Gleich zu Beginn spricht Jesus: „Meine Kinder, ein Begrüßungswort möchte Ich schon sprechen, bevor ihr eure Herzen öffnet in dieser Runde – im gegenseitigen Vertrauen und im Vertrauen zu Mir -, indem Ich euch sage, dass Ich jedes Wort, das hier gesprochen wird, aufnehme in Mein Herz. Ich lege sie in Meine Barmherzigkeit, um euch die Gewissheit zu schenken, die ihr so dringend braucht, dass Ich bei euch bin, und dass Ich jeden Gedanken, den ihr denkt, und jedes Wort, das ihr sprecht, allezeit höre.
Doch zu dieser Stunde erwecke Ich eure Worte im Besonderen, indem Ich sie lege in das Licht, das erlöst in dem Sinne, dass ihr erkennt, warum gewisse Lebenssituationen euch begegnen, warum dir dies und jenes geschieht, Mein Kind, und du dich fragst: `Mein Gott, warum lässt Du das zu?!´
Und da sage Ich: Mein Kind, Ich prüfe deine Treue zu Mir, Ich prüfe die Stärke deines Glaubens, denn den Beweis des Glaubens und der Treue brauche nicht nur Ich, sondern dieser zeigt dir wo du stehst, und das ist so wichtig auf deinem Weg. Und dies alles: Hingabe, Treue und manchmal auch blinder Gehorsam stehen auf dem Boden der Demut, die die Seele so dringend braucht, um auf dem geistigen Weg vorwärts schreiten zu können; diese Demut, welche ist das Fundament der Liebe auch und vor allem.
Und hier in diesem Kreis stelle Ich euch auf diesen Boden der Demut, indem Ich euch Meine Liebe bezeuge, so dass die Seele ganz klein wird im eigenen Sinne und doch das Herz erwächst aus dieser Kleinheit und wird wie eine Quelle, die Wasser des Lebens spendet, wird wie ein Baum, der Früchte schenkt den Menschen, die Ich euch zuführe. So soll es sein, Meine Kinder, dafür bereite Ich euch zu, im Großen wie im Kleinen. So nehmt diese Begrüßungsworte, in denen Ich euch umarme mit Meiner Liebe. Mein Friede durchdringe eure Herzen und Seelen, so geht hinein in diesen Raum der Geborgenheit, in dem es keinen Tod gibt, in dem es keine Traurigkeit gibt und keine Sorge. Diesen Raum habe Ich in jedem Einzelnen von euch errichtet; doch der Eingang ist wahrlich klein, ein Nadelöhr, und der Name dieses Nadelöhrs heißt Demut. Nur dadurch könnt ihr zu Mir gelangen, nur dann kann euch Mein Geist erfüllen, durch und durch und für immer und ewig. Amen.“
Gesprächsrunde – die Geschwister berichten von geistigen Erlebnissen sowie aktuellen Befindlichkeiten im Glaubensleben:
A: Es war im Jahr 2012, da hatte ich einen Herzinfarkt. Ich kam ins Krankenhaus und dort, ja, wie soll ich sagen, starb ich auch. Ich war dann auf einmal in einem Aufzug, die Tür ging auf, ich ging raus und sah vor mir fünf Menschen stehen. Der fünfte in der Reihenfolge war Jesus. Vor diesen fünf standen zwei Engel, einer mit weißen Kleidern, der andere mit schwarzen Kleidern. Dann ging ich ganz leichtfüßig, ja man kann sagen als ob man fliegen würde – ohne jedes Gewicht, Richtung Jesus. Aber nach der Hälfte der Strecke, das waren vielleicht 10, 15 Meter, haben mich die behandelnden Ärzte wieder zurückgeholt. Das heißt, ich war plötzlich wieder im Aufzug und bin dann in der Wirklichkeit des irdischen Lebens wach geworden. Das war ein Erlebnis, das ich nie vergesse, zumal Jesus dabei war und die beiden Engel.
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B: Das letzte Mal im Dezember hat Jesus durch Samuel gesagt: „Ich bin ein glücklicher Gott, Ich bin ein glücklicher Vater.“ – Und da ist es mir vorgekommen, dass Er das zu mir persönlich gesagt hat. Und irgendwie begleitet mich das die ganze Zeit. Und ich denke, wenn der Vater glücklich ist, können Seine Kinder auch glücklich sein. Nur ein glücklicher Vater kann glückliche Kinder haben.
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C: Ich empfinde es energetisch sehr schwierig die letzten Wochen, ich bin in einer Situation, wo ich denke, dass eine Neuorientierung kommen muss. Ich erhoffe mir eine Inspiration, in welche Richtung das gehen soll. Mein Leben war bisher so, dass es eine klare Ausrichtung gab. Ich wusste, wo ich hin wollte. Aber irgendwie ist das weg, vielleicht funktioniert das auch nicht mehr so wie früher. Die innere Ausrichtung ist vielleicht schon sichtbar, aber was da jetzt zu tun ist, die nächsten Schritte …
Sa: Du wünschst dir eine Umgestaltung deines irdischen Daseins?
C: Ja, ich habe das Gefühl, es hat sich alles überlebt, hat keinen Sinn mehr, wie es jetzt ist.
Sa: Glücksseligkeit und Zufriedenheit im Außen richten sich ja immer nach dem Inneren, nach dem Zustand der Seele. Und da ist es vordringlich, dass man in sich erstmal einen Ruhepol schafft, damit sich das Äußere entsprechend gestalten kann. Auf diesem Weg der inneren Zufriedenheit und des inneren Friedens hat dich Jesus doch schon geführt. Er hat dir Seine Liebe bezeugt und gesagt, dass Er in dein Leben getreten ist und es gerne gestalten möchte. Das geht natürlich nicht von außen nach innen, sondern von innen nach außen.
Jesus wird nicht gleich deine äußere Umgebung verändern, sondern erstmal muss in dir Ordnung und Zufriedenheit entstehen durch das Bewusstsein: Ich vertraue auf Jesus und bin bei Ihm geborgen. Erst dann werden sich die äußeren Umstände ändern. Und da bist du eigentlich auf dem besten Weg dazu. Vielleicht ist es wichtig, dass du dich nicht so sehr mit der Welt beschäftigst, sondern dich in der Zurückgezogenheit um diesen Frieden bemühst, um in dieses Vertrauen zu kommen, dass Jesus deine Seele mit Seinem Geist erfüllen möchte und dass Er einen Plan mit dir hat. Aber das geht nur, wenn du in diese Hingabe gehst, in dieses Vertrauen und in diese innere Freude auch, dass Gott dich bei deinem Namen gerufen hat, dass Er dich mit Seiner Liebe erfüllen möchte. Aber ich spüre da einen Widerstand in deiner Seele, der verhindert, dass Gott wirklich in dein Leben eingreifen kann. Spürst du in dir Zweifel, dass Gott dich liebt?
C: Ich denke nicht. Es ist eher so, dass ich mit dem, was gerade ist, sehr unzufrieden bin.
Sa: Ja, das ist ein Widerstand … du bist mittendrin in einem Prozess. Das ist für dich nicht greifbar, doch du spürst, dass etwas geschieht in dir, dass sich dein Bewusstsein verändert. In diesem Prozess ist es ganz wichtig, dass du nicht zu zweifeln beginnst oder unzufrieden wirst, sondern das ist ja etwas, was der himmlische Vater eingeleitet hat. Nur mit Ihm zusammen kannst du da durchgehen. Das ist ganz wichtig, dass du weiterhin an Seiner Seite bleibst. Da brauchst du Geduld und Vertrauen, sie sind der Schlüssel zum geistigen Erfolg. Arbeite daran, dass diese Unzufriedenheit, diese Barriere, verschwindet in dir. Dass du zusammen mit Jesus durch diesen Prozess gehst, dann wird sich alles auflösen und klären. Doch dazu braucht es Geduld und Zeit.
