Feierstunde in Zorneding am 15. März

Samuel Surazal Das Buch der Feierstunden 2024/2025

Originaltitel
Feierstunde in Zorneding am 15. März
Originaldatum
14 March 2025
Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich habe Meine Liebe geöffnet jetzt und hier in diesem Raum. Ja, weit ist Mein Herz geöffnet für Meine Kinder in dieser Zeit. Ja, in Meiner Gnade habe Ich euch angerührt, euch genannt bei euren Namen, was bedeutet: Ich habe einen Impuls in eure Herzen gelegt, Mir nachzufolgen. Und diese Gnade, diese äußere Gnade, schenke Ich jedem Menschen, sei es durch ein Erlebnis, ein Wort oder eine Not. Doch dann gibt es noch eine andere Gnade, Meine Kinder, das ist die innere Gnade, es ist die Gnade, die sich öffnet in der Liebe zu Mir.

Wenn ihr Mich liebt kommt ein ganz anderer Aspekt der Gnade zum Tragen. Dann ist es nicht mehr nur das Anrühren, um Mir nachzufolgen, um zu erkennen, dass Ich ein Gott der Liebe bin, sondern dann öffnet Meine Gnade euren Geist in euren Herzen. Diese Gnade, Meine Kinder, ist die Vorbereitung auf die geistige Wiedergeburt. Diese Gnade ist es, die den Menschen zum wahren Gotteskind macht. Alles andere ist eine Vorbereitung, eine Möglichkeit. Doch ihr seid schon darüber hinausgegangen, über diese Möglichkeit der Gotteskindschaft.

Ja, ihr seid schon eingetreten, ihr befindet euch mitten auf dem Weg, auf dem Weg, auf dem es – ihr spürt es – kein Zurück mehr gibt. Wohl gibt es den freien Willen und ihr könntet euch wieder abwenden von Mir. Und doch ist es so, dass ihr nicht mehr wollet lassen von Mir und Meiner Liebe, dass ihr euch ein Leben ohne Mich nicht mehr vorstellen könnt. Nicht nur jetzt und hier, sondern dieses ewige Leben an Meiner Seite, in Meinem Herzen. Etwas anderes kommt nicht mehr in Frage – von Meiner Seite aus und doch auch von eurer Seite aus. Und diese Gemeinsamkeit, dieses gemeinsame Wollen in diese Einswerdung hineinzugehen, das ist es, Meine Kinder, was Mich immer wieder veranlasst, euch zusammenzuführen in dieser Runde. Ja, eine Familie seid ihr geworden, eine kleine Familie im Geiste, die immer verbunden ist durch Mich. Doch jetzt und heute trefft ihr euch hier in der Persönlichkeit eurer Wesenheit, um euch zu begegnen auch in der Materie, und das ist gut. Und auch Ich bin hier, nicht sichtbar für euch, und doch stehe Ich hier in der Mitte des Raumes in Meinem Geistleib, so wie ihr Mich kennt, mit den Wundmalen an Händen und Füßen, und öffne Mein Herz erneut. Es wurde geöffnet vor 2000 Jahren am Kreuz und Ich habe Mein Blut vergossen für die Sünden der Menschen. Und dieses Blut ist die Substanz der innere Gnade, von der Ich vorhin sprach. Das ist die wahre Barmherzigkeit Gottes, die tilgt jede Schuld, die Mich veranlasst, euer Leben ganz und gar in Mein Herz zu legen, auf dass sich der Plan eures Lebens erfüllt in dieser Zeit – für jeden von euch.

Ja, Ich wünsche es so sehr, Meine Kinder, dass ihr alle euer Lebensziel erreicht. Es ist der sehnlichste Wunsch Meines Herzens. Und dieser Mein Wunsch ist auch in euch gelegt. Und so könnt ihr diesen Meinen Wunsch in euch ergreifen und er wird sich vereinen mit eurem eigenen Wollen, und daraus entsteht dann die Kraft, es zu vollbringen. Daraus entstehen auch die Kraft und die Einsicht, euer Leid und eure Nöte zu erkennen als Akt der Barmherzigkeit. Denn bei vielen von euch ist noch einiges, was Ich abschleifen muss von der Seele. Räume, die noch gereinigt werden müssen, auf dass du dein Ziel erreichst, Mein Kind.

Darum legt all eure Nöte, Sorgen und auch leiblichen Gebrechen in Meine Hand und in Mein Herz. Ja, es ist nicht immer leicht, zu erkennen, was einem noch fehlt auf dem Weg zu Mir, und doch gibt es einen Raum in euch, einen Raum der Stille, in dem Ich euch allezeit mitteile, was euch nottut, was ihr lassen sollt und was ihr tun sollt. Darum ist es so wichtig, dass ihr euch die stille Zeit nehmt, jeden Tag eine halbe Stunde, eine Stunde … oder mehr, tut dabei nichts, sondern begebt euch in die Stille, richtet eure Seele, euer Herz auf Mich aus und horcht in euch hinein. Dann teile Ich euch mit, was ihr lassen sollt, wovon ihr euch lösen sollt in dieser Welt und wie ihr euer Leben gestalten sollt. Und wenn ihr das in diesem Sinne tut, täglich und mit aller Ernsthaftigkeit, dann ist es nicht immer nötig, gewisse körperliche Leiden über euch zuzulassen, denn diese sind ja immer nur Mittel zum Zweck, Leid und Not sind Instrumente Meiner Liebe, um euch zu Mir zu ziehen. Darum nutzt diese stillen Zeiten, nehmt sie euch, erkämpft sie euch im Laufe des Tages, denn der Feind versucht gerade diese zu verhindern, denn in diesem Raum der Stille mit Mir hat er keine Macht. Ja, in diesem Raum der Stille wartet der Sieg über die Sünde. Und so sind dies Meine Worte für das Erste, ein Einstieg in diesen Tag.“

* * *

„Meine Kinder, ja, in der Stille eurer Herzen rufe Ich eure Namen, die Ich einst geschrieben habe auf den Grund eurer Herzen. Ich rufe euch also von innen heraus. Von innen kommt der Impuls, in euch ist Meine Wohnstadt und nicht außer euch. Wer Mich suchet in der Welt, findet Mein Bild in der Welt. Wer Mich suchet in sich, der findet Mich selbst in sich … nur dann zeigt sich göttliche Lebendigkeit in euch.

Alles, was mit Mir zu tun hat in der Welt, ist nur ein Wegweiser hinein in eure Herzen, darin Ich wohne. Alles, was außerhalb von euch ist, ist nicht die Lebendigkeit, die ihr braucht, um göttliches Leben in euch zu erfahren und zu offenbaren. Denn alles ist in euch enthalten. Alles, was ihr braucht – nicht nur für dieses Erdenleben, sondern für euer Leben in Ewigkeit -, habe Ich von Anbeginn in euch gelegt.

Doch ist es nicht so einfach in dieser Zeit, in dieser Welt des Trubels und des Taumels, diesen Schatz zu finden und zu heben. Es gibt so viele gedankliche Bezugspunkte, die euch nach außen ziehen. Es waren noch nie in der Zeit dieser Erde so viele Gedanken möglich zu denken in verschiedene Richtungen. Der Mensch wird nach außen gerissen durch die unzähligen Energien, die ihn umgeben, anstatt dass er sich zurückzieht in seine Innenwelt, was die einzige Möglichkeit ist, um Mir zu begegnen.

Damals, als Ich Meine Apostel um Mich gesammelt habe … das waren einfache Menschen. Ihr Tagwerk war das Fischen, war das Handwerk. Sie waren darauf konzentriert, Speis und Trank zu haben für ihren Tag. Ein einfaches Leben voller Genügsamkeit und auch Friedfertigkeit. Sie waren gesammelt in ihrem Tun und in ihrem Denken. Ihre Seelen waren nicht vollgestopft und gefüllt mit allerlei weltlichem Trubel und Tand. Es gab freie Räume in ihnen, die Ich füllen konnte … nach und nach in der Stille, als sie Mich begleiteten über die drei Jahre. Immer mehr Raum fand Ich in ihnen, den sie Mir zur Verfügung stellten durch ihr Vertrauen und ihre Hingabe. Es war im Grunde genommen ein einfaches Werk, Mir Apostel und Jünger zu ziehen in jener Zeit.

Nun, heutzutage ist es schwieriger, da euer Bewusstsein angefüllt ist mit so vielem weltlichem Material. Ja, oft geht es nicht anders, die Herausforderungen, um irdisch bestehen zu können, sind andere als früher, man muss sich mit so vielen Dingen beschäftigen. Und doch gibt es einen Weg abseits von dieser Welt. Vieles könnt ihr Mir übergeben, ihr könnt mit Mir zusammen gewisse Dinge bewerkstelligen, ohne dass große Aufregung in der Seele entsteht – im Vertrauen, dass Ich euch beistehe.

