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Wie wir manipuliert werden

Quelle: Hans Dienstknecht

Originaltitel: Wie wir manipuliert werden

Originaldatum: 13. Juli 2025

Ihr Lieben,

da kommt als PDF “Wie wir manipuliert werden”. Viel Freude beim Lesen.

Alles Liebe

Hans

Liebe Mitwanderer auf dem Weg nach oben,

ich erzähle Euch nichts Neues, wenn ich sage, dass Gott niemals geschwiegen hat. Seit Ewigkeiten nicht. Auch wenn man uns beigebracht hat – dies zumindest versucht hat –, dass Er schweigend in irgendwelchen fernen Himmeln thront. Und dass der Mensch, zum Beispiel im Gebet, zwar zu Ihm sprechen kann, es aber umgekehrt – also dass Gott direkt im Menschen und zu den Menschen spricht – nicht möglich ist; von wenigen Ausnahmen abgesehen, weil man die „alten Propheten“ nicht ignorieren konnte und kann.

Die allermeisten von Euch wissen es besser. Immer wieder hat Er Menschen auf die Erde zu ihren Mitmenschen geschickt, durch die Er das verkündete, was von kirchlichen Obrigkeiten, oftmals in enger Verbindung mit staatlichen Führern und Führerinnen, unterdrückt oder als Irrlehren hingestellt wurde. Wo es möglich war, wurde die Tatsache, dass Gott zu den Menschen spricht, gewaltsam unterdrückt. Denken wir nur an das Mittelalter, die „hohe Zeit“ des Zwangs und der Unfreiheit.

Die Zeiten sind vorbei, aber geblieben ist der über viele Jahrhunderte den Menschen eingetrichterte Glaube, dass Gott ein schweigender Gott ist, an den man zwar glauben und zu dem man beten sollte – aber dass Er im Menschen lebt, und dass man nur die Augen schließen und nach innen gehen muss, um unmittelbar bei Ihm sein zu können: Das wissen, glauben und praktizieren die wenigsten.

Stellt euch nur vor, Gott, der die unendliche Liebe ist und alle Möglichkeiten hat, lebt im gleichen Haus wie Ihr. Ist es da wirklich denkbar und logisch, dass Er und auch Ihr nie versuchen würdet, miteinander alles zu besprechen?

So aber bleibt es leider, auch trotz aller noch so intensiven Kirchenmitgliedschaft, immer bei einem Verhältnis, das selten oder nie die Innigkeit hat, wie sie zwischen einem irdischen Vater (das Gleiche gilt für die Mutter) und seinem irdischen Kind möglich und auch oft anzutreffen ist.

Das war und ist von Gott so nicht vorgesehen. Was ist geschehen, dass es so weit gekommen ist? Wer hatte und hat da seine „Finger im Spiel“?

Wenn wir zurückblicken: Trotz aller Widerstände gelang es Ihm immer wieder, durch Menschen zu den Menschen zu sprechen, auch und gerade in den letzten Jahrhunderten. Denken wir nur an Jakob Lorber und Swedenborg. Wer die Offenbarungen der letzten Jahrhunderte aufmerksam verfolgte (und nicht einfach nur gelesen hat), der wird festgestellt haben, dass es eine kontinuierliche Steigerung gegeben hat, was die Tiefe und die Inhalte betrifft. Ist ja auch logisch, denn Gott wiederholt Seine Grundwahrheiten „nicht auf alle Ewigkeit“, zumindest nicht dann und nicht für die, die schon über eine gewisse Erkenntnis und einen entsprechenden Überblick verfügen.

Seine Anweisungen und Aufklärungen haben sich immerfort gesteigert. Schließlich geht es Ihm darum, dass wir (vorausgesetzt, wir wollen es wirklich) anfangen, Seine Belehrungen umzusetzen und sie nicht nur in unserem Kopf „aufzubewahren“. Dabei werden wir auf die Tatsache stoßen, dass wir zwar guten Willens sind und uns immer wieder neu bemühen, dass wir aber auch immer wieder zum Stillstand kommen bzw. nicht wie gewünscht vorankommen. Das kennen sicher alle von uns.

