Die Fragen gebe ich teilweise gekürzt wieder und die Antworten erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, da sich Fragen zum Geistesleben niemals umfassend und auf allen Erkenntnisebenen beleuchten lassen. Ich veröffentliche diese zum Nutzen aller mit Genehmigung der Geschwister. Die Einblicke in die dämonische Welt mögen seltsam anmuten, doch zeigen sie auf, welche Wesenheiten in den jenseitigen Seelenbereichen verantwortlich sind für Krankheiten und Nöte aller Art.
Kirche – Glaube
Lieber Samuel, ist das Rosenkranzgebet in der katholischen Kirche in der durchgeführten Form tatsächlich von Gottes Seite so gewollt? Ich vermute es weniger, denn der Fokus ist dabei stark auf Maria ausgerichtet, die darin eine Fürbittefunktion einnimmt, obwohl aus meiner Sicht Jesus der einzige Mittler zu Gott dem Vater ist. Wie siehst du es?
Lieber Bruder, am liebsten hat es unser himmlischer Vater, wenn wir frei und kindlich mit eigenen Worten beten. Wenn vorgefasste Gebete, dann das Vaterunser. Doch auch das soll und muss mit dem Herzen gebetet sein, dann erst entfaltet es seine göttliche Wirkung und Liebekraft.
Sprich doch mit Jesus wie mit einem besten Freund, wie mit einem Bruder, wie mit einem Vater, ganz zwanglos und frei. Darüber freut Er sich am meisten. Und du kannst immer mit Ihm sprechen, bei Gott gibt es keine festgelegten Sprechzeiten wie bei den Weltmächtigen, Er ist immer für uns da, voller Freude, dass sich Ihm ein Kind öffnet, dass ein Kind sein Herz ausschüttet und aufrichtig um Seine Liebe bittet.
Lieber Samuel, wie von dir geschrieben bete ich schon lange und frei, ohne diverse `Formeln´ usw. Meine Frage hatte sich mehr auf einen Bekannten und seine Frau bezogen, welche dem Rosenkranzgebet und vielfältigen Wiederholungen der gleichen Gebetsformulierung eine hohe Bedeutung beimessen. Zumindest habe ich vom Geist Gottes schon gespürt, dass diese Vorgehensweise eigentlich nicht passend ist.
Wie siehst du es mit Maria, die im Rosenkranzgebet sehr stark als Vermittlerin verwendet wird? Aus meiner Sicht eigentlich nicht wirklich passend. Aus Sicht einiger katholisch geprägten Gläubigen erscheint Maria etwa einmal jede Woche an bestimmten Wallfahrtsorten. Ist dies tatsächlich so?
Lieber Bruder, Maria möchte nicht angebetet werden, deshalb gibt sie sich selten kund, sonst würde sie ihrer Anbetung Vorschub leisten. Sie hat einmal durch mich gesprochen und ihre Liebe zu Jesus bezeugt. Sie berichtete von ihrem Schmerz bei Jesu Kreuzigung. Ihre Reinheit ist wunderbar, ihre Demut unaussprechlich. Maria ist also schon eine besondere Seele. Jesus sagt, dass keine im Himmel so rein ist wie sie. Aber im Grunde sind wir alle Geschwister, geschaffen aus der Liebe Gottes, jedes mit ganz eigenen Talenten und Aufgaben, so auch Maria.
Leider ist es so, dass bei vielen Botschaften, darin sich vermeintliche Sternen- oder Himmelsbewohner kundgeben, in Wahrheit Hochmuts- und Lügengeister aus den niederen Sphären am Werk sind – oder die Worte kommen aus dem Seeleneigenen der Empfänger. Bei sogenannten `aufgestiegenen Meistern´ kann man sicher sein, dass das eine oder das andere der Fall ist.
Tatsächlich melden sich selten Erzengel, Apostel oder Maria zu Wort. Und auch bei so manchem Vaterwort-Empfänger kommt es vor, dass sich Verstellungsgeister kundtun.
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Hallo Samuel, zwei Fragen. Erstens: Gibt es für die Werke der Neuoffenbarung eine kirchliche Anerkennung (Swedenborg, Lorber, Mayerhofer, Böhme und weiteren), und falls nein, ob wir dazu ein Prüfverfahren anregen sollten?
Zweitens: Freunde von mir wechselten ihre Konfessionszugehörigkeit vom römischen Katholizismus zur alt- oder christkatholischen Kirche. Sie argumentieren mit dem Zerfall der röm. kath. Kirche, mit deren Nichtanerkennung der Neuoffenbarungen, auch wenn Privatoffenbarungen als solche (fast!) ohne Konsequenzen für das Lehrgebäude der Kirche als bekannt und nicht a priori als zu bezweifeln gelten. Weiter finden sie in der christkatholischen Kirche die Frauen als gleichwertig und gleichberechtigt mit den Männern beurteilt, warum es dort auch das Frauenpriestertum gibt. Den Hinweis auf die auf der neuen Erde zu erwartende einzige Kirche beantworten sie mit dem Hinweis, die altkatholische Kirche gehe ja zurück auf das Urchristentum und sei darum legitimierter, zur neuen Kirche auf der neuen Erde zu werden.
Dazu kommen andere Prophezeiungen, dass es auf der neuen Erde nur noch eine Kirche (ohne konfessionelle Spaltung) geben werde. Diese würde aus der röm. kath. Kirche heraus entstehen. Der Papst würde nicht mehr als sogenannter Stellvertreter Gottes auftreten, sondern als Oberhaupt, wie damals Petrus. Hat Jesus für uns in Seiner Barmherzigkeit nützliche Hinweise für ein besseres Verständnis?
Lieber Bruder, zu Erstens: Eine kirchliche Anerkennung – was ist das, zu was soll die von Nutzen sein? Die Kirche ist doch keine Autorität, sondern als Institution und Organisation ein Werkzeug des Antichristen. Die sollen das Wort Gottes prüfen? Das Wort Gottes prüft sich selbst im Herzen jedes Menschen, wo es auch lebendig wird im Tun. Die daraus hervorgehende göttliche Lebendigkeit ist das Zertifikat der Wahrheit.
Zu Zweitens: Die Kirche des Friedensreiches setzt sich zusammen aus dem Volk, das Jesus Christus liebt. Einen Papst wird es da nicht mehr geben. Stellvertreter Gottes auf Erden ist jeder Mensch, der Jesus Christus in sich verwirklicht. Zur allgemeinen Geistesschulung wird es erwählte Apostel geben, mit der Aufgabe, göttliche Ordnung zu erhalten und Jesus Christus zu offenbaren, denn nicht alle Menschen werden gleich bewusst in Seiner Gegenwart leben. Lies nochmal im Crash-Buch das Kapitel „Die neue Erde … Zukunftsbilder …“.
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Lieber Samuel, wegen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche der Schweiz wollen `progressive´ Kräfte dem Glauben den Zeitgeist aufzwingen. Bis auf den Aspekt Priestertum der Frauen steht allem Jesu Wort bei Lorber entgegen. Zum Priestertum der Frauen habe ich nichts gefunden. Meine innere Stimme lehnt ein solches, basierend auf der Schöpfungsgeschichte von Eva und der Rollenteilung Mann/Frau, ebenfalls ab. Ich bin aber unsicher, ob dabei wirklich Jesus in mir `spricht´ oder ob mich die Tradition übertölpelt.
Meine Frage: Befürwortet Jesus das Priestertum der Frauen (für die katholische Kirche)?
Lieber Bruder, Jesus sagt, dass das Priestertum hauptsächlich den Männern vorbehalten sein soll. Das wertet die Frau aber auf keinen Fall ab, sie ist die stille Liebe, sie ist die Priesterin des Herzens, sie ist die Braut Christi, die das Wort im Herzen trägt mit der Macht der Demut. Dem Mann ist die äußere Leitung anvertraut, der Frau die stille innere. Welche ist wohl mächtiger?
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Lieber Samuel, auf der Suche nach dem Film `The Christ in you – the Voice´ bin ich auf einen weiteren Film gestoßen. Er heißt `The last Reformation: The Life´. Kennst du den auch? Was hältst du von dieser Art, den Heiligen Geist so zu empfangen?
Lieber Bruder, vielen Dank für den Film, der mich sehr beeindruckt und teilweise zu Tränen gerührt hat. Man sieht darin gut, dass der Geist Jesu Christi nicht auf Formen achtet, sondern nur auf das Motiv und das Herz sieht. Die menschliche Hülle beziehungsweise die menschengemachte Hülle und Formalität spielt dabei keine Rolle, der Geist geht da einfach hindurch und wirkt.
Wobei es auch charismatische Strömungen gibt, die in ihrem Fanatismus üble Geister einladen. Da gibt es dann groteske Aufführungen beim Eintritt des `Heiligen Geistes´, was aber in Wahr-heit dämonische Besessenheit ist. Das sieht dann zum Teil aus wie epileptische Anfälle, Schreien und Toben, verzerrte Gesichter und Grimassen. Das Ganze wirkt abstoßend und auch ekelhaft.
Doch wenn Personen, wie in diesem Film gezeigt, in Liebe zu Jesus Christus unverständliche Mantras murmeln, dann ignoriert Er das, denn es ist ja göttliche Liebe, die sich hier bezeugt, was in dem Video eindeutig zum Ausdruck kommt. Wobei hierbei das geistige Erweckungshoch oft wieder vergeht und der Mensch schließlich nur noch im Echo des Geschehens lebt, solange, bis er durch sein Liebe-Tun dem Geist beständige Lebendigkeit in sich verleiht. Erst dann kommt es im weiteren Verlauf zu einer tatsächlichen geistigen Wiedergeburt. Denn das, was im charismatischen Geschehen als Wiedergeburt im Geiste bezeichnet wird, ist zumeist `nur´ eine kurze göttliche Berührung. Und doch ist das Geschehen, wie bereits erwähnt, ein guter Einstieg, denn es kann eine Brücke zum göttlichen Geist errichten.
Wir gerufenen und gefundene Gotteskinder brauchen diese Art der Erweckung/Erfüllung nicht, denn unsere Liebe zu unserem himmlischen Vater erfüllt uns beständig und sodann bleibend – wenn wir konsequent an Ihm dran bleiben.
Eine Wassertaufe in der Entsprechung zur geistigen finde ich gut, denn dieser symbolische Akt stärkt die Seele im Glauben und in der Hingabe. Dann geht es noch um das Thema, ob man Leute einfach auf der Straße ansprechen soll mit der Frage, ob sie Schmerzen haben oder krank sind und ob Jesus beziehungsweise der Heilige Geist sie heilen soll. Auch hier spielt das Motiv eine entscheidende Rolle. Spüre ich in mir einen göttlichen Auftrag in dem Sinne, dass mein Herz mich in die Öffentlichkeit führt, um Menschen zu Jesus zu bringen? Dann ist es gut und richtig, denn der Zweck heiligt hier eindeutig das Mittel, so wie auch beim charismatischen Handauflegen.
Ich würde den Film mit der hier angeführten Erklärung auf jeden Fall weiter empfehlen.
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Hallo Samuel, ich verkehre meistens mit Freikirchlern, aber bei denen muss man oft achtgeben, was man sagt. Ich war früher in der Bieberauer Schule und der Lebensgemeinschaft Hujetsmühle. Da war ein Wortkind, er soll ein Jünger Jesu vor 2000 Jahren gewesen sein. Ich kann es mir gut vorstellen. Aber er war dann tief gefallen, hat sogar an Jesus gezweifelt.
Die Ehemaligen der Schule leben urchristlich in Spanien, aber viele sind es nicht mehr, und die zweite Generation folgt dem Ganzen nicht so recht. Sie sind mehr esoterisch/psychologisch drauf: Ein Kurs im Wundern, Hellinger, Brandon Bays. Da ich oft nicht gemacht habe, was sie mir rieten, haben sie sich von mir zurück gezogen. Es gibt da auch eine gewisse Hierarchie und ich war zu kritisch, zumindest empfand ich es so. Sie versuchen im Alltag gut zu leben. Hast du ein Empfinden, ob Jesus dort wirkt? Bekommst du auch Vaterworte für Geschwister?
Lieber Bruder, wenn man in Jesu Gegenwart lebt, kann man auch Esoterik als Geistesgut annehmen und sich daraus etwas entnehmen. Ist man nicht mit Jesus in Gemeinschaft, führt einen der Geist der Esoterik auf Abwege und leicht ins Labyrinth des hochmütigen Verstandes. Deshalb rate ich, sich ganz an Jesus Christus zu halten.
Bei berufenen Vaterwortträgern mit einem allgemeinen Auftrag ist es tatsächlich so, dass sie aufgrund dessen sehr sensibel und feinfühlig sein müssen und dadurch von jenseitiger Seite beeinfluss- und angreifbar sind. Treten sie aus Jesu Gegenwart und Schutz, geraten sie schnell auf gedankliche Irrwege, denn die satanischen Mächte warten nur darauf, die Berufenen und Erwählten zu Fall zu bringen.
Persönliche Vaterworte bekomme ich eher selten. Vaterworte sind kein Wunschkonzert und dienen nicht der geistigen Selbstbefriedigung. Und eigentlich möchte unser himmlischer Vater zu allen Seinen Kindern in ihren Herzen selbst sprechen.
Verinnerliche dich in der Liebe zu Jesus Christus, werde still und stell dir vor, Er steht vor dir mit ausgebreiteten Armen und offenem Herzen. Dann gehst du nah zu Ihm und ihr umarmt euch innig. Sodann horche auf deine Gedanken, die aus dieser gemeinsamen Liebe kommen. Das ist das Wort deines himmlischen Vaters. Wenn du das regelmäßig übst, wird dein Herz klarer und es wird in Liebe zu Jesus überfließen.
Dieses Tun hat in der geistigen Welt bereits eine gewisse Realität. Je wacher du in der Liebe wirst, desto realer und lebendiger wird deine Innenwelt und dadurch Jesus Christus in dir und somit Sein Wort. Tue so – das sagt dir dein himmlischer Vater.
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Lieber Samuel, könntest Du uns vielleicht das Thema `Stigmatisierung´ erhellen? Sicherlich ist das sehr differenziert zu betrachten, da es unterschiedliche Charaktere gab, die derartige Zeichen aufwiesen beziehungsweise im Nachhinein erkannt wurde, dass sie sich diese selbst zugefügt haben sollen. Wie sind diese Zeichen bei Therese von Konnersreuth, Pater Pio und Anna Katharina Emmerich zu beurteilen, denen sicher keine Hysterie und kein Betrug zu unterstellen ist?
Durch die Kraft der Gedanken im Zusammenspiel mit der Identifikation des Leidens Christi, die bei katholisch geprägten Personen sehr intensiv ist, kann das seelische Mitleiden durchaus zu einer materiellen Manifestation der Wundmale Jesu Christi führen. Denn gerade im Bereich des Glaubens entstehen Kräfte, die außergewöhnliche Erscheinungen hervorrufen können.
Ist das von Gott so gewollt? Nein, es ist zugelassen, es wird nicht verhindert. Und da unser himmlischer Vater aus allem Geschehen früher oder später Gutes schafft und bewirkt, wird die Zulassung zum Akt göttlicher Offenbarung und zum Zeugnis der Liebe Gottes. Das Geschehen geht also ein in den göttlichen Willen und im Sinne des Erlösungsprozesses dieser Schöpfung als vollkommene Handlung wieder daraus hervor.
Die Stigmata sind demnach zuerst eine (unbewusste) Eigenmächtigkeit beziehungsweise eine Selbsthervorrufung der jeweiligen Gläubigen, doch werden sie zum Zeichen der Wahrheit dadurch, dass der göttliche Geist im Innersten jedweden Vorgangs ruht und wirkt, sonst könnte es keinen universellen Erlösungsprozess geben und auch keinen individuellen.
Selbstverständlich gibt es auch Betrug und Fälschungen, aber diesen wohnt der göttliche Geist als Gericht inne und nicht als Offenbarer der Liebe Jesu. Wobei der Grund jeden Gerichts natürlich auch Liebe ist, jedoch vorerst in anderer Auswirkung, nämlich in göttlicher Gesetzmäßigkeit und nicht in väterlicher Barmherzigkeit.
Bei Therese Neumann, Pater Pio und Anna Katharina Emmerich waren es tatsächlich reale Erscheinungen. Diese Seelen tragen einen besonderen Leidenscharakter in sich. Sie bezeugen auch, dass der Leib Jesu Christi immer noch leidet. Leib Christi meint hier die Seelen der Erwählten dieser Endzeit, die zusammen Seinen Leib bilden, wodurch und worin Er nun wiederkommt, um zu errichten Sein Reich des Friedens und der Liebe.
„Warum ist dieser Leib voller Blut und Wunden?“ fragte ich Jesus. Er sagte, dass die Seelen Seiner Kinder zum Teil noch schwere Verletzungen in sich tragen, zurückzuführen auf ihre materielle Verfallenheit und Gebundenheit, die sie nicht loslassen, was vor allem die freie Liebe zu Ihm be- und verhindert, wodurch sie aber auch ihren göttlichen Auftrag nicht ausführen können.
Weiters sagt Er: „Meine Kinder leiden und bluten: Ihre Hände – ihr geistiges Geben, ihre Füße – ihr Vorwärtsschreiten, ihre Stirn – ihre Gedanken, ihre Herzen – ihre Liebe, sind voller schmerzhafter Verletzungen. So sind die Seelen vieler Meiner Berufenen und Erwählten ans Kreuz der Materie geschlagen, und dies ist wiederum Mein Leiden am Kreuz als liebender Vater.
Meine Kinder, der Kampf um eure Seelen tobt, es ist ein Hin-und-her um euch und in euch. Nicht wenige drohen verloren zu gehen in ihrer eingebildeten Schwachheit, da sie Mir nicht den nötigen Raum in sich geben, auf dass Ich mächtig eintrete, um zu erretten und zu heiligen die Meinen.
Ich kann euch nicht zwingen, doch erkennt die Zeit, erkennt eure Not, erkennt die Wichtigkeit eures irdischen Daseins; denn ihr seid nicht gekommen, um der Welt zu Füßen zu liegen und ihr zu dienen, sondern um Mein Herz zu offenbaren und Mir zu dienen. Deshalb kehret ein in eure Herzen, darin Ich euch erwarte voller Sehnsucht und mit der Macht der Erlösung vom Tode, auf dass ihr auferstehet in Mir, Amen.“
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Verstorbene
Lieber Samuel, ich lese gerade dein neues Buch, wo du im Geleitwort um Namen von Selbstmördern bittest.
Es ist wohl 20 Jahre her, als mein Mitarbeiter Roman S. Schlafmittel nahm und sich einen Plastiksack über den Kopf stülpte. Er war ein herzensguter und beliebter Mensch. Doch seine psychischen Probleme holten ihn immer wieder ein und so brachte er sich mit 50 Jahren um, so wie alle Männer seiner Familie. Wenn du und ich, dank der Hilfe von Jesus Christus, etwas für ihn tun können, freut mich das sehr. Ich werde auch für ihn beten.
Lieber Bruder, wenn sich viele Personen einer Familie oder Verwandtschaft das Leben nehmen, kann man immer von einem jenseitigen Einfluss ausgehen, meist aus den eigenen Ahnenreihen. Hier spielen sich also Dramen in zwei Welten ab.
Warum und wodurch geschieht so etwas? Der Verstorbene oder die Verstorbenen hängen sich mit ihrem verzweifelten Bewusstsein an ihre Nachkommen, klammern sich an ihren Seelen fest und ziehen diese in die Finsternis ihrer Verzweiflung und Not, die vielleicht sogar durch eigene Entleibung entstanden ist.
Von so einer Um- oder Besessenheit sind bisweilen Menschen mit durchlässiger Seelenbeschaffenheit und gutem Willen betroffen, die ihnen aufgrund einer vorgeburtlichen Zubereitung zur Gotteskindschaft innewohnen. Finden sie aber doch nicht zum wahren Glauben, kennen und haben sie keine Mittel, um sich der Dunkelheit zu erwehren – beziehungsweise wissen sie nicht, was da eigentlich in ihrer Sphäre geschieht. So schadet ihnen ihr in die Finsternis leuchtendes Licht, welches die umher suchende und verzweifelte Seelenverwandtschaft einlädt und anzieht.
