Satanischer Geist – Satan spricht

Samuel Surazal Ein Crash mit Höchstgeschwindigkeit gegen eine Wand aus Licht und Liebe

Über diese Ausgabe
Autor / Quelle
Samuel Surazal

“…ich bin der schwarze Engel im Lichtgewand!”

Satan oder Luzifer war – und ist eigentlich – eine das göttliche Licht manifestierende vollkommene Wesenheit. In dieser absoluten existenziellen Lebenskraft konnte sich Gott schöpferisch begreifen und erleben. Durch und aus Luzifer wurden Geister ohne Zahl ins Leben gerufen.

Als Gott Luzifer in autonomes Dasein stellte, wurde dieser in seiner Eigenmächtigkeit selbstverliebt und dadurch zum verneinenden Lebensprinzip. Seine ursprüngliche Demut, die Aufnahmegefäß für Gottes Liebe-, Licht- und Lebensenergie war und ist, verkehrte sich in Hochmut. Dadurch verschloss sich seine Lebensader, göttliche Lebendigkeit konnte nicht mehr in sein Herz einfließen – und somit nicht in seine ihm angehörige Gefolgschaft. Satan und der Großteil der durch ihn geschaffenen Geister verloren sich in den Tiefen der Unendlichkeit und erstarrten darin.

Um eine Rückführung ins göttliche Dasein zu ermöglichen, wurde das erkaltete und abgestorbene satanische Bewusstsein mitsamt seinen gefallenen Vasallen in unendlich viele Partikel aufgespalten und in und als zahllose Welten gebunden – sie bilden den seelisch-substantiellen Kosmos.

Der Geist Satans, also seine ureigene personale Identität, wurde zuletzt gebannt in die Tiefen dieser Erde, daher hier sein Einfluss am größten ist. Das stoffliche Universum ist folglich ein Konstrukt des zu Fall gekommenen Geistes Luzifer. Durch die Erlösung jeder einzelnen mit und durch ihn gefallenen Wesenheit soll alles Verlorene Gott wieder zugeführt werden. Jeder aus freien Stücken zum Vater heimkehrende Geist bringt einen verdunkelten Seelenanteil Luzifers zurück ins Licht.


In seiner Kraft, mit der er das seelisch-geistige Leben an das stoffliche Universum bindet, stellt Satan eine gewisse Gegenmacht zu Gott dar. Er ist jedoch nicht dessen Gegenpol, denn in seinem Urgrund steht Gott in keiner Polarität mit Satan, ansonsten er an und für sich keine Existenz ohne diesen Geist hätte. Gleichwohl braucht Gott in sich seiende Widerstände, quasi Aufnahmegefäße oder Spiegel seiner Gedanken, die ihm tätiges Bewusstsein ermöglichen. Diese empfangenden Kräfte ist er jedoch selbst im allervollkommensten Maße.

In der gegenwärtigen Schöpfungsperiode gab Gott seinen fassenden Geisteskräften eigenes Leben. Luzifer, als der größte dieser Geister Empfänger und Träger allen Lichtes der Gottheit, verselbstherrlichte jedoch in seiner Unabhängigkeit, wodurch er das in ihm sich erfüllende Gottesbewusstsein erscheinlich von dessen Quelle trennte und mit sich in die unendlichen Tiefen des göttlichen Daseins-Raumes riss. Dort fing Gottes Gnadenhand ihn auf, band das in Unvollkommenheit gefallene Geisteschaos in gerechte Gefäße (Sterne und Planeten, als unzählige Galaxien manifestiert, das gesamte Universum entsprechend einem Gottmenschen), und stellte es in geregelte Bahnen, um Luzifer mitsamt seinem Anhang wieder zurück in die ursprüngliche Freiheit und Einheit führen zu können. Der materielle Kosmos war geboren, die Rückführung des Gefallenen war eröffnet.

Die einst aus ihrem göttlichen Sein getretenen Gedanken und Ideen stellen nun die Wesenheiten auf den zahllosen Festen dieser Schöpfung dar. Sie alle, seien es Bewohner von Sternen oder Planeten, haben menschliche Gestalt als Ebenbild von Gottes vollkommener geistiger Gestalt, allerdings in verschiedener Größe, je nach Ausmaß des bewohnten Gestirns.

So ist jeder Mensch im Grunde ein göttlicher Lichtgedanke, und der einst gottgleiche Luzifer war und ist unser übergeordnetes Bewusstsein, das uns in der materiellen Verblendung tötet, als überwundener Widerstand uns in Gott verherrlicht, und uns als dereinst wiedererstandene Geistesmacht erfreuen wird mit ungeahnten Inhalten göttlicher Existenz.