Ich habe anscheinend „oben“ die Aufgabe übernommen, allen Interessierten die nächsten und weiteren Schritte aufzuzeigen (die ich selbstverständlich und nach meinen Möglichkeiten zuvor zumindest mehr oder weniger erfolgreich selbst versucht haben muss umzusetzen), wie das nun in der Praxis des Alltags aussehen könnte. Da verlässt man dann die Theorie bzw. nimmt sie als Grundlage und versucht, das zu praktizieren, was man weiß.

Dabei bin ich dann auf die uns allen bekannten Schwierigkeiten gestoßen, dass zwar der gute Wille und die Liebe zum Vater und zu Jesus Christus da waren, es aber ein kontinuierliches „Störfeuer“ gab, um die Umsetzung auch im Alltag praktizieren zu können. Dann kam schließlich die „Erleuchtung“: Wir wissen zu wenig um die Einflüsse von Sadhana/Luzifer. Wir wissen nicht, dass er permanent um uns ist, ganz ähnlich wie unsere Schutzengel, nur auf einer anderen Ebene. Und dass er uns in Bruchteilen von Sekunden beeinflussen kann – schneller als wir denken können –, wenn in uns dafür die Voraussetzungen gegeben sind. Das hat die Sache zwar nicht einfacher gemacht, nur wusste ich jetzt wenigstens um die Hintergründe.

Der Vater sagte dazu:

Eure Zeit ist nicht nur ernst, sie ist sehr, sehr ernst! Eine für euch schwierigere Zeit als die, die vor euch liegt, habt ihr noch nicht erlebt. Glaubt ihr Mir? Dann müssten in euch jetzt die „Alarmglocken schrillen“, denn Ich sage dies nicht, um euch zu erschrecken oder um euch zu ängstigen. Ich sage es, weil Ich euch helfen und ermahnen möchte, euch zu überlegen, was das für euch bedeutet. Und dass es nicht damit getan ist, einfach so weiterzumachen wie in der Vergangenheit.

Alles, Meine Geliebten, ist Evolution. Nichts bleibt so, wie es einmal war. Das gilt für alles, was Ich geschaffen habe und noch schaffen werde. Eure Erde, ja euer gesamter materieller Kosmos, ist zwar in euren Augen unendlich weit und groß, aber er ist „eine Winzigkeit“ im Verhältnis zu Meiner Schöpfung. Er ist erst entstanden als Folge des Falls, und er wird wieder vergehen, ebenso wie die außerhimmlischen Welten, weil Ich alles wieder zu Mir zurückhole. Wann das sein wird? Eure Vorstellungen reichen nicht aus, um diese Zeiträume zu erkennen.

Wenn ihr euren Verstand gebraucht und die richtigen Schlüsse zieht, werdet ihr erkennen, dass es in den letzten Jahrzehnten eine Veränderung eures Planeten und eurer Lebensumstände gegeben hat, wie es das nie zuvor gab. Wollt ihr hochrechnen? Dann versucht, diese Entwicklung in Gedanken, in eurer Phantasie, fortzuschreiben. Wird sich in eurem Bild alles wieder „normalisieren“? Sich zurückentwickeln zur Ordnung, zu gegenseitiger Hilfe und zum Frieden? Zu welchen Schlüssen kommt ihr? Sind sie gegründet in eurer Angst und werden sie damit verdrängt? Oder baut ihr auf das Vertrauen zu Mir, dass Ich trotz allem diejenigen zu führen weiß, die sich Mir mit einem liebenden Herzen anvertrauen?

