Feierstunden

Samuel Surazal Neue Offenbarungen aus dem Gottesgeist

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Samuel Surazal
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1. Auflage Mai 2024 ▪ Samuel E. Surazal
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Deutsch
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Deutsche Originalausgabe

1. Auflage Mai 2024 ▪ Samuel E. Surazal

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Website: www.samuel-surazal.de

ISBN 978-3-8280-3862-2

Jesus Christus:

Mir macht nur das Freude,

was Meinen Kindern Freude macht.

Nicht Meine Gottheit, nicht Meine Weisheit und Allmacht,

und so auch nicht Meine Allwissenheit,

sondern allein die große Liebe zu Meinen wahren Kindern,

die Mich lieben, das macht die höchste Glückseligkeit

Meines ganzen Wesens aus.

Wahrlich Ich sage euch:

Ein Herz, das Mich wahrhaft liebt,

gibt Mir mehr als alle Himmel und Welten

mit all ihrer Herrlichkeit!

Und Ich will 99 Himmel verlassen

und ein Herz suchen, das Mich lieben kann.

Die Teilnehmer der Feierstunden bilden keine besondere geschweige denn elitäre Gemeinschaft, sondern es ist ein Kreis von Gläubigen, die ihr Leben Jesus Christus geweiht haben. Jeder Mensch, der ebenfalls so gesinnt ist, kann sich anschließen und diesen Feierstunden beiwohnen. Die Worte unseres himmlischen Vaters gelten selbstverständlich nicht nur den anwesenden Teilnehmern, sondern sind für alle, die echte Sehnsucht nach und wahrhaftige Liebe zu Jesus Christus im Herzen tragen, die Ihn in ihr Leben gelassen haben und Ihm nachfolgen in Wort und Tat.

* * *

Universus-Tagungen in Ebikon (Schweiz) 2023/24

Vortrag von Samuel

Der Weg zur geistigen Wiedergeburt ist der Weg durch die Zeiten, ist die Ernährung vom Baum der Erkenntnis. Mit der Eingeburt in den Gottesgeist betreten wir die ewige Gegenwart, wir ernähren uns sodann vom Baum des Lebens.

Dieser Geist ist das Leben und die Liebe Gottes. Und da Gott Leben und Liebe ist, werden wir von Gott selbst durchdrungen und vergöttlicht. Erst dann sind wir wahrhaftige Kinder Gottes und erst dann können wir des Gottestempels Innerstes betreten, welches ist Sein Herz und ist das Neue Jerusalem. Es kann also nur vollkommenes Leben in göttliche Vollkommenheit eintreten, was wiederum bedeutet, dass Jesus Christus in uns auferstanden sein muss, ansonsten wir dieser nicht teilhaftig werden.

Da im Erdendasein die geistige Wiedergeburt aufgrund der körperlichen Last und der satanischen Verblendung schwer zu bewerkstelligen ist, erfolgt die himmlische Zubereitung meist erst nach dem Verlassen des Körpers in den jenseitigen Regionen. Oft muss dann noch eine gute Reinigung erfolgen, die den Menschen herausfordert, sich vor Gott ganz zu entblößen, um in Seinem Licht der dunklen Felder in sich gewahr zu werden, die es dann mit Seiner Hilfe bereinigen darf. Nicht selten ist es bei Gotteskindern nur ein kleiner Fleck, den sie im Erdenleben nicht bewältigen konnten, ein eigenliebiges Gedankenfeld, einen an Materie gebundenen Seelenanteil, eine letzte falsche Liebe, deren Bestand letztendlich den göttlichen Zusammenschluss verhindert. Erst wenn dieser für Gott freigegeben wird, wenn diese letzte Bindung abgegeben wird, kann eine himmlische Vereinigung erfolgen. Da wir uns jedoch in der besonderen Zeit der Umwandlung der Erde zum neuen Friedensreich befinden, herrschen jetzt spezielle Umstände auf allen Ebenen des irdischen Daseins, sowohl im materiellen als auch im geistigen Bereich.

Das bedeutet: Nicht nur die Finsternis nimmt immer mehr zu, sondern auch und vor allem die göttliche Einstrahlung. Diese außerordentliche Gnade bewirkt für diejenigen, die ihre Herzen für Jesus Christus geöffnet haben, dass eine zumindest teilweise Eingeburt in den Gottesgeist wesentlich schneller als je zuvor und bereits in diesem Erdenleben vonstattengehen kann. Teilweise meint die Entbindung und Offenbarung unserer geistigen Talente, die wir als Arbeiter im Weinberg des Herrn brauchen und gebrauchen, um göttlich wirken zu können. Dies ist eine eindeutige Aussage unseres himmlischen Vaters.

Was verlangt Er dafür? Hingabe und Treue. Doch wie kommen wir in die Treue und Hingabe, die uns in den Stand wahrhaftiger und lebendiger Gotteskindschaft erheben, dass uns bereits im irdischen Leib göttliche Vollkommenheit überkommt? Es erfordert den unbedingten Glauben, dass wir tatsächlich bereits hier im Geiste Gottes wiedergeboren werden können – und wir müssen das auch wirklich wollen.

Es ist eine Falle Satans, zu denken, dass dies nur erwählten Personen möglich ist. Der Vater möchte Seine Herzenskinder, die Er nun überall auf der Welt zusammenführt, jetzt und bald mit Seinem Heiligen Geist erfüllen. Deshalb hat Er uns in diese Zeit gesandt: Wir sollen den Leib Jesu Christi bilden, in unserer gemeinsamen Eingeburt in den göttlichen Geist bilden wir Seinen Leib, in dem Er diese Erde betritt – Er betritt diese Erde im Geiste Seiner Kinder, dies ist seine vorerste Wiederkunft für die Welt.

Der erste Auftrag der Propheten ist es also, den Berufenen nicht Jesu Wiederkunft, sondern Seine Gegenwart zu verkünden, denn für uns und zu uns ist Er bereits gekommen. Der Leib Christi muss vollständig sein – dazu und dafür werden wir jetzt ausgebildet. Erst im zweiten Auftrag werden die Propheten ihr öffentliches Amt antreten und die Menschheit schonungslos warnen vor dem göttlichen Gericht, welches sie sich selbst bereitet hat.

Daher genügt es nicht, allein an Jesus als Erlöser zu glauben, es muss eine tätige Hingabe geschehen weit über den Verstand hinaus, hinein in eine Gewissheit, die allein die Liebe uns geben kann. Darin werden wir geistig wiedergeboren, getauft mit dem Heiligen Geist, wie es einst mit den Aposteln geschah, wodurch sie Träger und Offenbarer dieses Geistes wurden, der sie befähigte Dämonen auszutreiben, Kranke durchs Wort zu heilen sowie körperlich und geistig Tote zum Leben zu erwecken. Dieser Geist eröffnete ihnen das Geheimnis der Schöpfung. Dieser Geist gab ihnen Macht, die Herzen der Menschen mit dem Wort Gottes zu berühren, zu durchdringen, so dass diese eingehen konnten in die Liebe unseres himmlischen Vaters. Dieser Geist ließ sie eins werden mit dem Herzen Jesu.

Was brauchen wir noch zur göttlichen Eingeburt? Das Bewusstsein, dass Jesus bereits für uns und zu uns gekommen ist, ist Voraussetzung für den Empfang des Heiligen Geistes. Eine weitere Voraussetzung ist es, zu erkennen, dass wir alle Tage in unserer Unvollkommenheit in Gottes Vollkommenheit leben dürfen, denn als Gotteskinder sind wir eingehüllt in Seine Vollkommenheit. Das bedeutet, dass wir immerwährend in Gottes verzeihender Barmherzigkeit leben dürfen und dass alles, was unser Leben ausmacht und bestimmt, erst durch Sein Herz geht, bevor wir davon berührt und betroffen werden.

Unser Glaube bestimmt den Grad des Zugriffs göttlicher Vollmacht in unser Leben. Wir erleben Gottes Vollkommenheit, wenn wir uns Ihm ganz anheimgeben, wenn wir uns in unserer Unvollkommenheit täglich aufs Neue bewusst und vertrauensvoll in Seine uns umhüllende Vollkommenheit begeben. Dies ist nur in der uneingeschränkten Liebe zu Ihm möglich. Das führt uns zur entscheidenden Frage: Wie liebt man Gott so, dass man von Ihm unweigerlich durchdrungen und dadurch wiedergeboren wird? Das will uns der Vater selbst beantworten …

Gebet und Vaterwort

Lieber Jesus, öffne unsere Herzen für Deine Liebe, öffne Dein Herz für uns, jeden Tag aufs Neue, damit wir erkennen, was Du für ein liebevoller und gütiger Gott bist. Wir sind ja Deine freigestellten Gedanken, die Du zu Göttern erheben willst; diese große Gnade, die Du für uns bereitet hast in Ewigkeit, erfüllt uns mit Liebe und Dankbarkeit.

Auch wenn wir uns jetzt hier im Fleischleib bewegen und es nicht leicht ist für uns, auf dieser Erde zu bestehen, so haben wir doch die Gewissheit, dass Du uns leitest, dass Du unsere Heimat bist, dass Du unser Leben bist, und dass wir in Ewigkeit mit Dir zusammen sein dürfen, in immer größerer Liebe, in immer tieferer Weisheit – das hast Du für uns bereitet.

Jesus spricht: „Und so komme Ich zu euch, Meine Kinder. Die Worte, die Ich euch schenke, lege Ich auch in eure Herzen, unverlierbar. Das Licht, das Ich euch schenke, kommt direkt aus Meinem Herzen. Eure Gemeinschaft bildet nun eine Insel der Liebe, eine Oase des Friedens, die hinaus strahlt in die Welt. Das Licht aus Meinem Herzen strömt zu euren Herzen und bildet einen Kreis unter euch von Herz zu Herz und erhebt euch in Meinen Geist.

Ich habe euch zusammengeführt, damit ihr erkennt, was Liebe bedeutet. Liebe kann man nicht denken, Liebe kann man nur leben. Liebe kann man nicht mit dem Verstand begreifen, denn Liebe wohnt im Herzen – ihr wisst es. Aber es ist nicht immer leicht für euch, diesen Weg der Liebe zu gehen, vom Verstand ins Herz. Doch ist es so, dass ihr immer die Möglichkeit habt, Mich der Welt zu offenbaren dadurch, dass ihr an Meiner Seite geht. Dass ihr mit Mir sprecht schon am Morgen die Worte:

`Lieber Vater, führe mich durch diesen Tag, bleibe bei mir, ich brauche Dich, als Dein bedürftiges Kind brauche ich Deinen Schutz. Ich brauche Deine Gegenwart im Umgang mit den Mitmenschen. Und wenn ich Dich wirken lasse durch mich, Mein Vater, dann lass mich schauen, wie Du handelst, lass mich Deine Liebe erkennen in Deinem Tun durch mich und nimm mich dabei mit ins Herz des Nächsten, wo Erlösung stattfindet.´

So sollt ihr beten, Meine Kinder. Ein Gespräch, wie mit einem besten Freund, einem Bruder. Dafür habe Ich doch diese Gestalt angenommen, auf dass Ich ein zugänglicher Gott für euch bin und kein unnahbarer.

Meine Kinder, in dieser Zeit besteht auch eine große Gefahr für euch, diese liegt in eurem freien Willen. Denn es muss immer die Möglichkeit der Anfechtung gegeben sein, die Möglichkeit, dass ihr euch von Mir abwendet – oder dass ihr Mir eure Treue beweist. In der Gottferne erkennt ihr eure Verlorenheit, ihr spürt, dass ihr ohne Mich keine lebenswerte Existenz auf dieser Erde vollbringen könnt. Und in diesem Bewusstsein, in dieser Liebe zu Mir, die sich entfaltet dadurch, dass Ich eure Sehnsucht anfache in jeder Situation eures Daseins, kommt ihr Mir immer näher, erkennt Meine Liebe in der Tiefe.

Und ihr könnt euch ruhig vorstellen, dass Ich euch gegenübertrete, dass sich unsere Augen treffen, dass wir uns umarmen, dass sich unsere Herzen begegnen. Ihr könnt diese Umarmung

spüren in der Seele. Denn was ihr euch vorstellt, geschieht in der geistigen Welt. Ich bin überall manifest, bin überall gegenwärtig im Geiste, im Geistleib. Und so könnt ihr in diesem Bewusstsein, dass Ich als Person euch begleite, durch den Tag gehen.

Meine Kinder, es steht eine schwere Zeit bevor, viel wird sich in den nächsten Jahren ereignen auf dieser Erde. Schadlos könnt ihr nur durch diese Zeit gehen an Meiner Seite, in Meiner Gegenwart. Einige von euch werde Ich abberufen in den nächsten Jahren, und wie Ich es schon oft betonte, sage Ich auch jetzt: Betrachtet den Tod als eine Erlösung aus dem Fleisch und nicht mit den Augen der Welt, darin er einen Schrecken darstellt. Die Weltmenschen erfüllt er mit Angst und Sorge, doch ihr sollt mit Freuden diesem Moment entgegen sehen.

Ja, alles hat seine Zeit, und einige von euch führe Ich in die neue Zeit. Denn es ist soweit, das Friedensreich hat bereits Gestalt angenommen in der geistigen Welt, es wird sich mit Materie umkleiden und es wird sich auf dieser Erde manifestieren. Es wird eine Zeit sein voller Freude und Liebe, denn Ich werde unter Meinen Kindern wandeln. Doch es wird auch eine Zeit sein der Entsagung, denn die Annehmlichkeiten dieser Welt, wie sie jetzt besteht, werden nicht mehr vorhanden sein.

Diejenigen, die Ich abberufe, haben auch Anteil an diesem Reich, denn sie sehen, was auf dieser Erde geschieht, sie werden ihren Geschwistern beistehen. (Der Vater sagte das, da einige Geschwister dachten, wenn sie abberufen werden, hätten sie keinen Anteil am Friedensreich.)

Das ist es, was Ich euch zuerst gebe. Ich werde bei euch sein an diesem Tag. Ich werde eure Herzen anrühren im Gespräch. Öffnet sie für Mich, so werdet ihr großen Gewinn erzielen. Amen.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, die Ich euch hier zusammengerufen habe, die ihr versammelt seid, um Meine Liebe zu empfangen. So öffnet eure Herzen für mein Wort, damit es in euch erblühe in den Strahlen der ewigen Liebe, die Ich euch nun zu sende aus dem Innersten Meines Herzens. Ja, Ich bin bereit, euch zu erfüllen mit Meinem Geist, doch seid auch ihr bereit? Seid ihr bereit, Meine Gegenwart in diesem Raum anzuerkennen, zu glauben, dass der wahrhaftige und einzige Gott es für Wert befindet, sich euch so zu nahen, sich euch nun zu offenbaren?

Wahrlich, in Meiner Geistgestalt stehe Ich inmitten eurer falschen Vorstellungen und zweifelhaften Gedanken, stehe inmitten eures Eigendünkels und verborgenen Hochmuts, mit einem Herzen voller Liebe, Sanftmut und Barmherzigkeit.

Denn Ich habe euch gerufen bei euren Namen und berufen zu wahrhaftigen Gotteskindern, die ihr sein solltet aber noch nicht seid, so wie es sein könnte und sollte. Die Möglichkeit Mir nachzufolgen ist ein höchstes Gut, Meine Kinder, dessen Bedeutung euch noch nicht klar ist.

Seht, dies euer Erdenleben bietet euch die Möglichkeit, euren Le-benskreis zu vollenden und wieder einzugehen in Meinen Liebegeist, in Meine Himmel. Ihr seid durch Äonen gegangen, um diesen Punkt eurer Existenz zu erreichen, an dem die Wiedervereinigung mit Mir erfolgen kann und soll.

Ja, ihr seid in die Fremde gegangen, um zu erkennen und zu erfahren Vergänglichkeit und Tod, und darin zu erkennen den Wert des göttlichen Lebens in Mir. So wurde eure Sehnsucht entfacht, so spürtet ihr den Zug in euch zu Mir und machtet euch auf, Mich zu suchen auf vielerlei Art und Weise.

Nun, Ich habe eure Wege so gelenkt, dass ihr euch nun hier in Meiner Gegenwart befindet. Ich hatte euch dies einst versprochen, bevor ihr Erdenmenschen wurdet, und Ich habe Wort gehalten, wie ihr seht und hört.

Nun erinnere Ich euch an eure Versprechen. So waren eure Worte diese: `Lieber Vater, bitte führe mich so, dass ich nicht verloren gehe, sondern Dich finde im Dschungel und Irrgarten dieser Erdenwelt. Und wenn ich Dich dann finden durfte, werde ich mein Leben Dir weihen, werde Dir dienen mit ganzer Hingabe und Dich lieben mit ganzer Seele und ganzem Herzen. Doch bitte, verlasse mich nie.´

Ja, Meine Kinder, so war das. Nun, da Ich euch dies mitteile, erwachen diese eure einstigen Worte wieder in eurer Seele, in euren Herzen. Dies bedingt, dass eure Sehnsucht und Liebe zu Mir sich steigern und wahrhaftiger werden. Denn mit diesen Worten berühre Ich euch in eurem Innersten, um euren zum Teil zweifelhaften Glauben Realität zu geben, um euch zu erfüllen mit Wahrhaftigkeit und mit ewigem Leben aus Mir. Erfühlt nun den Geist der Wahrheit, der sich in diesen Raum herabsenkt, denn nun ist Licht im Dunkel und Liebe erfüllt euer Sein, erlösende Vaterliebe, Liebe, die für euch am Kreuz gestorben ist, um euch Auferstehung vom Tode zu ermöglichen, hier und jetzt und immerdar.

Amen, Meine Kinder, Amen. Ich bin es, der zu euch spricht, Jesus Christus, Amen.“

* * *

Lieber himmlischer Vater, ich bitte Dich um ein Wort für unsere Geschwister in der Schweiz, auf dass sie Deinen Segen und Deine Liebe im Wort erfahren dürfen.

Jesus spricht: „Mein Friede sei mit euch – mit diesen Worten segne Ich euch, Meine Kinder, segne diese eure Runde, segne eure Seelen, segne eure Herzen. Aus Meinem Herzen spreche ich die Worte zu euch, und der Geist Meiner Worte ist das Leben und ist die Liebe und alles zusammen bin Ich als Gott der Allmächtige, der regieret das All vom kleinsten Atom bis zur größten Sonne, und bin Ich als Vater Meinen Kindern, die in diese Welt gegangen sind, um Mir hier zu dienen.

Dies kleine Land, das ihr bewohnt, habe Ich in besondere Gnade und Obhut gestellt, weshalb hier der Feind des Lebens außerordentlich hinterlistig und Einfluss nehmend wirkt. So will er stets zerstören, was Ich errichte und aufrichte, will Meine Pläne vereiteln und seine umsetzen auf eine gar üble und verräterische Art und Weise. Diese Meine Worte zeigen euch, dass sich euer Land in einer starken Polarität von Gut und Böse befindet, dass hier ein mächtiger Kampf tobt; zuerst in der seelisch-geistigen Welt, sodann auswirkend in der materiell-irdischen Dimension.

Und so sind alle Länder, die in einer besonderen Gnade der Erweckung und Berufung stehen, enormen dämonischen Einflüssen ausgesetzt. Wobei es materielle Not hauptsächlich in den Regionen und Ländern gibt, in denen Seelen eine gewisse Läuterung als Vorbereitung fürs ewige Leben nottut, während Herausforderungen auf der rein seelischen Ebene vermehrt und vor allem da stattfinden, wo Ich Treue prüfe und Mir Arbeiter dringe eben für diese Zeit.

Warum lasse Ich dies zu? Zuerst ist es der freie Wille Meiner Geschöpfe, der Mir Einhalt gebietet einzugreifen – noch! Zudem braucht eine starke geistige Erweckung entsprechende Gegenkräfte, durch die Meine Macht in den Herzen Meiner Kinder sich entfaltet und schließlich offenbar wird. Gemäß eures Vertrauens, eurer Hingabe, eurer Treue und Liebe zu Mir könnt ihr nun in kürzester Zeit eine Eingeburt in Meinen Geist erwirken. Das bedeutet, dass in denen, die es wirklich ernst meinen auf dem Weg zu und mit Mir und diesen konsequent gehen, um Mir als kräftiges Rüstzeug zu dienen in dieser Phase der Erdenweltentwicklung, ein mächtiges Wogen und Kämpfen der seelischen Gewalten vor sich geht. Daran erkennt ihr, ob ihr in der rechten und wahrhaftigen Nachfolge steht, dass ihr nun Energien und Kräften gegenüber steht, die euch gänzlich herausfordern auf eurem Weg in die Freiheit des Geistes, was bei jedem Gotteskind auf eine ganz spezielle Art und Weise der Fall ist.

Nun stehe Ich hier in eurer Mitte, nicht nur um euch dies mitzuteilen, sondern euch und alle eure Geschwister – gleich ob jung oder alt, denn Ich bin der Bestimmer der irdischen Lebensjahre Meiner Kinder – neu zu bekleiden mit der Waffenrüstung aus Meiner Hand, damit ihr gewappnet seid für die kommende Zeit, denn bald zieht ein mächtiger Sturm auf von Norden her, da wo keine Sonne scheint und keine Liebe wohnt. Darum, die Ich euch Meine Getreuen nenne, kniet im Geiste in Demut nieder, um als Erfüllung eurer Sehnsucht aus Meinem Herzen zu empfangen die Gnadengaben des Heils und des Sieges über die Mächte des Bösen, welche darstellen eine nun in und aus euren Herzen erhöhte Macht der Liebe und des dazugehörigen Lichtes.

Nun soll für ein paar Minuten Stille sein

Meine Söhne und Töchter, verbreitet diese Meine Worte bei all euren Geschwistern in nah und fern, dass auch sie dieses tun vor Mir und mit Mir, denn ich brauche treue Arbeiter in Meinem Weinberg in dieser Zeit der Wandlung und Befreiung. Denn nun ist die Zeit gekommen, wo sich scheiden werden voneinander für lange Zeit das Gute und das Böse. Amen, Meine Kinder, Amen.“

Der Vater sagt noch, dass diese Seine Worte allen Geschwistern gelten sollen, gleich welchen Landes. Mit dem Sturm aus dem Norden ist die geistige Finsternis gemeint, die sich nun anschickt, auf dieser Erde das Wahre und Gute zu erobern und zu vernichten auf ewig. Er sagt auch, dass wir uns recht oft treffen sollt in kleinen Kreisen, um gemeinsam zu beten, um uns zu besprechen über geistige Verhältnisse und um gemeinsam in der Stille unserer Herzen göttliche Impulse zu empfangen aus dem Herzen Jesu Christi. Er wird da sein und unsere Gedanken leiten und unsere Seelen erfüllen mit Seiner Liebe.

* * *

Feierstunde in Lauf bei Nürnberg

Bericht von Ingrid im Rahmen ihrer Geburtstagsfeierstunde

Wie weit wir auf diesem Weg sind, das wissen wir nicht, das weiß Gott allein. Aber Er ist das Ziel und Er ist mein Ziel. Dazu gehört auch die letzte Strophe von dem Lied, das wir gesungen haben: `Lass meinen Geist auf Erden, Dir ein Heiligtum noch werden.´ Das ist ein hohes Ziel – aber es ist für mich das einzig wünschenswerte. Und dass es nicht geht, dass jeden Tag gefeiert wird, sondern dass das Leben einen dornenreichen Weg beinhaltet, das hat mir der Vater heute auch gesagt.

Daran möchte ich gleich anknüpfen, dass ich das, was ich erlebt habe, im Nachhinein nicht als dornenreich empfinde, sondern als Gnade Gottes. Denn ich lag im Sterben und die Ärzte hatten keine Hoffnung mehr. Da ich die chemische Therapie verweigert hatte, wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, das war im November 2017. Im Entlassungsbrief stand, dass ich nächstes Weihnachten nicht mehr erleben werde. Meine Töchter sollten meinen Enkeln sagen, dass die Oma dieses Jahr Weihnachten nicht mehr mit ihnen feiern würde.

Mein Kleinster fragte: „Wieso nicht?“ – „Ja, die Oma ist dann im Himmel.“ Da hat mein Kleiner gesagt: „Ach, da werd ich dann für meine Oma einen weißen Luftballon hochsteigen lassen.“ Er ist nicht in ein tiefes Loch gefallen oder so. Da kriegt die Oma eben einen weißen Luftballon.

Ich lag dann zuhause in meiner Wohnung. Der Krebs hatte sich mit Metastasen im ganzen Körper ausgebreitet, an Lunge, Leber, Milz und Knochen. Im Krankenhaus habe ich Cortison bekommen gegen die Schmerzen, aber zuhause habe ich keine Medikamente genommen. Ich hatte zwar Schmerzattacken, doch wurden diese dadurch gelindert, dass das Bewusstsein immer wieder weggegangen ist, teilweise war ich in einer Art Koma.

In diesem Zustand zog mein ganzes Leben an mir vorbei. Ich durfte alles sehen und fühlen, wo ich noch im Unreinen mit Menschen oder mit mir selber war. Mir wurde vor allem gezeigt, wofür und wem ich nicht vergeben hatte und wofür ich selbst noch um Vergebung bitten musste.

Es war ein schmerzhafter Prozess, aber unausweichlich notwendig. Und so heftig dies auch war, war ich doch geschützt, denn ich durfte immer wieder geistig wegtreten. Dann bin ich wieder zu Bewusstsein gekommen und wusste, da ist noch etwas zu bereinigen. Es betraf verschiedene Menschen und Situationen. Diese stückchenweise Bereinigung war wohl der Anfang meiner Gesundung. Ich habe gemerkt, dass ich immer mehr in einen tiefen Frieden hineinkam mit dieser seelischen Aufarbeitung. Der Herr hat meine Bitten um Vergebung im Geistigen weitergeleitet und ich durfte alles, was mir bewusst wurde, vergeben.

Im Geiste saß ich frei und leicht und wunschlos, bekleidet mit einem hellen Leinenkleidchen, am Fuß eines hohen Holzkreuzes, mit der Gewissheit, dass ich zu meinem Jesus kommen würde. „Ich sitze am Kreuz von meinem Jesus, Er holt mich bald und ich darf bei Ihm sein“, das war alles, was ich gedacht habe.

Ich hatte inzwischen Pflegegrad drei, konnte mir nichts mehr zu essen machen, ja überhaupt nichts mehr tun. Zwar gab es ein paar irdische Engel, die mir Süppchen brachten. Eine Tochter kam oft aus Nürnberg nach Würzburg zu mir gefahren und saß an meinem Bett. Eine andere Tochter kam und ermahnte mich, den Schmerz nicht als Attacke zu sehen, sondern dass das, was ich habe, das Gefährt ist, das mich schneller zu meinem Jesus bringt. Diese Vorstellung hat bewirkt, dass ich den Krebs nicht nur als Gefährt, sondern sogar als meinen Gefährten sehen konnte – und nicht als Feind. Von da an hatte ich nur noch wenig Schmerzen. Mein Arzt sagte schließlich: „Frau K., Sie sollen hier nicht so alleine sterben, Sie müssen ins Hospiz.“

Im Hospiz wird man umsorgt, ich brauchte mir um nichts mehr Gedanken machen. Dort durfte ich alles loslassen: Meine Wohnung wurde gekündigt, mein Hausrat, meine Möbel, meine Bücher, meine Kleider, alles wurde weggegeben. Wenn man in drei Monaten stirbt, braucht man das alles nicht mehr. Ich brauchte nur noch Zeit mit Jesus und davon hatte ich sehr viel.

Und dann kam diese eine, entscheidende Nacht, wo ich aufgewacht bin und in mir die Stimme gehört habe: „Und wenn Ich dich noch bräuchte?“

Damit hatte ich nicht gerechnet, überhaupt nicht! Denn ich wollte ja zu Ihm. Ich hab ja darauf gewartet, dass Jesus mich holt. Er hat nicht gesagt, was dann wäre – nur: „Wenn Ich dich noch bräuchte?“ Dann habe ich gesagt: „Vater, wenn Du mich noch brauchst, hier oder drüben, da will ich dann sein.“

Am nächsten Morgen wusste ich, dass ich leben werde. Ja, mehr noch, denn mein Vater hatte mich wieder ins Leben entlassen, um für Ihn zu leben und um Ihn dadurch zu verherrlichen. Das wusste ich in dem Moment. Ich darf sicher noch einiges tun, aber ich darf auch einfach nur sein, Sein eigen sein. Er hat uns sich zur Freude gemacht, und mich zu Seiner und meiner Freude wieder ins Leben geholt.

Ich wurde auch gefragt: „Was hat denn die Umkehr bewirkt?“ Zum einen hatte ich schon lange vor meiner Krankheit mein Le-ben, mein Herz, mein ganzes Sein Jesus übergeben. Zum anderen waren da so viele Menschen, die für mich gebetet haben. Es war keine Spontanheilung, sondern ich bin langsam wieder gesund geworden. Später hab ich gehört, wann so intensiv für mich gebetet wurde – es war genau der Zeitpunkt, wo ich zum ersten Mal diesen Umschwung gespürt habe. Also einfach eine Abfolge von Wundern war das. Na ja, und dann war das im Hospiz so, dass ich die Pflegekräfte ziemlich schockiert habe, weil ich immer gesünder wurde. Ich bin in den Aufenthaltsraum gegangen und hab mir mein Frühstück selber gemacht. Wir waren zwölf Sterbende im Hospiz und die Angehörigen, die mich da werkeln sahen, haben mich gefragt: „Ja, wieso sind Sie denn da?“

Nach etwa einem halben Jahr kam der Tag, an dem die Heimleiterin sagte, ich dürfe jetzt das Hospiz verlassen – wegen zu großer Gesundheit. Dabei war vor der Gesundung noch der Bayrische Rundfunk da und hat mich gefilmt. Es sollte ein Werbespot sein, wie gut es einem im Hospiz geht, auch wenn man bald sterben muss. Kürzlich habe ich die Heimleiterin gefragt: „Was ist eigentlich aus dem Film geworden, der dort gedreht wurde?“ Hat sie gesagt: „Den hab ich wohlverwahrt, den gibt es noch.“

Jeder Mensch, der meine Geschichte hört, sagt: „Das ist nach menschlichem Ermessen nicht möglich.“ Das hat auch mein Arzt gesagt, der mich vor der Entlassung untersuchte: „Frau K., Ihre Blutwerte sind besser als meine! Wenn ich Sie jetzt so sehe, weiß ich auch nicht …“ Er war Anfang vierzig und nicht gläubig.

