Feierstunde in Zorneding am 29. Oktober

Samuel Surazal Das Buch der Feierstunden 2024/2025

Originaltitel
Feierstunde in Zorneding am 29. Oktober
Originaldatum
28 October 2025
Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

Jesus spricht: „Meine Kinder, so stehe Ich in eurer Mitte, um euch zu beschenken mit Meiner Liebe. Ihr könnt die Liebe spüren, die sich nun hier ausbreitet. Diese Liebe ist eine geistige Flamme, die eure Seelen erfasst und durchdringt, auf dass ihr euch Meiner Gegenwart bewusst werdet. Und so soll es doch immer sein, in jeder Phase eures irdischen Daseins, wo immer ihr euch auch befindet, sei es unter den Menschenmassen, sei es in der Arbeit, sei es in der Einsamkeit, sei es am Abend, wenn ihr schlafen geht, sei es am Morgen, wenn ihr erwacht. Ich bin immer bei euch.

Diese Meine Gegenwärtigkeit möchte Ich euch nahebringen, dass ihr euch stets bewusst seid, dass ihr euch in den Räumen dieser Welt schon in Meinen Räumen bewegt, in Meinem großen Raum der Liebe, welches ist Mein Herz. Darin ihr dies Gefühl der Geborgenheit in euch tragt: `Ja, mein Jesus ist bei mir. Er ist in mir und ich bin in Ihm.´ – Und so, wenn ihr Meine Gegenwart spürt, dann erkennt ihr auch Meinen Willen. Dann wisst ihr, was ihr zu tun habt in dieser Welt.

Ja, in erster Linie geht es darum, die Liebe zu leben. Unabhängig davon, was ihr im Äußeren tut, soll es immer Liebe sein, die euch trägt. Dann befindet ihr euch im Willen Meiner Liebe. Alles, was ihr dann im Äußeren tut, welche Entscheidungen ihr in der materiellen Welt trefft, spielt eine untergeordnete Rolle. Und je tiefer ihr hineingeht in den Willen Meiner Liebe, umso mehr werdet ihr auch dessen Gewahr, was ihr im Äußeren tun sollt.

Eure Bitte ist ja: `Mein Vater, Dein Wille geschiehe. In Deinem Willen will ich leben. Ich weiß, dass Dein Wille vollkommen ist und dass Dein Wille nur Liebe ist.´ – Diese Sehnsucht in euch, Meine Kinder, ist es, die euch antreibt und sie ist es, die Mich zu euch treibt und führt, auf dass wir in dieser Begegnung Meines Willens und eurer Hingabe eine Einheit bilden schon hier auf dieser Erde. Ja, Meine Kinder, es ist schon so, je weiter man auf dem geistigen Weg vorankommt, je weiter ihr euch von der Welt entfernt, je näher ihr Mir kommt, umso größer wird die Diskrepanz zu den Weltmenschen, zwischen dem, wie ihr denkt, fühlt und handelt und dem, wie die Welt denkt, fühlt und handelt. Und da ist es nicht leicht für euch, die Welt mit Liebe zu betrachten und die Menschen zu ertragen. Denn je mehr ihr euch in Meiner Liebe und in Meiner göttlichen Vollkommenheit befindet, umso erschreckender wirkt die Welt auf euch.

Zugleich ist es aber auch so: Je mehr ihr eingeht in Meine Gegenwart, umso stärker entfaltet sich in euch der Aspekt Meiner Barmherzigkeit. Dies ist der Ausgleich dafür, dass euch die Welt immer mehr erschreckt und abstößt, dass diese Welt sich für euch immer mehr offenbart als höllische Welt. Ja, im `Näher mein Gott zu Dir´ wächst und offenbart sich die göttliche Liebe zunehmend in der Seele und gleicht die immer größer werdende Diskrepanz nicht nur aus, sondern die dann erlebte und gelebte Barmherzigkeit erfüllt die Seele immer mehr mit dem Heiligen Geist und somit mit Meiner Liebe.

