Freitag am Abend
Geliebter himmlischer Vater, Du hast deine Engel ausgesandt, dass sie uns begleiten, dass wir alle sicher hierher finden in diesen kleinen unscheinbaren Ort, der jetzt dadurch einen Wert bekommt, weil Du hier eine Feierstunde abhältst, da Du Deine Kinder zusammengerufen hast, denen du zeigen möchtest Deine Liebe, wie sehr Du Deine Kinder liebst und wie wichtig es Dir ist, dass sich Deine Kinder um Dich scharen und Du ihnen Deinen Segen erteilen kannst, da Dein Liebegeist in besonderer Weise einstrahlt in unsere Herzen, so dass unsere Seelen jetzt erhoben werden in Deinen Geist und wir nicht nur Dein Wort vernehmen, sondern auch spüren, dass Du anwesend bist …
Jesus übernimmt: „Ja, Meine Kinder, so sage Ich: Mein Friede sei mit euch. Ja, Ich habe Mein Herz geöffnet für euch an diesem Tag heute, am Tag morgen und an allen Tagen. Ihr, die ihr Mir nachfolgt, die ihr euch entschieden habt, einen anderen Weg zu gehen als den, den die Welt geht, einen Weg abseits der breiten Straßen und Trampelpfade, diesen schmalen Weg, den die Welt nicht kennt und den die Welt nicht gehen will, denn er ist unbequem.
Ja, oft ist es ein einsamer Weg, ein Weg, auf dem ihr missverstanden oder belächelt werdet, denn die Menschen glauben nicht einmal, dass es einen Gott gibt und sie glauben nicht, dass es einen gegenwärtigen Gott gibt, mit dem man sprechen kann, der Ich bin für Meine Kinder, ein göttlicher Vater.
Und so bin Ich einerseits die allmächtige Gottheit, die diese Schöpfung ins Leben gerufen hat, unzählige Galaxien, `zusam-, mengefasst in Hülsengloben´ (= nachträglich eingefügt) wo jede ein Atom des großen Schöpfungsmenschen bildet, dieser geistigen Wesenheit, die einst gefallen ist aus Meinem Licht und Meiner Liebe, und andererseits bin Ich liebender Vatergott denen, die Mich so erkannt haben. Ja, das All regiere Ich vom kleinsten Insekt bis zur größten Sonne. Alles das steht in Meiner Macht, unvorstellbar für einen kleinen Menschen und doch mache Ich es Meinen Kindern begreiflich durch die Liebe. Die Liebe zeigt euch, was hinter all diesen Dimensionen der Materie verborgen ist. In der Liebe ist alles enthalten. In der Liebe öffnet sich all das, was die Menschen dieser Welt und auch anderer Welten niemals begreifen können. Nur in der Liebe zu Mir öffnet sich Mein Wort für euch. In diesem Wort findet ihr all das, was Ich in euch gelegt habe von Anbeginn.
Und das Wort, das Ich hier zu euch spreche, findet sich wieder in diesem Wort, das Ich in euch gelegt habe. Es spricht sich zueinander und dann wird es ein Wort und ein Leben und das bin Ich. So verbinde Ich Mich als äußerer, unendlicher Gott mit dem Vatergott in euch und stelle eine Verbindung und eine Einheit her von Außen und Innen, von Unendlichkeit und Zeit, von Gott und Mensch.
Nun, auf diesen Weg habe Ich euch gebracht, diesen schmalen Weg, wie Ich eingangs betonte, abseits aller irdischen Konventionen und falschen Verständnisse, was diese Welt betrifft. Ja, Meine Kinder führe Ich hinein in die Wahrheit dessen, wie diese Welt entstanden ist, was das Leben für einen Sinn hat und dass Ziel und Zweck eures irdischen Daseins die sind, dass ihr einst als Meine Kinder, wenn ihr diese Welt verlassen habt und euch als Geistwesen wieder findet im großen Jenseits, dann an Meiner Seite leben dürft in Ewigkeit.
Das ist Sinn und Zweck eures Daseins. Dafür habe Ich euch erschaffen, diesen Weg zu gehen, auch durch Finsternis, auch durch tiefe Täler. Ja, es war notwendig, euch zu trennen von Meiner Gegenwart, so dass ihr ins Vergessen gegangen seid auf diese Erde, woher ihr auch immer gekommen seid, wo immer ihr auch vorher existiert habt, ob es auf einem Stern war in dieser Galaxie oder einer anderen, ob ihr vielleicht sogar die Himmel verlassen habt, um hier einen Dienst anzutreten für Mich. Im Grunde spielt es keine Rolle, denn das Ziel ist für alle gleich: Mich zu lieben. Dazu offenbare Ich Mich euch immer mehr, öffne immer mehr Mein Herz, so dass ihr Einblick bekommt, wie sehr Ich euch liebe. Und je mehr ihr dies erkennt, umso mehr könnt ihr Mich lieben. Und so ist es eine Einheit in der Liebe. Ich schenke euch in diesem Gnadenstrahl der Liebe Mein Herz und ihr schenkt Mir in Demut und Hingabe euer Herz, auf dass es ein Herz werde und eine Liebe.