Und dann gibt es die Zeiten der Stille, die Ich vorher erwähnte. Zieht euch zurück, jeden Tag eine gewisse Zeit, und macht euch bewusst, worin euer Denken verankert ist, was nicht notwendig ist zu bedenken. Ihr nehmt ja noch viel hinzu zu dem, was nottut. Vieles könntet ihr lassen. Ja, noch einmal sage Ich eindringlich: Es ist notwendig, euer Denken in vielen Bereichen abzuziehen von der Welt, um in diese Einfachheit einzutreten, wie es Meine Apostel und Jünger einst tun konnten. Auch ihr könnt euch frei machen für Mich – je mehr ihr Mir vertraut, je mehr ihr Mir euer Leben anvertraut. Ansonsten geht es nicht, Meine Kinder. Die Nachfolge bedeutet schon eine außerordentliche Abkehr von der Welt des Todes. Und da gibt es zwei Arten von Christen. Es gibt diejenigen, die die Welt in ihr Leben integrieren und sagen: Ich kann doch alles machen in der Welt, ich bin ja ein Teil von ihr und lebe in ihr, Jesus hat mich ja angenommen. Und dann gibt es die, die erkannt haben, dass eine gewisse Konsequenz und Radikalität in der Abkehr von der Welt notwendig ist, damit Ich ihre Seelen mit Meinem Geist erfüllen kann.

Das ist ein großer Unterschied. Die Weltchristen tragen Mich neben der Welt her und dienen zwei Herren, das führt nicht zu dem Ziel, das ihr euch vorgenommen habt, Meine Kinder. Und da spreche Ich den Satz aus: In gewissen Dingen muss man sich Gewalt antun. Der Lebenskampf erfordert den ganzen Einsatz, euren ganzen Einsatz, jeden Tag aufs Neue.

Diese Worte, die Ich jetzt und heute zu euch spreche in dieser Ernsthaftigkeit, sind Worte aus Meiner innersten Liebe, um euch aufzuzeigen den Weg, den ihr gehen könnt und sollt und müsst, wollt ihr euer Ziel erreichen. In vielen Gemeinden und Kreisen wird viel gebetet und gefeiert, doch sie wissen oft nicht, was ihnen noch fehlt und was ihnen nottut, denn sie hören Mich nicht. Doch hier kann Ich so zu euch sprechen, denn ihr versteht Meine Worte. Ihr seid an dem Punkt eures irdischen Daseins angelangt, wo die nötige Einsicht besteht, um diesen Weg so fortsetzen zu können, dass eine Einswerdung mit Mir vonstattengehen kann.

Und so sind es Worte, die euch mit Freude erfüllen sollen, dass Ich Mich um euch so bemühe, dass Ich euch immer wieder aufs Neue zusammenführe. Ja, Mein Herz sehnt sich danach, bei euch zu sein. Meine Vaterfreude ist groß, solche Kreise und Gemeinden zu bilden und zu begleiten, wo Menschen sich aufgemacht haben, Mir in Wahrhaftigkeit zu dienen; die erkannt haben, was es bedeutet, ein wahres Gotteskind zu sein und Mir nachfolgen, die in Ernsthaftigkeit ihr Leben neu gestalten in Meiner Liebe.“

* * *

Gesprächsrunde – die Geschwister berichten von geistigen Erlebnissen sowie aktuellen Befindlichkeiten im Glaubensleben:

A: Ich bin schon fast 88 Jahre alt und bin zu Jesus gekommen, als wir noch in Brasilien gewohnt haben, und dann später in Holland. Und die Liebe ist immer mehr gestiegen – je mehr man von der Liebe weiß und von Jesus, desto intensiver kommen einem die Gedanken, dass Liebe eigentlich alles ist. Irgendwo steht auch: Liebe ist das Leben und die Weisheit ist der Tod. Das heißt: Wenn man Weisheit hat, dann darf man die nur äußern durch die Liebe.

Jetzt habe ich weniger von mir gesprochen, aber das waren die Worte, die mir gerade gegeben worden sind. Wir wohnen jetzt in Fürstenfeldbruck. Meine Frau sitzt im Rollstuhl, kann nichts mehr alleine machen, so dass ich den ganzen Tag beschäftigt bin. Das bringt immer wieder die Verbindung mit Jesus zum Vorschein. Er gibt uns Aufgaben, um das Geistige in uns zu steigern.

∞

B: Wir müssen uns bewusst sein, wer jetzt da ist: Jesus Christus, unser Schöpfer, steht hier. Was für eine Gnade das ist. Ich glaube, dass neben der Liebe das Vertrauen so wichtig ist. Jeder von uns trägt ein bestimmtes Päckchen mit sich mit körperlichen Beschwerden, und da geht es ums Vertrauen, das geprüft wird. Es sind also Prüfungen, die wir haben, um das Vertrauen zu Jesus zu stärken … und dass wir mehr in die kindliche Demut kommen zu Jesus, in die einfache kindliche Demut. Und wir einfach das Ganze zulassen, Jesus wird uns entsprechend führen. Wir brauchen halt Geduld. Und so bitten wir Jesus, dass die Last, die Er uns gibt, nicht zu groß werde. Er sagt ja, Er gibt uns nicht mehr, als wir tragen können. Das ist wichtig. Und so bitten wir Dich, lieber Jesus, lass unsere Last nicht zu groß werden.

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C: Bei mir ist es seit ein paar Wochen so, dass ich Jesus, ich glaube mit meinen geistigen Augen, sichtbar neben mir sehe, aber nicht klar, sondern verschwommen. So sehe ich Ihn in der Nacht und am Tag und eigentlich ununterbrochen. Doch warum spüre ich Jesus in mir, aber sehe Ihn neben mir? Da habe ich keine Antwort.

Jesus sagt dazu: „Mein Kind, du siehst außerhalb von dir Mein Spiegelbild, wie es in deinem Herzen beschaffen ist. Wenn dein Herzensbild, also dein Herz, ganz gereinigt sein wird und rein erblüht in Meiner Liebe, wirst du Mein Bild, Mich, außerhalb von dir auch in Klarheit sehen, wie Ich in dir beschaffen bin. Dann wird Mein äußeres Bild dich mit Mir in dir vereinen auch in Meiner gestaltlichen Wesenheit.

Aber, Mein Kind, auch wenn dein Herz schon rein geworden ist, muss Ich das trotzdem noch hinauszögern, denn wenn du Mich in Meiner Liebesgestalt, wie sie in deinem Herzen enthalten ist, sehen würdest, würdest du deinen Körper sprengen und würdest nicht mehr in dieser Welt existieren können. Deshalb ist es gut, so wie es ist. Wichtig ist für dich – und du weißt das – dass Mein Geist in dir lebendig ist, dass die Liebe in deinem Herzen zu Mir erblüht. Alles andere kommt von selbst. Darum erfreue dich in dieser Liebe zu Mir, in der deine Seele ganz durchdrungen wird von Meinem Geist, und so wirst du eingehen einst in Mein Reich der Liebe an Meiner Hand. Amen.“

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D: Die letzten Wochen bei mir waren geprägt mit vielen Dingen, die ich eigentlich nicht gerne mache, Dinge, die auch unvorhergesehen sich ergeben haben mit Behörden. Ich habe gemerkt, dass ich dann gewisse Zeit brauche, um wieder in die Ruhe zu kommen. Und darum habe ich mich durch das, was Jesus heute durch Samuel gesagt hat, schon auch angesprochen gefühlt.

Auf der anderen Seite ist es so, dass ich Jesus eigentlich trotzdem immer mitnehme; auch wenn es weltliche Dinge sind, versuche ich darin entweder die Welt besser zu verstehen, sie mit Seinen Augen zu sehen, und gleichzeitig erkenne ich auch, dass das eigene Wollen und das eigene Suchen nach Lösungen immer nur Bruchstück ist. Das hat dann wieder den positiven Effekt, dass ich innerlich wieder ruhiger werde, und die Dinge auch einfach so annehme, wie sie sind.

Gleichzeitig habe ich in den letzten Wochen Gedanken gehabt, die mich näher zu Jesus gebracht haben und mir ein tieferes Verständnis für Manches gebracht haben. Das habe ich in der Vergangenheit schon öfters gehabt, in den letzten Wochen war es aber so, dass das immer nur phasenweise aufgetreten ist. Aber ich weiß aus der Vergangenheit, dass es immer wieder kommt, und irgendwann hat man es greifbarer, und dann bleibt es einem.

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E: Mein größtes Problem, denke ich, ist, dass ich für alle glauben kann, dass Jesus hilft, und ich weiß, dass Er hilft, wenn ich mich mit jemandem über Jesus unterhalte oder über irgendwelche Probleme, die mein Gegenüber hat. Aber ich kann es für mich, für meine Person nach wie vor nicht annehmen. Und da möchte ich halt gerne, dass ich glauben kann, dass Er auch mir hilft, dass ich es wert bin, dass Er mir hilft, das möchte ich halt auch zu 100 Prozent glauben können – und nicht nur für andere Seelen.

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F: Also mir geht es seit dem letzten Mal, als wir da waren, als ich die großen Achterbahnen noch gehabt habe, ziemlich gut. Ich merke zwar immer wieder, dass was hochkommt, aber ich erkenne es und es ist relativ schnell wieder weg, ich lasse mich da nicht gleich wieder reinziehen in negative Energien. Ich denke, dass die Gebete erhört worden sind. Und wenn die Angriffe kommen, denke ich: Wahrscheinlich machst du gerade was gut, machst was richtig, sonst müsste es nicht kommen, sonst wollte man mich nicht aus dem Tritt bringen. Das hilft mir dann und ich bin ziemlich schnell wieder raus aus diesen leichten Schwankungen. Also ich muss sagen, mir geht es gut.