Zwischenfrage einer Schwester: „Die Metastasen waren weg?“

Glaubst du, dass ich noch mal ins Krankenhaus gegangen bin und gesagt habe: „Checkt doch nochmal alles, macht eine Lungenbiopsie, weil die so schön war und auch von der Leber und der Milz.“ Das hab ich nicht gemacht. Im April wurde ich aus dem Hospiz entlassen und im Juni war ich auf dem Großglockner – bis zur Lucknerhütte auf 2400 Meter. Da ist nichts mehr mit Metastasen gewesen.

Ich möchte mit meinem Bericht und mit der Feier heute zu meinem fünfjährigen Weiterleben unserem herrlichen Vater alle Ehre geben. Allein aus Seiner Gnade darf ich und dürfen wir alle heute hier zusammen sein. Unserem Vater Jesus allein gebührt alle Ehre und aller Dank. Ja, an mir ist Besonderes geschehen, so wie an den Aussätzigen, den Gelähmten, die Jesus geheilt hat. Aber waren diese etwas Besonderes? Nein, es waren Menschen, die der Hilfe Jesus bedurften. Und doch glaube ich, dass ein persönlicher Auftrag damit verbunden ist. Die ganzen fünf Jahre seitdem arbeitet der Vater an mir auf diesen Auftrag hin. Es wird mir auch immer klarer, zu welcher Ausführung und für welche Zeit Er Sein Werkzeug bearbeitet. Wer die Bibel kennt, weiß, dass immer dann, wenn ein Mensch sich ganz dem Willen Gottes hingibt, es erst so richtig losgeht! Dieser Satz begleitet mich seit Jahren: „Vater, Dein Wille geschehe an mir.“

* * *

Beginn der Feierstunde

Samuel: Im Himmel herrscht jetzt absolute Stille. Man kann diese Stille spüren, wenn man die Gedanken zum Schweigen bringt. Die zahllose Schar von Himmelsbewohnern ist jetzt hier mit dabei. Das kann man sich so vorstellen, dass nicht irgendwo eine Tür offen ist und da schauen sie rein, sondern der Raum ist rundherum offen und ist umkränzt von seligen Geistern. Sie sehen zwar nicht nur diesen Raum, denn diese Himmelsgeister haben die gesamte Schöpfung im Blick, aber ihr Fokus liegt hier, weil Jesus hier ist. Und als wir `Großer Gott wir loben Dich´ gesungen haben, haben sie alle mitgesungen.

Jesus spricht: „Meine Kinder, ihr wisst, wo Ich bin, da ist der Himmel und wo Ich bin, da öffnet sich der Himmel und so hat Samuel gesehen die Öffnung des Himmels. Ja, der Himmel hat sich aufgetan und voller Freude haben die Himmelsbewohner mitgehört und mit geschaut, was hier geschieht. Denn ihr seid ja ihre Geschwister, die auf die Erde gegangen sind, um in dieser besonderen Zeit, in dieser gefährlichen Zeit, einen Körper anzunehmen, um Mir hier zu dienen. Eine gefährliche Reise bedarf eines besonderen Schutzes und einer besonderen Führung, denn es sind besondere Umstände. Wenn ihr zurückblickt auf euer Erdenleben, könnt ihr sehen die Führung, ihr könnt auch sehen, dass gewisse Zeiten, die euch Leid gebracht haben, notwendig waren, um euch dahin zu führen, wo ihr jetzt steht.

Bevor ihr auf diese Erde gegangen seid, habe Ich euch versprochen, euch an das Ziel zu bringen, wieder bei Mir zu sein – schon auf Erden. Und nun ist es so weit. Ich bin hier und ihr seid hier und wir sind wieder eine Gemeinschaft und das ist wunderschön, wodurch große Freude herrscht – eben auch im Himmel.“

Samuel: Liebes Geburtstagskind, jetzt spricht Maria, die Leibesmutter Jesu, zu dir:

„Meine Schwester, sieh, ich begleite dich schon seit deiner Geburt. Du spürst auch in dir diese Beziehung zu mir. Ich bin ja in gewisser Weise dein Vorbild – so kannst du es auch sehen in deinem Herzen. Und ich habe mit dir gelitten.

Ich habe schon einmal gelitten vor zweitausend Jahren, ich kenne das Leid, ich kenne den Schmerz, ich kenne den Tod – ich habe ihn erlebt – nicht meinen eigenen Tod. Ja, ich habe den Tod erlebt, den Tod meines Sohnes, und es gibt kein stärkeres Leid als wenn das Kind, das eigene Kind, einen grausamen Tod erleiden muss. Und doch wusste ich auch und weiß es auch, dass diese Hinrichtung zugleich einen Erlösungsprozess in Gang gesetzt hat, der nun zum Tragen kommt – in dieser Zeit! Jetzt erfolgt die Auferstehung dieser Erde und ihr dürft Anteil haben an dieser Auferstehung, denn sie findet nicht nur im Äußeren statt, sondern sie findet in euch statt und das ist wahr und gewiss.“

Spricht Jesus: „Ihr dürft nun Meine Auferstehung in euch erleben, wenn ihr weiterhin in dieser Hingabe und Treue bleibt, wenn ihr in der Lage seid, Mich mehr zu lieben als die Welt, als die Angst, als die Zukunft, als die Sorgen um die Zukunft. Haltet euch an Mich und Ich werde euch erfüllen mit Meinem Geist.

Der Himmel bleibt geöffnet für euch und der Himmel ist geöffnet in euch und diese Verbindung des Äußeren mit dem Inneren bringt euch in das nötige Gleichgewicht, auf dass ihr nicht herausfallet aus dieser Gemeinschaft mit Mir. Meine Gegenwart in euch bedingt Meine Gegenwart außer euch. So kann Ich euch führen und leiten durch diese letzte Zeit.

Ich verweile bei euch diesen Tag, Ich gehe mit euch nach Hause, wenn ihr Mich mitnehmt, wenn ihr euer Herz geöffnet haltet für Meine Liebe. Ich verlasse euch nimmermehr, verlasst auch ihr Mich nicht. Das ist Meine Freude, die Vaterfreude über Seine Kinder. Amen.“

* * *

Feierstunde in Haaksbergen, Niederlande, erster Tag

Die Geschwister stellen sich vor und sprechen kurz über ihre Lebenssituation und ihre Beziehung zu Jesus, so wie wir es in jeder Feierstunde machen.

Samuel stellt sich vor: Ich war früher Punk, war nahezu jeden Tag betrunken, war porno- und sexsüchtig, habe ständig im Rausch gelebt und immer nur meinem Lüsten gedient. Nach einer Trennung bin ich in ein Bewusstsein gekommen, darin mir nichts mehr Halt gegeben hat. Alles, was ich zuvor gemacht habe, ist in sich zusammengestürzt und ich konnte mich an der Welt nicht mehr festhalten, hatte aber auch noch keinen geistigen Halt und habe mich quasi im Niemandsland befunden.

In diesem grausamen Zustand des Todes, der mich von meinem Thron gestoßen hat, hatte ich ein seltsames Erlebnis: Eines Abends, als ich still im Schmerz vor mich hin geweint habe, hat sich plötzlich meine Brust geöffnet, meine Seelenbrust natürlich; ich habe es richtig gespürt, wie sie sich teilte. Daraufhin hat sich von innen heraus eine Lichtflut in meine Seele ergossen, durch meinen ganzen Leib, und ich war in einem Zustand göttlicher Liebe. Das heißt, ich war nur noch Liebe und nichts anderes. Dieser Zustand hat nicht so lange angehalten, vielleicht ein paar Minuten, doch der Nachhall blieb länger.

Damals wusste ich noch nicht, dass es Jesu Geist war und habe mich dann mit vielen spirituellen Richtungen beschäftigt, denn ich habe nach geistiger Nahrung gesucht und so bin ich schließlich zu den Schriften von Jakob Lorber gekommen. Darin hab ich mich wieder gefunden in dem, was mir durch das Erweckungserlebnis gezeigt wurde. Die darauffolgenden Jahre haben sich die göttliche Einsprache und das geistige Schauen zunehmend entfaltet, dies aber vor allem durch Gottes Gnade und nicht in erster Linie durch Liebetätigkeit. Ich bin in den Gnadenstrahl Gottes gestellt worden und habe die Gabe der geistigen Wahrnehmung als Geschenk bekommen. Meine geistige Entwicklung existiert also unabhängig von meiner Berufung.

Und da hat Jesus zu mir gesagt: „Du musst mitgehen mit dieser Gnade, sonst entsteht eine zu große Diskrepanz zwischen dem, was Ich dir gebe und dem, was du bist. Dann könntest du deinen Auftrag verlieren, eine schmerzhafte Korrektur mittels einer Krankheit benötigen oder Ich muss dich sogar abberufen.“

Da erst hab ich erkannt, was es bedeutet, den Glaubensweg ernsthaft zu beschreiten; dass es nicht um besondere geistige Talente geht, dass man Gottes Wort hört und vermittelt, sondern dass man im Alltag die Liebe lebt. Erst durch die Abkehr von den irdischen Befriedigungen, die dem göttlichen Geist den Raum in der Seele stehlen, und die wahrhaftige Liebe zu Jesus Christus und daraus zu den Mitmenschen entfaltet sich das göttliche Leben im Menschen, dann erst wird es zu seinem Eigentum. Ansonsten ist man eine notreife Seele, bei der stets die Gefahr besteht, dass sie wieder abfällt vom Glauben, dass sie wieder aus der Gnade fällt.

Kurze Pause

Samuel: Jesus hat nun mein geistiges Auge geöffnet. Ich sage, was ich sehe: Jesus steht seit Beginn der Vorstellungsrunde mitten im Raum in einem weißen Gewand, mit einem wohlwollenden Lächeln, voller Freude, dass wir hier zusammengefunden haben. Hinter jedem der hier Anwesenden steht ein Engel, das ist wahrscheinlich der Schutzgeist, auch voller Freude … die kennen sich ja untereinander (Augenzwinkern). Und es sind auch viele Verstorbene in diesem Raum anwesend, wohl Ahnen der hier Anwesenden, Eltern, Großeltern, aber auch jüngere … Kinder, die nun teilhaben dürfen an dieser Feierstunde mit Jesus.

Diese Verstorbenen haben verschiedene Einblicke in diesen Raum, manche sehen wie von Ferne ein Licht, wenn sie noch Dunkelheit in der Seele haben. Manche sind direkt anwesend, das sind die, die schon an Jesus glauben beziehungsweise zu und mit Ihm gehen – und es werden ihnen die Worte auch ins Herz gelegt. Es sind auch Seelen hier von Personen, die nicht kommen konnten; die Seele vom A. ist hier und auch vom Münchner Kreis werden jetzt einige Seelen hier herein berufen, ihnen nicht bewusst. Auch wenn sie gerade eine irdische Tätigkeit ausüben, ihre Seelen haben Anteil an dieser Gemeinschaft.

Stille Pause

Jesus spricht: „In die Stille eurer Seelen lege Ich Mein Wort, das Ich selbst bin. Licht und Liebe erfüllen diesen Raum in Meiner Gegenwart. Und so hat sich auch wieder der Raum geöffnet, so dass viele hier sind. Wo Ich bin, sind auch die Himmelsbewohner mit dabei, die immer an Meiner Seite sich befinden, und die sich nun auch in diesem Raum befinden. Und es ist eine wunderbare Gemeinschaft, die Ich hier zusammengeführt habe, um neues Leben in euch zu legen, um euch vorzubereiten auf das Kommende.

Meine Worte haben für jeden, auch wenn es dieselben Worte sind, eine unterschiedliche Bedeutung, denn jede Seele befindet sich auf einer speziellen Entwicklungsstufe, und so wirkt auch Mein Wort auf jeder Ebene auf eine ganz spezielle Art und Weise.

Doch zuerst möchte Ich euch als Meine Kinder begrüßen. Es ist ja so, dass Ich die, die Ich nun zusammenrufe, einst ausgesandt habe in diese Welt, um in dieser Zeit der Wandlung das Abenteuer des Erdenlebens einzugehen. Und auch – ihr wisst es -, dass es eine gewisse Gefahr darstellt, den Fleischleib anzuziehen, denn dieser übt eine große Macht aus über den Menschen und kann ihn von Mir abziehen und in die Dunkelheit führen.

Als ihr in die Welt gingt, habe Ich euch versprochen, euch wieder zu Mir zu führen. Ich habe euch Treue versprochen und ihr habt Mir Treue versprochen. Nun ist es soweit, wir sind wieder zusammen. Ihr könnt Mich nicht sehen, doch bin Ich unter euch. Und die Liebe in euch ist euch der Beweis Meiner Gegenwart. Denn Ich habe ein Band gelegt von Meinem Herzen zu euren Herzen und in euren Herzen untereinander; und dieses Band bildet eine Insel der Liebe, bildet eine Macht in der Dunkelheit.

Meine Kinder, jedes von euch hat ein ganz spezielles Schicksal zu bewältigen … und hat es schon bewältigt. Vieles war unumgänglich nötig, auf dass ihr nicht zu weit vom Wege abkommt, den Ich für euch bereitet habe, den Ich in euch gelegt habe. Und an dieser Zwischenstation hier, wo wir uns jetzt treffen, rüste Ich euch neu aus, gleich ob jung oder alt, denn die Wege, kurz oder lang, fordern noch einiges von euch. Es stehen Prüfungen bevor, die ihr an Meiner Seite aber leicht bestehen könnt. Und ihr wollt doch an Meiner Hand gehen, die Sehnsucht in euren Herzen ist groß geworden, das Feuer in euch, das Feuer der Liebe, lodert mächtig.

Noch seid ihr, als im Fleischleib lebend, gebunden an gewisse Verpflichtungen und auch seid ihr nicht frei von Sünde. In dieser eurer Unvollkommenheit begegne Ich euch und sage euch: Ich führe euch in die Vollkommenheit. Wenn ihr erkennt Meine Führung, wenn ihr spürt, dass ihr geborgen seid in Meiner Liebe, habt ihr immer mehr Anteil an dieser Vollkommenheit, die euch umgibt. Ihr wisst, ihr seid geführt und beschützt an Meiner Seite, obwohl ihr noch in Unvollkommenheit verharrt. Und so gleicht sich eure Unvollkommenheit immer mehr an an Meine Vollkommenheit.

Und was ist die Macht der Vereinigung? Ihr wisst es, es ist die Liebe. Es ist allein die Liebe, es dreht sich alles immer um die Liebe. Die Liebe vereint Vater und Kind. Die Liebe nimmt das Kind aus der göttlichen Gesetzmäßigkeit, aus dem Mussgesetz, denn wenn es aus der Sünde tritt, stelle Ich es in Meine Barmherzigkeit. Dann sind die Sünden des Kindes in den Sand geschrieben, und dies wiederum bedeutet, dass ihr erfüllt werdet von Meinem Geist und eingeht in Meine Vollkommenheit.

Das Ablegen der Sünde ist nicht so, dass Ich es euch einfach wegnehme. Es ist schon so, Meine Kinder, dass ihr überwinden müsst, dass ihr kämpfen müsst darum, dass ihr frei werdet von Ungeduld, von Herrschsucht, von Dominanz, von Eigensinn. Ihr müsst die Türe öffnen, ihr müsst die ersten Schritte tun, dann komme Ich euch entgegen und nehme den Rest, den Ich eigentlich für euch schon abgetragen habe. Das ist so wichtig, dass ihr das begreift, dass ihr selbst etwas tun müsst, dass ihr Überwinder eurer Sünden werden müsst. Denn sonst ist es nicht möglich, dass ihr eingeht in Mein Herz.

Ich reiche euch die Hand, doch zuvor müsst ihr eure Arbeit tun. Und betrachtet es genau: In der Liebe ist es doch so leicht, in der Liebe fällt alles ab von der Seele. Und diese bin ja auch wieder Ich, und so kann man es betrachten, dass immer Ich es bin, der bewältigt, der überwindet … und so werdet ihr eins mit Mir. Und das ist doch das, was Ich für euch bereitet habe, schon in diesem Erdenleben, dieses Eingehen in Meinen Geist, dieses erfüllt werden, wie es einst mit den Aposteln geschah, die auch von Mir unterrichtet wurden, teils im äußeren Wort, teils in der Stimme des Herzens, und so immer mehr loslassen und ablegen konnten die Welt, ihre Fehler und Eigenheiten, so dass Ich sie letztendlich erfüllen konnte mit Mir selbst.

Was ist es nun, was euch erwartet? Es ist die Zeit der Wandlung, es ist die Zeit, in der Lüge und Falschheit toben auf dieser Erde. Und es muss so sein, meine Kinder, denn wie Ich es schon öfters erwähnte: Um die Lüge zu entmachten, muss sie sichtbar werden, muss sie an die Oberfläche kommen. Und dann, wenn alles sich zeigt im Licht der Wahrheit, wird es durchdrungen, aufgelöst, erlöst – und erst dann kann das neue Leben auf dieser Erde beginnen.

Dieses Toben, dieses grausame Gebaren der Finsternis, das sich jetzt auf dieser Erde abspielt, ist also eine gewisse Notwendigkeit. Und doch, Meine Kinder, sollt ihr beten um Linderung. Es ist nicht so, dass ihr sagen könnt: `Es muss ja eh alles so kommen wie es kommt, es ist des Vaters Wille.´ Nein, es ist Zulassung, und wenn ihr betet, wenn ihr Licht aussendet in diese Welt, zu den Menschen, die bereits jetzt in großer Not sind, dann erfüllt ihr Meinen Willen, dann schenkt ihr Mich im Geiste den Menschen, die in Not sind.

Und es werden auch große Nöte kommen in dieses Land, dann ist es notwendig, dass ihr auf einem geistigen Fundament steht, auf dem ihr nicht mehr fallen könnt, dass ihr zu den Jungfrauen gehört mit genügend Öl in den Lampen. Der Glaube muss kräftig sein und stark, das Vertrauen in Mich ist so wichtig; Glaube und Vertrauen, ihr wisst es, sie lassen sich nicht trennen, es ist eine Einheit wie Liebe und Weisheit.

Wohl wird es noch einige Jahre dauern, und es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt, wo ihr sagen könnt: `Dann geschieht es, dann ist es endlich soweit, Jesus kommt in die Welt, die Wahrheit durchdringt die Lüge und alles wird gut.´

Meine Kinder, Ich betone es immer wieder: Es geht nicht darum, was in der Zukunft geschieht, es ist wichtig, dass ihr erkennt Meine Gegenwart. Es geht nicht um Meine Wiederkunft für euch, für euch geht es darum, dass ihr erkennt, dass Ich gegenwärtig bin und dass ihr lebendig werdet in Meiner Gegenwart. Deshalb konzentriert euch ganz auf das, was jetzt in eurem Leben geschieht, und nicht darauf, was kommen wird. Das ist die Grundvoraussetzung, dass Ich euch einsetzen kann als Arbeitskräfte in dieser letzten Zeit, dass Ich euch Menschen zuführen kann. Dann müsst ihr bereit sein, ihr müsst Mich dann offenbaren können auf die eine oder andere Art und Weise. Sei es durchs Wort, sei es durch den lebendigen Glauben, so dass der Funke überspringt ins Herz des Nächsten.

Dazu habe Ich euch heute zusammengeführt, damit Ich eure Seelen erneuere. Ich fache an das Licht eurer Herzen. Es ist Meine große Sehnsucht, dass ihr glücklich seid. Euer Glück ist Meine Freude. Ich habe keine Freude am Leid Meiner Kinder, Ich habe Freude an der Freude Meiner Kinder. Und Ich kann Mein Kind in einen Zustand versetzen, wenn es die Türe zu Mir öffnet, wenn es das Herz für Mich öffnet, dass es in jeder Situation in Mir geborgen ist, voller Zuversicht und Freude, gleich was geschieht, und sollte die Welt in Trümmer gehen. Das habe Ich für euch bereitet, das möchte Ich euch schenken, das tut euch not.

Betrachtet den Tod, den Tod des Leibes – was bedeutet er für euch? Seht, ihr habt das Jenseits nie verlassen, eure Seelen, euer Bewusstsein befindet sich immer in der jenseitigen Welt, in der geistigen Welt, sie wird nur verdeckt durch die Materie. Und der Tod ist nichts anderes, als dass sich die Materie auflöst, und dann werdet ihr euch bewusst, wo ihr euch eigentlich schon immer befunden habt: In der geistigen Welt. Dann wird sichtbar, was euch jetzt unsichtbar ist – was auch notwendig ist, denn nur der Glaube, der nicht sieht, schenkt euch die Freiheit des Geistes. Der Glaube und das Vertrauen, dass es so ist, dass Meine Worte Wahrheit sind, das ist es, was euch frei macht.“

Abschließendes Gebet

Lieber Vater, wir danken Dir für Deine Worte, wir danken Dir, dass Du uns hier zusammengeführt hast, dass Du uns diese Gemeinschaft schenkst und dass Du uns Mut und die Zuversicht zusprichst, dass wir diesen Weg weiter gehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass wir die Wahrheit gefunden haben, die so viele Menschen suchen und nicht finden, weil sie Augen haben und doch nicht sehen, weil sie Ohren haben und doch nicht hören. Doch uns hast Du die Augen aufgetan, wir dürfen den Weg sehen, den Du für uns bereitet hast, wir haben Einblick in Dein Herz, in Deine Liebe, wir wissen, um was es im Leben geht. Danke Vater, dass Du uns dahin geführt hast und dass Du uns weiter führst, dahin, wo nur noch Liebe ist und immer nur Liebe. Amen.

* * *

Zweiter Tag in Haaksbergen

Lieber Jesus, wir sind wieder zusammengekommen mit einem Herzen voller Sehnsucht nach Deinem Wort, nach Deiner Liebe, nach Deiner Gegenwart. Du hast ja eine Flamme in unsere Herzen gelegt, ein kleines Flämmchen zu Beginn unseres Erdendaseins, auf dass es im Laufe unseres Lebens zu einer Flamme der Liebe werde, die uns ganz erfüllt, ausfüllt mit Liebe zu Dir, mit Liebe zu unseren Mitmenschen – das ist unsere Lebensaufgabe. Darum führst Du Deine Kinder nicht nur im Geiste, sondern führst sie zusammen, um persönlich zu ihnen zu sprechen.

Und so freuen wir uns, dass Du in unserer Mitte bist und die Worte zu uns sprichst, die wir so dringend brauchen, auf dass wir tiefer eindringen, auf dass wir mehr Erkenntnis gewinnen über das, was Du für uns bedeutest, was Du für ein liebevoller, sanftmütiger Gott bist, der nur eines im Sinn hat: Seine Kinder unendlich glücklich zu machen. Doch dazu benötigt es auch die Hürden und Barrieren dieses Erdenlebens, die es zu bewältigen gilt mit Deiner Hilfe …

Jesus übernimmt: „… und so bin auch Ich voller Freude, dass ihr, Meine Kinder, nun hier seid, die Ich gerufen habe und berufen habe in dieser besonderen Zeit, auf dass ihr euch Meiner Gegenwart bewusst werdet, auf dass Ich in euch lebendig werde, auf dass sich Meine Auferstehung vom Tode in euch verwirklicht. Dass ihr aus euren Gräbern, aus eurem Tod heraussteigt ins ewige Leben.

Und so ist in dieser besonderen Zeit die Erde eingehüllt in Dunkelheit, in Finsternis, und der satanische Geist darf sein Unwesen treiben ohne Maß und Ziel. Noch tut er es im Verborgenen, mehr oder weniger, doch bald wird er offen regieren können, und dann braucht ihr Meine Gegenwart und Meine Kraft und den Geist, der euch führt und leitet durch diese Zeit.

Aus diesem Grund ist Meine Gnade in einem besonderen Maße wirksam, auf dass der Geist euch erfüllen kann, leichter als es sonst der Fall war in den vergangenen 2000 Jahren. Denn Ich möchte euch, so wie einst Meine Apostel und Jünger, die Ich ausgestattet habe mit den Gaben des Geistes, auch ausstatten als Meine Arbeiter im Weinberg. Ich habe euch bereits ausgestattet, aber es geht darum, dass ihr diese Talente und Instrumente auch benützen könnt. Und darum ist die Einstrahlung wesentlich stärker geworden in dem Maße, in dem die Dunkelheit auf dieser Erde zunimmt. Die geistige Einstrahlung, die geistige Eingeburt ist nun wesentlich leichter zu erlangen als es zuvor der Fall war – und in einer kürzeren Zeit.

Dazu bedarf es gewisser Voraussetzungen. Ein Kind, das sich Mir ganz verschrieben hat, das sich Mir anheimgegeben hat und Mich als seinen Gott, Schöpfer, Vater angenommen hat, dieses Kind kann Ich in spezieller Weise führen und leiten. Diesem Kind wird alles zum Gewinn, was ihm auf seinem Weg entgegentritt. Und es bedarf schon einiger machtvoller Prüfungen, um die Seele soweit zu reinigen, dass in ihr der Raum entsteht, um Meinen Geist empfangen zu können. Das ist bei dem einen und bei dem anderen ein unterschiedliches Instrumentarium, das Ich benütze, gemäß der seelischen Struktur, gemäß des seelischen Zustandes, gemäß der Hingabe Meines Kindes an Meine Liebe.

Darum ist es so wichtig und notwendig, dass ihr stets in diesem Bewusstsein lebt, dass nun alles, was euch begegnet, aus Meinem Herzen kommt. Ich betone es immer wieder: Ein Kind, das sich Mir anheimgibt, wird von Mir im speziellen Maße und Sinne geführt – mit dem einzigen Ziel, die geistige Eingeburt möglichst schnell zu erreichen. Die schweren Prüfungen, die großen Herausforderungen des Lebens, das sind die großen Steine, die ihr gemeinsam mit Mir aus dem Weg räumen könnt.

Deshalb verzaget nicht, wenn ihr in Situationen kommt, wo ihr nicht mehr ein noch aus wisst, wo ihr sagt: `Lieber Vater, warum geschieht das jetzt mit mir? … ich verstehe es nicht! Ich will doch Dein Kind sein und dann kommt diese Last … wie soll ich damit umgehen?! Es passt doch gar nicht in mein Lebensbild zu diesem Zeitpunkt!´

Und doch sage Ich: Es ist die Notwendigkeit, um das Ziel zu erreichen. Und es ist nur solange notwendig, bis du als Mein Kind erkennen kannst, was diese Situation mit dir bewirken soll und du dann die jeweilige Sünde mit Meiner Hilfe abstellen kannst, loslassen kannst, damit du frei wirst, diesen Weg weiter in Mein Herz zu beschreiten.

Nichts täte Ich lieber, als euch jetzt schon von dieser Erde zu nehmen – in eure geistige Heimat, doch ihr seid ja auf diese Erde gekommen, um Mir zu dienen. Ich habe diesen Plan in euch gelegt, diesen Weg. Und ihr habt Ja gesagt: `Ja Vater, ich möchte diesen Weg gehen, ich möchte Dir nachfolgen. Ja, ich nehme auch Leid auf mich´ habt ihr gesagt – `um der Liebe Willen´. Und Ich habe Mein Amen darunter gesetzt.

Und nun steht ihr an diesem Punkt, wo Ich euch das sage, wo sich dieser Kreis schließen kann, wo ihr heraustretet aus dem Zeitgeist, aus diesem Strom der Zeit, der euch mitzureißen droht, und Ich euch an Mein Herz nehme, an Meine Brust, auf dass ihr trinken könnt aus der Quelle der Ewigkeit und erfüllt werdet mit dem Geist Meiner Worte … jetzt und hier.

Und einst, wenn ihr heimkehren dürft nach getaner Arbeit, dann werdet auch ihr diese Zufriedenheit empfinden, eure Aufgabe erfüllt zu haben, dass ihr den Weg zu Ende gegangen seid, nicht verzagt habt, nicht mutlos geworden seid und gesagt habt: `Ich mag nicht mehr! Ich schaffe es nicht.´ An diesen Punkt kommt jedes Kind einmal oder öfters. Dann werdet ihr sehen und erkennen jegliche Notwendigkeit, und Freude wird euch erfüllen, dass es geschehen ist, dass ihr Mir gedient habt. Und dann, im großen Jenseits, nach einer gewissen Ruhepause, Erholungsphase, neue Dienste aufnehmen werdet, hauptsächlich diese Erde betreffend. Dass ihr einwirken werdet mit eurem Liebegeist in die neue Zeit, das wird dann die nächste Aufgabe sein.

Doch nun ist es erstmal die Aufgabe, hier im Fleisch frei zu werden von der Materie mit Meiner Hilfe. Die Schritte zu gehen hin zu Mir, damit Ich euch entgegenkommen kann, euch die Hand reiche. Ich komme euch auf mehr als halbem Wege entgegen, doch ihr müsst die ersten Schritte tun.

Es gibt gewisse Dinge in eurem Leben, die ihr noch nicht losgelassen habt, die den Raum einnehmen, den Ich brauche in euch. Und da bedarf es auch der Gewalt gegen sich selbst, dass man sagt: `Nein, ich beende das jetzt! Ich gebe diesen Raum Meiner Seele Jesus Christus, Er soll diesen Raum einnehmen.´ Und so geht es Stück für Stück voran. Und dann kommt immer mehr Freude in euch und Liebe, dann wächst die Zuversicht, dann wächst die Geborgenheit, dann wächst das Vertrauen. Und dann habt ihr auch diese geistige Sicherheit, dieses Fundament, auf dem ihr wirken könnt mit den Gaben des Geistes. Dann seid ihr in der Lage, Mein lebendiges Wort in die Herzen eurer Mitmenschen zu legen, dann seid ihr in der Lage, den Menschen die Hände aufzulegen, auf dass sie gesund werden – das sind alles Talente, die Ich verteilt habe. Und es spielt keine Rolle, welchen Alters ihr seid. Ich erhalte euch solange im Fleisch, solange es notwendig ist.“

Kurze Pause

„Wie war es doch einst, als Ich auf der Erde wandelte und Meine Apostel und Jünger um Mich scharte? Sie verließen Haus und Hof und Familie, um Mir nachzufolgen. Sie hatten nur noch einen Wunsch: Bei Mir zu sein.

