Gebete und Gedichte

Samuel Surazal Neue Offenbarungen aus dem Gottesgeist

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Samuel Surazal
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1. Auflage Mai 2024 ▪ Samuel E. Surazal
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Deutsch
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Deutsche Originalausgabe

1. Auflage Mai 2024 ▪ Samuel E. Surazal

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ISBN 978-3-8280-3862-2

Jesus Christus:

Mir macht nur das Freude,

was Meinen Kindern Freude macht.

Nicht Meine Gottheit, nicht Meine Weisheit und Allmacht,

und so auch nicht Meine Allwissenheit,

sondern allein die große Liebe zu Meinen wahren Kindern,

die Mich lieben, das macht die höchste Glückseligkeit

Meines ganzen Wesens aus.

Wahrlich Ich sage euch:

Ein Herz, das Mich wahrhaft liebt,

gibt Mir mehr als alle Himmel und Welten

mit all ihrer Herrlichkeit!

Und Ich will 99 Himmel verlassen

und ein Herz suchen, das Mich lieben kann.

Gebete unseres Bruders Johannes,

die uns zeigen, wie man beten soll

Ganz zu Dir hin, Vater, ganz zu Dir!

Himmlischer Vater, Du Liebelicht in unseren Herzen. Dieses Dein Licht schenkt Ruhe und Frieden. In diesem Wahrheitslicht finden wir Erfüllung, darin sich selbst Deine Kraft des Trostes verwandelt hat zu Gewissheit des Lebens in Dir.

Dieser Dein göttlicher Lichtstrahl öffnet uns bereits die Pforte ins neue Leben, so auch ins kommende paradiesische Himmelreich auf Erden. Dein Lichtstrahl weist uns den Weg, und nun, in der Ruhe unseres Herzens, schmilzt auch unser letztes weltliches Verlangen, verfliegen Gram und Groll, sodass wir Deine Liebewärme in uns spüren, Dein sanftes Lächeln bereits als unser eigenes empfinden in der tiefen Stille unseres Herzens. Hiermit öffnet sich uns der Blick in das vollkommene Leben in Gemeinschaft mit Dir, Jesus Christus, der Du uns zubereitest für diese ewige Glückseligkeit an Deinem Herzen.

Mein liebevollster Vater, auch ich fühle mich erfasst von Deinem lichtvollen Gnadenstrahl im Herzen, und darin schenkst Du mir Geborgenheit und Frohsinn und die Erkenntnis der noch zu vollbringenden Liebetätigkeit an meinen Nächsten. Du schenkst mir den Blick ins zukünftige Leben auf Erden, geleitet von Deiner göttlichen Liebe sowohl in mir selbst als auch im Leben der Familie und der Gemeinde wie auch unseres Volkes und der liebenden Gemeinschaft der Völker auf dem ganzen Erdenkreis.

Den Erhalt dieses geistigen Guts aus Dir, meinem Vater, muss ich mir immer wieder erkämpfen. Denn bleibe ich diesem Deinem Weg nicht treu, und wende ich mich weltlichen Themen zu in gedanklicher Abgewandtheit von Dir, so ziehen sehr schnell Schatten und Ängste und Missstimmung in mein Gemüt, die Dünste der Geister der niederen Welt. Doch die Rückkehr zu Dir, Vater, im Gebet, und die Segnung dieser Geister, denen Du ein deutliches Zeichen geben mögest zu ihrer Erweckung – dies verbindet mich aufs Neue mit Dir, wobei mein Vertrauen auf Dich wächst und meine Liebe ihre Grenzen verliert: Vater, Dir bleibe ich treu immerdar; Vater, nun lebe nicht mehr ich, sondern Du lebst in mir.

Und wieder wecken Deine heiligen Worte im Herzen Jakob Lorbers meine Sehnsucht: „Wahrlich, wer da je aus Liebe zum Nächsten des Leibes Tod finden wird in Meinem Namen, der hat das ewige Leben mit großer Heldengewalt an sich gerissen und ist vollkommen eins mit Mir geworden.“

Lieber Vater, so wie Jesu Seele im Garten Gethsemane im großen Kampf um unser aller Zukunft und Leben gekämpft und gesiegt hat, so möchte ich siegen im kleinen Seelenkampf um mein ewiges Leben an Deinem Herzen, welch Hürden Du auch immer auf diesem Wege zulassen magst. Jesus, Du mein Licht, Du meine Wahrheit, meine Kraft und mein Leben: Führe mich ganz zu Dir. Vater, ich liebe Dich. Amen in meinem Herzen, Vater, Amen.