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G: Mir geht es gleich wie dir. Wenn eine Anfechtung kommt, halte ich mich an Jesus, ich bin jeden Tag mit Jesus, ich möchte jede Sekunde mit Ihm sein. So arbeite ich immer an mir. Ja, und ich freue mich, dass ich heute wieder da sein darf. Danke.

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H: Ich habe in letzter Zeit ein paar sehr schöne Erfahrungen machen dürfen. Bevor ich in den Unterricht in die Schule gehe, bitte ich Jesus immer, dass Er mir die richtigen Worte zu den Schülern ins Herz legt. Das war jetzt ein paar Mal wirklich total schön, weil ich so richtig gespürt habe, dass das nicht meine Ideen oder meine Worte waren, sondern Seine. Wir haben jetzt ein paar schwierige Sachen gehabt in der Schule, viele Konflikte zwischen Kindern, und da habe ich gespürt, dass Jesus da jetzt wirklich wirkt.

Dann war mir zwar bewusst, dass das nicht ich war, die hier gewirkt hat, aber ich habe so ein ganz kleines Quäntchen Hochmut gespürt, weil ich dann gedacht habe: Eigentlich wäre das ja die Aufgabe der Klassenlehrerin gewesen, was ich da jetzt übernommen habe. Und dann ist wirklich in der nächsten Religionsstunde alles schiefgegangen, und das war furchtbar. Dann habe ich zu Jesus gesagt: `Jetzt zeigst Du mir, dass ich aus mir heraus wirklich nichts kann, und dass ich Dich brauche.´ – Und ich bin dankbar dafür, dass Er mir das gleich zeigt, denn dann kann ich Ihm das übergeben, was nicht gut ist. Und es war dann so, dass ich Ihn gestern wieder ganz stark gespürt habe.

Sa: Es ist wichtig, dass man dieses Quäntchen Hochmut, wie du sagst, erkennt, dass man dann immer mehr Ihm das zuspricht, was man Gutes tut. Dass man schon aus eigenem Antrieb Gutes tut, aber Er hat es eigentlich durch einen gemacht und hat einen dabei mitgenommen. Das ist Demut.

∞

I: Mein Herz klopft gerade wie verrückt, als wenn es rausspringen will. Ich habe das große Glück, sagen wir mal so, dass ich auf dem Weg bin, vieles zu verlieren. Sprich ich verliere meinen Job in allzu naher Zukunft, verliere meine Praxis, doch ich weiß, dass der himmlische Vater übernimmt. Und ich darf jetzt loslassen. Dieses Loslassen ist einerseits wunderschön, aber andererseits ist es so, dass jeder fragt: `Ja, was machst du denn jetzt? Hast du dir schon Gedanken gemacht? Du musst doch jetzt wissen, wo du hingehst und wie das aussieht.´ – Jeder möchte mir einen Ratschlag geben und ich sage: `Nein, der Vater macht es.´

Er hat es schon immer gemacht und Er wird es auch jetzt tun, so war und ist das in meinem Leben. Ich weiß, dass Er da ist und ich wünsche uns allen, dass wir uns vor ihm hinknien können und sagen: `Vater übernimm Du alles, egal was passiert. Ich habe Freude an Dir und ich weiß, dass Du es machst.´ – Und ich kann es nur so machen, dass ich jeden Tag sage: `Ich liebe Dich, ich vertraue Dir. Bitte mach alles, ich liebe Dich.´ – Und je öfter ich das von Herzen sage, desto stärker wird der Glaube.

Jesus sagt etwas dazu: „Mein Kind, bist du bereit, alles für Mich zu opfern? Bist du bereit, in die völlige Haltlosigkeit hineinzugehen, ohne gedanklichen Rückhalt? Dann werde Ich dich auffangen und dir ein neues Leben schenken auf einem völlig neuen Fundament, für das du nun vorbereitet worden bist durch die Zeiten hindurch, vor dieser Welt und in dieser Welt.

Durch deine kindliche Art, die völliges Vertrauen in Mich erlaubt, ist es möglich, dich so zuzubereiten, dass du auf diesem neuen Boden, auf den Ich dich stellen werde, eins werden kannst mit Mir. Doch um dieses Ziel zu erreichen wirst du noch durch ein tiefes Tal schreiten – zusammen mit Mir. Und wenn du darin Meine Hand nicht loslässt, im Vertrauen und in der Liebe zu Mir, dann wird es geschehen und dann ist es bereits geschehen. Amen.“

∞

J: Ja, ich bin erstmal sehr dankbar, dass ich heute hier sein darf, das war heute Morgen noch nicht so ganz klar, weil meine Frau seit einiger Zeit so Schmerzen hat in ihrem Ischias und dadurch wenig machen kann. Dadurch muss ich auch mehr Aufgaben übernehmen im Haushalt und habe ja noch die Praxis dazu. Und es ist manchmal schon sehr herausfordernd in dieser Zeit, auch durch die Themen, die dann in der Praxis dazukommen.

Ja, ich versuche jeden Tag mit Jesus in den Tag zu gehen, morgens und abends mir zumindest kurz mal Zeit zu nehmen, damit Er mich begleitet den Tag über. Das ist momentan etwas schwer und manchmal kommt so ein bisschen das Gefühl auf in mir: Je mehr ich bete, desto schlimmer wird es. Aber ich weiß ja, dass wir nur das bekommen, was für uns gut ist, was unsere Seele weiterbringt, um das Ziel, das wir uns vorgenommen haben, zu erreichen. Mit diesen Gedanken komme ich wieder in mich und in das, dass ich das auch so in mir annehmen kann.

∞

K: Ja, also ich gehe gerade auch durch extrem intensive Zeiten, liege oft am Boden und habe wirklich richtig heftige Todesängste. Und genau in den Momenten ist es aber so, dass ich mich dann Jesus öffnen kann und es dann schaffe, so viel Liebe für ihn zu empfinden. Dann merke ich, wie irgendwie alles durch mich durchfließt und da darf ich dann auch schöne Gedichte an Jesus schreiben, und teilweise ist es auch schon passiert, dass Er mir Dinge sagt, aber ich mir dann unsicher bin, ob das von Ihm ist.

Und ich will einfach alles ablegen, was ich noch bin, was Ihm den Raum in mir nimmt. Das sind aber Prozesse, die so unglaublich heftig sind, dass ich oft denke, ich schaffe das nicht. Aber Jesus ist dann da und gibt mir Kraft. Und dann gibt es auch ganz schöne Momente, wo ich Jesus bezeugen darf. Da stoße ich auch überhaupt nicht auf Gegenwehr. So war ich kürzlich bei einer Osteopathin und habe ihr gesagt: `Ja, Jesus ist mein Leben und Er hat alles in Seiner Hand.´ – Sie hat dann gesagt: `Du, ich finde es so wunderschön, wie du zu deinem Glauben stehen kannst und es gibt kaum noch Menschen, die das können.´ – So ergeben sich immer wieder schöne Gespräche. Auf der anderen Seite darf ich mein altes Leben, das, was an alten Dingen in mir drin ist, sortieren und daran arbeiten. Jesus ist immer da und führt mich.

∞

L: Ich habe ein gutes Verhältnis mit Jesus, aber was Er heute sagt und was ich so höre, da fühl ich mich angesprochen. Und mit dieser völligen Hingabe und alles übergeben, ohne Sicherheit in der Welt zu haben, da habe ich ein Problem, ganz ehrlich. Das muss ich noch lernen. Der Vater macht sehr viel, ich lebe mit ihm zusammen im Herzen und wenn etwas Böses hochkommt, kann ich es schnell erkennen und kann es Jesus geben, und Er nimmt mir das auch ab; Jesus nimmt alles, was man Ihm gibt. Aber diese völlige Hingabe … das ist auch ein Entwicklungsschritt. Das ist, wie wenn ich aus dem Flieger rausspringe ohne Fallschirm, in der Hoffnung, dass Jesus mich auffängt …

Sa: Ich glaube, so extrem ist das nicht gemeint. Eine weltliche Sicherheit ist auch eine Arbeitsstelle. Du musst Geld verdienen, damit du deine Familie versorgen kannst und deine Miete bezahlen kannst. Wenn du ein körperliches Gebrechen hast, dann kannst du mit Jesus zum Arzt gehen und kannst Jesus bitten, Er soll den Arzt durch dich segnen. Wir gehen ja bei Zahnschmerzen auch zum Zahnarzt, oder wenn wir uns etwas brechen, da brauchen wir die irdische Medizin – noch.

Du kannst dich schon der Welt bedienen, aber Jesus muss an erster Stelle stehen. Deine Liebe muss Ihm ganz allein gehören und du benutzt die Welt aber, um irdisch existieren zu können. Und du machst das ja mit Ihm zusammen, wenn du Ihn liebst.

L: Ja, genau. Er hat meine Liebe auf jeden Fall.