Und so ist es für euch doch schon ein Leben in dieser himmlischen Sphäre, in diesem Schutzmantel Meiner Liebe, in dem ihr euch in diesem dunklen Tal namens Erde bewegen dürft. Das ist das große Vorrecht Meiner Kinder, von Mir beschützt und begleitet zu sein, mit dieser Liebesmacht erfüllt zu werden – stets gemäß eurer Hingabe und eures Vertrauens.

Aber auch gemäß eurer Bereitschaft, das Vergangene loszulassen. Denn immer noch klebt einiges an euch, was euch zurückhält, was euch trennt von Mir. Doch es ist nicht so, dass ihr daran gebunden seid, sondern ihr habt selbst die Macht, die Hände zu öffnen und das, an was ihr euch klammert, loszulassen, freizugeben – es liegt an euch. Und dann stehe Ich da und bin bereit, mit ausgebreiteten Armen euch zu empfangen. Das ist der letzte Schritt, den Meine Kinder zu gehen haben, dieses Loslassen, dieses völlige Vertrauen darin, dass Ich dann bereit stehe, in diesem Moment, in dem ihr keinen Halt mehr habt in der Welt. Ich spreche vom seelischen Halt, denn schon oft habe Ich es betont: Als Menschen dieser Welt tragt ihr Verantwortung dafür, dass ihr eure Familie ernährt, dass ihr anderen nicht zur Last fallet aus Bequemlichkeit, sondern eure Aufgaben erfüllt. Und doch in dieser seelischen Freiheit lebt, auf dass alle Räume in euch frei werden für Meine Liebe.

Ja, Meine Kinder, nun ist es soweit. Die Samen, die Ich gesät habe vor 2000 Jahren und die im Winter dieser Welt tief in der Erde vergraben waren, haben die Kälte gut überstanden und sind zum Teil schon aufgegangen. Die Erde ist in den Strahlen Meiner Liebe aufgetaut (Die Entsprechung dazu ist die Klimaerwärmung, die nicht vom Menschen verursacht ist – alles Geistige wird in der Materie sichtbar) und aus so manchen Samen sind bereits Pflanzen gewachsen, die Früchte des Lebens tragen. Ja, die Essenz Meines Wortes, welches ist der Baum des Lebens und bin Ich selbst, steht mächtig im Garten der Seele Meiner Kinder und manche Früchte sind bereits reif und werden zur Nahrung für hungrige und dürstende Seelen.

So ist es nun die Zeit, in der sich Mein Wort erfüllt und diese Samen, Meine Wortsamen, in der Welt Gestalt annehmen und Realität werden, wo sich Mein Wort offenbart für alle Menschen, die bereit sind, diese geistige Nahrung, welche ist Mein entblößtes Wort, aufzunehmen in ihre Herzen. Ja, nun ist die Zeit tatsächlich gekommen, die in der Vergangenheit immer wieder prophezeit wurde – oft auch für falsche Zeiten: Meine Wiederkunft.

Ihr, Meine Kinder, seid hinein gegangen in diese Zeit, um eine Aufgabe zu erfüllen. Ihr seid einerseits hierhergekommen, um eure irdischen Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen, auf dass ihr einen Broterwerb habt, auf dass ihr in dieser Welt als Menschen bestehen könnt. Doch nun ist es auch Zeit für eure eigentliche Aufgabe, in die Ich euch hineinführe, wofür Ich euch jetzt belehre und ausbilde. Es ist die Zeit, in der ihr euch besinnen müsst, warum ihr auf dieser Erde seid und was für eine Verantwortung ihr tragt in euch, die ihr übernommen habt aus Liebe zu Mir.

In jeden von euch habe Ich einen Schatz versenkt. In den Tiefen eurer Seele ruht verborgen ein göttliches Talent, das sich nun schrittweise öffnet und öffnen muss, auf dass ihr diese von Mir euch angetragenen Aufgaben erfüllen könnt. Und wie es heute schon die Sprache war: Jedes Meiner Kinder hat ein spezielles geistiges Talent mit auf diese Erde gebracht. Und so ist es wichtig, wenn ihr dieses noch nicht erkannt habt, dass Ihr zu Mir kommt mit der Bitte: `Vater, ich kann noch nicht erkennen, welches Talent Du in mich gelegt hast, bitte zeig mir, womit ich den Menschen in besonderer Weise dienen kann.´