Ja, Ich bin hineingegangen in eure Kleinheit, in die Menschlichkeit, um euch dies darzubringen, Mich anzubieten in dieser Meiner Vater-Jesus-Liebe. Und so ist es wichtig und von großer Bedeutung für euch, dass ihr tief hineingeht in diese Gedanken, wie sehr Ich euch liebe, was Ich für euch bedeute und was ihr für Mich bedeutet. Ruft euch diese Gedanken jeden Tag nicht nur ins Gedächtnis, sondern ins Herz. Denn was ihr im Verstand denkt und hervorruft, wird wieder verschlungen vom Abgrund der Zeit. Aber was ihr denkt mit eurem Herzen und was ihr in euer Herz legt und bewahrt und liebkost und wiegt, bleibt in Ewigkeit. Darum begegnet Mir mehr mit dem Herzen und versucht, in der Liebe zu Mir zu beten und nicht im Verstandesdenken. Dann ist ganz schnell eine Verbindung hergestellt, eine Brücke zwischen deinem Herzen und Meinem Herzen, Mein Kind. Amen.“
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Samstag
Samuel: Jesus steht hier in der Mitte des Raumes. Er hat ein weißes Gewand an, das Ihm bis zu den Knöcheln reicht. Er hat blonde Haare, etwas nach hinten gekämmt und einen blonden Bart, blaue Augen, die strahlen und Er hat ein leichtes Lächeln auf Seinem Mund. Er hält Seine Hände über uns und spricht:
„Meine Kinder, so offenbare Ich Mich hier und heute mit der Macht Meiner Liebe. Und so wie Ich das Herz Meiner Tochter, die eben zu euch gesprochen hat (Die Gastgeberin ist in ihren einleitenden Worten von Liebe überwältigt worden), in Mein Herz gelegt habe, und ihr Herz nun ganz erfüllt ist von Meiner Liebe und ihre Seele durchdrungen ist von der Flamme dieser Liebe, so sollen heute auch eure Seelen durchdrungen werden von der Flamme Meiner Liebe. Ja, so will Ich heute eure Herzen in Mein Herz legen, denn Ich habe ein großes Herz und habe Platz für viele Herzen – und doch sind es wenige.
Ja, viele Herzen würden Mein Herz ausfüllen mit ihrer Liebe, denn viele Herzen füllen auch einen großen Raum. Doch es sind nur Wenige, die Mir ihr Herz schenken. Deshalb mache Ich die kleinen Herzen der Wenigen groß, so dass der Raum Meines Herzens auch ausgefüllt ist. Und was macht eure Herzen groß, Meine Kinder? Indem Ich Meine Liebe einfließen lasse in eure Sehnsucht. Dann dehnen sich eure Herzen aus in dieser Liebe. Und in der Sehnsucht wird Meine Liebe immer größer, bis die Sehnsucht selbst zu Liebe wird. Dann, Meine Kinder, ist alles nur noch Liebe. Das ist der Himmel, den Ich für euch bereitet habe.
So breitet sich nun Mein Segen aus in diesem Raum, in diesem Raum der Stille, da Ich durch Mein Instrument zu euch spreche an diesem Tag, das Ich zubereitet habe für diese Aufgabe. Und doch möchte Ich so gerne zu jedem Einzelnen von euch sprechen – in euch. Dass ihr nicht nur die Worte von außen vernehmt oder sie lest, sondern in persönlichen Kontakt mit Mir kommt, ein Zwiegespräch zwischen Vater und Kind, das auch so wichtig für Mich ist, auf dass Ich euch führen und anleiten kann und euch sagen kann, was euch nottut. Und dass ihr in diesen Worten, die wir miteinander wechseln, in diesem Zweisein und Einssein immer mehr erkennt Meine Liebe und Meine Fürsorge für euch. Das möchte Ich euch mit Meinen Worten alle Zeit mitteilen.
Doch die Liebe selbst kennt keine Worte. Die Liebe kann man nicht beschreiben. Die Liebe kann man nicht besprechen. Die Liebe ist, was sie ist, unsagbar, unaussprechlich. Und doch ist sie alles und beinhaltet alles, was man sagen kann. Und das bin Ich. So bin Ich nun vorausgegangen in den Worten. Und eure Worte werden Mir nachfolgen, wenn ihr euch in dieser Runde besprecht, wenn ihr euch entäußert dessen, was euch beschäftigt, was euer geistiger Weg und der Weg zu Mir euch bedeutet und was Ich für euch bedeute. Sprecht es aus, denn Ich bin da. Jedes eurer Worte und jeder Gedanke, den ihr denkt, geht in Mein Herz. Hier werden dieses Wort und dieser Gedanke und eure Gefühle auch von Meiner Liebe durchdrungen. Und dann gebe Ich sie euch gereinigt zurück. Darum scheut nicht, euch nun zu bekennen. Aber im freien Willen soll es geschehen. Im Geist gibt es keinen Zwang.
Die Liebe kann nur Liebe sein, wenn sie frei ist, frei und unbeschwert. Die Liebe in sich selbst ist ja absolute Freiheit und Vollkommenheit. Wer in Meiner Liebe lebt, kann nicht sündigen, kann keine Fehler machen, denn dann ist alles in Meinem Geist getan, in Meinem vollkommenen Geist der Liebe. Amen.“
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Claudia liest das Gedicht vor, das ihr der Vater um 5 Uhr morgens geschenkt hat
„Hell erklingt zartes Himmelsgeläute,
Ich habe euch zusammengerufen heute.
Ihr Meine geliebte kleine Herde,
Meine geliebten Kinder auf dieser Erde.
Ich habe euch an Mein Herz gezogen,
habe eure Wege hierher geradegebogen.
Und nun sind wir alle hier zusammengekommen,
ja, Ich habe euch alle an Mein Herz genommen.
Nun öffnet für Mich eure Herzen weit,
und machet sie voll Liebe für Mein Wort bereit.
Ich möchte euch ganz mit Meiner Liebe erfüllen,
ganz in Meine Barmherzigkeit einhüllen.
Ich gehe mit euch auf euren Wegen,
euch umgebet Mein göttlicher Segen.
Ich sehe die Liebe in euren Herzen brennen
und ihr dürfet es immer tiefer erkennen,
dass Ich euer liebevollster Vater bin,
dass Ich euch ziehe fest zu Mir hin.
Manche von euch plagen körperliche Schmerzen,
andere tragen Kummer in ihrem Herzen.
Die Not in der Welt macht euer Herze schwer,
Meine Kinder, so kommet mit Allem zu Mir her.
Sprecht sie aus, all eure Nöte und Sorgen,
denket nicht, sie seien Mir verborgen.
Legt sie hinein in Mein liebendes Vaterherz,
Ich trage ihn mit euch, all euren Schmerz.
Und nun lasst Mich eure ganze Liebe sein.
Meine Kinder, Ich liebe euch, Ihr seid Mein.