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D: Ich hatte mir für das Winterhalbjahr vorgenommen, eine innigere Beziehung zu Jesus aufzubauen. Ich hatte dann im Herbst mal eine Phase, wo ich gedacht habe: Ich muss erstmal innerlich leer werden … von der Welt, aber auch von eigenen Vorstellungen oder Erwartungen, auch von geistigen, um abschalten zu können. Ich habe ja nicht den körperlichen Ausgleich, der fehlt mir schon mein ganzes Leben, deshalb ist der Kopf immer am arbeiten. (D. ist körperbehindert und Rollstuhlfahrer)
So habe ich ein Bild aufgegriffen, das mir schon ein paar Mal geholfen hat: Ich habe mich in einen Fahrstuhl gesetzt und bin tief in die Erde gefahren – so habe ich mir das vorgestellt. Und je tiefer ich nach unten gefahren bin, desto weniger Lärm habe ich wahrgenommen, desto weniger haben meine Augen wahrgenommen. Dann bin ich quasi in mir selbst angekommen und habe dadurch alles, was von der Welt an mir hing, abgestreift. Und dann geht es darum, in sich hineinzuhorchen, also Jesus zuzuhören. Das heißt, nicht über Jesus nachdenken, auch nicht über geistige Dinge, sondern einfach nur lauschen und sagen: Okay, egal ob was kommt oder nicht, ich will mir jetzt einfach mal ein paar Minuten oder auch gerne länger Zeit nehmen und Jesus signalisieren: `Ich höre Dir jetzt zu oder ich versuche es zumindest.´ – Da merkt man natürlich auch, wie schwer das einem fällt, weil die Gedanken sofort wieder da sind. Diese beiden Punkte – Leerwerden und Zuhören – müssen sich irgendwie noch besser verknüpfen, damit die innere Beziehung vorankommt.
Sa: Wenn die Gedanken nicht zur Ruhe kommen ist es hilfreich, dass man sich vorstellt, dass einem Jesus zuhört. Man denkt quasi zusammen mit Jesus. Man bezieht Ihn mit ein in seine Gedankenwelt und man weiß: Jesus hört jetzt zu, Er denkt jetzt diesen Gedanken zusammen mit mir, dann ist man ganz achtsam. So kannst du gut einen Kontakt mit Jesus herstellen.
D: Ja, das mache ich auch, aber ich kämpfe manchmal damit, wenn ich konkrete Herausforderungen habe im Alltag. Dann habe ich den Spagat, dass ich mich auf der einen Seite Jesus zuwenden möchte und auf der anderen Seite eine Lösung brauche für ein konkretes Problem. Dann komme ich oft in Situationen, wo ich denke: Jetzt hast du irgendwas im Internet recherchiert, um Lösungen an Land zu ziehen. Und dann denke ich: Ein Gedanke von Jesus und ich wüsste, wo die Lösung wäre. Die ganze Zeit könnte ich mir dann eigentlich sparen, wenn Jesus sagen würde: `Du brauchst jetzt noch nicht suchen, denn deine Lösung kommt erst in einem halben Jahr.´ – Dann hätte ich innere Ruhe und könnte mich auf andere Dinge konzentrieren. Diese Situationen hatte ich leider in den letzten Wochen und Monaten oft. Das wäre mein Wunsch für das neue Jahr, dass die geistige und irdische Welt so zusammenfinden, dass ein fließender Übergang zustande kommt und bleibt.
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E: Ja, ich finde das Verhältnis zu Jesus vollkommen unkompliziert. Wir sind Seine geliebten Kinder, in unserer Mitte ist unser liebster Vater – was soll es denn für Probleme geben? Wenn wir Probleme haben, legen wir sie Ihm hin, voller Vertrauen, mehr braucht es ja gar nicht. Und schauen halt immer mehr, dass wir in der Liebe stärker werden, zu Ihm und zum Nächsten, ganz einfach, nichts Kompliziertes. Werdet wie die Kinder, heißt es.
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F: Ja, genau so ist es. Ja, ich habe Weihnachten bis Neujahr wieder schwere Kämpfe in mir gehabt und mit mir. Ab Januar ist es besser geworden, letzte Woche habe ich gemerkt: Ich werde ganz leer. Und ich habe gedacht: Was ist jetzt? das ist irgendwie auch nicht schön. Aber seit letzter Woche merke ich, dass das jetzt in Ruhe übergeht, mich nervt nicht mehr so leicht etwas. Ich nehme das jetzt so an und freue mich, dass es innerlich besser wird … ich spüre das jetzt so: Weniger Gedanken, weniger Angriffsfläche, weniger Aufregung. Also mir geht es gerade gut.
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G: Als wir heute hierher fuhren war ich verblüfft, denn wenn ich meinen Jesus bitte, dass Er mitfährt, dann kommt immer: `Ich bin ja schon längst da.´ – Und normalerweise spricht Er mich immer mit `Mein Kind´, an. Doch heute kam `Mein Schatz´, dann dachte ich: `Oh, was ist das jetzt?´ – Dann kamen Zweifel, dass das wirklich Seine Worte waren, doch dann habe ich mir gesagt: Das nehme ich jetzt so an. Und was ich auch noch bei der Herfahrt gehört habe, ist: `Warum sucht ihr Mich, Ich bin schon längst da.´ – Und das ist das Gefühl, das ich habe, dass Jesus immer da ist, egal, wo wir hingehen, was wir sehen, wem wir begegnen.
Was mich noch beschäftigt: Mein Mann und ich leiden gerade ein bisschen, er im Arm, ich in der Leiste; und da warte ich darauf und das wäre mein Wunsch, dass ich erkennen darf, auf was uns diese Schmerzen aufmerksam machen möchten, was für Fehler wir immer wieder machen, weil es nicht besser wird. Was sollen wir ändern? Sa: Das ist interessant und auffällig, dass derzeit viele Geschwister körperliche Beschwerden haben. Offensichtlich ist es so, dass sich jetzt vermehrt seelische Fehlhaltungen im Körper manifestieren und sichtbar werden. Und da ist die Entsprechung wichtig, dass man erkennt: Was bedeutet mein Arm, was bedeutet mein Rücken, was bedeutet meine Leiste? Der rechte Arm z.B. steht für das materielle Tun, der linke für das geistige; der Rücken unter anderem für Aufrichtigkeit, für das Aufrechtsein im Geiste, nicht zweifeln. (Das Buch `Krankheit als Weg: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder´ von Thorwald Dethlefsen und Ruediger Dahlke kann hier hilfreich sein.)
Diese verstärkte Offenbarung seelischer Fehlhaltungen findet nicht nur bei Personen statt, sondern in der Welt insgesamt. Das heißt, dass die seelischen Zustände, denen die Erde jetzt unterworfen ist, immer mehr in der materiellen Welt sichtbar werden, dass die Verletzungen, die die Seele der Erde erlitten hat und erleidet, materiell immer spürbarer werden. Man sieht die Brände, die jetzt ausbrechen, Naturkatastrophen nehmen immer mehr zu. So ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, wo alles Seelische ins Materielle drängt und sich im Außen darstellt, damit es schließlich und endlich entmachtet beziehungsweise gereinigt und geheilt werden kann.
