Freitag
Lieber himmlischer Vater, Du hast uns gerufen in diese Runde. Du hast die Wege bereitet für Deine Kinder. Du hast in unsere Herzen geschaut, darin Sehnsucht nach Dir gerufen hat – und dieser Ruf ist in Dein Herz gedrungen. Und so hast Du Deine Engel ausgesandt, um uns einzusammeln und hierher zu führen in diesen unscheinbaren Ort, den Du nun erhöhst zu einem göttlichen Ort. Dieser Ort, der nun in diesem Land, Deutschland, der Mittelpunkt ist, da Du hier stehst inmitten Deiner Kinder voller Freude, die Du hast als Vater, der Du Dir Kinder gezogen hast durch Zeiten hindurch und Ewigkeiten, um uns jetzt und hier einzuhüllen in Deine Liebe, um uns jetzt und hier aufzuzeigen, was es bedeutet, diesen Weg zu gehen und in dieser Gnade zu stehen, ein Gotteskind sein zu dürfen, aber auch die Verantwortung, die darin ruht.
Jesus übernimmt: „Denn, Meine Kinder, der Gottesweg ist kein Spiel, es ist kein leichter Weg. Das wusstet ihr, bevor ihr in diesen Leib gingt, auf diese Erde. Ihr wurdet ausgestattet von Mir mit allen nötigen Instrumenten und Talenten, mit den Waffen der Liebe und mit dem Licht der Weisheit, tief versenkt in eure Herzen, auf dass im Gang durch dieses dunkle Tal namens Erde in der Liebe zu Mir dieses Licht in euren Herzen erwache, erbrenne, und euch den Weg zeige, den ihr zu gehen habt und den ihr jetzt gehen sollt, um dies hehre Ziel zu erreichen: Ein wahres Kind Gottes zu werden und zu sein in Ewigkeit.
So ist diese Schöpfung eine einmalige. Ja, viele Schöpfungen habe Ich schon ins Leben gerufen, unzählige … es gab keinen Anfang des Erschaffens. Doch alle Schöpfungen vor dieser, in der ihr euch nun befindet, waren eine Vorbereitung auf dies jetzige Abenteuer: Götter zu erschaffen neben Mir, auf dass ihr mit Mir regieren sollt das All, auf dass ihr immer neue Schöpfungen zusammen mit Mir ins Leben rufen dürft, in Glückseligkeit und Vollkommenheit in alle Ewigkeit. Dies zu ermessen ist euch nicht möglich; und doch ist es eine Vorausschau, die euer Bewusstsein erweitert und euch motiviert, diesen Weg weiter zu beschreiten in Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit, auf dass ihr euer Ziel erreicht.
Doch das ist jetzt nicht die Hauptsache, die euer Leben bestimmen soll, sondern es geht darum, hier und jetzt einzutreten in eure wahre Identität, in die Geisterfülltheit Meiner Liebe, auf dass ihr Mir dienen könnet in dieser Zeit, in der der Antichrist die Welt regiert, in der Finsternis diese Welt einhüllt in einer schier undurchdringlichen Wolke der Gottlosigkeit, darin ihr seid und sein sollt das Licht und die Liebe.
Ihr seid also nicht auf diese Erde gekommen, um hier ein Wohlleben zu führen, auf dass es euch gut gehe auf Erden, sondern ihr seid hierhergekommen, um einen Kampf zu kämpfen für die Liebe, gegen alle Widerstände, die der Tod auf dieser Erde euch darbietet. Ihr seid auf diese Erde gegangen, nicht um schöne geistige Worte nur zu hören, sondern diese Meine Worte in die Tat umzusetzen. Ja, Meine Kinder, es geht um die Tat. Es geht darum, das zu verwirklichen, was Ich euch sage. Und das ist ganz einfach, das ist Meine Lehre, die Ich gegeben habe vor 2000 Jahren und die Ich auch heute gebe mit denselben Worten:
Liebet Mich über alles und liebet eure Nächsten wie euch selbst. Tuet denen Gutes, die euch nicht Gutes tun. Helfet den Bedürftigen in dem Maße, in dem ihr dazu fähig seid. Löset eure Seele von den Bindungen an das Fleisch, damit ihr frei werdet nach innen, um zu empfangen den Geist aus euren Herzen. Kämpfet und ringet um die Freiheit eurer Seele mit allen Mitteln, mit allen Kräften, die Ich in euch gelegt habe. Denn nur so könnt ihr eingehen in die geistige Wiedergeburt.
Und so sagte Ich: Es ist kein Spiel, es ist kein Vergnügen der Gang über diese Erde, es ist ein harter, steiniger Weg, es ist ein Kampf, doch der Lohn, das Ergebnis ist ein ewiges. Und diese Zeit auf dieser Erde ist doch nur eine kurze, ein Punkt in der Ewigkeit und doch so wichtig, denn dieser Punkt bestimmt eure Zukunft.
In diesem Sinne betone Ich es: Es gibt drei Himmel. Es gibt den Weisheitshimmel, es gibt den Liebeweisheitshimmel und es gibt den obersten Himmel, den Liebehimmel, darin Ich selbst in Person wohne. Dieses Himmels Mitte und Leben ist Mein Wohnhaus, das Vaterhaus, welches darstellt Mein Herz. Ihr entscheidet selbst, inwieweit ihr diesen Weg gehen wollt, inwieweit ihr euch befreit von dieser Welt, um für die Liebe zu leben, um in dieser Liebe dann einzugehen in Mein Herz, in Mein Haus.