Amen“
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Vorstellungs- und Gesprächsrunde
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Jesus spricht: „Meine Kinder, in diesen Raum der Stille hinein lege Ich jetzt Mein Wort. Dieses Wort öffnet sich nun. In Meinem Wort ist ja alles enthalten. Es gibt nur ein Wort, und das bin Ich selbst. Ich habe Mich selbst aus Mir hinaus gesprochen einst, um dieses Wort werden zu lassen zu dieser Schöpfung. Es heißt ja: `Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott selbst.´
Ich selbst bin in jedem Wort enthalten. Ich selbst bin Grund und Geist jeden Wortes. Doch dieser Geist und alles, was mit dem Wort zu tun hat, wird von den Menschen verändert. An der Oberfläche der Worte, die die Menschen sprechen, kommt nicht Mein Geist zu tragen, sondern das Wort wird verkehrt und verdreht. Und so kommen Lügen zustande, Unwahrheiten, Falschheiten, Bosheit. Ja, was ist aus dem Wort geworden, Meine Kinder? Was haben die Menschen mit dem Wort gemacht? Und da sage Ich: Was haben die Menschen mit und aus Mir gemacht? denn Ich bin ja selbst das Wort.
Und dann gibt es Menschen auf dieser Erde, die sind einen anderen Weg gegangen und gehen einen anderen Weg, eben nicht den Weg der Welt. Bei denen kann sich das Wort so zeigen, wie es wirklich ist. Bei euch, Meine Kinder, kann Ich Mich so zeigen, wie Ich wirklich bin – und nicht, was die Welt mit und aus Mir gemacht hat. Ja, hier bin Ich ganz offen ein Gott der Liebe, ein Vater Meinen Kindern. Das ist Meine Realität, dieses Vater-sein und Meine Kinder um Mich zu scharen. Das ist Meine Freude.
Meine Kinder, es geht auch darum, die Dinge der Welt, die die Seele in die Materie ziehen und dadurch den Geist unterdrücken, loszulassen. Das ist die Macht der Gewohnheit, die so viele Meiner Kinder noch bindet an die Welt und sie so ihr Ziel nicht erreichen können. Denn da gilt es gerade jetzt in dieser Entscheidungszeit, vieles loszulassen. Ich bin bereit. Ich sage: `Mein Kind, komm, Ich helfe dir. Gib Mir deine Schwäche.´
Und wenn dieser Raum, den du für Mich leer gemacht hast, weil du diese oder jene Sucht abgestellt hast, dir dann eine Zeit lang ein Gefühl der Leere vermittelt und du das Gefühl hast, haltlos zu sein, dann knie dich in Demut nieder im Geiste und sprich: `Mein Vater, ja, ich habe gesündigt, aber Du machst mich frei.´ Wenn du deine Sünde dann nicht mehr begehst, verzeihe Ich dir und schreibe diese Sünde in den Sand, dann bist du frei und bleibst frei davon.
Mein Kind, das hat viel mit Vertrauen zu tun, dass Ich die Macht habe, den Seelenanteil, den du Mir gibst, mit Meinem Geist aufzufüllen. Ja, Mein Geist fließt in deine Seele wie Wasser abwärts fließt in einen offenen Behälter. Auch wenn es eine gewisse Zeit dauert, so wird es doch geschehen. Ja, es ist schon so, dass sich der alte Mensch aufbäumt, wenn er gehen soll, wenn er vergehen soll in Meiner Liebe. Der alte Mensch will nicht sterben, er lebt von der Materie. Alles, was ihr bis jetzt erlebt habt in eurem Leben, ist Anteil eurer Seele geworden. Alle diese Anteile sind miteinander verbunden. Und wenn ihr einem sündhaften Anteil nachgebt, ziehen die anderen nach und dann werdet ihr wieder hineingeführt in den alten Menschen, in den alten Adam. Doch sage Ich: Den alten Menschen habe Ich längst besiegt – stellvertretend für alle Menschen, und wenn ihr Mich liebet und Meine Gebote haltet, dann ist Mein Sieg in euch euer Sieg, dann versinkt der alte Mensch, der ihr waret bisher, im göttlichen Sog Meiner Liebe.
Meine kleine Herde, wie ihr hier eine seid, gibt es einige auf dieser Erde, doch nicht überall kann Ich Mich offenbaren wie hier, da eure Herzen weit geöffnet sind und ihr Mir aufrichtig und voller Wahrhaftigkeit gegenüber steht und es ernst meint mit eurem Weg. Doch auf eines müsst ihr noch besonders achten, Meine Kinder: Ihr könnt euch die Seligkeit des Himmels nicht verdienen, denn euer gutes Tun tue Ich in euch und durch euch.
Ja, es heißt: `Die Werke folgen euch nach.´ – Aber nicht die Hülle der Werke, das materielle Tun, folgt euch nach, sondern allein die Liebe, die ihr in die Werke legt, also Mich. Nur die Liebe ist es, die euch eure geistige Heimat bereitet – und nicht das äußere Werk. Das tue Ich.
Darum könnt ihr euch den Himmel nicht verdienen, sondern der Himmel ist ein Geschenk der Barmherzigkeit Gottes an diejenigen, die Ihn lieben. Und da spielt es keine Rolle, ob Mein Kind in seinem ganzen Leben einmal einem Menschen aus selbstloser Liebe eine Wohltat tut und diesem dadurch Mein Herz nahe bringt, oder ob ein Mensch sein ganzes Leben lang von Mir predigt und Gutes tut. Da mache Ich keinen Unterschied. Wenn die eine Tat mit Liebe getan ist, ist sie genauso viel wert wie tausend Taten, die mit Liebe getan werden. Die Menge an guten Taten ist also nicht ausschlaggebend, sondern der Liebeinhalt einer Tat. Doch verstehet es recht: Wenn ein Mensch in Meiner Liebe lebt, tut er ja jeden Tag die gute Tat. Dann ist es ein Automatismus der Liebe. Ja Mein Kind, dann kannst du nur noch Gutes tun, weil dein Herz voller Liebe ist und übergeht von Liebe und du sie weiterreichen möchtest an jeden Menschen, der dir begegnet. Das wird dir dann zum Bedürfnis, denn dann geht Mein Bedürfnis, Mein Erlösungsbedürfnis für diese Schöpfung in deine Seele über und du bist ein Werkzeug Meiner Liebe.