Meine Söhne und Töchter! Ich Bin. Aber Ich war alleine. Das war vor „unendlich langer Zeit“. Deshalb schuf Ich aus Mir heraus die ersten Geschöpfe, die Mir ähnlich, aber nicht gleich waren. Ihnen allen fehlte und fehlt beispielsweise die Allgegenwart, die einzig und allein Mein ist. Und dennoch verfügten und verfügen sie über Kräfte, die für euch unvorstellbar sind. So füllten sich „im Lauf der Zeit“ (die es bei Mir und im Jenseits allerdings nicht gibt) die feinstofflichen Welten, eure wahre Heimat bei Mir, aus der ein jeder kommt, und in die ein jeder zurückkehren wird; ganz gleich, was er zurzeit tut, und ganz gleich, wo er sich aufhält.

Dann kam es zu dem euch bekannten „Fall“, und Sadhana/Luzifer und seine (richtiger wäre „ihre“, denn Sadhana/Luzifer ist ein weibliches Wesen, aber Ich belasse es so, wie es für euch zur Gewohnheit geworden ist) Anhänger mussten die Himmel verlassen, weil ihre energetische Schwingung nicht mehr der der Himmel entsprach. Am Ende des Falls entstand die Materie, die nichts anderes ist als verdichtete Energie.

Jedes geistige Wesen aus dem Jenseits kann auf die Erde inkarnieren, das heißt – um es in eurer Sprache auszudrücken – sowohl die Guten als auch die Bösen. Für euch besteht das Problem, dass eure irdischen Augen gehalten sind und ihr nicht erkennen könnt, was um euch herum geschieht. Deshalb hatte es die Gegenseite leicht, euch zu der Annahme zu verführen, es gäbe keine unsichtbare Welt. Sie ist jedoch unmittelbar um euch! Und das macht die Sache für euch so gefährlich.

Der Teufel, wie ihr Sadhana nennt, hat es durch Beeinflussung eurer Kirchenoberen geschafft, dass man zwar irgendwie glaubt, dass es ihn gibt; gleichzeitig aber hat man ihn und seinen Anhang in eine ferne, nicht näher bestimmte Hölle verbannt. Keine Annahme kann falscher sein!

Weil er für sein Tun von Mir keine Energie bekommt, außer einem Minimum an Erhaltungsenergie, ohne die er nicht existieren würde, ist er dringend auf Energie angewiesen. Woher holt er sich die? Von den Menschen. Und hin und wieder, das kann jeder von euch bestätigen, auch von euch.

Viel Neues habe Ich den meisten von euch mit Meinen Worten nicht gesagt. Was aber die wenigsten wissen: Wie kommt er an Energie heran? Auch hin und wieder an eure?

Seine Vorgehensweise ist äußerst raffiniert und für euch ohne Meine Aufklärung nicht zu durchschauen.

Tut als Erstes eure Vorstellung an die Seite, er wäre fernab in irgendeiner, nicht näher zu bestimmenden Hölle. Diese Meinung, die zu einer allgemeinen Annahme wurde, hat er selbst in die Köpfe derjenigen gesetzt, von denen er wusste, dass sie die Möglichkeit zur Verbreitung dieser Irrlehre hatten.

Dann: Unterschätzt ihn nicht! Er war nahe an Meinem Herzen, ausgestattet mit einem Bewusstsein, einem Wissen und einem „Durchblick“, von dem ihr auch nicht das Entfernteste versteht. Was bedeutet: Er ist euch, was Raffinesse und Überblick anbelangt, weit, weit überlegen. Und er kennt euch. Er kann euch beeinflussen, wenn in euch die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Und schließlich: Er muss von euch weichen, wenn ihr Mich anruft, wenn ihr mit Mir lebt. Zwar dringt er hin und wieder auch dann noch zu euch durch, aber Meiner Kraft, der Christuskraft in euch, hat er nichts entgegenzusetzen und muss sofort weichen, wenn ihr zu Mir kommt.

Er arbeitet also unerkannt im Stillen, im Unsichtbaren. Wisst ihr, wie er dabei vorgeht?

