Jesus-Meditation

Samuel Surazal Das große Sterben und das große Erwachen

Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal
Verwendete Ausgabe
1. Auflage Juli 2022
Originalsprache
Deutsch
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Deutsche Originalausgabe

1. Auflage Juli 2022 ▪ Samuel E. Surazal

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ISBN 978-3-946467-94-6

Herzensmeditation mit Kindern

Bei der Herzensmeditation setzen wir uns zusammen, schließen die Augen – und werden still. Dann führe ich die Kinder in das Phantasie-Land oder Paradies.

Wir gehen durch bunte Blumenwiesen, Sonnenstrahlen glitzern im fließenden Bächlein, Schmetterlinge und Bienchen tummeln sich, bunte Vögel zwitschern schöne Melodien, wir streicheln verschiedenste Tiere und zahme Raubtiere, kommen an einem Meer vorbei, in dem Delphine schwimmen und springen.

Nicht weit sehen wir einen kleinen Hügel mit einigen Schatten spendenden Bäumen und einer Bank. Auf dem Weg dorthin begegnen uns weitere Tiere, die alle zahm sind und sich streicheln lassen, aber auch liebliche Elfen und strahlende Engel.

Als wir auf dem Hügel sind, setzen wir uns auf die Bank. Manchmal sitzt Jesus bereits dort, manchmal kommt Er hinzu. Meine Kinder setzen sich auf Seinen Schoß und Er sagt und zeigt ihnen, wie sehr Er sie liebt und dass sie Ihn ihr ganzes Leben nicht vergessen sollen, denn Er ist ihr himmlischer Vater.

Wir werden so in das Geschehen hinein gezogen, dass das vermeintliche Phantasiegeschehen immer wirklicher wird. Alles wird so real, dass wir es tatsächlich erleben – die Vorstellung wird in der Liebe zu Jesus Realität.

Im Buch „ Ein Crash …“ beschreibe ich, wie wir im Himmel in den Königssaal gehen. Das war so nicht vorbereitet oder vorgedacht. Wir waren überrascht, dass wir plötzlich dort waren. Und dann hat sich alles so abgespielt wie beschrieben. Als wir uns dann wieder in unseren Körpern fanden, waren wir ganz erfüllt vom Geschehen.

Diese Meditationen kann jeder machen. Ist Liebe zu Jesus in den Herzen, kann sich das Geschehen verwirklichen. Aber dazu braucht man vielleicht auch ein bisschen Übung und Geduld, bis man quasi hineinwächst in die geistige Welt.

* * *

Die Herzensmeditation der kleinen Herde Jesu

Unser himmlischer Vater möchte unsere Herzen zu einer Flamme der Liebe machen, die für Ihn brennt, und Er möchte, dass sie schon brennt. Er ist sowohl der Zündfunke als auch die Kraft, die dies Feuer erhellt. Er ist das Licht und die Wärme in unseren Herzen. Er möchte unsere Herzen zu einem Herzen in Seinem Herzen machen.

Der Vater stellt unserer Gemeinschaft einen geistigen Raum zur Verfügung, darin Er weilt, darin Er uns erwartet. Die Zeit dafür ist auf täglich 20:00 Uhr angesetzt und jeder der und jede die möchte kann eintreten. Man hat zwar nicht immer reine Zeit, aber es geht auch unterwegs, in der Arbeit oder bei/neben einer Tätigkeit. Einfach im Herzen an Jesus denken, also Ihm einen liebenden Gedanken senden, so tritt man durch die Tür und ist dabei. Man kann nun still sein und Liebe atmen oder dem Vater ein Anliegen vorbringen, weinen und/oder sich freuen, vor allem aber Seinen Willen finden und darin Geborgenheit. Ist das nicht wundervoll!?

Das kann man natürlich immer machen, und selbstverständlich empfängt ein Gotteskind immer die Gnade Jesu Christi, wenn es sich in der wahrhaftigen Liebe zu Ihm befindet. Aber der Vater schenkt uns in diesem Raum zu dieser Zeit eine besondere Gnade Seiner Gegenwart, ihr werdet es sehen und spüren. Diese Gemeinsamkeit ist ein Geschenk, da unser himmlischer Vater hier tatsächlich Jünger und Apostel für die kommende Zeit ausbilden möchte. Wir sind berufen, Ihm zu dienen, wie einst Seine Jünger und Apostel Ihm gedient haben. Dies erfordert eine besondere Hingabe und eine spezielle Ausbildung, es erfordert die Anheimgabe des eigenen Lebens in der Liebe zu Jesus Christus. Nur in der Erkenntnis Seines Herzens und der darin enthaltenen Liebe zu uns, darin wir unsere Liebe zu Ihm finden und entfalten können, sind wir in der Lage, diese unsere Berufung zu erfüllen. So wird diese Verbundenheit zu einem Segen ohnegleichen, sowohl individuell als auch kollektiv.

Selbstverständlich ist diese Gnadenzeit nicht nur uns vorbehalten. Wir können die Einladung an unsere Brüder und Schwestern weitergeben, deren Herzen ebenfalls Sehnsucht haben nach unserem himmlischen Vater und Ihm dienen möchten. Denn wahrlich, niemand ist unwürdig Gott zu begegnen und Ihm zu dienen.

Gemäß unserer Beharrlichkeit und Hingabe wird der Vater uns derart erfüllen, dass wir in Seinem Herzensraum miteinander korrespondieren können; das heißt, wir begegnen uns tatsächlich im Geiste – so als ob wir uns körperlich umarmen und sprechen, jedoch als Seelen im jenseitigen Raum unserer irdischen Existenz.