H: Könntest du sagen, was Herzprobleme bedeuten?
Sa: Das Herz kann immer nur Liebe und Leben bedeuten.
H: Zu wenig Liebe?
Sa: Ja, oder die Liebe ist gekränkt, die Liebe ist verletzt, oder dauernde Sorge hemmt den Lebens- und Liebefluss. Der zirkuliert dann nicht richtig im Menschen, so bekommt er Herzbeschwerden. Es kann immer nur mit Liebe und Leben zu tun haben, aber es muss nicht unbedingt etwas Negatives sein. Du sprichst jetzt deine Herz-OP an? H: Nein, ich merke das jetzt seit Weihnachten, das ich bei Anstrengungen Atemprobleme habe. Bei mir ist es immer das Herz, ich verstehe das nicht. Eigentlich bin ich ein Herzensmensch …
D: Vielleicht ist es gar nicht wichtig, dass man es immer versteht. Natürlich, wenn es eine Fehlstellung in der Seele gibt, dann wäre es schon gut, es zu erkennen. Aber der erste Schritt ist, dass man sagt: `Ich nehme es erstmal an und vertraue darauf, dass Jesus bei mir ist.´ – Aber wenn man das Grübeln anfängt kommen Zweifel. Ich merke, wenn der Kopf zu viel arbeitet, geht die Ruhe verloren und auch die Liebe. Der Verstand steht dann im Vordergrund und mit dem Verstand kann man nicht lieben. Man kann immer nur verstehen mit dem Verstand, aber die Liebe wird schwächer, wenn der Verstand zu viel arbeitet. Und eigentlich ist es die Liebe, die die Kraft gibt, das dann auch durchzustehen und auszuhalten. Es ist immer ein Spagat.
Sa: Jesus sagt: `Gib es Mir gerne.´ – Wenn du sagst: `Mir bleibt nichts anderes übrig´, dann sind schon eine gewisse Abwehr und Anklage vorhanden. Aber es ist auf jeden Fall eine Demütigung. Es geht ja bei dir auch um Leben und Tod. Vielleicht möchte Jesus, das du sagst – und es auch wirklich so meinst: `Jesus, mein Leben gehört Dir auf Leben und Tod. Nimm mich, ich gehöre Dir.´
H: Das habe ich schon so oft gesagt. Ich habe schon zweimal auf dem OP-Tisch gelegen im Bewusstsein, dass ich da nicht mehr aufstehe.
Sa: Es gibt halt auch so viel in uns, was wir nicht wissen. Wenn wir Beschwerden haben oder krank sind, dann werden zum Teil verborgene kranke Seelenfelder in uns gedemütigt, sie heilen dann ohne dass wir es merken; so findet – verborgen im Seelenuntergrund – Erlösung statt. Dann verändert sich unser Bewusstsein scheinbar wie von selbst. Deswegen ist es nicht unbedingt notwendig, dass du jetzt auf den Grund deiner Not kommst, sondern dass du in diese Demut und Hingabe gehst, jeden Tag aufs Neue sprichst: `Jesus, mein Leben gehört Dir.´ – So dass dieser Satz dein Bewusstsein komplett durchdringt, dass du dich mit Herz und Seele hingibst und nicht mit dem Verstand.
A: Ich darf vielleicht dazu noch was sagen. Ich sage jeden Morgen: `Jesus, führe Du mich.´ – Und da brauche ich nicht alles zu verstehen, warum dies oder jenes passiert. Wenn ich zu Ihm sage: `Führe Du mich´, dann habe ich komplettes Vertrauen zu Ihm. Und gleich wie der Tag abläuft, abends danke ich dafür, dass Er mich so oder so geführt hat. Deswegen lebt Er auch jetzt schon komplett in meiner Seele. Das heißt, wir sind zu zweit in der Seele. Der Körper ist natürlich vom Menschen, und der macht dann oft Probleme. Aber in der Seele habe ich alles Jesus übergeben. Ich vertraue Ihm einfach, was Er tut und wie Er mich führt. Da braucht man dann nicht alles zu verstehen.
Sa: Aber das kann auch einen Kampf auslösen. Du hast unterm Tag ein Erlebnis, das dich ins Tiefste erschüttert, so dass du dann Probleme hast ins Verzeihen zu gehen oder in deinem Frieden zu bleiben. Das kann dann auch ein paar Stunden, Tage oder noch länger dauern, bis du dir deinen Frieden zurückerkämpft hast. Das ist das Menschliche. Aber es ist wichtig, dass wir diese Prozesse durchmachen. Wenn wir das geklärt haben, dann sind wir ein Stück weiter, weil sich in dieser Hingabe ein Teil unserer Seele der Liebe und dem Frieden ergeben hat.
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I: Mir geht es auch so mit den vielen Gedanken im Kopf. Manchmal, wenn ich in die Stille gehe, spüre ich Jesus ganz nah – und das ist total schön. Aber manchmal sind so viele Gedanken da, dass ich es überhaupt nicht schaffe. Wir haben gemeinsam mit einer Freundin eine Gebetsgruppe, wo wir uns einmal in der Woche zu dritt treffen. Und da beweist sich der Satz, den Jesus gesagt hat: `Wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, da bin Ich mitten unter ihnen.´ – Da spüre ich Jesus immer, und da kann ich auch von den Gedanken her ganz dort bleiben. Aber wenn ich allein in die Stille gehe, geht es leider oft gar nicht.
Und ich merke auch am Tag immer wieder, wenn ich nicht mit Jesus gehe, wie schnell ich wieder falle. Aber wenn man mit Jesus ist, wie schön ist es dann … kurze Momente. Wenn man mit Jesus liebt, dann ist das einfach wirklich richtig schön. Und mir wird da immer mehr bewusst: Mit Jesus geht alles und ohne Ihn geht gar nichts. Und da bin ich halt jetzt auch so am Weg, dass ich versuche, mit Seiner Hilfe an nichts Irdischem mehr zu hängen.
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J: Ja, auf jeden Fall muss ich zu H. sagen: Nicht rebellieren. Das habe ich nach meiner ersten Scheidung gemacht, da habe ich richtig rebelliert gegen Jesus. Ab da ging es steil bergab. Das ist sehr abzuraten. Ich hatte zehn Jahre Angstzustände ohne Ihn … in Hilflosigkeit … kein Jesus mehr da. Deswegen muss man da schon aufpassen, was man sich an den Hals zieht.
Ja, bei mir ist es so, dass ich jetzt eigentlich mehr geistig unterwegs bin. Die Außenwelt interessiert mich mehr oder weniger nicht mehr so wirklich. Von morgens bis abends ist Jesus da und ich rede mit Ihm, das ist meine größte Freude. Ich bespreche eigentlich alles mit Ihm, und wenn ich Pfannkuchen mache, rede ich auch mit Ihm. Seit zwei Jahren bin ich beim Samuel und da ist jetzt irgendwie ein Durchbruch geschafft.
Ja, ich kann jeden Tag sagen: `Immer näher mein Gott zu Dir.´ Und dass das, was ich denke, rede und tue, Ihm gefällt. Das ist mein Hauptaugenmerk, dass ich Jesus gefalle, dass Er Freude hat an mir.