Nicht, dass Ich von euch verlange, dass ihr eure Familie verlasst. Nein, nicht in der Materie, aber doch sollt ihr im Geistigen alles loslassen, was euch bindet an den Tod, denn die Materie ist tot. Sie hat nur ein Scheinleben, und nur, was sich in der Materie befindet, was die Essenz der Materie ist, das Geistige der Materie, das ist Leben. Und so ist es auch bei euch: Der Körper ist tot, der Geist belebt euren Körper. Und der Geist in euch, er ist das Wort – und das bin Ich. Ihr bekommt das Wort von innen, als das Leben selbst, und ihr bekommt das Wort von außen, und diese beiden Worte, diese beiden Botschaften, diese beiden Liebelichter verbinden sich, es wird eine Einheit, das äußere und innere Wort, und alles zusammen ist Leben, Leben in Mir.

Um es noch einmal zu betonen: Wie Ich damals Meine Apostel und Jünger um Mich scharte, so soll es auch heute wieder sein. Es ist derselbe Prozess, nur, dass Ich für euch nicht sichtbar bin; und doch geschieht es genauso, wie es damals war. Ihr werdet im Herzen von Mir unterrichtet und ausgebildet. Das ist nicht nur das Gewissen; wenn ihr eine Frage an Mich stellt: `Lieber Vater, wie soll ich in dieser Situation handeln?´ dann bekommt ihr immer eine Antwort von Mir. Und es ist immer die Liebe der Maßstab für die Entscheidung. So führe Ich euch.

Dazu ist es notwendig, oft in die Stille zu gehen. Euch mit schöner Musik vorzubereiten, und auch laut zu beten, mit Mir laut zu sprechen, dann sammeln sich die Gedanken in Mir. Es gibt viele Möglichkeiten, mit Mir in Verbindung zu treten.

Wie es mit der Nahrung ist, so ist es mit Meinem Wort, man muss es verdauen, man muss darüber nachdenken. Man kaut das Wort durch mit dem Verstand, und doch sind die Worte gedacht für das Herz. Das Herz findet den Geist der Worte, der Verstand kaut an der Hülle herum und überlegt und denkt darüber nach, ob es auch wirklich so ist. Das Herz erkennt die Wahrheit Meiner Worte. Der Kern der Worte ist immer Wahrheit, auch in der Lüge. Die Lüge hat immer einen innersten geistig-göttlichen Kern, nur die Hülle ist die Lüge. Und wenn ihr die Worte mit dem Herzen betrachtet, dann verbindet ihr euch mit diesem innersten Kern. Und dann erkennt ihr, ob es Wahrheit ist oder Lüge.

Das ist ein Lernprozess. Die Seele ist ein Instrument, wie ein Musikinstrument, auf dem man üben muss. Man kann Talent haben, doch übt man sein Instrument nicht, verkümmert das Talent. Man verschenkt es, man wirft es weg. Und die Seele ist ein Instrument, auf dem man bewusst jeden Tag üben muss eine gewisse Zeit. Man setzt sich hin, man geht in die Stille, man betet leise oder laut, und dann aktiviert ihr die Liebe in euch durch schöne Gedanken an einen liebevollen Menschen, durch Herzensöffnung zu Mir. Oder sei es eine liebevolle Tätigkeit im Garten oder mit einem Menschen, den ihr pflegt; das sind alles Übungen für die Seele, um sich mit Mir in Verbindung zu setzen, um in Meine Gegenwart einzutreten.

Ihr spürt dann Wärme im Herzen, dann erwacht das Herz, dann lodert die Flamme im Herzen und wird immer größer und intensiver. Dies Üben macht den Meister – wer nicht übt, kommt nicht vorwärts. Das ist eine ernste Angelegenheit. Begreift, wie wichtig es ist, diese Übungen zu machen.

Und oft ist es so, dass man sich etwas vor nimmt im Geistigen, doch die Materie drängt sich in die Seele, ist stärker … und dann verschiebt man es und macht dies und jenes, und dann fällt einem das noch ein und dann kommt jemand zu Besuch, und dann ist es Abend und man hat nichts gemacht. Darum bleibt in diesem Ernst, in dieser Ernsthaftigkeit, Meine Kinder, jeden Tag aufs Neue, diesen einen Tag in Achtsamkeit und Liebe, in Geduld euch zu üben. So oft es euch möglich ist, eure Gedanken zu Mir zu erheben, eure Herzen für Mich zu öffnen: `Lieber Vater, bitte öffne mein Herz zu Dir, damit ich Dich noch tiefer erkenne in Deiner Liebe.´

Ja, Meine Kinder, dies sind Worte des Lebens, die Ich an euch richte. Die Ich an so viele Menschen richten möchte – doch wer hört Mir zu? Es gibt nicht viele, die bereit sind, ihre Herzen für Mich zu öffnen, um Mein Wort zu empfangen. Die meisten Menschen haben Sehnsucht nach der Welt und nicht nach Mir.

So seid ihr berufen von Mir, eure Namen sind geschrieben im Buch des Lebens in Ewigkeit. Denn der Kreislauf eures Lebens, eures Daseins in den Weiten dieser Schöpfung endet nun. Der verlorene Sohn kehrt heim – und die Tochter.

Ja, das sind die sehr gewichtigen Worte an euch für diesen Vormittag, die Ich nicht nur einfach durch dieses Mein Instrument zu euch gesprochen habe, Meinen Sohn, der Mir dient in diesem Wort, sondern die auch in eure Herzen gelegt sind. Und darüber die Worte für jeden Einzelnen: Ich bin bei dir, Ich bin bei dir alle Tage, Ich verlasse dich nimmermehr. Und auch wenn du dich von Mir abwendest, Ich stehe bereit, dir Hand und Herz zu reichen, um dich wieder auf den Weg zu führen, den du dir vorgenommen hast zu gehen in diesem Leben, zusammen mit Mir, um einst eingehen zu können in die Herrlichkeit Meiner Himmel. Amen, Meine Kinder, Amen.“

Samuel: Jetzt herrscht große Freude im Himmel über unsere Bereitschaft, dass wir diese Worte wirklich ernst nehmen. Und alle von uns haben in dieser Ansprache von Jesus noch tiefer begriffen, um was es geht, wie wertvoll dieser Weg ist für uns und für alle Menschen, wenn wir Gott in diese Welt hinaustragen. Er wird uns die Menschen zuführen, denen wir dienen sollen in Seiner Liebe. Und diese Freude im Himmel, dass jetzt hier eine neue Bewegung gestartet wird, auch wenn wir wieder auseinandergehen, so ist doch jeder Einzelne von uns eine kleine Insel, eine Lichtsäule in der Dunkelheit, mit der Bereitschaft Gott zu dienen. Sei es im diesseitigen Bereich oder im Fürbittegebet für die jenseitige Welt oder einfach im Liebedasein – das reicht ja auch aus, um Licht zu verbreiten. Einfach mit der Bereitschaft: `Mein Herz ist geöffnet, Jesus Christus ist meine Liebe´. Und dieses Bewusstsein, dieses Sosein ist schon ein Licht in der Dunkelheit, auch ohne Tätigkeit.

* * *

Erste Feierstunde in Stadtilm

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich habe euch heute hier versammelt, um euch zu verbinden mit Meiner Liebe und um euch untereinander zu verbinden mit dem Wort Liebe. Dieses Wort habe Ich einst in eure Herzen gelegt, dieses Wort ist es, was Leben bedeutet. Ja, aus Liebe wurde diese Schöpfung ins Leben gerufen, Liebe trägt diese Schöpfung und Liebe wird diese Schöpfung erfüllen in alle Ewigkeit. Ich selbst bin der Geist der Liebe, Ich selbst habe Mich in eure Herzen gelegt, um in euch auferstehen zu können in dieser Zeit und darüber hinaus.

Ich bin gekommen, um alle Menschen glücklich zu machen; doch ihr seht, wie wenige es sind, die sich bereit erklären, Mich in ihr Leben zu lassen, Mich in sich zu verwirklichen. Wahrlich, Ich klopfe an jede Herzenstür mit einer Sehnsucht, die nur Gott haben kann – doch wer öffnet Mir? Es sind so Wenige, doch die, die Mir ihr Herz öffnen, die Mir die Türe ihrer Seele auftun, zu denen trete Ich ein mit ganzer Macht und Herrlichkeit. Denen, die sich Mir anvertraun und hingeben, gebe Ich alles das, was die anderen nicht für sich wollen oder gar beanspruchen.

Und so habe Ich, um es weltlich auszudrücken, viele Geschenke mitgebracht. Ja, es ist nicht Weihnachten, und doch ist es so, wenn Ich die Möglichkeit habe und gebe, euch um Mich zu versammeln, Ich euch dann auch reich beschenken möchte mit den Gaben des Himmels.

Nun fragen sich viele von euch: `Lieber Gott, Ich bemühe mich so sehr, Dir näher zu kommen, und doch hakt es an manchen Dingen; ich komme einfach nicht vorwärts und weiß nicht warum, was soll ich denn tun?!´

Und da sage Ich: Eure Seele ist ein Raum des freien Willens. Was in diesen Raum hineinkommt, bestimmt ihr selbst. Und gar viele Meiner Kinder haben im Laufe ihres Lebens ihren Seelenraum angefüllt mit Dingen, die die Seele beschweren, mit Gewichten, die sie immer wieder hinab ziehen in dunkle Gefilde und dort festhalten. Und es sind diese Gewichte oft so schwer geworden, dass Meine Kinder diese nicht mehr aus der Seele schaffen können. So kommt es zu einem ständigen Auf und Ab und das Glaubensleben hat keine Beständigkeit und es gibt keine Gleichmäßigkeit im Vorwärtskommen oder eben gar keines. Und deshalb spreche Ich heute hier zu euch, um mit euch zusammen eure Seelen ein Stück weit frei zu machen von der Last, die euch hindert am Vorwärtsschreiten.

Ja, ein kleiner Teil der Seele gehört der Welt, denn man lebt in dieser Welt, hat einen Beruf, hat irdische Aufgaben zu erfüllen und dieser Raum ist für die Welt bestimmt – doch es ist ein kleiner Raum. Der große Raum der Seele ist eigentlich für Mich bestimmt, den habe Ich für Mich bereitet, damit Ich eintreten kann als ganzer Gott.

Und so ist es ein Prozess der Freiwerdung, des Ausräumens des Unrates der Seele, und da bin Ich bereit, gerade in solchen Zusammenkünften und darüber hinaus dies zu bewirken, indem Ich in der gemeinsamen Offenheit Meiner Kinder Mein Liebelicht hinein scheinen lasse in die Seelenräume, auf dass ihr erkennen möget, was euch geistig behindert.“

Kurze Pause

„Meine Kinder, ihr seid das Wagnis eingegangen, in dieser Zeit auf dieser Erde einen Körper anzunehmen. Es ist eine besondere Zeit, die euch herausfordert, ja, es ist nicht leicht, in dieser Zeit zu bestehen. Und doch sage Ich: Mein Joch und Meine Bürde sind leicht, wenn ein Kind sich Mir anvertraut.

Ja, die Welt tobt, Falschheit und Lüge haben die Macht übernommen und so viele Gedanken zerren an der Seele in alle Richtungen und man weiß oft nicht mehr ein noch aus. Das war nicht immer so, die Welt war noch nie so beschaffen wie jetzt, mit all diesen seelischen Bezugspunkten, wo die Seele oft zerrissen wird in ihren Gedankengängen. Und deshalb ist es notwendig und wichtig, sich immer wieder zu sammeln im Gebet, sich mit Mir zu verbinden, um die Gedanken abzuziehen von der Welt. Geschieht das nicht, kehrt leicht eine beständige Unruhe ein in der Seele und sie findet dann nicht mehr den Zugang zu Mir.

Und hier kommen wir an den Punkt, wo Ich sage: Das Himmelreich braucht Gewalt. Manchmal ist es notwendig, sich mit Gewalt von der Welt abzuwenden, sich zu zwingen, gedankliche Bindungen freizugeben. Und was braucht es dafür? Was ist das Instrument, um diese Loslösungen bewerkstelligen zu können? Es ist die Liebe zu Mir. Die Liebe zu Mir muss stärker sein als die Liebe zur Welt. Und da ist es wirksam, dass ihr euch im Geiste hinkniet vor Mir und betet: `Lieber Vater, bitte öffne mein Herz zu Deinem und Dein Herz zu meinem, damit eine Liebeverbindung zustande kommt, damit ich tiefe Einsicht bekomme in Deine Liebe.´ Ja, alles hängt an der Liebe zu Mir, Meine Lieben, Liebe ist der Schlüssel zur Freiheit des Geistes in Mir.“

Jetzt spricht Jesus zu den verstorbenen Angehörigen und Ahnen der Anwesenden, die eingeladen sind und von Beginn an dieser Feierstunde beiwohnen dürfen:

„Seht, Ich habe auch euch hereingerufen, um euch zu dienen in dem Sinne, dass Ich euch aufkläre darüber, was ihr zu tun und zu lassen habt, um geistig vorwärts zu schreiten. Ihr habt schon vernommen Meine Worte zu diesen Meinen Kindern in diesem Raum, und euch sage Ich noch hinzu: Viele von euch wissen nicht, wer Ich in Wahrheit bin und ihr seht Mich als einen vollkommenen Menschen an, als einen geistigen Lehrer unter vielen. Doch sage Ich euch: Ich bin Gott der Allmächtige und der Einzige und außer Mir gibt es keinen. Und es gibt keinen anderen Namen, der euch zur Erlösung führt als diesen: Jesus Christus.

Das bedeutet, dass ihr nicht nur diesen Namen aussprecht, sondern in den Geist Meines Namens eindringt und darin die Er-kenntnis gewinnt, was dieser Name in Wahrheit bedeutet, nämlich die Tat der Liebe – und Mir in dieser Liebe nachfolgt. Die Liebetat macht Jesus Christus in euch lebendig und so wird Er für euch zum Weg ins Himmelreich.

Meine Kinder, diese Worte sind nicht nur für diesen Raum, sei es Diesseits oder Jenseits, bestimmt, sondern sie dringen hinaus in die Welt, und jedes offene Herz erfährt durch sie eine göttliche Berührung der Wahrheit, die hier ausgesprochen wird.

Meine Kinder, was euch die nächste Zeit erwartet, was auch immer auf euch zukommen wird, Ich betone es immer wieder und habe es schon so oft gesagt, wie notwendig es ist, die Augen von der Welt abzuwenden, gleich was geschieht. Ihr wisst doch um diese Zeit und dass dem Antichrist nun für eine kurze Zeit alle Macht gegeben ist – mehr braucht ihr nicht zu wissen. Euer Bewusstsein soll auf Mich ausgerichtet sein. Ihr könnt die nächste Zeit nicht bestehen, wenn ihr nicht Mir anhanget, an Meiner Seite geht und all euer Augen- und Ohrenmerk auf Mich ausrichtet. Das Bewusstsein der Notwendigkeit Meiner Gegenwart muss bereits am Morgen präsent sein, ihr sollt gleich am Morgen mit Mir in Verbindung treten und gemeinsam mit Mir achtsam durch den Tag gehen, denn jeden Augenblick kann es geschehen, dass ihr einen Stolperstein überseht, dass ihr in eine Falle tretet in der Unbewusstheit oder dass verirrte Menschen euch auf eine falsche Fährte locken.

Göttliche Geborgenheit zu spüren ist der Beweis, dass Ich bei euch bin und dass ihr im rechten Vertrauen steht. Dann werdet ihr frei von Sorge und Last sein und freudig in die Zukunft blicken im Bewusstsein, dass Ich bei euch bin und dass Ich letztendlich alles zu einem guten Ende bringe. Amen.“

* * *

Zweiter Tag in Stadtilm

Geistige Schau Samuel: Es sind heute nur unsere Ahnen und die verstorbenen Verwandten hier, die bereits in den himmlischen Regionen wohnen. (Am Tag zuvor waren Seelen aus verschiedensten Regionen der jenseitigen Welt eingeladen.) Zusammen mit diesen befindet sich hier eine unzählige Menge von Himmelsbewohnern. Jeder hat eine Kerze in der Hand, die er vor sich hält. Sie befinden sich um uns herum und ihre Schar reicht in die Tiefe des Raumes soweit man sehen kann. Ihre Kerzen symbolisieren das Licht ihrer Herzen; das ewige Licht, das bedeutet ihre ewige Liebe zu Jesus Christus. Diese Kerze wird nie mehr verlöschen, so wie auch ihre Liebe nie mehr verlöschen wird. Die Einstrahlung dieser Himmelsbewohner ist so mächtig, dass dieser Raum ganz erfüllt ist von Licht und Liebe, die uns einhüllen wie eine Wolke.

Und so wie wir hier inmitten dieser Himmelsschar uns befinden, steht auch Jesus in unserer Mitte. Ja, es ist eine große Freude im Himmel, aber es ist eine stille Freude, eine Freude, die man nicht beschreiben kann, eine Freude, die erfüllt ist von Liebe. So bitten wir Dich, lieber Vater, dass Du, wenn es Dein Wille ist, uns auch heute wieder Worte schenkst aus Deinem Herzen, aus Deiner Liebe.

Spricht Jesus: „Ja, wenn Mich ein Kind bittet, dass Ich sprechen soll und darf, dann bin Ich bereit. Es ist so, dass Ich Mich manch-mal zurückhalte, denn es kommt auch vor, dass Ich Meine Liebe in gewissen Kreisen nicht ausbreiten, nicht verschenken und verströmen kann. Und doch ist es der große Wunsch Meines Herzens, Meine Liebe in euch zu legen, Meine Kinder, auf dass das Licht der Wahrheit – denn es gibt nur eine Wahrheit, und das ist Meine Liebe – euch schenken möge die Erkenntnis eures Zustandes, eurer wahrhaftigen Identität und Meiner Gegenwart in euch.

So ist dieses Licht eine Dreifaltigkeit in der Erkenntnis des Menschseins, welche ist der Körper, im Bewusstsein eurer wahrhaftigen Identität, welches ist die Seele, und im Bewusstsein Meiner Gegenwart in euch, welches ist der Geist. Und in diesem Einstrahlen Meiner Liebe ist es euch möglich, diesen Weg so zu beschreiten – wie Ich es gestern bereits betont habe -, dass ihr in diese Erfüllung eintreten könnt, die in euren Herzen als große Sehnsucht lodert. Die Sehnsucht, die Ich in euch gelegt habe, dass ihr euch einst mit Mir vereinen könnt, dass ihr einst in Meinem Hause wohnen könnt, denn dies ist das Vorrecht Meiner Kinder.

Ich nenne nur diejenigen Meine Kinder, die Ich auch als Meine Kinder betrachte; wie es ein irdischer Vater tut, dessen Wunsch es ist, dass seine Kinder in seinem Hause wohnen und immer eine familiäre Gemeinschaft gegeben ist. Und so ist es auch bei Mir. Es gibt ja auch die Himmelsbewohner, die nicht zum engen Familienkreis gehören; es sind glückselige Geister, wie sich jetzt hier unzählige befinden, die Meine Worte hören, die eure Herzen sehen und eure Gesinnung. Diese sind glücklich, denn sie zählen zur großen Familie der Himmelsgeister, und doch gibt es einen kleinen Unterschied. Denn wer in Meinem Hause wohnt, wohnt in Meines Herzens Innerstem. Und wer in den weiten Himmelsregionen wohnt, der wohnt im Vorhof Meines Herzens, im allgegenwärtigen Geist Gottes. Das eine ist die Ausstrahlung, das andere ist die Quelle. Und ihr versteht es recht, euch will Ich an die Quelle führen.

Ich bin gekommen, um euch zu dienen. Ja, Ich bin ein König, doch bin Ich ein dienender König. Ich bin ein herrschender König der Welt und bin ein dienender König Meinen Kindern, denn ihr seid Königskinder. So wie ein irdischer Vater seinen Kindern dienen möchte, sie recht erziehen und bereiten möchte, auf dass sie seine Nachfolge antreten können, auf dass sie das haben, was er selbst hat und ist. Das ist das Erbe, das Ich für euch bereitet habe. Ihr könnt nun noch nicht ermessen, was dies bedeutet, doch einst, wenn ihr aufgehen werdet in dieser geistigen Gabe aus Mir, dann werdet ihr sehen, dann erst werdet ihr leben, dann erst seid ihr lebendig in Mir und erkennt den Wert eures Erdenlebens und des daraus hervorgehenden Ergebnisses.

Es ist so wichtig, dass ihr erkennt die Bedeutung Meiner Kreuzigung und Meiner Auferstehung. Es ist wichtig und notwendig, zu erkennen, warum Ich Mein Blut für euch vergossen habe, und was es bedeutet, dass ich Mein Blut für euch vergossen habe. Wenn ein Kind sich Mir naht, wenn ein Kind sich aufgemacht hat, den Weg zusammen mit Mir zu beschreiten, dann kommt es zu Mir und beginnt zu beten. Dann kommt es zu Mir, um Mich um Führung zu bitten, um Beistand, und Ich bin dann bereit, einen Schlussstrich zu ziehen vom dem was war, bevor es zu Mir gekommen ist: Eine Neutralisierung und Auslöscheng der Sünden Meines Kindes, damit es frei und unbeschwert den Weg weiter beschreiten kann.

Ich habe also durch Meinen Tod am Kreuz alle Sünden, die Mein Kind begangen hat, für dieses abgetragen. So wie vielleicht auch ein irdischer Vater sein Leben geben würde für sein Kind. Wenn ihr als Väter und Mütter die Möglichkeit habt, eurem Kind großes Leid zu ersparen, würdet ihr es vielleicht auf euch nehmen, damit das Kind es nicht erleiden muss? Und so auch Ich.

Und Ich habe es für alle Menschen getan, doch wirksam wird dieses Mein Opfer erst dadurch, dass ein Mensch sich aufmacht ein Gotteskind zu werden, dann kommt Mein Opfer zur Geltung und wird wirksam. Und dieses Opfer am Kreuz beinhaltet doch auch schon die Auferstehung, Meine Auferstehung in euch. Die Vergebung der Sünden und das weitere Tun des Kindes mit dem Bemühen, nicht mehr zu sündigen, führt unweigerlich zur Auferstehung im Geiste, Meines Geistes in euch, Meiner Person in euch – der kleine Jesus in euren Herzen, Er wird euch ausfüllen und ihr werdet mit Mir zusammen, in Meinem Geiste, leben in Ewigkeit.

Was geschieht nun, wenn ein Mensch zu Mir kommt und ein Gotteskind werden möchte, aber weiter in Sünde lebt? Dann ist es so, dass Meine Barmherzigkeit wirksam ist und das Kind nicht mehr lässt, aber Mein Blutopfer kann nicht in dem Ausmaß wirksam sein, wie es bei einem Kind ist, das wirklich danach trachtet, den alten Menschen auszuziehen, alles an Sünde zu lassen, um Mich in sich erstehen zu lassen. Das ist ein großer Unterschied. Ich sage das deshalb, weil Ich von euch mehr Bemühen fordere, Ich fordere mehr Einsatz. Nicht indem, dass ihr Menschen bekehren sollt, sondern indem, dass ihr euch noch mehr löst von der Welt und euch Mir zuwendet. Ich will Ernsthaftigkeit und Wahrhaftigkeit sehen, diese sind notwendig, auf dass Meine Macht, Mein Heiliger Geist in euch wirksam wird und erstehen kann.

Und noch eines möchte Ich euch mitgeben für diesen heutigen Tag: Das ist die Freude. Die Freude ist das Lebenselixier der Seele. Liebe und Freude sind eine Einheit. Ja, es ist so wichtig, Freude im Herzen zu haben – auch in dieser Welt. Und wahre Freude kann euch doch nur die Gewissheit geben, dass ihr einen Vater im Himmel habt, der euch leitet, beschützt und trägt durch die Wirren dieser Zeit, und der euch führt in Sein Herz. Diese Gewissheit, dieses Bewusstsein könnt ihr nur Empfinden, wenn ihr den Raum dazu zur Verfügung stellt.

Ihr habt es gestern besprochen, diese Räume der Seele, die frei werden müssen, die Gebundenheiten, die durchtrennt werden müssen. Und dann geht ihr freudig in den Tag im Bewusstsein: `Ich bin frei, ich bin frei für Jesus Christus! Ja, das ist meine Freude, das ist mein Lebensinhalt! Ich bin frei von Sorge und Angst, auch frei von Todesangst, denn ich gehöre doch Jesus, Er ist Gott und König und hat Macht über alles. Und ich bin Sein Kind, was soll mir da passieren. Er leitet und führt mich, Er hat alles im Griff, Er weiß um alles – und ich gehöre Ihm!´

Es ist eine große Freude, in diesem Bewusstsein leben zu dürfen. Und auch wenn ihr in Situationen kommt, die euch belasten und eure Seele beschweren, dann geht in diesen Gedanken hinein, dass alles, was euch begegnet, erst durch Mein Herz geht und so aus Meinem Herzen kommt. Dann kommt wieder Freude auf, dann öffnet ihr das Tor zur Freude in Gott.

Und so segne Ich euch, segne euch von und mit ganzem Herzen. Meine göttliche Kraft, Meine göttliche Macht, Mein Licht und Meine Lebendigkeit lege Ich in euch und erfülle eure Seelen mit Meiner Liebe, damit die Schleier der Dunkelheit gelichtet werden. Geht oft in die Stille, eine viertel oder halbe Stunde und das öfters am Tag; es ist nötig, in die Selbsterkenntnis zu gehen. Dann lasse Ich Mein Licht in euch erstrahlen, so ihr bittet: `Lieber Gott, himmlischer Vater, zeige mir die Dunkelheit in mir, die ich nicht sehe.´ Und dann geht in die Wahrhaftigkeit und Ich werde euch zeigen, wo Not ist und was Not ist in euch. Und in dieser Demütigung, die ihr dann erfahren werdet, werde Ich eure Herzen berühren und ihr werdet erfahren, was es bedeutet, aufzuerstehen in Mir. Denn nur Demut kann die wahre Liebe empfangen, nur Demut ist in der Lage, Mich zu tragen, göttliche Auferstehung findet nur auf dem Boden der Demut statt.

Ja, Meine Kinder, viele Worte … Ich sehe, ihr seid bereit, Ich sehe, Meine Worte haben euch berührt. Amen, meine Kinder.“

Anschließend kam die im letzten Jahr heimgegangene Frau des Gastgebers zu Wort:

„Mein lieber Mann, mein Sohn, ja ich bin hier sehr beschäftigt in dieser Welt, gerade in der Aufgabe – ihr habt es heute schon von Samuel gehört -, euch von geistiger Seite aus zu dienen, zu unterstützen, euch auch das Gefühl zu geben, dass ich anwesend bin, damit ihr eine gewisse Sicherheit bekommt, einen Beweis des ewigen Lebens, was nicht bei allen von euch so tief verankert ist.

Ich meine nicht nur diesen Kreis, sondern ich betrachte alle Geschwister als meine Familie, nah und fern, denen ich mich zugehörig fühle. Und meine Aufgabe ist es, Jesu Liebe zu verbreiten, einzustrahlen mit Seinem Licht, wirksam zu sein mit Seiner Liebe. So wie ich schon die Liebe so sehr geliebt habe in meinem Erdenleben, auch wenn sie nicht immer – was ich jetzt sehe – so behandelt wurde, wie sie es verdient hätte. Als Trägerin der Liebe wurde mein Herz oft misshandelt und missbraucht, was ich damals wohl gespürt, aber nicht an die Öffentlichkeit getragen habe, sondern es im Stillen für mich getragen habe.

Doch jetzt ist alles gut, ich fühle keinen Schmerz, fühle kein Leid; ich habe die Gewissheit in meinem Herzen, dass ihr alle wohlbehütet seid und geführt von unserem himmlischen Vater Jesus Christus, der meine einzige große Liebe geworden ist. Und mein großer und seliger Wunsch ist es, dass auch ihr Jesus so lieben könnt und dürft, wie ich es tun darf. Darum bin ich sehr aktiv und tätig, um auf euch einzuwirken, Seine Liebe durch mich in eure Herzen einstrahlen zu lassen. Das ist meine große Freude, das macht mich so glücklich, wenn ich euch glücklich sehe. Das ist meine Glückseligkeit, zusammen mit Jesus zu tun und zu wirken – eine wundervolle Aufgabe, ich kann mir nichts Schöneres vorstellen.

Und ich freue mich, wenn wir einst wieder zusammen sein werden, hier in den himmlischen Regionen; es wird ein großes Fest werden. Und darum sage ich auch, wie es unser himmlischer Vater heute schon gesagt hat: Bemüht euch, kämpft und ringt für die Liebe, und lasst nicht nach, es ist es wert. Geht diesen Weg konsequent und seid immer bereit, auch durch dunkle Täler zu gehen, in dem Bewusstsein, dass euch euer himmlischer Vater nie verlassen wird, sondern immer bei euch ist und euch wieder herausführt, auf dass ihr dann, wenn ihr dieses dunkle Tal durchwandert habt, die lichten Höhen umso mehr genießen könnt. Und so umarme und drücke ich euch alle miteinander.