Einst wird alle Schöpfung erlöst und vergeistigt sein und alles Leben eingegangen sein in Gott. Dann werden wir zurückblicken auf unser Dasein, vor allem auf dies Erdenleben, das den gefährlichsten und wichtigsten Zeitabschnitt unserer Existenz darstellt. Darin wir die Möglichkeit haben, Jesus Christus unser Leben so darzubringen, dass wir in kurzer Zeit ganz Eins werden können mit Ihm, um zu wohnen in Seinem Hause immerdar.

Lasst uns dies einmalige Abenteuer wagen, lasst uns all unsere Willenskraft Ihm zu Füßen legen, lasst uns unsere Herzen Ihm schenken jeden Tag aufs Neue. Lasst uns Brüder und Schwestern sein in Ihm, Ihm zur Freude und uns zur ewigen Glückseligkeit. Möge unser Vater unsere Herzen immer mehr erfüllen mit Seinem Liebegeist, auf dass unsere Seelen brennen in Liebe zu Ihm, so dass unser ganzes Sein in Ihn eingeht und Er unser Leben ist.

* * *

Fühl dich einmal als Seele im Körper, geh den ganzen Körper durch, fühl die Energie in den einzelnen Körperteilen, fühl in dich hinein, bis in die Finger- und Zehenspitzen; fühle dein Seelenherz, spürst du die Energie, das Bewusstsein ohne Körper, spürst du dich als Seelenmensch? Das bist du im Jenseits. Ein Mensch wie jetzt, doch ohne den materiellen Ballast. Was für eine Wohltat, was für eine Befreiung!

Und dürfen wir einst diese Erde verlassen, wird aller irdische Ballast von uns abfallen – wenn wir bis zum Schluss in Treue und Geduld ausharren. Dann wird Jesus Christus uns an der Hand nehmen und uns heimführen in unsere wahre ewige Heimat, die da ist eine rein geistige. Unvorstellbare Glückseligkeit wird uns erfüllen, denn wir werden atmen göttliches Licht und göttliche Liebe, den Sauerstoff des Himmels. Dort werden wir auf diejenigen treffen, die uns vorausgegangen sind, und unser aller Herzen werden eine göttliche Einheit sein in der Liebe zu Jesus Christus.

* * *

Zuerst eine Visualisierung mit Jesus zu machen, gleich wo oder wie, ist ein guter Einstieg in Seine tatsächliche Gegenwart. Je nach Liebegrad zieht das eigene Herz das Herz unseres himmlischen Vaters wie ein Magnet an. Diese Begegnung ist nicht jedes Mal gleich erfüllend, aber Übung macht den Meister. Mit der Zeit findet man immer öfter in Sein Herz, beziehungsweise erkennt Seine Herzensliebe zunehmend. Zugleich wird Sein Wort stetig klarer, die göttlichen Impulse kleiden sich in ausdrucksstarke und sinngemäße Wortgewänder. Die Liebe öffnet die Worte wieder zum richtigen Verständnis. Schließlich wird Jesu Gegenwart erlebte Realität, die Gespräche mit Ihm führen die Seele in geistige Gewissheit und göttliche Lebendigkeit.

Begleitend dazu prüft der Vater im alltäglichen Dasein die Liebefähigkeit und Treue Seines Kindes. Das bedeutet ein geistiges Auf und Ab bis zur bleibenden Integration der aus dem Herzen erwachsenden Göttlichkeit. Dies zu bewerkstelligen war bislang wenigen Erwählten zugedacht. Nun, in der besonderen Gnadenzeit der Wandlung und Befreiung, kann es von verhältnismäßig vielen Kindern bewerkstelligt werden. Sie bringen die Voraussetzungen mit, in diesem Erdenleben ihre göttlichen Talente soweit zu entfalten, dass der Vater sie als Arbeiter in Seinem Weinberg einsetzen kann. In ihnen findet die Wiederkunft Christi bereits jetzt statt, sie bilden Seinen Leib.

So wie ein Leib vom Scheitel bis zur Sohle aus verschiedenen Körperteilen und Organen mit verschiedensten Funktionen besteht, so besteht der Leib Christi aus unterschiedlichen Seelen mit allerlei Talenten und verschiedenen Aufgaben. Aus all diesen vielfältigen „seelischen Komponenten“ eine Einheit zu bilden ist eine nicht so leichte Aufgabe. Die Teile müssen erst einmal zueinander finden und dürfen sich nicht abstoßen. Unterschiedliche Ansichten und Meinungen, gleich ob in materiellen oder geistigen Bereichen, müssen erstmal hintan stehen, in Jesu Liebe regelt sich das dann schon – so oder so.

Deshalb ist es wichtig, dass Gotteskinder in einer Gemeinschaft, und eigentlich generell, Liebe zu Jesus vor Wissen und Weisheit stellen und sich zuvorderst der Liebe unseres himmlischen Vaters anheimgeben, die das Fundament jeder Gemeinde bilden muss, auf dass der Leib Christi vollkommen gestaltet und erhalten werden kann. Was nicht bedeutet, dass völlig irrige Ansichten geduldet werden müssen, das Einstehen für Wahrheit gehört auch zum christlichen Aufgabengebiet und das Gebot der Nächstenliebe fordert dazu auf, verirrte Geschwister auf den rechten Weg zu bringen.

Jeder Mensch, der dem Ruf der Liebe Jesu folgt, gehört zu diesem Leib. In Treue und Hingabe wird er zu einem Teil des Leibes Christi.

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