Ich habe 2023 zwei Nierenstein-OPs gehabt. Da habe ich gesagt: `Lieber Jesus, muss das jetzt wirklich sein?´ – Er antwortete: `Ja, das muss sein, Ich will dich noch mehr von der Welt abziehen.´ Er will uns loseisen von der Welt. Mir wird jetzt immer bewusster, dass das geistige Leben eigentlich das reale ist, und nicht das Außen. Die Außenwelt ist nur da, damit ich mich seelisch-geistig entwickeln kann. All das dient dazu, dass meine Seele reift, dass sie in die Demut kommt.
Das möchte ich auch noch sagen: Die zweite Trennung war seelisch-psychisch ganz schlimm für mich. Und da war es dann so, dass ich sagte: `Vater, das kann nicht sein, dass man alles verlieren muss, bloß, dass ich Dich kriege. Also muss ich jetzt wirklich alles verlieren?´ – Da sagte Jesus: ´Ja, du musst alles verlieren.´ Ich sagte: `Das gibt es ja gar nicht, da muss man so tief runter, dass alles zerstört ist.´ – Aber heute kann ich sagen, dass Jesus meine Familie ist.
Sa: Dieser Trennungsschmerz, der bei dir so schlimm ist, ist auf die Trennung zurückzuführen, als du dich von Jesus verabschiedet hast. Da hast du einen sehr tiefen Schmerz empfunden, bevor du ins Vergessen gegangen bist. Dieser Schmerz, dieses Trauma, wird durch die Trennung von einem Menschen, den du liebst, wieder aktiviert. Deswegen ist der bei dir so intensiv, deswegen stürzt dich das fast in Verzweiflung. Das zeigt dir aber auch, wie sehr du Jesus geliebt hast und liebst. Ich sehe deine Trennung von Jesus so, dass ein Herz in zwei Teile gerissen wird.
J: Ich muss sagen, Jesus hat ja mich gesucht, da war sofort eine Verbindung da, eine so massive Herzensverbindung, die ist auch immer geblieben. Außer als ich mich abgewendet habe von Ihm, weil ich so unzufrieden war mit den Entscheidungen.
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K: Also ich freue mich einfach, dass ich hier sein darf, dass ich zu der kleinen Herde gehören darf. Ja, mein Ischiasschmerz … ich habe mal gelesen, das kommt von Unversöhnlichkeit oder von nicht verzeihen können. Aber ich weiß im Moment gar niemand, an dem ich da einen Hader hätte. Ich glaube schon, dass meine Not einen Sinn hat, ich weiß bloß nicht welchen. Ich gehe halt so gerne wandern, doch da bin ich jetzt sehr eingeschränkt – soll ich das unterlassen? Sonst bin ich sehr zufrieden. Beim Kochen sage ich auch immer: `Jesus, lass Dir das Essen schmecken, das ich jetzt gekocht habe, willst Du das auch essen?´ – Ja, ich rede auch viel mit Jesus – bei allem, was kommt.
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L: Gut, dann erzähle ich mal kurz meine Geschichte. Also, ich habe ja Jesus sehr lieb gewonnen, und vor einer Woche hat es mich aufs Glatteis geknallt. Mit dem abgebogenen Handgelenk zwischen dem Körper und dem Glatteis, die Hauptbremse, das zersplittert die Speiche. Die Schulter hat es auch erwischt – was mit der los ist, fragt sich.
Montags drauf habe ich Jesus gefragt, was los ist. Er sagte: `Meine geliebte Tochter, es ist eine Notwendigkeit für deine Seelenentwicklung. Auch für die Leute, die mit dir leben.´ – Nachdem ich meine Tante daheim habe, betrifft es also gewissermaßen mein ganzes Umfeld. Und Er sagte: `Ich liebe dich und Ich möchte dich jetzt an Mein Herz ziehen. Vertraue den Ärzten, lass es geschehen. Ich bin dabei, es wird gut.´
Und jetzt kommt Folgendes: Ich war im Krankenhaus, dann bin ich in die OP-Schleuse gekommen. Die Leute waren alle so lieb und nett. Vorher hatte ich für alle Beteiligten gebetet und sie gesegnet. Der Anästhesistin habe ich gesagt, dass ich gerne vor der Operation den operierenden Arzt sprechen möchte. Dann kam der Operateur und ein assistierender Student im letzten Semester. Ich habe zu ihnen gesagt: `Ich wünsche euch Gottes Segen und Führung für die OP.´ – Daraufhin hat der Oberarzt gesagt: `Sind sie gläubig?´ – Sag ich: `Ja.´ – `Ja, an wen glauben sie denn?´ – `An Jesus Christus, Er ist mein Herr, und Erlöser, wer denn sonst?´
Dann haben sie mich in Narkose gelegt, und in dem Moment, als ich wieder aufwache, höre ich, wie der junge Arztassistent zum Oberarzt sagt: `Wir haben die Führung unserer Hände gespürt.´ – Da war ich hellwach. Also mehr Beweis für Jesu Präsenz geht nicht, das ist für die Ärzte ein gewaltiger Beweis. Vielleicht kommen die jetzt zum Glauben, das wäre gut. Sa: Wenn einer von denen, die dich operiert oder behandelt haben, zu Jesus findet, ist deine Verletzung schon gerechtfertigt, weil dadurch eine Seele erlöst worden ist.
L: Dann habe ich es gerne gemacht.
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M: Also im Moment empfinde ich auch diese verschiedenen Energiewellen sehr stark, die durch die Welt wirbeln, ich glaube, wir sind in einer Umbruchphase, also persönlich und auch im Äußeren. Das empfinde ich wie so Stöße, die da manchmal durch einen durchgehen. Manchmal habe ich dann Tage, wo ich so richtig glücklich bin, da denke ich mir: Wow! und weiß gar nicht warum. Wo man sich ein bisschen harmonisieren kann, ist, wenn man viel mit der Natur macht, in die Natur geht, da kommt viel zurück. Und ich glaube, da haben wir irgendwie alle zu wenig.
Sa: Du hast mal erzählt, dass du geimpfte Menschen (Corona) riechen kannst, hast du das noch?
M: Ja, es stinkt überall. Wenn wir Besuch haben muss ich sofort lüften, oder ich rieche es am Sofa. Es riecht und stinkt, wie eine Mischung aus Metall und Zersetzung, es ist ein bisschen scharf also ein ganz spezieller Geruch. Und der Geruch, der wabbert überall rum, beim Einkaufen oder wenn die Leute vorbeilaufen, oder wenn sie bei einem im Zimmer sind. Das ist schrecklich. Der Geruch haftet sich an dich und du riechst dann selbst so. Ich musste mich nach der Arbeit jeden Abend duschen und Haare waschen. Gibt es hier sonst keinen, der das riecht? – Nein.
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N: Ich rieche das nicht. Mir ist nur dazu eingefallen: Mein Mann riecht das nicht, aber er sieht es. Das hat er schon immer gehabt, dass er um Menschen nicht Farben sieht, sondern ein helles Licht oder etwas Helles. Oder etwas Graues oder dunkle Wolken. So beschreibt er das. Wir können natürlich nicht wissen, wer geimpft ist oder nicht, aber er hat gesagt, er sieht das jetzt öfters, dass das Dunkle um die Menschen stark zugenommen hat, gerade wenn wir unterwegs sind. Und jetzt kam ich darauf, dass das vielleicht mit den Geimpften zusammenhängt.
Sa: Hat er das schon immer? Hat er einen Zugang zu Gott, zu Jesus?