Ich habe geschaut in eure Herzen und darin sehe Ich den Wunsch, eben dieses zu verwirklichen, dieses Leben in Meiner Gegenwart, und dass ihr euch eigentlich kein anderes Leben vorstellen könnt in der geistigen Welt, als bei Mir zu sein in Ewigkeit. Dies ist der Grund, warum Ich euch hier zusammengeführt habe. Ja, einige von euch sehen diese Sehnsucht in sich noch nicht so klar. Doch Ich schaue hinein in eure Herzen, tiefer, als ihr selbst seht. Ich kenne eure Herzen durch und durch, Ich habe euch doch genommen aus Meinem Herzen und eure Herzen sind Mein. Ihr seid die Kinder Meiner Liebe, die Ich nun zusammenführe auf dieser Erde, auf dass Ich euch wieder vereine zu dem einen Herzen, aus dem ihr genommen seid.
Das ist eure Bestimmung. Und doch ist der Wille frei. Ich habe euch freigestellt, doch zeige Ich euch auf die Möglichkeiten, die Ihr habt. Und mit all Meiner göttlichen Kraft und Unterstützung begleite Ich euch, führe euch, beschütze euch, auf dass ihr dieses heilige Ziel erreichen könnt. Und das, Meine Kinder, soll schon in diesem Erdenleben geschehen, dass ihr zumindest soweit zubereitet seid, um dann, wenn ihr einst eure Körper verlassen werdet, eingehen könnt in Mein Haus und eigentlich sollt und könnt ihr das schon jetzt.
Ja, es ist so, dass ihr schon hier auf dieser Erde eintreten könnt in die neue Stadt Jerusalem, welche die Stadt Gottes genannt wird und so genannt wurde auf dieser Erde einst, und nun die Stadt Gottes darstellt in der geistigen Welt. Schon hier auf dieser Erde sollt ihr Bürger dieser Meiner Stadt sein. Denn diese Stadt hat sich längst auf diese Erde gesenkt. Und diese Stadt ist das Wort und ist die Wahrheit und ist das Leben Meines Wortes und ist das Leben der Wahrheit und ist die Liebe. Und so ihr eintretet in das Reich der Liebe und machet lebendig Mein Wort in euch, tretet ihr zugleich ein in Mein Herz und das ist das Haus, in dem Ich wohne in dieser Stadt.“
Jesus macht eine stille Pause
„Doch, Meine Kinder, still muss eure Seele werden. In der Stille hört ihr die leisen Worte, die Ich zu euch spreche in euren Herzen. Im Lärm der Welt habt ihr keine Möglichkeit, diese Feinheit, diese Reinheit, dieses Flüstern Meines Herzens wahrzunehmen. Darum ist es so notwendig, in die Stille zu gehen, immer wieder sich aufs Neue loszureißen von der Welt, die euch so viel abfordert und immer wieder hinauszieht in ihr Toben und Lärmen und bindet eure Liebe an Bezugspunkte in der Welt, und diese Dinge sind eigentlich nicht gut für Eure Seele.
Und doch sage Ich auch: Ich habe Geduld, noch ist Zeit und doch ist es so wichtig, diese stillen Minuten und Stunden mit Mir zu suchen und zu finden im Laufe des Tages. Ja, manchmal muss man sich zwingen, herauszutreten aus der Welt, einfach sich hinzusetzen und ein Gebet zu sprechen, ein stilles, kurzes Gebet, ein freies Gebet, ein Herzensgebet: `Lieber Vater, hier bin ich. Ich komme nicht zur Ruhe; die Welt zerrt an mir, in mir sind Lärm und Unruhe. Bitte komm doch zu mir, lege mir Deine Hände auf, auf dass ich Frieden finde im Auge des Sturms.´
Dann wartet ein Weilchen, Meine Kinder, denn dann werde Ich kommen, denn es ist eine geistige Bitte und diese Bitten erhöre Ich alle Zeit. Doch ihr müsst den ersten Schritt tun. Ihr müsst einen kurzen Ruf an Mein Herz schicken, und ihr werdet euch wundern und ihr erlebt es ja schon, dass Ich in eure Sphäre trete, dass ihr spüret Meine Gegenwart. Dann befriedet sich eure Seele, ihr werdet ruhig und genießet ein Weilchen diesen Frieden, der euch überkommt. Und in der Kraft und in dem Mut und in der Liebe, die euch dann erfüllen, geht ihr dann hinaus in die Welt.
Ich weiß, dass ihr euch das immer wieder vornehmt … und doch wird es vernachlässigt. Da hat man dies zu tun und jenes und dann kommt diese Sorge und jener Gedanke und schon ist die Zeit vorbei. Es ist vertane Zeit, denn es gibt nichts Wichtigeres in eurem Leben als in Meine Gegenwart einzutreten. Alles andere ist dem untergeordnet. Tragt dies in eurem Bewusstsein und nehmt euch diese stille Zeit, darin ihr spüret Ewigkeit, darin ihr erfahret die Unsterblichkeit eurer Seele, die dann in euch aufsteigt und ihr spüret es lebendig: `Ich bin unsterblich. Dieser Leib, den ich trage, ist nur das Instrument für dieses Erdenleben. Ich bin ein Geistwesen und kein Fleischwesen.´
Solche Gedanken treten dann in euer Bewusstsein, und all diese Gedanken helfen euch, die Welt ein Stück mehr loszulassen und zurückzutreten von all dem, was euch Sorgen und Ängste bereitet, was euch belastet und bedrückt. Und so geht es Schritt für Schritt voran. Immer öfter werdet ihr dann eintreten in diese göttliche Gegenwart und ihr werdet euch wundern und sprechen: `Lieber himmlischer Vater, warum habe ich das nicht schon früher getan? Warum habe ich mir denn nicht schon viel öfter diese Zeit genommen, um mit Dir zusammen zu sein? Jetzt erkenne ich erst den Wert.´ – So wird es sein und so ist es, Meine Kinder. Darum behaltet diese Worte in euren Herzen.