Insbesondere auf dieser Erde stellen die satanischen Anfechtungen und Verlockungen ein wirksames Werkzeug zur geistigen Wiedergeburt dar. Dient der Mensch jedoch diesem gefallenen Geist, lebt also nur für seine egoistischen Begierden, verfängt er sich darin und es tritt das Gegenteil einer Vergeistigung ein: Seine Seele erstarrt erneut und stirbt den geistigen Tod. Das ist die große Gefahr der irdischen Inkarnation – und bedauerlicherweise unser derzeitiges Schicksal.

Geht die Menschheit den nächsten Schritt, weg von Egoismus und materieller Verfallenheit in eine neue Geistigkeit, verliert Satan seine Herrschaft über die Erde. Sein `Körper´ bleibt zwar weiterhin existenzielles kosmisches Fundament, doch ist er in Ausübung seines Einflusses, welcher besteht allein aus Hinterlist, Lüge und Betrug, arg gebunden. Die zur geistigen Entfaltung notwendigen seeleneigenen Gegenkräfte kann der Mensch dann im Licht der Wahrheit wesentlich leichter durchschauen und handhaben als es unter satanischer Einwirkung der Fall war.

Obwohl Satan insgeheim weiß, dass er der Gottheit nicht die Stirn bieten kann, versucht er mit allen Mitteln, den Übergang ins neue Zeitalter so bitter als möglich zu gestalten. In seiner Boshaftigkeit will er in der ihm verbleibenden Zeitspanne von wenigen Jahren der Erdbevölkerung noch möglichst viel Leid zufügen und viele Seelen mit in den Abgrund des geistigen Todes reißen. Dies wäre seine letzte große Genugtuung. Inwieweit er das bewerkstelligen kann, liegt in Gottes Hand. Sein Sturz vom Thron und das Ende seiner Regentschaft sind aber bereits beschlossene Sache.

Doch gerade die bevorstehenden Nöte verhelfen der Erde zur Neugeburt in eine bessere Epoche, denn letztendlich muss das Böse stets dem Guten dienen. Immer wenn Satan großen Schaden anrichtet, bewirkt er großen Nutzen. Dies beweist die Kreuzigung Jesu. Die kommende Zeit wird es bestätigen.


Satan ist Herr der Lüge und Falschheit, indem er vorgibt, materielles Dasein sei der Menschheit einziger Sinn und Zweck. In und mit diesem verlorensten aller Planeten namens Erde schlägt sein verblendetes Herz.

Satan kann jede Gestalt annehmen: In der geistigen Welt in entsprechenden Bildern seiner hervorstechenden Eigenschaften: Schlange oder Drache sind analoge Offenbarungen seiner arglistigen oder zornfeurigen Vorgehensweise. Im irdischen Geschehen in Form widergöttlichen Lebens mit all den unmenschlichen und grausamen Gegebenheiten des geistigen Todes, aber auch im Gewand verführerischer materieller Erscheinungen, die des Menschen innerste Sehnsucht nach göttlicher Schönheit und Harmonie an leibliche Begierden und Leidenschaften, an Tod und Vergänglichkeit binden.

Mit den Machenschaften Satans wird in Büchern und Filmen gern gespielt – dass es ihn tatsächlich gibt und wie es um seine Beschaffenheit steht, wissen bisher nur wenige Menschen. Seine größte Waffe ist die Tatsache, dass er ins Reich der Märchen versetzt oder sein Einfluss so verfälscht dargestellt wird, dass man entweder nicht an seine Existenz glaubt, oder ihn trotz offensichtlicher Wirksamkeit nicht erkennt. Er ist ein Meister der Verstellung und verbirgt sich genau dort, wo man ihn nicht sucht – beziehungsweise nicht suchen will. Denn seine Energie regiert in der Hauptsache die Bewusstseinsfelder, die man in der allgemeinen geistigen Verblendung als völlig harmlos betrachtet, oder die man in sich höchst ungern betritt. Es sind dies unsere verborgenen und übertünchten Sünden, gewachsen auf dem Boden des Selbstbetrugs.

Der satanische Geist bezieht seine Nahrung hauptsächlich von den Menschen, die der Materie und dem Hochmut dienen. Im Grunde sind dies die egoistischen Begierden in Bezug auf das körperliche Dasein, die als Gedanken und Bilder in der Seele auftauchen und sich in der äußeren Welt als widergöttliche Worte und Taten manifestieren.