* * *

Jesus Christus, gütiger Vater, erfülle mein Herz mit Deinem Liebelicht. Dass alle Sorgen und Zweifel und jeglicher weltliche Unrat von Deiner göttlichen Wärme gänzlich aufgelöst werden und für immer schwinden. So schenke mir, guter Vater, von diesem erwachenden Liebeherzen aus auch ein ruhiges, klares Bewusstsein, sodass nun in dieser Sanftmut Dein väterlicher Wille in mir lebendig werde, die Erkenntnis Deines göttlichen Planes mit mir. Und stärke mich in dieser Erkenntnis, indem Du mich vor Störungen und Ablenkungen aus der dunklen Welt beschützt, sodass ich in Reinheit und Wahrhaftigkeit Deinen Willen erkennen und niederschreiben darf.

Vater, auch hier geschehe einzig Dein göttlicher Wille, das Einverständnis aus Deinem heiligen väterlichen Geist. Vater, steh´ mir bei! Ich liebe Dich, Vater, über alles, und diese Liebe allein sei mein Leben. Aus dieser Liebe heraus ist es ein Einfaches – und doch eine große Freude – auch meine Nächsten zu lieben, selbst jene, die nichts mit mir zu tun haben wollen, wenngleich mir dieses noch besonders schwerfällt.

Tiefe Ruhe und Frieden erfüllen nun mein Gemüt und strömen ins Herz. Mein Atem geht ruhig und tief. Freude erwacht, und der Liebegeist breitet sich aus mehr und mehr, weit über meine Sphäre hinaus. Vater, ich bin bereit. Vater, ich bin Dein, Amen.

* * *

Pfingsten – du unser Retter, Tröster, Rufer

Himmlischer Vater, heute gedenken wir, Deine Kinder, der Aussendung Deines Heiligen Geistes, wodurch Du Deinen Jüngern zu damaliger Zeit die Kraft geschenkt hast zu heilen und Wunder zu wirken, und wodurch wir, Deine heutigen Kinder und Jünger auf Erden, auf wunderbare, wenngleich für uns noch vielfach geheimnisvolle Weise geführt werden fort aus dieser kalten und stürmischen Finsternis unserer Zeit, hin zu Dir, ans warme, lichte Herz unseres Vaters und Heilands.

So bist Du uns, die wir Dir unser Herz weit geöffnet haben, der Führer hinaus aus diesem geistlosen Weltgeschehen als Lebensretter; und jenen Brüdern und Schwestern, die noch mit Zweifeln und Ängsten an Dich glauben, magst Du der Tröster sein, der an diesem Tag zu uns in die Welt kommt; und den vielen anderen, die gar nicht an Dich glauben, magst Du der Rufer sein in der Wüste.

Wir alle, diese gesamte Menschheit, befinden uns auf dem tosenden Meer unserer Welt in Schiffen, je nach Gesinnung und Glaubensstärke der Brüder und Schwestern miteinander. Und so wie Deine Jünger Dich damals schlafend sahen in ihrem vom Untergang bedrohten Schifflein, so erleben wir auch nun Deine leibliche Wunderkraft noch nicht in ganzer Stärke in uns, und wir könnten darum glauben, dass Du schliefest … doch, göttlicher Vater, Deine Lehre hat uns die Augen geöffnet, Deine heiligen Worte in den Herzen Deiner Schreiber heute und zu allen Zeiten haben uns endlich aufgeweckt, sodass wir, die wir glaubten, dass Du schliefest, Deiner sicheren Führung unseres bedrohten Schiffleins und Dir als unserem Steuermann und Retter aus allen Nöten nun ganz vertrauen, der Du uns heimführst in den Hafen der Geborgenheit und des wärmenden Sonnenlichts.