Ja, Ich sprach vorhin von der Tat der Liebe. Es ist wohl schön, geistige Worte zu vernehmen. Man erfreut sich daran, es gibt ein gewisses Hoheitsgefühl, eine geistige Empfindung, die einem Freude bereitet. Und doch sage Ich: Alles das nützt euch nichts, wenn ihr es nicht in die Tat umsetzt. Und oft ist es leider bei Meinen Kindern so, dass sie sich den Mantel der Frömmigkeit überstülpen, dass sie glauben, sie lebten ein geistiges Leben, weil sie sich in den geistigen Worten finden und sich daran erfreuen. Doch, Meine Kinder, das ist nicht der Weg, den ihr zu gehen habt. Es geht allein darum, alles das, was ihr hört, in die Tat umzusetzen, das geistige Leben zu verwirklichen, auf dass Ich in euch lebendig werde durch die Tat, die ihr begeht zusammen mit Mir.
Und so, Meine Kinder, ist es nun an der Zeit: Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr in der Entscheidung für die Welt, und in der Entscheidung für Meine Kinder. Die Scheidung der Geister wird immer intensiver. Zunehmend trennt sich die Spreu vom Weizen. Alles wird sich zuspitzen in gewisser Weise. Und Ich werde auch in euch zu euch sprechen und euch drängen und ihr werdet wissen: `Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo ich dies und jenes lassen muss, wo ich mich verabschieden muss von diesen Bindungen, von dieser Gewohnheit, von dieser Sucht, auch von diesem oder jenen Menschen, auf dass ich den Weg mit und zu Jesus frei und ungebunden weitergehen kann.´
Ja, in Zukunft werde Ich mehr verlangen von Meinen Kindern. Doch dazu wird euch auch verhelfen die Not. Die Not, die über diese Erde kommen wird, wird euch noch mehr trennen von der Welt, wird euch helfen, euch noch mehr zu lösen vom materiellen Denken, von all den falschen weltlichen Gesinnungen und dem gottlosen irdischen Treiben. Von all dem werde Ich euch loslösen, auf dass eure Seelen frei werden in der Liebe zu Mir und Ich euch erfüllen kann mit Meinem Geist. Ja, die letzten Schritte werden vielfach wohl nur dann getan werden können, wenn große Not über diese Erde kommt. Denn dann, Meine Kinder, lösen sich die letzten Fesseln eurer Seele.
Wenn dann der Hilferuf aus euren Herzen hochsteigt: `Lieber Gott, was jetzt geschieht, das kann ich nur noch ertragen und erleben, wenn ich ganz nah bei Dir bin!´ – Dann, wenn ihr euch an Mich klammert, Meine Kinder, kann Ich euch ganz frei machen. Und dann werden zwei Welten entstehen, die Welt des Todes und die Welt des Lebens. Und ihr seid dann Bürger der Welt des Lebens und betrachtet den Tod mit Meinen Augen, was auch notwendig ist. Das Geschehen vom kommenden Leid und Tod zu ertragen geht nur zusammen mit Mir. Sonst würdet auch ihr abfallen von Mir und sagen: `Nein, dass Du so etwas zulassen kannst, lieber Vater, das verstehe ich nicht!´ – Doch mit Mir zusammen, wenn Ich euch erkläre und beschreibe, warum dies geschieht und warum jenes notwendig ist, könnt ihr es ertragen und dann könnt ihr im Frieden bleiben im Anblick des Geschehens der letzten Tage.
Doch nun, Meine Kinder, es sollen doch Tage der Freude werden und wir wollen uns nicht aufhalten auf diesem Fundament des Leids, sondern es soll ein segensreiches Wochenende werden. Ich möchte euch schenken Worte der Liebe, die euch berühren, die eure Herzen erheben, die euch ein großes Stück näher zu Mir bringen. Das ist der göttliche Plan für diese Tage, für diese Zeit, auf dass ihr dann mit freudigem Herzen von diesem Ort weggeht mit den Worten: `Lieber Vater, die Tage, die Du uns geschenkt hast, haben mich erfüllt mit Deinem Geist. Nun spüre ich eine Liebe in mir, die ich zuvor nicht gespürt habe. Nun spüre ich einen Frieden in mir, den ich vorher nicht kannte.´
Ja, Meine Kinder, das steht in Meiner Macht, euch dieses zu geben. Denn wie viele Menschen gibt es auf dieser Erde, die auf Mich zukommen und sagen: `Lieber Vater, hier bin ich. Ich bin bereit, mein Herz ist für Dich geöffnet.´ – Oh Meine Kinder, da gibt es nicht viele. Doch ihr seid bereit. Und so soll es auch geschehen. Darum freuet euch. Ich segne euch, Meine Freude soll auch eure Freude sein. Meine Liebe soll eure Liebe sein. Amen.“
Geliebter himmlischer Vater, hab Dank für Deine Worte. Hab Dank, dass Du uns nie verlässt, dass Du immer zu uns stehst, dass Du mit uns hineingehst auch in die Dunkelheit, und uns die Hand reichst, wenn wir fallen. Du hast ja Dein Vertrauen in uns gesetzt, und so ist das für uns das Zeugnis, dass wir ans Ziel kommen, denn sonst hättest Du uns nicht gerufen. Dies ist der Beweis und auch der Bund, den Du mit uns geschlossen hast, für diese Zeit und darüber hinaus in Ewigkeit. Amen.