Hätte der betroffene Mensch wahrhaftigen Glauben und Liebe zu Jesus Christus, wäre so eine traurige Besetzung und Beeinflussung zwar auch möglich, aber es wäre ein Akt umfassender Erlösung und keiner der Verzweiflung und des Selbstmordes.
Ich werde sowohl Roman als auch die anderen Selbstmörder dieser Familie und Ahnen zu Jesus bringen, sie Ihm ans Herz legen und Ihn bitten, Er möge Seine Engel aussenden, um Linderung der Not und Befreiung zu erwirken. Denn bei Gott sind alle Dinge möglich, in Gottes weisheitsvoller Barmherzigkeit gibt es immer Möglichkeiten und Wege, Verhärtetes aufzubrechen, Wege zu eröffnen, um einen Erlösungsprozess in Gang zu setzen.
Da taucht bei so manchem die Frage auf: „Warum greift der Vater da nicht selbst ein? Dazu braucht Er uns doch nicht!“
Nein, brauchen tut Er uns nicht. Aber erstens sind gewisse Zulassungen und Erlösungsprozesse mit einer speziellen Zielsetzung bis weit in die Ewigkeit hinein ausgerichtet, und zweitens geht es unserem himmlischen Vater darum, dass Er mit uns zusammen wirkt, erlöst und befreit, sowohl im Menschenkleinen als auch im Schöpfungsgroßen. Denn durch Sein göttlich Wirken in uns und durch uns wird Er in uns lebendig, entsteht eine göttliche Einheit, wird die Liebe aller Herzen zusammengeführt zu einer Flamme der Erlösung und Glückseligkeit in Jesus Christus.
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Lieber Samuel, in deinem Buch `Offenbarungen aus dem Gottesgeist´ weist du darauf hin, dass Jesus dir die Aufgabe anvertraut hat, Ihm Selbstmörder zu nennen und ans Herz zu legen, wodurch diese große Gnade und Befreiung erfahren.
Der Bruder meiner Mutter beging am 9. Januar 1955 Selbstmord. Er wurde in einem Gartengewächshaus gefunden und es stellte sich heraus, er hätte Agrargift getrunken. Sein Name ist Wernie, er wurde am 7. August 1934 geboren. Er hatte schon seit längerem psychische Probleme, Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten und zog sich immer zurück. Als Kind konnte er stundenlang auf einem Baum sitzen. Wäre es möglich, dass du diesen Selbstmord Jesus vorlegst?
Lieber Bruder, heute konnte ich für Wernie beten. Es wurde ganz warm in meinem Herzen und ich durfte Jesu Liebe zu ihm spüren. Ich sehe Wernie, wie er sich öffnet für ein neues Leben, er wird jetzt heimgeführt, Jesus nimmt sich seiner an. Alle Verzweiflung ist weg, er blickt auf, hinauf ins Licht, sein Herz öffnet sich, sein Gesicht ist entspannt und erwartungsvoll. Endlich darf er frei werden von aller Last – es ist so schön das zu sehen. Lieber Bruder, ich weine vor Freude.
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Hallo Samuel, leider hat sich ein ehemaliger Schulkamerad und Freud unseres Sohnes vor einer Woche erhängt. Ich bitte dich für ihn bei unsern lieben Herrn Jesus um Hilfe für seine Seele. Er heißt Thomas. Ich hab noch eine Frage wegen einer Freundin. Sie hat versucht sich das Leben zu nehmen, wurde Dank sei Gott rechtzeitig von ihrem Mann gefunden. Was können wir, außer für sie beten, noch machen?
Lieber Bruder, tretet mit diesen Personen Hand in Hand vor Jesus Christus. Er steht da, Sein Herz leuchtet hell und strahlt, Er ist voller Liebe zu euch und auch zu Thomas und der Freundin. Jetzt geht mit ihnen direkt vor Jesus und übergebt ihre Hände an die empfangenden Hände Jesu.
Dann sprecht: „Lieber Jesus, in Demut bringen wir Dir diese Beiden, denn nur Du kannst ihnen helfen und ihre Seelen heilen. So bitten wir Dich, lass Gnade vor Recht ergehen und nimm sie hinein in den Strahl Deiner Barmherzigkeit. Sei Du von nun an ihr Retter und Führer durch ihr weiteres Dasein. Erhelle ihre Herzen, indem Du den Lichtstrahl Deines Herzens auf sie ausrichtest. Lieber Vater, sei ihnen und uns Sündern gnädig. Lieber Vater, leg Deine Macht und Kraft in unsere schwachen Bitten und unseren schwachen Glauben, damit Erlösung geschehen kann. Ja, wir glauben nun, dass Du hier wirken wirst, unser Heiland und Erlöser. Danke Vater.”
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Lieber Samuel, seit ich deine Bücher gelesen habe, habe ich mir vorgenommen, die Liebe zu Jesus in meinem Herz auszusenden zu den verstorbenen Seelen, denen ich auf dem Friedhof begegne. Viele hatten sehr positiv darauf reagiert, aber wenn ich nachher zuhause ankam, waren viele Seelen mitgekommen. Es hat mich Mühe gekostet, um sie ins Licht zu schicken. In derselben Woche war ich bei einer Gedenkfeier in der Kirche und wieder musste ich erleben, dass einige Verstorbene ihren Weg im Jenseits noch nicht gefunden hatten. Eine Frau, die ich sehr gut gekannt hatte, hing völlig fest wegen ihrem starken Marienglauben.
Darüber habe ich einige Fragen: Sehe ich das richtig und wie kann ich den Verstorbenen besser helfen? Schon oft habe ich versucht, Menschen darauf hinzuweisen, dass der Marienkult übertrieben sei und dass der Weg zu Jesus der einzig richtige ist. Ist es denn so schwierig für Katholische in den Himmel zu kommen? Ich weiß, dass du dich distanzierst vom Marienkult, auch ich mache dass, aber trotzdem muss den katholischen Seelen auf den rechten Weg geholfen werden.
Liebe Schwester, du tust ein gutes Werk, indem du verstorbene Seelen belehrst, und da es dich dazu drängt, hat der Vater dieses Liebe-Bedürfnis in dein Herz gelegt. Doch wenn du zu den Seelen sagst: „Geht ins Licht”, können sie damit nicht viel anfangen, denn sie sehen kein Licht außer deinem. Also gehen sie mit dir und nicht selten wird man sie nicht wieder los.
Erzähle ihnen von Jesus Christus, sag ihnen, dass Er Gott ist und sie Seinen Namen rufen sollen. Sag ihnen, dass Er allein die Macht der Erlösung hat und dass Er sie liebt. Er und Seine Engel werden sie führen in lichte Gefilde, wo es Nahrung gibt und Wärme. Bitte Jesus auch, dass Er dich im Fürbittegebet und in der Belehrung beschützt, da sich die Verstorbenen sonst mit ihrem Hochmuts-, Verzweiflungs- oder Falschheitsgewicht an dich hängen und dich damit bedrängen.
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Sei gegrüsst in Gottes Namen lieber Bruder Samuel. Der Mann einer Arbeitskollegin meiner Tochter erkrankte im Dezember und sein Leidensweg dauerte bis diesen Februar 2023. In dieser Zeit gab es immer wieder Momente, wo es aussah, dass er wieder gesund wird und Momente, da die Ärzte sagten, jetzt hilft nur noch beten. Meine Tochter erzählte mir dies, litt mit und bat mich, für den Mann zu Jesus zu beten. Dies machte ich intensiv und hatte über die Zeit eine intensive Verbindung zu Jesus und zu den Engeln. In der Nacht, als dieser Mann verstarb, kam er zu mir, um sich zu bedanken und zum Verabschieden.
Seine Frau war in grosser Sorge, da sie nicht wusste, wie es ohne ihn mit den zwei Mädchen und den Schulden weitergehen würde. Inzwischen weiß sie, dass sie mit seiner Rente finanziell abgesichert ist, und das Leben wird jetzt in vollen Zügen genossen. Sie hatten schon immer den Hang zu übermässigem Konsum, ihr Mann hielt sie aber oft zurück, so dass sie jetzt ihre `Freiheit´ doppelt genießt.
Gerne wüsste ich von dir, was für einen Ratschlag sie nun von Jesus bekommt? Will ihr verstorbener Mann ihr etwas sagen? Ich möchte versuchen, zu verhindern, dass sie, die sonst auch im Glauben an Gott lebte, jetzt den Halt total verliert. Sie glaubt durch die Ereignisse und den Tod ihres Mannes nicht mehr an Gott, da Er ihn trotz der vielen Gebete und Bemühungen nicht am Leben gelassen hat.
Lieber Bruder, die Freundin deiner Tochter nimmt den Tod ihres Mannes als Alibi, um der Welt frönen zu können. Zugleich ist es ihre `Rache´ an Gott, Ihn jetzt zu ignorieren. Das kann auch ein unbewusster Vorgang sein. Nun ist sie in ein Fahrwasser geraten, darin die Betäubung, die ihr die Welt gibt, zur Sucht geworden ist. Ihre Liebe ist jetzt an die Materie gebunden. Da braucht es schon einen größeren Hieb, um eine Veränderung zu bewirken.
Der Tod ihres Mannes kam ja plötzlich nach einer relativ kurzen Leidenszeit. Dies deutet auf eine gezielte Abberufung hin, die nötig war für ihn und auch für seine Frau, um sie vom seichten Glauben zu befreien, und um sie dann im weiteren Verlauf ihres Lebens wieder zu Gott zurück zu führen – auf ein festes geistiges Fundament. Denn das vorherige war und ist ein haltloses, wie du nun siehst. Wobei ihr freier Wille dabei nicht angetastet wird, weshalb ihr Schicksalsweg auch die Gefahr des Verlorengehens beinhaltet. Deshalb ist dein Fürbeten wichtig und notwendig.
Was geschehen ist und nun geschieht ist mit Gottes Augen betrachtet also gut. In allem scheinbar Üblen ist immer ein göttlicher Kern verborgen, ein Erlösungsweg, göttliche Liebe und Barmherzigkeit. Für den weiteren Verlauf brauchst du Geduld und Vertrauen und die Bereitschaft, jederzeit der Liebe zu dienen, was ohnehin die Sehnsucht deines Herzen ist.
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Lieber Samuel, heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mich schon länger beschäftigt. Wir wohnen in einem ehemaligen Kloster. In 2003 wurden Appartements in dem Gebäude gebaut. Schräg gegenüber, auf der anderen Seite der Straße in unweiter Entfernung, ist ein Friedhof. Unsere Wohnung befindet sich in der früheren Klosterkapelle.
Es gibt hier seltsame Phänomene: Die Musik der Hifi-Anlage im Wohnzimmer stoppte zweimal, als ein Drehknopf sich spontan umdrehte. Das Reinigungsprogramm des Druckers im Wohnzimmer schaltete sich nachts mehrmals spontan ein. Einmal stand ich vor dem Waschbecken, als hinter meinem Rücken die Toilettenrolle hinunterfiel, über den Boden rollte und dann aufrecht stehen blieb. Aus dem Badezimmer kamen nachts Klopfgeräusche.
Neulich erzählte meine Mutter, dass eine Gestalt bei ihr am Bett stand, sich als Susanne vorstellte und dann ins Badezimmer verschwand. Geht meine Mutter ins Badezimmer, kommt sie oft total erschöpft wieder heraus. Regelmäßig bekommt sie ohne scheinbaren Anlass Erschöpfungsattacken. Sie flüstert dann „M., hilf mir“, bewegt sich unruhig im Stuhl und ist wie in Halbtrance. Hinterher kann sie sich an nichts mehr erinnern. Meine Mutter ist sehr sensitiv und eine Erschöpfungsattacke nimmt sie arg mit. Kannst du vielleicht helfen, Samuel?
Lieber Bruder, das ist eindeutig, dass verstorbene Seelen bei euch ein und aus gehen beziehungsweise bei euch wohnen, oder besser gesagt: Ihr wohnt bei ihnen, denn sie waren schon vor euch da. Eigentlich wollen sie euch nichts Böses, sondern sich mitteilen auf die Art und Weise, die ihnen möglich ist. Und doch schaden sie durchlässigen Personen, so wie deiner Mutter, denn sie dringen in sie und zehren an ihrem Licht, an ihrer Lebensenergie, weshalb sie so erschöpft ist.
Ihr seid ja gläubige Christen, das bedeutet, dass die ganze Situation in Gottes Hand und Herz liegt. Wäret ihr gottlose Weltmenschen, könnte Jesus Christus nicht eingreifen und es käme aufgrund der Besetzungen zu Krankheit und Leid. Doch hier verhält es sich anders und es ist eine umfassende Erlösung erdgebundener Seelen möglich, was auch der Grund ist, warum unser himmlischer Vater diese Situation zugelassen hat. Das heißt, ihr müsst jetzt Jesu Gegenwart in eurem Haus stärker manifestieren und zusammen mit Ihm auf die verblendeten und blinden Seelen einwirken, so dass sie diesen Ort verlassen. Das werden sie vorerst aber nicht tun, ja, sich entschieden dagegen wehren und erstmal einen stärkeren Wirbel veranstalten.
Der Glaube, dass der Geist Jesu Christi bei euch ist, um hier Erlösung zu bewerkstelligen, muss fester Glaube sein, muss unumstößlich sein. Denn es ist Sein Wille, dass bei euch Befreiung geschieht. Er stellt Sich zur Verfügung, Er ist bereit, doch ihr müsst es auch sein durch die vertrauensvolle Liebe zu Ihm.
Verbindet euch zweimal des Tags im Herzen fest mit Jesu Herzen – und dann sprecht die Worte der Seelenbelehrung, die euch der himmlische Vater eingibt. Die werden in etwa so sein, dass ihr die Seelen aufklärt, dass sie längst gestorben sind und dass hier bei euch nicht ihre wahre Wohnstatt ist. Sagt ihnen, dass Jesus Christus ihr Gott und Erlöser ist und allein Er ihnen weiterhelfen und sie glücklich machen kann. Denn jetzt ist große Gnade gekommen zu ihnen, jetzt ist Gnadenzeit – doch bald wird sich diese Türe schließen. Deshalb sollen sie diese Chance nutzen und Jesus Christus in ihr Leben lassen. Er ist voller Liebe und bereit, sie als Seine Kinder an- und aufzunehmen. Seid euch dabei bewusst, dass der Raum voller Verstorbener ist, denn es werden auf Jesu Geheiß auch Seelen vom nahen Friedhof hereingeführt. Anschließend bittet Jesus um Schutz, dass Er den Seelen den weiteren Zugang zu euch verwehrt und sie weiterführt an ihren Bestimmungsort. Wenn ihr das über einen längeren Zeitraum tut, kommt ein Erlösungsprozess in Gang, wodurch viele erdgebundene Seelen befreit und ihrer geistigen Heimat zugeführt werden.
Das ist gelebter und lebendiger Glaube, das ist auch für euch eine Gnade, hier zusammen mit Jesus wirken zu dürfen. Im Geiste bin ich bei euch und helfe mit. Herzliche Grüße und Jesu Segen sendet euch Samuel.
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Lieber Samuel, ich habe eine Frage, die mich schon sehr lange beschäftigt: Gibt es von Gottvater/Jesus Christus genauere Angaben, wie man sich beim Tod eines Verwandten zu verhalten hat? Ich meine z.B. bezüglich der Dauer der Aufbahrung bis zur Beerdigung. Ich habe da seit dem Tod meiner Mama immer wieder Bedenken wegen dem Scheintod. Meine Mama starb, nachdem sie ins Spital eingeliefert wurde, innerhalb von ein paar Stunden. Sie wurde dann in einen Nebenraum gebracht, wo wir uns von ihr verabschieden konnten. Wir waren nur ein paar Stunden bei ihr. Ich mache mir immer wieder Gedanken, ob ich nicht länger bei ihr bleiben hätte sollen. Ihre Seele war ja noch da.
Früher wurden die Verstorbenen zu Hause aufgebahrt. Sicher eine schönere Umgebung für die Seele als das Kühlhaus im Spital. Und an die Möglichkeit eines Scheintodes darf ich gar nicht denken. Der kommt unter Umständen gar nicht so selten vor.
Kennst du den Begriff Anabiose? Laut einigen Berichten handelt es sich dabei um einen scheintodähnlichen Zustand, aus dem anscheinend Verstorbene bei richtiger Pflege wieder aufwachen können und zwar geheilt und auch geistig weiterentwickelt. Dies würde den Sinn und Zweck der alten Kugelhäuser und Dolmen erklären. Es wird auch erwähnt, dass die Leichenstarre oft eine Regenerationsstarre ist, in der der Körper sich innerhalb einer gewissen Zeit und unter bestimmten Umständen wieder regenerieren kann.
Ich habe mich eine Zeit lang, besonders nach dem Tod meiner Mama, ganz intensiv mit der Thematik `Tod und Scheintod´ befasst und in zahlreichen Berichten gelesen, dass kein Arzt und auch kein einziges medizinisches Gerät den 100%igen Tod eines Menschen feststellen kann. Der einzig sichere Beweis ist die Bildung von Totenflecken und der Verwesungsgeruch. Solche Flecken konnte ich bei meiner Mama, solange wir bei ihr waren, nicht sehen. Was ist, wenn sie nicht tot, sondern nur scheintot war? Daran darf ich gar nicht denken.
Nun habe ich einen Text von Jakob Lorber zugesendet bekommen, in dem Jesus das Thema Scheintod anspricht und uns darüber aufklärt:
„Als alle vor Mir solches ausgesprochen hatten, da trat noch Agrikola zu Mir und sagte: `Herr und Meister, bei uns Römern werden die Leichname, besonders vornehmer Menschen, verbrannt und die Asche dann in gewissen Urnen und Krügen an dazu bestimmten Orten und Stellen aufbewahrt, oder die Leichname hochstehender Herren werden einbalsamiert und dann in den Katakomben aufbewahrt; nur das ganz arme Volk und die Sklaven werden begraben auf den dazu bestimmten wohleingefriedeten Stellen. Ist das also zu belassen oder zu ändern? Was sagst Du zum Verbrennen und Einbalsamieren der Leichname?´
Sagte Ich: `So ihr es nicht ändern könnet, da belasst es beim alten Brauch! Aber das Verbrennen ist besser noch als das Einbalsamieren, durch das der Akt der Verwesung sehr verzögert wird; aber ein rechtes Beerdigen des Leichnams ist das Beste. Nur soll dabei darauf gesehen werden, dass ein Leichnam erst dann beerdigt wird, wenn er vollkommen tot ist, was ein Arzt aus der Gesichtsfarbe und dem üblen Verwesungsgeruch wohl muss beurteilen können; denn bei den Scheintoten stellen sich die eigentlichen Todeszeichen nicht ein. Darum sollen sie auch nicht eher beerdigt werden, als bis sie erkennbar völlig tot sind.
Ein vollkommener Mensch wird wohl freilich nie in den Scheintod kommen; aber der materielle und genusssüchtige Mensch leicht, weil seine Seele oft mit zu großer Liebe an ihrem Fleische hängt. Wenn so ein Mensch auch kalt, steif, atem- und pulslos wird und kein Lebenszeichen von sich gibt, so ist aber die Seele doch noch im Leibe und bemüht sich ängstlich, ihn wieder zu beleben, was ihr nach einigen Tagen auch zumeist gelingt. Wird aber ein solcher Mensch zu bald in die Erde vergraben und wird dann im Grabe wieder auch dem Leibe nach lebendig, so könnt ihr es euch wohl vorstellen, dass das für ihn, wenn auch nur auf einige Augenblicke, einen sicher höchst verzweiflungsvollen Zustand abgeben muss. So ihr aber lebet nach Meiner Lehre, in der vor allem unter euch die Nächstenliebe zu pflegen ist, da gehört auch das sehr zu einem Akte der wahren Nächstenliebe, dass ihr darauf wohl seht, dass kein Scheintoter begraben oder verbrannt wird. So ihr es aber merkt, dass da jemand im Scheintode liegt, da bringt ihn in ein Gemach mit guter und frischer Luft, betet über ihm, und leget ihm die Hände auf, und es wird mit ihm besser werden!