Sa: Bei der I. ist das ein extremes Wort gewesen. Sie hat aber eine spezielle Seelenbeschaffenheit, um in eine Einswerdung mit Jesus einzugehen. Darauf ist ihr ganzes Leben ausgerichtet. Sie kann sich nichts anderes mehr vorstellen, als dieses `Alles nur mit Jesus´ und völlig von Ihm abhängig zu sein. Ihre Seele ist einfach so beschaffen, aber das ist alles ganz individuell. Du kannst ruhig zum Arzt gehen und auch weltliche Sicherheiten haben, aber nimm sie aus Jesu Hand entgegen, dann gibt Er dir diese weltliche Sicherheit. L: Ja, das mache ich schon. Aber jetzt bin ich ganz erschrocken und beim allgemeinen Vaterwort habe ich gedacht: Oh Gott, oh Gott, das wird ja immer gefährlicher (allgemeines Lachen).

Sa: Er sagt das schon so eindringlich, denn wir müssen einfach noch einen Schritt weiter gehen. Die Welt, die Erde als Gesamtheit, die Menschheit als Gesamtheit ist jetzt in einem Entscheidungsprozess – und jedes einzelne Gotteskind auch. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir einen Schritt näher zu Jesus machen müssen und noch tiefer ins Vertrauen und in die Hingabe gehen. An dem Punkt stehen wir jetzt. Und deswegen sagt Er das so eindringlich, denn jetzt scheiden sich wieder die Geister. Deswegen spricht er auch von den Christen und von den Christen. Da gibt es einen großen Unterschied.

L: Aber das heißt nicht, dass ich raus muss, um zu missionieren und zu predigen, sondern diese Zeit ist für mich noch nicht da. Jesus sagt, Er braucht mich in der neuen Zeit.

Sa: Wir kämpfen einen geistigen Kampf – in uns. Der muss erst erfolgen, dann können wir der Welt Sein Wort verkünden. Es gibt auch viele, die vorher schon missionieren. Hier ist auch der gute Wille Motiv, aber eigentlich möchte der Vater, dass wir erst in uns

eine von Ihm vorgegebene Zubereitung erfahren … Er hat ja Seine Apostel auch erst ausgesandt, als sie ausgebildet waren. In uns muss erst eine gottgemäße Vollendung stattfinden, dann bekommen wir die Aufgaben, die auf uns warten. Wer seiner Entwicklung vorgreift, macht Gottes Plan zunichte oder verzögert diesen. Aber einige von uns sind ja bereits soweit ausgebildet, dass sie einen göttlichen Auftrag ausführen können.

Aber alle Gotteskinder sind ohnehin nicht berufen, zu missionieren und zu predigen oder öffentlich aufzutreten. Wir werden aber immer wieder in Situationen geführt, um Schriften weiterzugeben oder durch eigene Erlebnisse von Jesus zu zeugen, das ist jetzt bereits der Fall. Du kannst ganz beruhigt sein, mein Bruder. Du weißt doch, was Jesus von dir möchte. Du weißt alles, was du wissen musst. Deine Seele ist eingeweiht und durchdrungen von Seinem Geist. Wenn in dir ein schlechtes Gewissen aufkommt, dann kommt das von der Gegenseite. Jesus liebt dich und du bist genau da, wo du sein sollst. Du gehst den Weg, den Er für dich bereitet hat. Lass dich nicht aus dem Tritt bringen.

∞

M: Ich bin auch froh, dass ich hier sein darf. Aber ich habe auch Probleme. Ich frage mich: Wie geht mein Leben jetzt weiter? Was habe ich für eine Aufgabe? Habe ich eine Berufung oder nur daheim in der Stille? Doch in der Stille klappt es auch nicht so, dann nehme ich lieber ein Buch in die Hand und lese etwas Geistiges. Aber seit Wochen habe ich immer Lobpreislieder im Ohr, so richtige Ohrwürmer den ganzen Tag. Und auch nachts, wenn ich aufwache, merke ich, da war wieder so ein Ohrwurm. Und das freut mich, das macht mich zufrieden.

Aber manchmal habe ich auch Angst, wenn alle Annehmlichkeiten wegfallen, die wir jetzt haben, die Dusche und der Strom und alles. Dann denke ich mir: Ich weiß nicht, wie ich da zurechtkomme. Aber ich vertraue Jesus schon sehr. Und ich bin sehr froh, dass Er mich immer wieder an sich erinnert, wenn ich mal wieder ein Stück weg bin.

Sa: Dazu fällt mir gerade ein: Vor kurzem hat Jesus zu mir gesagt: `Du hast heute noch gar nicht an Mich gedacht.´ – Daraufhin habe ich gesagt: `Das mache ich dann schon, jetzt muss ich aber erst noch …´ – Da hat Er gesagt: `Dann denke Ich jetzt mal an dich.´ Dann ist meine Seele von Liebe erfüllt und durchdrungen worden, dass ich dachte, ich sterbe, so intensiv war das. Und Er sagte: `So, jetzt habe Ich an dich gedacht.´ – Das war so ein schönes Erlebnis. Er war mir nicht bös, dass ich nicht an Ihn denke, sondern hat mir gezeigt: Aber Ich denke schon an dich, die ganze Zeit. Und jetzt öffne Ich mal Mein `An-dich-denken´, damit du siehst, was da drin ist.

∞

N: Ich bin froh, dass ich doch gekommen bin. Heute Früh habe ich angerufen, dass ich nicht kommen kann, aber wir sind jetzt doch gefahren. Ich habe seit 4 Wochen höllische Ischiasprobleme, die Schmerzen ziehen bis runter in die Zehen und es tut immer weh. Ich bin ja eigentlich nicht wehleidig, aber da könnte ich echt schreien. Und da denke ich mir dann oft, warum? Und du hast vorher auch gesagt: Das ist die Prüfung, dass ich trotz allem bei Ihm bleiben kann, auch wenn ich solche Schmerzen habe.

Jemand hat vorher etwas gesagt von Angriffen. Ich habe irgendwie gar nie das Gefühl, dass das Angriffe sind bei mir. Doch ich spüre es regelrecht, wie Jesus mich prüft, ob ich bei Ihm bleibe. Und ich stelle fest, je schlechter mir es geht, umso näher komme ich Ihm – und weiß, dass es geführt ist und bin dankbar. Ich bete auch immer darum, dass ich nicht von Ihm abfalle. Manchmal kommt man ja in so ganz schlimme Momente, wo man denkt: `Ich falle vom Glauben ab.´ – So weit ist es bei mir nicht. Ja, und dann frage ich mich manchmal, wenn ich so im Schmerz drin bin: `Für was kannst Du mich jetzt so brauchen?´ – Da bin ich ja sogar garstig manchmal, wenn jemand mich anspricht. Da will ich nichts wissen. Wie soll ich denn so einem Zustand nützlich sein für irgendjemand? Aber ich denke, das hat alles seinen Sinn.

Sa: Käthe Pfirrmann hat sich das auch oft gefragt. Sie hatte auch diese starken Rückenschmerzen, und die war damit im Gefängnis und hat auf einer harten Pritsche liegen müssen. Auch sie hat sich manchmal gefragt: `Was soll das jetzt? Wie kann ich Dir da dienen? Was hat das noch für einen Sinn für mich, für mein Leben mit diesen Schmerzen?´

N: Ja, das sind Gedanken, die dann kommen. Da schäme ich mich manchmal sogar dafür, dass ich mir denke: `Aber wenn das so ist, mein Gott, was soll ich denn da noch hier? Da wäre ich doch lieber gleich bei Dir.´- Aber das ist ja dann auch kein guter Gedanke.

Sa: Vielleicht könntest du jetzt noch nicht zu ihm. Vielleicht muss da noch einiges in deiner Seele bereinigt werden. Oder dich begleitende Seelen können durch dich in einen Erlösungsprozess kommen. Hast du da schon mal dran gedacht?

N: Das war tatsächlich in letzter Zeit immer wieder ein Thema. Also da habe ich ganz konkret meine Eltern bei mir.

Sa: Auch noch andere. Da stellt sich aber die Frage, ob die anderen Seelen wirklich bei dir sein sollen oder ob sich jemand an dich gehängt hat aufgrund deiner heilpraktikerischen Tätigkeit, dass da mal eine Sitzung war, wo sich eine Tür geöffnet hat, die nicht mehr zugegangen ist. Hast du schon mal in die Richtung gedacht?

N: Ja, das könnte auch sein.

Sa: Okay, dann schauen wir mal, ob sich da noch was zeigt während der Feierstunde.

∞

O: Mich beschäftigt eine Frage und ich erkenne, dass viel davon euch auch betrifft. Es geht um die Problematik: Was ist innen, was ist außen. Und insbesondere: Was ist denn eigentlich der Sinn dieses absoluten Wahnsinns, den wir jetzt im Außen erleben. Wie ist sozusagen die Projektion auf das Innere? Auf der anderen Seite sollen wir uns ja auch gar nicht so sehr mit dem Außen beschäftigen. Aber die Vermutung ist da, da muss ja was dahinterstehen, sonst wäre es ja nicht so ganz abartig. Da fühle ich mich natürlich genauso verloren wie ihr. Und was man da für Erkenntnisse daraus gewinnt oder was das für den eigenen Weg bedeutet.

Sa: Meinst du, es ist das Geschehen in der Welt, dass dich so sehr belastet?

