sodass daraus erwächst eine neue, ganz reine Frucht dieser unserer Erde, gewurzelt in Dir, unserem Heiland, Hirten und göttlichen Vater. Seid allezeit gesegnet im Gnadenlicht unseres Vaters!
In Herzensfreude, Johannes
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