Und dir, meinem Sohn, sage ich: Es ist mir eine große Freude, zu sehen, wie ihr, du und deine Frau gemeinsam diesen Weg geht, und die Kinder auch in diesem Bewusstsein erzieht. Ja, so bin ich bei euch, wann immer es mir möglich ist und freue mich mit euch.“

Abschließend gab unser himmlischer Vater jedem ein aufklärendes persönliches Wort und schloss danach:

„Meine Kinder, Ich könnte euch auch eure Sünden und Fehler aufdecken und vorhalten, doch Ich bin ein Gott der Motivation, Ich möchte euch aufrichten und nicht niederdrücken. Ich spreche zu euch aus Meinem Herzen und nicht aus Meiner nackten Weisheit und göttlichen Allmacht und Gesetzgebung. Ich bin ein wahrer Vater Meinen Kindern und Mein sehnlichster Wunsch ist es, glückliche Kinder zu haben. Wie gesagt, immer mit einer gewissen Notwendigkeit der Zubereitung.

Und so nehmt diese Worte. Vertraut, freut euch, liebt euch untereinander, wie Ich euch liebe. Das gebe Ich euch noch mit auf eurem weiteren Weg. Ich bin alles, und ohne Mich ist nur Tod und Verderben. Ich bin das Leben und die Liebe. Amen.“

* * *

Feierstunde in Kals-Lesach am Großglockner

Jesus spricht: „Amen, Ich bin Gott der Allmächtige und bin gekommen, zu richten diese Erde, zu reinigen den Morast des Glaubens und zu retten, was zu retten ist. Amen, Ich bin himmlischer Vater denen, die sich aufgemacht haben, Mich zu suchen in der Dunkelheit der Welt namens Erde, die erkannt haben die wahre Sehnsucht ihrer Herzen, die Mir dienen wollen in Liebe und Barmherzigkeit.

So trennen sich nun die Geister, das Böse wird geschieden vom Guten, Finsternis geschieden vom Licht und Tod vom Leben. Ja, es ist Zeit geworden, dass diese Erde wieder zu einer Pflanzschule für Kinder Meiner Liebe werde – und nicht ein fauler Tümpel und Sündenpfuhl seelisch-geistigen Gestankes und Moders. Es ist Zeit geworden, dass sich diese Erde erhole von all den Grausamkeiten, die ihr zugefügt wurden und die sich die Menschen zugefügt haben, seit Ich den ersten wahren Menschen Adam und mit Ihm sein Weib Eva daher stellte im freien göttlichen Willen.

Ich habe dem satanischen Treiben voller Geduld und Barmherzigkeit zugesehen, habe Langmut bezeugt, habe Meine Herzensdiener gesandt, um die Verirrten und Toten wachzurütteln und aufzuklären. Ich habe Mich selbst geopfert, um den Pfad ins göttliche Leben zu reinigen und wieder gangbar zu machen für alle Ewigkeit. Ich habe der Menschen Sünden abgetragen – und diejenigen, die sich Mir anheimgeben allen Ernstes und im Liebevertrauen, sind dadurch frei von Sünde und Last.

Ich habe Samen gestreut, die nun aufgehen und gedeihen im Lichte Meiner Darniederkunft. So wird es nun ein Erblühen geben, ein seelisches Erblühen, ein wunderbares Erwachen. Und die Meinen werde Ich wunderbar führen in den letzten Tagen, so können und werden sie bestehen im großen finalen Kampf zwischen Licht und Finsternis.

So höret, ihr Meine Getreuen: So wahr Ich lebe: Ich bin ein treuer Gott. Treue ist eine Meiner stärksten und liebreichsten Eigenschaften, sie ist ein Kind Meiner Liebe, Meiner göttlichen Liebe.

Was bedeutet es nun, wenn Ich sage?: Ich bin ein treuer Gott. Seht und wisset, es bedeutet, dass es Mir nicht möglich ist, ein einmal von Meiner Liebe ergriffenes Kind wieder loszulassen. Es bedeutet, dass die stille und laute Sehnsucht nach Mir in euren Herzen der Liebegriff Meines Herzens ist, der euch nicht mehr freigibt. Freigabe in dem Sinne, dass ihr sehr wohl frei seid in eurer Entscheidung der Hinwendung zu Mir, aber Ich werde euer Herz nicht mehr verlassen, sondern geduldig warten, bis schließlich und endlich die Vereinigung zweier Herzen, die von Vater und Sohn, die von Vater und Tochter, stattgefunden hat.

An diesen Treueschwur habe Ich Mich gebunden, Meine Kinder, mit Meinem Gottsein, Mit Meinem göttlichen Herzen. Darin findet ihr Meine innerste Liebegesinnung, eine Gesinnung, die die Welt niemals erkennen kann und wird, die allein Meine wahrhaftigen Kinder betrachten dürfen und sollen. Denn im Treuebund wohnt die Freiheit des Geistes für euch und auch für Mich ewig, ewig, ewig. Amen, Meine Kinder, Amen.“

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Geschwistertreffen in Nesselwangen am Bodensee Frühjahr und Herbst 2022 – 2023

Lieber himmlischer Vater, wir bitten dich um Worte der Wahrheit und der Liebe, wie wir sie bereits erfahren durften an der Tafel, die Du für uns bereitet hast. Dein Brot, das wir zu uns nehmen, geht in unseren Seelenmagen und dort nimmt es unsere Seele auf, um das Göttliche zu empfangen, das Wort des Lebens, das Du selbst bist, das uns verwandelt, das uns leitet und führt: Das Wort der Wahrheit und der Liebe.

Und inzwischen gibt es viele Kinder, die Deine Worte verkünden dürfen. Denn jede Seele hat eine andere Struktur, eine eigene Persönlichkeit und Wesensmerkmale, die entstanden sind im Laufe des Erdenlebens durch verschiedene Erlebnisse und Einflüsse, auch durch die vorgeburtliche Zubereitung. Und so gibt es verschiedene Worte, die Du, lieber Vater, aussendest, die unser Seelenland durchwandern, und jede Seele färbt dein Wort und macht es zu einem individuellen Ausdruck der Göttlichkeit. Diese Verschiedenheit Deines Wortes, lieber Vater, schenkt sich der Verschiedenheit der Seelen, denen es zugeführt wird. Und so ist es gut, dass Dein Wort verschiedene Färbungen annimmt …

Der Vater übernimmt: „… um gerechte Verteilung zu finden für die Herzen Meiner Kinder. So wie Ich das Brot verteilt habe den Aposteln und Jüngern, so verteile Ich nun, gebe Ich aus Meiner Hand das Brot des Lebens, das Wort der Liebe und der Wahrheit. Voller Sehnsucht und Begierde und Hunger nach Liebe nehmt ihr es auf, um es lebendig zu machen in euch durch die Tat. Immer wieder rufe Ich euch zu: Lebet die Liebe, gebt Mir Lebendigkeit in euch und dadurch der Welt! Schenkt Mich den Menschen, indem ihr mitgeht mit Mir, wenn Ich durch euch wirke. Ich nehme euch mit in die Herzen eurer Mitmenschen durch eure Tat. Darin seht ihr die Notwendigkeit der Erlösung, darin seht ihr auch die Notwendigkeit der Not.

So möchte Ich euch ausbilden, es ist ein Prozess: Ihr steigt von Stufe zu Stufe, immer `näher zu Dir mein Gott´. Ihr lebt noch in der Welt, doch die Bedeutung der Welt wird eine ganz andere. Euch wird bewusst, dass es eine Schule ist, die ihr für kurze Zeit besucht, um eine Ausbildung zu erfahren. Euren freien Willen Mir zu schenken, auf dass Ich euch erfüllen kann und ihr wahrhaftige Kinder Gottes werdet.

Wie Ich es einst sagte, so sage Ich es auch jetzt: Ich bereite euch einen Tisch im Angesicht Meiner Feinde, eurer Feinde. Was bedeutet es, was für einen Tisch bereite Ich für euch? Welche Speise lege Ich euch auf den Tisch, welchen Trank? Wie sich einige von euch schon gedacht haben, es sind Meine Eigenschaften: Es ist die Liebe, es ist die Weisheit, es ist Mein Wille, es ist Meine Ordnung, es ist Mein Ernst, es ist Meine Geduld und ist Meine Barmherzigkeit. Diese Eigenschaften stelle Ich euch zur Verfügung und reiche sie euch dar, womit wir wieder beim Brot des Lebens sind, bei der Nahrung, die Ich euch schenke. Diese Eigenschaften haben die Macht, alles zu verwandeln, was euch begegnet. Die Summe, die Gemeinschaft dieser Eigenschaften, das bin Ich.

Diese Speise ist also aufgeteilt in verschiedene Nahrungsmittel, wie es auch im irdischen Leben ist, wo nicht jede Nahrung jedem Menschen zusagt. So ist auch Meine Speise verschiedenartig zubereitet für die unterschiedlichen Geschmäcker – sprich Talente – Meiner Kinder. Jedes Kind, das an diesem Tisch sitzt, greift automatisch nach der Speise, die ihm am besten behagt. Und so fängt ein Kind mehr in der Liebe an, ein anderes in der Weisheit, eines hat Geduld und eines trägt den Lebensernst in sich. Dann hat es eine Zeitlang von dieser Speise genossen und greift zur nächsten.

Und da Meine Kinder immer Sehnsucht nach Mir haben – diese Sehnsucht ist ja der Hunger und ist der Durst nach Meiner Liebe, nach Mir -, genießen sie von diesem Tisch mit der Zeit und im Laufe ihres Lebens alle Speisen und es erfolgt eine geistige Zusammensetzung dieser Speisen, die sie aufgenommen haben in der Seele, wodurch die Seele durchdrungen wird von dieser Speise, welche ist das Brot des Lebens – und das ist Mein Wort.

Die Schöpfung ist Mein Wort! Ich habe es gesprochen, das `Es Werde!´ und Mein Wille hat diese Schöpfung ins Leben gerufen. Und diese Schöpfung, dieses Wort, das habe Ich auch in euch gelegt. Das bedeutet, in jedem von euch ist die gesamte Schöpfung enthalten. Alle Gestirne und Planeten, alle Wesenheiten dieser Unendlichkeit sind geistigerweise in euch enthalten. Und jeder Mensch, dem ihr begegnet, ist in euch enthalten als Geistwesen – das ist die Resonanz von der ihr gesprochen habt. Und Ich verwende eure Umwelt dazu, um euch aufzuzeigen, was euch fehlt. Doch ihr müsst dieses Gesetz, diese Spiegelung, vor allem von der Warte aus betrachten, die Ich euch nun mitteile:

Seht, wenn euch ein Fehler auffällt bei eurem Nächsten, wo ihr denkt: `Das gefällt mir nicht, das tut mir weh´, dann handelt ihr so entsprechend im Hinblick auf Mich. Das bedeutet: Was euch der Mensch, den Ich euch zusende, aufzeigt, diesen Fehler begeht ihr Mir gegenüber auf der seelisch-geistigen Ebene. Das ist wichtig, das müsst ihr wissen, denn das ist ein Schlüssel, der eure Herzen zu Mir öffnet. Und ihr kennt die vielen praktischen Beispiele des Alltags, wo ihr Menschen begegnet, nicht Feinden, aber es sind doch Begegnungen, wo ihr ein negatives Gefühl habt: `Das gefällt mir jetzt nicht, daran stoß ich mich.´ Dann geht in euch und überlegt: `Wo handle ich so Gott gegenüber? Wo verletze ich Gottes Liebe auf die Weise, die mir dieser Mensch jetzt zeigt?´

Das ist eine tiefe Einweihung, Meine Kinder, ein Werkzeug in eurer Hand, um schneller voranzuschreiten, denn da werden die verborgenen Winkel eurer Seele beleuchtet.

Nun habe Ich euch wieder gereicht ein Stück Brot, ein Wort. Es ist eine Mahlzeit – ihr speist an Meiner Tafel mit Mir zusammen. Ich sitze mit euch an der Tafel und reiche euch himmlische Nahrung. Und so werdet ihr gesättigt von hier gehen. Doch diese Nahrung bleibt euer Eigentum, da gibt es nichts auszuscheiden.

Ja, Meine Kinder, dies noch zur Vervollständigung. Ich habe euch versprochen, dass wir noch tiefer eintauchen in göttliches Wissen, was auch notwendig ist. Die Weisheit soll gepaart sein mit der Liebe. Es ist wie ein Gleis, die zwei Gleisstränge laufen parallel, aber der Zug kann nicht auf einem Gleis fahren, er braucht beide – Liebe und Weisheit, Wärme und Licht. Amen.“

Samuel: Das hier ist eine sehr ernste Angelegenheit, bei der es um Leben und Tod geht. Wir müssen weg von der bildhaften Oberfläche und eintauchen in das wahrhaftige Verständnis des Erlösungsprozesses, in dem wir uns befinden. Es geht hier darum, den alten Menschen zu verlassen. Was das bedeutet, dies recht zu verstehen, dafür braucht es Mut zur Tiefe, dafür muss der Mensch weg von seinen alten Mustern und Gewohnheiten, sonst vermischt er klar und trüb und das wird nichts.

Jesus sagt immer wieder, dass wir endlich aufwachen sollen aus unserer `Weichspülwelt´ und begreifen, dass das Leben, das Er uns schenken möchte, ein völlig anderes ist als unser bisheriges. Es muss ein gewaltiger Ruck durch unsere Seelen gehen, der eine bleibende Öffnung für den Heilsstrahl Gottes bewirkt.

Jesu Blut zu trinken und sein Fleisch zu essen bedeutet, Sein Wort konsequent anzunehmen und im Alltagsleben in die Tat umzusetzen – ohne Beschönigung und Schönrederei, mit allen Konsequenzen. Allein um das geht es. Das kostet schmerzhafte Opfer. Wenn es nicht weh tut, wenn man keine Widerstände spürt, ist man nicht auf dem Weg der Wahrheit und es Lebens, sondern betrügt sich selbst beziehungsweise ist noch blind in der Selbsterkenntnis; oder man ist bereits vollkommen in und durch Jesus Christus – aber wer ist das?

Liebe Geschwister, wir müssen uns mehr anstrengen, die Zeit drängt. Geht mehr in die Stille, nicht zum Träumen, sondern mit offenen Herzen zu Jesus Christus, der immer bei uns ist und wartet auf unsere Hinwendung zu Ihm. Dann wird alles gut.

* * *

Jesus spricht: „Mein Friede erfülle diesen Raum und eure Herzen. Ich habe euch zusammengeführt, um euch zu vereinen in Meinem Herzen, zu vereinen in Meinem Geiste der Liebe und der Wahrheit. Ich habe den Himmel geöffnet für euch und für die Vielen, die nun Einblick haben in diesen Raum.

Meine Kinder, die ihr lebet in dieser Phase des Wandels und der Erneuerung, Ich zeige euch auf die Zustände und Vorgänge dieser Zeit mithilfe vergangener Ereignisse. Wie war es damals, als Ich in Meiner Gnade, welche darstellt der Moses, Mein Volk Israel befreite aus der Knechtschaft Ägyptens? Ich führte es durch das geteilte Meer in die Wüste, wo Ich es ernährte mit dem Manna aus den Himmeln, als es Hunger litt und Durst und sich zurücksehnte nach den Fleischtöpfen Ägyptens. Ich schloss einen ewigen Bund mit ihm und gab ihm die Gebote, die es Meinem Volk ermöglichte, frei zu bleiben von Sünde. Doch als Meine Gnade sich deshalb eine kleine Zeit von Meinem Volk zurückzog, errichtete es sich ein goldenes Kalb, ja, es machte sich einen eigenen Gott aus Materie; Mein Volk betete wieder die Materie an und schwelgte darin, obwohl es von Meinem Geiste geführt und erhalten ward zuvor. Da kam ich zurück mit Meiner Gnade und schuf erneut göttliches Recht und göttliche Ordnung und gebot ihm, Mir gerechte Brandopfer zu bringen. Sodann führte Ich die Gerechten ins gelobte Land. Dort ließ Ich durch Meine Gnade einen Tempel errichten, darin die Bundeslade, Mein Geist, gestellt ward im Innersten.

Und so, Meine Kinder, geschieht jetzt wieder, was einst geschehen. Ihr seid das neue Volk Israel, verteilt über die ganze Erde. Erneut führe Ich euch aus der Welt, welche nun darstellt die endzeitliche antichristliche Sklaverei, das satanische System. Meine Gnade teilt das Meer für euch, was bedeutet, dass Ich das Tor zur Freiheit des Geistes für euch öffne und hinter euch wieder schließe und die Wogen Meiner Gerechtigkeit werden vernichten, die euch verfolgen, um euch zu töten. Und so kommt ihr unbeschadet in die Wüste der Abgeschiedenheit von der Welt, darin Ich euch durch Meine Gnade gebe Meine Gebote der Liebe. Darin auch ihr, Meine Kinder, geschieden werdet voneinander, die Lauen und Untreuen, die sich nach ihrem alten irdischen Dasein sehnen und dort wieder ihre tote Seelennahrung ergreifen, von den Ernsthaften und Treuen, die das neue Gnadenleben in Mir ergreifen und erhalten in der Liebe zu Mir.

Und die Lauen und Untreuen werde Ich ins Feuer Meines Eifers werfen und sie werden den Tod schmecken und fühlen; und die Treuen werde Ich führen in die Freiheit Meiner ewigen Liebe. Letztere führe Ich sodann ins gelobte Land, in Mein Herz. Und der neue Bund, den Ich mit euch eingegangen bin, ist dann kein Bund des Gesetzes, sondern es ist der Liebebund unserer Herzen in Ewigkeit. Amen.

Meine Kinder, was stellt die Bundeslade dar, die Ich einst von Moses und seinen Getreuen errichten ließ? Und was das Brandopfer? Die Bundeslade entspricht Meinem Geist in euren Herzen, den Meine Gnade dort hineingelegt hat. Und sooft ihr euer Herz betretet, wird Mein Geist euch berühren und zu euch sprechen die Worte, die euch anleiten zum ewigen Leben. Und das Brandopfer symbolisiert, dass ihr eure Verfehlungen auf den Altar der Liebe legen sollt, so wird euer verkehrtes Denken und Tun von Wahrheit erleuchtet und durchdrungen. Und die Farbe des Rauches entspricht der Farbe und Reinheit eures Gewissens. Ist euer Gewissen rein und frei, habt ihr recht geopfert, ist es schwer, dann habt ihr Mir nur ein Scheinopfer gebracht, habt das Opfer aus Gewinnsucht gemacht oder habt es heimlich wieder mitgenommen. So sollt ihr erkennen, ob ihr wahrhaft geopfert habt oder nur scheinbar, und ob Ich euer Opfer angenommen habe.

Und noch ein Gleichnis soll euch aufzeigen die Zustände dieser Zeit, da viele Meiner Kinder Mich bitten, doch das unsägliche Geschehen, das nun diese Erde überzieht und durchdringt, zu beenden. Seht das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen: Es hatte ein Gutsherr Weizen säen lassen, der dann gut gewachsen war. Doch als der Weizen Ähren schlug, schoss auf einmal eine Menge Unkraut auf dem guten Acker hervor. Die Knechte fragten den Herrn, ob sie das Unkraut ausjäten sollten. Er sprach: `Auf dass es dem hochaufgeschossenen Weizen nicht schade, lasst das Unkraut wachsen. Wenn beides zur Reife gekommen ist, werde ich durch euch Meinen Weizen ernten und in die Scheuern bringen lassen. Daraufhin erst lasse ich das Unkraut binden, dürr werden und zur Reinigung des Ackers verbrennen als Dünger der neuen Erde.´

Seht, Meine Kinder, den Vergleich zu dieser Zeit. Edle Menschen, Gotteskinder, Gastmahlgeladene, Jungfrauen mit Öl in den Lampen, sie sind der Weizen. Böse Menschen, das Antichristentum, sie sind das Unkraut. Der Acker ist diese Erde. Wie im Gleichnis beschrieben, sage Ich auch heute: Es muss alles zur Reife kommen, erst dann werde Ich Ernte halten. Die Meinen werde Ich zur rechten Zeit erfüllen mit Meinem Geist, sie werde Ich heimholen in die himmlischen Scheuern, ins neue Jerusalem. Die Bösen werde Ich richten nach ihren Worten und Taten und an diese werden sie gebunden und ihre eigene Lauheit und Bosheit wird das Feuer sein, das sie in äußerster Finsternis martern wird, und von wo sie einst, nach Äonen, erneut die lange Reise antreten dürfen im Kreislauf von Leben und Tod, gemäß ihrer Reue und Demut.

Ja, Meine Kinder, wie damals so heute. Was damals geschehen, wiederholt sich nun auf einer anderen Ebene, in einer neuen Dimension der Zeit. Und ihr seid mittendrin und seid diejenigen, die Ich in diese Zeit ausgesandt habe, und die Ich als Meine Kinder bezeichne jetzt und immerdar.

So geht ihr nun über diese Erde und dazu sage Ich immer wieder: Euer Vertrauen öffnet die Türe für Mich, auf dass Ich Zugriff bekomme in euer irdisches Dasein. Denn wisset: Es besteht ein großer Unterschied, ob ihr etwas aus der Hand der Welt entgegennehmt oder aus Meiner Hand.

Die Weltmenschen, die Gottlosen unterstehen dem Schicksal des göttlich-richtenden Gesetzes, bei ihnen mische Ich Mich nicht ein, ja, kann es nicht, denn die Tür ist Mir verschlossen. Doch bei Meinen Kindern habe Ich Zugriff, denn euer Vertrauen und eure Liebe zu Mir ist die geöffnete Türe, durch die Mein Gnadenstrahl wirken kann, durch die Ich eure Welt betreten kann und euch dadurch mit Meiner Gegenwart beglücke. Ihr lebt in Meiner Barmherzigkeit, während das Dasein der Kinder der Welt von Meiner Gesetzmäßigkeit bestimmt wird. Welch ein Unterschied! Macht euch dieses stets bewusst, dann bleibt ihr in der Demut, dann bleibt euer Herzenstor für Mich geöffnet. Meine Kinder, Ich liebe euch, Ich stehe für euch ein, Ich bin bei euch allezeit. Amen.

Und zu den anwesenden Jenseitigen sage Ich: Ihr durftet heute ebenfalls an Meiner Gnade teilhaben und Mein Wort so oder so vernehmen; denn Meine Gnade ist für alle da, auch für die, die im Dunkeln wandeln und nicht wissen um die Wahrheit des einzigen Gottes in Jesus Christus. So wisset, die ihr nicht erkennet euren Tod: Eure Leiber sind bereits im Grabe und ihr befindet euch in der jenseitigen Welt. So sei eure Bitte und euer Ruf der, dass ihr Meinen Namen rufet, in Meinem Namen Erlösung erbittet, dann werde Ich euch Licht senden, welches euch leiten wird auf Pfaden, auf denen ihr Versäumtes nachholen könnt, um schließlich eure jenseitige Heimat zu erreichen. Hier ist keines weiteren Bleibens für euch. Nehmt diese Worte zu eurem Heil und Segen. Amen.“

Geistige Schau Samuel: Der Raum ist erfüllt vom Liebelicht unseres himmlischen Vaters. Alles ist Liebe, die hinaus strahlt in die Unendlichkeit. Jesus steht in der Mitte des Raumes, Er trägt ein weißes Gewand, Er hat blondes wallendes Haar, blaue sanftmütige und doch starke Augen. Ein sanftes Lächeln umspielt Sein Angesicht, Seine Haltung ist aufrecht und würdevoll. Sein Herz ist weit geöffnet, Gnade und Barmherzigkeit strömen daraus hervor und suchen das Verlorene und Einsame. O Vater, Deine Liebe ist unsagbar, Dein Herz, es ist alles, was jemals war und sein wird und ist: Liebe, Liebe und wieder Liebe.

* * *

Geliebter himmlischer Vater, wieder sind wir zusammengekommen, um in Deiner Gegenwart Deine Liebe zu spüren. Unsere Herzen sind immer noch berührt und unsere Sehnsucht hast Du heute wieder stärker entfacht; unsere Sehnsucht, dass unser Leben ganz in Deiner Hand und in Deinem Herzen sein soll, dass wir Dir angehören dürfen und dass wir Arbeiter in Deinem Weinberg sein dürfen in dieser Zeit. Dafür hast Du uns ausgebildet und auf die Erde gesandt. Wir sind ja nicht zu unserem Vergnügen hier, wir sind nicht hier, um der Welt zu dienen. Und doch haben viele von uns der Welt gedient, bevor Du uns angerührt hast, wir tragen noch viel Ballast mit uns. Und Du hast es bereits angesprochen, dass Du uns gerne diesen Ballast abnimmst, und doch sagst Du auch …

Hier übernimmt der Vater: „… ja, Meine Kinder, ihr müsst selbst etwas dazu tun. Ja, Ich komme euch entgegen mehr als auf halbem Wege, Ich reiche euch Meine Hand, Ich habe Mein Herz geöffnet, Ich klopfe an eure Herzenstür, doch ihr müsst aufmachen, ihr müsst euch aufmachen. Der freie Wille des Menschen ist oberstes Gebot dieser Schöpfung, Ich greife nicht ein in das Leben eines Menschen. Ich stehe an der Herzenstür und warte geduldig. Und Ich bin allezeit bereit, es spielt für Mich keine Rolle, wie ihr beschaffen seid, wie viel Ballast und Schmutz ihr mit euch tragt – das ist für Mich einerlei.

Und wenn dann ein Kind zu Mir kommt und spricht: `Lieber Vater, ich bin bereit, ich möchte diesen Weg gehen.´ – dann schreibe Ich deine Sünden in den Sand, Mein Kind. Dann gibt es keine sündhafte Vergangenheit mehr für dich, sondern nur noch eine Zukunft mit Mir und in Mir.

Und dann sage Ich: Nun sündige hinfort nicht mehr. Was bedeutet das? Was ist Sünde? Viele Gedanken sind in euch vorhanden, sie kommen und gehen – schöne Gedanken, schlechte Gedanken. Nun nehmen wir ein Beispiel: Ein Gedanke der Sünde taucht in euch auf. Beispielsweise einer Person böse nachzureden, jemanden zu hintergehen, zu bestehlen, zu betrügen, Rache zu üben, weil euch jemand beleidigt, gedemütigt hat. Ist das schon Sünde, diese Gedanken in sich zu sehen? Nein, sicher nicht. Sünde ist es erst, wenn ihr diesen Gedanken in euren Willen integriert, wenn ihr diesen ergreift und euch diesen willentlich zu eigen macht. Solange ihr das nicht tut, sündigt ihr nicht.

Das ist ein Dilemma vieler Meiner Kinder, die meinen, alle Gedanken, die in ihnen sichtbar werden, sind bereits Sünde. Nein, so ist es nicht, Meine Kinder. Sünde geschieht erst dadurch, dass man seine Willensenergie in den Gedanken legt, ihn in sein Seelenleben hereinnimmt, wodurch dieser Tatkraft bekommt.

Und wenn Ich sage: Sündigt hinfort nicht mehr!, dann meine Ich damit, dass ihr üble Gedanken immer öfters ablehnt im ernsten Bemühen, dass ihr sie ziehen lasst und so frei bleibet. Und erst dann, wenn solche Gedanken immer seltener in euch Fuß fassen – diese Energien, die euch mitreißen in ihre Dunkelheit – und zugleich Meine Gegenwart in euch immer mehr Gestalt annimmt, dann verändert sich das Verhältnis Sünde und Gegenwart Gottes zum Guten.

Nun ist es so, dass bei vielen von euch die Sünde noch einen großen Raum in eurer Seele einnimmt und Mir bleibt nur ein kleiner Raum. Doch wenn ihr eure Herzen von der Sünde lasst, wird der Sünde Raum in euch immer kleiner und Mein Raum wird immer größer in euch, bis schließlich und endlich der Raum eurer Seele Mir gehört.

Das ist das Ziel, das ist das Ziel dieser Schöpfung in ihrer Gesamtheit, das ist das Ziel jedes Menschen: Die Wiedergeburt im Geiste. Und seht nun, in welcher Gnade ihr steht, dies zu wissen. Seht, wie viele Menschen blind durch diese Welt laufen und nicht wissen um den Sinn des Lebens – Meine Kinder, es sind fast alle. Und es sind nur so wenige, die sich aufgemacht haben, Wahrheit und Liebe in Mir erkennen zu wollen und danach zu leben. Und ihr seid ein Teil dieser Meiner Kinder, die dies in ihr Leben aufgenommen haben, die nach dieser Wahrheit streben und leben – wie gesagt, in diesem Prozess des `noch-Werdens´.

Und doch erkennet ihr nun eindringlich in dem Bild des Verhältnisses, dass sich die Komposition Weltensünde – Gottesleben immer mehr wandeln soll in euch, und dass das ein Automatismus ist, der in Gang gesetzt wird dadurch, dass ihr die sündhaften Gedanken, die ihr im Licht eures Gewissens erkennen könnt, immer weniger ergreift, wodurch der Raum der Sünde zunehmend kleiner wird und zugleich Mein Raum sich in euch selbstverständlich vergrößert. Ist das nicht wunderbar?

Und so seht ihr, es ist alles gar nicht so schwer, an Meiner Seite Mein Kind zu sein; es ist gar nicht so schwer, nicht mehr zu sündigen, denn bei Meinen Getreuen gleiche Ich schon aus, wo es noch fehlt. Ich nehme euer Bemühen als den guten Tatwillen. Und wo ihr immer wieder scheitert, da komme Ich schon hinzu, und plötzlich wird dieser eine Schritt gelingen, wie bei einem Musiker, der auf seinem Instrument fleißig übt – irgendwann beherrscht er sein Instrument. Und wie Ich es schon oft betont habe: Die Seele ist ein Instrument, auf dem ihr üben müsst jeden Tag einige Stunden – und eigentlich, wenn man es recht betrachtet, übt man den ganzen Tag, denn man lebt ja den ganzen Tag als Seele in dieser Welt.