O: Ja, generell. Wenn wir uns hier zuhören, sehen wir ja, dass bei ganz vielen Geschwistern momentan tatsächlich die Außenwelt in sehr großem Umbruch ist oder sich mit vielen negativen Aspekten auf uns auswirkt. Das scheint mir schon ungewöhnlich zu sein. Sa: Ja, wir leben in einer ganz speziellen Zeit. Jesus hat gesagt: `Alles Böse muss jetzt an die Oberfläche kommen, sichtbar werden und bekommt Macht, damit es dann entmachtet werden kann.´ – In diese Zeit hinein haben wir inkarniert, in diese Zeit des Übergangs ins Friedensreich. Deswegen ist es so wichtig, dass wir im Bewusstsein leben, dass wir zusammen mit Jesus gehen, dass wir mit Ihm den Schutz haben und dass letztendlich alles zum Guten geführt wird.

Das agierende Böse hat jetzt noch einmal die Möglichkeit, sich zu besinnen. Es gibt noch eine Möglichkeit der Umkehr, ansonsten wird es gebunden und auf andere Wege geführt, damit diese Welt endlich zur Ruhe kommt und eine Zeit in Frieden existieren kann. Wir sind ein Teil dieses Prozesses.

O: Sind wir da jetzt eingeladen, aktiv in einer Interaktion zu treten oder einfach in einer gelassenen Ruheposition zu beobachten?

Sa: Ich würde jetzt nicht außen aktiv werden, zum Beispiel, dass ich demonstriere oder dass ich mich irgendwie einbinde in den Prozess einer irdischen Gegenbewegung, sondern ich halte mich ganz an Jesus. Er sagt ja immer, wir sollen nicht Partei ergreifen. Er sagt, dass wir uns ganz Ihm anvertrauen, dass wir die Augen mehr von der Welt abwenden und uns ganz auf Ihn ausrichten sollen und dass wir nur zusammen mit Ihm diese Zeit schadlos bestehen können.

U: Ja, aber das Fürbitte-Gebet, das ist das, was wir tun können. Gebete für die Menschlichkeit, auch für die Menschen in derzeitigen Machtpositionen, denn auch die haben ja einen Gottesfunken in sich, der sich bewegen oder größer werden kann.

V: Das spüre ich auch sehr stark. Und ich habe so einen Impuls in mir, dass, wenn Jesus mich ganz erfüllt mit Liebe, die ganze Welt dann so eingehüllt in Liebe und Licht ist, und dann sehe ich die ganze Welt und alles in einem hellen Licht, dann denke ich mir: Es sind zwar nur ein paar Minuten, aber das ist doch schon immer etwas Positives. Sa: Genau, aber das findet in uns statt. Die Welt ist ja auch in uns und wenn wir in uns die Welt in Liebe einhüllen, dann geschieht das gleichzeitig in der äußeren Welt. Denn die geistige Welt in uns ist auch die seelisch-geistige Welt außer uns, nur mit Materie umhüllt, sie sind identisch. Wenn wir die Welt in uns im Geiste berühren mit Liebe, dann wird sie außerhalb an dieser Stelle auch mit Liebe berührt und dies wiederum setzt sich dann in die Materie fort. Das ist eigentlich ein logischer Vorgang. Deswegen, wie du sagst, das Fürbittegebet ist ganz wichtig, damit wir durch die Welt in uns dann im Äußeren berühren. Das kann mit Liebe und Licht geschehen aber auch mit Hass und Finsternis. So sind wir geistige Arbeiter und Kämpfer im Weinberg des Herrn.

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P: Ich bin dankbar für jeden einzelnen neuen Tag, für jedes Wort, für jede Fügung und Führung, die ich vom himmlischen Vater erleben darf. Das ist so spannend im positiven Sinne. Ich war auch Anfang des Jahres zwei Wochen akut mit dem Ischias so beschäftigt, dass ich dachte: `Was will der Vater mir damit jetzt sagen.´ – Daraus resultierten tatsächlich Erkenntnisse und weiterführende Sachen, gerade auf der körperlichen Ebene, die mich bereichert haben. Ich habe jetzt auch eine schulmedizinische Behandlung vorgeschlagen bekommen, wo ich ganz klar gemerkt habe, da ist eindeutig ein Ja, dass ich das machen soll. Ich bin da jetzt eigentlich auch nicht immer so dafür, aber da spürte ich deutlich: `Vertraue und lass dich darauf ein, mach das.´ – Und da will ich auch weitergehen.

Insgesamt merke ich, dass ich diesem ganzen weltlichen Theater gegenüber sowas von entspannt werde. Ich fühle mich wie ein Zuschauer im Theater, gucke mir das Stück auf der Bühne an und denke: `Okay, ich sitze hier und die agieren da oben, ich bin da nicht mit drin.´ – Und das entspannt mich und nimmt meine ganzen Kämpfe weg, die ich meinte noch führen zu müssen in der Welt, auf Arbeit, mit Leuten, mit Kunden. Das ist einfach schön. Ich bin da so dankbar für. Mein größter Wunsch jetzt gerade an Jesus ist, dass Er mich tatsächlich in einem nächsten, mittelfristigen Zeitrahmen aus der Arbeit rausnimmt und mich in meine alte Heimat zurückführt, zu meiner Familie, zu meinen Enkelkindern. Dass ich da einfach wirken darf. Natürlich, wenn es sein Wille ist. Ich weiß ja letzten Endes nicht, wo Er mich noch haben möchte. Das sind so meine Vorstellungen. Mehr habe ich gerade nicht zu sagen.

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Q: Ich bin auch sehr dankbar, hier zu sein. Ich habe das Gefühl, ich könnte in den letzten Wochen, Monaten morgens und abends immer weinen und auch nachts, weil ich so viel Nähe spüren darf oder Jesus mich diese spüren lässt. Ich bin ja in der Schule tätig, gefühlt an der Front. Was die Kinder da so mitbringen aus ihren Familien … das ist schon heftig. Da tut es so gut, morgens, abends, mittags oder nachts im Gebet Seine Liebe zu spüren und da rein zu fließen. Also dieses Reinfließen, Zerfließen, Fließen in Jesus hinein und in der Liebe mit fließen. Dieses Wort ist gerade sehr spürbar … sich hingeben und eins sein. Meine Gebete schreibe ich manchmal auf und habe da auch das Gefühl, dass Er zu mir spricht. Das hat alles mit ganz viel Freude und Nähe zu tun.

Du hast vorhin von der Schule erzählt. Das kann ich unterschreiben. Dieses Gefühl, diese Aggression, diese Vulkane, die da auf mich zukommen. Und dass ich da wirklich sehen darf: Das ist Jesus, der jetzt diese oder jene Situation mit mir als Werkzeug gelöst hat mit ganz viel Liebe und Segen.

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R: Ich bin auch Lehrerin und mir geht es genauso wie euch. Ich bin da sehr engagiert und beruflich sehr eingespannt. Mir gefällt mein Beruf, aber was die Kinder mitbringen ist sehr anstrengend, es wird immer schwieriger. Ich habe manchmal ziemliche Rückenschmerzen, vielleicht kommt das davon, weil ich von den Kindern ein bisschen was mittragen muss. Das mit dem Gottvertrauen ist ein großer Punkt, wo ich noch viel lernen muss. Dass ich vertraue, dass alles gut wird, dass auch mein Rücken sich wieder entspannen wird, das sind Verspannungsschmerzen, also muss ich mich einfach mehr entspannen und in die Ruhe gehen und vertrauen, dass das wieder gut wird.

Sa: Und dein irdisches Dasein in der Gesamtheit?

R: Ich fühle mich sehr gesegnet in meinem irdischen Dasein, ich habe zwei große Jungs, die mir Freude machen …

Sa: … einen Beruf, der dich erfüllt, einen Mann, mit dem du glücklich bist. Jesus hat dir ein Erdendasein bereitet, um dich glücklich zu machen, um dir zu zeigen, wie sehr Er dich liebt, so kannst du Seine Liebe zu dir erkennen.

R: Ja, die Welt ist so schön, so wie es ist, und manchmal denke ich mir, ich habe das gar nicht verdient, was mir der Herr alles schenkt.

Sa: Meinst du, dass Er dafür was von dir verlangt?

R: Ja, er will sicherlich was von mir, und ich weiß nicht, ob ich alles zurückgeben kann.

Sa: Ist eigentlich ganz einfach, Er will nur deine Liebe.

R: Aber die schenke ich, vielleicht ist es noch nicht genug, aber ich möchte noch mehr geben. Mehr will er gar nicht.