Die Auswüchse des Bösen entstehen also stets im Zusammenschluss satanisch-materieller Verführung mit den seeleneigenen negativen Veranlagungen, die in der Vorherrschaft des Weltverstandes ein Eigenleben entwickelt haben und den Menschen mit selbstsüchtigen und niederträchtigen Bedürfnissen zu Fall bringen. So sind unsere Stammeltern Adam und Eva gefallen, so fielen einst Kain und Judas – so sind wir alle dem Tod untertan.

Satan kann seine tyrannische Regentschaft nur aufrechterhalten, wenn die kosmische Bevölkerung seinem Willen gehorcht. Da die materielle Schöpfung durch ihn und aus ihm entstanden ist, sieht er sich als ihr Besitzer und Herrscher. Sie ist seine gefallene Seele, die ihm erst wieder vertrauensvoll angetan werden kann, wenn er sich der Liebe Gottes anheimgibt. Vor allem aber liegt ihm die Erde am Herzen – und das ist durchaus wörtlich gemeint.

Warum gerade dieser winzige Planet, wo es doch deren unzählige gibt? Der Vater hat unsere Erdenwelt zum Ort der Erlösung auserkoren. Sie ist das (materielle) Tor zum Himmel. Sie ist der Schlüssel zum Herzen Gottes, denn der Planet Erde ist Träger des innersten Lebensprinzips dieser Schöpfung. Hier begegnen sich das absolut Gute und das absolut Böse. Nirgendwo sonst im unendlichen Weltenraum gibt es diese Extreme von Hoch und Tief, von Licht und Dunkel, von selbstlos göttlicher und egoistisch satanischer Liebe. Hier entscheidet sich das Schicksal des gesamten kosmischen Daseins.

Auch wenn diese Aussage aufgrund der endlosen Zahl der Gestirne und der schier unendlichen Weite des Alls für so manchen nicht nachvollziehbar ist, so ist es doch Gottes Ratschluss. Des Vaters Liebe bedient sich vor allem des Hilfebedürftigsten, des kleinen Unscheinbaren, des Unansehnlichen.

Solange die Erdbevölkerung Satans Falschheit folgt, kann er herrschen. Deshalb versucht er mit allen Mitteln zu verhindern, dass sich Liebe und Wahrheit offenbaren. Da er Herr des Weltverstandes ist, hat er Macht, die Menschen derart zu beeinflussen, dass sie eine göttliche Realität ablehnen, ja, in ihrer Verblendung die Boten Gottes sogar verfolgen und mundtot machen.

Aufgrund ihrer verkehrten Lebensweise ist die Menschheit dermaßen in satanische Energien verwickelt, dass sie sich daraus nicht mehr selbst befreien kann. Deshalb muss Gott diesen Teufelskreis jetzt durchbrechen. Um die Fesseln des geistigen Todes zu durchtrennen, benötigt es jedoch einen starken Hieb, der die Erde schwer treffen wird – sie wird arg taumeln in diesem Schlag. Der Arm Gottes als Handlanger seiner barmherzigen Liebe wird einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Jeder Mensch kann aber um Befreiung aus dem Netz von Sünde und Falschheit bitten, indem er seines himmlischen Vaters Herz ergreift und sich darin reinigen und erneuern lässt. Wenn das allgemeine Weltgericht einsetzt, hat er sein persönliches bereits hinter sich. Zusammen mit Jesus Christus wird er hineingehen in das Reich des Friedens und der Liebe.


So wie ich Botschaften der lichten Geisterwelt empfange, vernehme ich auch Mitteilungen der Dunkelwelt und des satanischen Geistes. Gelegentlich höre ich folgende Worte, die Satan ungehört zu jedem Menschen spricht, der Jesus ernsthaft nachfolgen möchte:

“Ich werde alles daran setzen, dass du dein gesetztes Ziel nicht erreichst! Ganze Legionen meiner Teufel würde und werde ich opfern, auf dass du dich nicht mit Gott vereinst. Du sollst mir gehören! Ich werde deine Befreiung nicht erlauben. Mit deinen Sünden hast du dich mir verschrieben. Dein Leben gehört mir und auch dein Tod. Ich werde dich in den Abgrund der Verlorenheit reißen mit der Gewalt von Verzweiflung und Mutlosigkeit. Und deine Schreie werden sich verlieren im Lärmen und Toben der Welt und aller gequälten Seelen!