Und da sage Ich: Mein Kind, das allerwichtigste und vordringlichste Talent, das Ich in dich gelegt habe, ist deine Liebe zu Mir. Die musst du zuerst ausbilden. Doch weil jetzt die Zeit der Zeiten gekommen ist, ist es notwendig, Meinen Weinbergsarbeitern ihre Bestimmung Schritt für Schritt zuzuweisen, so dass ihr erkennt: `Ah, das ist meine Aufgabe und mein Talent, so will mich der Vater haben, das soll ich für Ihn tun, in dieser Art und Weise soll ich jetzt leben.´

Dafür ist nun die Zeit gekommen, Meine Kinder. Deshalb ist es so wichtig, dass ihr Mir in der Stille eurer Herzen begegnet, denn Mein Wort ist ein leises Sprechen in euch. Es durchdringt eure Seele nicht laut und lärmend, Meine Worte sind sanft und zärtlich, auch was eure geistige Tätigkeit für Mich betrifft. Nehmt euch heraus aus der lärmenden Medienwelt und nutzt eure Zeit für die Stille. Das tun so wenige Meiner Kinder. Es ist immer noch zu viel Welt in euch. Es muss ein klarer Schnitt erfolgen, damit der alte Mensch absterben und der neue Mensch in euch durch Mich geboren werden kann. Und da sehe Ich die Gedanken: `Ja, mein Vater, aber ich kann doch nicht den ganzen Tag an Dich denken. Ich kann doch nicht den ganzen Tag beten und mich geistigen Dingen widmen.´ – Das ist richtig, Mein Kind. Erfülle deine irdischen Aufgaben, aber nimm Mich dabei mit. Nimm Mich mit hinein in dein Alltagsleben. Tu alles mit Liebe, dann tust du es zusammen mit Mir. Und übe dich in Geduld, dann bist du bei Mir.

Geduld zu haben ist eine der schwersten Schulungen. Sich dem reißenden Strom der Zeit, dem ihr ausgesetzt seid, entgegenzustellen und zu sagen: `Ich bin ein Kind der Ewigkeit und kein Kind der Zeit.´ – Ja, in dem Moment, wo euch die Ungeduld überkommt, wo ihr innerlich fast explodieren könnt, weil euch jemand ausbremst, überfordert oder ärgert oder wie auch immer es sich gestaltet, in der Geduld zu bleiben, ist die Hochschule des geistigen Lebens.

Dazu ist es wichtig, dass ihr euch bewusst werdet, dass ihr im Grunde ja Kinder der Ewigkeit seid. In der Ewigkeit gibt es keine Zeit. Und in der wahren Liebe gibt es auch keine Zeit. Der reißende Strom der Zeit wird in der Liebe neutralisiert. Da herrschen Stille und Ruhe und Frieden – ein Stillstand, in dem ihr euch dann befindet. Wenn dann um euch herum die Welt und die Zeit drängt und tobt und stürmt, seid ihr in diesem stillen, ruhigen, zeitlosen Raum der Ewigkeit geborgen.

Und wenn ihr einmal in die Geduld gekommen seid, Meine Kinder, wenn ihr euch diese ganz zu eigen gemacht habt, diese mächtige Waffe gegen alles, was aus und in der Zeit auf euch einstürmt, dann habt ihr einen großen Schritt vorwärts getan. Geduld bedeutet auch, im Streit in der Ruhe und in der Liebe zu bleiben und dem anderen zuzuhören. Liebe und Geduld sind eine untrennbare Einheit. Das wollte Ich euch jetzt im Speziellen nahe bringen, denn fast jedem von euch mangelt es an Geduld, Gelassenheit und inneren Ruhe, die ihr nur in Mir findet. Und so geht mit Mir durch den Tag. Macht euch Meine Gegenwart noch öfters bewusst. Denkt eure Gedanken zusammen mit Mir. Seid euch dessen bewusst, dass Ich euch immer zuhöre, was ihr denkt und fühlt – dann tun wir es zusammen.