Doch bist du kein Mietling Meiner Liebe, Ich werde dich nicht entlassen, wenn du deine Arbeit getan hast, sondern dann bist du im Kreise Meiner Familie aufgenommen und bist ein wahres Kind des himmlischen Vaters. Ihr seid es ja bereits. Ich habe euch angenommen als Meine Kinder. Ihr seid keine Knechte, ihr seid keine bedungenen Arbeiter. Ihr seid Meine Kinder, und so behandle Ich euch. Nämlich so, wie Ich Mein eigen Leben behandle, denn Ich betrachte euch als Mein eigen Leben. Und eigentlich seid ihr es ja, da ihr aus Mir genommen seid. Ihr seid ein Teil von Mir selbst in die Freiheit des Willens gestellt, um dann zurückzukehren in Mein Herz und wieder eins zu sein mit Mir in Ewigkeit. Amen.“
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Samuel: Jesus sagt, wenn jetzt jemand eine Frage hat, dann soll er oder sie diese stellen.
C: Warum herrscht so viel Unfrieden in den Familien? Ich finde es furchtbar. Ich bete viel für meine Familie, aber es geht nichts vorwärts. Meine Mutter ist mit ihrer Schwester zerstritten, meine Schwester ist mit unserer Mutter zerstritten. Ich habe auch eine ganz schlechte Beziehung zu meiner Zwillingsschwester. Obwohl ich bete und bitte, ändert sich nichts.
Jesus: Ja Meine Kinder, wo kein Glaube ist und keine Liebe, herrschen Uneinigkeit und Streit. Die dunklen Energien der Falschheit, der Bosheit, der Aggression, die nun über diese Erde ziehen, greifen vor allem bei denen, die keine Verbindung mit Mir eingegangen sind. Sie werden immer mehr durchdrungen von Dunkelheit. Doch bei Meinen Kindern, die sich aufgemacht haben, Meine Wege zu gehen, wird die Seele immer mehr von Meinem Licht erfüllt und durchdrungen und geführt in die Wahrheit. Und diejenigen, die keinen Gott brauchen, die ihre eigenen Wege gehen, die egoistisch sind und nur an sich selbst denken, werden mitgerissen von der Lawine der Finsternis. So wird die Schere zwischen Licht und Dunkel, zwischen Wahrheit und Lüge und zwischen Liebe und Hass immer größer werden.
Du, Meine Tochter, bist das Licht in der Finsternis deiner zerstrittenen Familie. Durch dein Gebet und dadurch, dass du nicht in Gedanken der Anklage fällst, sondern in der Liebe bleibst, bekomme Ich Zugang und Einfluss zu diesen Menschen. Und selbst wenn es sich in dieser Welt noch nicht auswirkt, so sammeln deine Gebete glühende Kohlen über ihren Häuptern. Und einst werden diese Kohlen, diese Samen, die du in sie legst durch deine Liebe, ihnen ein Licht sein. Ein Lichtblitz wird durch ihre Seele fahren und dieser wird ihnen die Möglichkeit geben, dieses Licht zu ergreifen, um dann einst selbst hineinzugehen in die Freiheit des Geistes.
Doch da kann noch viel Zeit vergehen, aber das spielt keine Rolle, sondern wichtig ist, dass die Samen gelegt sind. Du, Meine Tochter, hast die Macht dazu, Ich gebe dir die Macht des Gebetes und habe sie dir schon gegeben – und du trägst eine gewisse Verantwortung dadurch. Das ist kein leichter Weg, doch mit Mir, du weißt es, ist alles möglich. Und wenn Ich dein Herz mit Liebe erfülle, dann trägt dich die Liebe im Gebet und dein Gebet ist wirksam für alle Zeit. Amen.“
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S: Ich habe auch eine Frage, Du weißt, mein Dilemma, ich bin mir unsicher, ob das, was ich vorhabe, ob es meine Pläne sind oder ob es auch Deine Pläne sind. Ich weiß nicht, ob ich mich damit überfordere und ob ich die nötige Kraft habe. Irgendwie warte ich einfach ab und schaffe es nicht, eine Entscheidung zu treffen. Ich würde mir so sehr wünschen, dass ich spüre, was der Weg ist, den Du für mich vorgesehen hast.
Jesus: „Meine Tochter, den Weg, den Ich für dich vorgesehen habe, ist der Weg in Mein Herz. Welche Entscheidungen du auch immer triffst in deinem irdischen Dasein, wenn du Mir dein Leben anheimgegeben hast, kannst du nichts falsch machen. Es steht dir völlig frei, dies oder jenes zu tun, denn Ich begleite dich auf beiden Wegen und führe dich auf beiden Wegen zum Ziel. Darum steht es dir völlig frei. Wichtig ist für dich, dass du im Vertrauen bleibst und in der Liebe zu Mir.
Achte nicht so sehr auf das Geld, sondern darauf, was deiner Seele gut tut und was dein Herz dir sagt. Alles andere lege in Meine Hände. Ich sorge in jeder Beziehung für Meine Kinder, doch das Vertrauen ist Voraussetzung dafür. Liebe zu Mir hast du ja schon in deinem Herzen. Wir haben doch schon eine Verbindung zueinander und können miteinander sprechen und Ich gebe dir die nötigen Impulse. In der Stille deiner Räumlichkeiten
spreche Ich zu dir. Ich bin zu Hause in deinem irdischen Heim und Ich bin zu Hause in deinem Herzen.