Wisst ihr, wo er bei den Menschen ansetzt? Wisst ihr, wo er bei euch ansetzt? Ihr alle kennt das Gesetz, das Gleiches wiederum Gleiches anzieht. Und ihr kennt auch das Gesetz der Entsprechung. Es muss also in einem Menschen eine energetisch-seelische Schwachstelle vorhanden sein, um diesen Menschen beeinflussen zu können. Dabei muss es sich überhaupt nicht um etwas Großes oder Schlimmes handeln. Das wäre zu offensichtlich. Aber die vielen kleinen Dinge, über die der Mensch allzu gerne und allzu schnell hinweggeht, sind die Einfallspforten.

Es geht also nicht in erster Linie darum, die Menschen zum Bösen zu verführen. Es reicht ihm, zumindest zu Anfang, euch daran zu hindern, das Gute zu tun. Das ist für ihn oft der Einstieg. Er versteht es, gerade in eurer Zeit, eure Stunden und Tage mit interessanten Angeboten zu füllen, wobei ihm eure Technik sehr entgegenkommt. Und nach den ersten kleinen Schritten versucht er es mit den nächsten großen Schritten.

Bemerkt Ihr die Raffinesse?

Was könnt ihr dagegen tun? Wie könnt ihr euch, so ihr das wollt, dagegen schützen?

An diesem Punkt kommt es zu einer „Offenbarung“ eurerseits. Denn hier könnt – und müsst? – ihr erkennen, wie ernst es euch damit ist, etwas gegen eure Fehler zu unternehmen. Damit ist, zugegeben, ein wenig Arbeit verbunden. Aber das Gute daran ist: Ihr müsst diese Arbeit, die euch immer stärker werden lässt, nicht alleine tun.

Ich, euer Gott in euch, Bin es, der euch zur Seite steht. Und nicht nur das: Der euch einen Großteil eurer noch vorhandenen Belastungen abnimmt – weil Ich euch liebe. Aber Ich akzeptiere euren freien Willen, das heißt, ihr müsst aus freien Stücken zu Mir kommen. Und je ehrlicher euer Wunsch ist, mit Mir etwas in euch zu verändern, umso eher kann Ich diesen Wunsch erfüllen.

Ich nehme euch damit einen Teil eurer Bürde ab, in der Regel aber nicht alles. Denn ihr sollt wachsen, ihr sollt stark werden. Und das gelingt euch am besten mit Mir an eurer Seite, aber nicht dadurch, dass Ich „für euch die Arbeit mache“. (Ein kleines Lächeln.)

Die Gegenseite bedient sich also eurer Fehler und Schwächen, um euch zu manipulieren. Und nach dem Gesetz, dass Gleiches wiederum Gleiches anzieht, kann nur das auf euch zukommen, was für euch bestimmt ist. Sadhana bedient sich eurer seelischen Schwachstellen und präsentiert euch das, was aus ihrer Sicht für euch den „richtigen“ Schritt darstellt, um ihre Beeinflussung zu verstärken.

Versteht ihr jetzt, warum die Selbsterkenntnis so wichtig ist? Verfallt aber nicht in den Fehler, bei eurem Nächsten dieses Prinzip der Erkenntnis anzuwenden. Das ist seine Sache! Eure Sache ist es, euch zu entscheiden, ob ihr Meinem Herzen näherkommen wollt oder nicht. Bei einem „Ja“ jubelt der Himmel, und alle eure Freunde werden euch in vielen Situationen, mit denen ihr dann konfrontiert werdet, zur Seite stehen. Das ist so, Meine Söhne und Töchter, glaubt es Mir …😃

Etwas möchte Ich euch noch an euer Herz legen. Ich habe euch aufgeklärt über das Vorgehen des Bösen, weil ihr darüber kaum etwas oder nichts wisst. Aber auch Sadhana ist ein Kind Meines Herzens, das Ich ebenso liebe wie alle Meine Kinder. Dass Ich euch gewarnt habe, bedeutet nicht, dass ihr nun Negatives über sie denken oder sprechen sollt. Sie ist und bleibt nach wie vor eure Schwester! Denkt daran und verfallt nicht in den Fehler, sie mit eurem Wissen zu verurteilen: Sie ist eure Schwester.

Amen

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