Gütiger Vater, breite Deine Arme aus über dieses tosende Weltenmeer, und gedenke jener Brüder und Schwestern in den fernen Ländern, deren Herzen zum Guten und Wahren und Lichtvollen bereit sind, die jedoch im Finsteren gehalten werden von ihren Herrschern, und darum die Heilige Schrift und die Erkenntnis Deines erlösenden Kreuzestodes, Deiner Auferstehung und der Sendung Deines Heiligen Geistes nicht erreichen dürfen. Gedenke ihrer, Vater, dass auch ihnen die Gnade zuteilwerde, wie wir sie empfangen dürfen, Platz zu nehmen an Deinem reichgedeckten Tisch schon hier im Erdenleben. Möge darum Dein Ruf hinein in die Wüste nicht wirkungslos verhallen, Du, unser aller liebevollster Vater. Dein heiliger Wille geschehe allezeit, nun auch hier. Amen.

* * *

Himmlischer Vater in meinem Herzen, wie danke ich Dir nun für Dein „Stopp, bis hierher und nicht weiter!“

Habe ich doch die geringen alltäglichen Aufgaben und Angelegenheiten nicht wertgehalten, sie unter Deine Führung, Deinen Schutz zu stellen, sodass ich immer wieder gestolpert bin auch bei kurzen und belanglosen Begegnungen mit Mitmenschen, die ich des Segnens und des Wohlwollens nicht für würdig gehalten habe wegen ihres Benehmens oder ihrer Aufmachung. Guter Vater, jetzt hast Du mich gelehrt durch Steine auf meinem Weg, an die ich gestoßen bin, dass ich, und dass wir alle, die wir Deine Kinder sein wollen, auch in den kleinsten Dingen, Begegnungen und Gedanken in Liebe zu Dir verbunden sein sollen und aus dieser Liebe heraus den Mitmenschen, die alle unsere Brüder und Schwestern sind, wie auch allen Geschöpfen sichtbar und unsichtbar, diese Liebe entgegenbringen, denn wir alle sind aus Dir, und wir alle sind auf dem Weg zurück an Dein Vaterherz, ein jeder auf dem eigenen Weg.

Und so darf ich seit Kurzem Deinen wunderbaren Schutz und Beistand erleben in diesen Kleinigkeiten und darf die Tiefe Deines Wortes fühlen: „Wer über Kleines gesetzt und es sorgsam führt und behütet, wird einst über Großes gesetzt.“ Und ich empfinde diesen Deinen Anstoß nun als Einladung zu Deinem Abendmahl, sodass ich mein Herz mehr und mehr reinige von Schatten und hoffe, würdig zu werden, an Deinem Tisch Platz zu nehmen.

Gütiger, liebster Vater, führe Du uns, die wir Dich erkannt haben, die wir Dich lieben als den allmächtigen Vater, und die wir Deiner Lehre folgen, in Deiner göttlichen Liebe auch durch die weltlichen notwendigen Alltäglichkeiten, sodass wir auch diese segnen und in Liebe verrichten dürfen auch inmitten jener Menschen, die uns ablehnend, ja sogar feindlich gesinnt sind. Lieber Vater, schütte Deinen Segen aus über diese Brüder und Schwestern, dass wir miteinander eins werden in der Liebe zu Dir und zueinander. In dieses Bewusstsein hast Du mich nun geführt, und ich danke Dir von ganzem Herzen. Vater im Himmel, Vater in meinem Herzen, Dein Wille geschehe jetzt und allezeit, und diesem Deinem göttlichen Willen möchte ich folgen immerdar. Amen, Du unser Vater. Amen.

* * *

Dein Wille geschehe

„Dein Wille geschehe“ – sprach früher ich gern,

als Sorge, Leid, Nöte und Schmerzen war‘n fern.

Ich sagte es öfter dem Herrn im Gebet,

als ich um die Führung im Leben gefleht.

Doch dann kamen Zeiten der Schmerzen, der Pein,

ich fragte mich stets: „Warum muss es so sein?

Wieso führt der Herr mich durch Täler der Nacht?

Wo ist denn die Sonne, die früher gelacht?“

Doch machte der Heiland mein Herze so still.

Ich konnte Ihm sagen: „Oh Herr, nur Dein Will‘!