So mach dir keine Sorgen. Triff eine Herzensentscheidung und für alles andere werde Ich sorgen. Ich werde Türen öffnen, Ich werde Türen schließen, so dass du auf diesem Weg zu Mir bleibst und dein Ziel erreichst, dein Lebensplan sich erfüllt, zusammen mit Mir in dieser Welt. Amen.“
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R: Jesus, Du weißt, diese jahrzehntelangen Tragödien mit der Enkeltochter. Du weißt, dass ich immer gebetet habe, jeden Tag. Ich habe sie gesegnet in Deinem Namen zu ihrem vollen Heil. Vor einiger Zeit war es mir so, als ob Du mir diese Last abnimmst, aber ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe. Kannst du mir doch vielleicht Hoffnung machen, dass ich das in diesem Erdenleben noch erleben darf, dass es gut wird. Jesus: „Meine Tochter, deine Tränen habe Ich wohl gezählt. Ich habe sie alle in einer Schale gesammelt. In diese Schale habe Ich einen Blutstropfen aus Meinem Herzen fallen lassen. Und dieser eine Blutstropfen hat alle deine Tränen durchdrungen mit Meiner Liebe und Barmherzigkeit.
Was bedeutet das für dich? Deine Gebete habe Ich alle erhört und auf deine Gebete hin wird dein Wunsch sich erfüllen. Und doch sage Ich: Meine Tochter, die Zeit ist Mein. Ich alleine weiß, wann eine Frucht gepflückt werden muss. Ich alleine weiß, wann Ich die Not von einem Menschen nehme oder sie ihm gebe. Es dient alles immer dazu, diesen Menschen aus der Dunkelheit dieser Welt zu befreien und ihn zu führen ins Licht.
So sollst du eines wissen: Ja, deine Gebete werden sich erfüllen, aber zu einer Zeit, die Ich bestimme und festlege. Doch wirst du, wenn du in die jenseitige Welt gegangen bist, Einblick haben in die diesseitige Welt. Dann wirst du die Erfüllung deines Gebetes erleben, und dann ist es gut für dich. Darum bleib im Vertrauen und gib Mir immer wieder deine Tränen, denn es sind Tränen der Liebe, der Barmherzigkeit und der Fürsorge. Diese Tränen haben großen Wert in Meinem Reich. Darum freue dich, dass deine Tränen nicht umsonst geflossen sind, wie das oft ist bei den Menschen dieser Welt. Deren Tränen bewahre Ich nicht auf, denn sie kommen aus der Eigenliebe, aus dem Trotz, auch aus der Aggression und dem Hass. Dies sage Ich dir nun, in diesem Augenblick, zu dieser Zeit, in diesem Raum. Amen.“
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Zu A: „Mein Sohn, Ich lese eine Frage in deinem Herzen, die du schon länger mit dir trägst. Es geht um dein Verständnis für Mich als Gott bezüglich Meiner Dreieinheit Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Nun, Ich als Gott bin eine Wesenheit, wie ihr es seid. Mein Geist, der Grundgeist allen Lebens, ist das Feuer der Liebe, das Ich bin und das ist der Vater. Darin bin Ich das Feuer, das niemand schauen kann und leben. Dann gibt es das Licht, das aus diesem Feuer leuchtet und alle Unendlichkeit erfüllt und belebt, das ist Meine Seele und diese ist Mein Sohn. Und die Kraft hinter und in allem ist Mein Heiliger Geist.
Mein Sohn als Meine Seele ist Mein äußeres Tun und Meine Liebe ist Mein inneres Ruhn. Der Sohn ist also die Tätigkeit der Liebe. Diesen habe Ich in die Welt gesandt. Ich habe Meine Seele von Mir getrennt und habe sie in dieser Welt isoliert, indem Ich Mich in der Trennung von Mir umkleidet habe mit gefallener satanischer Seelensubstanz in einem Ausmaß, das ihr euch nicht vorstellen könnt. Dadurch wurde Meine Seele, also Mein Sohn, Menschensohn. Dieser wurde zum Gottessohn dadurch, dass Er sich mit Seinem Geist, also mit Mir als Seiner Liebe, dem Vater, wieder verband und ein Zusammenschluss erfolgte, was Er sich unendlich schwer erarbeiten und erkämpfen musste.
So habe Ich Mich wieder mit Mir vereint, Geist und Seele wurden wieder Eins in der bedingungslosen Hingabe des Lichtes an die Flamme der Liebe. Schließlich wurde auch noch Mein irdischer Körper vergöttlicht durch die Zerstörung seiner Struktur im Leidensweg und der Kreuzigung, so dass dieser gänzlich verschmolz mit Geist und Seele, auf dass ihr nun einen schau- und berührbaren Vatergott habt in alle Ewigkeit.
Verstehe, Mein Sohn: So wie auch du selbst Geist, Seele und Körper bist und doch nur ein Mensch, so bin auch Ich als Geist, Seele und nun auch Körper für euch ein Gott, untrennbar, eine Einheit. Es gibt nicht zwei Wesenheiten, wenn du Seele und Geist nennst. Geist und Seele sind immer eine wesenhafte Einheit.
Und im Grunde kann eigentlich nur eine Scheintrennung erfolgen, so wie es auch bei euch geschieht und geschehen ist in der Inkarnation auf dieser Erde, wo der Gottesgeist in euren Herzen verschlossen und abgetrennt ist und ihr als Seele euch diesen Geist wieder zurück erkämpfen müsst, auf dass ihr eine Einheit seid mit diesem Geist – und dann seid ihr auch nur eine Wesenheit, ein Mensch, ein Gotteskind und nicht zwei oder drei.
Nun kannst du vielleicht verstehen, dass Vater und Sohn nur ein Gott sind, und dieser eine Gott trägt den Namen Jesus Christus. Überall, wo Ich bin, ist das Urfeuer Gottes vorhanden und spricht sich aus durch die Seele, welche ist Mein Wort und ist der Sohn. Amen.“
Lieber himmlischer Vater, nun haben wir viel geistige Nahrung zu uns genommen. Dieser Tag war erfüllt von Deiner Liebe. Und so Du noch ein Wort für uns hast zum Abschluss, öffnen wir unsere Herzen dafür, die ja immer voller Sehnsucht sind, Dein Wort zu vernehmen. Denn Dein Wort gibt uns ein Gefühl der Heimat und der Geborgenheit und zeigt uns, wie sehr Du uns liebst. Das brauchen wir doch so dringend in dieser Zeit der Finsternis auf dieser Erde. Dein Liebesbeweis tut uns so gut. Dafür sind wir so dankbar, dass Du uns immer wieder Deine Worte schenkst und Deine Liebe bezeugst.