Es macht nichts, wenn ihr Fehler macht. Denn das geistige Lernen ist ja wie das Lernen eines Musikinstruments, wobei man auch Fehler macht und Misstöne erzeugt, bis man ein Meister wird. So ist auch die Seele ein Instrument, auf dem man üben muss, täglich, auf dass man Meister seiner Seele wird. Dazu braucht es Selbstbeherrschung, Selbstverleugnung, Selbstdisziplin, aber auch Selbstachtung, ein Gotteskind zu sein.

Meine Kinder, all dies, was Ich euch nun erörtert und kundgegeben habe, lässt sich wiederum in einem Wort zusammenfassen:

Liebe

Liebet Mich, dann erfüllt sich alles von Mir euch Verheißene wie von selbst.

Ja, jeder und jede von euch steht in einer Lebenssituation, die euch in gewisser Art und Weise herausfordert. Jeder von euch hat ein spezielles Kreuz zu tragen, einen individuellen Schicksalsweg zu beschreiten. Sei es, weil es ein ganz eigenes Problem ist, sei es, weil es ein familiäres Problem ist, sei es, weil es ein berufliches Problem ist oder ein finanzielles.

Das ist kein Zufall. Das soll so sein. Ich selbst habe es zugelassen und euch so geführt, dass ihr euch in dieser Situation befindet. Denn genau diese ist es, die euch geistigen Fortschritt, die euch innigere Hingabe zu Mir ermöglicht. Gerade die Herausforderungen sind die Stufen, die Ich euch bereitgestellt habe, die näher zu Mir führen.

Ihr alle, die ihr hier seid – und auch die Gotteskinder, die nicht hier anwesend sind und später diese Worte lesen und hören habt Mir euer Leben anvertraut. Ihr alle seid bis zu einem gewissen Grad diesen Weg zu Mir gegangen. Ihr habt gesagt: `Mein Vater, ich liebe Dich, mein Leben möchte ich Dir schenken.´ Meine Kinder, Ich habe euch beim Wort genommen. Und nun fordere Ich euch in diesen Lebenssituationen heraus, auf dass diese eure Worte lebendig werden. Dass sie nicht nur so dahingesagt sind, sondern dass ihr euch befragt: `Welchen Wert haben diese meine Worte, die ich zu Jesus gesagt habe? Sind es wahrhaftige Worte, die ich wirklich so meine?: Jesus, mein Leben gehört Dir. Mein Vater, Dein Wille geschehe.´

So sind die Lebenssituationen, in denen ihr euch jetzt befindet, genau die, die euch dazu herausfordern, den Wert eurer Worte zu erkennen. Da kann es auch sein, dass es eine Entscheidung auf Leben und Tod ist. Einige Meiner Kinder stehen in einer Situation, wo es tatsächlich um Leben und Tod geht. Und da ist es wichtig, Mein Kind, dass du gerade dann sprichst: `Vater, Dein Wille geschehe. Mein Leben liegt in Deiner Hand. Ich vertraue Dir mein Leben an, meine Gesundheit, meine Krankheit, alles was mich betrifft, was meine Familie betrifft, wenn ich nicht mehr da bin, alles gehört Dir.´

Wenn du so sprichst, Mein Kind, auch wenn die Gefahr besteht, dass du diese Erde verlassen wirst, dann öffnest du eine neue Tür für Mich, die bislang noch nicht geöffnet war, denn dann habe Ich einen ganz anderen Zugriff in dein Leben. In diesem deinen gänzlichen Vertrauen, in dieser vollkommenen Hingabe deines Lebens an Mich fließt Mein Geist in einem Ausmaß in deine Sphäre und in deine Seele ein, wie es bislang noch nicht sein konnte, da deine Hingabe vielleicht eine scheinheilige oder keine ganze war und keine auf Leben und Tod. Und so seht ihr, auch das ist wieder mit diesem einen Wort zu beschreiben: Liebe.