* * *
Samstag
Jesus spricht: „Amen, Meine Kinder, so bin Ich getreten in diese Runde, in diese Gemeinschaft Meiner Kinder, die Ich nun hülle in den Mantel Meiner Liebe. Und so berühre und erfülle Ich eure Herzen mit der Macht der Liebe aus Mir, um euch zu zeigen, was Ich für ein liebevoller und fürsorglicher Vater bin denen, die sich aufgemacht haben, diesen Weg über diese Erde zusammen mit Mir zu gehen. Die bereit sind, ihr Kreuz zu tragen zusammen mit Mir, auf dass ihr zubereitet werdet für den Empfang Meines Geistes, nicht nur für eine kurze Zeit, sondern der Geist, der euch schenkt das ewige Leben in Mir, aus Mir und durch Mich.
Und so sage Ich: Viele von euch existieren schon unendliche Zeiträume, durch Äonen seid ihr gewandert, sowohl in der geistigen Welt als auch in der feinstofflich-materiellen. Doch alles, was bis jetzt in eurer diesseitigen und jenseitigen Existenz geschah, war eine Vorbereitung auf das, was noch kommt, hier und jetzt und in Ewigkeit.
Nun, da ihr einen irdischen Leib angezogen habt und sogestaltet angetreten habt den Dienst für Mich, ist es wichtig, dass ihr in das Bewusstsein eintretet, dass nun erst das wahre Leben für euch beginnt. Dass sich eure gesamten Erfahrungen über ewige Zeiträume hinweg nun sammeln in diesem Erdenleben, in diesem kurzen und doch so wichtigen Augenblick eurer unendlichen Existenz – gleich welchen Alters ihr seid, denn das spielt keine Rolle, da eure Zeit in Meinen Händen liegt.
Und so ist jedes Kind Meiner Liebe in den Raum und in die Zeit gestellt, die es braucht, um seinen Weg zu vollenden zusammen mit Mir. So soll für euch die Zeit enden in der Zeit. Ja, Ich will euch in der Zeit schon erheben in das Bewusstsein der Ewigkeit, in das Bewusstsein, dass ihr unsterbliche Geistwesen seid, so dass die Identifikation mit dem Körper sich löst, dass ihr den Körper seht als notwendiges Instrument und nicht als Lebensinhalt und Lebenslust. Hier in diesem Raum stehe Ich als Gott, der Allmächtige – und doch Vater Meinen Kindern. Und so ist es doch auch in der Welt: Ein Regent über ein Land, das er regiert, hat viele Untertanen und Bürger, die ihn achten und ehren und Respekt haben vor dem König, vor dem Präsidenten, und ihn mit Abstand betrachten und sich ihm nicht nahen können. Doch wenn der Präsident oder der König nach Hause kommt zu seiner Frau und zu seinen Kindern, sehen die Kinder dann in ihm den Präsidenten oder den König? Nein, sie sehen den Vater. Und ob er König ist oder nicht, das spielt keine Rolle für die Kinder. Sie lieben ihn, weil er ihr Vater ist – und die Frau liebt zuvorderst ihren Mann und achtet ihn erst dann in seiner Führungsrolle. Und so soll es auch bei euch sein, Meine Kinder. Liebet Mich zuerst, weil Ich euer Vater bin und in diesem Erkennen, in dieser Liebe zu Mir als Vater werdet ihr auch den Gott in Mir finden.
Ja, Meine Kinder führe Ich zusammen, und nicht die Menschen der Welt, die von Mir nichts wissen wollen. Auch diesen biete Ich Mich an, aber sie wollen Mich nicht. Im Gegenteil, sie verachten und verleugnen Mich. Ihnen kann Ich nichts geben, Ich lasse sie, wie sie sind. Doch euch, Meine Kinder, gebe Ich all das, was diese nicht wollen. Ja, Mein Haus ist voller Geschenke, die Ich gerne verteilen möchte an alle Menschen … alles, was Ich habe und bin. Doch nur wenige wollen es, und die seid ihr, ihr seid in dies Wollen eingetreten, ihr werdet Meine Geschenke empfangen und in Meiner Liebe leben ewiglich.
So sind dies Meine Worte fürs Erste an diesem Tag, die euch durchdringen sollen, die Ich tief in eure Herzen lege, auf dass sie bleiben in eurem Bewusstsein. Auf dass ihr leben könnt auch in diesen Worten, die Ich von außen her zu euch spreche. Doch spreche Ich auch aus euren Herzen zu euch. Zuerst als Impulse wie eigene Gedanken, und wenn ihr immer stiller werdet und euch immer mehr zurückzieht von der Welt, werdet ihr Meines Wortes in euch gewahr werden. Und das ist auch Mein Bedürfnis, Meine Kinder, mit euch Zwiesprache zu führen, wie zwei beste Freunde, wie Bruder und Bruder, wie Bruder und Schwester, wie Vater und Kind. Das ist Mein göttliches Bedürfnis.