N: Ja, zu Jesus. Und das Sehen hat er schon immer. Aber dass das jetzt so zunimmt, dass er das Dunkle eher sieht …. da haben wir uns drüber unterhalten, dass wir halt in einer Umbruchzeit leben, und dass da jetzt vieles an die Oberfläche kommt. Es muss ja das Innere für jeden Einzelnen sichtbar werden, um an sich zu arbeiten oder sich seinen eigenen Themen zu stellen, um letztendlich eine Entscheidung zu treffen – für Jesus oder für etwas anderes.
Aber eigentlich wollte ich mich bei Jesus bedanken: `Liebster Vater, ich danke Dir von ganzem Herzen, weil Du weißt, was ich seit ein paar Monaten durchmache, wie viel im Äußeren auf mich zukommt und wie viel ich bewältigen darf. Und da habe ich wenig Zeit, um mit Dir stillzusitzen und Dir zuzuhören. Und dennoch bist Du die ganze Zeit da und dafür danke ich Dir zutiefst; denn ich brauche keinen Beweis für Dich, aber dass ich jetzt diese Barmherzigkeit erlebe, dass Du trotz allem da bist, auch wenn ich mich viel im Weltlichen bewegen muss, erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit.´
Ich bin erwerbstätig, habe viel mit Kunden und mit PC-Arbeit zu tun und da kann ich dem Geistigen nicht so nachgehen, und da danke ich Jesus so sehr, dass Er mir zeigt, wie es trotzdem geht. Und das würde ich euch gerne noch mitgeben: Das mit den Grübeln ist immer so eine Falle, wenn man anfängt zuviel nachzudenken oder auch nach bestimmten Vorstellungen vorzugehen, Vorstellung zum Beispiel mit Jesus: `Ich muss Jesus Zeit geben, ich bin jetzt so sehr im Weltlichen´ oder so; aber Er zeigt mir jetzt, dass wir das zu linear, zu menschlich betrachten, denn Er wohnt ja in unseren Herzen und allein auf unser Herz kommt es an.
Ja, das Grübeln blockiert. Dazu habe ich das Bild von einem Drachen, der sitzt da groß aufgebaut, um uns Angst zu machen oder zu beunruhigen, zu verwirren oder in eine bestimmte Richtung zu locken. Doch er bläht sich nur auf wie ein Ballon und ist ohne Kraft. Man bräuchte nur mit einer Nadel drangehen … und pfft. Und da bin ich Jesus dankbar, denn ich habe begriffen, dass der luziferische Geist meint, er werde Jesus noch besiegen, und dass er sich dazu aufbauscht und alles Mögliche tut, um uns zu verwirren, rauszuholen aus dem Herzen, um uns ins Verstandesmäßige zu kanalisieren.
Im Großen Evangelium, empfangen durch Jakob Lober, habe ich in Band 1 eine Stelle gefunden, wo es tatsächlich um dieses Bild geht: Da waren die Jünger mit Jesus unterwegs und auf einmal erschien ein Drache, da haben sie sich erschreckt und Jesus sagte: `Aber Ich bin doch da.´ – Dann befahl Er dem Engel, Satan in seine Schranken zu weisen und dann war der ganze Spuk vorbei. Obwohl Jesus sogar physisch sichtbar da war, hat der satanische Geist es gewagt, sich da aufzubauen und den liebenden Menschen Angst zu machen. So ist es auch jetzt: Der satanische oder luziferische Geist legt es darauf an, uns abzulenken, uns zu verwirren, uns Angst zu machen, indem er sich vor uns aufbläht. Aber Jesus ist Sieger und Er ist immer bei Seinen Kindern.
Sa: Zum aufgeplusterten satanischen Drachen fällt mir noch ein: Er erscheint schrecklich und gefährlich, aber richtig gefährlich ist er eigentlich als Schlange, denn da schleicht er sich an, da sieht man ihn nicht, da plustert er sich nicht auf, sondern da ist er hinterlistig, und das ist eigentlich die größere Gefahr. Das aufgeplusterte Böse ist ja leicht zu durchschauen, da weiß man, woran man ist; aber die Schlange schleicht sich von hinten an und dringt in die hintersten Winkel unserer Seele ein, wo wir nicht hinsehen.
So arbeitet er hauptsächlich bei Christen, die schon den Kontakt mit Jesus haben und bereits in der Hingabe leben; da weiß Satan, dass die nicht mehr so leicht zu erschrecken sind mit den weltlichen Geschehnissen. Aus diesem Grund schleicht er sich als verführerische Schlange an, erzeugt geistigen Hochmut, geistiges Vergleichen und Neid, Besserwisserei, versteckten Ärger – diese töten die Liebe. Das ist die Gefahr, der wir ausgesetzt sind, das sind ganz subtile Vorgänge, auf die wir achten müssen.
O: Also wie der Vater da heute über die Demut geredet hat, da habe ich mich total angesprochen gefühlt. Ich bin Oma geworden und die Schwiegertochter geht jetzt in die Arbeit und meinem Sohn wird alles zu viel und da habe ich das Kind genommen, denn ich habe gespürt, dass der Vater will, dass ich hier wirklich in die Demut gehe und helfe.
Aber ich spüre Jesus immer in mir. Wenn ich in der Nacht aufwache, wacht Er vor mir, Er ist immer da. Und was ich noch erlebe: Wenn meine Achtsamkeit auf ein Kreuz gelenkt wird, dann weiß ich: Ah, jetzt muss ich etwas tragen. So war es dieses Weihnachten, da habe ich nach so einem `Hinblick´ plötzlich Verspannungen und Schmerzen in der Schulter bekommen, aber da hat Jesus zu mir gesagt: `Vertraue Mir.´
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P: Ja, es ist viel Erschöpfung bei mir, und sehr viel Herausforderung im familiären Kreis, mit Krankheit, Hinfälligkeit und Gebrechlichkeit; das fordert mich sehr, kräftemäßig und auch seelisch. Da ist zum Teil auch Traurigkeit, weil ich das Gefühl habe, es ist gerade eine Rundumbeschäftigung, also ein Eingriff nach dem anderen bei meiner 94jährigen Mutter, viel in Kliniken, viel kümmern. Und dann gibt es noch eine Schwester mit Alzheimer und einen Partner mit, gelinde gesagt, gesundheitlichen Herausforderungen.
Ich arbeite an meinen Mustern und an meinen Themen schon sehr lange auf vielen Ebenen und merke: Es ist immer noch was zu erledigen, zu heilen, es ist immer noch ein Stück mehr in die Demut zu gehen und immer noch mehr zu akzeptieren – oder auch loszulassen, dass da vielleicht irgendwann eine Wertschätzung käme. Und immer wieder, ja, hinzugehen, wieder neu mit meiner Liebe, mit meiner Präsenz, und zu akzeptieren, wenn es mal wegrutscht, weil die Erschöpfung so groß wird und ansonsten, ja, das zu geben, was ich zu geben habe.
Und auch den Schmerz auszuhalten, dass da Hinfälligkeit ist. Da ist meine Schwester, die, habe ich das Gefühl, nicht mehr lange bei uns sein wird, und da komme ich ins Heim, wo sie ihre Kinder hingeschickt haben und da wird auch ganz schnell gemotzt: `Ja, du warst schon so lange nicht mehr da!´ – Und dann habe ich das Gefühl, ich muss mich rechtfertigen.