Und Du sprichst: „Ja Meine Kinder, das tue Ich jeden Tag. Das ist nicht nur hier der Fall, sondern Mein Reich tragt ihr doch in euch. Ihr könnt jederzeit in dieses Mein Reich eintreten, Ich bin immer bereit. Ich erwarte euch in der Stille eurer Herzen … täglich, stündlich, minütig bin Ich bereit, mit euch Zwiesprache zu halten. Sprecht mit Mir wie mit einem besten Freund, mit einem Bruder, mit Vater oder Mutter. Besprecht alle eure Probleme mit Mir, alle eure Ängste und Sorgen. Ihr müsst sie nicht verleugnen vor Mir und sagen: `Ich gehe ja mit Gott, da darf ich keine Sorgen mehr haben.´
Nein, erst wenn ihr sie Mir gebt, werdet ihr frei, darum besprecht alles mit Mir. Eure geheimsten Gedanken … Ich kenne sie ja, entäußert sie vor Mir, öffnet sie für Mich.
Und wenn du sprichst: `Mein Vater, ich möchte in Deinem Willen leben. Ich bin bereit, ganz in Deinen Willen einzutreten. Ich möchte mein Leben Dir schenken, sag mir, was ich tun soll, denn das ist mein großer Wunsch.´ – Da sage Ich: Mein Kind, da tust du recht, denn Mein Wille ist dein Zuhause. Aus Meinem Willen bist du geboren, bist du ausgegangen. Du hast Meinen Willen verlassen, du hast dein Zuhause verlassen. Nun kehrst du zurück aus freiem Willen, und aus freiem Willen gehst du ein in Meinen Willen – der verlorene Sohn, die verlorene Tochter.
Mein Wille ist doch die Vollkommenheit der Liebe, da hinein führe Ich euch. Jeden Tag bin Ich bereit, jede Stunde in der Nacht. Ein kurzer Gedanke: `Mein Vater, hier bin ich, zeig mir Deine Liebe.´ – Dann halte inne, Mein Kind, und du wirst Meine Liebe spüren. Das bin Ich als Vater. Doch bin Ich auch mächtiger und richtender Gott. Und da kommt oft die Frage auf bei vielen Christen: `Ja, wie kommt es denn, dass Gott Kriege befiehlt und Ermordung?´ – Diese Frage stelle Ich jetzt in den Raum. Und die Antwort, die Ich euch gebe, ist für viele Menschen gedacht, weshalb Ich sie hier anspreche, auf dass sie Verbreitung finde.
Seht, in Meinen Augen haben das Leben und der Tod auf dieser Erde eine ganz andere Bedeutung, als sie für euch hat, denn der Leib ist tot und das eigentliche Leben findet in der geistigen Welt statt.
Und wie war es denn damals, als Ich Meinem Volk Israel befohlen habe, das Land Kanaan zu erobern? Die Völker, die dort lebten, waren entartet. Sie verhielten sich schlimmer als es war zu Sodom und Gomorra. Es gab nur noch Hurerei und Eigenliebe, und Verbrechen waren an der Tagesordnung. Die Menschen kannten keinen Gott und keine Liebe mehr (So ist es auch heute der Fall). Und da Mein Volk Israel ist Mein Herz und ist Mein Wille und ist Mein Arm, was immer so war und immer so sein wird, habe Ich in ihm Meinen Arm ausgestreckt, um diese Völker zu vertilgen von dieser Erde. Und ihr gewaltsamer Tod war das Gericht für ihre eigene Gewalttätigkeit.
Dies Volk Israel gibt es auch heute. Aber es ist nicht das Volk, das lebt in jenem Land, sondern das Volk Israel ist nun verteilt über die ganze Erde und setzt sich zusammen aus Juden und Heiden. Doch die meisten Meiner Kinder sind Abkömmlinge des Stammes David, eure Blutlinien gehen bis dahin zurück. Ihr seid das neue Volk Israel, Meine Kinder, und das Herz dieses Volkes befindet sich in diesem eurem Land. Und das ganze Volk bildet Meinen Leib in dieser Zeit, in dem Ich erneut komme auf diese Erde.
Ihr seid die Vollstrecker Meiner Liebe. Ihr seid der Arm Meiner Liebe und ihr seid der Mund Meiner Liebe. Doch nicht mehr in den Gewalttaten des Kampfes in der Materie, sondern ihr seid Kämpfer und Soldaten und Streiter und Ritter für die Liebe auf dieser Erde. Euch führe Ich ins gelobte Land, darin das himmlische Jerusalem thront über allem. Ein strahlend weißes Licht, worin Mein Herz die Wohnung ist. Da hinein führe Ich euch, die ihr außerwählt seid, Mir zu dienen in dieser Zeit der Wandlung und Befreiung. Das ist auch ein Aspekt, den Ich hier darlege.
Und um noch einmal zurückzukommen zu dem scheinbar grausamen Gott des Alten Testaments. Wie ist es denn mit dem Tod? Ich habe Meine göttliche Ordnung so gesetzt, dass jeder Mensch sterben muss. Ist das nicht auch eine Grausamkeit? Ein Mord an allen Menschen, den Ich begehe dadurch, dass Ich Sterblichkeit in diese Welt gesetzt habe? Eine andere Art von Sterben und Tod, aber auch gewaltsam durch Krankheit und auch durch Krieg und Not, wie es heutzutage geschieht.
Es kommt immer darauf an, von welcher Warte aus man es betrachtet. Von meiner Warte aus betrachtet gibt es jedoch keinen Tod. Es gibt nur die Vergänglichkeit der Materie, wobei die Seele von einem Zustand, von einer Beschaffenheit in die nächste geht. Und darum: Was damals geschah und was Ich befahl, ist nichts anderes als der alltägliche Tod, wobei dieser nicht durch sichtbare Ermordung geschieht, sondern durch den unsichtbaren Todesengel, der die Menschen vom Fleische befreit. Amen.
