Jesus, unser Heiland, Du hast uns gerufen in diese Runde. Und wir, Deine Kinder, sehnen sich nach Deinem Wort, darin Du uns Deine Liebe reichst. Dein Wort ist ja nur die Hülle des Lebens, doch wenn wir es aufnehmen in unsere Herzen, kommt der Geist in uns in Bewegung, und das Licht, das Du in uns gelegt hast, wird entflammt durch den Geist Deines Wortes. So werden unsere Seelen von diesem Licht berührt, erleuchtet und durchdrungen immer mehr. Die Tat, wie Du es immer wieder sagst, ist die Lebendigkeit des Wortes. Wenn wir tun nach dem Wort, dann werden wir lebendig in Dir, dann wirst Du lebendig in uns.
Jesus spricht: „Ja, Meine Lebendigkeit vergöttlicht eure Seelen. Etwas Großartiges geschieht, wenn Ich auferstehe in dir, Mein Kind. Nicht mit menschlichen Maßstäben ist es zu messen, was Ich Meinen Kindern gebe, den kleinen Herden, die Ich um Mich gesammelt habe auf dieser Erde, und die Ich immer wieder zusammenrufe, um sie auszubilden, um sie zu führen und zu leiten durch diese Dunkelheit der Zeit. Ja, als Lichter habe Ich euch ausgesandt, als Lichter Meiner Liebe sollt ihr wirken auf dieser Erde. Nicht den Menschen sollt ihr es gleichtun, die selbstgerecht und eigenliebig ihr Leben gestalten, sondern ihr sollt Mir dienen in Liebe. Ihr sollt nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Ihr sollt nicht sehen auf die Fehler der Nächsten und in strafenden Gedanken über diese Erde gehen, sondern in barmherziger Liebe sollt ihr die Dunkelheit berühren und in Liebe erwidern die Gedanken von Hass und Neid. Das ist eure Aufgabe.
Auch in der Geduld mit euch selbst, denn Ich kann nicht alles auf einmal öffnen in euch, das würdet ihr nicht ertragen. Die Seele wird Raum für Raum geöffnet und Stück für Stück immer tiefer hineingeführt in das Bewusstsein Meiner Gegenwart. Und so wird dieser Weg durch die Zeit für euch immer mehr ein Weg hinein in die Ewigkeit. Immer mehr wird sich der Raum der Zeit für euch öffnen und euch offenbaren eure Unsterblichkeit.
Alles, was ihr gemeinsam mit Mir tut, ist getan für die Ewigkeit. Nicht wie die Weltmenschen sollt ihr es tun, die nur Werke tun für die Zeit – denn der Abgrund der Zeit verschlingt alles. Sie gehen nackt und mit Nichts hinüber in die jenseitige Welt. Alles, was sie getan haben, war Dienst an der Materie, doch die verschlingt alles und alles versinkt im Rachen der Vergänglichkeit.
Doch ihr, Meine Kinder, tut bereits die Werke der Ewigkeit, bleibende Werke, die nie mehr vergehen. Jedes Werk der Liebe, jeder Schritt zusammen mit Mir ist getan für die Ewigkeit. Jeder Gedanke, den ihr Mir schenkt, ist ein Gedanke, der in Ewigkeit nicht mehr vergehen wird. Und so sammelt Ich eure Gedanken wie Perlen, und jede Perlereihe Ich auf zu einer Kette, einer geistigen Perlenkette die ihr einst tragen dürft und die euch schmücken wird in Ewigkeit. Darum denkt ganz oft an Mich und zieht Mich herein in euer Bewusstsein durch die Liebe zu Mir.
Ja, Ich bin immer bei euch, doch ihr müsst es erkennen, ihr müsst fest daran glauben, auch wenn ihr Mich nicht spürt. Ja, oft steigt dieser Gedanke in euch auf: `Mein Gott ist mir so fern, ich fühle mich einsam … mein Gott, warum bist Du nicht bei mir, warum hast Du mich verlassen?´ Und da sage Ich: Mein Kind, Ich bin immer bei dir. Denn mit diesem besonderen Satz, den Ich am Kreuz gesprochen habe: `Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?´, habe Ich alle Verlassenheit aller Meiner Kinder in Ewigkeit auf Mich genommen. In Meinen qualvollen Schmerzen durchlebte Ich aller Seelen Schmerz durch die Trennung von Gott, ja, Ich begab Mich in alle Seelenverlorenheit dieser Schöpfung und habe diese damit für euch getragen und abgetragen. In jenem ewigen Moment habe Ich bewirkt, dass keines Meiner Kinder jemals noch verlassen wird von Mir, denn Ich habe all eure Verlassenheit stellvertretend abgebüßt und in Meine erlösende Barmherzigkeit gestellt. Dies habe Ich am Kreuz ausgesprochen für die Ewigkeit.