Sollte manches Menschen Scheintod hartnäckiger sein, so habt Geduld, und haltet ihn nicht eher für tot, als bis sich die wahren Todeszeichen an ihm wohlerkenntlich zu zeigen anfangen! Denn was ihr zuverlässig wünschet, dass es euch die Menschen tun möchten, so ihr in einen solchen Zustand, der immer ein trauriger ist, gerietet, das tut ihr auch ihnen! Das merkt euch, ihr Römer, ganz besonders! Denn mit dem Beerdigen der verstorbenen Armen und Sklaven macht man bei euch eben keine besonderen Umstände, – und Ich habe euch nun darauf aufmerksam gemacht.´
Als die Römer dieses von Mir vernahmen, dankten sie Mir, dass Ich sie darauf aufmerksam gemacht habe, und versprachen Mir, darauf alle denkbare Sorgfalt zu verwenden.“
Sehr interessant, was Jesus hier zum Scheintod sagt. Haben wir vielleicht bei unseren Verstorbenen in der Vergangenheit einiges falsch gemacht? Jesus möchte, dass wir darauf achten, dass kein Scheintoter begraben wird. Aber wie können das die Hinterbliebenen denn beurteilen? Wie setzten wir hier Seinen Willen in die Tat um, wenn jemand z.B. im Spital stirbt? Die Angehörigen haben zwar auch dort die Möglichkeit, sich vom Verstorbenen zu verabschieden, aber die Zeit, bis die wahren Todeszeichen zu erkennen sind, bekommt man dort wahrscheinlich nicht mit, oder man ist darüber, wie ich damals beim Tod meiner Mama, total unwissend. Nach der Verabschiedung durch die Angehörigen wird der Verstorbene in den Kühlraum gebracht und was dort unter Umständen manchmal vor sich geht, an das mag ich gar nicht denken. Aber auch, wenn Menschen zu Hause sterben, werden sie heutzutage auf Wunsch der Angehörigen sehr schnell vom Beerdigungsinstitut abgeholt. Das kann so nicht der Wille Gottes sein. Aber wie soll man sich nun beim Ableben eines Menschen richtig verhalten? Das ist heutzutage alles nicht so einfach. Dies ist ein Thema, welches mich nicht zur Ruhe kommen lässt.
Lieber Samuel, ist es möglich, dass du Gottvater/Jesus Christus zu diesem Thema befragst und Ihn um Seine klärende Antwort bittest?
Liebe Schwester, die Berichte über Scheintod beziehungsweise Anabiose klären zwar auf, haben aber auch das Potential, Menschen in unbegründete Sorge und Angst zu versetzen. Denn Scheintod kommt zwar immer wieder vor, und in der heutigen Zeit, in der die Menschen so sehr körperverliebt sind, natürlicherweise öfters – aber nur, wenn die Seele sich an den Leib klammert und mit allen Mitteln versucht, wieder in diesen hinein zu kommen, wie es uns Jesus durch Jakob Lorber mitteilt. Doch im Verhältnis zu den täglich etwa 150.000-200.000 global vorkommenden Sterbefällen sind es relativ wenig Scheintode, denn in der Regel werden die meisten Materialisten gleich in – ihrem Seelenzustand entsprechende – jenseitige `Wohnungen´ gebracht.
Das zu intensive und dauernde Befassen mit und Grübeln über das Thema Scheintod ist vergleichbar mit der ständigen und hauptsächlichen Beschäftigung mit antichristlichen Themen zur satanischen Weltordnung. Das Bewusstsein wird dabei unmerklich von Furcht und Panik durchdrungen, wodurch sich der Zugang zur lichtvollen geistigen Welt verschließt. Man ist in einem Teufelskreis gefangen.
Grundsätzlich rate ich bei einem Todesfall im Familienkreis, eine zwei- bis dreitägige Aufbahrung im heimischen Bereich oder, wenn möglich, in einer Freikirche durchzuführen, wie es zum Beispiel die anthroposophische Christengemeinschaft tut. Auch beim Tod im Krankenhaus oder Altersheim kann man um eine Aufbahrung zuhause bitten und diese gegebenenfalls durchsetzen. Das ist auch die Empfehlung unseres himmlischen Vaters.
In meinem Geburtsort im Bayerischen Wald haben wir als Kinder oft die Toten betrachtet, die einige Tage bis zur Beerdigung in offenen Särgen im Leichenschauhaus lagen. Dabei hatte ich stets ein gutes Gefühl und hielt mich dort gerne länger auf. In der über hundertjährigen Historie dieses Aufbahrungsortes gibt es keinen einzigen Fall von Scheintod.
Eine Aufbahrung ist ein Akt der Verabschiedung, und eine Versöhnung kann ebenfalls erfolgen, denn meist ist die Seele noch anwesend. Sie spürt die verzeihenden beziehungsweise liebevollen Gedanken der Nächsten. Ein Fürbittegebet sollte man auf jeden Fall verrichten. Man kann zu den Hinübergegangenen sprechen und ihnen mitteilen, dass sie gestorben sind, ihre Körper loslassen sollen und nun den himmlischen Vater in Jesus Christus bitten sollen, dass Er ihnen weiterhilft. Das ist bei wahrhaft gläubigen Menschen selbstverständlich nicht nötig.
Dass es eigentlich bei richtiger Lebensweise keinen Tod gäbe ist schon richtig, dies ist aber nur bei geistig völlig wiedergeborenen Personen der Fall, von denen es derzeit nur eine Handvoll auf dieser Erde gibt. Ansonsten ist der leibliche Tod ein dem derzeitigen geistigen Verfall der Menschheit entsprechender und notwendiger Vorgang, denn im Körper festgesetzte Seelensubstanz muss mittels Verwesung langsam freigesetzt und der Seele wieder zugeführt werden – anders geht es nicht.
Liebe Schwester, du bist ein Gotteskind und hast dein Leben und das deiner Lieben deinem himmlischen Vater anvertraut. Er möchte nicht, dass dich die scheintoten Gedanken gefangen nehmen, denn diese kommen aus der Dunkelwelt und wollen dich vom geraden Weg abbringen.
So spricht Er zu dir: „Meine Tochter, sieh, deine Gedanken und Gebete habe Ich sehr wohl gehört und erhört, noch bevor du sie ausgesprochen hast. Was bedeutet das für dich? Das bedeutet, dass sich in Meinem Auftrag Engel um deine Mama gekümmert haben, als sie diese Welt verlassen hat. Denn Ich habe längst um deine heutige Sorge und Angst gewusst und nehme sie dir nun, da Ich dir den Impuls gab, bei Meinem Sohn anzufragen, wie es deiner Mutter nach dem Hinscheiden erging. So wisse nun, dass alles gut ist und sei von nun an frei von dieser Last und dadurch frei in der Liebe zu Mir.
Und zu allen spreche Ich: Wisset, Ich brauche angstfreie Kinder, sowohl was die euch nachlaufende Angst bezüglich vergangener Geschehnisse betrifft als auch die Sorge und Angst um die Zukunft. Vergangenheit und Zukunft sind in Mir vereint, der Ich ein gegenwärtiger Gott bin. Ich allein kann euch von jeglicher Furcht befreien, aber dazu müsst ihr euch liebend mit Mir verbinden und vereinen – in und mit euren Herzen, wie Ich es immer wieder betone.
Diese Welt ist nicht euer Zuhause. Ich bin euer Zuhause, Mein Herz ist der Himmel, darin Ich euch erwarte mit göttlicher Sehnsucht. O Meine Kinder, vertrauet doch eurem Vater. Wie sehr wünsche Ich, euch Meine führende und beschützende Macht zu zeigen, doch das kann Ich nur, wenn ihr Mir eure Herzen öffnet, wenn ihr Meine Liebe erkennet, wenn ihr Mich erkennet in Meinem innersten Wesen, welches ist Demut und Sanftmut, welches ist göttliche Schöpferkraft und innigste Vaterschaft, welches ist Liebe, Liebe und wieder Liebe. Amen.“
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Antichristentum
Lieber Samuel, in unserer Gesprächsgruppe wurden die Trends in Richtung Transhumanismus diskutiert. Noch offen ist, wie es weitergehen wird. Wir hoffen, dass Jesus mit den himmlischen Mächten dazu auch noch ein Wort zu sagen haben wird. Einer der Trends geht in Richtung einer Mensch-Maschinen-Verbindung über implantierte Chips, welche, wie es schönfärberisch heisst, dank der künstlichen Intelligenz die menschlichen Fähigkeiten in unvorstellbare Höhen steigern wird. Eine andere Leseart heisst, dass der Mensch damit ferngesteuert werden kann, sei es durch Algorithmen oder durch andere Menschen.
Meine Frage: Ist das, was dabei im Extremfall herauskommen kann, überhaupt noch ein Mensch, vor allem, wenn noch eine Kopplung mit der Retortenbaby-Idee stattfindet? Im Prinzip befindet sich doch ein solches Wesen, da ihm der freie Wille genommen ist, auf der Stufe der Tiere, welche aus dem Instinkt handeln. Ist dann ein solches Wesen nur noch ein Klumpen Fleisch, welcher den Dunkelmächten als Energiequelle und zur Machterhaltung dienen kann? Was ist mit der Seele?
Lieber Bruder, Transhumanismus und KI eröffnen den satanischen Mächten so viele Möglichkeiten, da ist es schwer, eine pauschale Antwort zu geben. Menschen im göttlichen Sinne sind es dann nicht mehr. Das sind sie aber jetzt zum Großteil auch nicht, denn sie sind bereits durch die Medien fremdbestimmt und ferngesteuert. Fernseher und Printmedien sind das absolute Manipulations-, Indoktrinations- und Machtinstrument. Dieses sorgt be-reits jetzt dafür, dass das Antichristentum von geistlosen Robotermenschen, gefangen im Käfig gedanklicher Fremdbestimmung, verteidigt, verherrlicht und angebetet wird.
Der Unterschied zu den uns noch bevorstehenden Übeltaten besteht darin, dass durch den genetischen und technischen Eingriff (Implantierung von frequenzgesteuerter KI durch Impfung, Umschreibung des gottgegebenen genetischen Codes) der freie Wille schließlich komplett außer Kraft gesetzt werden soll. Die Entscheidungsfreiheit der Seele, die Fundament und Grundvoraussetzung ist für die Erlangung der Gotteskindschaft, wird unterminiert, der Mensch wird zur Marionette, ohne die Möglichkeit, sich wieder aus dieser Gefangenschaft zu befreien, denn der Zugang zum Gottesgeist ist ihm dann mittels satanischer Technik verschlossen. Das Gewissen wird ein künstlich implantiertes sein, die Liebe eine scheinheilige: Ein satanische Umprogrammierung, injiziert wie eine Droge. Das Ergebnis ist eine kontrollierbare Mensch-Maschine, nicht mehr als ein triebgesteuertes Tier, das mit Brot und Spielen ernährt und unterhalten wird; dabei meint der Mensch, er lebe in gedanklicher Freiheit.
Begehrt er doch auf, wird er aus dem System der neuen Weltordnung genommen, was aufgrund globaler Zentralisierung und der dadurch ermöglichten Kontrolldiktatur leicht möglich ist. Dadurch bilden sich Untergrundbewegungen mit eigenen Sicht- und Lebensweisen mit wiederum unterschiedlichen spirituellen/religiösen Ansichten, aber auch atheistische Gruppierungen, die gegen das Establishment kämpfen. Alle diese Gemeinschaften gibt es bereits, aber sie bewegen sich noch mehr oder weniger im System, was zuletzt jedoch nicht mehr möglich sein wird.
Was die Frage nach der Seele betrifft: Das Seelenleben an sich kann nicht zerstört werden, denn die Seele ist unsterblich. Sie kann aber derart fremdbestimmt beziehungsweise ferngesteuert sein, dass kein freies Denken mehr möglich ist, was den dauerhaften geistigen Tod bedeutet. Der Menschheit stünde also eine ewige seelische Gefangenschaft bevor, worin sie der selbsternannten Elite sklavisch zu dienen hat und jederzeit eliminiert werden kann. Das ist der Plan.
Merken die satanisch programmierten Menschen, was mit ihnen geschieht? Die meisten nicht, so wie es den meisten auch jetzt nicht bewusst ist, da die Masse Mensch sich bereits jetzt im fortgeschrittenen Stadium der Willensindoktrination des Antichristen befindet. Sie sind medienhörig und blind und taub für Worte der Wahrheit. Sie können Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden. `Sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Augen und sehen nicht.´ Sie meinen, sie leben, doch ihre Seelen sind erstarrt, ihr Verstand in einen Käfig gesperrt.
Es wird auch Versuchsanstalten und Eliminierungslager geben, die aber nicht so heißen. Dort werden Organe für die Elite entnommen, dort werden aber auch Menschen gezüchtet, die mit künstlicher Intelligenz `belebt´ werden, deren Seelensubstanz derart wiedergöttlich zusammengesetzt ist, dass dabei wahre Monster entstehen. Solche zumeist unterirdische Einrichtungen und Versuchslabore gibt es bereits jetzt in vielen Teilen der Welt, worin Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Gründen misshandelt und ermordet werden. Es ist nicht mit Worten auszusprechen, was auf dieser Erde an Bösem geschieht. Das Blut dieser grausam Getöteten schreit zum Himmel.
Die hier dargestellte schreckliche Zukunftsvision ist tatsächlich der Plan des Antichristen. Und da stellt sich die Frage: Wird Gott das alles zulassen? Bis zu einem gewissen Grad. Wir befinden uns ja bereits mitten in diesem Prozess der gänzlichen Versklavung, im letzten Vorstadium allgemeiner Verblödung, Umnachtung, Verblendung: Der geistigen Ermordung der Menschheit.
Es ist wichtig, dass man dieses erkennt, dass man sieht, was in dieser verlorenen und verkommenen Welt geschieht und nicht die Augen vor den tatsächlichen Gegebenheiten verschließt. Wobei man sich nicht darin vertiefen soll und muss, außer man hat den entsprechenden göttlichen Auftrag, diese Finsternis geistig zu bekämpfen. Dann kann man mit Jesus in sie hineingehen, dann hat man die Kraft, Macht und Stärke, dies zu tun.
Der Vater lässt noch so einiges zu, auf dass Besinnung erfolgen kann. Er lässt Not zu, auf dass die Menschen wieder ins Gebet finden. Er sendet Seine Engel als Warner aus, sowohl im Fleisch als auch rein im Geiste, die einerseits laut zur Umkehr aufrufen und Wahrheit offen verkünden, andererseits den Menschen ins Gewissen reden. Sie sind die Vorläufer des Herrn und sie sind der Leib des Herrn. Durch sie verkündet Gott das von den Menschen selbstverschuldete Gericht. Durch sie bietet Er aber auch und vor allem Erlösung an den Menschen, die eines guten Willens sind. Jeder Sünder ist Gott willkommen. Amen, das ist göttliche Wahrheit, denn für die Sünder hat Er das Erlösungswerk vollbracht.
Als Gotteskind sollte man auf jeden Fall im Bewusstsein leben, dass man vor allen Gefahren des Leibes und der Seele beschützt ist – stets gemäß des Vertrauens und der Liebe zu unserem himmlischen Vater. Er möchte angstfreie Kinder, Er möchte uns beweisen, dass Er ein fürsorglicher, treuer und vor allem gegenwärtiger Vater ist, der bei Seinen Kindern sein möchte schon in ihrem Erdendasein.
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Ein Bruder schreibt nach einem Bericht über die satanischen Praktiken der sogenannten Elite, wo unter anderem über heutigen Kannibalismus und Satanismus in der westlichen Welt aufgeklärt und berichtet wird, dass und wie Kinder entführt, gefoltert und ermordet werden:
Das ist schon sowas von pervers, dass einem die Worte fehlen. Ich frage mich immer wieder, wenn ich sowas höre, warum lässt Jesus dieses schreckliche Leid zu? Und was sind das für Seelen, die hier für kurze Zeit inkarnieren, um solch schreckliche Erfahrungen zu machen. Wenn du qualvoll stirbst, wie stehst du dann drüben da? Vielleicht kann Samuel hier antworten.
Samuel: Der Vater hat dazu folgendes Wort gegeben:
„Meine Kinder, bald finden die Grausamkeiten dieser Erde ihr unrühmliches Ende, denn lange genug währte die Herrschaft des Bösen. In Meinem Herzen habe Ich gesammelt die Tränen der Gemarterten, habe Ich gesammelt die Schreie der gequälten Seelen. Die Flüsse von Blut sind geflossen in Meinen Blutkreislauf und haben sich vereint mit Meinem Erlöserblut. Dies Blut hat Meine Barmherzigkeit der Erde wiedergegeben vor 2000 Jahren, als Ich am Kreuz geblutet habe – als lebendiges Zeichen dafür, dass Mein Blut, welches ist Inhalt und Ausfluss der Kraft Meiner Liebe, diese Erde durchdringt und befreit von allem Übel.
Ja, in Meinem Herzen habe Ich einen Platz bereitet für diejenigen, die durch unverschuldetes Leid gegangen sind aufgrund der freiwilligen Bosheit mancher Menschen, welche zur Ausgeburt und zum Auswurf des Teufels wurden und gar grausame Taten verrichteten im Verlauf der vergangenen 6000 Jahre.
Wahrlich, solch unrühmliche Zeit wie jetzt gab es nicht seit es Zeiten gibt und Ewigkeiten, und doch ist hiermit das Fundament gelegt worden für einen neuen Himmel, darin Meine Geschöpfe zu Kindern Meiner Liebe geboren wurden und werden, um selbst Götter zu sein in Ewigkeit.
Seht, Ich habe für alle leidvollen Wege, die vergleichsweise kurz sind, nicht nur einen gerechten Ausgleich geschaffen, sondern Ich habe etwas ermöglicht, was allein im freien Willen allen Menschseins geschehen kann: Mir gleiche Götter zu gebären, die mit Mir in innigster Glückseligkeit selbstbewussten Gottseins wirken und schaffen in Ewigkeit. Dies bedingte und bedingt, dass sich in völliger Willensfreiheit Entartungen ergeben, dass unsagbare Gräuel ausgeübt werden können, wobei auch Ich als Vatergott zusehen musste und auch und vor allem in dieser letzten Zeit zusehen muss, wie sehr Meine aus Meiner Herzensliebe geschaffenen Geschöpfe und Kinder von gewissenlosen Tyrannen gemartert und aufs Grausamste ermordet werden.
Wahrlich, das Los dieser Bestien wird ein unsagbar elendes sein, für sie habe Ich Orte bereitet, an denen sich ihr Tun in Unzahl an ihnen rächen wird. Ich bin als Gottheit ihr unbarmherziger und ewiger Richter, deshalb richtet nicht ihr über sie, sondern bleibet in Meiner barmherzigen Vaterliebe – und vertrauet, dass Ich alles gut mache, was auf dieser Erde verbrochen ist und noch verbrochen wird.
Bald ist es vorbei, Meine Lieben, bald ist es vollbracht, erneut vollbracht; wie das Erlösungswerk der Liebe am Kreuz vollbracht ward, so ist das Freiheitswerk der Liebe bald vollbracht am Leidenskreuz der Materie. Dann ist die Geburt geschehen, die Neu- und Eingeburt dieser Erde in Mein Friedensreich. Diesen göttlichen Frieden habe Ich der Welt in der Weihenacht vor 2000 Jahren bereits geschenkt, dieser Friede ist gelegt in eure Herzen, Ich habe Mich gelegt in eure Seelen und Herzen.
Bedenket dies zu dieser Stunde, und wärmet Mein Herz mit dem Atem eurer Liebe, stehend auf dem Boden der Demut, der geistigen Armut, und der Freude, dass Ich bei euch bin und bleibe in Ewigkeit. Amen, Meine Kinder, Amen.“
Samuel: Ja, selbst bei sich hat es Jesus zugelassen, dass Er unschuldig gefoltert und ermordet wurde. Hat die Kreuzigung bei Ihm wirklich sein müssen? Hätte Er das Erlösungs- und Sühnewerk auch anders vollbringen können, wenn die Menschen nicht so böse gewesen wären? Die Sünde der Menschen bedarf der Sühne vor der Heiligkeit Gottes. Und doch wäre das Opfer der Kreuzigung nicht unbedingt nötig gewesen, es gab auch andere Wege zum Ziel. Aber um des freien Willens der Menschen wegen ließ der Vater es geschehen.