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S: Ich habe seit ein paar Wochen mit Magendruck Beschwerden, und das geht dann in Ängste über, ich weiß oft überhaupt nicht, was ich machen soll. Doch wenn ich dann ins Gebet gehe, dann weiß ich, dass Jesus da ist, Er ist bei mir. Und Er regelt auch das mit meinem Mann, der hat eine Bandscheibenentzündung, wobei sich die Wirbel auflösen. Jetzt muss man abwarten, und der Vater sagt immer: `Gib alles Mir, gib alles Mir, gib alles Mir´, und wenn ich dann nicht ins Vertrauen reinkomme, dann bekomme ich Angst, dann kriege ich noch mehr Magenweh, ja, da muss ich mehr vertrauen, absolutes Vatervertrauen Ihm entgegenbringen, das will Er. Sa: `Ich trage deine Last mit dir zusammen´, sagt Er. Das gilt für uns alle: `Ich trage eure Lasten mit, tragt eure Lasten mit Mir zusammen, das ist auch ein Weg der Einswerdung mit Mir.´

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T: Ich freue mich sehr, dass ich heute da sein darf. Ich habe bewegende Wochen und Monate hinter mir; ja, ich habe vor ein paar Monaten zu Jesus gesagt, Er möge doch bitte die grauen Flecken auf meinem Seelenkleid von mir reißen, dass ich ein reines Seelenkleid habe, und heim darf zu Ihm. Ja, dann ging erstmal mein Auto kaputt und ich stand vor der Herausforderung: Ohne Auto läuft nichts, ich komme ohne mein Auto nicht ins Geschäft, ich muss aber ins Geschäft fahren. Da bin ich mit dem Rücken zur Wand gestanden, und obwohl ich normalerweise immer morgens und abends ins Gebet, ins Gespräch gehe mit Jesus, war es heftig für mich. Ich bin da auf der Couch gesessen und habe Rotz und Wasser geflennt, war verzweifelt und habe gedacht: `Ich stehe jetzt in dieser Situation, komme nicht mehr weiter, und ich habe keinen Ausweg.´ – Und zu Jesus habe ich gesagt: `Mein Herz, meine Seele, mein Geist, mein Körper, mein ganzes Leben, vom Kochtopf bis zum Auto, alles gehört Dir, nichts nehme ich aus.´

Und plötzlich gab es eine Lösung, mein Papa hat mir geholfen. Und ich habe zu Jesus gesagt: Egal was zwischen uns kommt, ich will nur noch Dich, ja, so ist es, ich bleibe dabei, ich halte daran fest. Es war eine Aufgabe, ins Vertrauen zu gehen und zu sagen: `Okay, ich habe Angst, aber ich nehme Deine Hand und gebe Dir alles, was ich habe, an Vertrauen und Zuversicht, dass Du mir hilfst.´

Sa: Manchmal muss man sich dieses Vertrauen erkämpfen, Jesus musste sich diese Hingabe im Garten Gethsemane auch nochmal erringen im Kampf mit den satanischen Energien, die dagegen arbeiten, damit man nicht in dieses Vertrauen reinkommt. Und auch die Apostel mussten immer wieder aufs Neue kämpfen und ringen ums bedingungslose Vertrauen. Da darf man sich nichts vorhalten, wenn man darum kämpfen muss, manchmal tagelang, wochenlang, um sich in einer gewissen Lebenssituation das nötige Gottvertrauen zu erringen. So macht man sich dieses zum Eigentum, dass man es nicht mehr verlieren kann.

Es ist also gut, wenn man es sich erringen muss, das ist ein guter Prozess, da darf man sich keine Vorwürfe machen, dass man sagt: `Oje, ich bin jetzt nicht gleich im Vertrauen´, sondern es ist ein guter Kampf, und der Sieg kommt zusammen mit Ihm. Und in dem Maße, in dem du immer tiefer reingehst ins Vertrauen, kommt Jesus dir zugleich entgegen, und da trifft man sich dann mit Ihm, in diesem Vertrauensprozess findet eine göttliche Vereinigung statt, und da wartet die hundertprozentige Gewissheit: `Er ist jetzt bei mir und hilft mir in dieser Situation.´

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U: Im Januar kam eine starke Prüfung auf mich zu, mein Sohn hatte einen Reizgasvergiftung, und als ich ihn gesehen habe, dachte ich, er stirbt und überlebt nicht, und da hatte ich eine sehr traurige Woche, doch er wurde wieder gesund. Und dann kam wieder dieser Kampf zwischen Gut und Böse, (Der Sohn ist obdachlos und psychisch belastet) dieser Streit mit mir, diese Bedrohung, so stark, dass ich es nicht mehr ertragen konnte, und jetzt habe ich ihm erstmal ein Appartement gemietet für drei Wochen. Er war ja sieben Wochen bei mir im Wohnzimmer – ich habe eine Drei-Zimmer-Wohnung, wo der andere Sohn ein Zimmer hat.

Ja, es hat sich beruhigt, und, ja, jetzt bin ich etwas erleichtert, er hat ein Dach über dem Kopf, ich habe ihm Essen gebracht, doch wie soll es weitergehen? Ihn wieder auf die Straße lassen? Bei mir im Wohnzimmer kann er nicht bleiben, es ist nicht zu ertragen. Ja, ich bin in einer schwierigen Situation, aber die Kraft ist da, weiterzuleben, und manchmal denke ich: Ich kann nicht mehr, aber irgendwie kommt trotzdem eine Energie und die Freude, weiterzuleben, und ich bin froh, jetzt hier dabei zu sein.

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V: Vom letzten Treffen wissen so ziemlich alle vom gebrochenen Arm und von der OP und den Problemen mit meiner Schulter und die Grundlage war die: Vor 2023 schon hatte ich in einem Gespräch mit Jesus gesagt: `Ja, natürlich möchte ich Dir nachfolgen, zu 100%, mit Haut und Haaren, mit allem, was ich habe.´ Da hat Er gesagt: `Das wäre ein harter Bruch und Schnitt in deinem Leben´, das hat Er wörtlich gesagt. Bruch und Schnitt habe ich jetzt, ja, und ich habe die letzten Wochen nicht aufgrund meiner Liebe zu Jesus oder meines Vertrauens zu Ihm, sondern aufgrund diverser Therapeuten und Ärzte eine ziemliche Achterbahnfahrt der Gefühle und der Gespräche mit Jesus und hin und her und was tue ich und was tue ich nicht. Aber das kann ich anhand meiner Zwiegespräche besser erklären.

Es war ziemlich spannend und aufregend und auch schön … ich bin jetzt in der Waschmaschine, wie man so sagt, in der göttlichen Schleuder. Er sagte schon vor 15 Jahren zu mir: `Ich werde dich auspressen wie eine Zitrone´, da sind wir jetzt dabei, und ich versuche es mit Gelassenheit und Vertrauen zu tragen. Das Problem für mich ist: Ich weiß, dass Er mich heilen kann, denn ich habe mich Ihm anvertraut, aber ich weiß nicht, wann das sein wird, und damit habe ich ein bisschen ein Problem. Er prüft meine Geduld, und ich bin nicht gern geduldig und warte auch nicht gern. Deswegen zieht Er das wahrscheinlich raus, vermute ich, und da hänge ich jetzt ein bisschen zwischen den Seilen; aber nur hier, mit Liebe und Vertrauen ist im Prinzip alles okay.

Sa: Aber Vertrauen und Geduld sind eigentlich untrennbar miteinander verbunden.

V: Ja, sollte untrennbar sein, da muss ich noch dran arbeiten.

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W: Ich hatte einen angeborenen Herzfehler, der ist vor vier Jahren operiert worden, und dann kam eins zum anderen, und die zweite Herzklappe, und, und, und. Jetzt ging es mir eigentlich ganz gut, doch seit Weihnachten merke ich eine starke Atemnot. Mit der aktuellen Diagnostik hat man dann festgestellt, dass ich wieder ein Loch an der Herzklappe habe, das heißt, ich habe ein Loch im Herzen, das jederzeit ganz aufgehen kann.

Sa: Ich konkretisiere das mal: Du lebst in dem Bewusstsein, dass du jede Sekunde sterben kannst. Das muss man sich schon mal vor Augen halten. Das ist zwar bei jedem Menschen so, aber in deinem Fall ist es sehr speziell, weil es akut ist, der Tod begleitet dich jede Sekunde.

W: Ich habe das schon zweimal mitgemacht, einmal mit dem Aneurysma, was in Verbindung war mit dem Herzklappenfehler, dann war die Klappe schon mal eingerissen, also das ist jetzt quasi das dritte Mal. Die zwei OPs waren so, dass ich eigentlich mehr tot als lebendig war; und jetzt die Diagnostik: Meine Herzchirurgen operieren mich nicht mehr, weil es zu schwierig ist.

Aber letzten Donnerstag hatte ich einen Termin bei einem interventionellen Kardiologen, der ein spezielles CT von der Medialklappe gemacht hat. Ich habe natürlich überhaupt nicht gewusst, was da rauskommt oder wie das läuft. Ich habe ein Wort am Tag vorher von Jesus bekommen, wo Er gesagt hat: `Ich bin bei dir und Ich werde die Dinge regeln.´

Und jetzt möchte ich einmal zeigen, was Seine Regelung heißt: Ich bin in die Klinik gefahren, war aber eine Stunde eher dort, bin zu der Sekretärin, habe mich angemeldet, die hat schon alles vorbereitet gehabt. Dann gingen wir gleich zum Röntgen, der Röntgenwarteraum war voll mit Menschen, doch in dem Moment geht die Tür auf und die MTA ruft mich auf. Da habe ich mir gedacht: `Das kann nicht sein, meint die mich?´ – Ok, ich bin rein, wir haben alles in Ruhe ausgefüllt, sie haben einen Zugang gelegt, und da ist mir dann schon die Düse gegangen, doch die zwei waren so lieb und haben gesagt, dass ich ja als Krankenschwester auch vielen Menschen geholfen habe und mir wird jetzt auch geholfen, und der Professor Hausleiter ist gut. Dann bin ich wieder raus, habe den letzten freien Platz gefunden, wollte mich gerade hinsetzen, da kommt die MTA wieder und sagt: `Frau H. gehen Sie mal mit mir mit.´ – Da bin ich mitgegangen, und dann hat sie gesagt: `Wir gehen jetzt in die SZT (Stammzelltransplantation) rein, weil hier alles voll ist.´ – Sie hätte angerufen, es käme gerade kein Polytrauma, sie machen mir ausnahmsweise unten das CT. Dann hat sie mich da runter begleitet und gesagt, dass ich in etwa einer Viertelstunde drankomme; eine Minute später kommt sie wieder und sagt, ich kann mitgehen.