Und auch in eurem Schlaf bin Ich aktiv; es geschieht viel während ihr euch nicht in eurem Tagesbewusstsein befindet. Da werdet ihr neu instruiert, da wird die Seele gereinigt. Und da kommt es auch darauf an, wie man in den Schlaf hineingeht, was man zuvor tut. Ein Gutenachtgebet zu Mir ist so wichtig. Ein stilles Gebet, ein Erheben des Herzens hin zu Mir. Und am Morgen das Gebet: `Mein Jesus, führe mich durch diesen Tag, geh an meiner Seite, und wenn ich falle hilf mir wieder auf. Und wenn ich traurig bin, dann rühre mich an; und wenn ich Sorge habe und Ängste, hilf mir, dass ich darin mein Herz zu Dir erheben kann, damit ich wieder frei werde, damit ich ohne Last durch diesen Tag gehen kann.´ Denn nur so könnt ihr Mir dienen, Meine Kinder, frei von der seelischen Last. Die Seele muss frei sein für die Liebe.

So segne Ich euch noch einmal, durchdringe eure Seelen mit Meinem Geist, wo immer es möglich ist. Wo immer die Herzen offen sind, trete Ich ein und erfülle Mein Kind mit Meiner Gnade, mit Meiner Liebe. Ich bin für euch da allezeit, stehet fest im Glauben, stehet fest im Vertrauen, sorget euch nicht um Leben und Tod des Leibes, es ist alles in Meiner Hand. Eure Leben gehören Mir und Ich bin Gott, Amen, Ich bin Gott der Allmächtige und es gibt keinen außer Mir. Amen.“

* * *

Jesus spricht: „Mein Friede sei mit euch. Mein Segen, Meine Kinder, erfüllt diesen Raum. Den großen Raum um euch und den noch größeren Raum eurer Herzen. Denn eure Herzen sind unendlich in sich, in Mir, und in diese Welt euer Herzen werdet ihr einst eintreten, so wie sie gestaltet wurden in dieser Welt.

Diese Welt ist die eine Seite der Zubereitung, Meine Welt ist die andere Seite. Die eine Welt, die Welt der Vergänglichkeit, des Todes und der Zeit, in der ihr euch ernährt vom Baum der Erkenntnis; die andere Welt, die Ich euch darbiete, die Welt der Ewigkeit, die euch ernährt mit den Früchten des Baumes des Lebens. Und so seid ihr als Menschen in zwei Welten gestellt, um euch die Möglichkeit zu geben, euch zu entscheiden für diese oder jene Welt. Und ihr wisst, es ist notwendig, diese Entscheidungsfreiheit, wohin ihr eure Liebe lenkt, wem ihr eure Liebe schenkt und was ihr mit der göttlichen Liebe in euch anstellt.

Meine Kinder, fragt euch: `Was bedeutet Liebe für mich eigentlich? Was ist Liebe?´

Liebe hat viele Räume, Liebe bietet viele Möglichkeiten. Um Liebe zu erfahren, ist es nötig in die Stille zu kommen, die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Die Schönheit der Liebe zu betrachten erfordert ein ruhiges Herz, erfordert die Bereitschaft, Schönheit sehen zu wollen; nicht die Schönheit der Welt, sondern die Schönheit des Unsichtbaren. Sich darauf einzulassen, weiter zu gehen, als der Glaube es einem darbietet.

Nun besteht aber auch die Gefahr, dass man sich für Mich entscheidet, weil man Sehnsucht in sich spürt nach dem Göttlichen, nach Liebe und Geborgenheit in Gott – und dann kommt die Welt hinzu, und leider ist es dann oft so, dass die Seele sich verhärtet in diesem unbedingten Verlangen, Gott erreichen zu wollen, Gott zu dienen, und der Mensch dann in den Fanatismus abgleitet, wobei er glaubt, Mir zu dienen und doch ist es so, dass er dem Machtwillen dient, dem Eigensinn und der Gewalt.

Liebe ist Sanftmut und Güte, Liebe ist Duldung und Geduld, Liebe ist Opferbereitschaft. Liebe ist wie Wasser, das sich stets das Niedere sucht – das ist Demut, sie ist das Fundament der Liebe, der Hochmut ist der Feind der Liebe. Ja, auch Hochmut ist Liebe, aber nur Liebe zu sich selbst und nicht zu Gott und zu seinen Nächsten.

Und es ist oft schwer für euch, Meine Kinder, zu erkennen, welche Farbe eure Liebe trägt, welches Gewand ihr eurer Liebe angetan habt. Ein schönes, glänzendes Gewand kann eine falsche Liebe in sich tragen. Deshalb ist die Selbstbeschau so wichtig in Meiner Gegenwart, denn nur Ich bin das Licht der Wahrheit und nur Ich kann beleuchten euer Inneres, nur mit Mir sollt und könnt ihr in die Abgründe eurer Seelen sehen und gehen, denn ihr alleine würdet euch verirren. Deshalb ist es notwendig, Mich immer wieder zu bitten: `Lieber himmlischer Vater, zeige Du mir, was in mir noch an Fehl und Falsch ist. Führe Du mich hinein in meine Innenwelt.´ Und dann bin Ich bereit – ihr wisst es doch, dass Ich alle Bitten erfülle, die eurem Fortschritt dienen; Ich bin da und bereit, die Dunkelheit in euch aufzulösen.

Ihr seid ja Träger und Offenbarer Meines Geistes, die Lebendigkeit Gottes wohnt in euch. Meine Kinder sind das Licht der Welt, ihr bildet Meinen Leib, ihr seid Träger Meiner Wiederkunft, die Vorbereiter des Friedensreiches – seht diese Verantwortung! Und so trage Ich euch an Ernsthaftigkeit und Bemühen. Und Ich sagte es bereits: Ich gebe das Meine schon hinzu. Der gute Wille zählt, und gewisse Dinge spürt Mein Kind genau, die es lassen muss, weil sie ein Hindernis sind auf dem Weg zu Mir. Ich spreche es laut aus als Stimme eures Gewissens und dann ist es auch einmal an der Zeit für euch, weltliche Bindungen los und sein zu lassen, sonst dreht man sich im Kreis – auch dies ist Not zu wissen.

Doch wisset: Ich wirke stets im Untergrund. Es ist oft so, dass ein Kind meint, es kommt nicht voran auf dem Weg zu Mir, und doch geschieht viel in den Tiefen der Seele. Und wenn dann Mein Kind wieder einen Schritt nach vorne tut, dann offenbart sich ihm diese geistige Arbeit, die in den Tiefen seiner Seele geschehen ist, diese göttliche Zubereitung im Verborgenen. Und dann merkt es plötzlich: `Oh, schön, das ist auch in mir!´ Und die Freude, die dann kommt am spür- und sichtbaren Fortschritt, sie ist Ansporn weiterzugehen, weiterzumachen. Ja, ein Ergebnis zu sehen im Fortschreiten ist wichtig für euch, ist Zuversicht und Motivation.

Wenn ihr in die Stille geht und Meine Gegenwart sucht, dann kläre Ich euch immer auf über jede Situation, die euch im irdischen Dasein beschäftigt und scheinbar behindert, ihr müsst nur zuhören. Ja, Ich spreche zu allen Meinen Kindern. Welcher Vater würde nicht zu seinen Kindern sprechen wollen, nur weil sie noch nicht sehen können. Das müsste ein grausamer Vater sein.

Was will Ich damit sagen? Es liegt nicht an Mir, ob wir zusammenkommen, denn Ich bin stets bereit. Nehmt euch Zeit, ihr habt sie – doch ja, oft fordert euch die Welt heraus, die Welt ist laut und macht Lärm, sie zerrt an den Seelen. Und Ich, Ich bin der Stille vor eurer Tür. Entscheidet euch.

Ich sprach von der Schönheit der Liebe. Kann man Liebe betrachten? Ja, Liebe kann man betrachten, indem man Gutes tut. Wenn man seinen Nächsten Gutes tut, wenn man hilfebedürftigen Menschen eine Freude macht, dann betrachtet man in diesem Geschehen die Schönheit der Liebe. Es ist etwas Wunderbares, die Liebe zu betrachten. Und wer die Liebe betrachtet, der betrachtet Mich, denn Ich bin die Liebe. Und wer Liebe verschenkt, der verschenkt Mich. Und wenn ihr Mich an die Menschen verschenkt, dann berühre Ich Mich selbst im Herzen dieses Menschen und es kann ein Erwachen stattfinden, nicht offensichtlich und doch … es geschieht immer etwas, wenn Liebe im Spiel ist – selbstlose Liebe, heilende Liebe, göttliche Liebe. Amen.“

* * *

Auszüge aus den Feierstunden in Zorneding 2023/24

Jesus spricht: „Mein Sohn, du brauchst nicht lange zu beten, denn Ich bin schon da. Ich habe diesen Raum erfüllt mit Licht, Ich habe diesen Raum erfüllt mit Liebe. Ich bin da, bin in eurer Mitte, um jeden Einzelnen von euch den Segen aus Meinem Herzen zu schenken; um die wieder aufzurichten, die gerade in einer schwierigen Lebensphase sich befinden, die das Gefühl haben, dass sich ihrer Dunkelheit bemächtigen möchte. Und Ich bin bei denen, die gerade in dieser Phase ihres Lebens im Hinblick auf Mich leben dürfen. Und so vereine Ich euch in diesem Kreis, um die zu erheben, die in Not sind und um die zu beglücken, die sich Meiner Gegenwart bewusst sind.

Ich habe viele herein gerufen, darum wundert euch nicht, dass Ich nicht nur zu euch spreche, sondern zu denen, die sich jetzt hier herein drängen, die nah bei euch stehen, die ferne von euch stehen. Es sind viele dabei, die ihr kennt – eure Vorfahren und Ahnen. Denn ihr seid das letzte Glied einer Kette, ein Kreis, der sich nun schließt – und so finden auch eure Vorfahren Erlösung dadurch, dass ihr euer Leben Mir anheimgebt.

Sie sind alle mit eingeschlossen – es ist die Blutlinie weit zurück. Da gibt es welche, die schon vor hunderten von Jahren von dieser Erde gegangen sind und noch nicht heimgefunden haben, noch nicht gefunden haben ihre geistige Wohnstatt und die nun in dieser Zeit, in der sich die Gräber öffnen und die Toten zum Leben erweckt werden, Erlösung erlangen dürfen.

Ich bin das Wort und Ich bin das Leben. Und so breitet sich nun hier mit Meinem Wort Mein Leben aus und erfüllt die Seelen aller. Ihr wisst es, Meine Kinder, es ist die Liebe, die alles ermöglicht, die alles erlöst, die alles befreit. Ihr wisst auch, dass Ich als die Liebe in euren Herzen wohne und dass ihr Mich erweckt dadurch, dass ihr Mich liebt. Und dass Ich dann in euch erstehe und ihr mit Mir aufersteht zum ewigen Leben. Dies ist Realität.

Diese Meine Worte kann man mit dem Verstand betrachten, diese Meine Worte begreift man aber, um Lebendigkeit in sich zu erzeugen, allein mit dem Herzen. Das Herz ist notwendig, um Meinen Worten Leben zu geben.

Eure Liebe zum Guten, zur Wahrheit, spiegelt sich wieder in eurer Umwelt. Doch führe Ich euch auch Menschen zu, die euch herausfordern. Das sind die Prüfungen, die ihr dringend braucht, um euch zu erkennen. Diesen Entwicklungsprozess ermöglicht die Vielfalt der Menschen dieser Erde. Darum freut euch, wenn Ich euch liebevolle Menschen zubringe, die euch zeigen Meine Liebe zu euch, und die euch spiegeln die Liebe, die in euch lebt. Doch dankt Mir auch für die Menschen, die euch herausfordern, die euch `ärgern´, denn das sind die Instrumente, die euch nottun, um die dunkeln Energiefelder in eurer Seele erkennen zu können, um sie Mir darzubringen. Und die Gesamtheit ist eben die Vollkommenheit, in die Ich euch stelle.

Meine Kinder, bittet Mich darum, dass Ich eure Herzen immer mehr öffne für Meine Liebe. Bitte Mich darum, dass Ich Mein Herz immer mehr öffne für eure Liebe. Bittet Mich, dann werde Ich euch geben! Das ist nicht so dahingesagt. Die Bitte Meines Kindes bedeutet Mir als Gott sehr viel. Ich überhöre keine Bitte. Ich sehe Mir jeden Gedanken und jedes Wort an, die ihr an Mich richtet. Meine Weisheit wägt ab, und dann lege Ich Meine Weisheit in Meine Barmherzigkeit. Und dieses Paket, dieses Lichtpaket ist dann das Handeln, ist dann das, was Ich euch gebe auf eure Bitte hin. Doch es ist immer ein Geschenk Meines Herzens, das dazu dient, dass ihr näher zu Mir kommen könnt – wenn ihr es recht betrachtet und aus Meiner Hand annehmt.

Nun gibt es schon viele kleine Inseln des Lichts auf dieser Erde. Es sind kleine Inseln, die ein Netzwerk bilden, und geistig seid ihr alle miteinander verbunden. Da spielt es keine Rolle, ob es auf der anderen Seite dieser Erde stattfindet – wie weit die Entfernung ist. Im Geistigen gibt es diese Entfernung nicht. Es ist eine Einheit im Geiste, die diese Erde einhüllt und die die Finsternis dieser Erde bekämpft und durchdringt. Denn es ist ein geistiger Kampf, alles, was sich auf der materiellen Ebene abspielt, ist die Umhüllung geistiger Vorgänge.

Und euch, die Ich nun zu kleinen Gemeinschaften zusammengeführt habe, ihr habt es schon gehört, jeder von euch hat eine ganz spezielle Aufgabe. Diese Aufgabe wird sich zunehmend entfalten in der Liebe zu Mir, wobei Meine Liebe zu Meinen Kindern immer stärker empfunden werden wird. Es wird immer lichter werden in euch, ihr werdet immer öfter Liebe zu euren Mitmenschen verspüren und ihr werdet immer mehr göttlichen Segen verspüren. Denn das ist eine Notwendigkeit, sonst könnt ihr diesen euren Auftrag nicht ausführen. Ihr braucht Meine Gegenwart, Meine Lebendigkeit in eurer Seele – und so soll es geschehen. Und ihr müsst fest glauben, dass es geschieht.

Es gibt Kinder, die glauben es nicht und fühlen sich nicht wert, dass Ich in ihnen als Gott erstehe. Das ist nicht die rechte Demut. Die rechte Demut besteht darin, sich als Kind Gottes zu erkennen und den Raum für Mich in sich zu schaffen, damit Ich in euch erstehen kann. Das ist Demut.

Hätte Ich euch nicht erweckt, was hätte es für einen Sinn, wenn Ich euch nicht weiterführen würde an den Ort, den Ich für euch bereitet habe? Jeder göttliche Akt beinhaltet ein göttliches Ziel, eine göttliche Vervollständigung, eine Entfaltung des göttlichen Potentials und der göttlichen Identität. Diese seid ihr im Grunde eigentlich – und nicht der äußere irdische Mensch.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich stehe in eurer Mitte nach wie vor und habe euren Gesprächen beigewohnt. Und wie ihr seht, so wie es verschiedene Charaktere und Persönlichkeiten gibt, gibt es verschiedene Wege und verschiedene Ebenen des Glaubens. Ja, Meine Kinder befinden sich auf verschiedenen Ebenen – und manche kommen etwas vom Weg ab. Da stehe Ich dann allzeit bereit, um Mein Kind wieder zurück zu führen.

Und manche Kinder bleiben auf dem Weg stehen, gehen nicht weiter und sagen: `Der Weg ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe.´ Und dann komme Ich und sage: Mein Kind, dir fehlt es an der Demut. Du willst selbst den Weg gestalten. Willst du sprechen, dass du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben? Ist das dein Ernst, Mein Kind? Willst du eine göttliche Ordnung herstellen für dich selbst? Sieh, dieser Weg führt in einen Abgrund. Da sind viele Fallen aufgestellt. Deshalb ist es so notwendig, sich immer wieder zu besinnen, dass ihr Mich braucht und das Ich euer Leben gestalte.

Ja, ihr habt Wünsche, und Ich erfülle sie – geistige Wünsche jederzeit. Auch materielle Wünsche erfülle Ich, wenn ihr sie dankbar aus Meiner Hand annehmt – wenn es zu eurem Heil dienlich ist. Doch muss Ich oftmals euren Wünschen einen Riegel vorschieben, denn manche sind gefährlich, auch wenn ihr meint: `Ach, das ist doch gut für mich!´

Doch Ich habe den Weitblick, Ich sehe weit hinein in die Ewigkeit, und eine kleine Veränderung hier zu euren Ungunsten kann einen großen Umweg bedeuten. Und Ich will euch doch den geraden Weg führen. Ja, es eilt. Ich eile euch entgegen, um euch an der Hand zu nehmen und mit euch zu eilen voran in dieser kurzen Zeit, die noch bleibt. Denn ihr sollt doch bereits in Meiner Gegenwart leben, bevor Ich Meinen Geist der Wahrheit und Gerechtigkeit auf diese Erde sende, um sie zu `richten´, damit ihr dann Meine allgemeine Wiederkunft mit Mir gemeinsam erleben dürft. Und bis dahin ist nicht mehr viel Zeit. Aus diesem Grund habe Ich diese Inseln gebildet, diese Gemeinschaften. Aus diesem Grund bin Ich bei euch, um euch zu ziehen, um euch zu drängen auch.

Doch wenn Ich euch Mein Herz offenbare, besteht auch eine große Gefahr. Denn dann fließt göttliche Macht in euch und ihr könnt diese Macht missbrauchen, diese Liebemacht. Und das ist es auch, was Satan tut. Er kennt Mich, Satan weiß um Meine große Geduld und Langmut und um Meine Liebe. Er weiß, wenn er umkehrt, dass Ich ihn mit offenen Armen aufnehme. Und dieses nützt er aus. Er benützt Meine Liebe für seine Zwecke. Er lacht Mich aus in Meiner Geduld und Liebe.

Und bei einem Kind kann es ebenso geschehen, dass es Meine Liebe benützt und sagt: ` Lieber Vater, ich weiß, du nimmst mich doch immer an. Ich kann jetzt noch meinen Lüsten frönen, ich kann jetzt noch meine eigenen Wege gehen. Ich komm dann schon zu Dir, und dann nimmst Du mich ja eh an.´

Aber Ich sage euch, Meine Kinder, ihr verkennt den Ernst der Lage. Ja, Ich bin bereit, doch muss ein Bemühen eurerseits gegeben sein. Ich kann euch eure Sünden nur vergeben, wenn ihr hinfort das ernsthafte Bemühen zeigt, nicht mehr zu sündigen. Und ein Kind Meines Herzens weiß sehr wohl was Sünde ist. Ihr spürt genau, wenn ihr den rechten Weg verlasst – Ich zeige es euch allezeit.

Ich sagte doch: Wer die Türe öffnet für Mich, da trete Ich ein. Was ist denn Mein Eintreten in eure Seele? Es ist die Erfüllung mit Meinem Geist, es ist die Herabkunft des Heiligen Geistes, es ist die Entrückung, es ist die Wiedergeburt in Mir. Das möchte Ich euch geben.

Und da denkt so mancher: `Da bin ich aber noch lange nicht soweit.´ Und das ist gut, so zu denken, denn es ist ein Akt der Demut, dies zu erkennen. Und wenn ein Kind denkt: `Ich bin schon nahe der Wiedergeburt, ich mach doch alles gut und richtig.´ – da sage Ich: Mein Kind, dann hast du Mich und dich noch nicht richtig erkannt. Denn nur Ich bin gut in dir, und alles an dir ist Sünde. Erst wenn Ich in dir erstehe ist es gut. Erst dann bist du ein wahres Kind Gottes. Solange du kein Kind Gottes bist, bist du ein Geschöpf Meiner Gesetzmäßigkeit. Und doch sage Ich wiederum: Meine Barmherzigkeit nimmt Meine Geschöpfe in Meine Liebe und macht sie zu Meinen Kindern und deshalb nenne Ich euch so. Das seid ihr, die ihr euch ernsthaft aufgemacht habt, den Weg mit Mir zu gehen.“

Kurze Pause

Jesus spricht: „Die Not ist es, die viele Menschen zum Beten bringt – und große Not wird kommen über diese Erde. Und doch sieht ein Mensch, der an Meiner Seite geht, den göttlichen Plan, der hinter allem steht, und der allzeit alles zum Guten führt. Denn es besteht ja eine gewisse Notwendigkeit des Geschehens auf dieser Erde. Von Meiner Warte aus betrachtet bereitet Satan den Acker für Mein Reich. Er bringt diese Welt zum Einsturz im Willen, darauf sein Reich zu errichten. Doch in Wahrheit ist es so, dass Ich Mein Reich errichte und seines dadurch endgültig zugrunde geht. Und so sieht man, dass das Böse stets dem Guten dienen muss – eben wenn man es recht betrachtet, mit Mir betrachtet.

Und noch eines möchte Ich euch mitteilen. Ja, es ist die Not, die Menschen zum Beten bringt. Doch es ist etwas viel Größeres und Wertvolleres, wenn ein Mensch ohne Not zu Mir kommt. Wenn es einem Menschen gut geht, er sich frei bewegen kann, er gesund ist, ein gutes Einkommen hat, er also in gute Verhältnisse gestellt ist. Und er kommt dann zu Mir und bedankt sich, er nimmt sein Gutgehen in Demut aus Meiner Hand und freut sich, dass Ich ihm dieses schenke. Meine Lieben, das ist es, was Ich von euch erwarte.

Meine Kinder, das erste Wort hat den Acker bereitet. Dies Wort nun hat die Furchen gezogen, und noch ein Wort werde Ich schenken, um den Samen zu streuen in den Acker eurer Seelen und Herzen. Amen.“

Kurze Pause

Jesus spricht: „Aus Meinem Herzen geht ein Lichtstrahl zu euren Herzen und dieses Licht verbindet eure Herzen untereinander, so dass sich ein Rad gebildet hat, ein Lichtkreis. Und nun ist es notwendig, dass eure Gedanken noch mehr zur Ruhe kommen, dass ihr euch ganz Mir überlasst, um frei zu sein, um zu spüren Meine Gegenwart, um zu erfassen Meinen Geist.

Lebendigkeit und Liebe erfülle eure Herzen. Ich bin es, Jesus Christus, Gott der Allmächtige, Vater Meiner Kinder. Liebe bin Ich und Liebe ist Mein Leben und Leben ist Wahrheit. Und dies alles zusammen ist Mein Geist der Lebendigkeit. Göttliche Macht habe Ich in euch gelegt, alles was Mein ist, ist in euch enthalten. Ihr seid ja Meine Kinder. In euch ist göttliche Liebe und ist göttliches Leben. Lebendigkeit, die noch eingebunden ist mehr oder weniger, und Ich will diesen Geist entbinden in euch. Dazu ist es notwendig, dass ihr Mich erkennt.

Ich sprach davon, dass eine gewisse Gefahr darin besteht, Mich euch ganz erkennen zu geben – und doch ist es notwendig. Und Ich sehe ja bei jedem Meiner Kinder, auf welchem Boden es steht. Die Demut, ihr wisst es, ist das Fundament der Liebe, und der Hochmut ist der Feind der Liebe – diesen Boden betrete ich nicht.

Und so wird es kommen bald, Meine Kinder: Für die, die bereit sind, werde Ich Meinen Geist in ihren Herzen entbinden. Doch nur für die, die ganz und gar die Welt verlassen, kann Ich es tun; die nichts für sich zurückbehalten, sondern auch noch das Letzte loslassen in der Erkenntnis, dass die Welt nichts ist als Tod und Vergänglichkeit. Und das ist nochmal ein entscheidender Schritt, diese letzte Hingabe, dieses Sterben in Mir, damit Ich auferstehen kann in euch. Das ist ein gar großer Akt und nicht viele Menschen sind bereit, diesen Schritt zu gehen.

Ja, es gibt auch eine stufenweise Wiedergeburt, das kann man so bezeichnen. Und vielen Meiner Kinder genügt dieses manchmalige Erfühlen Meiner Gegenwart. Und doch gibt es noch etwas viel Größeres. Und gerade in dieser Zeit habe Ich euch gerufen und berufen, diesen Schritt zu tun, diesen letzten Schritt in Mein Herz. Da kann es sein, dass es in euch nochmal einen großen Aufruhr gibt.

Ja, Satan wird an euch herantreten und dazu zeige Ich euch auf seine Schliche und Fallen. Denn er hat viele Zugänge und Möglichkeiten, aber alles in Verbindung mit der Welt. Und deshalb sagte Ich: Wendet eure Augen ab von der Welt und blickt auf Mich. Ich gebe euch die Zeichen, die ihr braucht, zu erkennen was nottut – ihr spürt es dann, ihr habt es im Gefühl, in der Seele.

Und Ich sage euch noch etwas: Wenn ihr verkostet nur ein winzig Teil Meines Geistes in diesem letzten Schritt der Hingabe, dann zieht es euch hinein in den Geist, dann fällt ohnehin alles von euch ab. Doch ihr müsst diesen Schritt tun – gebt Mir diesen Beweis der Treue, dass ihr es wirklich wollt.

Wenn es euch immer wieder zur Welt hinzieht, vor den Fernseher, den Computer, um Zerstreuung zu suchen (Jesus meint hier nicht gute, informative und notwendige Tätigkeiten in den Medien), was immer es auch sei, wenn ihr noch irgendwelchen Süchten ausgeliefert seid, es ist nun an der Zeit loszulassen. Es ist ein Prozess – und doch ist es nur ein Schritt zu Mir, und Ich ergreife euch. Darum fasst euren Mut zusammen, eure Willenskraft, schenkt sie Mir. Und dann fließe Ich ein in euren Willen und es wird ein Wille und eine Liebe – die Eingeburt in Mir.

Meine Kinder, Ich liebe euch, Ich liebe euch gar sehr. Ich wünsche Mir nichts sehnlicher, als euch bereits jetzt in Meine Arme zu schließen (Jesus meint hier: Vorzeitig mit Seinem Geist erfüllen und/oder von der Erde nehmen); und doch darf Ich es nicht tun. Eine Frucht vom Baum zu pflücken, bevor sie reif ist, ist nicht zu genießen. Das Getreide zu ernten, bevor es reif ist, ist nicht zu verwerten. Es braucht alles seine Reife und darum überlasst es Mir. Ich erkenne den Stand jeglicher Reife. Ich weiß, wann die Frucht reif ist.

Darum bleibt im Vertrauen, bleibt in der Geduld, bleibt in der Hingabe. Ich bin bei euch allezeit. Mein Herz ist weit geöffnet. So segne Ich euch, lege euch Meine Hände aufs Haupt. Ich vereine euch, diese kleine Insel, die sich hier nun gebildet hat, diese Liebeinsel, die nun hinaus strahlt in die Welt, das Licht, das sich nun ausbreitet und fließt und sich legt um diesen Erdball – von diesem Ort aus, an dem Mein Herz weit geöffnet ist. Und so habt ihr Anteil an Meinem Tun, seid ihr Teil meines Lichtes, seid ihr Teil Meiner Liebe.

So soll es sein und so soll es bleiben. Und Ich werde euch wieder zusammenführen in diesem oder jenem Kreis, um zu euch zu sprechen, um euch Mut zuzusprechen, um euch Meine Liebe zu beweisen. Amen.“

Samuel: Jetzt nehme ich wahr, dass der Himmel sich geöffnet hat. Die Stille des Himmels manifestiert sich in diesem Raum. Die Himmelsbewohner schauen alle zu Jesus, der hier in der Mitte steht. Absolute Stille im Himmel, die man spürt. Es ist eine stille Freude. Göttliche Freude ist eine gebündelte Essenz, die die Seele erfüllt. Glückseligkeit, durchdrungen von göttlicher Liebe, von unsagbarem Frieden und Einheit in Jesus Christus.

Dieses himmlische Bewusstsein, das jetzt einstrahlt in diesen Raum, ist das wortlose Gebet dieser unserer Geschwister, die keinen irdischen Körper angezogen haben, sondern in der geistigen Heimat geblieben sind, um uns im Gebet zu begleiten. Ganze Heerscharen von Engel beten für uns, auf dass wir nicht verloren gehen und dass wir diesen Weg zu Ende gehen. Es herrscht große Freude, dass wir schon bis hierher gekommen sind, dass wir mit Jesus gehen und nicht in antichristlicher Esoterik und Spiritualität versumpft sind. Die Lichtstrahlen aus ihren Herzen zu unseren Herzen sind die geistige Umarmung, die uns nun zuteil wird. Im materiell-irdischen wäre es eine körperliche Umarmung.

* * *

Jesus spricht: „Amen, Meine Kinder, Ich bin gekommen, um eure Sehnsucht zu erfüllen und um Meine Sehnsucht zu erfüllen. Hat ein Vater nicht große Sehnsucht nach seinen Kindern? Wie sehr wünscht er sich, dass seine Kinder ihr Angesicht Ihm zuwenden, voller Vertrauen und Freude, dass der Vater für sie da ist.

Und doch sage Ich: Es gibt so viele Meiner Kinder, die zu Mir beten und zu Mir sprechen, doch haben sie ihr Angesicht abgewendet und schauen in die andere Richtung und blicken nicht in Mein Angesicht. Und dann wundern sie sich, dass sie Mein Wort nicht vernehmen, dass sie Meine Liebe nicht empfangen dürfen; denn wenn ihr Angesicht abgewendet ist von Mir, ist doch auch ihr Herz nicht bei Mir, sondern zeigt in eine andere Richtung. Und seht, das macht jeden Vater traurig – so auch Mich.

Und nun, in diesem Raum, ist es Mir eine Freude, da ihr eure Herzen und Augen, die Augen eurer Seele auf Mich gerichtet habt – so erfüllt sich unser beider Sehnsucht. Wenn eure Herzen offen sind für Mein Wort, könnt ihr erfahren die Lebendigkeit des Wortes, dann wird das Wort in euch lebendig und dadurch ihr, denn Ich bin das Wort und Ich bin das Leben.