So eröffnet die Unantastbarkeit des freien Willens dem Bösen Tür und Tor zur Tat. Das sah Gott selbstverständlich voraus. Doch gab und gibt es keine andere Möglichkeit, freie Gotteskinder zu ziehen und zu erziehen, selbst für Gott nicht. Nur in der absoluten Willensfreiheit der Liebe kann göttliche Freiheit in der Liebe erreicht werden. Aber der Vater hat im Wissen darum vorgesorgt. Er hat Ursachen und mögliche Wirkungsräume geschaffen, die im Verlauf der Zeiten und Ewigkeiten alles Leben zum göttlichen Ziel führen – dazu drei Beispiele:
– Unschuldige Kinder, die gemartert werden, Erwachsene, die in übergebührliches Leid geraten, haben eine spezielle Seelenstruktur und -beschaffenheit in Bezug auf den Erlösungsprozess satanischer Seelensubstanz.
– Im 3. Reich wurden durch Verfolgung und Ermordung die Juden-Seelen erlöst, die bei Jesu Kreuzigung schrien: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“
– Despotische Herrscher, grausame Kriege und Naturkatastrophen führen hochmütige Völker in die erlösende Demut.
So liegt allen Lebenswegen stets göttliche Vollkommenheit zugrunde. Da wir im vollkommenen Bewusstseinsraum Gottes leben, muss die Basis, das Fundament allen Seins immer Vollkommenheit sein und zuletzt muss alles in Vollkommenheit auf- und eingehen. Die Werdens-Prozesse dazwischen sind stets einer gewissen Notwendigkeit unterworfen, entweder einer über- oder einer untergeordneten. Dieser hat Sich Gott als Mensch selbst bedingungslos anheimgegeben, so wurde der Menschensohn Jesus zum Gottmenschen Jesus Christus und darin schließlich wieder zum Vater.
Wir wissen so wenig über Leben, Leid und Tod und bringen deshalb dem Vater immer wieder Unverständnis entgegen. Doch Er hat alle Lebenswege so gestaltet, dass durch diese letztendlich ein vollkommener Schöpfungsmensch entsteht, lebend in göttlicher Einigkeit und Freiheit in Ewigkeit.
Dazu ein Bruder: Das ist eines der wenigen Themen, bei denen ich Gott dieselbe Frage stellte: Wie kann Er sowas zulassen? Für mich als Vater von einem kleinen Sohn gibt es auf der Welt nichts Schrecklicheres als das, was Kindern angetan wird. Obwohl ich kein inneres Wort empfange, wurde es mir relativ deutlich und schnell beantwortet: Es gibt gewisse Seelen im Jenseits, die dieses irdische, kurze Schicksal dem Leiden im Jenseits vorziehen. Lieber Samuel, kann das sein?
Hinzu kommt: Wenn wir als Menschen so etwas nicht ertragen können, wie sehr leidet dann unser aller himmlischer Vater mit diesen armen Kindern?
Ja, es gibt Seelen, die bewusst den kurzen und demütigenden Opfergang in Kauf nehmen, um nach der Abberufung schnell in des Vaters Herz zu finden. Sie laufen nicht Gefahr, sich derart zu verirren, dass sie im Jenseits einen langen und anstrengenden, ja oft Jahrhunderte und Jahrtausende langen Freiwerdungsweg begehen müssen, wie es bei vielen Erdenmenschen der Fall ist.
Doch in erster Linie erlösen sie einen außerordentlichen Seelenanteil Satans, zum einen gemäß der Läuterung der Last ihrer eigenen Seelenstruktur, zum anderen in der langfristigen Gewissensöffnung ihrer Peiniger, indem diese einst in der reumütigen Erkenntnis ihrer Schandtaten quasi vernichtet werden, also im Reuefeuer verbrannt, um dann doch noch einmal in einer erneuten Reinkarnation Schuld abtragen zu können oder im Jenseits Erlösung zu erfahren, wenn sie sich dort in Demut beugen und sich der selbstlosen Liebe anheimgeben.
Liebe Geschwister, mit Gottes Augen und Herzen betrachtet ergibt letztendlich alles einen Sinn. `Letztendlich´ meint hier auch grundsätzlich, also in der erlösenden Tiefe allen Geschehens – in der seelisch-geistigen Dimension der Zeit, Ewigkeit genannt, denn hier ist die Quelle der Liebe. Liebe ist die ewige Gegenwart in der Zeit, Liebe ist das Fundament allen Seins, Liebe ist die Kraft, die stets Gutes schafft.
Wird eine Seele vereint mit dem Geist Gottes, sieht sie alle Not im Licht der ewigen Liebe und Barmherzigkeit. In jeder Situation schmiegt sie sich ans Herz Jesu Christi, daraus und darin sie unsagbare Geborgenheit erfährt. Hier wird ihre theoretische Hingabe zur göttlichen Einheit in Wort und Tat. Das hat unser himmlischer Vater für uns bereitet. Es liegt an uns – sind wir bereit?
* * *
Krankheit – Gesundheit – Besessenheit
Lieber Samuel, ich habe ein Problem: Ich bin ein Leben lang vorsorglich jedes 1/2 Jahr zum Zahnarzt gegangen. Seit dem Beginn der Impfungen gegen Corona (2020) aber nicht mehr, um nicht die Spikeproteine vom geimpften und gentechnisch veränderten Zahnarzt eine Stunde lang einatmen zu müssen – Shading genannt. Durch meine Enthaltsamkeit von Zahnarztbesuchen sind meine Zähne inzwischen sehr in Mitleidenschaft gezogen und so kariös geworden, dass sie laut zahnärzlichem Rat von einem Chirurgen gezogen werden müssen. Ich möchte das aber nur ohne Narkose, denn sicher ist auch jede Narkose giftig. Sie weigern sich jedoch, es ohne zu tun.
Meine Frage an Gott: Befinden sich in der Betäubungsspritze bereits Impfstoffe? Die mRNA in diesen seien eine Art Adapter, so dass wir durch diesen über elektronische Geräte kontrolliert und auch ferngesteuert werden können, also aufhören Menschen zu sein? Die mir liebste Antwort wäre, dass sich in der Betäubungsspritze noch kein Impfstoff befände, aber wie ist es mit dem Shading-Atem des Chirurgen? Ich habe gehört, dass es schon reiche, mit einem geimpften Menschen zusammen zu arbeiten, um das Impfgift zu überkommen.
Lieber Bruder, ich sag dir, wie das bei mir ist: Aufgrund meines Pflegeberufes habe ich täglich intensiven Körperkontakt mit geimpften Personen, auch mit Körperflüssigkeiten derselben. Ich arbeite ohne Maske und nur in Ausnahmefällen mit Handschuhen. Habe ich Angst vor Ansteckung? Noch nie habe ich einen bleibenden Gedanken daran verschwendet, denn mein Leben gehört Jesus Christus.
All die Besorgnisse bezüglich der furchterregenden Studien und Berichte über das, was derzeit pharmazeutisch und wissenschaftlich geschieht in Bezug auf Impfstoffe, Genmanipulation, Chemtrails ect. habe ich Jesus Christus anheimgegeben. Ich bin völlig angstfrei und bereit, jederzeit den Körper abzulegen. Ich habe unserem himmlischen Vater mein Leben anvertraut mit allen Konsequenzen. Das bedeutet nicht nur, dass ich Ihm Treue dadurch beweisen möchte, dass ich meine seelischen und fleischlichen Bindungen an die Welt loslasse und somit meine Seele freigebe für den Geist Gottes, sondern Jesus Christus auf Leben und Tod vertraue.
Ja, man soll sich nicht mutwillig Gefahren für Leib und Seele aussetzen und Gott versuchen, indem man ausprobiert, wie weit man gehen kann oder blindlings alles mitmacht, da man ohnehin beschützt ist. Aber einen kranken und/oder geimpften Menschen fürsorglich und liebevoll zu umarmen ist ein Akt göttlicher Näch-stenliebe. Oder wenn wir notwendige medizinische Anwendungen ergreifen müssen, dann beschützt uns doch unser himmlischer Vater – wenn wir Ihm das nötige Vertrauen entgegen bringen. Da segnet Er den Arzt und die Krankenschwester.
Du bist ein gutes Beispiel dafür, dass, wenn man die Welt mehr fürchtet als Gott, wenn man sich zu sehr mit irdischen Verschwörungen beschäftigt, man das Vertrauen zu und in Gott verliert oder es auf seinem geistigen Weg nicht findet. Dann haben Sorge, Furcht und Panik die Macht übernommen. Dann hat Gott keinen Zugriff. Ein Teufelskreis.
Achte auf deine Gesundheit, indem du sie Gott anvertraust, und im Notfall zum Arzt gehst und dich so behandeln lässt, wie es nötig ist. Impfungen, Chemotherapie usw. sollten wir selbstverständlich meiden. Wobei in bestimmten Fällen auch hier ein Akt göttlicher Barmherzigkeit das Geschehen schützen kann. Bei chemischer Bestrahlung, Transfusionen und Transplantationen habe ich schon erlebt, dass unser himmlischer Vater aus speziellen Gründen das Ereignis/den Prozess segnet, so dass bleibende Heilung erfolgen kann. Um die Vermischung der Seelenspezifika aufgrund einer möglichen Transfusion oder Transplantation kümmert sich dann Er und macht es gut.
Das tut Er, wenn der Mensch die Weichen zum rechten Glauben gestellt hat (kann auch unbewusst geschehen) und sodann in der Gesundung oder im Gesundsein noch geistig wachsen kann, um ein wahres Gotteskind zu werden.
Bete vor dem Essen im Vertrauen darauf, dass göttlicher Segen und Schutz wirksam sind, denn dann sind sie es auch. Danke nach dem Essen für Speis und Trank. Das heißt nicht, dass wir alles in uns hineinstopfen sollen, was unseren Gelüsten dient. Aber essen und trinken müssen wir, was uns die Lebensmittelindustrie darreicht. Denn nicht jeder kann sich `Bio´ leisten, nicht wenige Gotteskinder müssen beim Discounter einkaufen – dann segnet unser Vater die Speise. Das sagt Er immer wieder ganz deutlich. Wir müssen auch nicht unbedingt laut beten, ein stiller Gedanke, ein liebender Blick hin zu Ihm und es ist gut. Tue auch so, bevor du zum Arzt gehst, bevor du Menschen triffst, bevor du mit dem Auto losfährst, ja, bevor du aus dem Haus gehst.
Sei herzlich gegrüßt, dein Bruder in Jesus Christus.
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Hallo lieber Bruder, lese gerade dein Buch `Offenbarungen aus dem Gottesgeist´. Dabei ist mir der Gedanke gekommen, ob du mir bei meinen gesundheitlichen Problemen weiterhelfen kannst. Seit ca. dem zwanzigsten Lebensjahr leide ich unter starke Migräne, die mit zunehmendem Alter häufiger geworden ist, sowie Rückenschmerzen an der Lendenwirbelsäule seit der Jugend, was mit dem Alter immer mehr schmerzt. Leider hat mir bislang niemand groß helfen können, vor allem nicht bei der Migräne, die mir das Leben schwer macht. Kann es sein, dass es karmisch bedingt ist? Könntest du vielleicht unseren Vater Jesus Christus auch fragen, ob es in Seinem Sinne ist, dass ich für erdgebundene Seelen Andachten halte, auf dass sie wieder ins Licht finden? Wäre sehr dankbar, wenn ich von dir Antwort erhalte.
Lieber Bruder, offensichtlich braucht deine Seele eine gewisse Läuterung, um frei zu werden, sonst hätte unser himmlischer Vater dich nicht in ein solches Leidensdasein geführt. Genauso wie ich bringst auch du gewichtige satanische Seelenanteile mit, die zur Erlösung gebracht werden sollen. Dies hast du zuvor gewusst und diese Aufgabe gerne angenommen.
Betrachte deine Situation so, und es wird eine Verlagerung ins göttliche Bewusstsein geben, wodurch dein Kreuz leichter zu tragen sein wird, denn dann spürst und merkst du, dass Jesus deine Last mitträgt. Dann kann es durchaus sein, dass dir dein Kreuz beizeiten abgenommen wird. Dazu braucht es noch einen gewaltigen Schritt im bedingungslosen Vertrauen und der Hingabe deines irdischen Daseins an Jesus Christus. Doch Jesus steht bereit, dich dahin zu führen.
Wenn dies tatsächlich geschieht, darfst du dann entweder in deine geistige Heimat zurückkehren oder du bekommst noch eine irdische Aufgabe, um hier von der Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi zu zeugen. Da kannst und darfst du unseren himmlischen Vater bitten, was dir lieber ist – es muss aber eine wahrhaftige Bitte sein. Überlege es dir gut. Wobei ich deine Entscheidung bereits sehe, mein Bruderherz … und freue mich.
Wenn du Seelenandachten hältst, musst du zuvor um Schutz bitten, und danach darum, dass deine Sphäre und deine Seele frei bleiben, dass die anwesenden Seelen wieder fortgeführt werden, so dass sie dir nicht schaden können. Denn sonst kann es sein, dass sie sich an dir festklammern beziehungsweise sich bei dir einnisten. Manchmal lässt der Vater dies trotzdem zu, auf dass die Verstorbenen Seine Gnade und Liebe bei Seinen Kindern betrachten können, dann ist es gut und sie werden beizeiten weitergeführt. Was keinen Sinn macht, zu den Seelen zu sagen, dass sie ins Licht gehen sollen, denn sie haben ja noch keins. Erzähle ihnen von Gottes Liebe, sag ihnen, was Sinn und Zweck ihres Daseins ist und dass allein Jesus Christus sie glücklich machen kann. Dass sie einen himmlischen Vater haben, der sie unendlich liebt, und der eine wunderbare Wohnstatt für sie bereitet hat, dahin sie geführt werden, wenn sie ihre Herzen für Ihn öffnen. Aber das machst du ohnehin bereits.
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Hallo lieber Samuel, ich bin Erzieherin und seit einem halben Jahr wegen Überlastung krankgeschrieben. Nach einem Stellenwechsel innerhalb des Kindergartens habe ich miterlebt, wie eine Kollegin eine Panikattacke bekam, danach bekam ich Stresssymptome – es ging auf mich über. Ich konnte dann noch fünf Monate weiter arbeiten, doch dann ging es nicht mehr und ich bekam diese Angstzustände.
Nun wollte ich wieder anfangen weil es mir besser ging, doch dann bekam ich so massive Schlafstörungen, dass ich meine Eingliederung absagen musste. Jetzt geht es mir noch schlechter und ich schlafe quasi nicht mehr. Meine Ärztin würde mir gern Antidepressiva geben, aber das möchte ich nicht. Vielleicht hast du eine Eingebung, was mit mir geschehen ist.
Liebe Schwester, so wie dir geht es derzeit einigen Geschwistern, dass sie nur ganz wenig schlafen können, oder sie haben mit anderen ähnlich schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Oberflächlich und medizinisch betrachtet hat das verschiedene Auslöser und Gründe. Doch eigentlich steckt die Ursache darin, dass diese Welt nun ganz vom antichristlichen Lügengeist eingehüllt ist, sowohl auf der seelischen als auch auf der materiellen Ebene. Je nach Seelenstruktur hat das gravierende Auswirkungen auf unseren psychischen und dadurch auf unseren körperlichen Zustand.
Auch ich spüre diesen satanischen Angriff und Eingriff, denn wir sind alle noch nicht soweit mit Jesus Christus vereint, dass uns diese böse Atmosphäre nichts anhaben kann, sondern sie versetzt uns in Unruhe und Nervosität, so dass die Seele oft und insbesondere nachts nicht zur Ruhe findet.
Wichtig ist, dass wir in unseren Zuständen nicht verzweifeln, sondern im Vertrauen bleiben, dass Jesus uns einen Ausweg bereitet. Womöglich führt Er uns auch zu einem Arzt, durch den Er uns medizinisch behandelt, auch diese Möglichkeit können und dürfen wir mit einbeziehen. Es ist unbedingt notwendig, dass wir unser Leben weiterhin ganz unserem himmlischen Vater anvertrauen – und auch unseren Tod. Denn es kann durchaus sein, dass Er jetzt und bald einige Seiner Kinder abberufen wird.
Schlaflosigkeit hat aber auch mit dem Erwachen der Seele zu tun. Die Seele soll ja geistig erwachen in dieser bedeutsamen Zeit. Ist sie aufgrund ihrer materiellen Lebensweise an bestimmten Bewusstseinsstellen noch sehr mit dem Körper verwoben, bewirkt das Wachwerden oder -sein der Seele die nächtliche Schlaflosigkeit des Menschen. So verkehrt sich eigentlich Gutes und Notwendiges in eine bedrohliche gesundheitliche Problematik.
Was kannst du tun? In der Erkenntnis, dass es so ist, liegt bereits die Lösung. Erkenne, dass du zwar geistig stets wach sein sollst, aber als Seelenmensch im Erdenkörper sehr wohl schlafen darfst und auch sollst, um deine Lebenskräfte zu erhalten und auszuführen. Erlaube dir also bewusst und guten Gewissens zu schlafen, so programmierst du dich neu im Geiste der Liebe.
Lege dich zum Schlafen ans göttliche Herz, reinige notfalls dein Gewissen in Seiner Liebe, dann hast du ein gutes Ruhekissen. Mit Ihm und In Ihm ist alles gut, Er sitzt dann an deiner Schlafstatt, hält deine Hand und geleitet dich in den Schlaf. Wobei die Seele ja wach bleibt, aber dein Erdenmenschbewusstsein geht ein in den reinigenden und erholsamen Schlaf.
Liebe Schwester, ich bete für dich und lege deine Seele unserem himmlischen Vater ans Herz, dass Er dir beisteht und dich beschützt vor Übergriffen jeglicher Art. Sei herzlich gegrüßt, dein Bruder in Jesus Christus.
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Lieber Samuel, ich diskutiere regelmäßig mit einem lieben Bruder übers Rauchen. Ich selbst war Raucherin, doch es hat mich gequält, weil ich mich schmutzig und unrein für Jesus empfunden habe. Mit Gottes Hilfe durfte ich diese Sucht loswerden. Ich war und bin der Meinung, dass alles, was zur Gewohnheit, Sucht oder zum Drang wird, zwischen Jesus und uns steht. Es ist wie ein Götze, an den man denkt, weil man sich einbildet, es zu brauchen. Auch habe ich im Gefühl, dass es notwendig ist, alles loszulassen, um in Jesus Armen zu landen.
Wie siehst du das? Täusche ich mich? Der Bruder meint, er habe gebetet und das Problem Jesus übergeben. Er würde ihm das Rauchen rechtzeitig nehmen. Aber ich denke, man muss es selbst wollen und sich so gesehen Gewalt antun. Der Geist besiegt die materielle Sucht.
Sag mir bitte, liege ich da gänzlich daneben, bin ich zu streng? Deine Meinung dazu würde mich interessieren.
Liebe Schwester, du liegst richtig, man muss sich in gewissen Dingen Gewalt antun. Der Wille muss stark werden in der Liebe zu Jesus Christus, die Willenskräfte müssen gebündelt werden in der Überwindung, um dann einzugehen in Gottes Willen – in und durch die Liebe zu Ihm.
Eine Sucht Jesus anheim zu geben und darauf zu warten, dass Er sie ohne eigene Anstrengung wegnimmt, das kann es geben, aber nur, wenn die Liebe zu Ihm ein übervolles Maß erreicht hat; dann fällt eine Sucht von selbst ab, löst sich auf. Solch brennende Liebe muss man aber erst einmal im Herzen haben.
Ansonsten möchte unser himmlischer Vater, dass wir Ihm Treue beweisen dadurch, dass wir loslassen und überwinden alles Übel im Vertrauen und in der Liebe zu Ihm. Dein lieber Bruder macht es sich leicht, er lügt sich selbst etwas vor und gesteht sich seine Schwäche nicht ein. Das sollte er vor Gott tun und um Mut und Kraft bitten, dass er zusammen mit Ihm seine Sucht bewältigen kann.