Nur lass Deine Liebe mich sehn allezeit

und sei mit dem Trost, lieber Vater, nicht weit.“

Je mehr mit dem Heiland ich sprach im Gebet,

je mehr ich von Herzen zu Ihm hab gefleht,

wurd‘s stiller allmählich – mein Wort ging zu Ihm:

„Dein Wille gescheh´“, sprach ich auf den Knien.

Dein Wille gescheh‘, wenn die Sonne mir lacht,

Dein Wille gescheh‘ auch in dunkelster Nacht,

Dein Wille gescheh´, wenn Freunde mir weit,

Dein Wille gescheh‘ auch in Not und in Leid.

Mach still mir mein Herze, es sprech allezeit:

Zu folgen bin, Heiland, ich Dir stets bereit.

Ich bitte Dich herzlich, dass eines ich seh´:

Dein Wille, mein Vater, nur immer gescheh´.“

* * *

Gebet des Franz von Assisi

Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;

dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.

* * *

Gedichte unseres himmlischen Vaters durch eine Glaubensschwester

Kindlein, müsst euch niemals grämen,

Liebe wird den Feind bezähmen.

Fangt nur erst im eignen Herzen an,

sucht zuerst die eignen Schwächen.

Keiner wird den Stab dann brechen

über Schwester oder Bruder –

überlasst nur Mir das Ruder.

Ich bin euer guter Vater Jesus Jehova,

der euch sieht, der euch tief und innig liebt,

der im Sohn euch gern vergibt.

Gläubig kommt, gebeugt, Mich liebend sei der Sinn,

das bringt euch wahren Segen und Gewinn.

Tief muss eure Demut sein, werdet vor Mir kindlich, klein.

Gebete tief aus reinem Herzensgrund tun sich dann kund!

Wo ein solches Herz sich findet,

sich Mein Geist mit ihm verbindet.

Gebetserhörung werd’ gewiss Ich diesem Kindlein schenken, denn Ich selbst tat die Bitte tief ins Herz ihm senken.

Euer lieber Vater Jesus

* * *

Meine Liebe, wer kann sie ermessen? Nur Seelen, die sich selbst vergessen. Nur jene Seelen, die durch Herzenssehnen Mich besitzen, in denen für Mich Liebesfunken blitzen.

Kindlein sind’s, die beständig sich ersehnen in Meiner Vatergegenwart zu sein, die Mein guter Geist beseelt. Ihr Wille unter Meinem Regimente steht, egal wohin der Wind sie weht.

Immer wieder ruf Ich noch: Kommet doch, kommt doch an Mein liebend Vaterherz. Hier ist allein der Bergungsort für das verletzte Herz und jeden Seelenschmerz.

Diese Meine Vaterliebe, wer sie je gespürt, fällt anbetend, preisend vor Mir nieder. Voll Demut, unter Dankestränen ist das Herz gerührt, denn es hat seine eigne Niedrigkeit gespürt.

Mein liebes Kind will sich nun nichts mehr wünschen. Alles Sehnen ist gestillt, mit tiefem Frieden ist sein Herz erfüllt. Der helle Morgenstern ist in ihm aufgegangen und erstrahlt, es ist Mein Christuslicht, das jede Dunkelheit durchbricht.

Seelen kommet, säumet nicht nur diesem Lichte zuzustreben, denn aus ihm allein erwacht, erwächst doch alles wahre Leben. Mein treues Kind, das wahrlich eingetaucht ist in Mein Liebelicht,

ist durch die Neugeburt versiegelt. Der Lustbarkeit zum Bösen ist die Tür verriegelt. Mein guter Vatergeist von Ewigkeit zu Ewigkeit will, dass es glückselig ist und die edle Kindschaft nicht vergisst.

Hast du dich nun erkannt also? Bist du trotz Lebensproben dennoch froh? So werd Ich dich in den nun prüfungsreichen Zeiten als Meinen Streiter und als treuen Zeugen zubereiten.

Ihr Kindlein merket: Meine Liebe hält, was sie verspricht. Es ist Mein wahres Kind versiegelt! Dies Siegel ist der Seele Unterpfand, das niemals bricht, weil sich in ihm Meine Liebe widerspiegelt.

Liebe Kindlein, euer guter Vater Jesus wird nicht müd, euch immer wieder zu zu rufen: Liebet Mich und dienet Mir mit Freuden.

* * *

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