Ich bin König und Herrscher über die Menschen. Sie sind meine Sklaven und Untertanen! Sie sind mein! Meine Befriedigung ist die schamlose Lust und totale Verfallenheit der Menschheit an mein Reich der Materie, denn gerne teile ich meine tote Welt mit den Kindern Gottes.

Du glaubst wohl, ich weiß nicht um das Geschehen dieser Zeit?! Jede einzelne Seele kenne ich, jede habe ich gezeichnet. Alle habe ich sie in meinen Händen, die auf die Erde kamen, um für ihren Gott und gegen mich zu kämpfen! Haha, diese Stümper! Erst die großen Worte, ihr Leben Gott zu opfern! Und jetzt kriechen sie im Kot der Welt umher und sind Gefangene des Fleisches und des Geldes, voller Lüsternheit und Gier!”


“Du wagst es, dich dem einzig wahren Gott zu nahen! So zeige ich dir meine Macht über dich, denn du gehörst mir; du hast dich durch deine Sünden mir verkauft, verschrieben mit deinem Herzblut und deiner Seele. Jedem, der es wagt, sich dem wahren Gott zu nahen, zeige ich meine Macht, bis ich ihn zermürbt habe und er wieder ablässt von seinem Vorhaben aus lauter Selbstzweifel, Mutlosigkeit und Selbstanklage.

Ich fange ihn in meinem Netz und lasse ihn jahrelang zappeln und geistig verdorren. Ich kleide mich in verschiedene Lichtgewänder und verführe die Seelen auf jegliche Art und Weise, und lasse erst wieder locker, wenn sie auf meine Irrwege geraten sind und denken, ich wäre der Weg zu Gott oder wäre gar selbst Gott und mich anbeten und verehren. Die Geschichte beweist es.

So wird es auch dir ergehen. Gebunden in mein Netz voller Verführungen und Verhängnisse werde ich dir Wünsche eingeben, die du nicht erfüllen kannst und lasse dich daran erbosen und verzweifeln und mutlos werden. Oder ich überschütte dich mit Wohlstand und Reichtum, denn auch dafür bin ich zuständig, und du wirst deinen christlichen Weg in all deinen Vergnügungen bald verlassen und Gott wird dir lästig werden.

Ich bin der schwarze Engel im Lichtgewand, nimm mit mir vorlieb, weil du deinen Gott niemals erreichen wirst. Und wenn er dich berührt, wirst du danach wieder meine Macht über dich erfahren, du treulose Seele, Versager, Lügner!” (lacht)

Dies ist unser Kampf. Doch Jesus Christus hat den Sieg bereits errungen. Wenn sich das Gotteskind seinem himmlischen Vater mit ganzer Seele anheimgibt, muss Satan weichen.


Vom Vater beschützt stehe ich auf satanischem Boden. An seiner Seite können mir die dunklen Mächte nichts anhaben. Vor seinem Hauch fliehen die Teufel in ihre dunklen Verliese. Satan bleibt, und in der Gegenwart Gottes muss dieser Geist die Wahrheit sprechen:

“Dies ist mein letzter Tanz. Darin werde ich alle meine Möglichkeiten nutzen, um Zerstörung und Verzweiflung herbeizuführen. Voller Lust werde ich dieses Schauspiel genießen. Ein letztes Mal bin ich uneingeschränkter Herrscher der Welt. Auch ich kenne das Ergebnis dieser Zeit und weiß um die Erneuerung. Doch das ist mir gleichgültig, die Lust an der Befriedigung meiner Herrschsucht wiegt mir mein kommendes Schicksal auf. In meiner ursprünglichen Göttlichkeit ist auch mein Trotz grenzenlos und mein Eigensinn ist meine Macht über Gott.

In meiner Einbildung werde ich immer und ewig König über die Schöpfung sein und bleiben. Mein Blut fließt in den Adern dieser Welt und unendlich vieler anderer. Doch in dieser Erde schlägt mein verlorenes und verbittertes Herz – und hier lebt es seine Verblendung gewalttätig aus. Ich lebe in der Verdammung, doch unzählige Seelen habe ich ebenfalls in diese Verdammung gestellt. Das ist mein Sieg. Das ist die Belohnung meiner zukünftigen Verbannung.