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Lieber Samuel, meine Freundin R. lebt mit Morbus Crohn, Morbus Bechterew und Sklerodermie. Sie liebt Jesus sehr und lebt Ihn auch, soweit dies mit 30 Jahren möglich ist. Sie möchte bitte einen Termin bei dir, da ihr Fragen auf der Seele brennen, die nur du beantworten kannst. Sie hat aber eine Eigenart, offenbar übernommen von ihren Eltern, dass außer ihren direkten Familienmitgliedern niemand in ihre Wohnung darf, ich auch nicht. Aber das ist kein Problem, dann machen wir das halt bei mir.
Es geht um ihren Tod und ihre Wiederbelebung, die Sache war ziemlich knapp und mysteriös, aber sie spürte Jesus nah und warm im Herzen, wie eine schützende Decke, wie sie mir sagte. Sie hat Ihn schon öfter gefragt, warum sie dies erleben musste, wobei sie keinerlei Nahtoderfahrung hatte, aber sie bekam keine Antwort. Zudem ist ihr überhaupt nicht klar, woher sie kommt und was ihre Aufgabe auf Erden ist.
Laut ärztlicher Diagnose hat sie mit ihren Krankheiten noch eine Lebenserwartung von 5-10 Jahren, auch wenn man ihr das nicht ansieht. Die Sklerodermie hat die inneren Organe (Nieren, Herz und Lunge) angegriffen, sie hat Lungenhochdruck, muss täglich mindestens 3500 kcal essen, um zu leben, da der Darm nicht viel resorbieren kann. Eigentlich ist sie lebensfroh und optimistisch, und wenn es ihr ein bisschen besser geht, macht sie gleich einen Haufen Pläne.
Liebe Schwester, irgendwas stimmt hier nicht mit R., da ist vor allem seelisch was im Argen. Zudem sind da seltsame Geister im Spiel. Ein Christ in Jesu Gegenwart weiß um den Sinn seines Daseins und sieht Seinen/seinen Weg. Sie spricht mit Jesus, hat aber kein Vertrauen in die Führung? Das passt nicht zusammen. Aufgabe ist es in erster Linie, im kleinen Umfeld Gottes Liebe zu leben. Große Aufgaben sollte man nicht erwarten, denn dann kommen sie nicht. Große Pläne mit uns darf nur Jesus haben, die sollte man nicht selber machen.
Was bewirkt die Verhärtung und die dadurch bedingte letztendliche Lähmung der Organe und der Wirbelsäule? Wodurch entsteht eine chronische Darmentzündung? Um diese Fragen zu beantworten muss man tief ins seelische Gefüge eindringen …
… ich sehe eine monströse, bösartige und zerstörerische Energie in ihrem Inneren, die sich in ihr festbeißt, die sich um ihre Organe wälzt und windet wie Lava, ganz langsam doch aggressiv, grau, steinern, tödlich. Was ist das? Da ist etwas/jemand in sie eingedrungen … in dieser Energie ist keine Liebe vorhanden. Kennst du den Vorgang, wenn eine Schlange ein Kaninchen verschlingt, langsam und unbarmherzig? – so eine Wesenheit ist das. Sie möchte R. in ihre eigene Erstarrung integrieren, ein seltsamer und grausamer Vorgang.
Obwohl ich göttliche Macht verspüre, bin ich diesem Wesen nicht gewachsen. Deshalb muss Jesus hier übernehmen. Doch warum lässt Er das zu? Welche seelische Schwachstelle hat diese grauenvolle Wesenheit eingelassen, welche lässt sie weiter gewähren? Sie ist es auch, die R. veranlasst, niemanden in ihre Wohnung zu lassen – im übertragenen Sinne: Niemand darf ihre Seele betreten, denn die dämonische Energie will alleine und ungestört sein. Doch bei ihren Eltern macht R. eine Ausnahme, da ist die Liebe stärker als der Tod.
Nun habe ich ihre Seele betreten. Ich spüre den Dämon, jetzt schlägt er um sich, zumindest versucht er das in seiner Erstarrung. Jetzt sehe ich, dass er zum Teil bereits gebunden ist mit Stricken. Was bedeutet das? Gottes Hilfe ist nahe, es sind bereits Vorkehrungen von geistiger Seite getroffen worden, dieses Übel zu beenden. Doch noch ist es nicht soweit. Das Schicksal von R. wird durch ihre Hinkehr zu Jesus zur Erlösungstat, denn durch sie und in ihr wird möglicherweise eine dämonische Wesenheit befreit.
Doch wer oder was genau hier im Endeffekt befreit wird, kann ich nicht sagen. R. sollte täglich eine Begegnung und Umarmung mit Jesus visualisieren. Sie sollte sich auch vorstellen, dass ein Strom goldenen Lichts aus ihrem Herzen fließt und ihre Seele ganz erfüllt. Liebe Schwester, auf diese spontane Seelenschau war ich nicht vorbereitet. Bin etwas zittrig und auch erschüttert.
Lieber Samuel, R. hat nach möglichen Ursachen für ihre Besetzung geforscht. An ihren Eltern kann es nicht gelegen haben, sie wurden auch in die Befragung integriert. Da fiel ihr eine augenfällige Geschichte aus ihrer Kindheit ein: Sie war fünf und im Kindergarten. Da war ein Mädchen mit Nickelbrille namens C. in ihrer Gruppe. Sie empfand R. als Vorbild oder Schwester, klebte an ihr wie eine Klette. R. war das eher
unangenehm, sie hatte kein gutes Gefühl dabei und beschwerte sich darüber, aber C. und ließ nicht ab von ihr. Eines Tages, ging ein Kondolenz-Zettel rum zum Unterschreiben: C. war an Leukämie gestorben. Ab da ging es R. schlecht und sie musste schon damals öfter wegen Rheuma-Schüben oder Morbus Crohn ins Krankenhaus.
Wäre es möglich, dass der Dämon, welcher die Leukämie bei C. verursacht hatte, nach deren Tod den `Wirt´ gewechselt hat? Es war schon komisch, dass dieses Kind so sehr an R. klebte.
Von der Übung, die du ihr angetragen hast, sagte sie: Das erste Mal war es komisch, aber mittlerweile geht es besser als gedacht.
Liebe Schwester, liebe R., jetzt kommen wir der Sache schon viel näher. Ja, es ist der Dämon, der C. bereits zu Tode gebracht hat, der nun R. zu Tode bringen möchte. Das Töten macht er nicht unbedingt mit Absicht, allein seine Anwesenheit in der Seele bewirkt Siechtum und Tod. Er ist zwar gebunden, doch windet er sich und beißt sich weiter fest. Das Licht ist ihm bereits sehr unangenehm, doch kann und will er nicht loslassen, er weiß ja nicht wohin. „Doch der Tag wird kommen, an dem er weichen muss“, so spricht Jesus Christus der Herr.
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Bluttransfusion
Lieber Samuel, seit längerem beschäftigt mich der Umstand, dass ich für meine Herzoperationen viele Blutkonserven gebraucht habe, es waren insgesamt 28. Jetzt hab ich nochmal 10 bekommen. Ich denke zwar, dass von den Spendern nicht viele geimpft waren, aber weil meine Müdigkeit und Erschöpfung so extrem sind, habe ich mich erkundigt, ob ein Test auf Spikeproteine sinnvoll wäre. Das geht über Liquorpunktion oder über einen speziellen Bluttest, der kostet aber über 200€.
Im Grunde denke ich, dass mich Jesus bislang bewahrt/beschützt hat, bin aber gerade unsicher … ist das mangelndes Vertrauen?Angstmache der Gegenseite? Oder kommt die Müdigkeit woanders her? Vielleicht hast du dazu eine Meinung?
Liebe Schwester, die derzeitige Erschöpfung und Müdigkeit bei vielen Menschen kommt von der sich verdunkelnden Atmosphäre im Erdenraum, bewirkt durch die vielen bösen Gedanken der Antichristen und selbstsüchtigen Menschen – zudem tragen die zunehmenden Strahlungen und Frequenzen zur Erschöpfung und Antriebslosigkeit bei.
Was bedeutet das für uns? Unsere Zustände zeigen uns auf, wo wir stehen und was wir tun sollen. Müdigkeit und Erschöpfung sind meist das Zeichen und Resultat, dass wir noch zuviel Anteil haben am Irdischen – und da gibt es viele offensichtliche und verborgene Möglichkeiten und Bindungen. In der Ehrlichkeit vor Gott und zu sich selbst sieht man diese recht gut.
Wo lassen wir zuviel Welt in uns hinein? Wo sind wir nicht in der göttlichen Ordnung? Wo leben wir noch in Sünde? In welchen Bereichen geben wir Jesus Christus keinen Zutritt in unser Leben?
Ich sehe, dass dir dein irdisches Dasein noch einmal vom Vater geschenkt wurde, auf dass du dieses ganz Ihm weihst. Doch aufgrund der Bluttransfusion hast du Seelenanteile von verschiedenen Spendern in dir. Das hat Gott zugelassen und du kannst und sollst diese durch dein Glaubensleben mit erlösen.
Es kann aber nun durchaus sein, dass diese fremden Seelenanteile in deinem Organismus zusätzlichen Einfluss auf deine Lebensenergie haben, ähnlich wie die antichristliche Energie von außen wirkt. Deshalb bleib weiter im Vertrauen, der Vater hat dich bislang geführt und wird es weiterhin tun. Du brauchst keine Angst zu haben, nimm deinen Zustand einfach an, und bleib ein demütiges Gotteskind im Bewusstsein, dass dein Leben Jesus Christus gehört, dann wird alles gut.
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Lieber Samuel, ich war vor kurzem aus einem Gefühl heraus seit längerer Zeit wieder beim Blutspenden. Ich hatte es eigentlich nicht vorgehabt, auch weil ich die letzten Male immer davon abgehalten wurde, wenn ich es vor hatte. Aber dieses Mal war in mir der Gedanke: `Vielleicht braucht ein Gotteskind dein Blut.´ Während des Spendens hab ich dafür gebetet, dass mein Blut den richtigen Empfänger erreicht.
Einen Tag später kam ich im Gespräch mit einem Bruder auf das Thema. Er sagte, dass durch die Blutspende eine Verbindung zwischen Spender und Empfänger entsteht, das ist ja auch nachvollziehbar. Wenn jemand anderes mein Blut bekommt, ist ein kleiner Teil von mir in ihm. Aber ist es auch so, dass ich dann vom Geist des Empfängers beeinflusst werden kann? Dass sich da eine unsichtbare geistige Verbindung zwischen mir und den Empfängern aufbaut? Dieser Gedanke hat mich ziemlich getroffen und erschreckt. Ich wollte nur helfen, da ich nicht geimpft bin und eine für alle Menschen verträgliche Blutgruppe habe. Ich wäre dir dankbar, wenn du ein paar Worte dazu sagen könntest.
Liebe Schwester, außer für die eigene Familie rate ich grundsätzlich von Blutspenden ab, denn diese Methode der Lebenserhaltung ist nicht in der göttlichen Ordnung. Warum würde ich es bei meiner Familie trotzdem tun? Ganz einfach, erstens könnte ich aus Liebe zu meiner Frau und Kindern nicht anders und zweitens vermischt sich bei den eigenen Kindern oder Eltern das Blut mit eigenem Blut, denn es besteht innige Blutsverwandtschaft. Für meine Familie würde ich jederzeit mein Blut und mein Leben geben. So hat es auch Jesus getan für uns, die wir Seine Kinder und Seine Familie sind.
Jedoch gibt es ein neues Gesetz, dass man kein Mitbestimmungsrecht mehr hat, wer das Blut bekommen soll, nicht einmal für sich selbst. Das bedeutet, dass man für seine Lieben zwar in gutem Willen spenden kann, aber man keine Garantie hat, dass sie das Blut auch bekommen, es könnte auch fremdes Blut sein.
Ja, eine Verbindung zwischen dem Spender und Empfänger besteht – mit entsprechender Wechselwirkung. Wobei hauptsächlich der Empfänger vom Spender Beeinflussung erfährt; er nimmt Seelenanteile von diesem auf, die in sein Eigenblut integriert werden. Blut entsteht ja aus den Stammzellen, also aus dem genetischen Material, das sich mit der Seele zusammenschließt und, nachdem der Gottesgeist ins Herz eingepflanzt beziehungsweise eingekerkert wurde, einen Menschen bildet. Seelenloses beziehungsweise totes Blut kann nicht gespendet werden, es muss nach der Abnahme entsprechend gelagert werden, damit es weiter verwendet werden kann. Es ist also seelische Substanz im Spenderblut enthalten.
Je nach Menge des Blutes wird die Persönlichkeit des Empfängers mehr oder weniger von der Persönlichkeit des Spenders beeinflusst. Wobei es so ist, dass Blutgruppen stets korrelieren müssen, also eine seelische Konvergenz vorhanden sein muss, wodurch grundsätzlich eine seelische Annäherung beziehungsweise Ähnlichkeit gegeben ist. Aber es kommt auch und vor allem auf das irdisch erworbene Bewusstsein des Spenders an, inwieweit sich seelische Komponenten beim Empfänger durch das verabreichte Blut verändern.
Was geschieht nun mit deiner Seele, wenn dein gespendetes Blut mit dem Blut beziehungsweise Leben einer anderen Person vermischt wird? Dabei findet ja kein `materieller Kontakt´ von anderer Seite statt, sondern es kommt zu einer seelischen Rückwirkung. Steht deine Seele dann weiterhin mit den Seelenanteilen deines gespendeten Blutes in Resonanz? Und wirkt sich dadurch das Verhalten beziehungsweise das Bewusstsein des Empfängers auf deine Seele, auf dein Verhalten aus?
Dies kann hier wohl in sehr abgeschwächter Form der Fall sein, aber nicht so sehr wie beim Empfänger, denn bei diesem kommt es zu einer direkten Beeinflussung, während es beim Spender zu einer indirekten Rück- und Auswirkung über die jenseitigen Sphären kommt. Dabei kommt es darauf an, mit welcher Lebens- und Willenskraft der Abnehmer ausgestattet ist. Gehst du aber mit Jesus, glaube mir, Er macht alles wieder gut, denn dein Wille war und ist Liebe.
Grundsätzlich ist es so: Wenn man blutet, gerinnt das Blut an der Luft und wird zuletzt der Erde wiedergegeben – und es ist gut. Die Seele holt sich dann ihre entsprechenden notwendigen Anteile im Laufe der Zeit zurück und integriert sie in sich. Spendet man jedoch Blut an andere Personen, vermischt es sich mit der seelischen Herkunft und Bewusstseinsstruktur des Empfängers und bleibt dort als integraler Bestandteil erhalten.
Da aber die Seele zu ihrer Vollendung vollständig sein muss, muss sie sich beim Tod des Empfängers ihre Anteile zurückholen, die seelischen Substanzen kehren dann in dessen Verwesungsprozess instinktiv wieder zur ursprünglichen Person zurück – falls diese nicht zu sehr mit dem Wesen des Empfängers verschmolzen sind. Ist dies der Fall, oder kommt aus irgendwelchen anderen Gründen keine Rückführung zustande, muss es einmal zu einem jenseitigen Zusammentreffen kommen, wobei die Seelenspezifika dann wieder in ihre personale Heimat zurückkehren können. Dies kann aber erst dann geschehen, wenn sich die Spender- und die Empfängerseele in äquivalenten Sphären befinden und so die Möglichkeit einer Zusammenkunft gegeben ist.
Ebenso rate ich ab von Blutwäsche – gemeint ist hier nicht die Dialyse, die die Nierenfilterung ersetzt, sondern die Apherese, wobei Blutzellen und Blutplasma außerhalb des Körpers getrennt werden, das Plasma gereinigt wird, und anschließend die Komponenten wieder zusammengeführt werden -, denn dabei wird erstens das Blut verändert, denn Zellen und Plasma verbinden sich nicht unbedingt wie ursprünglich, und zweitens können hierbei lebensnotwendige Seelenspezifika entfernt werden, die als vermeintlich krankmachende Stoffe im Blutkreislauf diagnostiziert sind. Wenn Blutreinigung, dann sollte man unter therapeutischer Aufsicht einen Aderlass machen, wobei sich das Blut selbstständig erneuert und ergänzt und so eine sowohl körperliche als auch seelische Gesundung eintreten kann. Auch eine Eigenblutbehandlung kann sinnvoll sein, wenn man das Immunsystem stärken oder Allergien gegenwirken möchte.
Was man noch wissen sollte: Die meisten Blutspenden bekommt die Pharmaindustrie zu Forschungszwecken sowie zur Herstellung von pharmazeutischen Produkten. Viel Blut fließt außerdem in den illegalen Schwarzmarkt, wo es für verschiedenste Zwecke ge- und missbraucht wird, unter anderem auch für Satanismus und Vampirismus. Blutspende ist längst zum gewissenlosen Geschäft geworden. Das Motto der Lebensrettung ist ein vorgeschobenes, auf dass sich skrupellose Organisationen und Firmen maßlos bereichern können.
Nun kann man sagen: Es werden doch, gerade bei Operationen, viele Menschenleben durch Spenderblut gerettet. Das ist richtig, doch ist der Mensch fürs Erdenleben oder fürs ewige geistige Leben erschaffen? In seinem Materiewahn kennt er weder eine Seele noch ein ewiges Leben. Alles zielt darauf ab, dass das irdische Dasein solange wie möglich erhalten werden muss.
Doch von göttlicher Warte aus betrachtet sieht das anders aus: Das Erdenleben ist eine Schule des freien Willens mit mächtigem Zug zur Materie und mit leisem Glaubenswehen. Die wahre Heimat des Menschen ist die geistige Welt. Das Erdendasein dient allein dazu, uns vorzubereiten auf und für das ewige Leben im Geiste der Wahrheit und der Liebe. In der Gegenwart Jesu Christi betrachtet das Gotteskind das Weltentreiben mit göttlichen Augen und erkennt die Sinnlosigkeit materiellen Strebens sowie unbedingter irdischer Daseinserhaltung. Es erkennt, dass es in Wahrheit allein um der Seele Gewinn fürs ewige Leben geht.
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Durch das tiefe dunkle Tal
Auszüge aus dem Schriftverkehr mit einem Bruder:
… vielleicht kann ich dir noch sagen, dass ich erschüttert bin, was aus meiner Seele für dunkle Seiten nach oben getrieben werden. Ich hätte nie vermutet, was alles an satanischen Anteilen in mir steckt – du bemerktest mir gegenüber ja solches. Damals habe ich die Tragweite deiner Bemerkung gar nicht erfassen können – jetzt ist mir das schon klarer, da ich meine Gedanken, Gefühle und Handlungen besser spiegeln kann, auch durch das Lesen des `Großen Evangelium Johannes´.
Nun stehe ich also da, als hätte ich einen riesengroßen dunklen Berg in mir, der abgetragenen werden muss. Und zwar praktisch – nicht nur durch lesen der Bücher. Hier hatte ich schon einmal um Hilfe gebeten, denn an der Praxis mangelt es mir sehr. Wie könnte ich denn erstmal klein anfangen? Richtig beten üben?
Lieber Samuel – für ein paar praktische Ratschläge bin ich dir sehr dankbar, denn ich stehe mir oft selbst im Weg.
Lieber Bruder, es ist doch ganz einfach: Jeden Tag gibt es tausend Situationen, um Nächstenliebe zu üben. Es sind zuerst die kleinen Dinge des Alltags, die uns herausfordern, Gott zu dienen. Und dann kommt auch die Liebe zu Ihm. Man meint immer, es muss was Großes geschehen, ein Wunder, doch der Vater möchte uns erst im Alltag prüfen, Er möchte, dass wir im Unscheinbaren in Demut der Liebe dienen. Satan ist der aufgeblähte Pompöse, Jesus geht im leisen Säuseln vorüber. Übe dich, in der Stille Jesus Christus zu begegnen, nur du und Er, Herz an Herz.
(…)
Lieber Samuel, lange habe ich nichts mehr von mir hören lassen, weil ich mit meiner praktischen Umsetzung des Gelernten nicht klarkomme. Jetzt ist es so, dass ich wieder depressiv geworden bin. Vorher war ich vermutlich in einer manischen Phase. Das geht nun schon viele Jahre so hin und her. Was bin ich bloß für eine merkwürdige Seele? Kannst du da etwas erkennen?