Und zu den Menschen dieser Welt sage Ich: Ich bin euer Gott, Herr und Schöpfer, es ist Meine Schöpfung, die Ich als gestrenger Richter leite oder als fürsorglicher Vater. Es liegt an euch, ob ihr euch in Hochmut, Ignoranz und Eigenliebe Meiner Macht entgegenstellt oder Mich verleugnet oder gar müde belächelt als dumme Erfindung naiver Menschen; oder ob ihr euch in Demut Meiner Liebe ergebt und euch darin erkennt als Kinder eures himmlischen Vaters, der euch liebet in Ewigkeit. Amen.“
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Jesus spricht: „Noch einmal gehe Ich reihum, um euch zu segnen und zu sagen: Meine Kinder, Ich liebe euch. Und so hat sich an diesem Tag eure Liebe zu Mir in dieser Verbindung unserer Herzen intensiviert, so dass ihr noch mehr eine Einheit geworden seid – in Mir und mit Mir und durch Mich. Ein Vorgeschmack auf das, was euch einst in den himmlischen Regionen erwartet, in dieser Meiner Stadt, in der nur Meine Kinder wohnen dürfen. Und da gibt es ein Haus, darin Ich selbst wohne und throne. Das ist allein Meinen Kinder vorbehalten. Und so fragt ihr euch vielleicht. `Ja, wie viel Platz hast Du denn in Deinem Haus, lieber Vater? Es sind doch viele, die Deine Kinder sind all die Ewigkeiten hindurch.´
Da sage Ich: Die Räumlichkeiten in Meinem Haus sind unendlich, so wie auch die Stadt selbst unendlich und nicht zu überblicken ist. Dort und hier werde Ich euch wieder vereinen an Meiner Seite. Ich habe euch auf dieser Erde zusammengeführt, habe eure Herzen miteinander verknüpft und so werdet ihr eine Macht sein auf dieser Erde. Wenn ihr wieder getrennte Wege geht, bleibt diese Verbindung bestehen, sie lässt sich nicht mehr trennen. Und wenn eines von euch in Not ist und die anderen für dieses Kind beten, wird das eine große Wirkung haben.
Und einst wird der Tag kommen, wo Ich Mich euch zeigen werde, wo ihr Mich sehen dürft und wo ihr dann Meine Hände berühren dürft und wir uns begegnen in der Wahrhaftigkeit Meiner Geistgestalt als Jesus Christus. Das noch zum Abschluss für den heutigen Tag in dieser wundervollen Gemeinschaft der Liebe, die Ich auf dieser Erde begründet habe mit eurer Hilfe, mit eurer Liebe zu Mir, mit eurer Liebe zueinander. Amen.“
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Sonntag Vormittag
Jesus spricht: „Mein Friede sei mit euch, Mein Segen erfülle Eure Herzen, durchdringe Eure Gedanken, auf dass Ihr zur Ruhe kommt, auf dass Mein Wort sich in jedem Einzelnen von Euch öffnen kann und daraus fließet Meine Liebe.
Meine Kinder, warum habe Ich gerade hier auf dieser Erde einen Körper angenommen? In der Unendlichkeit dieser Schöpfung habe Ich Mir diesen Planeten erwählt, um hier als Gott Mensch zu werden, um die Völker dieser Erde zu führen und zu leiten – und ganz Besonders das erwählte Volk – und um hier für alle Ewigkeit einen Ort der Erlösung zu schaffen für die gesamte Schöpfung. Warum gerade hier?
Nun, einige von Euch wissen es bereits, dass diese Erde den Lebensfunken des Schöpfungsmenschen darstellt. Und wenn die Erde zugrunde gegangen wäre oder zugrunde ginge, würde das Herz dieses Schöpfungsmenschen aufhören zu schlagen und die gesamte Schöpfung würde sterben, würde hinab stürzen in die ewige Finsternis der Unendlichkeit und wäre unrettbar verloren. So musste Ich hierher kommen, auf dass dieser Funke nicht aufhöre, das Herz des Schöpfungsmenschen zu beleben.
Das ist Sinn und Zweck dieser Erde. Und Mein Volk, das ihr darstellt, Meine Kinder – Ich behalte den Namen bei: Das Volk Israel seid auch verantwortlich dafür, diese Meine Liebe weiterzutragen hinein in die Zeit, Meinen Geist zu verbreiten auf dieser Erde, auf dass der Sinusknoten des Herzens dieser Schöpfung, dieser elektrische Funke, wie er sich auch im menschlichen Herzen befindet, den göttlichen Takt an das Herz weitergibt. Deshalb ist es so wichtig, dass ihr diesen Weg ernsthaft beschreitet, denn im großen Sinne seid ihr nicht nur verantwortlich dafür, dass sich Meine Lehre und Meine Liebe auf dieser Erde ausbreiten, sondern ihr tragt Verantwortung für die gesamte Schöpfung dadurch, dass ihr in Meinem Geist lebt. Jeder Einzelne von euch ist ein Teil dieses Impulsgebens an das Herz dieser Erde und somit an das Herz der gesamten Schöpfung. Jeder Einzelne Meines Volkes trägt diese Verantwortung in sich. Deshalb nenne Ich euch auch Meine Kinder, weil ihr Aufgaben übernehmt, die eigentlich Ich bislang nur getragen habe und die Ich nun euch auch antrage in eurem Menschsein auf dieser Erde und dann weiterhin im ewigen Leben, von wo ihr dann einwirkt aus der geistigen Himmelswelt.
Meine Kinder, Ich sehe in euch die Gedanken: `Ja, da muss ich ja. Wenn ich in dieser Verantwortung stehe, fühle ich einen gewissen Druck.´ – Doch da sage Ich hinzu: Die endgültige Verantwortung trage natürlich Ich. Ich stehe hinter allem. Euer Motiv, diesen Weg zu beschreiten, soll allein die Liebe zu Mir sein.