Und welche Freude dann in euch sein wird, wenn ihr Mein Wort vernehmt. Doch es ist nicht so, dass Ich das Wort dann mit Akustik umkleide, sondern es sind Impulse aus Meiner Liebe, es ist die Seele des Wortes, die ihr empfanget. Und ihr umkleidet dieses dann mit eurem Bewusstsein, mit eurer eigenen Seele und empfanget es dementsprechend. Dann entspricht Mein Wort eurer Seelenstruktur in der Einheit göttlichen Seins. So wie die Meinen auch Meinen Geistleib umkleiden mit ihrem Bewusstsein und ihrer Seele, weshalb es so viele verschiedene Bilder und Ansichten von Mir gibt. Allein die ganz von Meinem Geist durchdrungene Seele sieht Mich in Meiner wahren Jesus-Gestalt. Amen.“
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Jesusgedicht durch Claudia anlässlich des Geschwistertreffens
Meine Kinder, Ich habe Mich zu euch gewandt
habe Meinen Sehnsuchtsruf in eure Herzen gesandt.
Ich habe Meine Liebe tief in eure Herzen gelegt,
habe Mich in euren Herzen gesandt und bewegt
und Ich habe euch alle in mein Herz aufgenommen,
nun seid ihr alle hier zusammengekommen.
Meine Kinder, Ich will euch Meine ganze Liebe schenken,
möchte euch immer mehr an Mein Herz lenken.
Kommt her zu Mir, lasst euch in Liebe umarmen,
lasst euch alle hüllen in Mein väterliches Erbarmen.
Ja, Ich habe eure Wege hierher bereitet,
habe euer Herz in Liebe für Mich geweitet.
Nun stehe Ich freudig in eurer Mitte
und richte an euch die innige Bitte:
Lasst Mich, euren Jesus, ganz in euch leben.
Lasst mich euch Meine ganze Liebe geben.
Ich habe euch aus Meinem Herzen entnommen.
Euer Ziel ist es, wieder bei Mir anzukommen.
Hört, wie die Liebe in euren Herzen spricht.
Wendet euch Mir zu, fest und inniglichst.
So kann Ich euch ganz mit Meiner Liebe erfüllen,
euch in Meine göttliche Barmherzigkeit einhüllen.
Meine Kindlein, blickt nur immer fest auf Mich.
Ich bin euer liebender Vater ewiglich. Amen.“
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Claudia liest ihren Brief an Jesus vor
Ich hab vor zwei Tagen, als ich im Wald war, das Gefühl gehabt, dass ich Jesus einen Brief schreiben möchte über das, was mich gerade innerlich bewegt …
„Mein lieber Jesus, meine irdischen Augen sehen Dich nicht. Meine irdischen Ohren hören Dich nicht. Mein Körper kann Dich nicht berühren. Und doch erahnt mein Herz Dich, doch höre ich Deine Worte in mir, doch spüre ich Deine Anwesenheit bei mir.
Und, lieber Vater, ich sehe, höre, spüre Dich auch durch Deine Schöpfung, die mich umgibt, so fühle ich es. Ich sehe, was Du alles so wunderbar geschaffen hast, die Tiere, die Pflanzen und Bäume, die Landschaften, die Wolken, die Sterne …wie perfekt alles funktioniert, solange es in Deiner Ordnung ist.
Ich höre Dich in und durch Deine Schöpfung. In den Geräuschen in der Natur, wie dem Singen der Vögel, dem Rauschen des Windes, dem Flüstern des Bächleins… ich spüre Dich in der Stille, der Ruhe, spüre Deine Liebe, die mich umgibt. Da bist Du bei mir. Du bist immer fest in meinem Herz.
O Vater, ich liebe diese stille Zeit mit Dir, an Deinem Herz. Sie stärkt mich, wenn dann wieder die Welt auf mich einstürmt. Gib mir die Kraft durchzuhalten und Dir treu zu bleiben. Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass Du mich liebst und dass ich Dich lieben darf. Dass Du mich zu Dir ziehst und dass es auch mein Wunsch ist, nur bei Dir zu sein. Dass Du mit mir durch mein Leben gehst und dass ich Dir mein Leben schenken darf. Ja, Dass Du immer bei mir bist und ich immer bei Dir sein darf. Dass Du immer für mich da bist und ich zu Dir kommen darf, wenn ich traurig bin, Trost brauche, wenn ich gestolpert oder gefallen bin.
Lieber Vater, Du vergibst mir täglich neu, auch wenn ich Dir in meiner Dummheit weh tue, Du bist immer für mich da. Ach Jesus, mir fehlen ganz die Worte, um Dir zu sagen, wie viel Du mir bedeutest. Aber Du siehst es ja in meinem Herz, dass ich Dich so sehr lieb habe. Danke, dass Du bei mir bist. Mein Jesus, ich liebe Dich. Deine Claudia“
Samuel: Das war für viele Geschwister der Ansporn, Jesus auch einen Brief zu schreiben. Und das ist eigentlich eine super Idee, Jesus einen ganz intimen, persönlichen Brief zu schreiben, wo man Ihm alles mitteilt, was einen so beschäftigt und belastet.