Ich bete jeden Tag zu Jesus, dass Er mir helfe und mich stärke, aber ich verspüre keine Besserung. Ich habe wirklich Angst, nicht mehr klarzukommen. Ich will mir auch nicht wieder Psychopharmaka verschreiben lassen – es muss doch mit Jesus möglich sein, meine Seele zu heilen. Ich will mich nicht aufgeben, es gibt bestimmt einen Weg, auch für so einen Sturkopf wie mich.
Lieber Bruder Samuel, wenn du mir irgendwie was zukommen lassen kannst, das würde mir sehr helfen. Danke, dein Bruder F.
Lieber F., tatsächlich geht es nicht nur dir so, sondern einige Geschwister haben derzeit psychische Probleme aufgrund der negativen Energien, die diese Erde nun erfasst haben und einhüllen. Diese Geschwister haben und auch du hast ein Einfallstor, eine Öffnung in der Seele, durch die die dämonischen Energien immer wieder eindringen können und den eigentlich gutwilligen Menschen so sehr zusetzen, dass er in Verzweiflung gerät und zu Fall gebracht wird – so wie du es immer wieder erlebst.
Als Kinder Gottes sind wir die von Gott Berufenen, Er hat Seinen Liebe-Ruf in unseren Tod hinein erschallen lassen, und Er wusste und weiß wohl, dass wir dem Tod trotzdem in gewissem Eigensinn und Selbstsüchten weiterhin anhangen, denn es wurde ja vorerst ein Prozess der Erlösung und Freiwerdung in Gang gesetzt, der einige Jahre andauern kann.
Jetzt gilt es erstmal, nicht aufzugeben und auszuharren in Geduld und Demut, bis Rettung möglich ist. Der Zug zum Tod kann nur gestoppt werden durch radikale Einsicht in die Notwendigkeit der Erlösung durch Jesus Christus und das damit verbundene Vertrauen und die nötige Hingabe. Auch ist es notwendig, die Dinge loszulassen, die uns an die Materie binden, also Süchte aller Art. Lieber Bruder, ich bete für dich.
(…)
Lieber F., eine Horde verstorbener Seelen klebt an dir und saugt dich aus. Das kommt daher, dass deine Sphäre eine Vermischung von Geistesgut mit weltlichen Genüssen/Befriedigungen beinhaltet beziehungsweise darstellt. Beides zusammen, das geistige Licht und die weltliche Lust bilden quasi den Honig, der die Seelen anlockt wie die Bienen. Deshalb hast du in dir ein Gewirr von Gedanken und Gefühlen, das dich fertig macht.
Was kannst du tun? Demütige dich vor Gott, bekenne deine Not vor Ihm, knie nieder als symbolischen Akt der Demut und bereue deine Sünden. Stell dir vor, Jesus steht vor dir und reicht dir Seine Hand. Stell dir vor, Er strahlt mit Seinem Liebelicht in deine Sphäre/Seele und vertreibt die Dunkelheit in dir und die Seelen, die dir anhaften. Du darfst in Zukunft nicht mehr so leichtfertig mit der Gnade Gottes umgehen, nimm deinen geistigen Weg ernst, sei wahrhaftig im Glauben und Vertrauen. Dann wird alles gut. Dein Bruder in Jesus Christus.
Lieber Samuel, vielen Dank für deine Erläuterung und die klaren Worte. Du hast vollkommen recht: Wenn ich mein Erdenleben rückwärtig betrachte, ging es immer darum: Wissen und Vergnügen und Rebellion. Irgendwie habe ich nichts richtig gebacken bekommen in meinem Leben. Wut ist auch viel in mir, mein Erkennen der satanischen Weltverhältnisse hat sie noch angefacht. Das war die manische Phase, welche jetzt in die depressive übergegangen ist.
Lieber Bruder Samuel, du hast mir jetzt gesagt, was ich zu tun habe. Ich danke dir und nehme es in Angriff. Dein Bruder in Jesus Christus.
(…)
Lieber Samuel, leider muss ich dich erneut um Hilfe bitten, da es mit meinem psychischen Zustand weiter stark bergab gegangen ist und die Angst vor völligem Kontrollverlust unmittelbar bevorsteht. Ich bin dann über Monate arbeitsunfähig, weil ich nicht mehr klar denken kann und nur noch die niedersten Dinge des Lebens zu erledigen in der Lage bin – so muss es sich in der Hölle anfühlen!
Lieber Samuel, ich brauche einen Notfallplan, ich möchte endlich raus aus diesem Teufelskreis; ich bete jeden Tag zu Jesus, aber es wird trotzdem schlechter, ich mache also etwas falsch …
Lieber Bruder, du kannst mit Jesus sprechen und Ihn fragen, was für mich machbar ist … was bei mir falsch läuft. Irgendwie habe ich das Leben nicht richtig verstanden bis jetzt beziehungsweise alles der Bequemlichkeit und dem Vergnügen untergeordnet. Wut und Widerwille bestimmten mein Leben, Angst, Heuchelei und sicherlich auch Selbstbetrug … Unselbstständigkeit, Menschenscheu, Lieblosigkeit. Aus welchen komplizierten Verhältnissen bin ich auf die Erde gekommen? Warum bin ich so veränderungsresistent?
Ich weiß, dass es schwierig ist, jemanden zu raten, ohne ihn in seiner freien Entwicklung zu nötigen. Im Prinzip weiß ich auch das Wichtigste, nur es mangelt mir an der Umsetzung und sicherlich auch am nötigen Ernst. Das Erkennen der irdisch-satanischen Machtverhältnisse in den letzten Jahren haben mich richtig negativ werden lassen.
Lieber Bruder Samuel, du hast mir schon einiges geraten … ich habe das Gefühl, ich muss mein ganzes Leben umstellen, weiß aber nicht genau wie. Die zwanghaften negativen Gedanken quälen mich permanent und verhindern ruhige, klare Entscheidungen. Ich hoffe, ich habe dir alles geschildert, was nötig ist und danke dir von ganzem Herzen, dein Bruder in Jesus Christus.
Lieber Bruder, eigentlich wollte ich dir nochmal selbst schreiben, um auf deine Fragen einzugehen und dir zu antworten, doch der Vater möchte es selber tun:
„Mein Sohn, Ich habe deinen Hilferuf gehört, er ist tief in Mein Herz gedrungen. Du bist in die Welt gegangen, um Mir Gefangene der Dämonie aus den niedersten Niederungen zu bringen. Dazu musstest du tief hinabsteigen in der gefallenen Welt Gefilde, dazu musstest du Mich verlassen und verlieren auf eine gewisse Zeit.
Rechtzeitig habe Ich dich gerufen, Mein Ruf erschallte in deiner Seele. Du hast ihn gehört und hast dich auf den Weg zurück in Mein Herz gemacht. Ich habe dich so geführt, dass du die nötigen Offenbarungen findest, die dich in die Wahrheit des Geistes führen. Auch habe ich dir Menschen zugeführt, die dich aufklären und dir hilfreich zur Seite stehen in deinem Lebenskampf.
Doch wie es bei vielen Meiner Gerufenen und Berufenen der Fall ist, sie konnten das göttlich Erkannte nicht umsetzen, sie waren zu lau und zu träge, zu flatterhaft und zu sehr in die Welt verliebt. Das Ergebnis ist ein Zustand wie deiner oder ähnlich. Denn durch die geistige Vernachlässigung wird und ist gerade die geistige Aufgabe Ursache so mancher Verzweiflung und eines vermeintlich ausweglosen Zustandes.
Ja, deine Seele ist im Belagerungszustand, das dämonische Gewicht treibt dich in den Wahn – sie wollen deinen Tod, um dich in ihre höllische Sphäre zu ziehen – das rede Ich nicht schön. Doch wisse, noch ist es nicht zu spät. Alles kann sich noch zum Guten wenden, wenn du dich deiner göttlichen Stärke und Macht besinnst, die derzeit von den niederen Mächten missbraucht wird – was bedeutet, dass sie dir deine dir mitgegebene Macht und Kraft geraubt haben und sie verkehrt haben in ihr Böses. Das kannst du leicht erkennen in deiner Wut, deinem Widerwillen, deiner Heuchelei, die dich oft mächtig bestimmen.
Mein Sohn, demütige dich in deiner Hilflosigkeit und seelischen Armut, sammle darin all deine wirren Gedanken und Gefühle und gib sie Mir. Wolle nichts wissen und erhalten als allein Meine Liebe. Bitte Mich, dass Ich dir einen geistigen Raum zur Verfügung stelle, welcher ist das unantastbare Heiligtum deiner Seele. Da hinein gehe oft, zu Zeiten, die du dir einrichtest gemäß deines Tagesablaufes. Ich werde da sein. Doch reinige dich zuvor mit der Demut der Nichtigkeit, damit Ich dich erfüllen kann mit neuer reiner Macht und Kraft aus Mir.
Mein Sohn, du darfst jetzt nicht aufgeben, sondern musst standhaft bleiben im Vertrauen auf Mich und auf deine Aufgabe, für die du in diese Welt gegangen bist. Erinnere dich, dass du einst glühtest in Liebe zu Mir, diese deine Herzensflamme werde Ich für dich öffnen, wenn du hinein gehst in dein Herz – zu Mir, deinem Jesus, der in dir wohnt und schon lange auf dich wartet, um dir zu geben göttlichen Trost und Liebe ohne Ende.“
Lieber Bruder, ich sehe das Wirrwarr deiner dämonisch besetzten Gedankenwelt, wie ein Spinnennetz umgarnt es den Verstand deiner Seele, die Gedanken schießen da und dorthin, sprunghaft und so schnell, dass ich gar nicht mehr mitkomme. Sie nehmen deine Seele dabei mit und peitschen sie hin und her – Ruhe ist da nicht möglich. Deshalb tue hartnäckig und stoisch, was der Vater dir angetragen und geraten hat. So wirst du zur Ruhe kommen im Sturm, wie einst die Apostel im Schiff auf dem See. Sie dachten, Jesus schläft und deshalb seien sie verloren. Doch ihre Hartnäckigkeit weckte Ihn und Er befahl dem Sturm, zu schweigen. Und es ward Ruhe und Frieden. So auch bei dir. Doch habe auch Geduld, denn es bracht eine Zeit, da die, die dir anhangen, zur Erlösung geführt werden sollen. Deshalb bete für sie täglich. Dein Bruder in Jesus Christus.
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Nachdem ich in den `Lebenswinken´ gelesen habe, muss ich bekennen, dass es sich bei mir um einen typischen `Hansel´ handelt. Ich konnte mich zeitlebens nicht wirklich von meiner Mutter abnabeln. Erst in den letzten zehn Jahren hat sich das gebessert und heute pflege ich sie (Schlaganfall/Demenz) zuhause mit Hilfe des Pflegedienstes.
Für mich stellt sich nun die Frage, was für meine Mutter besser ist und welches Kreuz ich tragen soll. Soll ich meine Mama weiterhin zuhause pflegen und sie so vor der `Todesspritze´ (Impfung) bewahren? Soll ich sie so ertragen, wie der Herr mich in meiner schlimmsten Zeit ertragen hat (Jammern, Sturheit, alle anderen sind schuld nur nicht ich usw.), oder ist es besser, sie in ein Altenheim zu geben?
Meine Seelenlöcher waren und sind teilweise folgende: Alkohol, Pornosucht, Bulimie, Abhängigkeit von Abführmitteln, Nasenspray, Magentabletten. Außerdem habe ich seit meiner Kindheit mit Depressionen und Zwangsneurosen sowie fixen Ideen zu kämpfen, was meine Entscheidungsfindung immer sehr behindert, weil ich nicht zwischen der Stimme im Herzen (wenn man es so nennen kann) und diesem anderen Einfluss (Besessenheit/Umsessenheit?) unterscheiden kann. Ich will in der gegenwärtigen Situation und auch ganz allgemein das tun, was Jesus will, weiß aber nicht, was das ist. So habe ich immer das Gefühl, das Falsche zu tun oder schwanke zwischen Passivität/Aufschieben und hektischer Aktivität. Was will Jesus, dass ich tun soll?!
Lieber Bruder, der himmlische Vater klopft gerade mächtig an deine Herzenstür, deine Einsichten und Fragen nach Seinem Willen sind das Ergebnis Seiner Gegenwart, Seines Lichtes, mit dem Er dein Inneres beleuchtet. Denn nun soll ein neues Leben in dir beginnen und der Tod soll von dir weichen, ein Leben in Liebe und Hingabe an den göttlichen Willen. Dazu spricht Er:
„Mein Sohn, einst bist du ausgezogen in die Ferne, bist gegangen in das Tal des Todes, um zu erfahren, was Leid bedeutet, was es bedeutet, Sehnsucht zu verspüren nach Licht in der Dunkelheit. Ja, tief bist du gefallen und gefangen in dieser Welt des Todes und des Verderbens. Deine Sehnsucht wurde zur Sucht nach weltlichen Befriedigungen, und diese haben dich gebunden an das Kreuz der Materie. In dieser scheinbaren Ausweglosigkeit kommst du nun zu Mir, und du tust recht, denn nur Ich kann dir helfen. Darum sage Ich dir: Bündle all dein Verlangen in der Liebe zu Mir. Lege all deine Fragen in die Liebe zu Mir. Ich werde dir antworten, still und leise in deinem Herzen. Dazu ist es nötig, dass du erst einmal zur Ruhe findest in dem Sturm der Gedanken und Gefühle, der Sorgen und Ängste, die dich nun treiben und so das Meer deiner Seele aufwühlen, darin du nicht bestehen kannst, darin du Mich nicht spüren und verstehen kannst.
Deine Liebe öffnet Mir die Türe, mir ihr gibst du Mir Zugriff auf dein Leben, damit wird Mein Wort in dir lebendig und hörbar. Mit Ruhe und Geduld nimmst du dich aus dem reißenden Strom der Zeit, um zu erfahren das Wort der Ewigkeit. Darum vertraue auf Mein Wort hier und dort, denn Ich bin an jedem Ort, bin in jedem Herzen, um zu lindern alle Schmerzen. Bin vom Tode auferstanden, um zu lösen all seine Banden, bin euer rettender Vater in jeder Lebenslage, darum diesen Schritt zu Mir nun wage. Dann werde Ich dich bewahren und dich sicher führen durch alle Gefahren. Dies ist Mein Wort für dich Mein Sohn; vertraue, glaube, liebe, Amen.“
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Hallo lieber Samuel, gerne möchte ich dich um Rat bitten. Ich habe seit meiner Kindheit schreckliche Alpträume, Bilder, die aus der Hölle kommen, aber ich sehe auch oft Dinge, die noch in meinem Leben passieren, die ich nicht verhindern kann und die mich dann traurig stimmen, wie z.B. den Selbstmord meines Cousins. Ich selbst bin zu solchen Gedanken nicht fähig und frage mich, woher sie kommen … sie sind so schlimm, dass ich mich sogar Jahrzehnte später noch an sie erinnern kann.
Der Auslöser war Missbrauch, als ich 3 Jahre alt war … ich konnte danach auch Seelen in meinem Zimmer sehen, was mich als Kind sehr geängstigt hat. Zum Glück sehe ich sie heute nicht mehr, aber fühle es und fange an zu beten, wenn ich ein beklemmendes Gefühl bekomme. Deshalb mag ich die Dunkelheit nicht und fürchte mich manchmal, obwohl ich schon erwachsen bin. Ich weiß, dass Furcht Nahrung für das Böse ist, aber manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht mehr in der Lage bin, klar zu denken oder meine Gebete zu sprechen. Ich habe mit dem Trinken aufgehört und faste am Abend, aber das führt zu Angriffen und noch mehr Alpträumen.
Ich habe so oft zu Jesus gebetet, Er möge mir diese Alpträume und meine Angst nehmen, aber es bleibt leider alles wie es ist. Ich fürchte, dass diese Träume mein Innerstes oder meine Seele wiederspiegeln oder ich vielleicht von Grund auf einen schlechten Kern habe. Wenn ich dieses Kreuz tragen muss tue ich es und akzeptiere es, aber ich will trotzdem nichts unversucht lassen. Vielleicht hast du einen guten Rat.
Liebe B., der Missbrauch hat deiner geistigen Wahrnehmung, die du aufgrund deiner fortgeschrittenen seelisch-geistigen Entwicklung in dieses Erdenleben mitgebracht hast, arg geschadet und in Mitleidenschaft gezogen. Diese ist nun falsch ausgerichtet, nämlich in die dunkle Jenseitswelt anstatt hauptsächlich in die lichte, wie es eigentlich sein hätte können. Dadurch hast du eine verzerrte und schädliche Sicht ins Jenseits. Vor allem nachts, wo die Seele mehr oder weniger geöffnet ist, dringen diese höllischen und dämonischen Bilder in dein Bewusstsein. Sie sind also kein Spiegel deiner Seele, sondern kommen von außen.
Warum hat unser himmlischer Vater das zugelassen? Wärest du von Kleinkindheit an mit und in den Engelswelten aufgewachsen, wäre deine Seele wahrscheinlich dem geistig-esoterischen Hochmut verfallen, da du hoheitliche Gene aus deinem vorgeburtlichen Leben mitbringst und auch eine schöne und bezaubernde Frau bist. Dann wärest du nie in diese Not gekommen und hättest nie so intensiv nach Jesus gesucht und verlangt, wie es jetzt in deiner Lebensphase der Fall ist. Der Missbrauch und die daraus hervorgehenden Nöte stehen also in der Wichtigkeit und Wertigkeit wesentlich höher als ein einfaches, glückliches, aber dadurch eher oberflächliches, wenn auch spirituelles Dasein, was nicht selten der Fall ist. Denn im Hinblick auf die ewige Glückseligkeit zählt nur das, was dich darauf am besten und sichersten vorbereitet, damit du dort auch gewiss am und im Herzen deines geliebten Jesus sein kannst.
Das Kreuz deines irdischen Daseins hat dir deiner Seele Tiefe eröffnet und hat dir gezeigt Verlorenheit und Armseligkeit. Nun ist es bald an der Zeit, dass der himmlische Vater deine geistige Wahrnehmung wieder in Ordnung bringt, denn nun besteht nicht mehr die Gefahr, dass du Ihn verlässt, wenn es dir gut geht … oder?
Liebe Schwester, du brauchst keine Angst zu haben, denn Jesus Christus ist bei dir, Er weiß um alles und hat Macht über alles. Deshalb lass nicht nach im Glauben, doch hab noch etwas Geduld; stärke dein Vertrauen zu Ihm, gehe noch mehr raus aus der Welt und ihrer Sinnlichkeit und begib dich kindlich hinein in die barmherzige Liebe deines himmlischen Vaters, in Sein Herz, das dich schon längst erwartet voller Sehnsucht und Freude. Dann hat Er den nötigen Zugriff in deine Sphäre und kann und wird alles zum Guten wenden. Dein Bruder in Jesus Christus.
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Lieber Samuel, ich habe eine Freundin, sie hat sich nahezu das Schwerste ausgesucht: Sklaverei, Missbrauch und Arbeit bis zur Erschöpfung, dann fast Ertränken im Alkohol. Sie wurde oft schlimm missbraucht und missbraucht sich selber zu körperlichen Höchstleistungen, bis sie zusammenbricht. Sie hat ein liebendes Herz, viel Kraft, aber oft nicht die rechte Unterscheidung. Schon oft versuchte sie, sich das Leben zu nehmen, und sicher einige Male in den letzten Jahren. Ich habe ihr immer wieder geholfen, bete für sie, doch jetzt ist sie wieder am Rande ihrer Kraft und ich auch. Kurzfristig ist sie schon einsichtig. Problem: Sie will immer mit dem Kopf durch die Wand.
Sie musste in dem Milieu, in dem sie aufwuchs, lernen sich zu wehren. Sie hat eine vierjährige Gefängnisstrafe auf Bewährung hinter sich, weil sie einen Zuhälter, der sie mit einem Kleiderbügel würgte, krankenhausreif schlug und einen Mann, der ihr an die Brüste fasste, auch. Zurzeit steht sie unter Alkohol und kommt nicht los, versäumt Arzttermine und jetzt rief sie mich an, dass ihr Vermieter das Haus verkauft, in dem sie wohnt und sie raus muss.