Und so seht ihr, dass Meine Gegenwart bei euch eine ewige ist, eine ununterbrochene – von Meiner Seite aus – doch, Meine Kinder, es liegt stets an euch, diese Tür in Meine Gegenwart zu öffnen. Macht diesen Schritt, hört Mein Klopfen und Mein Rufen. Euch alle nenne Ich bei euren Namen … in der Stille, in der Zurückgezogenheit (Jesus spricht jetzt sanft und leise), wenn euer Bewusstsein zur Ruhe kommt in der Liebe zu Mir und alle Gedanken sich schlafen legen, trete Ich heraus zu euch, breite Meine Arme aus und ein Meer von Liebe entspringt Meiner Brust, darin Ich euch einhülle … das ist Meine Vaterfreude.
Ja, Meine Kinder, dies sind Worte der Liebe, die Ich zu euch spreche, die eure Herzen berühren sollen, und doch spreche Ich auch ernste Worte zu euch mit der Frage: Mein Kind, was unterscheidet dich eigentlich von einem Weltmenschen? Was machst du anders? Welche Wege gehst du, die die Welt auch geht? Frage dich: Wo ist der Unterschied zur Welt in deinem Tun und Denken und in deinem Lassen?
Gerne beleuchte Ich dir diese Fragen, und zeige dir den Unterschied, den es gibt und den es nicht gibt. Und Ich sage dir: Da gibt es noch einiges zu tun, den Weg der Vergöttlichung kann man nicht mit menschlichen Maßstäben messen. Und doch ist es eine besondere Zeit; viele Meiner Söhne und Töchter habe Ich nun ausgesandt auf diese Erde – ihr seid ein Teil davon. Deshalb gibt es in dieser besonderen Zeit eine besondere Ausbildung und auch eine besondere Vollendung in dem Maße, dass Ich vieles bewirke und ergänze und vervollständige, was bislang nur einzelnen Gotteskindern vorbehalten war.
Ihr kennt sie und lest oft von den Heiligen oder Mystikern, von den Erleuchteten und Propheten, von denen, die Mein Wort gaben durch die Zeiten hindurch – es waren immer besondere Menschen. Und nun ist es so, dass es viele besondere Menschen gibt in dem Sinne, dass Ich eben viele ausgesandt habe in die Zeit mit einem apostolischen und prophetischen Auftrag. Amen.“
Samuel: Als ich heute im Wald war, hat mir Jesus etwas gezeigt: Unsere Seelen sind wie eine Bühne mit einem schwarzen Vorhang. Hinter diesem Vorhang befinden sich all unsere verborgenen weltlichen Bindungen, Süchte, alles was nicht ins Göttliche hinein gehört. Da habe ich zu Jesus gesagt: `Nimm doch diesen Vorhang einfach weg, dass wir alles sehen was in uns ist und dass das dann alles ausgeräumt werden kann.´
Daraufhin hat Er gesagt, wenn Er das tun würde, dann würden alle unsere negativen Energien auf einmal auf uns einstürzen und wir könnten das nicht ertragen. Es wäre eine Lawine von dunkler Energie, die hinter diesem schwarzen Vorhang hervor käme. Deswegen kann Er immer nur einen kleinen Teil dieses Vorhangs öffnen und das sind dann die Momente der Versuchung, wo wir in herausfordernde Situationen gestellt werden.
Deshalb sagt Er: „ Freuet euch, wenn Ich einen Teil dieses Vorhangs öffne und ihr dadurch in Situationen kommt, in denen ihr kämpfen und ringen müsst um die Liebe, denn dann kommt etwas hinter diesem Vorhang hervor und kann erlöst werden. Und so wird immer ein anderer Teil dieses Vorhangs geöffnet und ihr kommt Schritt für Schritt zur Erlösung.“ Und wenn die entsprechende dunkle Energie hinter dem Vorhang erlöst ist, wird der Vorhang an dieser Stelle weiß, eigentlich durchsichtiges Weiß und das göttliche Licht dahinter scheint dann schon stellenweise durch. Und wenn der ganze Vorhang weiß und durchlässig ist, kann das Licht ganz durchscheinen, uns durchdringen und dann ist alles bereinigt in der Seele.
Das habe ich bildlich so deutlich gesehen und das ist so einleuchtend. Und deswegen sollten wir uns eigentlich freuen, wenn wir in eine Versuchung, in eine Herausforderung kommen, die alles von uns abverlangt, in der wir in Geduld etwas tragen oder ertragen sollen und in der die Liebe siegen soll. Denn alles muss bereinigt werden, sonst kommen wir nicht in die Entrückung in den Geist.