Und so erfüllt Freude diesen Raum, göttliche Freude – Meine Freude, eure Freude, und die Freude aller, die noch hier sind aus den Himmeln, und die Freude derer in den jenseitigen Welten, die Anteil haben dürfen an dieser Gemeinschaft. Denn viele, die nun diesen Lichtstrahl Meiner Liebe empfangen und ergreifen dürfen, haben jetzt die Möglichkeit, aus dem Tal der Verlorenheit, der Verzweiflung und der Finsternis heraus zu gehen, entlang diesem Lichtstrahl Meines Wortes, auf dass sie frei werden und finden ihren himmlischen Vater, der auch sie über alles liebt und ihnen helfen möchte, frei zu werden und glücklich. Denn das ist Mein Wille: Glückseligkeit zu verbreiten für Meine Kinder, indem sie in ihrer freien Liebe zu Mir sich öffnen, ihre Herzen in Demut öffnen, um Mich zu empfangen.

Meine Kinder, wie ist das, wenn der Morgen beginnt und die Sonne aufgeht? Vereinigen sich Nacht und Tag? Nein, Meine Kinder, so ist es nicht. Die Nacht muss schwinden, wenn der Tag beginnt. Was bedeutet das für euch? Das bedeutet, dass ihr eine Neugeburt erleben müsst, dass ihr den alten Menschen ganz lassen müsst, um ein neuer Mensch zu werden. Dass ihr das Alte loslassen müsst, was euch noch anhanget, sonst könnt ihr den neuen Tag nicht erleben. Dass ihr euch nicht klammern dürft an die Nacht, denn die Nacht muss enden, wenn der Tag beginnt.

So ist alles in einer Wandlung begriffen in der Zeit und geht schließlich ein in die Ewigkeit. Der Tod geht zum Leben, die Finsternis ins Licht, so habe Ich es vorausgeplant und so wird es geschehen. Bis zuletzt alles ins Licht getaucht wird, ins Licht der Wahrheit.

Und nun ist der Zeitpunkt gekommen: Das Licht der Wahrheit wird sich senken über diese Erde, und auch hier wird die Finsternis schwinden. Doch nur das Licht wird das Licht ertragen, nur Liebe wird Meine Liebe empfangen können. Und was dem nicht entspricht, wird andere Wege gehen, wird in einen neuen langen Prozess geführt, auf anderen Wegen, in anderen Wohnungen.

Doch ihr, Meine Kinder, ihr seid doch angekommen. Bedenket, was das bedeutet, diesen Kreislauf zu vollenden: Von wo ihr einst ausgegangen – aus Meinem Herzen – und diesen äonenlangen Weg der Zeiten gegangen seid, und nun schließt sich der Kreis eures Daseins, um einzugehen ins unvergängliche Sein. Ihr könnt nicht ermessen, was das bedeutet. Nun steht ihr noch im Glauben, und in diesem Glauben empfanget ihr Meine Worte, und ihr erkennt die Wahrheit dieser Worte, denn Wahrheit ist in euch, denn Ich bin in euch.

Ja, viele Geschenke habe ich vorbereitet für diese Weihnacht, die ihr zeitlich so begehen könnt, wie sie auf dieser Erde festgelegt ist, doch nicht in diesem Tun, wie es die Menschen machen, die sich mit Geschenken überhäufen. In der geistigen Entsprechung ist es natürlich etwas Gutes, sich zu beschenken mit Liebe, mit Verständnis, mit Zuneigung. Doch alles auf dieser Erde hat sich vermaterialisiert, so sind die Geschenke zu Materie geworden.

Und so, wenn ihr den Weihnachtsabend begeht, würde Ich Mich freuen, wenn ihr eine Stunde dieses Abends nur Mir widmet, auch im Kreise eurer Familien. Dass ihr eine besinnliche Musik hört, dass ihr in die Stille geht und euch mit Mir verbindet. Das tun nicht viele Menschen, sie ziehen Mich an Weihnachten nebenher und sagen: `Ja, Gott ist geboren, aber mich interessieren ganz andere Dinge.´ So sollt ihr nicht tun, Meine Kinder.

Erst wenn ihr bereit seid zur Empfängnis, wird das Christkind in euch geboren – und eigentlich ist es doch schon geboren in euch, in diesem Erwachen aus eurer irdischen Gefangenschaft und Gebundenheit, aus dem irdischen Tod; es muss nun heranwachsen in euch.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich möchte euch etwas sagen über Gott und den himmlischen Vater. Seht, von hier aus regiere Ich jetzt diese Schöpfung. Von hier aus belebe Ich alles, vom kleinsten Atom bis zur größten Sonne. Mein Bewusstsein durchdringt die Unendlichkeit und ist die Unendlichkeit selbst. Ein verzehrendes Feuer, das alles verschlingt und alles belebt zugleich. So bin Ich die Gottheit, die nimmermehr erforscht werden kann in ihrer Tiefe, die ihr niemals begreifen könnt in ihrer Unendlichkeit – und doch seid ihr eingebettet in dieses Bewusstsein als Kinder Meiner Liebe. Und da bin Ich der himmlische Vater. Als himmlischer Vater beschütze Ich euch vor der allmächtigen Gottheit. So kann man es betrachten.

Ja, als himmlischer Vater halte Ich Meine schützenden Hände über euch, bette euch ein in Meine Herzensliebe, um euch in die ewige Glückseligkeit zu führen – während Ich zugleich dies ewig verzehrende Feuer bin, ein Bewusstsein, das sich in sich selbst verschlingt und gebiert zugleich in Ewigkeit und Unendlichkeit.

Für euch bedeutet das, dass nur der himmlische Vater für euch wichtig ist. Dass ihr Mich nur als himmlischen Vater rufen sollt und Mich lieben sollt und euch nicht blindlings in das Labyrinth der unendlichen Weisheit Gottes begeben sollt, denn das ist dieses Feuer, dieses Feuerlicht, das alles durchdringt, und das ihr niemals umfassend begreifen könnt, sondern ihr bekommt von Mir die euch nötige Weisheit aus der Liebe zu Mir in dem Maße eurer Liebe.

So habe Ich Mir für euch einen Körper geschaffen, einst vor 2000 Jahren, auf dass ihr einen himmlischen Vater habt vor euch, greifbar, schaubar und berührbar in Ewigkeit. Darin auch die Gottheit verborgen ist, aber niemals offenbar für euch in ihrer Gesamtheit, sondern offenbar ist nur die Liebe.

Das durchwegs zu begreifen ist euch noch nicht möglich, aber ihr glaubt Meinen Worten und ihr erkennt die Wahrheit, und mehr braucht es nicht als die Liebe zu Mir. Mich zu erkennen in dieser Liebe, in Meiner Sanftmut und Güte, in dieser Fürsorge für Meine Kinder. Mich darin zu erkennen, das ist die Türe für euch, um in dieser Liebe aufzugehen. Ihr braucht also die Erkenntnis, wie euer himmlischer Vater beschaffen ist und wie Er Sich zu euch verhält – was Er für euch bedeutet. Dafür bin Ich gekommen, um euch dies mitzuteilen, dass Mein einziger Wunsch es ist, euch zu beglücken, euch zu beschützen, euch zu behüten und euch in Meine Arme zu schließen.

Dafür habe Ich die Schöpfung ins Leben gerufen, diesen Prozess der Freiheit und der Rückkehr darin. Und wie Ich es sagte, ihr seid nun gerufen und berufen von Mir, anzukommen in Meinem Herzen. Das ist aber keine Garantie für euch, dass es auch geschieht. Ihr wisst, ihr müsst euren Teil dazu beitragen. Ihr müsst mit Mir gehen, ihr müsst Meine Hand ergreifen, ihr müsst Mein Herz ergreifen, sonst geht es nicht. Ihr müsst gewisse Dinge hinter euch lassen, wie Ich es schon sagte: Die Nacht muss vergehen, wenn der Tag beginnt. Begreift es recht. Das sind ernste Worte, deren Verständnis entscheidet über Leben und Tod.

Und warum sagte Ich, dass Ich viele Geschenke an Weihnachten verteile? Es ist so, dass Ich nun besondere Gnaden ausschütte über diese Erde. Doch muss Ich vorsichtig sein, euch nicht zu überschütten mit Meinem Liebelicht, das ihr noch nicht im Vollmaße ertragen könnt. Und doch ist es so, dass ein offenes Herz, das in sich doch Unendlichkeit birgt, viel empfangen kann. Und da liegt es an euch, eure Herzen weit zu machen für Meine Liebe.

Es ist also ein Miteinander, eine Gemeinsamkeit im Geben und Nehmen und dann in der Vereinigung – etwas Wunderbares, das Ich für euch bereitet habe.

So strömt Meine Liebe in eure Herzen und lässt euch nicht mehr los. Nur ihr könnt euch losreißen von Mir, doch Ich lasse euch nimmer. Wenn ihr euch abwendet von Mir, dann stehe Ich da und warte – zum Zeugnis Meiner Liebe zu euch. Ihr wisst, ihr seid an dem Punkt angekommen, an dem es kein Zurück mehr gibt – im guten Sinne. Und in der Abwendung von Mir überkommen euch doch auch Traurigkeit, Selbstvorwürfe und ein Verzagen. Doch wisset, Ich bin immer da, wie eine Quelle frischen Wassers, das sprudelt und fließt. So blicke Ich nie zurück zu dem was war, sondern blicke nur darauf, was kommt und sein kann und wird. Amen.“

Samuel: Jesus geht jetzt reihum und legt jedem die Hand auf die Schulter und hat die andere Hand auf Seinem Herzen und öffnet Sein Herz, indem Er die Herzenshand nach vorne öffnet und spricht zu jedem Einzelnen von uns:

„Mein Kind, nun verbindet uns ein Lichtstrahl von Herz zu Herz. Ich verankere diesen Frieden in deinem Herzen. Und nun möchte Ich, dass du dir dessen bewusst wirst, dass du jetzt diesen Frieden spürst, diese Meine Gegenwart, diesen Meinen Händedruck, diese Meine Herzensberührung, die uns für immer verbindet und vereint – was wohl schon war – doch dich nun ein großes Stück näher zu Mir zieht, ein stärkeres Band noch knüpft zwischen uns, das niemand zerreißen kann und das uns vereinen wird unweigerlich – wie zwei Magnete, die sich anziehen.

Und immer, wenn ihr in der weiteren Zeit, die nicht leicht sein wird für euch, in Unruhe versetzt werdet, dann besinnt euch dieser Berührung. Dieses Vertrauen, das erwacht, wenn ihr an Mich denkt, diese Hingabe eures Lebens an Mich im Wissen, dass Ich Herr bin über Leben und Tod und sonst niemand, denn Ich habe die Macht und es gibt nur eine Macht und die bin Ich – die Macht und die Kraft und die Wahrheit: Jesus Christus.“

Geliebter himmlischer Vater, Du hast uns nun so viel gegeben in Deinem Wort, und eigentlich ist es die Antwort auf alle Fragen, die uns beschäftigen. Und Deine Antwort betrifft ja alle, die Diesseitigen und die Jenseitigen, die auch hier sein dürfen. Doch wenn uns eine spezielle Last drückt, so gib den Impuls in unseren Herzen, dass wir sie Dir hinlegen. Denn Du sagst es ja immer wieder, dass wir Dir unsere Lasten geben können und sollen …

Jesus übernimmt: … und dann nehmt ihr sie Mir wieder ab, und dann gebt ihr sie Mir wieder und dann holt ihr sie wieder zurück. So ist es ein Hin-und-her und ihr werdet nie frei, da ihr die Last nicht loslassen könnt und wollt. Und darum geht es doch: Das, was euch bedrückt, auf den Opferaltar zu legen, auf dass Meine Liebe es verzehre, auf dass die Last verbrannt wird in Meinem Herzen.

Das Opfer, das ihr Mir bringt, eurem himmlischen Vater – wenn es verzehrt ist von Meiner Liebe, dann seid ihr doch frei. Aber nur, wenn ihr das Opfer freudig bringt, so wie es einst Abel getan hat, so dass der Rauch nach oben stieg, ein weißer Rauch gen Himmel; und Kain das Opfer voller Widerwillen Mir gebracht hat und der Rauch dunkel war und zur Erde fiel. So ist es auch mit eurem Opfer. Nur wenn ihr voller Demut und Vertrauen und Freude Mir das Opfer darbringt, steigt es nach oben in Mein Herz und fällt nicht zur Erde, wo es euch wieder anhaftet. Versteht es, es ist so wichtig, Mir nicht widerwillig zu opfern, sondern sprecht: `Lieber Vater, Du hast Mich aufgefordert, es Dir zu geben, nicht weil Du mich knechten oder bestimmen möchtest, sondern Du möchtest mich frei machen.´

In dieser Erkenntnis ruhen doch die Freude und die Notwendigkeit, einzusehen, dass ihr diese Dinge abgeben müsst, um dauerhaft in Meiner Gegenwart leben zu können, wenn auch unsichtbar, doch fühlbar. Und ein Kind Meines Herzens weiß genau, was es tun und lassen kann und soll.

Ja, man kann schon die Frage stellen: `Was ist in der Welt wichtig zu tun und zu lassen und was soll ich Dir geben, lieber Vater?´ Wenn ein Kind Mir eine solche Frage stellt, da bin Ich stets bereit zu antworten. Ihr müsst nur in die Stille gehen, zur Ruhe kommen, Ich lege die Antwort dann in euer Herz. Dann wisst ihr, was ihr zu tun habt.“

Lieber Vater, so legen wir Dir nun im Stillen, der Du diesen Altar in diesem Raum gestaltet hast – Dein Herz als Altar der Liebe – unsere Bitten und Lasten darauf. Befreie uns von dem, was uns von Dir trennt, was uns immer wieder hinab zieht in die dunklen Gefilde der Ungewissheit und des Zweifels.

„Ja, Meine Kinder, Ich bin da. Es geschieht wie Ich sage. Und was Ich heute zu euch sprach, ist Wahrheit und Wirklichkeit, das ist euer Leben, das ist eure Zukunft, das ist eure ewige Gegenwart in Mir.“

Samuel: Jetzt füllt sich dieser Raum immer mehr mit Licht. Ich kann eure Seelen sehen, sie sind nun erfüllt mit weißem Licht, nur eure Umrisse schaffen Trennung zwischen euch. In jeder Seele ist ein goldgelbes Herz. Wir können das aufgrund der Materiegebundenheit nicht so wahrnehmen, doch in der geistigen Welt ist es ersichtlich, wer wir eigentlich sind, weil wir unseren Weg mit Jesus gehen, weil wir Jesus angenommen haben und Ihn lieben. Das soll und muss aber für uns erst bewusste Realität werden in der Vereinigung mit dem inneren Menschen, mit unserer göttlichen Identität. Da mag mancher denken: `Ich bin aber noch nicht soweit, ich fühle mich unwürdig.´

Dazu sagt Jesus: „Mein Kind, wenn Mein Licht nicht in dich einstrahlen würde, könntest du dich nicht unwürdig fühlen. Dein Gefühl der Unwürdigkeit ist ein Zeichen Meiner Gegenwart, sonst kämest du nicht auf diesen Gedanken. Und das führt dich in die Demut. Unwürdigkeit vor Gott ist die Voraussetzung für Demut, und Demut ist das Fundament der Liebe. Und so ist doch alles gut. Verzaget nicht in dem Bewusstsein, vor Mir unwürdig zu sein, sondern glaubet fest, dass Ich euch angenommen habe, dass Ich euch führen werde in Meine Vollkommenheit durch die Macht der Liebe. Das ist Mein Wort für euch. Glaubet es fest, und es wird geschehen. Amen.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich grüße euch von Herzen. Mein Herz ist geöffnet, Liebe durchdringt, durchstrahlt und erfüllt diesen Raum. Liebe erfüllt den Raum eurer Herzen; und so bilden wir eine Einheit, eine göttliche Einheit der Liebe, die euch erneuern, aufrichten soll in dieser dunklen Zeit.

Ja, ihr braucht immer wieder Meine Nahrung: Das Wort aus Meinem Mund, gesprochen hinaus in die Welt und auch gesprochen in euren Herzen. Dies sind Samen der Liebe, gepflanzt in das Erdreich eurer Seelen, die ihr dann beständig begießen müsst mit den Werken der Nächstenliebe. Und dann gehen diese Pflanzen auf, sie wachsen und gedeihen und sie schenken euch Früchte des ewigen Lebens. Denn Ich bin ein Geber und kein Nehmer. Meine Seligkeit besteht darin, zu geben, denn Ich bin Liebe – und Liebe kann nur geben und Liebe will nur geben und Liebe gibt und gibt und verschenkt sich an all das, was sich geöffnet hat für die Liebe. Doch nur Wenige, die diesen Erdenweg gewählt haben, haben sich geöffnet für diese Liebe. Und da stehe Ich vor den Türen und klopfe an, durch Not, durch Freude.

Und auch von Meinen Gesandten, von Kindern Meines Herzens, die sich vorgenommen haben, auf dieser Erde einen bestimmten Weg zu gehen, eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, auch viele von ihnen gehen den Weg nicht so, wie sie sich ihn vorgenommen haben. Und da muss Ich sie wieder zurechtbringen, sei es im Diesseits durch kurze Not, durch Demütigung, sei es im Jenseits, wo der Weg sich lange gestaltet und schmal und noch durch so manche Täler führt.

Doch hier auf dieser Erde ist der Weg kurz. Ja, schmal ist er wohl, aber doch ist es nur ein Augenblick. Und dieser Augenblick hat sich nun für euch geöffnet, der Augenblick Meines Wortes – ein ewiger Augenblick, der sich kurz auftut, hier in diesem Raum und euch mit hinein nimmt in diese Ewigkeit der Liebe.

So stehe Ich hier in diesem Raum als Schöpfer, als Gott der Unendlichkeit – so stehe Ich hier in diesem Raum als Vater. Und diesen Vater, der Ich bin für Meine Kinder, habe Ich in eure Herzen gelegt. Das Wort Vater ist geschrieben in euren Herzen, doch ihr müsst es beleben. Ihr sollt dies Wort nicht mit dem Verstand aussprechen, sondern mit dem Herzen. Ihr müsst dem Wort Vater Liebe geben. Wie ein kleines Kind voller Vertrauen zu seinem Vater Vater sagt und ihm sorglos sein Leben anvertraut und sein Herz erglüht im Aufblick zu seinem Vater – und zu seiner Mutter, so sollt auch ihr es tun. Und dann wird der Vater in euch lebendig – erst dann, wenn ihr Mir Leben in euch gebt.

Ihr habt Mir schon Leben eingehaucht, mehr oder weniger, und doch immer öfter. Und nun seid ihr an einem Punkt eures irdischen Daseins angekommen, an dem Ich euch wieder neues Leben einhauchen möchte, auf dass ihr wieder erkennt, was es bedeutet ein Kind Gottes zu sein und einen Vater im Himmel zu haben, der die Macht hat der Erlösung, dem alles untertan ist, dem keine Grenzen gesetzt sind und der euch ausbilden möchte zu Göttern.

Da sagt so mancher zu sich: `Aber es gibt doch nur einen Gott.´ Und Ich sage euch: Es gibt einen Vater, der hat viele Kinder. Doch sind die Kinder etwas anderes als der Vater? Sind sie nicht aus Ihm geboren? Und haben sie als Seine Kinder nicht alles in sich, was der Vater in sich trägt? Und so, wenn ein Menschenkind sich aufgemacht hat ein wahres Gotteskind zu werden, und durch die Liebe zu Mir und die Nächstenliebe Mich in sich erweckt und nährt, dann wird dieser Mensch zu einem Gott.

Bedenkt, was dies bedeutet. Bedenkt, wer ihr eigentlich seid. Bedenkt, was eigentlich in euch enthalten ist. Es sind große Gedanken, und oft ist es hilfreich, solch große Gedanken zu denken, denn es gibt viele kleine Gedanken, die euch zwicken und piesacken, die euch zupfen und ärgern; und dann geht hinein in solch große Gedanken, wer ihr eigentlich seid und wer Ich eigentlich bin. Und dass alles, was existiert in der Unendlichkeit, in euch enthalten ist. Denn alles, was in Mir enthalten ist, ist auch in euch enthalten. Da gibt es keinen Unterschied, nur dass Ich der Vater bin und ihr die Kinder. Das könnt ihr ganz einfach betrachten, das ist nicht kompliziert. Und doch bedarf es allen Lebensernstes, Wahrhaftigkeit und Hingabe, um in diesen Stand der wahren Gotteskindschaft einzutreten.

Wie Ich es schon sagte: Viele Meiner Kinder kommen nicht zu dem, was sie sich vorgenommen haben, denn sie tun zu wenig. Sie nehmen den Weg nicht ernst genug. Die Welt ist stärker, die Welt ist laut und bunt und zieht und drängt und schreit. Und Ich, Ich bin der Leise, der Stille, die Sanftmut. Ich streichle eure Herzen, während die Welt darauf schlägt. Und dieses Laute, dieses Lärmen und Toben der Welt, das ist euch zur Gewohnheit geworden. Ihr glaubt, darin das Leben zu finden, doch es ist eine Lüge.

Das ist nicht das Leben, Meine Kinder. Mein Kind muss durch das Tal der Stille gehen; Mein Kind muss den Mut haben, die Augen abzuwenden von der Welt, gleich was geschieht. Schon dass ihr eure Aufgaben erfüllt im Irdischen, das ist notwendig und wichtig, dafür seid ihr auch hier. Doch muss Ich die erste Stelle einnehmen, und ihr könnt dann in der Gemeinschaft mit Mir eure irdischen Aufgaben erfüllen. Aber es ist oft so, dass euch die Welt trennt von Mir und ihr dann, auf euch alleine gestellt, versucht, alles zu bewältigen und das gelingt auch bis zu einem gewissen Grad, und doch ist es dann nicht in Meiner Hand.

Ja, ihr habt göttliche Macht in euch, die sich auswirkt wie von selbst. Wenn ihr etwas tut, dann gelingt es, weil ihr aus Mir geboren seid und dadurch automatisch eine gewisse göttliche Willensmacht des Gelingens in euch tragt – sowohl im Guten als auch im Bösen. Doch wenn ihr etwas mit Mir zusammen tut, dann greife Ich hinein in euer Leben, dann betrete Ich die Sphäre eures irdischen Daseins und gehe neben euch und mit euch und ihr erkennt Meinen Willen. Dann kann euch auch kein böser Geist bedrängen, denn niemand naht sich Mir, wenn Ich es nicht will. Dann seid ihr beschützt und behütet.

Darum sehet die Wichtigkeit dessen, schon am Morgen euch mit Mir zu verbinden, den ersten Gedanken Mir zu schenken. Eure Liebe am Morgen zu beleben mit Gedanken an Mich. Immer wieder Mir einen Blick zuzuwerfen; immer wieder euch vorzustellen, Ich gehe neben euch. Und in der geistigen Welt hat dies Realität, denn euer Herz bildet die Welt um euch, und eure Liebe gestaltet Mich in eurer Gegenwart, macht Mich gegenwärtig – dazu habt ihr die Macht.

Und ihr habt auch die Macht zur Demut. Die Demut wiederum spricht: Du hast alles aus Gottes Hand bekommen, du lebst, weil Gott dich leben lässt. Und dann ist es doch ein Wunderbares, da hinein zu gehen in diese Niedrigkeit. Nicht zu sagen: `Ich kann meine Nächsten nur lieben, wenn ich mich selbst liebe.´ Nein, so tut es nicht, Meine Kinder. Achtet euch gering, dann findet ihr euren Wert in diesem Raum der Demut, findet ihr euren Wert in göttlicher Liebe aus Mir. Das ist ein großer Unterschied, ob ihr euch selbst liebt und sagt: `Ich halte große Stücke auf mich, denn ich bin ein liebevoller Mensch.´ Oder ob göttliche Liebe in euch wirksam ist, die ihr in Demut verströmt. Darum geht hinein in diese Niedrigkeit, im Wissen, dass göttliche Macht in euch wohnt, die ihr Mir zusprecht.

Das sind Meine Worte an euch. Liebet die Liebe. Seht nicht auf die Frucht der Liebe, sondern betrachtet die Liebe selbst. Findet Freude an der Schönheit der Liebe. Was daraus erwächst ist Mein. Amen, Meine Kinder.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, der Himmel hat sich geöffnet für euch, für diese Welt, nun, da Ich inmitten dieser Welt stehe. Von hier aus strahlt Friede und durchdringt die dunklen Wolken der dämonischen Welt. Die dämonische Welt, die nun so viel Macht hat auf dieser dunklen Erde eine gewisse Zeit. Ich habe sie freigelassen, Ich gebe ihr den Raum, den sie braucht, um sich entscheiden zu können. Bei denen noch ein Gewissen vorhanden ist, da leuchte Ich hinein und gebe ihnen die Möglichkeit umzukehren. Doch Wenige sind es nur, die sich nun noch zurechtbringen lassen, denn sie alle sind besessen von Machtgier. Bosheit hat ihre Seelen ergriffen und erfüllt und eine gewisse Zeit dürfen sie noch ihr arges Werk vollbringen.

Wendet eure Augen und Herzen ab von diesem Tun. Richtet euer Leben ganz auf Mich aus. Ihr wisst, was in der Welt geschieht; Ich habe euch bereits mitgeteilt, wie das Böse wirken darf und dass es noch eine gewisse Zeit so ist und noch viel schlimmer kommen wird als es schon ist. Doch schenkt dem nicht zuviel Beachtung, denn Beachtung schenken ist eine Öffnung. Ihr öffnet eine Tür damit, und durch diese strömt immer wieder Dunkelheit. Und wenn Ich dann nicht bei euch bin, wenn ihr Mich nicht in euer Leben integriert habt, dann erfüllt diese Dunkelheit eure Sphäre und ihr kommt wieder in Not – wie es so oft der Fall ist.

Das betrifft nicht nur das Gebaren der Welt, sondern auch die Geschehnisse und Situationen eures privaten Bereichs und Umfeldes, wo es Hindernisse gibt, wo so viele Dinge geschehen, die ihr nicht versteht, die euch zu sehr herausfordern, die euch herausführen aus dem geistigen Fundament, auf dem ihr steht. Dann steht ihr auf wackeligem Fundament und kommt zu Fall. Deshalb ist es so wichtig, immer wieder das Vertrauen in Mich zu suchen und zu finden. Immer wieder hinein zu gehen in diesen Raum, in dem Ich Mich befinde in euch, eure Hände auszustrecken, eure Herzen zu öffnen.

Und wenn ihr sprecht: `Vater, hier bin ich, ich kann nicht mehr, ich verstehe das nicht, ich kann dieses böse Gebaren nicht mehr ertragen, dieses Leid und diese Not, die nun geschehen, diese Lüge und Falschheit, ich kann es nicht mehr ertragen!´ – dann kommt zu Mir und Ich nehme euch in Meine Arme und in Mein Herz und ihr werdet Frieden haben. Das ist es, was ihr tun könnt – und das sollt ihr tun. Tut es. Dann wird das Tal zum Berg und die Finsternis wird zu Licht, denn bei Mir gibt es keine Dunkelheit. An Meiner Hand seid ihr sicher, Ich behüte euch wie Mein eigen Leben, wenn ihr als Kinder euren himmlischen Vater in euch erweckt habt.

Weit habe Ich Meine Arme ausgebreitet, groß ist Mein Verlangen nach Liebe. Und ihr hier in diesem Raum, Meine Kinder, wenn ihr sehen könntet Mein Herz, welches Verlangen Ich habe nach Meinen Kindern, dass Ich auch als Gott diese Sehnsucht verspüre, die ihr in euch verspürt. Denn eure Sehnsucht nach Mir ist Meine Sehnsucht nach euch in euren Herzen – zu einem kleinen Teil. Und diese Sehnsucht ist dann doch schon Meine Gegenwart und ist in gewisser Weise eine Vereinigung von uns, wenn ihr diese Sehnsucht ergreift.

Meine Kinder, die Worte, die Ich zu euch spreche, sind stets Worte der Liebe. Auch fehlt es nicht an Motivation, auch sage Ich manchmal, was euch nottut, damit ihr – wie die Menschen es sagen – wieder in die Spur kommt. Und doch ist Mein Wort immer dazu da, um euch aufzurichten, um eure Herzen zu entflammen, und nicht, um euch niederzudrücken. Deshalb spreche Ich in dieser Liebe zu euch, in dieser Vater-Jesus-Liebe. Amen.“

Samuel: Jesus betont noch einmal, dass es Ihm wichtig ist, dass Er unsere göttliche Seite anspricht bei diesen Treffen. Dass Er uns dadurch Seine Liebe zeigt und Seine Zuneigung, indem Er diese schönen Worte zu uns spricht und eben diese Liebe in uns berührt, dass wir Ihn als liebvollen himmlischen Vater erkennen. Er spricht nicht so sehr unsere Schattenseiten an, so wie wir auch die Welt nicht so sehr in dem Bösen betrachten sollen, sondern das Gute in der Welt betrachten sollen dadurch, dass wir Jesus Christus mit hinein nehmen in unseren Blick auf die Welt.

Wir sollen der Welt Schattenseiten sehr wohl kennen, wie auch die in uns, aber unseren Blick stets auf Jesus richten, auf das Gute richten, dadurch wird das Dunkle verwandelt. Auch wenn man manchmal ganz bewusst den Kampf eingehen muss mit den Schattenseiten unserer Seele, aber eben mit Jesus. Wir sollen nie ohne Jesus hineingehen in die Abgründe der Seele, denn das ist viel zu gefährlich, da wecken wir Dämonen, da öffnen wir Türen zu dunklen Mächten, die nur darauf warten, uns zu Fall zu bringen. Deshalb bei Selbstbeschau und Arbeit an sich immer Jesus im Geiste mit hinzu nehmen. Alle Gedanken immer zusammen mit Jesus betrachten, dann haben wir den nötigen Schutz.