Viele Seelen werde ich noch blenden und mit in den Abgrund reißen. Vor allem Christen will ich von ihrem Weg abbringen, wie ich es bereits sehr erfolgreich seit Anbeginn der Zeit getan habe und immer noch tue. So macht mir meine Macht am meisten Spaß und Freude. So bin ich Gott nicht nur ebenbürtig, sondern stärker als er (Satan glaubt das in seinem Größenwahn tatsächlich). So konnte und kann ich das Christentum unglaubwürdig machen und mit den anderen von mir mit Wahn und Blindheit durchsetzten Religionen gleichstellen. Ich, Satan, bin immer noch Herr über diese Welt! Ich kontrolliere die Menschheit nach Belieben! Sie kniet vor mir nieder und betet mich an und hält mich für ihren Gott. Was für eine unbeschreibliche Genugtuung für mich!”


Satan bedrängt die Seele hartnäckig; er weiß, dass er das Kampfesfeld bald räumen muss und diesen Menschen in seiner Bestimmung nicht aufhalten kann.

Er spricht: “Du bist doch unsterblich. Versuche deinen Körper zu töten! Gott wird dich beschützen, er braucht dich als Propheten in seinen Diensten!”

Der Mensch antwortet: “Du sollst deinen Herrn und Gott nicht versuchen. Mein Leben ist in unseres himmlischen Vaters Händen!”

Erneut klopft Satan an die Tür: “Sündige ruhig weiter, du hast noch genug Zeit. Gott wird dich schließlich schon erlösen. Du bist auserwählt!”

Der Mensch erwidert: “Ja, ich werde mein gegebenes Ziel erreichen. Doch Sünde ist dein armseliges Leben und dein Tod und nicht mein Teil. Es ist jetzt die Zeit der uneingeschränkten Gottergebenheit.”

Und wieder spricht Satan: “Wenn du mir dienst, mache ich dich angesehen und zu einem Messias der Endzeit. Die Menschen werden dir zu Füßen liegen, sie werden dich verehren und lieben!”

Mit Jesus antwortet der Mensch: “Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.” Und weiter: “Weiche jetzt von mir, Satan! Ich kenne dich, du bist ein Blender, Lügner und Betrüger! Bald hast du ausgedient und wirst einsam und verlassen deine finsteren Wege gehen. Gott ist dein Richter und ich bin der beraubten Welt Zeuge! Dein Los ist der Kerker, den du geschaffen hast vor Äonen, darin du die entführten Kinder Gottes gefangen hieltst und hältst. Doch der Vater wird die seinen daraus befreien, dann wirst du allein in deinem Gefängnis verharren, bis du dich besinnst und Gott unterwirfst, damit du wieder zu deiner einstigen Herrlichkeit aufsteigen kannst in Ewigkeit!”


Zu diesem dunklen Kapitel möchte ich abschließend sagen, dass es vor allem für die berufenen Streiter Christi wichtig ist, zu erfahren, was hinter den Kulissen dieser Welt vor sich geht, welchen Gefahren wir jetzt ausgesetzt sind und in Zukunft ausgesetzt sein werden. Dazu ist es hilfreich, dass man das Blendwerk Satans durchschaut.

Zum Thema antichristliche Weltordnung habe ich nur einige grundlegende Beispiele angeführt, man könnte viel tiefer eindringen in die Betrügereien und Intrigen des Bösen hier auf Erden, doch das ist nicht die Aufgabe dieses Buches. Im Licht der Wiederkunft Christi wird sicher alles Lügenwesen offenbar und in den Abgrund stürzen, den es selbst errichtet hat – was teilweise schon jetzt geschieht.

Auf keinen Fall sollte man sich zu intensiv mit den finsteren Mächten beschäftigen und verweilen im Land der Verschwörungen und des Satanismus. Hier wird man geblendet, vom christlichen Pfad abgebracht und mit Sorge und Furcht belastet. Es genügt, um so manche Gegebenheiten zu wissen; wenn dies und jenes eintrifft, ist man vorbereitet.

Vor allem mit Satan sollte man sich nicht abgeben, denn seine Falschheit ist ohne das Licht der geistigen Sonne nicht einsehbar. Allein der göttliche Geist enttarnt ihn; hier wird sichtbar, dass Satans Macht eigentlich sehr beschränkt ist und er sich nur aufbläht in Lüge und Betrug, um Wahrheit zu verschleiern, Ängste zu schüren und Gedanken der Gewalt und des Hasses zu sähen. Wichtig ist allein das `Näher mein Gott zu Dir!´, um für das Kommen unseres himmlischen Vaters bereit zu sein, um an seiner Seite Schutz und Geborgenheit zu finden für sich und die seinen in den Stürmen der letzten Tage.

Liebe Geschwister, kümmert und sorgt euch alleine um die Liebe zu Jesus Christus. Alles andere wird uns hinzugegeben.


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