Also, ja, ich lerne permanent und muss schauen, dass ich auch Mitgefühl für mich habe, wenn ich dann sehr verletzt bin, weil irgendwelche familiären Dynamiken laufen. Ich spüre auch eine Hochsensibilität in meinem System, für mich war es heute schon schwierig mit den Öffentlichen hierher zu kommen, weil mir die zu voll sind. Also insofern ist es ein tägliches Ringen mit dem, was das Leben bietet und was meine Lernprozesse sind. Und ich bin dankbar, hier zu sein und innezuhalten und wieder zur Ruhe zu kommen, statt mich zu verlieren in dem Ganzen.
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Q: Bei mir ist es so, dass ich ungefähr seit Beginn des Jahres eine ausgesprochen Dynamik erlebe, wo es mir wunderbar geht, wo ich abhebe sozusagen und dann dauert es gar nicht so lange und ich bin im gleichen Persönlichkeitsfeld wieder ganz unten. Und dann denke ich: Ja, guck mal, das sind ja wieder die ganz dunklen seelischen Ecken, die sich da jetzt irgendwie darstellen. Ich bin überrascht über die Heftigkeit der Ausschläge, und was ich mich frage: Wo liegt denn da mein Anteil dabei? Kommen diese guten oder auch wieder schlechten Zustände aus mir oder gibt es da vielleicht auch andere Einflüsse? Insofern eröffnet das natürlich die Möglichkeit, zu versuchen, diese guten Phasen aktiv weiter auszubauen. Aber manchmal denke ich: `Was ist jetzt da wieder? Warum muss das jetzt wieder so heftig runter rauschen?´ – Das sind so meine Erlebnisse in den ersten paar Wochen dieses Jahres. Sa: Du gehst ja deinen Weg mit großer Wahrhaftigkeit und Ernsthaftigkeit. Und da ist es tatsächlich so, dass die satanischen Seelenanteile, die noch in deinem Bewusstsein vorhanden sind, zu toben anfangen, weil sie verwandelt werden sollen. Sie wollen dich nicht verlassen und das wollen auch nicht die äquivalenten Seelen, die dich manchmal begleiten. Das sind Kräfte, die zusammenwirken, die dann deine Seele von einem Extrem ins andere schaukeln. Einerseits hast du diesen Kontakt mit Jesus, wo du Lebendigkeit spürst, und dann wirst du auf die andere Seite gerissen und bist wie tot. Das ist das Toben des Todes in dir, der gefallenen satanischen Seelensubstanz, die sich gegen die Liebe wehrt, und die dich aus dem Gleichgewicht bringen möchte. Das ist eigentlich die Erklärung, warum du diese Extreme erlebst.
Das ist aber ein gutes Zeichen, denn das der Beweis, dass du auf dem richtigen Weg bist. Du hast ja die Begleitung von Jesus, darum nimm diese Zustände an. Und: Wenn diese Stürme in dir toben, wenn du niedergeschlagen bist, dann kannst du in diesen Momenten zwar mit dem Herzen nicht so arbeiten, aber der Verstand ist aktiv und dann kannst du in dieses erinnernde Bewusstsein reingehen: Ah, die niederen Energien toben jetzt, weil sie sich fürchten, weil sie Angst haben, dass sie mich verlassen müssen und mich verlassen werden.
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R: Mein Wunsch, dass ich im Alltag immer mit Jesus bewusst verbunden bin, ist sehr groß, aber es gelingt mir nicht immer. Aber ich habe jetzt mehrmals ein Erlebnis gehabt, das sehr stark war. Da war ich in meinen Alltagsgedanken und auf einmal, also wirklich plötzlich, wie wenn man den Lichtschalter einschaltet, ist es ganz hell in mir geworden. Ich habe so eine starke Liebe und so einen tiefen Frieden gespürt und gewusst: Jetzt klopft Jesus an. Er berührt mich, dass ich wieder bewusst an Ihn denke und mein Herz für Ihn öffne. Das war jetzt ein paar Mal so. Und so holt Er mich immer wieder aktiv ab. Das ist ein schönes Erlebnis.
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S: Jesus sagt, ich soll euch ein Bild zeigen, das ich seit einigen Tage in mir trage. Das passt jetzt gut zu allen Geschichten, die ich hier gehört habe – und das ist eine Parabel.

Bei der der Parabel geht es darum, dass wir dort ganz oben auf der einen Seite stehen als Weltmenschen mit all unseren Vorstellungen, unseren Gedanken und so weiter. Dann gehen wir den Weg nach unten, weg vom Weltlichen, wo wir alles aufgeben, was uns an diese Welt bindet. Das ist der schmerzhafte Prozess des Loslassens. Und ja, das ist die Angst der satanischen Anteile, zu sterben, aber nur auf dem Weg nach unten. Wenn wir unten an der Parabel sind, dann ist dort Jesus. Wir gehen dann mit unserer Seele in das Herz Jesu rein, mit allem, was wir an Vorstellungen und Ballast in uns haben. Jesus ist zwar immer da, auch wenn wir oben sind, aber erst unten können wir uns mit Ihm verbinden. Und dann gehen wir vereint mit Jesus auf der anderen Seite wieder nach oben in diese Welt. Dann können wir alles mit Seinen Augen, mit Seiner Liebe betrachten. Augenscheinlich sind es dann schon wir selbst, aber eigentlich ist es dann Er in uns.
Und ja, ansonsten ist Jesus unglaublich in meinem Leben. Und ich kenne die Situation alle, wo man nicht mehr kann, wo man nicht weiß, wie man am nächsten Tag aufstehen soll. Ich war schon mal ein halbes Jahr auf dem Sofa gelegen, konnte nicht mehr aufstehen, konnte mich nicht um meine Kinder kümmern. Aber das sind Phasen der Demütigung, um Jesus zu finden und mit Ihm neu in diese Welt zu starten. Ja, Er ist immer da. Für mich gibt es jede Sekunde einfach nur noch Jesus, Jesus, Jesus.
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T: Ja, die weltlichen Energien werden turbulenter. Das spürt man deutlich. Ich hatte letztes Wochenende ein Basenbad genommen und dann wollte ich mich kurz hinlegen. Aus diesem Kurzhinlegen sind 48 Stunden geworden. Wie das? Ich hatte so eine Sehnsucht, mal von überhaupt nichts zu hören und zu sehen, einfach nur nach innen zu gehen, auch nichts zu lesen. Da gab es innige Gedanken und wunderschöne, nahe Momente mit Jesus, aber auch viel Schlaf. Das hat mir einfach gut getan.
Was ich merke: Ich höre noch nicht hundertprozentig auf das, was Jesus mir zeigen will. Wenn ich zum Beispiel viel Energie habe, die man ja, je älter man wird, nicht jeden Tag parat hat, möchte ich alles auf einmal erledigen. Dann denke ich: `Ja, das noch und das noch und das noch.´- Anstatt mich hinzusetzen, ins Herz zu gehen und zu warten, was dran ist, renne ich los. Dann merke ich aber, dass das jetzt eventuell zu viel sein könnte. Das möchte ich noch besser lernen. Dann habe ich noch kulinarische Gelüste, die möchte ich auch ganz ablegen – vielleicht habe ich deshalb auch im Moment Magen- oder Darmprobleme.