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Jesus spricht: „Ja, Meine Kinder, nun spreche Ich wieder zu euch, und jetzt spreche Ich von der Not. Nicht nur die Not in euren Kämpfen, sondern eine große Not wird kommen über diese Erde, über den gesamten Erdball. Eine Not, die die Menschen sich selbst bereitet haben, aber diese Not, Meine Kinder, ist eine Notwendigkeit, denn Not lehrt Beten und hat die Macht, die Menschen in die Demut zu führen. Und so wird diese Not für die einen ein Rettungsring sein, auf dass sie sich Mir noch zuwenden in ihren Hilfeschreien und ihren leidvollen Zuständen. Und für die anderen wird diese Not die Treppe sein hinab in noch dunklere Gefilde ihrer Seele, aber nicht auf der diesseitigen Seite.
Und so scheiden sich zunehmend die Geister. Immer mehr wird abverlangt werden von Meinen Kindern, sowohl im Geben als auch im Loslassen. Und immer tiefer werden diejenigen, die sich ganz an die Materie gebunden haben, die ihr Herz und ihre Liebe verschmolzen haben mit der Materie, hinein- und hinabsteigen in ihr Elend, denn sie wollen Meine Hilfe nicht. Sie lieben die Finsternis und Ich lasse sie. Es ist ihre Entscheidung. Doch noch einmal wird Mein Ruf über diese Erde erschallen und Mein Wort wird verkündet werden, das Wort der letzten Tage, das Ich ausrufen werde durch Meine Apostel und Jünger dieser Endzeit, und werde durch sie die Menschen aufrütteln zur Besinnung und Umkehr. Doch wie sich damals in der Arche die Klappe geschlossen hat, so wird auch dann einmal das Tor in die Sicherheit Meines Herzens sich schließen und dann wird es zu spät sein für viele.
Und doch werden sie, auch wenn das Übel schon über diese Erde hereingebrochen sein wird – so wie es damals war zu Noahs Zeit, als das Wasser schon stieg – weiter im Taumel ihrer Leidenschaften und in den Niederungen ihrer vergänglichen Lüste schwelgen und nicht merken, dass sie kurz vor dem Ertrinken sind. In ihrem Erdenrausch werden viele die unaufhaltsamen Fluten des geistigen Todes ignorieren, sie werden sich weiter vergnügen auf dem Luxusdampfer namens Erde, doch der wird sinken und sie werden mit ihm untergehen.
Einige von euch, Meine Kinder, sind dazu berufen, diesen Ruf zu verkünden zur rechten Zeit, dann den Menschen zu erzählen, was bevorsteht. Und Ich werde euch ausstatten mit der Kraft des Wortes, dass der Geist, den ihr im Wort weitergebt, die Macht besitzt, die Seelen und Herzen zu berühren. Ich werde euch auch ausstatten mit der Heilkraft Meiner Liebe, vor allem untereinander, so dass auch diejenigen, die nun noch unter körperlichen Leiden stehen, frei werden von dieser Last, auf dass auch sie Meinen Willen ausführen können, unbelastet von körperlichen Leiden.
All das steht noch bevor und all das werde Ich verwirklichen durch die, die Mir die Treue halten, die Mir ihr ganzes Vertrauen schenken, die die Hingabe leben bis in die letzte Konsequenz. Sie werden die Träger Meines Geistes sein, denen Ich alles öffnen werde und alles übergeben werde, und sie werden in Meinem Willen über diese Erde gehen und all das tun, was Ich selbst tun würde und werde – sie bilden Meinen Leib auf dieser Erde. Meine Kinder, das sage Ich zu euch, die ihr hier seid in diesem Raum (Und allen, die dies mit dem Herzen lesen und Jesus lieben), euch spreche Ich an, darum seid euch dieser Verantwortung bewusst. Und wie Ich es schon betonte: Der Zeitpunkt eures Ablebens liegt in Meiner Hand, Ich bestimme, wann ihr geht und wie und nicht die Welt. Ich bestimme auch den Zeitpunkt des letzten Geschehens und Ich bestimme das Ausmaß des Gerichts in der Regionalität und in der Globalität. Darum seid frei von der Last, was geschehen wird auf dieser Erde, seid frei von jeglicher Last, was euer Umfeld, eure Familien betrifft, denn alles, was ihr Mir gebt, wird getaucht in göttliche Vollkommenheit und in dieser früher oder später vollendet werden.
Was fürchtet ihr dann noch? Doch Ich sehe in euren Seelen aufsteigen die Gedanken: `Ja, lieber Vater, was soll ich denn dann noch tun? Wo ist die Grenze zwischen dem, was Du für mich tust und was ich selbst tun soll?´ – Und da sage Ich: Meine Kinder, wir wollen vereint, Hand in Hand, die Dinge bewerkstelligen. Nicht, dass ihr euch hinsetzt und meint: `Der Vater wird schon tun.´ Nein, wir müssen zusammenarbeiten. Es ist ein Miteinander von Gott und Mensch.
