Wenn wir Dich um Verzeihung bitten, o Jesus, so hast Du uns schon verziehen, denn Du bist die Verzeihung selbst, die wir in uns spürten und sie dann als Bitte an Dich richteten.
Und wenn wir Dich von ganzem Herzen bitten, dass Dein Wille geschehe, so bist Du schon als Wille in uns und wir spürten Deinen Liebewillen und sprachen Dich zu Dir hin.
Und wenn wir Dich um Liebe bitten, so bist Du schon ganz und gar eingezogen in unser Herz, denn als Liebe bist Du alles in Allem und Deine Liebe, Dich, spürten wir in uns und erkannten Dich in unseren Herzen und konnten nicht anders, als Dich um Dich zu bitten, obwohl Du schon da warst!
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Jesus zeigt mir den Ablauf eines Fürbittegebets: Die Gebete finden als Lichtstrahlen direkt ins Herz Jesu. Von dort werden sie reflektiert und gehen verstärkt zu den Erzengeln und weiter zum uns helfenden und beschützenden Engelsheer. Diese wirken nun in verstärktem Maße mit Christuskräften ein auf die niedere und dämonische Seelenwelt sowie auf unsere Herzen. So schließt sich der Kreis.
Habt herzlichen Dank für eure selbstlosen und liebreichen Gebete, Brüder und Schwestern. Das ist ein großer Segen, sowohl für die Beter als auch für die Empfänger. Jesus ist mit uns.
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Ich mache die Erfahrung, dass in der fortwährenden Fürbitte und der Glaube an deren Erfüllung sich die Intensität der Sicherheit der Erfüllung verstärkt. Je öfters man bittet und glaubt, dass Jesus tatsächlich ins Geschehen eingreift und hilft, umso intensiver und lebendiger wird, neben der göttlichen Hilfe für den Nächsten, der eigene Glaube, also der geistige Fortschritt in Jesu Herz.
Schließlich durchdringt beim Beten Gewissheit die Seele, dass es geschieht. Ist das der Fall, lebt Jesus zunehmend im Menschen, des Menschen Wille geht ein in Gottes Liebewille, so dass verborgene und offensichtliche Wunder geschehen. Das ist das Wunderbare des Kindseins an des himmlischen Vaters Hand und Herz.
Dies geschieht tatsächlich und bestimmt und ist wahr und gewiss und ist jedem Menschen gegeben, der sich Jesus Christus mit Leib, Seele und Herz anheim gibt.
Darunter setzt der Vater Sein Amen
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Liebe Geschwister, der Dank ist sehr wichtig. Denn er bezeugt die Demut des Kindes, in der es bekennt, dass es alles von Gott erhält und dass es ohne Ihn nicht existieren kann. Aber noch wichtiger ist die Bitte.
Wieso sollen wir den Vater um etwas bitten? Er weiß doch, was wir allezeit benötigen. Ist das nicht ein Vorgreifen in Seine Gnade?
Gottes Geschöpfe, die den Vater nicht kennen und Ihn deshalb nicht ansprechen und um etwas bitten können, sind dem Gesetz untertan. Sie bekommen allzeit nur das, was ihnen die göttliche Gerechtigkeit verordnet = Schicksal.
Der gläubige Christ, der sich der Vaterliebe geöffnet hat, ist aufgrund der zur Vergöttlichung der Seele nötigen Willensfreiheit, neben dem Erhalt grundlegender und elementarer Daseinsgaben sowie dem Empfang notwendiger Verhältnisse aus Ursache und Wirkung, im Empfangen der Lebensgaben weitestgehend freigestellt. Das heißt, er soll und kann den Vater um etwas bitten, und nur dann wird dieser aktiv und schenkt sich als göttliche Gabe dem Kind oder dem Menschen, für den eine Gnade erbeten wurde.
Die demütige Freiheit des Bittens eines Gotteskindes beinhaltet also den Empfang außergewöhnlicher Gnadengaben aus dem Herzen unseres himmlischen Vaters, die nur dann erfahren und gelebt werden können. So auch Seine besondere und persönliche Führung und Schutz.
In unserer kindlichen Hingabe und Liebe an, in und zu Jesus Christus können folglich Wunder geschehen, kann der Vater licht- und liebevoll wirken in, durch und aus uns hier auf dieser dunklen Erde.