Was mir gut gelingt, wenn irgendwelche Probleme anstehen, die gelöst werden müssen: Autoreparatur, Fensterreparatur, ein Problem mit irgendjemand, dann übergebe ich das einfach Jesus. Und ich weiß, Er macht es gut, und ich brauche mir nicht mein Hirn zu zermartern. Wenn ich dann nämlich anfange, irgendwie im Verstand etwas organisieren zu wollen, dann merke ich, wie schlecht es mir dabei geht. Dann höre ich sofort auf.
Dann wollte ich noch etwas sagen: Bei unserer Feierstunde, als Jesus uns jedem wieder ein persönliches Wort geschenkt hat, habe ich empfunden, dass wir Brüder und Schwestern in Christus sind. Und das ist einfach etwas Wunderbares.
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U: Das letzte Mal in der Feierstunde ging es mir psychisch nicht gut. Ich kann nicht sagen, warum. Ich hatte einfach so ein richtig tiefes Loch. Doch es hat sich gewandelt, momentan geht es mir wieder richtig gut. Mit meiner gebrochenen Hand geht es vorwärts. Ich bin so dankbar, dass ich jetzt wieder arbeiten kann und mir vieles wieder leicht von der Hand geht. Und ja, ich versuche auch, jeden Tag mehr und mehr alles zusammen mit Jesus zu machen und fühle mich echt gut dabei.
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Jesus spricht: „Meine Kinder, so hole Ich euch wieder zurück aus euren Gedankengängen, so vereinige Ich euch wieder in Meinem Frieden. Darum lasst los die Gedanken und öffnet eure Herzen, nun, da Ich in eurer Mitte stehe. Ja, Meine Kinder um Mich zu scharen ist Meine große Freude. Im Himmel bin Ich wohl umgeben von unzähligen Kindern Meiner Liebe und auch ihnen gebe Ich alles, was Ich habe. Doch ihr, die ihr hier auf der Erde in der Materie weilt, seid besonderen Gefahren ausgesetzt, deshalb schenke Ich euch Meine Liebe und Barmherzigkeit in einem besonderem Maße.
Ihr habt diesen Weg über diese Erde gewagt. Ihr seid hineingegangen in die Dunkelheit, ins Vergessen. Zugedeckt habe Ich in euch göttliche Macht, das göttliche Licht, auf dass ihr unbeeinflusst seid von Meiner Willenskraft, nur ganz leicht berührt von einem fernen Licht, welches die Sehnsucht nach Lebendigkeit und Liebe in euch entfacht. Darum, Meine Kinder, habe Ich euch geführt und gezogen alle Zeit und tue es jetzt, auf dass dies Licht immer größer und stärker werde, auf dass ihr selbst zu Licht werdet, auf dass ihr das Licht seid in der Dunkelheit dieser Welt.
Und ihr seid ja schon zu Licht geworden. Ja, ihr seht nicht, inwieweit Ich in und durch euch bereits hinein strahle in die Finsternis dieser Welt, inwieweit Ich euch schon benutze als Instrumente göttlicher Macht und Liebe. Und so wie dieser Raum ausgefüllt ist mit der Herrlichkeit Meiner Gegenwart und Ich einstrahle aus Meinem Herzen in eure Herzen wunderbar, auf dass das Licht in euch immer stärker und größer werde, so seid ihr Träger der Fackeln der Liebe, wie in einer Höhle, wo alles dunkel ist und finster. Und wenn eine Fackel entzündet ist, dann wird es hell und man sieht schon ein Stück weit; nicht nur man selbst, sondern auch andere werden angezogen von diesem Licht. Und so seid ihr an Meiner Hand zu Mitarbeitern geworden in Meinem Weinberg, Meine Kinder, wohlwissend um eure Schwäche und Unvollkommenheit, der ihr noch ausgesetzt seid.
Doch das erhält euch in der Demut. Es ist gut, wenn ihr euch eure Schwächen und Sünden eingesteht. Und zu den Gedanken: `Mein Gott, warum nimmst Du mich? Ich bin ein unvollkommener Mensch, ich habe so viele Fehler und Schwächen noch an mir, ich bin nicht würdig, in Deiner Gegenwart zu leben. Ich bin nicht würdig, für Dich zu arbeiten in meiner Schwäche.´ sage Ich: Gerade dieses Eingeständnis zieht Mich zu dir, Mein Kind. Das Eingeständnis deiner Schwäche ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Ich dich erfüllen kann mit Meinem Geist, denn dann füllst du dich nicht mit dir selbst aus, sondern gibst Mir Raum in dieser Demutshaltung.
So seid ihr nun eingeboren in diese Welt, in dieser Endzeitphase, in dieser letzten Zeit, wie man sagt. Und es ist ganz wichtig, Meine Kinder, dass ihr schon tätig seid in dieser Zeit, wie ich es eben sagte. Doch das Motiv, den geistigen Weg zu beschreiten, soll nicht der sein, dass ihr einen Verdienst vor Mir habt, sondern dass ihr Mich liebt, unabhängig von dem, was im Außen geschieht. Allein die Liebe zu Mir soll das Motiv sein, den Weg der Wahrheit und des Lebens zu beschreiten. Und selbst wenn die vorausgesagten Ereignisse nicht eintreffen würden, frage sich ein jeder: `Was würde das mit mir machen? Wäre ich enttäuscht? Würde ich den Weg dann noch so intensiv beschreiten? Geht es mir wirklich nur um die Liebe zu Jesus und alles andere ist für mich zweitrangig?´ Und frage dein Herz auch, ob es schon frei ist von der Welt und ganz auf Mich ausgerichtet, im Leben und im Tod. Ja, wenn Ich zu dir sagen würde: `Mein Kind, Ich werde dich morgen abberufen´ – was wäre dann? Was würdest du denken? Wärst du voller Freude, mit Mir zusammen zu sein? Oder voller Wehmut, diese Welt zu verlassen? Alles loszulassen, was dich jetzt noch an die Welt bindet: Deine Familie, deinen Beruf, deine Freizeit, deine Süchte – kannst du alles verlassen von heute auf morgen? Ohne Schmerz, ohne Sorge? Frei für Mich? Bist du bereit?
Darum ist es so wichtig, Meine Lieben, dass ihr euch jetzt schon löst von alledem. Denn, wenn Ich euch aus dem Leib rufe, bestehen die irdischen Bindungen ja noch weiter. Und dann kann es sein, dass ihr Mich aus den Augen verliert im Zurückschauen, im Festhalten. Und Ich dann wieder von euch lassen muss, weil ihr nicht wollt oder könnt, an Meiner Hand weiter zu gehen.
Ja, viele haben schon gesagt: `Mein Vater, ich freue mich, bei Dir zu sein.´ – Dann war es soweit, und sie konnten nicht lassen von dieser Welt, von den familiären Bindungen, von den Annehmlichkeiten und Lustbarkeiten, an die sie noch gebunden waren. (Zum Loslassen der Liebsten hat Jesus später noch mitgeteilt, dass Er erstmal einen Liebe- und Treuebeweis haben möchte, dass unsere Liebe zu Ihm stärker ist als zu unserer irdischen Familie. Doch dann, wenn wir ohne zurückzuschauen mit Ihm eingegangen sind in Sein Herzensreich, zusammen mit Ihm im Geiste bei unseren Lieben sein dürfen und auf sie einwirken können. Das hat Er flüsternd, aber mit unsagbar liebenden Augen gesagt, als ob es ein Geheimnis wäre.)