Jesus spricht zum Abschluss: „Meine Kinder, noch einmal gehe Ich reihum, um euch zu segnen. Ich lege euch die Hände auf, Ich berühre eure Herzen noch einmal. Wir trennen uns nicht, denn im Geiste gibt es keine Trennung. Die Vereinigung ist immer gegeben, nur die Materie erweckt den Schein der Trennung. Das ist von Mir so gestaltet und gewollt, damit aus dieser Trennung heraus eine neue Vereinigung in der Liebe geschehen kann. So ist es auch mit der Schöpfung, diese Trennung durch den Fall Luzifers, dieser Abfall von Mir mit der Horde Geister, die Ihm gefolgt ist, um aus dieser Trennung heraus wieder zusammen zu finden in der freien Liebe zueinander.

So geschieht es, so ist das. So habe Ich heute zu euch gesprochen, so stehe Ich noch in diesem Raum und bleibe in diesem Raum. Denn Ich habe Wohnung genommen in diesem Haus und alle, die hier gehen ein und aus, sind gesegnet, Ich berühre ihre Seelen, lege Samen in die Seelen. Was der Mensch dann daraus macht, ist ihm überlassen. Ich bin stets bereit, jeden Menschen an der Hand zu nehmen und glücklich zu machen – nach dem Maß der Glückseligkeit, das Ich in ihn gelegt habe von Anbeginn der Zeit, von Anbeginn der Ewigkeit, und so auch bei euch. Ich habe euch gestaltet nach dem Maß Meines Herzens, welches keine Grenzen hat, Meine Liebe ist unermesslich, so auch ihr in der Liebe zu Mir. Amen.“

Samuel: Jesus führt die Menschen zusammen, die berufen sind. Wenn man berufen ist, ist man aber nicht auserwählt. Denn viele Menschen sind berufen, hat der Vater gerufen, aber was der Mensch daraus macht, ist wiederum ihm überlassen. Berufung zur Gotteskindschaft ist keine Garantie dafür, dass man sein Ziel erreicht, es geht darum, dass wir aus dieser Berufung auch das machen, was Er für uns bereitet hat. Deshalb heißt es: `Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt.´ Das bedeutet, dass der himmlische Vater Seinen barmherzigen Ruf in viele Herzen legt, doch Wenige sind es nur, die diesem Ruf von und mit ganzem Herzen folgen und dadurch wahrhaftige Gotteskinder werden. Denn nur diese sind erwählt, den Heiligen Geist zu empfangen, um den Leib Christi zu bilden, nur diese sind geladen zur Hochzeit des Lammes.

Die Geschwister tragen ihre Fürbitten vor

Jesus sagt dazu: „Ihr Lieben, Ich habe eure Gebete wohl erhört. Doch wisset, dass der Weg eines Menschen sich immer gestaltet gemäß seines geistigen Zustandes und Ich deshalb vieles zulassen muss, was auch Mir nicht gefällt und was den Menschen nicht gefällt. Und doch ist es die Notwendigkeit, damit diese nicht gänzlich dem geistigen Tod verfallen.

Diese Worte sind das Bild Meiner gesetzmäßigen Ordnung und Weisheit, das Ich euch zeige, und doch gibt es auch Meine Barmherzigkeit. Eure Bitten habe ich wohl gehört und abgewogen, Ich habe sie in Mein Herz gelegt. Im Herzen wohnt die Liebe, und so steht es in Meiner Macht, die Wege so zu lenken, dass es gut ist, Heilungen geschehen zu lassen, wenn es möglich ist.

Eure Gebete sind nie umsonst, die Gebete Meiner Kinder höre Ich immer. So wie ein irdischer Vater auch immer hört, was seine Kinder zu ihm sagen. Ein liebender Vater nimmt seine Kinder auf seinen Schoß und horcht ihren Worten. Und dann tut er, was er tun kann, um sie glücklich zu machen. Doch kann er ihnen nicht alles geben, was sie wünschen, weil es ihnen schaden würde. So ist es auch mit dem Fürbittegebet bei Mir. Ich kann nicht alle Gebete erfüllen – und doch Türen öffnen, Möglichkeiten bieten, Herzen anrühren. Und dann kommt es immer darauf an, was der Mensch daraus macht. So ist es überall und jederzeit, Ich bin immer bereit … Ich bin immer bereit.

Mein Herz ist nur verschlossen vor denen, die kein Gewissen mehr haben. Dann schließt sich die Tür zur Gnade und Barmherzigkeit. Ja, das gibt es auch. Und so sind wohl einige der Täter dieser Endzeit derart ins Böse verfallen, dass sie versteinert sind, sie sind hart geworden wie Stein, ihre Herzen können nicht mehr angerührt werden. Und glaubet es Mir, Meine Kinder, das Los dieser Menschenseelen ist eines, das ihr nicht sehen möchtet. Darum urteilt nicht über die Menschen dieser Welt, und seien sie noch so böse, denn Ich bin der Richter, der Schicksalsgeber. Eure Aufgabe ist es, Meine Liebe in euch zu verwirklichen und hinaus zu senden und zu tragen in die Welt. Ihr könnt euch ein Urteil bilden, aber die Verurteilung spreche Ich aus.

Nun zurück zu euren Fürbitten: Ich habe sie alle in Mein Herz gelegt. In den Gemeinschaften, die Ich zusammenrufe, ist diese Runde des Fürbittens etwas, wofür Ich den Impuls setze. Nicht nur in dieser Runde, auch in anderen Gemeinden wird viel gebetet für die Welt und für die Menschen. Und da bin immer Ich der Impulsgeber, denn Ich lege in eure Herzen den Willen und das Wollen zur Fürbitte.

Ich bin ja die Liebe in euch, und wenn Ich Mich rege und bewege in euren Herzen, und dadurch sich in euch Barmherzigkeit kundtut und ihr dann Fürbitte leisten wollt, bin doch Ich es bereits in euch, der euch dazu bewegt und veranlasst. Und so ist in euren Fürbitten bereits Mein Wollen enthalten – versteht es recht. Ich veranlasse euch in gewisser Weise dazu, und darum könnt ihr glauben, dass Ich sie erfülle gemäß der Möglichkeiten … und doch auch ein bisschen darüber hinaus.

Meine Kinder, wenn ihr sehen könntet die Liebe Meines Herzens; wenn ihr spüren könntet Meine Liebe zu euch, ihr würdet es nicht ertragen. Und doch spreche Ich sie aus im Wort, um Mich zu zeigen, euch zu führen, zu leiten, zu bewegen, auf dass ihr endlich erwacht, denn noch sind viele von euch schlaftrunken.

Ja, Ich habe euch angerührt, Ich habe Mich euch gezeigt und zeige Mich, und doch reibt ihr euch noch die Augen. Manche drehen sich um und schlafen wieder ein. Die wenigsten stehen jetzt auf, steigen aus ihren Betten und Schlafgemächern und gehen hinaus, mit Mir zusammen in die Welt, um den Auftrag, die Aufgabe, die Ich ihnen gebe, auszuführen.

Darum rufe Ich: Wachet auf, stehet auf! Stehet auf bedeutet: Werdet Täter Meiner Liebe. Dann wird alles gut. Amen.“

Samuel: Liebe Geschwister, so ausführlich und eindringlich und innig liebreich hat unser himmlischer Vater bislang noch nicht zu uns gesprochen. Dies zeigt uns die Dringlichkeit dieser Zeit, dies zeigt uns, wie sehr wir Ihm am Herzen liegen. Wir sind ja Seine verkörperten Herzensgedanken, hinausgestellt in den freien Willen. Gott hat Sich mit uns und durch uns von Sich selbst getrennt, denn im eigentlichsten Sinne und im Grunde unseres Seins sind Seine Gedanken Er selbst, Gott trennt Sich beim Denken nicht von Seinen Gedanken, das kann Er nicht, das können nur sie selbst, das können nur wir selbst – und wir haben es getan. Wir haben Gott der Liebe beraubt, die Er selbst ist. Nun bringen wir sie Ihm wieder zurück, wir vereinen den allgegenwärtigen Gott wieder mit dem Gott in uns, wir geben Ihm Seine Vollständigkeit zurück, indem wir Ihn wieder mit Sich vereinen durch unsere Heimkehr.

Wenn wir noch tiefer gehen, erkennen wir, dass es im Urgrunde niemals eine Trennung gegeben hat. Die Eingeburt in den Geist Gottes ist eigentlich die Bewusstwerdung der untrennbaren Einheit mit und in Gott. Nur das isolierte Denken hat eine Trennung geschaffen, die aber keine göttliche Existenz hat und somit keine Substanz und keine Kraft, allein Falschheit bildet ihre scheinbare Macht – und das ist Satan.

Seien wir uns dessen bewusst, dass wir eine Wesenheit aus und in Gottes Bewusstsein sind, dass wir im Grunde unseres Wesens Eins sind mit Gottes Liebe und dadurch mit Gott und dadurch wahre Kinder Gottes. Dies zu verwirklichen ist unsere Aufgabe. Wie es geht, sagt uns Jesus: Liebet Mich über alles und eure Nächsten wie euch selbst.

* * *

Samuel: Es ist tatsächlich so, dass Jesus uns immer näher kommt. Man braucht nur seine Gedanken zu Ihm erheben, sein Herz zu öffnen, dann spürt man sofort Seine Gegenwart und man ist mit Liebe erfüllt. Da gibt es auch keinen Zweifel mehr, man weiß, es ist Jesus, Er ist da, Er ist bei mir, um mich mit Seiner Liebe zu erfüllen. In Ihm bin ich geborgen auf Leben und Tod. Und dann hat man auch keine Angst mehr vor dem Tod, alles ist gut, weil alles in Seiner Hand ist.

Er sagt, Er hat Sich in unseren Seelen einen zusätzlichen Raum eingerichtet, in den Er eingezogen ist. Er meint damit nicht den Raum des Geistesfunkens im Herzen, sondern es ist ein zusätzlicher Gnadenraum für diejenigen Seiner Kinder, die sich in Demut und Wahrhaftigkeit Ihm hingegeben haben und hingeben und ihr Leben Ihm in der Tat weihen und schenken. Dieses Geschenk verleiht uns ein intensives Gefühl Seiner Gegenwart.

Das Bild des Raumes ist eine Betrachtungsmöglichkeit, eine andere ist, dass der himmlische Vater die Öffnung unserer Seele hin zu Seinem Herzen vergrößert hat und dadurch nun die göttliche Einstrahlung verstärkt in uns wirkt. Doch bleiben wir bei diesem Raum: Diesen dürfen wir nicht betreten, doch das Ziel ist es, dass diese Seine Wohnstatt in uns aufgeht in die Räume unserer Seele. Dass es dann diese Trennung nicht mehr gibt und es ein Raum wird, in dem wir zusammen mit Jesus wohnen und leben. Und dies ist dann die Entrückung, ist das Eingehen in Seinen Geist, denn dann wird und ist auch der Geistfunke im Herzen entbunden.

Einige Seiner Kinder befinden sich dadurch bereits im Prozess der Entrückung; das sind eben diejenigen, die Jesu Gegenwart immer intensiver spüren, für die Seine Liebe immer mehr erfahrbar wird und die Ihn dadurch immer mehr lieben dürfen. Je größer die Herzensöffnung, desto mehr Zugriff hat Jesus Christus in unser Leben. Nur wenn wir in Seiner Gnade unser Herz für Ihn öffnen und offen halten, kann Er wirkend in unsere Sphäre treten und uns führen nach Seinem Plan.

Meist sieht man dies erst im Rückblick, was Jesus für einen getan hat, dass gerade die Täler, durch die man gegangen ist, unbedingt notwendig waren, um die Seele in die Demut zu führen, auf dass Er unser Leben betreten kann. Denn Demut ist die Grundvoraussetzung …

Jesus übernimmt: „… dass Ich in euer Leben treten kann, dass Ich euch an der Hand nehmen kann, dass Ich Mein Herz für euch öffnen kann. Es ist also die Demut, und alles in eurem Leben ist ausgerichtet dahinaus, dass ihr demütig werdet in dem Sinne, dass ihr hineingeht in dieses Gottvertrauen, in diese Liebe zu Mir. Und euch bewusst seid, dass Ich alles bin und dass alles Mein Eigentum ist und Ich der Zulasser bin von dem, was euch in die Demut führt.

Meine Kinder verstehen oft nicht, was mit ihnen geschieht und warum etwas geschieht, und dann werden sie unsicher, aus der Unsicherheit entstehen Zweifel und daraus nicht selten Verzweiflung. Diese Trennwand des Zweifels und der Verzweiflung bewirkt, dass Ich keinen Zugriff mehr habe in euer Leben und dann befindet sich Mein Kind in einem Teufelskreis.

Diese Teufelskreise bin Ich gekommen zu durchbrechen, aufzulösen die Finsternis in euch, die Finsternis des Zweifels, der Klage und der Anklage. Denn das sind die Samen Meines Feindes, die er in euch legt. Und wenn diese aufgehen und sprießen … der Baum, der daraus erwächst, seine Früchte sind voller Gift und Tod.

Darum ist es so wichtig, Meine Kindlein, dass ihr in dieses Vertrauen zu Mir hineingeht, dass Ich alle Macht habe, dass ihr einen himmlischen Vater habt, der für jeden Einzelnen von euch da ist. Ich betone: Für jeden Einzelnen von euch, denn Ich stehe und gehe an der Seite von jedem Meiner Kinder und bin allezeit bereit, Mich zu verschenken, euch jede Last abzunehmen. Doch das geht nur, wenn ihr Mir vertraut, wenn ihr loslasst das Vergangene, dieses Kreuz, das ihr mit euch tragt – und auch das gegenwärtige Kreuz sollt ihr Mir geben, denn nur dann spürt ihr diese Freiheit in Mir, dann löst sich die Finsternis auf in euch und um euch. Und dann habe Ich die Macht, durch euch die Menschen zu berühren, die euch lieb sind, die euch nahestehen und die euch ferne stehen, die guten wie die schlechten. Dann seid ihr Kanal Meiner Liebesskraft und -macht. Ja, göttliche Macht wird dann in euch wirksam allein dadurch, dass ihr Mich liebet. Es ist so einfach, Meine Kinder, Ich sage es immer wieder, der geistige Weg ist nicht kompliziert, es ist alles so einfach, es geht nur um die Liebe, die Liebe zu Mir.

Und wenn ihr euch damit schwer tut, dann stellt euch doch vor, das Ich vor euch stehe mit ausgebreiteten Armen und warte, dass ihr Mir entgegen kommt … und dann nehmen wir uns in die Arme. Stellt euch das vor, und ihr werdet in euren Herzen spüren diese Liebe, wenn zwei Herzen sich begegnen – Vater und Kind eine Einheit bilden. Das wird euch stärken, das wird euch verändern, wenn ihr das immer wieder tut. Dann stürzen die Mauern ein, dann weicht die Dunkelheit.“

Zum Bruder. der in der Vorstellungsrunde sagte, dass er früher einen innigen Kontakt zu Jesus hatte, aber seit 20 Jahren diesen nicht mehr findet:

„Mein Sohn, zu dir sage Ich: Ich gebe dir ein Bild: Sieh eine Ente oder Henne mit ihren Küklein laufen, und dann kommt ein Hindernis und eines der Küken kann das Hindernis nicht überwinden. Was macht dann die Henne oder die Ente? Sie läuft zurück und wartet so lange, bis das Küklein das Hindernis überwindet … und hilft ihm dabei. Auch wenn das dauert, das Küklein strauchelt und es immer wieder einen Versuch macht, doch kommt es nicht über das Hindernis. Und schließlich hilft dann die Mutter mit und es gelingt.

Sieh, so mache Ich es auch. Du bist ein Küklein Meiner Liebe und Ich habe lange auf dich gewartet. Ja, ein Hindernis hat sich vor dir aufgebaut und du kannst es nicht überwinden, darum komme Ich jetzt zu dir, um dir zu helfen. Darum reiche Mir deine Hand, dein Herz, damit Ich dir Meine Hand reichen kann und unsere Hände sich begegnen und unsere Herzen. Damit du dieses Hindernis überwinden kannst, denn deine Zeit kommt erst noch. Alles Bisherige war Vorbereitung und Zubereitung.

Nicht nur für dich, für euch alle, Meine Kinder, wird das Leben erst beginnen. Denn nicht nur die Weltmenschen kennen das Leben nicht … denn sie suchen das Leben im Tod und sterben dabei. Auch Meine Kinder kennen das Leben noch nicht … ja, das sage Ich zu euch, denn das Leben ist etwas Wunderbares, das Leben ist Lebendigkeit in Mir. Doch ihr steht noch im Glauben zum Leben, ihr glaubt an das Leben, doch ihr lebt noch nicht, Meine Kinder. Denn wer lebt, ist erfüllt mit Meinem Geist. Deshalb komme Ich zu euch und fülle und erfülle euren Glauben mit Leben. Das ist Mein Geschenk an euch:

Ich erfülle euren Glauben mit Leben.

Dann wird die Schale des Glaubens zerbrechen, und Leben wird euch aus eurem Glauben heraus erfüllen … göttliche Lebendigkeit. Darum ist es so wichtig, dass ihr Meinen Worten glaubet, denn Ich baue keine Luftschlösser, Ich spreche keine leeren Worte. Jedes Meiner Worte ist Lebendigkeit und Wahrheit. Ja, Leben möchte Ich euch schenken, denn zum Leben seid ihr erschaffen, ewiges Leben, göttliches Leben an Meiner Seite. Und dies irdische Dasein ist die Vor- und Zubereitung dazu. Darum erkennet die Wichtigkeit des Prozesses, in dem ihr euch jetzt befindet. Jedes Kind auf eine ganz eigene Art und Weise. Die Zubereitung ist individuell, so wie man jede Speise auf eine andere Art und Weise zubereitet, so wie man jedes Instrument auf eine andere Art und Weise spielt, so befinden sich eure Seelen in einem speziellen individuellen Prozess – aber das Ziel ist dasselbe.

Und diejenigen von euch, die sich noch zu Beginn dieses Prozesses befinden, diejenigen von euch, die vor scheinbar unüberwindbaren Hürden stehen, die noch nicht Meine Gegenwart erfahren, zu euch sage Ich: Gerade das, was euch jetzt abhält davon, Meine Liebe zu spüren, ist genau das, was euch schließlich befähigt, Meine Liebe zu spüren. Denn in aller scheinbaren Unvollkommenheit ist stets Vollkommenheit enthalten. Der Grund jeglicher Unvollkommenheit ist Vollkommenheit, der Grund jeglicher Finsternis ist Licht. Darum bleibt in der Geduld, denn Ich sage euch: Ich werde alles lösen zur rechten Zeit.“

* * *

Jesus spricht: „Amen, Meine Kinder, Ich bin gekommen, um euch zu schenken Worte des ewigen Lebens, Früchte vom Baum des Lebens. Meine Worte sind Früchte, die Ich euch darreiche, wohlschmeckende Früchte, um die Sehnsucht eurer Herzen zu stillen und zu erfüllen. Die Sehnsucht, die euch treibt hin zu Mir, doch habt ihr auch die Sehnsucht in euch, die euch treibt hin zur Welt. Es kommt immer darauf an, welche Richtung man seiner Sehnsucht gibt, und da kann die Welt einen großen Platz einnehmen und die Sehnsucht richtet sich dann aus auf Materie, auf Wohlleben, auf Körperlichkeit.

Und wie Ich es schon sagte, wer das Leben im Tode sucht, findet den Tod. Doch ihr seid eurer Sehnsucht gefolgt, habt sie gen Mich gerichtet, auf Mich ausgerichtet. Der Strahl eures Herzens geht hin zu Mir, die Verbindung zwischen uns ist der wahre Weg der Sehnsucht und Ich allein bin die wahre Erfüllung eurer Sehnsucht. Allein bei Mir könnt ihr das finden, was ihr euch so sehr ersehnt und was euch die Welt niemals geben kann.

In Mir findet ihr euren Wert, den Wert der Kindschaft Gottes. Die Welt gibt euch auch einen gewissen Wert, und das ist etwas, das Ich gut heißen kann. Wenn man seinen Beruf gut ausübt, bekommt man etwas zurück. Wenn man liebevoll mit Menschen umgeht, bekommt man etwas zurück. Das ist auch ein Wert des Lebens, und es ist gut. Und doch gibt es einen anderen Wert, und das ist der, den Ich euch gebe. Da braucht ihr gar nichts zu tun, ihr braucht euch nur zu öffnen für Mich. Diese Wertschätzung ist, dass ihr Kinder Gottes seid. Und aus diesem Wert heraus erwachsen Zufriedenheit, Glückseligkeit, Friede und Freude, dies sein zu dürfen.

Und ich spreche auch von Gerechtigkeit. Viele Meiner Kinder wollen Mir gerecht werden. Sie möchten Mir etwas geben: Den Wert, den sie haben. Sie wollen gerecht und gerechtfertigt vor Mir dastehen und deshalb tun sie Gutes – und nicht des Guten wegen. Versteht ihr das? Gott kann man nicht gerecht werden, Gott kann man nichts geben, denn alles kommt von Ihm.

Und dann heißt es aber auch: Wenn in einem Ort drei Gerechte wohnen, will Ich den Ort nicht richten. Wenn in einer Stadt zwei Gerechte wohnen, will ich die Stadt verschonen. Solange ein Land wird haben sieben Gerechte, will Ich dieses nicht heimsuchen mit Meinem Zorn. Und so ein Volk wird haben 10 Gerechte, will Ich es verschonen. Was meine Ich mit dieser Gerechtigkeit? Meine Kinder, diese Gerechtigkeit bezeugt die Treue zu Mir. Mir treu zu sein bedeutet, Meiner Liebe zu folgen; den Weg zu gehen, den Meine Liebe für euch bereitet hat … an Meiner Hand. Das ist Gerechtigkeit vor Mir im dem Sinne, das Ich Schonung ausübe, dass Ich ein Land verschone, ein Volk, einen Ort, ein Haus, darin Getreue wohnen, eine Familie, die Mir treu ergeben ist.

Treue, die könnt ihr Mir geben, Treue, das recht und gerecht zu verwenden, was Ich euch gebe an göttlichem Gut, an göttlicher Liebe. Und da kommt wiederum Demut ins Spiel, demütig anzunehmen aus Meiner Hand, um es weiterzugeben an eure Nächsten. Und vertrauensvoll die Wege zu gehen, die Ich euch führe.

Das heißt, ihr müsst nicht suchen nach Menschen, denen ihr von Mir erzählen könnt, Ich werde sie euch zuführen. Doch das tue Ich erst, wenn Mein Kind die nötige Reife erreicht hat, wenn Mein Kind auf dem Fundament seht, das es befähigt, als Arbeiter in Meinem Weinberg tätig zu sein. Diese Reife kann nur Ich ermessen. Und wenn Ungeduld ins Spiel kommt, wenn ein Kind sagt: `Lieber Vater, ich möchte doch schon für Dich tätig sein! Warum ist kein Mensch da, dem ich von Dir erzählen kann?´

Mein Kind, dann will Ich es so. Dann ist die Zeit für dich noch nicht gekommen. Und wenn deine Zeit gekommen ist, dann werde Ich dir die Menschen zuführen und du wirst sehr glücklich sein, dann von Mir erzählen zu dürfen. Ja, dann werde Ich deine Worte sein und werde durch dich die Menschen berühren … durch dein Wort, deinen Blick, durch die Ausstrahlung deines Herzens. Doch die rechte Zeit liegt in Meinen Händen, in Meinem Herzen. Darum seid geduldig und voller Vertrauen.

Ich werde alles zum Guten hinausführen, doch die Zeit ist Mein, Ich bestimme die Zeit, wann etwas geschehen kann und soll, nur Ich erkenne die Reife, den Fortschritt, der zum Ziel führt. Deshalb vertrauet, was auch immer geschieht. Ihr habt euer Leben Mir gegeben, deshalb habe Ich die Möglichkeit, euer Leben so zu leiten, dass ihr ans Ziel kommt.“

* * *

Jesus spricht: Der Kampf, der sich im Geistigen abspielt, manifestiert sich in der Materie. Voran geht immer der Geist. Der Kampf zwischen Gut und Böse, die Gewalten, die sich einander bekämpfen, die laute Gewalt des Bösen – die stille Gewalt der Liebe. Sie treffen aufeinander, Licht und Finsternis toben in der geistigen Welt. Gerade in den Niederungen des Jenseits gibt es große Aufruhr, die Seelen werden aufgestachelt, sich zu erheben gegen das Gute … immer mehr. Meine Engel halten dagegen und oft ist es ein Hin-und-her – auch in euch, denn alles, was in der Welt stattfindet, findet auch in euch statt.

Ja, auch euer Kampf ist ein gewaltiger, und ihr könnt ihn nicht gewinnen ohne Mich. Die Menschen, die nun ohne Mich kämpfen, haben einen schweren Stand. Sie haben keinen Halt, und wenn das Böse sich aufbäumt, werden sie fallen, verzweifelt, voller Schrecken. Doch ihr, Meine Kinder, ihr habt diesen Halt an Mir. Was kann euch geschehen an Meiner Seite? Kann der Tod euch schrecken? Nein, bei Mir gibt es keinen Tod. Was immer auch geschieht in eurem Leben, Ich bin an eurer Seite.

Ihr sollt immer leben im Hinblick darauf, was Ich für euch bereitet habe, und im Wissen, dass euch alles zum Guten dient, auch wenn es euch nicht gefällt. Und ich sage es immer wieder: Wendet eure Augen ab von den äußeren Dingen, die in dieser Welt geschehen, denn dann öffnet ihr euch für diese Mächte. Ihr öffnet die Türe und diese Energien treten dann ein in eure Seele und drücken euch nieder. Angst macht sich dann breit, und diese Angst baut eine Mauer auf zwischen euch und Mir. Das soll nicht sein. Darum blickt auf Mich, denn jeder Gedanke, der euch von Mir ablenkt, sei es eine Sorge, sei es, dass ihr euch bei Mir beschwert, dass ihr Mich anklagt, weil ihr etwas nicht versteht – all das kommt vom Feind des Lebens, der verhindern will, dass ihr euch in Liebe vereint mit Mir.

Ja, es ist ein ständiger Kampf bis ins Ziel, und doch seht ihr, wenn Mein Geist euch stärkt und erfüllt, welchen Kampf gibt es dann noch? Solange Ich in euch bin, ist alles gut. Finsternis und Tod müssen weichen. Keine böse Macht kann sich euch nahen, wenn ihr in der Liebe mit Mir vereint seid; kein irdisches Geschehen kann euch erschrecken, wenn ihr mit Mir vereint seid. Seht die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Meiner Gegenwart bei und in euch, sie rettet euch das Leben.

Ihr seid doch Meine Kindlein, Ich nehme euch in Meine Arme. Ich freue Mich so sehr, wenn ihr zu Mir aufblickt und sagt: `Lieber Vater, hier bin ich, nimm mein Leben in Deine Hand, ich gehöre Dir, Dir allein will ich gehören, Du bist mein Ein und Alles!´

Meine Kinder, ihr ahnet nicht, was dann mit Meinem Herzen geschieht, was ihr Mir für eine Freude bereitet in dieser Hingabe. Das ist Meine große Freude, ja, darum habe Ich diese Schöpfung ins Leben gerufen, auf dass Ich Kinder habe, die Mich lieben aus freien Stücken und denen Ich alles geben kann, was Ich selbst habe und bin. Das ist der Grund dieser Schöpfung, das ist der Grund eurer Existenz. Darum blicket nur auf Mich, nehmt Mich hinein in alles, was ihr denkt, plant und tut. Dann gehen wir zusammen, schon jetzt in dieser Zeit hinein in die Ewigkeit, vereint für immer. Und wir werden Großes schaffen, immer neue Schöpfungen werden wir gemeinsam ins Leben rufen, voller Freude.

Und wenn ihr einst zurück blicken werdet auf dieses Erdenleben, dann werdet ihr sagen: `Lieber Vater, es tut mir leid, dass ich nicht mehr getan habe, Ich war so nachlässig, habe dies und jenes versäumt.´ Dann werde Ich sagen: Mein Kind, ja das ist richtig, aber du siehst, du hast dein Ziel doch erreicht, denn du hast Mich eingelassen in dein Leben und Ich habe immer mehr Zugriff bekommen und konnte dich dadurch immer mehr erfüllen mit Meinem Geist, Meiner Gegenwart, Meiner Liebe.

Meine Kinder, Ich bin auch gekommen, um eure Bitten auf- und anzunehmen. Ich habe in euch die Impulse gelegt für die Menschen, für die ihr beten sollt. Nun könnt ihr fragen: `Ja, lieber Vater, wenn Du schon weißt, für wen wir beten sollen, warum sollen wir das noch einmal zu Dir tragen?!´

Da sage Ich: Ich will doch, dass wir zusammen wirken und Gutes tun. Das ist Meine Freude, und Ich schenke es euch – diese Sehnsucht zu helfen habe Ich in euch gelegt. Und was bedeutet das, wenn Ich die Impulse für die Fürbitten in eure Herzen lege? Das Bedürfnis, zu helfen und Gutes zu tun? Das bedeutet, dass in dieser Bitte bereits die Erfüllung liegt. Ich habe sie mit hinein gelegt in euer Gebet, das ihr Mir darbringt. Und das ist doch etwas Wunderbares, dass ihr wisset, dass Ich eure Bitten erhöre. Auch wenn die Zeit bestimmt, wann die Erfüllung vonstattengeht, gibt es doch die Gewissheit, dass es so ist.