Jesus Christus sagte einer Freundin, dass sie im Grunde eine gute Haut sei, ein liebes, reines Wesen. Wir brauchen jetzt für uns eine gute Führung. Kannst du was für uns tun?
Lieber Bruder, kann deine Freundin bei dir wohnen, wenn sie ausziehen muss? Ich sehe: Im Alkohol ertränkt sie ihre verlorene glückselige Heimat der anderen Welt. Dabei wollte sie hierher kommen, um ihrer Sehnsucht Erfüllung zu schenken: Ein freies Kind in Jesus Christus zu werden.
Die Gefahren waren ihr bewusst. Doch nun ist ihre Sehnsucht in einen Teufelskreis gemündet und darin gebunden. Dadurch versinkt sie schrittweise immer tiefer im Morast ihrer unbewussten Anklage gegen das Leben, das sie selbst erwählte. Dieser Finsternis steht sie tagtäglich gegenüber und diese teuflische Energie zerschmettert ihre lichtvollen Gedanken, die sie erretten würden. Ein entsetzlicher und selbstzerstörerischer Zustand.
Ihre geistigen Begleiter kämpfen um ihre Seele Tag und Nacht. Jesus Christus steht oft bei ihr und öffnet Seine Liebe für sie – Momente des Lichts – und doch taucht sie immer wieder ein ins Dunkel und in ihren Tod, der aber keiner ist, sondern eine Lüge. Doch sehe ich, dass sie frei werden kann … bald, wenn das Licht der geistigen Sonne die Finsternis durchbricht und durchdringt. Doch zuvor möchte sie der Satan töten und als seine Beute mit sich reißen in den Abgrund der ewigen Finsternis. Aber das soll und wird ihm nicht gelingen.
Jetzt sehe ich ihre Seele: Ein Engel mit zerfetzten Flügeln (sinnbildlich), doch mit enormer Willenskraft. Ein Dämon drückt sie zu Boden und hat sich an ihrer Seele festgebissen. Er reißt seinen Kopf hin und her, als ob er etwas aus ihrer Seele herausbeißen möchte. Andere stehen lachend dabei und verhöhnen Gott, da sie Macht über diesen Engel gewonnen haben und Gott nicht eingreift.
Ja, noch greift Er nicht ein, doch richtende Macht steht schon bereit, die Diener der Hölle in ihre Abgründe zu schleudern, falls die brennenden Kohlen über ihren Häuptern nicht wirken. Ja, ihre Seele ist ein Kampfesfeld, es findet eine Schlacht mit großem Erlösungspotential statt. Jetzt sehe ich Engel weinen. Es sind ihre Schwestern und Brüder im Licht. Doch wissen sie auch um den Plan Gottes, der sich hier verwirklichen wird.
Lieber Bruder, lass uns innig für deine Freundin beten. Legen wir ihre Seele ins lichte Herz Gottes, dann müssen die Dämonen weichen. Bleib standhaft, du tust das Werk Gottes an ihr, deine Liebe zu ihr ist Jesu Liebe zu ihr in dir und durch dich. Deine Treue zu ihr ist des Vaters Treue zu dir – und noch viel mehr.
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Geistige Erkenntnis auf dem Weg
Hallo, mich beschleicht in diesen Kreisen das Gefühl, die anderen sind schon so weit, so bewusst oder so `heilig´ und ich komme mir dann so klein und unwürdig vor. Nichtsdestotrotz will ich dran bleiben und an mir arbeiten. Ich hoffe, das ist trotzdem in Ordnung.
Lieber Bruder, deine Selbsterkenntnis ist die Grundvoraussetzung, um den geistigen Weg wahrhaftig beschreiten zu können. Jesus ist ja schon bei dir, sonst hättest du nicht den Gedanken der Unwürdigkeit, denn nur Sein Licht kann uns unsere Sündhaftigkeit und Kleinheit aufzeigen. Denke nicht, dass wir in den Geschwisterkreisen schon so weit sind. Wir alle sind Sünder vor Gott, doch Er kommt in Seiner Barmherzigkeit zu uns, um uns in Sein Herz zu führen.
Heilig ist allein unser himmlischer Vater, alles ist Sein und alles Gute in und durch uns kommt aus Ihm. Doch wir können in der Liebe zu Ihm an dieser Heiligkeit teilhaben – im Sinne von göttlicher Liebe zu Ihm und untereinander. Das geht nur, wenn wir unsere Nichtigkeit annehmen und in Demut in Seine Gegenwart eintreten. Dann geben wir Ihm den Raum unserer Seele, darin und daraus Er wirken kann.
Ja, wahrhaftige Selbsterkenntnis schenkt Demut, und das Erkennen, dass uns unser himmlischer Vater trotz unserer Sündhaftigkeit so sehr liebt und uns beisteht, entfacht unsere Herzensliebe zu Ihm und diese öffnet die Türe, auf dass Er eintreten und bei uns wohnen kann. Freue dich also, dass du dich klein und unwürdig fühlen darfst, denn dann ist Er dir schon recht nahe.
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Lieber Samuel, ich habe eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Es geht um die Feierstunde im November, bei der es im dritten Vaterwort um `den Schritt, den letzten Schritt in Gottes Herz´ geht.
Wir in der Familie gehen ja unseren Weg mit Jesus und sind täglich im Gebet und in der gelebten Nächstenliebe – so gut wie möglich. Wir haben Gott unser Ja gegeben und auch das Sühneopfer Jesu Christi angenommen. Aber wenn ich diese Zeilen lese, dass `wenn man nur einen winzigen Teil von Gottes Geist verkostet, es einen hineinzieht in den Geist´ frage ich mich, wo ich stehe?! Ich weiß gar nicht wie ich das ausdrücken soll, aber was ist denn dieser letzte Schritt? Ist es im Gebet mit Gefühl Gott hinlegen, dass man komplett Ihm sein Leben überlässt? Das ist leicht gesagt. Dennoch sind wir hier auf dieser Erde mit verschiedenen Dingen konfrontiert, gerade weil wir sehen, was alles in der Welt passiert und noch passieren wird.
Dieser letzte Schritt, diese Hingabe kann man mit Worten und auch vom Gefühl her vor Jesus bringen. Und in dem Moment fühlt es sich genau danach an. Aber dann kommen weltliche Dinge, Unsicherheiten, was bringt die Zukunft usw.; dann weiß man zwar, dass man mit Gott seinen Weg geht und das ist ein gutes Gefühl, aber hat man Ihm dann komplett sein Leben schon überlassen? Kann man dieses tiefe Vertrauen üben? Vom Kopf her sind uns diese Dinge völlig bewusst, teilweise auch mit dem Gefühl – das reicht aber doch nicht aus? Vielleicht magst du dazu bei Gelegenheit antworten?
Liebe Schwester, danke für deine wertvollen Worte. Wir befinden uns in einem Prozess der Vergeistigung, wobei die Flamme der Sehnsucht und Hingabe, das Vertrauen und die Liebe zu unserem himmlischen Vater immer intensiver werden. Dieser Prozess bedingt ein Auf und Ab, es ist ein Kampf mit den irdischen und seelischen Elementen, der uns ganz herausfordert, uns aber auch stärkt und näher zu Jesus zieht in der Erkenntnis, dass Er immer bei uns ist und uns so sehr liebt.
Doch gibt es einen Punkt der Herzens-Erkenntnis, der über das hinausgeht, was wir bislang als Glauben und geistigen Weg kennen. Es ist die Einsicht in Gottes Herz, die uns dann wie ein Magnet hineinzieht in Seine Wesenheit. Dieses Hineinziehen in den göttlichen Geist ist wohl auch ein zeitlicher Prozess, aber einer, in dem die Seele bereits in Jesu ständiger Gegenwart lebt und mit Ihm in Herzenskontakt ist. Und dann kann es ganz schnell gehen, dass die göttliche Durchdringung und Eingeburt geschieht. Wie einströmende Luft oder Wasser einen leeren Raum ausfüllen, so erfüllt dann der Geist Gottes die Seele – bleibend.
In diesen Zustand sind schon einige Geschwister eingetreten, und manche sind gerade dabei, diesen Schritt, der eigentlich ein gemeinsamer Schritt von Vater und Kind aufeinander zu ist, zu tun. Andere Geschwister stehen längst an dieser Pforte zur Glückseligkeit, aber sie nehmen es nicht für wahr, da sie noch schlaftrunken sind, sich quasi noch in Weltennarkose befinden, oder sie schauen mit Gewalt weg von ihrer geistigen Möglichkeit des Eingehens in die Liebe Gottes. Das kommt daher, dass man mehr Wert auf die Welt und die eigenen Bedürfnisse legt, als darauf, dass man Jesu Liebe vertraut und sein Leben in diesem Vertrauen hingebungsvoll ausrichtet und gestaltet.
Auch kann es sein, dass man sich in seiner Sündhaftigkeit nicht für Wert befindet, Jesus Christus innig lieben zu dürfen. Doch da spricht Er: „Meine Kinder, liebet Mich in jeder Situation eures irdischen Daseins, liebt Mich in eurer Schäbigkeit und Sünde, erst dann und darin könnt ihr Meine ewige Liebe erkennen, die niemals von euch weicht, die sich für euch geopfert hat, um euch zu erlösen. Diese allerlebendigste Erkenntnis Meines Herzens macht euch frei von allen Bindungen und zieht euch unvermeidlich zu Mir, zieht euch in Mein Herz.”
Lieber Samuel, ich bin es noch einmal. Du hattest mir gestern so verständnisvoll geantwortet. Danke noch einmal!
Mir geht die ganze Zeit im Kopf herum, wie es denn zu schaffen ist, die Augen von `der Welt abzuwenden´. Wir (mein Mann und unsere beiden jungen erwachsenen Kinder) sind oft in der Familie, leben eher zurückgezogen, und dennoch sind Arbeit, Studium und diverse andere Dinge, die einfach sein müssen. Hier ist die Heizungsreparatur, da ist der Zahnarzttermin und dort eine oder mehrere bürokratische Sachen zu tun – nichts, was man aufschieben oder ignorieren könnte. Manchmal ist unser Tag zeitlich so ausgebucht, aber ohne dass wir aufgrund dessen nicht im Vertrauen wären. Wir versuchen dennoch Zeit zum Beten zu finden und das tut gut. Aber: Wie kann ich die Augen von der Welt abwenden? Die Dinge sind doch zu tun! Wie machst du das denn, du hast doch bestimmt auch dies und jenes zu tun und kommst trotzdem in das Gefühl, dass du sogar ein Inneres Wort bekommst.
Ich finde das echt schwierig, denn wenn man eine Vielzahl von Dingen zu erledigen hat, dann fällt es uns oft schwer, in ein gutes Gefühl der Verbundenheit mit Jesus zu kommen. Natürlich ist neben den täglichen Gebeten der eine oder andere gute Impuls, mit Jesus zu sprechen – wenn auch nur kurz. Aber das reicht sicherlich nicht aus, um dann den `einen Schritt´ zu/in Gottvaters Herz zu gehen. Vielleicht magst du bei Gelegenheit noch einmal antworten.
Liebe Schwester, die Augen von der Welt abwenden darfst du nicht nur wörtlich nehmen, es ist vor allem auf der Seelenebene gemeint. Als Menschen dieser Erde haben wir die Verantwortung, ein ordentliches Leben zu führen. Dazu gehören die irdischen Pflichten, sei es im Beruf, in der Schule, Behörden usw. . Ohne das geht es nicht in dieser Zeit, wo alles durch Gesetze und Bürokratie geregelt ist. Das möchte unser himmlischer Vater auch von uns, und auch da ist Er dabei und hilft uns. Ja, auch und gerade in den materiellen Bereichen führt Er uns, wenn wir Ihm unser irdisches Dasein geweiht haben. Wir sollen ja keine Aussteiger sein, sondern im alltäglichen Leben Ihm dienen, das ist die Schule, in die wir gehen. Dazu und dabei schenkt Er uns genügend Möglichkeiten – und in jedem auch noch so kleinen Liebedienst ist Er anwesend.
Seelisch nicht von der Welt sein meint, dass wir zwar in der Welt leben, aber dies im Bewusstsein, dass wir nicht von dieser Welt sind. Wir genügen den Anforderungen, die uns gestellt sind, aber der Fokus liegt im Glaubensleben, liegt in der Liebe zu Gott. Dann ist es recht getan.
Ich selbst arbeite Vollzeit in der Pflege schwerbehinderter Menschen. Da bin ich oft ganz in der Welt, doch nehme ich die Liebe mit und sie nimmt mich mit. Im Bewusstsein von Jesu Gegenwart zu arbeiten und zu leben bedeutet, Ihn überall mit hin zu nehmen und Ihn wirken zu lassen. Immer wieder das Bewusstsein auf Ihn ausrichten, wenn man abgedriftet ist.
Nun könnte man sagen: „Ja, in der Pflege ist das leicht, das ist ja bereits ein Liebedienst. Das ist etwas anderes als ein Bürojob.“ Ich sage dir, mein Beruf ist eine große Herausforderung, denn nicht alle Menschen, die man pflegt, sind nett zu einem und dankbar. Oft stehe ich schwere Kämpfe aus um die Liebe, um Geduld und Opferbereitschaft. Doch auch wenn ich wieder mal aus der Liebe falle, steht Jesus bereit, um mich an der Hand zu nehmen und in Sein Herz zu führen. So gestaltet sich unser Leben, das ist unser Leben: Leben mit Jesus Christus.
Was uns mangelt, sind nicht die Lebensumstände und Möglichkeiten, um geistig zu wachsen, sondern unsere Bereitschaft, Gott in Demut zu dienen in unseren Alltagssituationen. Erwarte nicht Großes, sondern finde deinen himmlischen Vater in den kleinen Dingen des Alltags, wo Er bei dir ist, wo Er neben dir steht mit liebenden Augen und spricht:
„Meine Tochter, Mein Sohn, warum erkennst du Mich nicht? Warum siehst du Mich nicht? Ich habe dich doch erweckt und dir Mein Herz gezeigt – Ich gehe stets mit dir und du suchst Mich in der Ferne. Sieh, Ich bin kein ferner Gott, sondern ein liebender Vater, der immer bei Seinen Kindern sein will, so auch bei dir.“
Liebe Schwester, ein gültigeres Zeugnis kann dir Gott nicht geben. Zweifle nicht an deinem Weg, denn jeder Weg ist gesegnet, wenn wir Jesus Christus unser Herz darreichen. Erkenne Seine Gegenwart in eurer Mitte.
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Lieber Samuel, wir sollen uns nach innen wenden und immer mehr dieses geistige Leben in uns entdecken, so wie es auch Jesus tat. Er hat sich ja oft von Seiner Außenwelt zurück gezogen in seine innere Welt. Das kann man sehr gut in den Werken von Max Seltmann nachlesen. Ich verstehe das gut in der Theorie, allerdings hapert es da bei mir im Praktischen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mich in mein geistiges Innenleben begeben kann. Bei mir kommt da nichts … ich habe das schon fast aufgegeben.
Kannst du da ein paar praktische Tipps geben, wie man das als Anfänger am besten macht. Ich habe schon den Willen dazu, weiß aber nicht wirklich, wie es gehen soll. Ich bemühe mich im täglichen Leben und im Gebet, mit Jesus verbunden zu sein und seinen Willen so gut ich es kann zu tun, aber wie das mit der inneren Seelen– und Geistesarbeit geht, weiß ich nicht. Ich wäre da wirklich dankbar für Hilfe. Danke.
Liebe Schwester, stell dir vor, du stehst vor Jesus. Er steht da mit ausgebreiteten Armen, mit einem sanften Lächeln, mit liebreichen Augen. Bei Seinem Anblick überkommt dich ein Gefühl der Geborgenheit und des Angekommen- und Angenommen-seins. Dann gehst du zu Jesus hin, so wie du bist, unwürdig und ohne Werke, denn alles Gute hat ja Er getan und tut ja Er. Jetzt umarmt ihr euch, du versinkst tief in Seinen Armen, an Seiner göttlichen und barmherzigen Vaterbrust. Die Umarmung wird in ihrer Innigkeit so real, dass du meinst, es geschieht tatsächlich.
Nun sage ich dir etwas: In der geistigen Welt haben unsere Gedanken Realität. Unsere Phantasie schafft reale Welten und reale Situationen. Ohne Liebe stehen diese jedoch nicht auf göttlichem Fundament, sondern versinken im Abgrund der Zeit, wo sie schließlich im richtenden Schoße der Gottheit landen. Erst wenn sie der himmlische Vater in Sein Herz aufnimmt, werden sie erlöst und somit wir als ihre Schöpfer.
Erschaffst du aber Gedanken wahrer Liebe, gehen diese sogleich ins Herz des Vaters und verbinden dich mit Seinem Herzen. Denn eigentlich sind Liebegedanken bereits göttlichen Geistes und in Wahrheit sind selbstlose Liebegedanken bereits Gottes Gegenwart.
Wenn du also einen innigen Liebekontakt mit Jesus Christus herstellst, dann manifestierst du den allgegenwärtigen Geist der Liebe in der Person Jesus Christus. Das bedeutet, dass deine Vorstellung in der geistigen Welt gemäß der liebenden Innigkeit Realität ist. Es geschieht also wirklich, denn da wir Gotteskinder sind, hat unser Bewusstsein göttliche Macht, ja Schöpfermacht. Tust du so und umarmst deinen himmlischen Vater täglich einmal oder öfters, wortlos und in Demut als wiedergefundenes und heimkehrendes Kind der Liebe, wird deine Sehnsucht zu einem Feuer der Liebe und deine Seele wird mit der Zeit so erfüllt von Jesu Gegenwart, dass Er bleibend in dir Wohnung nehmen wird.
Das ist der eine Teil. Der andere ist das Tun. Denn zugleich müssen wir dem Liebegeist in uns Lebendigkeit verleihen durch unsere Taten, durch selbstlose Nächstenliebe. Denn wir sollen Jesus zwar in uns lieben mit all unseren Kräften, aber vor allem möchte Er durch uns wirken. Dann überkommen uns göttliches Leben und Lebendigkeit, erst dann findet ein vollkommener Zusammenschluss von Vater und Kind statt, erst dann erfüllen wir unsere freie Bestimmung.
Es sind also nicht viele Worte nötig und auch kein großes geistiges Tamtam oder Wunderwirken, sondern es braucht einfache demütige Liebe und die daraus hervorgehenden Taten im alltäglichen Leben. Das ist es, was unser himmlischer Vater von uns möchte, damit wir in Ihm glückselig werden. Es ist alles ganz einfach. Aufgrund dessen weiß und kann es nur das einfache und demütige Gotteskind.
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Hallo, lieber Samuel, wenn du mir einen Hinweis auf eine besondere Betrachtung zum Gehorsam schenken kannst, wäre ich Dir dankbar.
Ja, der Gehorsam … blinde Folgsamkeit oder sehende Treue … Wer nur gehorsam ist, hat die göttliche Liebe in seinem Herzen noch nicht richtig erkannt, er handelt verstandesgemäß. Wer treu ist, hat die göttliche Liebe in seinem Herzen erkannt, er ordnet den Verstand der Liebe unter.
Gehorsamkeit hat immer mit Gottesfurcht zu tun, Treue erwächst der Erkenntnis wahrhaftiger Liebe des himmlischen Vaters zu Seinen Kindern. In der Gehorsamkeit wohnt das Gesetz – und dieses verlangt von dir Gehorsamkeit. In der Treue wohnt die Liebe – und die Liebe schenkt dir die Freiheit der Treue.
So höre: Bist du fern der Liebe in gewissen Situationen an gewissen Tagen, so handle im stummen und duldenden Gehorsam deiner bisweilen noch schlafenden Seele. Berührt dich die Liebe in gewissen Situationen an gewissen Tagen, so handle in der hingebungsvollen Treue deiner bisweilen bereits erwachten Seele.
Schließlich wird dein Gehorsam eingehen in die hingebungsvolle Treue gemäß der dich erfüllenden Erkenntnis der Wahrhaftigkeit und Lebendigkeit göttlicher Liebe zu und in dir.