Nur in der Liebe zu Mir kann das völlige Vertrauen, kann völlige Hingabe erfolgen. Darum öffne Ich Mein Herz immer wieder in den Begegnungen der Feierstunden und in euren stillen Stunden, denn nur dann könnt ihr Mich immer mehr lieben und Mir somit immer mehr vertrauen und euch Mir hingeben. Amen.“

* * *

Jesus spricht: „Meine Kinder, ihr seid umringt von Engeln ohne Zahl. Und doch sage Ich und Ich sagte es: Ein Herz, das Mich wahrhaft liebt, ein Menschenherz auf dieser Erde, das sich Mir ganz und gar schenkt, bedeutet Mir mehr als alle Welten, als alle Himmel mit allem, was Mich anbetet, da Ich bin Gott, der Einzige und Allmächtige. Ein Menschenherz, das sich aufgemacht hat, ganz und gar in der Liebe eins zu werden mit Mir, gibt Mir mehr als alle Anbetung, als alle Schöpfung in Ewigkeit und Unendlichkeit.

Denn das ist es, was Ich Mir als Gott immer gewünscht habe: Kinder, die sich in der freien Liebe zu Mir bewegen, die Mich über alles lieben, frei und ungezwungen, die Mich nicht anbeten, sondern Mich lieben auf ganz natürliche Art und Weise; das ist es, warum Ich diese Schöpfung ins Leben gerufen habe. Hiermit wollte Ich euch noch einmal sagen, was es Mir bedeutet, so ihr Mich liebt, Meine Kinderlein.“

Jesus geht jetzt reihum und legt jedem von uns die Hände auf und spricht: „Mein Sohn, Meine Tochter, du hast Mir dein Leben geschenkt, Ich schenke dir Mein Leben, darum hab keine Furcht und keine Sorge, denn Ich behandle dich so, wie Ich Mein eigen Leben behandle.

Auch wenn es für dich nicht so aussieht: Wenn du durch dieses dunkle Tal gehst, so bin Ich doch stets bei dir, halte Meine schützenden Hände über dich und habe Macht über alles, was dir begegnet. Einem Kind, das sich Mir übergibt mit seinem Willen und seiner Liebe, geschieht kein Zufall und keine Willkür, sondern alles habe Ich in Meinen Händen und in Meinem Herzen, auf dass Mein Kind sein Ziel erreicht. Darauf vertraut auch in den dunklen Stunden, dass Ich euch nie verlasse, denn Ich liebe euch. Amen.“

* * *

Dann kam noch die Sprache auf die Verletzlichkeit der Liebe, denn Jesus sagte einmal: „Habt den Mut, in die Verletzlichkeit der Liebe hineinzugehen, diese in Kauf zu nehmen …“ Und wir fragten uns, ob Jesu Liebe wirklich verletzlich sei, wie Er es schon einmal kundgab.

Da sprach Er: „Meine Liebe ist verletzlich, aber nicht bei den Weltmenschen, die Mich verleugnen oder verspotten. Meine Liebe ist nur bei Meinen Kindern verletzlich, wenn sie sich, nachdem sie Mir ihre Liebe versprochen hatten, wieder von Mir abwenden. Doch könnte Ich die Verletzlichkeit auch aus Meiner Liebe nehmen, aber das tue Ich nicht, denn bei Meinen Kindern will Ich verletzlich sein, so bin Ich ihnen näher. Das ist die innerste Liebe Meines Gottseins.

So habe Ich Mich für euch gestaltet, Meine Kinder, indem Ich Meinen wahrhaftigen Kindern Meine Vaterschaft auch in der Verletzlichkeit und im Herzschmerz Meiner Liebe bezeuge, Ich, Gott und Schöpfer allen Seins in Ewigkeit und Unendlichkeit. So tat Ich es einst für alle Menschen am Kreuz, so tue Ich es jetzt für Meine Kinder in ihren Herzen.

Jetzt spricht Jesus ganz zärtlich: Doch sagt Mir, Meine Kindlein, wie kann Ich Mich euch noch mehr bezeugen und beweisen? Sagt Mir, wie Ich euch Meine Liebe noch näher bringen kann … sagt es Mir flüsternd in euren Herzen. Meine Kindlein, möchtet ihr Mein sehnsüchtig brennendes Herz betauen mit eurer Liebe? Meine Kindlein, können wir uns nicht öfters begegnen und uns leise zuflüstern unsere gegenseitige Liebe? Wie Braut und Bräutigam, Herz an Herz, fern jeglicher Zeit und Dunkelheit, sondern frei im göttlichen Licht der Ewigkeit, zu unser beider Freude und Glückseligkeit.“

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