Es ist durchaus notwendig, dass ihr euch noch mit weltlichen Dingen auseinandersetzen müsst, sei es mit Behörden, in der Schule, die Kinder, der Beruf, das lässt sich nicht vermeiden. Doch nehmt Mich mit hinein, tut es mit Mir zusammen. Lasst uns gemeinsam gehen, Meine Kinder, lasst uns gemeinsam wirken, dann sind es göttliche Taten. Lasst uns eine Einheit werden, im Einzelnen unter Brüdern und Schwestern und in der Gesamtheit Meiner Gegenwart bei und in euch. Amen.“
Danke, Vater, für diese Worte, die Du tief in uns gelegt hast, die nicht mehr aus unseren Herzen entfernt werden können, die wir immer wieder betrachten und betreten können, diesen Geist der Worte, diese Lebendigkeit Deines Wortes in uns. Danke, Vater, für all das, was Du uns schenkst, heute und darüber hinaus zu jeder Zeit. Amen. Schau Samuel: Jesus steht in der Mitte und hält beide Hände so wie eine Schale, in dieser Schale brennt eine Flamme. Unsere Engel, die hinter uns stehen, gehen jetzt nach vorne, langen mit einer Hand in diese Schale und jeder nimmt eine kleine Flamme daraus, geht wieder zu uns zurück, stellt sich hinter uns und legt diese Flamme auf unser Haupt.
Diese kleine und doch so helle Flamme aus den Händen unseres himmlischen Vaters ist nun sichtbar auf unserem Haupt als Zeichen der Vorbereitung zum Empfang des Heiligen Geistes. Diese Flamme wird nicht mehr von uns genommen werden, sie ist sichtbar in der geistigen Welt, so wie es auch der Fall ist, wenn Jesus reihum geht und ein Kreuz auf die Stirnen Seiner Kinder zeichnet, auch dieses Kreuz ist sichtbar in der geistigen Welt. Und so war es nun eine Einweihung, eine Taufe, eine Vortaufe mit Seinem Geist … .

Jesus übernimmt: „Bewahrt diesen Schatz, den Ich euch nun gegeben habe; bleibt in der Treue zu Mir, beweiset Mir die Ernsthaftigkeit, in der ihr diesen Weg beschreitet. Ringet und kämpft in der Welt um die stillen Stunden mit Mir, die so wichtig sind.
Und so segne Ich euch noch einmal, lege euch Meine Hände aufs Haupt, durchdringe eure Herzen mit dem Strahl Meiner Liebe. Meine Freude sind Meine Kinder auf dieser Erde, Ich verlasse alle Himmel für die Kinder, die auf Erden sich aufgemacht haben, Mir zu dienen. Dadurch wird Meine Wohnstadt hier errichtet und ist schon errichtet in dieser Zeit. So ist es, so soll es sein und so wird es sein in Ewigkeit. Amen, Meine Kinder, Amen.“
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Sonntag
Geliebter himmlischer Vater, noch einmal hast Du uns zusammengerufen in Deinem Namen, der da heißt Jesus Christus und der da heißt die Liebe. Wir haben unsere Herzen wieder geöffnet, um Dein Wort aufzunehmen, den Geist Deines Wortes einzulassen in unsere Herzen und so eine Verbindung entsteht von dem, was von Dir ausgeht, zu dem, was in uns ist und es eine Einheit wird …
Jesus übernimmt: „ … und in dieser Einheit, Meine Kinder, fühle Ich Mich wohl, in dieser Einheit bin Ich ganz Vater und in dieser Einheit finde Ich als Gott Meine Freude. Ja, Ich habe Freude an Meiner Vollkommenheit, Ich habe Freude an all diesen, die Mich anbeten, die Engel im Himmel; große Freude bereiten Mir Meine Schöpfungen, denn sie sind vollkommen.
Doch, Meine Kinder, die Freude bei euch zu sein, die ihr hierher gegangen seid in dieses finstere Tal der Materie und ihr euch hier in dieser Dunkelheit aufgemacht habt, das Licht zu suchen … auf die eine oder andere Art und Weise habt ihr gesucht, auch in fernen Ländern, die Religionen dort haben euch auch angerührt; doch Ich habe eure Wege so geführt, dass ihr zu Mir findet auf verschlungene Art und Weise. Plötzlich hat sich für euch eine Tür zu Mir aufgetan, ein Buch, ein Mensch, der von Mir gesprochen hat – das ist kein Zufall gewesen, ihr wisst es; es war Mein Plan, dass ihr letztendlich mit Mir zusammentrefft, als Einzelpersonen und nun hier in dieser Gemeinschaft, in dieser Liebesgemeinschaft, in dieser himmlischen Gemeinschaft.“
Samuel: Der Vater sagt mir jetzt, dass auch die Kinder Seiner Liebe, die gestern Nachmittag nicht hier waren, dieses Geschenk aus Seiner Hand, diese Flamme aufs Haupt gesetzt bekommen vom Schutzgeist, der auch jetzt bei uns steht – und der Vater sagt: „Meine Kinder, das ist eine Vortaufe, es ist keine Garantie für den
Empfang des Heiligen Geistes, denn es kommt darauf an, inwieweit ihr mitgeht mit Mir in dieser Zubereitung, auf dass ihr diesen Geist auch in Fülle empfangen könnt. Doch habt keine Furcht ob dem, woran es euch noch mangelt, denn ganz zu Ende könnt ihr den Weg in eurer Menschlichkeit nicht gehen. Und da heißt es doch auch, dass Ich euch auf mehr als halben Wege entgegen komme. Das bedeutet für euch, dass Ich das Fehlende ergänze dem Gotteskind, das in Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit Mir nachfolgt. Dann gebe Ich das hinzu, was noch fehlt und dann ist die Vorbereitung und Zubereitung so beschaffen, dass der Geist in euch kommen kann in ganzer Fülle und ihr in dieses Bewusstsein eintreten dürft, in das auch einst Meine Apostel eintreten durften, um dann, ausgesandt von Mir, eure Dienste anzutreten in Meinem Geist und in Meiner Liebe. Alles Nötige, was ihr dazu braucht und tun müsst, habe Ich euch bereits mitgeteilt.