Doch da wir nicht immer wissen, ob unsere Bitte vollkommen recht und gerecht ist, sollen wir jedes Gebet vertrauensvoll beschließen mit: „Lieber Vater, aber allezeit geschehe Dein Wille.“
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Liebe Geschwister, beim Segnen kommt es tatsächlich auf die Gegenwart Jesu an. Inwieweit unser Herz für Ihn und dadurch Sein Herz für uns und in uns geöffnet ist, und Er uns dadurch im Geiste gegenwärtig ist, so sehr wirkt Sein göttlicher Wille in und durch uns.
Stehen wir mehr oder weniger noch im blinden Glauben, sind also der Gegenwart Gottes nicht gewahr, setzen wir unser Beten und Segnen meist auf schwache Hoffnung und verstandesträchtige Zuversicht. In diesem Segnen ist noch nicht die Glaubenskraft enthalten, die „Berge versetzen kann“. Wobei der Vater auch hier schon das Seine dazu tut, so dass eine Wirkung zustande kommt, die in der geistigen Welt sofort, in der materiellen zumeist erst zu einem späteren Zeitpunkt einsetzt. Da in diesem Segnen ein Lernprozess enthalten ist, sollen wir es regelmäßig tun, bis es uns so notwendig und wichtig ist wie das Atmen. In diesem Bewusstsein sind wir bereits Arbeiter im Weinberg des Herrn.
Zuerst segnen wir jeden Menschen, dem wir begegnen mit: „Jesu Liebe sei mit dir/euch.“
Diese Worte entblättern beziehungsweise enthüllen sich im Laufe der Zeit, so dass einmal ihre göttliche Essenz sich offenbart und wir nicht mehr nur Worte sprechen, sondern unsere Mitmenschen ohne die Worthülsen, also mit der reinen Liebe darin und daraus berühren – und natürlich Tier und Natur. Dies Segnen, das getragen ist vom Geist Gottes, ist bereits durchdrungen von Gewissheit und zeitigt göttliche Früchte. Unseren guten Willen und unsere Ernsthaftigkeit, dies zu tun, nimmt der Vater zum Anlass, sich uns immer mehr anzunähern und uns mit Seinem Geist zu durchdringen. Er vergegenwärtigt sich in unseren Herzen.
Erfüllt einen der Geist Jesu mehr und mehr, ist man sich Seiner Gegenwart zeitweise intensiv bewusst. Man weiß, dass Jesus anwesend ist und Er der Heilende und Segnende ist und man selbst Sein göttliches Instrument. Im Fürbittegebet und im Segnen berührt Er Sich aus dem Herzen Seines Kindes zum Herzen des Gesegneten und nimmt Sein Kind dabei mit. Dies Geschehen ist für das Gotteskind Realität und göttliche Selbstverständlichkeit, in der es dann für die Welt und in der Welt Wunder wirken kann.
Schließlich werden Vater und Kind Eins in der Liebe. Ein Segen, weil ein Herz, ein Wille, ein Leben. Das möchte uns der himmlische Vater ermöglichen. Doch ist dies ein Prozess, der Ausdauervermögen und Geduld erfordert. Dieses hehre Ziel kann je nach Sehnsucht und Verlangen des Kindes zumindest teilweise bereits in einem Erdenleben verwirklicht werden. Deswegen sind wir hierhergekommen, dies ist unser vorrangiges Ziel: In der Liebe zu Gott zum Segen zu werden für alle Menschen.
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Unser Vater
Ich erwache mit einem Lächeln, denn ich gehöre Jesus.
Ich stehe auf mit Freude im Herzen,
denn ich stehe auf für Jesus.
Mit sehenden und mitfühlenden Augen gehe ich
durch den Tag. Dieser einmalige, unwiederbringliche Tag.
Denn nie mehr werde ich so über diese Erde gehen wie jetzt.
Nie mehr wird meine Liebe so wachsen können wie jetzt.
Dieses Erdenleben ist eine Einmaligkeit in alle Ewigkeit.
Und es bleibt bestehen in alle Ewigkeit.
Am Abend setze ich mich mit Jesus zusammen
und wir schauen uns den Tag an.
Er durchdringt alles mit Liebe, was ich getan habe.
Er verzeiht mir meine Fehler in einer innigen Umarmung.
Zuversicht und Geborgenheit begleiten mich in den Schlaf.
Danke, lieber Vater, danke.
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