Und wie heute schon dieses Thema in euren Gesprächen war, dass ihr in dieser Endzeit lebt, in dieser Zeit der Wandlung und Meiner Wiederkunft, so soll es nicht sein, dass ihr sagt: `Ich strenge mich an, weil wir in dieser Zeit leben. Weger der Endzeit und der Wiederkunft bemühe ich mich, ein gutes Gotteskind zu werden und zu sein.´ – Das soll nicht euer Motiv sein, sondern allein die Liebe zu Mir, unabhängig von allem Geschehen auf dieser Erde. Allein die freie Liebe zu Mir und nicht die erzwungene oder die Liebe, die unter Druck sich auslebt, macht euch frei.
So lasst alles los. Zieht euch noch weiter zurück aus dem Geschehen dieser Welt. Geht hinein in Meine Welt und verbindet und vereint euch mit Mir in Liebe. Dann erst bekommt ihr das rechte Verständnis für das Geschehen, das sich jetzt auf dieser Erde abspielt. Dann werdet ihr es nicht mehr mit menschlichen Augen betrachten, sondern mit Meinen Augen. Dann sieht alles ganz anders aus, denn dann erkennt ihr, dass das jetzige Geschehen ein einziger großer Akt Meiner Barmherzigkeit ist und dass das Gericht, das bald über diese Erde kommt, Meiner Barmherzigkeit entspringt und Meiner Liebe.
Diese Scheidung der Geister, diese Umwandlung von so vielem, diese Bannung der Finsternis an andere Orte, auf dass sich diese Erde endlich einmal erholen kann – nach 6000 Jahren Krieg und Grausamkeit, seelisch und körperlich. Das soll jetzt geschehen. Und ihr seid Meine Arbeiter in dieser Zeit, aber nicht so, dass es die Sorge ist um die Zukunft, sondern eure Sorge soll allein Meine Liebe sein. Amen.“
Danke lieber Vater, Du hast uns noch ein Wort geschenkt aus Deinem Herzen. Denn Du willst ja auch, dass Deine Kinder aufgeklärt sind, was diese Zeit betrifft. Ja, wir wissen, dass hinter allen Plänen der Antichristen und der satanischen Mächte ein ganz anderer Plan existiert und das ist Dein Plan mit dieser Welt. Und nur dieser Plan ist für uns wichtig. Darauf sollen wir uns ausrichten und konzentrieren. Allein Du sollst unsere ganze Liebe sein und unser Lebensinhalt, unsere Lebensführung. Alles sollst Du sein für uns. Unser Ein und Alles in dieser Zeit und in alle Zeit und in Ewigkeit: Unser Jesus. Amen.
„Meine Kinder, ihr könnt nicht ermessen, was es bedeutet, dass Ich euch berufen habe und dass Ich für euch dieses vorbereitet habe.“
Ja, Vater, wir können es nicht ermessen. Nur Du allein weißt, was in dieser Verheißung und in Deiner Vorsorge enthalten ist, und was das wirklich für uns bedeutet. Welche Glückseligkeiten wir erleben dürfen, aber auch, das wir wissen, dass wir in Ewigkeit Arbeiter sein werden, um an Deiner Seite tätig zu sein für diese Schöpfung – und nicht nur für diese Schöpfung, sagst Du …
„… ja, Meine Kinder, alle noch folgenden Schöpfungen in alle Ewigkeit werdet ihr zusammen mit Mir tun. In den Räumen, die Ich schaffen werde, werdet ihr zusammen mit Mir neue Schöpfungen hineinstellen aus eurem Geist, der aus Meinem Geist fließt. Es werden immer neue Schöpfungen sein, denn die Möglichkeiten sind unendlich, nie Dagewesenes ins Leben zu rufen, in immer neuen Liebesdimensionen und Weisheitsebenen. Das tue Ich schon seit Ewigkeiten, doch tat Ich es immer nur für Mich. Doch nun habe Ich Mir Kinder geschaffen, und so bereitet es Mir noch eine viel größere Freude, es mit euch zusammen zu tun. Ja, Ich habe es gewagt in dieser Schöpfungsperiode. Ich wusste wohl zuvor, wie viel Not und Leid und Elend entstehen muss in und mit der Willensfreigabe der Geister. Ja, Ich wusste es. Und doch habe Ich es getan, denn jeder Augenblick einer Not, jede Sekunde eines Leids, aller Schmerz und alles vergossene Blut wird aufgewogen in einem Augenblick der Glückseligkeit in Meinem Herzen für Meine Kinder. Deshalb hadert nicht und seid nicht traurig. Geht tapfer weiter diesen Weg. Aufrecht, aufrichtig und wahrhaftig. Beschreitet diesen Weg mutig an Meiner Seite, dann kommt ihr auch ans Ziel.“
Liebster Vater, das wollen wir tun. Wir wollen mit Dir gehen und Dich nicht mehr loslassen. Gleich was da kommen mag in dieser Zeit, wir lassen Dich nicht mehr. Und Du lässt uns ja auch nicht mehr. Dieser Glaube ist fest in uns verankert. Danke, Vater.
„Nun beschließe Ich diesen Kreis der Liebe. Ihr geistig verbunden, und die Verbindung, die Ich hier geschaffen habe an diesen Tagen, wird ewig währen – das ist der Kreislauf der Liebe im Kleinen. Und so soll es ein Kreislauf der Liebe im Großen werden auf dieser Erde, auf dass dann aller Menschen Herzen in diesem Meinem Reich des Friedens und der Liebe so verbunden seien, wie eure Herzen es nun sind.
Und so ist es in einem unnennbar größeren Ausmaß in den himmlischen Regionen, wo es eigentlich nur noch ein Herz gibt. Wo alle Herzen verschmelzen zu einem einzigen großen Herzen. Und das ist Mein Herz und ist Mein Blut, das Ich für euch und für alle Menschen vergossen habe in dieser einzigartigen Schöpfung, in dieser einmaligen Begebenheit Meiner Menschwerdung – für alle Ewigkeit und in alle Ewigkeit. Amen. Amen. Amen.“
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