Dies sagt dir dein himmlischer Vater.
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Zu den Worten: Es ist zwar gut, wenn ein Mensch sagt: „Jesus mit mir“, aber viel besser ist: „Jesus, sei in mir und sei in den meinen.“
Das Bewusstsein ist ausschlaggebend, nicht die Worte. Wenn ich sage: „Jesus sei in mir“, mir dabei aber nicht im Liebevertrauen der Gegenwart Jesu bei und in mir bewusst bin, nützt das gar nichts. Denn erst die Liebe zu Jesus Christus gibt den Worten Leben, sie ist die Lebendigkeit allen Wortes, denn das Herz allen Wortes ist das Wort Gottes, welches Er selbst ist in Ewigkeit.
Wir brauchen also die Herzensverbindung zu Jesus Christus, dann erst sind die Worte `Jesus in mir´ lebendig und erst dann beginnt das wahre Leben. Denn solange wir unserem himmlischen Vater durch unser Misstrauen, fehlende Demut und allzu geringes Liebetun kein Leben einhauchen, so dass Er in uns auferstehen kann, sind wir wahrlich noch tot und sprechen tote Worte ohne Macht und ohne Liebe- und Lebenskraft.
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Lieber Samuel, zu den Stichworten Bewusstsein und Herzensverbindung fällt mir gleich eine Frage ein, die mich schon länger umtreibt: Wie erkennen ich Gottes Willen? Kannst du etwas dazu sagen?
Lieber Bruder, den Willen Gottes dein ganz persönliches Leben betreffend erkennst du erst, wenn Jesus in dir lebendig geworden ist. Der Wille Gottes das grundsätzliche und allgemeine Leben betreffend ergibt sich aus dem Gebot, das Jesus uns gegeben hat: `Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.´
Darum geht es zuerst, und dazu braucht man Geduld und Vertrauen und vor allem Demut. Öffne also dein Herz für Jesus Christus, tue allzeit Gutes, auch denen, die an dir nicht so tun, so tust du recht nach dem Willen Gottes, so wird der auferstandene Christus in dir lebendig. Sodann erkennst du, dass der freie Wille deines Herzens, deines göttlichen Herzensfunkens, deiner göttlichen Identität sich nicht vom Willen Gottes unterscheidet. Im Grunde unseres Seins sind wir untrennbar Eins mit Gottes Willen, denn wir sind ja Wesens- und Willensteile Seines Herzens.
Alles liegt also an und in der Liebe zu Jesus Christus. Er wohnt geistleibhaftig in uns, doch wir müssen Ihm die Auferstehung in uns ermöglichen. Dann werden wir ein Leben mit Ihm und in Ihm und somit ein Wille in Ewigkeit. Ist das nicht wunderbar? Bei diesem Gedanken wird das Herz erfüllt mit göttlicher Freude – und diese ist ja bereits Gottes Freude in uns und somit Seine Lebendigkeit. Und wahre Freude ist so wichtig in dieser Zeit der Finsternis, sie ist eine Tür ins Licht, in die Geborgenheit der Liebe unseres himmlischen Vaters.
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Lieber Samuel, ich diskutiere gerade mit einem Atheisten über den freien Willen des Menschen. Er beschäftigt sich damit, dass es keinen freien Willen gäbe: „Letztlich basiert jede Entscheidungen auf einer Vielzahl an Erfahrungen, DNS, Erziehung, etc. Jede Entscheidung, die wir treffen, ist laut dieser These alternativlos. Ich glaube, dass es sehr wohl die Stärke zum freien Willen gibt und dass dies etwas Göttliches ist – und dass uns der freie Wille von nicht-menschlichen Wesen unterscheidet. Wie siehst du das?
Liebe Schwester, ich erwähne absichtlich Gott hier nicht, um `deinen´ Atheisten in seinem Weltenschlaf nicht zu blenden und abzuschrecken.
Grundsätzlich ist jeder Mensch mit einem freien Willen begabt. Dieser besteht darin, sich für oder gegen das Gute und Wahre entscheiden zu können. Das kann man eigentlich immer, und diese Entscheidungsfreiheit ist Grund, Sinn und Zweck des freien Willens. Aufgrund irdischer Konditionierungen, öffentlicher Meinungsbildung und Bewusstseinsmanipulation wurde der freie Wille allerdings in einen Käfig gesperrt, in das Korsett vorgegebener Gedankengänge und gedanklicher Abgründe. Und da sogar die Stimme des Gewissens verzerrt und manipuliert wurde, weil man in dieser verkehrten Welt Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden kann, ist der Mensch zu einem fremdbestimmten Roboter mutiert, der nur noch von außen her belebt wird und nicht mehr aus sich heraus denkt, handelt und lebt. Er hat den Kontakt zum Leben an sich verloren – zumindest trifft das auf den Großteil der Menschheit zu. Nur wenige Menschen gibt es, die wahre Lebendigkeit in sich spüren und daraus leben. Sie stehen im freien Willen und denken und fühlen größtenteils unabhängig vom starren globalen Kollektivbewusstseinskäfig.
Fazit: Der Mensch hat seinen freien Willen selbst in Ketten gelegt, hat sich in ein Verlies gesperrt und meint, das sei seine Freiheit. Er sieht dabei nicht, dass die Käfigtüre offen ist – und wenn ihn jemand darauf hinweist, wird dieser für verrückt gehalten. Doch allein außerhalb dieser Welt des Scheines und des Wahnsinns, also abseits vom weltmenschlichen Denken und überlieferten relativen Meinungen ist der Mensch frei in seinem Wollen und Willen. Erst in dieser Freiheit erkennt er, dass es so ist.
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Lieber Samuel, beim letzten Treffen hatte ich ein denkwürdiges Erlebnis. Als Jesus vor jedem Einzelnen stand, eine Hand auf Seinem Herzen und die andere auf meiner Schulter, da wurde es plötzlich ganz hell – vor meinem rechten Auge. Vor dem linken blieb es dunkel. Das passierte kurz danach noch ein weiteres Mal. Das beschäftigt mich in diesen Tagen. Bin ich `auf einem Auge blind´? Wenn ja, was ist es? Hat es mit dieser dünnen Schicht zwischen Glückseligkeit und Unzufriedenheit (wovon du zu mir sprachst) zu tun? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir etwas dazu sagen kannst.
Liebe Schwester, das rechte Auge steht für die materielle Welt. Das linke Auge, das Herzensauge, steht für die geistige Welt. Jesus möchte dir damit sagen, dass du die Welt bereits durchschaust, doch dich zu sehr damit befasst. Du sollst dich noch mehr auf das geistige Leben ausrichten, damit beide Augen in Einklang stehen mit der göttlichen Liebe und nicht das Weltenauge die Vormacht in dir hat, wodurch Unzufriedenheit entsteht. Das bedeutet nicht, dass du nicht schon ein geistiges Leben führst, doch die Gewichtung stimmt nicht. Schau mehr mit dem Herzen auf alles, was dir begegnet, dann wird es in beiden Augen hell und Licht werden. Dann werden Ausgeglichenheit und Zufriedenheit einkehren in deine Seele, Frieden und Liebe wird dein ganzes Wesen sein. Dies sagt dir dein himmlischer Vater.
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Lieber Samuel, wie gehe ich mit all den Gefühlen um, die in mir entstehen? Wenn ich so mit Jesu Liebe erfüllt bin, dass mein Herz vor Liebe zu Ihm glüht und ich nur noch bei Ihm sein will? Wenn mich meine ganze Sehnsucht zu Ihm zieht? Hört diese brennende Sehnsucht irgendwann auf und wandelt sich in Ruhe, in ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit um? Wie machst du dies?
Täglich erfüllt mich die Sehnsucht nach Jesus und meiner wahren Heimat so sehr, das mir die Tränen kommen und ich mich frage, wie ich es schaffe, hier auf dieser Erde durchzuhalten … auch gerade im Hinblick darauf, dass meine Familie diesen Weg nicht mit mir geht und mir dies oft zusetzt. Dass ich es dem Vater übergeben soll, das weiß ich ja und bemühe mich so gut ich kann darum. Nur bin ich oft noch schwach und schaffe es nicht, durchzuhalten.
Liebe Schwester, du befindest dich in einem wundervollen Zustand, nämlich bereits in Gottes Gegenwart. Die brennende Sehnsucht in dir bezeugt Gottes Liebe zu dir, sie ist die Ausstrahlung, ist die Seele der Liebe. Deshalb geh hinein in die Sehnsucht und du findest die Quelle der Sehnsucht: Die ewige Liebe. Geh an diese Quelle und trinke aus ihr, dann wird dein Verlangen erfüllt von und mit Gottes Liebe. Doch fühle dich auch wert, dies zu tun, ansonsten bleibst du gefangen im Schmerz der Sehnsucht.
Deine Not um deine Familie ist das Instrument, das dich schnell in Seine Arme und in Sein Herz treibt, wenn du die Situation so annimmst. Ansonsten wird sie dich in der Liebe behindern. Bleib im Vertrauen, der Vater möchte deine erste Liebe, denn eine Braut Seines Herzens sollst du sein. Deshalb hat Er es zugelassen, dass du diesen Weg isoliert von deinen Lieben allein mit Ihm gehst. Um deine Familie kümmert Er sich schon so, wie es nötig ist. Liebe Schwester, wahrlich, deine brennende Sehnsucht ist die göttliche Verheißung deiner ewigen Glückseligkeit im Herzen deines himmlischen Vaters.
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Lieber Samuel, was kann ich mir unter dem Begriff `Geist´ vorstellen? Ist das die Lebensform im Jenseits? So oft lese ich auch vom Wirken der Naturgeister, und dass alles aus Körper, Seele und Geist besteht. Ist Geist dann auch eine Information?
Lieber Bruder, die Dreieinheit Körper, Seele, Geist erkläre ich dir anhand des Wortes: Der Körper des Wortes ist die Akustik oder Schrift, die Seele des Wortes ist der Sinn und Zweck des Wortes in der Dimension, in der es sich offenbart, der Geist des Wortes ist die göttliche Aussage oder der göttliche Kern, also das Leben des Wortes. So ist auch der Mensch beschaffen und so gestaltet sich die Schöpfung in ihrer Gesamtheit.
Geist, so sehe ich, möchtest du mit dem Verstand begreifen, das geht aber nicht. Geist an sich kann man `nur´ erleben, denn er ist ein Bewusstsein, ein sich bewusstes Sein; darüber nachdenken kann dir den Begriff Geist nicht einleuchtend erklären; ja, solche Gedanken führen dich in deinem jetzigen Seelenentwicklungsstand in ein undurchdringliches und unverständliches Labyrinth.
Zum unverhältnismäßigen geistigen Wissenwollen spricht die Weisheit der Gottheit: „Wahrhaftiges geistiges Leben ist grenzenlos manifestiertes göttliches Selbstbewusstsein als getrennte Einheit in der Vielheit in der Einheit. Geist ist Leben und Tod zugleich, ist Geburt und Zerstörung, ist unberührbar und alles berührend, ist undurchdringlich und alles durchdringend, ist das ewige Nichts und darin das ewige Alles, ist das Unendliche im Endlichen, das nicht ist und ist.“
Lieber Bruder, das ist erstmal nichts für uns, das verwirrt uns nur. Wir sollen uns um die Liebe zum himmlischen Vater kümmern und daraus zu unseren Nächsten. Diese eröffnet uns das Wissen, welches wir entsprechend unserer geistigen Entwicklung benötigen, um noch tiefer in die göttliche Liebe einzudringen.
Dazu sagt der Vater: „Euch genüge, dass Geist Liebe ist und Liebe Geist. Werdet wie die Kinder und liebet so, dann werdet ihr durchdrungen von Meinem Geist, dann geht ihr über und ein ins geistige Leben, welches ist Mein Leben.“
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Lieber Samuel, könntest du diese Aussage bitte etwas ausführen: „ … und doch wäre das Opfer der Kreuzigung nicht unbedingt nötig gewesen, es gab auch andere Wege zum Ziel.“
Ähnliches habe ich bisher nur im 11. Band von Leopold Engel gelesen. Im 5. Band GEJ, 220 heißt es dazu: „Der höchste Hochmut kann nur durch die tiefste Demut zugrunde gerichtet werden, und es ist alsonach notwendig, dass an Mir solches (die Kreuzigung) verübt werde.“
In meiner Sichtweise ist ein anderer Verlauf für die Heilsgeschichte der Menschheit nicht möglich.
Lieber Bruder, alles Geschehen dieser Schöpfung steht unter einem `Wenn und Aber´ des freien Willens der geschaffenen Wesenheiten. Hätten Adam und Eva keine Sünde begangen, gäbe es keine Erbsünde – ihre Nachkommen wären ebenfalls ohne Sünde geblieben. Die Geschichte der Menschheit wäre eine völlig andere, der Opfergang Jesu wäre nicht nötig gewesen.
Doch die Kreuzigung wurde zur Notwendigkeit, weil der Menschen Lasterhaftigkeit, Falschheit und Gottlosigkeit nach und trotz der Reinigung der Erde durch die Sintflut immer mehr zunahm. Ihre Verdorbenheit erforderte das Opfer der Liebe, sonst wären wir für ewig verloren gewesen.
Was wäre denn gewesen, wenn die Menschen Jesus nicht kreuzigen gewollt hätten? Es war von Gott aus ja keine Bestimmung, sondern eine Zulassung.
Lieber Bruder, dann wären die Menschen ja auch nicht so böse und verkommen gewesen. Die Kreuzigung war von Satan seit der Zeit Henochs bereits vorgesehen und geplant. Er hat die Menschen zu dieser Tat getrieben, hat böse Blutlinien geschaffen, die ihm völlig ergeben waren bis zur Zeit der umtriebigen Pharisäer, die Ihn mit allen Mitteln zu beseitigen suchten. Sie waren Marionetten des satanischen Geistes.
So ist es auch heute wieder: Es gibt satanische Familienbande und Organisationen, die den Geist Gottes töten möchten in den Herzen der Menschen. Dies ist eine weitere, seit langem geplante Tat Satans, die seine Marionetten nun durchführen.
Das Opfer der Kreuzigung wäre also nicht notwendig gewesen, wenn der Hochmut der Menschen nicht so riesig und hartnäckig gewesen wäre. Doch es wurde notwendig, da es Menschen gab wie die Pharisäer, die den Tod forderten. Denn hätte Jesus es nicht geschehen lassen, wären die Menschen nicht erlöst worden und das Erlösungswerk wäre kein Vollkommenes gewesen und die Wunde am Herzen Gottes wäre geblieben. Deswegen musste die Liebe Gottes in diese tiefe Demut gehen, um auch die tiefst gefallensten Menschen zu erreichen, um auch ihnen den Rückweg zu ermöglichen. Somit ist es ein vollkommenes Erlösungswerk. Man kann Jesus gar nicht genug dafür danken und lieben.
Ja, da Gott vollkommen ist, beinhalten Sein Kreuzestod und Seine Auferstehung eine für uns nie erreichbare Erkenntnis der Auswirkung dieser Tat. Alles Tun, das Gott bewirkt, ist in sich unendlich und ewig. Wenn wir dies so sehen könnten, würde sich für uns eine endlose Komplexität auftun, in der wir uns verlieren würden – ja, unser Wesenskern würde sich auflösen. Der uns mögliche Ein- und Zugang zum Kreuzestod und zur Auferstehung Jesu Christi sind Seine Liebe und Barmherzigkeit. Nur darin können wir uns dem Ostergeschehen nahen und hinein gehen in das Verstehen und Begreifen göttlichen Tuns.
Erst in der lebendigen Erkenntnis und Erfüllung von und mit Gottes Liebe und Barmherzigkeit erfüllt uns das der Liebe eigene nötige Erkenntnislicht, welches uns schrittweise be- und erleuchtet die Hintergründe allen göttlichen Tuns. Ja, wir dürfen schon wissbegierig sein in geistig-göttlichen Dingen, denn darin zeigt sich unseres Geistes Erwachen und Regsamkeit. Doch an erster Stelle soll das Streben nach Liebe stehen, nach Liebe zu unserem himmlischen Vater. Dann gibt Er uns die Nahrung, die auch den Hunger unserer Wissbegierde stillt.
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Lieber Samuel, sollen wir als Kinder Gottes nie erwachsen, mündig werden? Sollen wir ewig `nur´ Kinder bleiben? Kinder wollen doch selbständig werden; werden wir jemals ganz selbständig als Gotteskinder, dazu ausersehen, selbst Schöpfer zu werden und zu erschaffen, also einmal den Staffelstab von Gott zu übernehmen? Sind wir einmal am Ziel oder geht es ewig weiter – oder im Kreis?
Freiheit? Ist Freiheit nur dazu da, das zu tun, was Gott will, oder das zu tun, was wir lieben? Wenn wir Gott liebten, wir uns mit Ihm identifizierten, wäre unser Wille auch Sein Wille!?Lebt Gott ganz in seiner Schöpfung, geht er darin auf?
Lieber Bruder, es geht ewig weiter, der Weg ist das Ziel im ewigen Leben, während der Weg durch die Zeiten nicht das Ziel ist. Und doch ist in jedem Augenblick der Zeit Ewigkeit enthalten – quasi als Eingangstor zum ewig-göttlichen Leben.
Da Gott in sich unendlich ist, werden wir in Ihm niemals ein Ende erreichen, werden immer tiefer eindringen in Sein Wesen, in Seine Liebe, in Seine Weisheit. Genau gesagt ist Er die Unendlichkeit selbst, und im Grunde ist Er die Schöpfung selbst, denn wir leben in einem geistigen Universum, wir sind freie Gedanken im unendlichen Bewusstseinsraum der Gottheit, ein außerhalb dessen gibt es nicht. Und als Seine Gedanken haben auch wir diesen unendlichen Bewusstseinsraum in uns, um in alle Ewigkeit Gottes Wesen und Leben zunehmend aufnehmen zu können und um sodann zusammen mit Ihm wundervolle Universen mitsamt den dazugehörigen Wesenheiten zu erschaffen.
Ja, als Gottes wahre Kinder überkommen wir alle göttlichen Eigenschaften, sind wir selbstständig frei in Gottes Willen, allein dieser ist vollkommene Freiheit. Allein darin finden wir ewige Glückseligkeit, denn Sein Wille ist unser Leben, aus ihm sind wir geboren, aus dem Liebewillen Gottes – er ist unser natürliches geistiges Element. Lieber Bruder, eigentlich ist alles so einfach.
Verstand: „Das kann doch nicht so einfach sein, dann hab ich ja nichts mehr zu tun. Kompliziert muss es sein, sonst könnte ja jeder Gott erkennen. Außerdem muss ich unbedingt Wissen anhäufen, Wissen ist doch meine Nahrung, mein Leben!“
Herz: „Du klammerst dich an die Nahrung des Todes. Du erkennst immer nur Stückwerk in unendlicher Vielheit und ernährst und füllst dich eigenliebig mit Falschheit. Du bewegst dich im Labyrinth des Zweifels und suchst im Dunkeln nach göttlichem Halt, den du in der relativen Erfahrungswelt nicht finden kannst. Deine Aufgabe ist es, zu erkennen, dass ich dein Lehrer und Führer bin, dass du mir dienen sollst, damit ich dich erfülle mit dem Geist der Liebe und der Wahrheit. Denn in mir wohnt die Einfachheit der Liebe. Demütige dich in der Liebe zu Gott, dann erst wirst du wahres Wissen, wahre Weisheit und göttliche Freiheit erlangen. Du musst durch das Nadelöhr der Liebe zu Gott gehen, nackt, entkleidet von der Welt, dann erst wirst du sehen, denn du bist blind und taub für Gottes Wort.
Höre Mensch, du bist tot, wenn du dich deinem Weltverstand unterwirfst, und leben wirst du erst, wenn du Gott in mir findest und Ihn liebst mit allen deinen Kräften, mit deinem ganzen Mut, Vertrauen und Hingabe. Denn nur in mir ist das Licht des Lebens, allein in mir findest du die Früchte des Lebensbaumes.
Das sagt dir dein Herz, das sagt dir das ewige Wort Gottes in mir, welches ist Gott selbst.“
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