Meine Kinder, ihr lebt ja in der Zuversicht, dass jedes Wort, das Ich hier spreche und überhaupt spreche, immer Wahrheit ist. Ja, Ich kann als Gott keine Worte sprechen, die sich nicht verwirklichen werden und die nicht bereits verwirklicht sind – und so nehmt sie an in diesem Sinne. Nicht an der Oberfläche, sondern in der Tiefe Meiner Worte berührt euch Wahrheit. Nicht die Hülle des Wortes schenkt euch Gewissheit, sondern der Geist in der Tiefe des Wortes, welcher ist göttliche Lebendigkeit, schenkt euch die Gewissheit der Erfüllung Meines Wortes. Amen.“
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„Meine Kinder, Meine Wiederkunft ist ein großes Thema. Bei vielen Gruppierungen und in Gemeinden dieser Welt ist sie Gespräch. Für die meisten ist es jedoch Theorie und keine Wirklichkeit. Viele sprechen davon, aber nur wenige glauben wirklich an Meine Wiederkunft. Und, Meine Kinder, da gibt es zwei Arten Meiner Wiederkunft, wobei eine eigentlich keine Wiederkunft ist, sondern eine Vergegenwärtigung. Denn Ich sagte es bereits und ihr seht und hört es doch: Ich bin bereits gekommen. Ich bin gekommen im Wort, und das Wort bin Ich selbst; Ich spreche Mich aus Mir hinaus zu euch. Und so sage Ich: Wartet nicht auf Mich, denn Ich bin da – werdet euch bewusst Meiner Gegenwart.
Ja, Ich weiche nicht mehr von eurer Seite. So wie euer Schutzgeist euch begleitet durchs Leben, bin Ich euer Begleiter, und ihr könnt Mich jederzeit einladen in euer Bewusstsein. Und so sollt ihr in dieser Meiner Gegenwart vor- und zubereitet sein eben für dies, was noch kommt. Ihr seid die Vorreiter, ihr seid die Bahnbrecher Meiner Liebe. Ihr ebnet Wege, ihr öffnet Türen für die Menschen, deren Namen Ich noch rufe.
Und schließlich werde Ich auch kommen in Meiner göttlichen Macht und Herrlichkeit. Das wird für die Welt kein Freudenfest, denn Meine gestrenge Hand muss einmal reinen Tisch machen auf dieser Erde. Die Zeit ist gekommen, so geht es nicht mehr weiter, Meine Kinder. Ihr seht es selbst, es ist ein Trauerspiel. Und doch habe Ich es zugelassen; ja, es ist ein Muss in dieser letzten Zeit, in der sich die Tore der Hölle, der dämonischen Welt, geöffnet haben. Dämonen, das sind verstorbene böse Menschen, durchtriebene und getriebene Seelen, die schon einmal auf dieser Erde gelebt haben, die nun aus den dunklen Gefilden des Jenseits böse einwirken auf die Menschen. Und einige von ihnen haben sich noch einmal verkörpert, um ihr grausames Wesen zu treiben im Dienste des Geistes Satan.
Doch euch, Meine Kinder, habe Ich in Schutzräume gestellt, Ich habe euch herausgeführt aus dem Zirkus der Eitelkeiten und der Welt des Hochmuts, des Hasses und der Lüge. Doch ihr seht, auch in diesen Schutzräumen habt ihr noch zu kämpfen – und das ist die Zubereitung, denn ihr alle befindet euch im Raum Meiner Barmherzigkeit. Wisset: Alles Leid, das ihr noch tragen müsst, alle körperlichen und seelischen Schmerzen, denen ihr ausgesetzt seid, werden bald ein Ende haben. Denn Ich brauche Kinder, die frei sind von jeglicher Not, auf dass sie Mir dienen können in dieser Freiheit, in dieser Losgelöstheit des Körpers. Ja, und so führe Ich euch hinein in diese Zeit in diesem Schutzraum, in dieser Zubereitung in Meiner Gegenwart. Und da sage Ich noch hinzu: Gehet nicht in Erwartungshaltung, wann das letzte Geschehen erfolgt und wann Ich Meinen richtenden Arm über diese Erde ausstrecke. Das lenkt euch nur ab von dem, was jetzt sein soll und ist. Ich werde kommen, das Kind muss geboren werden, jede Geburt erfolgt irgendwann … und manchmal ein bisschen später. Doch für euch ist jetzt Geburtszeit.
Ich vernehme euren Ruf: `Mein Gott, lieber Vater, bitte komme bald, dass das böse Treiben ein Ende nimmt auf dieser Erde!´ Und da sage Ich: Habt Geduld, auch ihr braucht noch ein bisschen Zeit der Zubereitung. Trotzdem freue Ich Mich über euer Rufen, denn es bestätigt eure Sehnsucht nach Wahrheit und nach Meiner Liebe. So seid nun gesegnet mit diesen Meinen Worten. Amen.“
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