Das sind ernste Worte, Meine Kinder, mit denen ihr euch hinterfragen sollt, wo ihr steht. Darum lasst erst einmal los die Gedanken, in welcher Zeit ihr lebt, sondern nehmt diesen einen Gedanken in euch auf: Mit Mir eins zu werden in der Liebe, unabhängig von allem Äußeren. Amen.“
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Geliebter himmlischer Vater, Dein Wort hat uns tief berührt. Du sagst uns ja alle Zeit die Wahrheit, Du redest nicht schön, sondern sagst uns was nottut, so dass wir immer mehr hineinwachsen in die Liebe zu Dir, ins geistige Leben. Wir tragen ja diese Sehnsucht in uns, immer bei Dir sein zu dürfen, und Du schenkst uns schon Deine Gegenwart auf dieser Erde, einerseits indem Du uns zusammenrufst hier im Kreis und zu uns sprichst, und andererseits Du uns begleitest im Alltagsleben.
Ja, gemäß unserer Sehnsucht bist Du bei uns, gemäß unseres Liebetuns begleitest Du uns und führst uns auf die Wege, die Du für uns bereitet hast. Und wir sehnen uns so sehr nach Geborgenheit, lieber Vater, diese Minuten und Zeiten, in denen wir spüren, dass Du bei uns bist, wo wir spüren Lebendigkeit in uns und Freude. Und dann kommen wieder Zeiten, wo wir Dich nicht spüren, dann fühlen wir uns wie tot, leblos im Bewusstsein: `Mein Vater, was soll ich jetzt tun? Ich spüre Dich nicht, ich fühle mich verlassen von Dir.´ – Und so wechseln sich diese Zeiten ab, lieber Vater. Und doch …
Jesus übernimmt: „… ist es so, Meine Kinder, dass es auch Mein Wunsch ist, dass ihr in eine Gleichmäßigkeit kommt, in eine Gleichmäßigkeit der Liebe, dass dieses Auf und Ab enden möge, dieses Hoch und Tief, dieses Leben und Tod. Denn Ich brauche Kinder, die auf festem geistigen Boden stehen, denen kein Sturm mehr etwas anhaben kann, die wissen, dass Ich bei ihnen bin, die Meine Kraft spüren in ihrer Seele, in ihren Herzen. Dieses Bewusstsein, Meine Kinder, möchte Ich euch schenken. Alles, was ihr erlebt, geht darauf hinaus, euch da hineinzuführen, in diesen Raum der Göttlichkeit. Auf dass eure Seele und eure Sphäre erfüllt sind von dieser Liebe und ihr euch ständig in dieser Liebe bewegen könnt, um Zeugnis zu geben von Mir – dann seid ihr Zeugen Meiner Liebe.
Was bedeutet es nun, auf dieser Welt ein Gotteskind zu sein? Ich habe nicht gesagt und sage nicht: Ich sende euch aus und es wird Friede sein wo ihr hingeht, sondern Ich sagte und sage zu euch: Ihr sollt den Frieden in die Welt bringen. Ich sagte und sage nicht: Alles wird Liebe sein und Licht, sondern ihr geht in die Dunkelheit und ihr sollt das Licht sein, dort, wo Ich euch hinstelle.
Diese Worte, die Ich einst zu euch sprach und die Ich jetzt zu euch spreche, sind fest verankert in eurer Seele. Daraus ist das Bewusstsein in euch entstanden, diese Gotteskindschaft zu leben. In gewissen Aspekten eurer Seele seht ihr, was nottut im Bereich der Nächstenliebe. Das Verzeihen ist so wichtig, die Geduld mit den Mitmenschen, oft auch die Zurückhaltung, wenn man angegangen wird, und zur rechten Zeit von Mir zu sprechen und Mein Evangelium zu verkünden: Jesus Christus ist die Liebe, nur bei Ihm gibt es Leben und Wahrheit und Licht.
All diese Aspekte der Gotteskindschaft habt ihr schon erkannt und versucht, sie zu leben. Und auf diesem Weg, den ihr nun geht in dieser Art und Weise, bin Ich ja bei euch. Einerseits in den Momenten, in denen ihr euch geborgen fühlt in Meiner Liebe, wenn Ich Meinen Arm um euch lege, wenn Ich euch an der Hand nehme und wir gemeinsam ein Stück des Weges gehen. Und dann kommt wiederum eine Zeit, wo Ich euch loslasse, wo ihr alleine geht. Und dann ist es oft so, dass ihr in Dunkelheit verfallt mit der Sorge: `Jesus, ich spüre Dich nicht.´
Und doch bin Ich bei euch, nur mache Ich Mich für euch nicht mehr fühlbar und spürbar, sondern trenne die Verbindung, auf dass ihr auf eigenen geistigen Beinen steht und in diesem scheinbaren Alleinsein die göttliche Kraft in euch benutzt, um Meine Werke zu tun, die ihr sonst an Meiner Hand tut, sodass ihr in gewisser Weise erwachsen werdet im Geistigen. Selbstverständlich ist es weiterhin Meine Kraft, die dann in euch wirksam ist, und eigentlich bin Ich es in euch, der dann wirkt durch euch aber in der Selbstständigkeit eurer göttlichen Identität, die ihr sein sollt in Ewigkeit.
Und dann wird einst die Zeit kommen, darin Ich immer für euch sichtbar sein werde. Nämlich dann, wenn ihr eure göttliche Selbstständigkeit realisiert habt. Doch noch ist es nicht so weit, deshalb wünscht euch nicht zu früh, Mich zu sehen. Bleibt in der Geduld und im Vertrauen, dass Ich bei euch bin. Es ist wichtig, dass dieses Glaubensfundament immer stärker wird, genährt mit Vertrauen und Hingabe allein durch Mein Wort.
Meine Kinder, liebet euch untereinander, wie Ich euch liebe. Seid eine Einheit in der Liebe, so bildet ihr einen Teil Meines Leibes auf dieser Erde. Und wenn Meinungsverschiedenheiten aufkommen, so soll es immer Liebe sein, die euch wieder vereint. Tut hinweg alles, was euch trennt und nehmt immer die Liebe. Denn diese ist das Mittel, das euch verbindet untereinander und das euch verbindet und vereint mit Mir.
Oft ist es so, dass in Meinen Gemeinden und Gemeinschaften Meinungsverschiedenheiten bestehen, weil das Menschliche noch im Vordergrund steht. Da möchte jeder Recht haben mit seiner Meinung – dann geht die Liebe verloren. Dann gibt es Streit und Uneinigkeit und Trennung. Dann geht so ein Kreis auseinander und das ist sehr schade, denn Ich habe doch diese Gemeinschaften aus gutem Grund gebildet.
Und ihr wisst es, Meine Kinder, diese Gemeinschaft hier, die sich immer wieder trifft, Meine kleine Herde, hat schon große Fortschritte gemacht. Ich habe euch schon auf eine gewisse geistige Ebene erhoben. Euer Bewusstsein ist schon durchdrungen von Meinem Geist in vielerlei Hinsicht. Damit ist auch eure Verantwortung gestiegen. Doch die endgültige Verantwortung trage Ich als Gott, denn Ich habe sie euch gegeben und sie geht auf Mich zurück. Eure Aufgabe ist die Treue. Ich übernehme die Verantwortung für das, was Ich ins Leben rufe, mit euch und durch euch. So seid die Kinder, als die Ich euch berufen und erzogen habe. Seid Mir treu in der Liebe. Geht weiter diesen Weg zusammen mit Mir, dann wird unser Plan gelingen. Denn alles, was Ich ins Leben rufe, muss letztendlich gelingen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit. Amen.“
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