Das kommt jetzt verstärkt auf uns zu. Und ganz wichtig ist, dass wir jede Zukunftsangst aus uns verbannen. Denn die ist immer ein Misstrauen Gott gegenüber, ein Vertrauensbruch, den wir Ihm gegenüber begehen. In uns gibt es noch so viele Ängste, was die Zukunft betrifft. Die Einflüsterungen des Teufels, das sind die Sorgen und Kümmernisse um unser Wohlleben, sollen uns Angst machen und uns aus dem Gleichgewicht bringen.
Und wenn Angst unwillkürlich immer wieder aufsteigt, können wir sie Ihm geben und sagen: `Lieber Jesus, bitte nimm die Angst von mir, erfülle mich mit Deiner Liebe, schenke mir Geborgenheit in Dir, denn in Deiner Geborgenheit hat Angst keinen Platz.´ – Ja, wenn wir in Seiner Gegenwart geborgen sind, gibt es keine Dunkelheit. Dann sind wir völlig frei und in dieser Freiheit ruht auch das Bewusstsein der Unsterblichkeit. In göttlicher Geborgenheit ruhen Unsterblichkeit und ewiges Leben.
Schau Samuel: Jetzt stehen ganz viele Engel um uns, soweit man schauen kann, Geister in weißen Gewändern, jeder hat eine brennende Kerze in der Hand, die er vor sich hält. Es ist ein Meer von Geistern, man kann gar nicht so weit schauen, dass die Reihen ein Ende nehmen. Diese wunderschönen Engel beten Jesus an, der in unserer Mitte steht. Und sie sagen, dass sie uns heimleuchten.
Jesus spricht: „Ihr, Meine Söhne, Meine Töchter, euch allen habe Ich nun die Hände aufgelegt in dieser Runde, euch alle habe Ich gesegnet. Ich habe tief gegriffen in eure Herzen und sie berührt, habe euch angerührt mit Meinem Geist. Und so stehe Ich hier inmitten dieses Raumes als himmlischer Vater für euch, und doch zugleich bin Ich Gott, der Allmächtige, der regiert das All. Und so ist es jetzt, Meine Kinder, dass das Zentrum dieser Schöpfung, das belebende Zentrum von diesem Raum ausgeht, weil Ich hier stehe. Und der große Schöpfungsmensch, bestehend aus unzähligen Galaxien und Hülsengloben, welche seine Atome bilden, dieser unendliche, weite Schöpfungsraum wird jetzt belebt von diesem Ort aus.
Für das menschliche Ermessen ist es nicht zu begreifen. Der Weltmensch wird darüber lachen und verspotten diejenigen, die diesen Glauben an Mich haben, dass Ich bin Gott, der Allmächtige. Doch nur wo Ich bin, wo Ich stehe und gehe und liebe, ist Leben. Allein aus Mir strömt ewiges Leben und erfüllt das All, die Schöpfung und alles, was sich darin befindet. Alles kommt aus Meinem Herzen. Und für euch, Meine Kinder, habe Ich eine ganz spezielle Herzenskammer geöffnet. Und während alles strömt aus Meinem Herzen und die Schöpfung belebt, führe Ich euch hinein in Mein Herz, ins göttliche Leben, in das einzige Leben, das es gibt. Denn außer Mir gibt es nur Dunkelheit und Tod.
Was die Menschen als Leben betrachten auf dieser Erde und auch anderswo, Meine Kinder, ist der Tod. Und was die Menschen als den Tod betrachten, das Ablegen des Leibes, das ist der Eingang ins geistige Leben, wenn man recht gelebt und geliebt hat. Und so seht ihr, alles ist verkehrt auf dieser Welt. Deswegen sage Ich immer wieder: Betrachtet die Welt mit Meinen Augen, seht alles mit dem Licht Meiner Liebe, dann ist es gut. Meine Kinder, euch in Meine Arme zu nehmen ist Meine Freude. Mit euch zu gehen über diese Erde und euch zu zeigen dies und jenes, zu sagen: `Mein Kind, schau hier, betrachte das so. Ich zeige es dir, wie du es recht betrachten musst und sollst, damit deine Seele in der göttlichen Schwingung bleibt, im göttlichen Frieden.´ Das ist Meine Freude.
Und da gibt es nicht viele, eine kleine Herde ist es nur, verteilt über diese Erde, die bereit ist, ihr Leben Mir zu opfern, zu weihen und Mir zu dienen. Viele habe Ich berufen, viele Namen habe Ich genannt, Mein Ruf ist erschallt über diese Erde und in viele Herzen gedrungen. Doch wer hat ihn gehört, wer hat ihn erhört?