Und Ich lasse es Meinem Kind frei, ob es die Bitte laut ausspricht oder diese Mir im Stillen darbringt; das ist für Mich einerlei, denn das Wort ist ja nur die Hülle. Die Hülle fällt weg, es geht um den Sinn, die Seele des Wortes. Und in der Seele liegt der Geist und das bin Ich und das ist die Erfüllung. So besteht jedes Wort aus Körper, Seele und Geist, wie auch ihr aus Körper, Seele und Geist besteht.“

Fürbitten

„Meine Kinder, eure Gedanken, eure Worte habe Ich in Mein Herz gelegt, in Meine Barmherzigkeit. Doch sage Ich dazu: Die Notwendigkeit bedingt oft eine schmerzliche Korrektur, einen schmerzlichen Erlösungsweg und doch bin Ich auch in der Lage, Linderung zu verschaffen, eine gewisse Zeit Freiheit von einer Belastung zu ermöglichen, auf dass die Seele wieder atmen kann. In diesen freien Raum der Zeit lasse Ich dann Mein Licht hinein scheinen in die Seele, streue Ich Samen der Liebe, und dann liegt es an dem jeweiligen Menschen, inwieweit er bereit ist, dies anzunehmen und zu ergreifen. Dieses Stück Freiheit zu erkennen als Gabe der Liebe, sich daran festzuhalten, dass er dann am Strahl des Lichtes hinausgeht aus seiner Dunkelheit und Not, einer Krankheit vielleicht … Verzweiflung … Besessenheit.

Und da greife Ich tief hinein in das Gefüge der seelischen Abläufe, so dass Mein Wille über dem Willen des Geschöpfes steht. Denn wenn es in die Dämonie abgeglitten ist, muss Ich härtere Werkzeuge verwenden, muss Ich göttliche Macht ausüben. Doch stets dient sie zum Guten. Ja, selbst die Hölle ist ein Ort Meiner Barmherzigkeit. Ja, das Fundament der Hölle ist Liebe, denn dort werden die Seelen geläutert. Und das ist auch ein Schmerz Meines Herzens, Meine Gedanken in einen Zustand des Schmerzes zu versetzen. Und doch ist es die Notwendigkeit, einen Ausweg zu schaffen, Demütigung zu bewirken, auf dass Mein Werk der Erlösung wirksam wird.

Ein Kind, das Mich recht betrachtet, sieht, dass alles eigentlich immer Liebe ist. Nur in den Abstufungen nach `unten´, in die niederen Bereiche des Lebens, wird die Liebe immer unsichtbarer und kann dort nicht mehr als solche betrachtet werden, sondern als Gerechtigkeit, als Gesetz von Ursache und Wirkung, als blindes Schicksal … und doch ist es immer Liebe. Selbst der ärgste Schmerz, der ärgste Tod hat einen Kern, und der ist Liebe.“

* * *

Jesus spricht: „In die Stille hinein lege Ich Mein Wort, in diesen Raum lege Ich in Mein Wort, in eure Herzen lege Ich in Mein Wort, das Ich zu euch spreche heute, das Ich zu euch spreche immerdar. Das Wort, das bin Ich selbst. Es gibt keinen Unterschied zwischen Mir und dem Wort. Und so habe Ich euch in Mein Herz geführt, bin gekommen mit einem Herzen voller Liebe und bin bereit, euch zu dienen als Gott, denn Ich bin voller Sehnsucht, eure Liebe zu empfangen und tue alles dafür, dass unsere Herzen sich begegnen können, jetzt in diesem Raum, wo ihr Mich nicht sehet, aber doch höret.

Der Glaube, der nicht sieht, meine Kinder, ist der wahre Glaube, denn Mich zu sehen ist eine Nötigung. Doch wenn ihr Meinem Wort glaubt, dann seid ihr frei im Glauben und in der Liebe. Und das ist es, was euch erfüllt mit der Freiheit des Geistes der Liebe zu Mir. Darum freuet euch, Mich nicht zu sehen, denn dann könnt ihr erklimmen den höchsten Berg des Glaubens. Die Krone des Glaubens ist das Vertrauen in Mich, ohne Mich zu sehen. Meinem Wort Vertrauen zu schenken, bis hinein in den Tod. Darum verlanget nicht danach, Mich zu schauen. Ihr werdet Mich schauen noch früh genug, doch jetzt ist die Zeit des Glaubens und der Hingabe.

Meine Kinder, reicht euch die Hände zum Zeichen dafür, dass Ich ein Band der Liebe um euch geschlungen habe, dass ihr vereint seid in der Liebe zu Mir, dass ihr eine Einheit bildet in Meinem Geist. Und ihr spürt diese Einheit, die das Fundament bildet in diesem Raum. Es ist das Fundament eurer Herzen und dieses Fundament bin Ich.

Und so vereine Ich euch, und dies ist schon ein Vorgeschmack der Vereinigung, wie sie Meine Kinder im Himmel erfahren dürfen, diese Einheit, durchdrungen von Meinem Geist, eine Einigkeit ohnegleichen, eine Freude ohnegleichen, eine Einheit der Liebe, auf Mich ausgerichtet, die Ich wieder zurück strahle in die Herzen Meiner Kinder. Und es ist im Grunde ein Licht und eine Liebe – und das ist der Himmel.

Diesen kleinen Vorgeschmack auf diesen Liebezustand der Seele gebe Ich euch, indem Ich euch hier zusammenrufe in der Finsternis dieser Welt, um hier ein Licht zu entzünden, das hinaus strahlt in die Welt. Ihr könnt es nicht sehen und doch ist es so, dass nun die Finsternis weicht … und weicht … und weicht zurück in ihre Höhlen, in ihre Bosheit, um sich dort selbst zu verzehren für diesen Augenblick der Ewigkeit, den Ich nun hier eröffne in diesem Raum.

Die Einigkeit des Himmels ist zugegen in dem Sinne, dass sich der Himmel geöffnet hat. Und dieser Mein Sohn, der zu euch spricht, durch den Ich zu euch spreche – seine Seele habe Ich so gestaltet, dass Ich den Himmel durch ihn für euch öffnen kann und so eine himmlische Einstrahlung stattfindet und ein Einblick der Himmelsbewohner hier herein, und ihr den Ausblick habt in den Himmel, den ihr jetzt schon in euch traget dadurch, dass ihr Mich liebet.

Meine Kinder, Ich habe die Schöpfung so gestaltet, dass der freie Wille das oberste Gebot darstellt. Besonders auf dieser Erde, wo Ich Mir wahre Kinder ziehe für alle Ewigkeit, ist es notwendig, dass die Mächte Gut und Böse zugegen sind, auf dass sich die Menschen stets entscheiden können zwischen dem, was gut ist, und dem, was nicht gut ist. Nun hat sich diese Welt durch das verkehrte Verhalten und die falsche Begierde der Menschheit so entwickelt, dass die böse Seite Übergewicht über das gesetzte Maß bekommen hat. Der Zug zur Finsternis hat überhandgenommen und diese Macht des Bösen zehrt nun kräftig auch an Meinen Kindern – mehr als je zuvor.

Ihr seid hin und hergerissen zwischen dem, was ihr als gut und wahr erkannt habt und den Niederungen eurer Seele, die euch immer wieder hinab ziehen in die Gefilde der Gebundenheit an die Welt, der Eigenmächtigkeit, des Eigensinns und auch des Zweifels. So habt ihr einen heftigen Kampf zu bestehen in dieser Zeit, darum ist es so, dass Meine Gnade und Barmherzigkeit ein Maß angenommen haben, das es bisher nicht gab auf dieser Erde. Oft wundert ihr euch, dass Ich mit euch gehe hinein in eure Sünden, dass Ich stets bereit stehe, wenn ihr Mich verlasset, dass Ich unermüdlich um euch kämpfe und ringe, auf dass ihr nicht verloren gehet, sondern den Weg findet in Mein Herz … bleibend, und nicht nur hie und da.

Und ihr seht, wie die Menschheit auf einen Abgrund zuläuft, doch es sind nur Wenige – zu denen ihr gehöret -, die Ich eingeführt habe in die einzige Wahrheit, die Ich bin. Das ist einerseits ein Privileg, das ist andererseits eine große Verantwortung, und diese bedarf einer besonderen Konsequenz eures Vorwärtsschreitens im Geistigen. Das ist der Punkt, Meine Kinder, wo es hapert bei den meisten von euch. Denn noch immer seid ihr zu lau, immer noch habt ihr nicht erkannt die Notwendigkeit, mit aller Seelenkraft Mir nachzufolgen. Und dies erzeugt einen Zwiespalt in euch, der euch immer wieder hinab zieht und hinein zieht in die Welt. Und dann ist es oft ein Kreis, den ihr beschreitet und kein Vorwärtsgehen.

Und doch sage Ich auch: Wenn ihr euch im Kreis bewegt, dann arbeite Ich an euch in den Tiefen eurer Seele, wo ihr nicht hinseht, und wo es einen steten Fortschritt gibt, der dann erst sichtbar wird, wenn ihr wieder den geraden Weg geht an Meiner Hand. Dann entfaltet sich das in euch, was Ich im Verborgenen in euch bewirke in eurer Lauheit und Unbeständigkeit. So kommt ihr nicht voran und kommt aber durch Meine Gnade und Barmherzigkeit doch voran, in dem Sinne, dass Ich die Weichen schon stelle im Vorhinein, auf dass ihr den richtigen Weg findet und gehen könnt.

Und die Weichen sind immer so gestellt, dass ein Geleis in die Welt führt und ein Geleis zu Mir. Der Zug auf dem Geleis, das in die Welt führt, ist laut und bunt und verführerisch und schmeichelt euch. Und der Zug auf dem Geleis, das zu Mir führt, da herrschen Stille und Ruhe und Frieden. Ihr habt immer die Möglichkeit, in diesen oder in jenen Zug einzusteigen. Darum ist es so wichtig, dass ihr achtsam durch den Tag geht, dass ihr die Stille sucht und nicht den Lärm dieser Welt.

Ja, Musik bewirkt eine Erheiterung und Lockerung der Seele, und doch ist es notwendig, in die Stille zu gehen, um Meine Stimme zu hören, um die Impulse empfangen zu können, die Ich gebe und die so notwendig sind für euch.

Doch sind viele von euch, da euch die nötige Konsequenz im Geistesleben fehlt, in einen belastenden Zustand gekommen, wo ihr spürt: `Da ist etwas nicht in Ordnung in mir, ich fühle mich krank, es ist eine Last auf meiner Schulter, ich bin traurig und weiß nicht warum.´ Das liegt daran, dass ihr nicht diesen Schritt getan habt oder tut, der jetzt notwendig ist in dieser Phase des Prozesses der Vergeistigung Meiner Kinder und der Phase des Prozesses der gänzlichen Verteufelung der Welt. Deshalb ist es nötig, dass ihr euch nun ganz fest an Mich haltet, Meine Kindlein. Nur wenn ihr Mir die Türe öffnet, kann Ich eingreifen in euer Leben. Ich habe es schon oft gesagt: Der Unterschied zwischen den Weltmenschen und den Gotteskindern besteht darin, dass der Weltmensch seinem Schicksal blind ausgeliefert ist, dass er nicht weiß, warum die Dinge geschehen, während Mir die Gotteskinder, die Mir ihre Herzenstüren geöffnet haben, die Möglichkeit geben, in ihre Sphäre einzutreten, um dort zusammen mit ihnen den Weg zu gehen; dann kann Ich Licht und Liebe in ihre Herzen legen, in eure Herzen legen.

Ihr habt euch entschieden für Mich, ihr seid doch bereit; ja, ihr tragt große Sehnsucht in euren Herzen, Mich in eure Arme zu schließen, mit Mir zusammen zu sein. Meine Kinder, könnt ihr euch ein Leben ohne Mich noch vorstellen? Ich sage: Nein. Und wenn Ich einen Weltmenschen fragen würde: Kannst du dir ein Leben mit Mir vorstellen? Er wird sagen: Nein! Das ist der große Unterschied.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, Ich spreche Worte des Ernstes, um euch vorzubereiten auf das, was kommen mag. Und Ich spreche Worte der Liebe als Vater zu Meinen Kindern, um euch zu zeigen, was es Mir bedeutet, mit euch zusammen diesen Weg zu gehen. Wie auch ein irdischer Vater, eine irdische Mutter mit einem fröhlichen Herzen durch die Welt gehen, wenn das Kind dabei ist, wenn die Kinder dabei sind, wenn eine Gemeinschaft in der Familie besteht – auf einem gemeinsamen Fundament, wie es bei uns hier der Fall ist. Und so ist es Meine Freude, dass wir zusammen diesen Weg gehen, dass Ich bei euch sein darf; denn Ich habe euch zwar gerufen, aber ihr seid auch gekommen, was nicht selbstverständlich ist, denn nicht viele folgen Meinem Ruf.

Meine Kinder, Ich nenne das Wort, das ein Instrument ist für euch, auf dass ihr frei werden könnt von gewissen Bindungen – und das Wort heißt Reue. Ihr wisst, dass Ich als Vater eure Sünden aufgenommen habe in Mein Herz und euch alles verzeihe, weil ihr euch aufgemacht habt, den Weg zu und mit Mir zu gehen. Das bedeutet aber nicht, dass ihr nicht bereuen sollt eure Sünden, denn Reue ist ein gar mächtiges Instrument, welches die Seele in Brand setzt und dadurch einen Freiraum schafft, und dieser Freiraum nennt sich Demut.

Demut wiederum ist das Fundament und der Raum der Liebe. Darum scheuet nicht, Meine Kinder, hinein zu gehen in das Feuer der Reue, in der Erkenntnis, dass ihr fehlgegangen seid schon so oft und immer wieder und dass ihr durch den Schmerz der Reue frei werden könnt für Meine Liebe. In der Hölle ist die Reue ein mächtiges Instrument, das Instrument schlechthin, denn nur wer Reue empfindet, kann den Weg aus den höllischen Gefilden finden und frei werden von dieser Finsternis. Und auch das Fegefeuer, wie es die Menschen bezeichnen, ist das Feuer der Reue.

Doch Reue zu haben bedeutet nicht, dass ihr dann mit einem schlechten Gewissen durch den Tag geht, sondern Reue bedeutet, dass ihr euer Fehlgehen erkennt, dass es euch Leid tut und dass ihr dann damit zu Mir kommt und Mir eure Sünde hinlegt, diesen Schmerz der Sünde Mir hinlegt, diesen Schmerz der Reue Mir hinlegt, der immer wieder in euch auftaucht und aufbrennt, weil ihr eben noch in Sünde lebt. Und dann nehme Ich euch an der Hand, dann berühre Ich eure Herzen, mache euch frei von dieser Last, und ihr erkennt dadurch Meine Liebe – und das macht euch demütig vor Mir. Der Einblick in Meine Barmherzigkeit schenkt euch Demut und dadurch erblüht die Liebe in euch – das ist der Weg, den ihr gehen könnt.

Reue zu empfinden, dazu bedarf es auch einer gewissen Wahrhaftigkeit, dazu bedarf es auch, den Mut zu haben, sich einzugestehen, dass man in Sünde lebt. Nicht dass man ein schönes Gewand sich überzieht, ein Gewand der Heiligkeit und spricht: `Ich gehe mit Jesus´, und doch sieht es in der Seele ganz anders aus, weil man in Sünde lebt und diese verbirgt vor der Welt und vermeintlich vor Mir.

Darum ist es notwendig, sich wahrhaftig vor Mir offenzulegen, auf dass Ich eintreten kann in eure Schwachheit. Denn wie Ich es sagte: Ich bin in den Schwachen mächtig! Meine göttliche Macht entfaltet sich in eurer Schwäche vor Mir, in eurer Bedürftigkeit, dass ihr es aus eigener Kraft nicht bewältigen könnt, frei zu werden von Sünde.

Meine Kinder, Ich habe von der Reue gesprochen, nun spreche Ich von der Liebe. Ich spreche lieber von der Liebe als von der Reue. Liebe ist etwas Wunderbares, es gibt eigentlich nur Liebe, doch dies kann man erst erkennen, wenn man ganz von Liebe durchdrungen ist, wenn man ganz zu Liebe geworden ist. Dann sieht man überall nur noch Liebe. Dann sieht man das Wirken der Liebe im Bösen, dann sieht man das Licht in der Finsternis, dann ist alles gut.

Als Ich Meine Apostel mit dem Heiligen Geist erfüllte, kamen sie in einen Zustand, in dem sie alles mit den Augen der Liebe betrachten durften. Sie waren so überwältigt, dass sie keine Worte fanden, um diesen Zustand der Wahrheit der Liebe zu beschreiben. Und es kam plötzlich über sie, sie saßen zusammen – so wie ihr in diesem Raum – und unterhielten sich über Mich, sie beratschlagten, was sie nun tun sollten und wie sie gemeinsam ihre Zukunft gestalten sollten. Sie hatten offene Herzen und waren voller Sehnsucht nach Mir, und auch ein bisschen Traurigkeit war in ihnen – und dann geschah es. Sie waren zubereitet, ihre Seelen waren bereit, Ich erfüllte sie mit Meinem Geist.

Nun war es so, dass sie in diesem Augenblick keine Worte fanden, und doch wurde dieser Zustand für sie zu einem Bewusstsein, im Göttlichen zu leben, aber auch vernünftig handeln zu können in menschlicher Weise. Das Göttliche und das Menschliche vereinten sich in diesem Geist zu einer Handlungsfähigkeit, die in Meinem Sinne und Meinem Willen vollbracht werden konnte.

Meine Kinder, glaubet es, in diese Zubereitung habe Ich auch euch gesetzt. Auch euch möchte Ich mit diesem Meinem Geist erfüllen. Ihr sollt nicht glauben, dass die Apostel damals besondere Menschen waren. Ja, sie waren auserwählt für jene Zeit, doch ihr seid auserwählt für diese Zeit. Ich habe euch aus den Himmeln genommen, habe euch aus dem Licht genommen und in die Dunkelheit gesetzt und geführt, so wie damals die Meinen – um sie schließlich wieder mit Meinem Licht zu erfüllen, mit Meiner Liebe. Allein die Zeit macht den Unterschied.

Und so wie damals ist es nun auch nötig, dass Ich Meine Apostel aussende in die Welt zu denen, die Sehnsucht haben nach dem Göttlichen, zu denen, die verloren sind und verzweifelt. Das sollt ihr sein, und dazu braucht ihr diesen Geist. Und die Voraussetzung wiederum dafür ist die Hingabe eurer Leben an Mich, dieses hundertprozentige Vertrauen, dass Ich euch führe und leite, euer Jesus, und dass Ich euch nimmer verlasse und alles daran setze, dass ihr euer Lebensziel erreicht. Amen.“

Samuel: Jesus geht reihum und legt jedem von uns die Hand aufs Haupt und spricht Seinen Segen und spricht die Worte, die Er jedem von uns ins Herz legt: `Ich bin bei dir.´ Wir können daraus ein `Du bist bei mir´ machen. Er ist voller Freude – ein freudvoller, barmherziger, fürsorglicher Blick im Hinblick darauf, dass wir diese Zeit mit Ihm zusammen bewältigen.

Er spricht: „Meine Kinder, Ich liebe euch, Ich liebe euch so sehr, ihr seid ja ein Teil Meiner Liebe. Ich habe euch genommen aus Meinem Herzen. Ich habe einen Teil Meines Herzens in die Dunkelheit gesandt, und diese Liebe fehlt Mir nun – und ihr bringt sie Mir zurück, indem ihr einkehrt in Mein Herz, auf dass es wieder ganz werde. So vereinige Ich euch und ihr bleibt vereint, auch wenn ihr wieder auseinander geht. Dieses Band, das Ich zwischen euch und zwischen uns geknüpft habe … ihr könnt es zwar weit dehnen, doch zerreißen wird es nimmermehr. An diesem Band der Liebe und des Lichtes könnt ihr euch immer wieder zurückhangeln und zurückfinden in Mein Herz.

Und ihr wisset ja, dass Ich immer wieder auf euch zu gehe, den Abstand zwischen uns verringere, wo immer es möglich ist, doch stets in der Achtung eures freien Willens. Das bedeutet, wenn ihr euch abwendet von Mir, bleibe Ich auf euch ausgerichtet mit Meinen Augen, mit Meinem Herzen. Und wenn ihr euch wieder zu Mir kehret, treffen sich unsere Augen und Herzen erneut.

Das erlebt ihr auch jetzt in eurem Lebenskampf: Einmal spürt ihr Meine Nähe, einmal spürt ihr Kälte und keine Liebe, und doch weckt dieses Auf-und-Ab eure Sehnsucht immer mehr, bei Mir zu sein. Der Wunsch nach diesem Zustand der Liebe zusammen mit Mir wird immer intensiver werden. Der Wunsch nach der Auferstehung in Mir, die ihr dann erleben dürft, wird euch ganz erfüllen und wird das Tor sein für Meinen Geist, für die Verschmelzung mit Mir, eurem Jesus.

Ich habe nun das große Jenseitstor geöffnet, auch für die niederen Gefilde des Jenseits, auf dass Mein Wort hinaus dringe ins Zwielicht, in die Dunkelheit, auf dass auch diese Seelen erfahren, dass es einen Gott der Liebe gibt. Und die Worte, die Ich nun spreche, sollen und werden hinein dringen in diese Welt des Zweifels, des Eigensinns und des Übels.

Ich sage euch erneut (zu den anwesenden Verstorbenen): Es gibt nur einen Gott, und es gibt nur einen Erlöser – und der bin Ich, Jesus Christus. Gekreuzigt von der Welt, auferstanden vom Tode, um den Weg zu bahnen für alle Gefallenen, für alle Verlorenen. Und dieser Weg bleibt bestehen in Ewigkeit, er führt in die Freiheit aus der Gefangenschaft des Todes. Die Worte, die Ich zu euch spreche, sind durchdringend, auch bei denen, die sich wieder abgewendet haben und Mich belächeln und auch Meine Kinder hier in diesem Raum belächeln. Sie haben noch einen langen Weg vor sich. Ich sage euch: Ja, ihr habt noch einen langen Weg vor euch, einen schmerzhaften Weg, den ihr euch selbst bereitet durch euren Unglauben und durch eure Bosheit.

Und zu denjenigen, die Meine Worte hören voller Dankbarkeit und sie annehmen, sage Ich: Macht euch nun auf den Weg, ihr seht ihn, er liegt vor euch. So manche Hindernisse werden sich vor euch auftun, und nur mit Liebe könnt ihr sie bezwingen. Deshalb geht mutig voran, damit auch ihr einst eure Heimat erreicht.

Und zu euch, Meine Kinder, die ihr euch hier körperlich befindet, sage Ich, dass auch eure Verwandten, Vorfahren und Ahnen zugegen sein dürfen, um diesem Geschehen beizuwohnen. Sie sind voller Freude und Dankbarkeit. Sie sehen das Vertrauen, das ihr in Mich habt, sie spüren eure Sehnsucht, und diese berührt ihre Herzen. Sie ahnen, dass dies hier Wahrheit ist, und dass das Geschehen hier ihnen die Möglichkeit bietet, frei zu werden, endlich den Weg antreten zu können in die Freiheit des Geistes. Ja, auch euch Jenseitige hülle Ich ein in Meine Liebe.

Meine Kinder, es sind Unzählige, die nun hier versammelt sind, die Ich alle einschließe in Mein großes Herz, Mein unendliches Herz. Die Liebe, die aus Meinem Herzen strömt, ist unermesslich, und ist bereit für alle Wesenheiten dieser Schöpfung. Doch begegnet sie jedem gemäß seines Zustandes. Meine Liebe beinhaltet auch das Gericht. Und so ist das Fundament jeden Gerichtes und jeder Auswirkung einer sündhaften Tat Liebe, um die Sünde wieder ins Licht zu führen.

Im Grunde ist es satanische Seelensubstanz, die diese Schöpfung bildet, die Ich zurück führe ins Licht, auf dass letztendlich der Feind des Lebens dasteht ohne die Möglichkeit, etwas bewirken zu können; isoliert von allem, allein und einsam in der Dunkelheit. Und so wird er einst auch diesen Weg antreten. Doch die Dimensionen der Ewigkeiten bis dahin sind unermesslich. Und auch wenn er es selbst nicht glauben mag, so wird es doch sein, dass einst alles Gefallene wieder zurück kehrt zu Mir und nichts zurückbleibt in der Dunkelheit der Unendlichkeit.

Ihr, die ihr in die Zeit gegangen seid, könnt nicht ermessen, was es bedeutet: Eine Ewigkeit. Diejenigen, die bereits in Meinen Himmeln, in Meinem Hause wohnen, für sie sind Raum und Zeit einerlei, denn im Geiste gibt es keinen Abstand weder in der Zeit noch im Raum. Um das zu begreifen, muss man selbst in die Dimension der Zeitlosigkeit eintreten. Mit dem Verstand geht das nicht, Meine Kinder, und das braucht ihr auch nicht.

Für euch zählt nur, was jetzt ist, in dieser Endzeit, in der Gegenwart, und dass Ich Meinen Plan verwirklichen werde: Das Friedensreich auf dieser Erde zu begründen, und dass ihr Teil dieses Planes seid. Das ist wichtig für euch. Und auch wenn Ich sagte: Ein Krieg wird kommen, Not wird kommen, Verzweiflung und Tod, so darf euch das nicht in die Dunkelheit ziehen. Seht immer darauf, dass Mein Plan hinter diesen Geschehnissen steht und dass Ich alles zum Guten führen werde. Das gibt euch Trost und gibt euch Lebensfreude – sie sind Grundvoraussetzung, um lieben zu können.

Viele Menschen werden die Lebensfreude verlieren und haben sie schon verloren. Sie werden nicht mehr leben wollen und werden sich das Leben nehmen und es ist schon soweit, dass es viele tun, weil sie keine Perspektive haben, keine Zukunft, keinen Lebenssinn, keinen Glauben … da kann Ich als Gott nichts machen, das ist der freie Wille. Doch auch dahinein gehe Ich, in die Welt der Selbstmörder, und schaffe Möglichkeiten, auf dass auch diese Seelen gerettet werden. Und auch durch euch, wenn ihr für die Menschen von Herzen betet, die keinen Lebenssinn mehr sehen können, dann ist es ja so, dass Ich den Impuls dafür gebe, und dann lebt ihr Meine Liebe im Gebet und sendet sie hinaus in die Welt. Deshalb sage Ich immer wieder: Unterschätzet nicht eure Gebete, denn Ich bin die Macht des Gebetes in euch.

Nun habe Ich euch schon viel geschenkt heute, Meine Kinder, viele Worte, die ihr nachlesen könnt. Und dann könnt ihr eintreten in die Tiefe dieser Worte, noch einmal erkennen, was es bedeutet, dass Ich zu euch spreche. Dass ihr erkennet die Wahrheit der Worte, die in der Zeit schnell vorbeigehen, und doch könnt ihr sie festhalten in der Schrift, um sie zu vertiefen. Sie sind Nahrung für eure Herzen.

Nun schließe Ich das Tor zum Jenseits wieder, auf dass ihr abgeschottet seid von den Einflüssen der Welt des Zwielichts und der Dunkelheit. So sollt ihr Mich auch stets bitten schon am Morgen, dass Ich euch beschütze, dass Ich abhalte von euch, was euch nicht gut tut. Und wenn ihr durch den Tag geht, sendet Mir einen Gedanken, so oft es euch möglich ist, nehmt Mich hinein in eure Gedankenwelt, in euer Tun und Lassen, in euer Leben. Und am Abend dankt Mir: `Lieber Vater, ich danke Dir, dass Du bei mir bist, dass Du mich führst und leitest, dass Du mich liebst. O schenk mir doch noch mehr Liebe zu Dir, damit wir eins werden können in dieser Liebe.´

So betet zu Mir, Meine Kinder, so sprecht mit Mir, eurem Vater Jesus. Amen.“

Samuel: Jesus sagt, die Sünden, die wir noch in uns tragen, dass kann was Gravierendes sein, was man weiß, aber man kommt nicht davon los, oder es kann was ganz Subtiles sein, das man nicht erkennt. Da wird Er uns genau zeigen, was es ist. Er sagt, dass wir jetzt mit diesen Dingen brechen müssen, gewisse Verhaltensweisen verlassen, die uns an die Welt binden. Sonst können wir in große Schwierigkeiten kommen, sonst wird die Diskrepanz zwischen dem, was Er uns gibt und wie wir leben zu groß, dann kann es sein, dass wir unser Lebensziel nicht erreichen. Wir müssen unseren Weg jetzt sehr ernst nehmen, denn wir befinden uns in einer Zeit, die alles von uns abfordern wird.

Er sagt, obwohl wir jetzt hier zugehört haben, dass wir immer noch nicht so ganz erkannt haben, um was es eigentlich geht. Und Er sagt nochmal ganz eindringlich: „Blickt nicht mehr so sehr auf die Welt; ja, lebt in der Welt, tragt Verantwortung für die Dinge, die nötig sind in der Welt, Beruf, Familie, aber brecht mit dem, was in euch den Raum beansprucht, den Ich brauche, um euch zu führen. Ansonsten können Krankheiten entstehen, seelische Probleme, die ihr nicht mehr bewältigen könnt.“

Diese Zeit bringt besondere Herausforderungen mit sich und da müssen wir ganz ernsthaft an die Sache rangehen und uns mehr bemühen. Aber wir sollen das als frohe Botschaft sehen, dass Er uns darauf aufmerksam macht, dass wir wissen, um was es geht und was zu tun ist. Er lässt uns nicht waisen, Er lässt uns nicht im Regen stehen, wir werden genau wissen, was wir zu tun haben.

Er sagt ja auch, Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig. So dürfen und sollen wir in unserer Bedürftigkeit vor Ihn hintreten: „Lieber Vater, ich bin schwach und schaffe es nicht aus eigener Kraft, sei Du mit Deiner göttlichen Kraft und Macht in mir, vertreibe Du die Dunkelheit aus mir.“ So können wir Schritt für Schritt vorwärts gehen. So kommen wir in den Zustand, dass wir nicht zweifeln und verzweifeln, sondern immer tiefer eindringen werden ins Herz Jesu Christi.

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Lieder, die u. a. in den Feierstunden gespielt werden

Thaïs/Acte Deux Meditation – Jules Massenet

Sanctus aus der Cäcilienmesse – Charles Gounod

Jesus höchster Name

Meine Zeit steht in Deinen Händen

Jesus ist Sieger – Arno Krumm

Jesus kommt, bist du bereit – Anja Schraal

An Easter Hallelujah – Cassandra & Callahan

Thank You – Jesus Army

Abwun ´Vater Unser´ Aramäisch – Antje Nagula/Dominus

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