Sie haben das CT gemacht, dann kam ein Notfall, aber ich war gerade fertig. Dann bin ich wieder zur Sekretärin, die hat gesagt: `Ich rufe den Prof. Hausleiter gleich an, der hat jetzt aber gerade keine Zeit, Sie müssen jetzt warten.´ – Kaum habe ich mit dem Warten angefangen, kommt sie wieder und sagt, ich kann auch bei dem Professor warten.

Jetzt ist es tatsächlich so, dass man dieses Leck zu 80% schließen kann. Die Garantie gibt er mir, aber vielleicht geht es auch ganz. Und das machen wir am 31. März. Es ist zwar kein leichter Gang, weil ich wieder für Intensiv vorbereitet werde, für alle Komplikationen, die sein können. So kann Seine Führung sein.

∞

X: Ich stehe ziemlich alleine im Kloster mit meinem Bewusstsein, aber man muss alles mitmachen: Brevier beten, dann jeden Tag eine Messe usw. . Aber dabei kann man auch nicht die ganze Zeit mit Jesus reden, weil die anderen Nonnen immer laut beten. Wenn stille Anbetung ist, da kann man mit Jesus alleine reden, aber sonst musst du immer mitbeten, sonst wirst du schief angeredet. Ich habe einmal was zu einer gesagt wegen der WHO, die hat gesagt: `Das ist doch wurscht.´ – Na ja, was will man da schon machen? Irgendwie fühle ich mich als Nonne fremd im Kloster. Aber raus kann ich auch nicht, weil ich schon so alt bin. Darum komme ich ganz gerne hierher.

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Y: Aber man fühlt sich nicht nur im Kloster fremd, man kann sich auch in der Welt fremd fühlen. Da habe ich oft das Gefühl, dass ich fremd bin. Wenn ich hier in dieser Gruppe bin, dann bin ich nicht fremd, aber wenn ich zu Hause bin, ist kein Mensch, der den Glauben mit mir teilt. Dann fühlt man sich fremd. Man hält sich dann auch zurück, wenn man merkt, es bringt nichts, da noch etwas weiter zu sagen.

Aber es ging heute so viel um Vertrauen. Ich hatte vor kurzem ein Zwiegespräch mit Jesus. Es ging darum, dass ich keine Menschen mehr habe, mit denen ich so viel anfangen kann. Aber ich habe eine kleine Hündin, die ich jeden Tag ausführe. Das ist wirklich eine Freude für mich. Da kommt man auch immer noch ein bisschen ins Gespräch, trifft Leute. Jetzt ging es dieser Hündin auf einmal überhaupt nicht gut. Ich war vollkommen am Ende und habe gedacht: `Was ist denn, wenn die Reika jetzt geht? Darf gar nicht daran denken.´ – Dann bin ich ins Gebet gegangen.

Ich kann das jetzt gar nicht mehr so wiedergeben, aber ich habe Jesus alles hingelegt und habe mit Ihm geredet, wie wenn ein Mensch mir gegenüber sitzt. Irgendwann habe ich dann gesagt, Er soll mir doch bitte die Gewissheit geben, dass ich keinen weiteren schweren Schlag bekomme. Da hat sich dann ein Zwiegespräch entwickelt; irgendwann sagte Er dann zu mir: `Es geht um Vertrauen.´

Dann sagte Er: `So merke dir Meine Worte. Diese Gewissheit gebe Ich dir: Ich werde dich nie enttäuschen. Was alles geschehen ist, war notwendig für dich und die deinen zum großen Seelenheil. Glaube Mir, es kann nicht jeder sagen, dass er gleich wieder mit all seinen Lieben zusammengeführt wird zum großen Fest in der geistigen Heimat. Gib Mir dein vollstes Vertrauen in allen Dingen, Ich werde dich nie enttäuschen.´

Er hat nicht gesagt: `Du bekommst keinen weiteren Schlag.´ Er hat gesagt: `Ich werde dich nicht enttäuschen.´

Aber wie Er das gesagt hat, also das innere Gefühl dabei, da will man dann gar nicht mehr raus, das war so stark, so inniglich. Ich habe dann auch zu Ihm gesagt: `Kannst Du mir das bitte belassen, dieses Gefühl; kann ich mit dem jetzt alle Tage gehen?´-Ich weiß, das geht nicht, aber wenn ich daran denke, kann ich mich in dieses Gefühl wieder hineinversetzen.

Sa: Magst du kurz die Geschichte von dir zusammenfassen, weil dich nicht alle hier kennen.

Y: Ja, ich habe im Laufe des Lebens alle Menschen verloren, die ich geliebt habe und die mich geliebt haben. 2021 war es mein Bruder, dann mein Mann, das noch während der Corona-Zeit, und seitdem ist eigentlich niemand mehr da, mit dem ich mich verbunden fühle, oder der sich mit mir verbunden fühlt. Darum möchte ich mich ja auch immer mehr mit Jesus verbunden fühlen und fühle mich auch mit Ihm verbunden. Es gibt immer noch ganz schwere Tage oder Zeiten, aber Er gibt mir dann im Gebet Bilder, Worte, Eindrücke, die mich trösten.

Und ja, ich habe auch mal irgendwann zu Ihm gesagt, ich würde Ihn so gerne erfreuen und weiß nicht wie, dann hat Er zu mir gesagt – also ich wollte eigentlich was Großes für Ihn tun -, dass Er nicht jeden über Großes setzt, nicht hier, aber ich kann Ihn ja erfreuen, indem ich Ihm alles bringe, meine Ängste, meine Sorgen … dann habe ich gedacht: `Da bin ich aber nicht sehr erfreulich für Ihn.´ – Aber Er hat mir gezeigt, dass Ihn das sehr wohl freut und angefügt: `Natürlich sollst du Mir auch deine Freuden bringen´, aber zuerst hat Er alles andere genannt.

Verstanden habe ich das zuerst nicht ganz, weil ich mal gehört habe, dass ein Christ ohne Kreuz nicht sein darf; dazu hat Er gemeint, dass das richtig wäre, aber das Kreuz, das wir tragen, ist doch die Materie, das ist unser Körper, das ist doch schon ein Kreuz, an das wir geheftet, genagelt sind, und dass es damit eigentlich genügen könnte, wenn wir Ihm sonst alles bringen. Dieses Kreuz würde Er uns erst am jüngsten Tag abnehmen, aber alles andere könnten wir Ihm schon vorher bringen.

∞

Z: Ja, also ich bin erstmal sehr dankbar, dass ich heute wieder hier sein kann. Das freut mich ungemein, das ist mir sehr viel wert. Wenn ich das alles jetzt so gehört habe – ja, ich bin ja in einer ähnlichen Situation. Aber ich sehe das als Vorteil, denn ich lerne daraus. Auch ich habe mich mein ganzes Leben lang schon immer wie im falschen Film gefühlt und war im Prinzip auch, gefühlt zumindest, immer allein.

Derzeit bekomme ich Probleme hingelegt, mit denen ich früher niemals so umgehen hätte können, wie ich das heute kann. Das geschieht im Wissen, dass ich bei Jesus bin und Jesus bei mir ist. Und da ist das plötzlich alles so nichtig, so relativ, so unwichtig, egal was da passiert. Und das ist für mich einfach nur fantastisch. Ja, dieser Unterschied, den ich sehen kann, wie ich früher mit solchen Sachen umgegangen bin und wie ich heute damit umgehe: Es sind immer noch Probleme da und ich suche nach Lösungen, aber da tut sich was auf und ich fühle mich geführt und getragen. Ich bin bei Jesus, Punkt, mehr brauche ich nicht. Und das fühlt sich einfach gut an.

Da fällt mir noch ein, dass ich eigentlich schon viel weiter sein möchte. Wenn ich zum Beispiel in die Stille gehen und beten möchte, kann ich mich nicht gut konzentrieren. Dann denke ich: `Ja, verkrampfen ist vielleicht auch nicht das Richtige.´ – Und dann bin ich wieder unzufrieden mit mir. Ungeduld ist sowieso so ein Thema. Manchmal möchte ich den Grashalm ziehen, doch ich weiß, dass das nicht geht, wir müssen es wachsen lassen. Dann sage ich mir wieder: `Der Vater macht das schon in dem Tempo, wie du es ertragen kannst.´ – Immer dieser Zwiespalt, der ist bei mir da. Aber im Großen und Ganzen fühle ich mich gut.

∞

Ü: Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass ich hier sein darf. Ich habe in den letzten Tagen viele Begegnungen gehabt, wo ich Menschen etwas über Jesus erzählen durfte oder ihnen ein Buch anbieten. Ich durfte in Innsbruck sein und habe im Wald Wanderungen gemacht. Da habe ich mich auf eine Bank gesetzt und in dem Buch gelesen: `Heutige Worte Jesu.´ Auf einmal stand ein junger Mann neben mir, der hat in die Sonne geschaut und gelächelt … er hat irgendwie so ein Engelgesicht gehabt. Ich habe dann in mich hineingehört, ob ich ein Gespräch mit ihm anfangen soll. Da war aber nichts und ich habe weitergelesen.