Ihr habt ihn gehört. Und dieser Ruf hat eure Sehnsucht angefacht und eure Sehnsucht ist zu Liebe geworden. Wunderbar. Der einzige Weg, den es gibt. Amen.
Und so wie Ich einst einen Bund geschlossen habe mit Meinem Volk Israel, so schließe Ich jetzt zu dieser Zeit einen Bund mit den kleinen Herden, die Ich zusammengerufen habe. Und so schließe und erneuere Ich nun den Bund mit euch. Und dieser Bund soll sein ein Band der Liebe unter euch und ein Band von euren Herzen zu Meinem Herzen. Ein Band, das die Welt nicht zerreißen kann; und ein Bund, der bestehen bleiben soll über dieses Erdenleben hinaus in alle Ewigkeit, dieser Bund und dieses Band zwischen dem himmlischen Vater und Seinen Kindern.
Das sage Ich zu euch, Meine Kinder, denn mit euch schließe Ich nun diesen Bund und knüpfe dieses Band, gültig für alle Ewigkeit. Darum lebet in diesem Vertrauen und in dieser Liebe zu Mir, damit dieser Bund seine Erfüllung finde in euren Herzen und in Meinem Herzen, Mein Bund mit dem neuen Volk Israel. Amen. Amen. Amen.“
* * *
L. betet: Heiligster Gott und Vater, in Deinen Namen wollen wir die Hände ausstrecken, um durch Deine Gnade die Segenströme hinauszugeben, auf dass es Licht werde, Wärme erstrahle in den Herzen aller Geschöpfe. Dadurch sei gesegnet die Luft, das Wasser, alle Sichtbaren und Unsichtbaren bis ins kleinste Atom. Damit schließen wir ein alle Völker der Erde, von allen Schichten, vom Bettler bis zum König. Aller Wesen wollen wir gedenken, der Seligen und Unseligen, auf dass alles eine Einheit werde, durch Jesu Liebe, Kraft und Erbarmung, und die dienende Liebe auszuleben. Es geschehe, Herr, in Deinem heiligsten Willen. Amen.
A. bittet für einen verstorbenen Freund: Lieber Vater, ich danke Dir, dass Du uns versammelt hast in Deiner Liebe. Und ich hatte Dich schon gefragt, ob P., der noch nicht so lange verstorben ist, auch dabei sein möchte. Du weißt, mein Vater, er war ein sehr liebevoller Mann mit einem starken Glauben. Und ich möchte Dich fragen: `Bist Du bei ihm, lieber Jesus? Willst Du ihn segnen und führen auf den richtigen Weg, dass auch er teilhaben kann an Deinem Reich und Deiner Liebe?´ – Ohne Dich sind wir nichts, Jesus. Ich möchte gern mein ganzes Leben in Deine Hände legen. Danke, mein Vater. Amen.
Jesus antwortet: „Mein Sohn, Ich liebe diesen Bruder genauso, wie Ich dich liebe. Ich mache keine Unterschiede, und doch ist es immer der Mensch selbst, der entscheidet, inwieweit Meine Liebe auf der Seite der Barmherzigkeit ausfließen kann, oder auf der Seite der göttlichen Gesetzmäßigkeit.
Nun, dieser Bruder hat ein sanftes Herz. Und ein sanftes Herz ist allezeit bereit, doch muss die Bewusstseinsausrichtung der Seele mit dem Herzen übereinstimmen. Und dazu ist es oft nötig, eine Seele gewisse Wege zu führen, auf dass ein Einklang mit Seele und Herz vonstattengehen kann. Diese Wege sind oft mit großer Anstrengung verbunden, aber auch mit viel Freude. Und so sei dir dessen gewiss, dass Ich diesen Bruder, den du sehr in dein Herz geschlossen hast, so führen werde, dass auch er einst in die Glückseligkeit Meiner Liebe eingehen kann. Warum sage Ich dir das? Du, Mein Sohn, hast gebetet. Und wenn ein Kind Meiner Liebe betet für ein anderes Kind, dann nehme Ich diese Bitte in besonderem Maße in Mein Herz auf. Auch das sollt ihr wissen, Meine Kinder, dass eure Gebete eine andere Macht besitzen als die eines Menschen, der in einem seichten Glauben lebt, der einfach nur so dahin betet und nicht weiß, wohin sein Gebet geht und ob es ankommt.
Doch ihr wisst, wohin eure Worte gehen und eure Fürbitten. Ihr richtet sie direkt an Mein Herz. Das ist ein großer Unterschied. Und so ist es, dass Ich eben die Gebete Meiner Kinder besonders ernst nehme und diese immer in Meine Barmherzigkeit lege. Das sollt ihr wissen. Erkennt die Macht eurer Gebete als werdende Gotteskinder. Das sage Ich noch hinzu. Amen.“
* * *