Als ich dann aufgestanden bin, kam die Freundin von ihm dazu. Ich habe sie gegrüßt, bin ein Stück gegangen und war dann veranlasst, mich umzudrehen. Da saßen beide auf der Bank und haben mir zugewinkt. Das habe ich als Zeichen gesehen und bin nochmal zurück. Er hat dann zu mir gesagt: `Sie strahlen so eine Ruhe aus.´ – Dann habe ich gesagt: `Ja, ich liebe Jesus.´ – Dann haben beide meine Hand genommen und ganz fest gehalten und Danke gesagt.

Dann habe ich gefragt, an was sie denn glauben. Darauf hat er gesagt, dass es so schwer ist, irgendwas zu glauben, aber er glaubt zum Beispiel an die Wärme der Sonne. Dann gab ich ihnen das Buch und wir haben uns in Liebe verabschiedet. Am nächsten Tag bin ich wieder spazieren gegangen und hatte den `Liebesbrief Jesu´ dabei. Da begegnete mir bei einer kleinen Wallfahrtskapelle ein altes Ehepaar. Da kam im Herzen: `Gib denen den Brief.´ – Der Mann hat sich darüber sehr gefreut und sich fünfmal dafür bedankt und gestrahlt. Ja, mehrere solcher Begegnungen hatte ich in der letzten Zeit.

Ich spüre die Führung und die Liebe von Jesus immer wieder. Aber ich höre kein Wort, so wie andere Geschwister. Da möchte ich manchmal traurig werden, das schiebe ich aber sofort weg.

∞

Ö: Wenn man zum Schluss dran ist, kann man von allem, was man gehört hat, ein bisschen was in sich finden. Das möchte ich natürlich jetzt nicht wiederholen. Ich bin ja momentan in der Phase, dass mein Berufsleben zu Ende geht. Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, wie mein Leben in Zukunft sein wird. Ich empfinde das als Geschenk, dass ich jetzt rausgeholt werde aus meiner Tätigkeit, die ich jahrelang gerne gemacht habe, aber die ganzen Umstände mittlerweile in der Arbeit sind einfach nicht mehr schön.

Ich möchte segensreich wirken. Wie schauen in Zukunft die Tage aus, dass ich die Zeit nicht verplemper, dass ich mich aber auch nicht in ein Korsett begebe. So wie der J. das gesagt hat: Seit er nicht mehr arbeitet, hat er so viel mehr Zeit für Jesus. Das wünsche ich mir auch, dass ich das in meinen Tagesablauf, in meine Struktur einbaue. Das sind Gedanken, die mich momentan beschäftigen.

* * *

Samuel: Liebe Brüder und Schwestern, anhand dieser Berichte sieht man, dass auch wir Gotteskinder im Lebenskampf stehen, und da ist niemand ausgenommen. Viele haben schwer zu ringen mit sich und der Welt, jeder und jede hat sein/ihr ganz eigenes Schicksal und Kreuz zu tragen in dieser Zeit, doch gibt es einen großen Unterschied zu den Weltmenschen: Wir stehen in der Liebe Jesu Christi und in der Zuversicht, dass Er alles zu einem guten Ende führen wird. Wir sehen unsere Not als Zubereitung, auf dass wir frei werden für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Wir haben allezeit göttlichen Beistand, wenn wir im Vertrauen und in der Liebe zu unserem himmlischen Vater bleiben. Wichtig ist, dass wir niemals aufgeben und uns abbringen lassen von diesem Weg mit Jesus, sei es von dieser Welt oder der jenseitigen, wir müssen standhaft bleiben, dann wird Sein Sieg zu unserem Sieg und Sein Leben wird unser Leben.

* * *

Jesus spricht: „Alle eure heutigen Worte habe ich gebündelt, Ich habe ein Bündel geschnürt und in Mein Herz gelegt. Sei es eine seelische Not, sei es ein materieller Schmerz, sei es, Mein Kind, dass du dich schwer tust, in Meine Gegenwart zu kommen. Alles das habe ich gesammelt. Ihr habt es Mir gegeben, Ich nehme es und reinige diese Worte und Gedanken und lege sie zurück in eure Herzen, auf dass ihr frei seid in der Liebe zu Mir.

Und denen, die am körperlichen Schmerz leiden, sage Ich: Meine Kinder, haltet noch ein Weilchen aus, es hat alles seinen Nutzen und seinen Zweck. Ihr werdet Mir danken einst dafür, dass Ich diese Zeit der Not zugelassen habe, damit ihr euer Ziel erreicht. Diesen geistigen Kampf könnt ihr immer kämpfen, auch wenn ihr in Not seid oder gerade dann, denn dann entfaltet sich die Kraft Meiner Liebe in euch – wenn ihr in der Demut bleibt.

Ja, jedes Wort aus eurem Munde habe Ich gehört. Jeden Gedanken, der diese Worte begleitet hat, habe Ich auch gehört. Und jeden Gedanken dahinter, den ihr nicht gedacht habt beim Sprechen, sehe Ich. Und so sehe Ich tief hinein in euer Bewusstsein, was ihr nicht seht. Ja, Ich sehe bis auf den Grund eurer Seele. Und da ist viel verborgen vor euch selbst und vor der Welt. Und weil Ich so tief sehe in euch und weil Ich eigentlich der Grund eures Daseins bin, weiß Ich, welchen Weg jeder Einzelne von euch zu gehen hat, ganz individuell und speziell. Und so erfolgt die Zubereitung in diesem göttlichen Bewusstsein aus Mir, auf diesem göttlichen Erlösungsweg, den Ich für euch bereitet habe.

Dieser Weg ist vollkommen, Meine Kinder. Ihr geht als unvollkommene Kinder Meiner Liebe auf diesem Weg der Vollkommenheit. Was bedeutet das für euch? Es bedeutet, und da sind wir wieder bei dem Wort Vertrauen, dass ihr euch bewusst macht, dass Mein Weg für euch vollkommen ist. Und dass ihr, je tiefer ihr ins Vertrauen geht, immer mehr eintauchen werdet in dieses Bewusstsein der Vollkommenheit Meiner Liebe. Und so ist es ein Miteinander-gehen: Ich, der Vollkommene und du, Mein Kind, in deiner Unvollkommenheit – so gehen wir zusammen hinein in Mein Herz. Und immer weiter voran soll es doch gehen, auf dass auf deinem Weg Mein Geist immer mehr von dir Besitz ergreifen kann. Denn es soll ja ein Geist werden, denn nur Vollkommenheit kann eingehen in Meine Himmel. Du denkst dir: `Ja, mein Vater, dann komme ich doch nie in den Himmel, so wie ich beschaffen bin. Wenn ich jetzt sterben würde, dann könnte ich nicht in den Himmel eingehen in meiner Unvollkommenheit, in meiner Schwäche und in allem, was noch am Weltlichen an mir haftet.´

Und da sage Ich: Ja, Mein Kind, so ist es. Deshalb bereite Ich euch doch zu. Ich schaffe die Voraussetzungen, dass Mein Geist dich ganz erfüllt, und deshalb habe keine Sorge ob dessen, wie du nun noch beschaffen bist. Es kann ganz schnell gehen in der Liebe zu Mir. Wo Ich doch schon sagte: Die Gnade in der Liebe zu Mir ist eine andere als die Gnade der ersten Anrührung in der Welt. Und je mehr Vertrauen du hast in Meine Liebe, umso größer wirkt diese Gnade, umso mehr öffnet sich göttliche Macht in dir und wirkt auf dein Leben ein in jeder Phase der Zeit, in jedem Teil des Raumes, in dem du dich bewegst.

So seid getrost, Meine Kinder. Die Worte, die Ich eingangs sprach, waren ernst und haben euch aufgerüttelt in vielerlei Hinsicht. Doch nun lege Ich diese Worte in ein neues Gefäß, das Ich euch hiermit darreiche, auf dass ihr daraus trinkt. Trinkt das Wasser des Lebens, trinkt aus diesem Wort, auf dass eure Sehnsucht gestillt werde und alle Sorgen und Ängste weichen aus euren Herzen. Ja, trinkt von Meiner Liebe, Meine Kinder, denn diese ist das Heilmittel für alles.“

* * *

Jesus spricht zum Abschluss: „Meine Kinder, das Zeichen, dass die Liebe in euch lebendig geworden ist, ist dies: Wenn ihr euch vorstellt, es gibt nur dich und Mich, Mein Kind, auf dieser ganzen Erde, und Ich dir so genüge, dass du keine Sehnsucht mehr hast nach irgendetwas anderem, sondern dass Meine Liebe dich ganz und gar erfüllt und glücklich macht, dann hast du dein Ziel erreicht. Wenn Ich dein Ein und Alles geworden bin, dann wird dir göttliche Lebendigkeit bewusst werden und du wirst eintreten in Mein Bewusstsein, dann ist deine Seele vergöttlicht. Das allein ist Freiheit, Meine Kinder, eine andere gibt es nicht. Amen.“

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